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Die neue Welt · 1934-04-05 · Heft 354 (5.4.1934) · page 6

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Journal
Die neue Welt
Volume
8 (1934)
Issue
Heft 354 (5.4.1934)
Date
1934-04-05
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 6 DIE NEUE WELT Nr. 354 MakkabuPalästina bei der weslasiatisdien Olympiade Der Makkabi Eroz Israel hat die Farben Palästinas bei den Westasiatischen Olympischen Spielen in New Delhi (Indien) erfolgreich vertreten. Die Geschichte der Beteiligung des Makkabi Eres Israel an diesen Spielen gleicht der Geschichte der Ersten Makkabiah. Erst nach Ueberwindung der größten Schwierigkeiten, nach Beschaffung von Pässen, Visen, Urlauben und vor allem Reisegeldern, ist es in letzter Stunde gelungen, eine kleine ausgewählte Mannschaft nach New Delhi zu schicken. Diese Olympiade war die erste ihrer Art und soll alle vier Jahre stattfinden. 1938 in Kabul (Afgha nisten), 1942 in Tel-Awiw. Die westasiatischen Spiele wurden eigentlich durch den Besuch des Präsidenten des Internationalen Olympi sehen Komitees, Graf Baillet-Latour, in Indien angeregt. Graf Baillet-Latour fürchtete, daß bei der Olympiade, die 1940 in Tokio (Japan) stattfinden soll, die europäischen Staaten infolge der großen Kosten nicht sehr zahlreich vertreten sein werden, und deshalb wollte er den Fernen Orient im Laufe der nächsten acht Jahre sportlich so weit erziehen und organisieren, daß die Teil nehmermassen Europas durch die Länder des Ostens?r setzt werden könnten. Zu den Spielen in New Delhi, dem Sitz der Regierung von Indien, wurden folgende Staaten eingeladen: Indien, Siam, Burma, Nepal, Straits Settlements, Persien, Hedjas, Syrien, Libanonien, Ceylon, Afghanistan und Palästina. Die Palästina-Regierung hatte die Einladung, die der indische Vizekönig Lord Villington an sie richtete, an alle Sportvereinigungen des Laude3 weitergegeben. Und was geschah? Die Araber haben überhaupt keine Leichtathletik und keinen organisierten Schwimmsport, sondern nur etwas primitiven Fußball, aber Fußball gab es gar nicht im Programm der Spiele, sondern bloß Hockey (indischer Nationalsport), Tenni3, Leichtathletik und Schwimmen. Also antworteten d i e Araber negativ. Dasselbe war mit den Armeniern in Erez Israel und mit den Christen (Y. M. C. A.) der Fall. Die Engländer unterlagen in allen leichtathletischen und Schwimmkonkurrenzen dem Makkabi und konnten ebenfalls kein richtiges Team auf die Beine bringen. Der sozialistische Arbeitersportverband „Hapoe 1" gehört der Federation der palästinensischen Amateursportvereine nicht an und hat außerdem keine Athleten oder Schwimmer, die den Anspruch auf Entsendung machen könnten, da er sich als politischer Verein nur nebensächlich mit Sport befaßt. Deshalb mußte auch er die Anfrage der Regierung negativ beantworten. Von allem Anfang an lastete die ungeheüre Verantwortung auf dem Makkabi, eine jüdische Mannschaft zum erstenmal zu diesen Kämpfen nach dem Fernen Osten zu führen. Führer des palästinensischen Teams war David A 1 m a g o r, Instruktor des Makkabi in Tel-Awiw. Die Teilnehmer waren Shlomoh Marauz, der schnellste Läufer von Erez Israel, Dow R a b i n owitsch, der beste Wurfathlet von Erez Israel, Theo Efraim Levy, früherer deutscher Hochschulmeister über 100 Meter, der in Wien ausgebildete Walter Seew Fr an kl, Mittel- und Langstreckenmeister von Erez Israel und anerkannter Sportjournalist, und Alfred Guth, einer der besten Schwimmer aus Oesterreich, welcher die Landesmeisterschaft Palästinas im Freistilschwimmen über 200, 400 und 1500 Meter gewann. Einen Tag vor Beginn der Spiele trafen die Palästinenser in New Delhi ein. Trotz der Uebermüdung, die eine Folge der zwölftägigen anstrengenden Reise in primitivster Bahn- und Schiffsklasse war, errangen die Makkabim ausgezeichnete Erfolge. F r a n k 1 kam im 5000-Meter-Lauf als Zweiter an, hinter Kishan Sing (Indien). Rabinowitsch wurde Zweiter im Disk.u s und Dritter im Hammerwerfen. In der 4X100- Meter-Stafette wurde Palästina Dritter hinter Ceylon und Indien. Im 200-Meter-Lauf wurden Theo L e v y und M a r a n z Zweiter und Dritter. F r a n k 1, der durch I hre §ehön§fe Fahrt w\ mm rmr z> pm m mjM m nach PALASiINA mit unsere? Gesellschaftsreise zur (Lcvantemesse! Pfingsten und das entzückende Erstlingsfest in Haifa a) am 14. April mit dem Luxusdampfer „Ausonia" Triest—Haifa und zurück; b) am 2. Mai mit der „Vulcania" (24.000 Tonnen) Neapel—Haifa und zurück. Preise je nach der Kombination ab ö. S. 530.—. Für Einzelreisende Schiff- und Bahnkarten. Anmeldungen und Auskünfte: NORDISCHES REISEBÜRO (Palästina-Abteilung: Reiseleitung) N. M. Racker Wien, I., Seilergasse 3 (Ecke Graben- Stephansplatz), Telephon R-25-0-92. Prospekte und Offerte zur gefälligen Verfügung. Jederzeit genaue Informationen, . eine kleine Verletzung behindert war, belegte im 10.000-Meter-Lauf den dritten Platz. Guth wurde Zweiter im 400- und 1600-Meter-Freistilschwimmen, Dritter im 300-Meter-Schwimmen. Nach Abschluß der Spiele veranstaltete iur Maharadscha h von Patiala, unter desson Leitung die Spiele standen, ein Schwimmfest. Guth gewann den Pokal des Maharadschas als bester Schwimmer für Erez Israel. Am selben Tage erhielt das palästinensische Team eine Einladung vom Prinzen von Pouniella, dem Sohn des Maharadschahs, für eine Woche in seinem Palaste als Gäste zu weilen. Am 7. März traten die Mitglieder des Teams in Lahorc (Nord-Indien) als Gäste des Makkabiverbandes von Indien an. Auf der Rückreise veranstaltete Bombay ein großes Fest. Rabinowitsch gewann drei erste Preise in Diskus, Kugelstoßen und Speerwerfen. Fr an kl errang zwei erste Preise im 1- und 3-Meilen- Lauf, ferner wurden fünf erste Preise im Schwimmen gewonnen. Insgesamt gewannen die Palästinenser elf Medaillen. Die Rückreise erfolgte über Bagdad und Basrah. In allen größeren Orten waren Sportveranstaltungen vorbereitet. Der Erfolg des Makkabi beweist schlagend, welche große Rolle der junge palästinensische Sport im Nahen und Fernen Osten zu spielen berufen ist. Der Dank und die Anerkennung des gesamten Judentums gebührt den hervorragenden Makkabim, die im Fernen Osten die neue jüdische Jugend erfolgreich repräsentiert haben. HECHALUZ HALEUMI DIENSTAG, den 10. April um halb 8 Uhr abends im HERZLSAL des Jüdiscnen Heimes, 11, £2ROSSER 1/ÄDTDAfi Untere Augartenstraße 38 ^ilWK I KM%3 REFERENT: KommerZialrat INC. PAUL KURT Gäste THEMA: willkommen! Generalversammlung de§ Sportklub //Hakoah" Unter Vorsitz des geschäftsführenden Vizepräsidenten Herrn Robert Glücksmann fand Dienstag die im Zeichen des 25 jährigen Bestandsjubiläums stehende G eneralversammlmig, zahlreich besucht, statt. In seinem Referat erwähnte der Vorsitzende die wichtigen sportlichen Ereignisse des vergangenen Jahres, an denen die Hakoah mit allen ihren Sektionen mit hervorragendem Erfolg beteiligt war. Besondere Erwähnung verdient die großartige Veranstaltung im Sommer vorigen Jahres unter dem Titel ,,T a g des jüdischen Sport s", an dem mehr als 3000 Sportler teilnahmen. Auch die Beteiligung an der im Vorjahr in Prag stattgefundenen Makkabiade war seitens der Hakoah eine ganz bedeutende. 84 Hakoahner nahmen daran teil und haben hervorragende Erfolge errungen, so daß in der Gesamtklassiflzicrung unter zehn teilnehmenden Ländern der ehrenvolle 2. Platz erzielt wurde. Die Leichtathleten der Hakoah errangen im vergangenen Jahr eine Meisterschaft von Oesterreich, zwei Meisterschaften von Wien, eine Juniorenmeisterschaft von Oesterreich. In der Geländemeisterschaft von Oesterreich für Dreiermannschaften placierte sich Hakoah mit Blödy, Beck und Spielmann an erster Stelle; im Praterstaffellauf wurde Hakoah Zweite. Die Gesamtzahl der Erfolge betrug 63 Erste, 78 Zweite und 74 Dritte, wobei die zahlreichen Erfolge bei den Makkabi-Kampfspielen mitgezählt sind. Die Rekorde über 2000 m, 4 X 200 m und Staffel 100—200—300—400 m werden von den Hakoah-Leichtathleten gehalten. Die Hakoah-Ringer haben, wie in früheren Jahren, erfolgreich abgeschnitten und erscheinen in der Gesamtklassiflzierung des Oesterreichischen Kraftsportverbandes für die Verbandsvereine an erster Stelle. In der Neulingsmelsters c h a f t 2 Erste und 1 Zweiter; bei den Gaumeisterscbaft e n 2 Erste und 2 Zweite; bei den Meisterschaften von Wien 2 Erste und 2 Zweite; bei den Meisterschaften von Oesterreich 2 Erste, somit 8 Meistertitel. Bemerkenswert ist der Erfolg des Hakoahners Schlanger, der zum fünften Male Meister von Oesterreich in seiner Gewichtsklasse wurde. Im Hockey gelang es der ersten Mannschaft, alle Spiele der laufenden Meisterschaft siegreich zu beenden und dürfte Hakoah nach langjähriger Unterbrechung heuer wieder den Meisterschaftstitel von Oesterreich erringen. Auch die gegenwärtig an zweiter Stelle stehende Reserve hat die besten Aussichten, die Meisterschaft zu gewinnen. Im Schwimmen gelang es dank der Opferfreudigkeit des neuen Präsidenten, durchgreifend zu reorganisieren. Nebst Ewask stellte Hakoah die stärkste Wasserballmannschaft, Hedy Bienenfeld und Fritzi L ö w y verteidigten mit Erfolg ihren Meistertitel; Franz Beck und Walter Stein placierten sich trotz stärkster Konkurrenz in der Meisterschaft an dritter Stelle. Und die Jugend-Wasserballer errangen die Jugendmeisterschaft. Auch im Fechten beteiligte sich Hakoah an der Meisterschaft von Oesterreich im Florett und Säbel sowie bei den Einzelmeisterschaften mit wechselnden Erfolgen: in der letzteren Zeit erfolgte großer Mitgliederzuwachs und läßt für die Zukunft Bestes erhoffen. Im Handball wurde die E r s t k 1 a s s i g k e i t errungen, die Reserve gewann die Meisterschaft und bemerkenswert sind die Erfolpe gegen den ungarischen Meister auf dessen Boden und der Sieg im Wiener Osterturnier. Die Tisch- Tennis-Sektion brachte drei Meisterschaften von Oesterreich heim und zählt zu den stärksten Vereinen Oesterreichs. Auch die Tennis Sektion befindet sich in aufsteigender Entwicklung und besetzt gegenwärtig unter 72 Verbandsvereinen den 15. Platz in der Rangliste. Zuletzt sei noch der Schachsektion gedacht, deren Soleier sich seit Jahren an erster Stelle placieren und auch heuer die besten Aussichten haben, die Mannschaftsmeisterschaft vor. Oesterreich zu gewinnen. Ein Mannschafts-Blitzturnier der Wiener Schachvereine wurde von der Hakoah gewonnen. Bei der Schach-Olympiade in Folkestone war der Hakoahner Glaß in der österreichischen Nationalmannschaft und hat sich hervorragend geschlagen und zu einer ehrenvollen Placierung Oesterreichs beigetragen. Die Wahlen ergeben folgendes Resultat: Präsident: Dezaö Herbst, geschäftsführender Vizepräsident: Robert Glücksmann, Vizepräsidenten: Dr. Hugo Benedikt und Rudolf Böhmer, Schriftführer: Julius Rosenfeld. Kassier: Fritz Klepner. Revisoren: Dr. Hugo Kurzmann und J. Buchsbaum zionistischer Referent: Dr. Kurt. Offenberger; Beisitzer: Dr. Hugo Medak. Dr. Josef Menkes, S. Z. Deutscher. Med.-Rat Dr. Julius Heufeld, Otto Glücksmann, Direktor Szillard Cseiev, Leo Königsberger, Leo Eisner, Oskar GUnser. Hakoah gegen Wacker. Nach Htägiger Unterbrechung findet kommenden Sonntag wieder eine Meisterschaftsrunde statt. Hakoah hat diesmal im Stadion Wacker zum Gegner. In Anbetracht der Wichtigkeit jedes einzelnen Punktes für jedes der antretenden Teams ist mit hartem Kampf zu rechnen. Hakoah hat die weitaus stärkere Verteidigung und ist daher mit einem knappen Sieg der jüdischen Mannschaft zu rechnen. Das Spiel beginnt um 15 Uhr. Nachher spielen Rapid gegen F. C. Wien. Hakoah In Zagreb.- Die Wiener Hakoah trat an beiden Ostertagen in Zagreb an. Am ersten Tag spielte sie gegen Hask 2 : 2 unentschieden, am zweiten wurde sie von G r a d i a n s k y 2:0 besiegt. Die Treffer gegen Hask erzielten Ehrlich und der Ersatzmann H a f 11. Der Hakoah-Angrlff, der ohne die verletzten Reich, Mausner und Weißkopf antreten mußte, spielte unzulänglich. Touristik- und Skiklub „Hakoah". Ausflugsprogramm für Sonntag, den 8. April. Wienerwald: Zusammenkunft 0 Uhr Nußdorf er Platz. Führer: Ing. Guttmann. Kommenden Sonntag beginnt ein Kletterkurs. Es werden zwei Kletterübungen im Wienerwald abgehalten, sowie je eine Klettertour auf den Peilstein und auf die Ring der AlteiuHerren * Verbände Montag, den 16. April 1934, 8 Uhr abends, findet im Cafe Altes Rathaus, I., Wipplingerstraßc, eine w i c htige Besprechung über Standesfragen statt. Erscheinen aller A. H. im eigenen Interesse geboten. Hü Bi Hohe Wand geführt. Ferner werden Klettertouren im Schneeberg- und Raxgebiet unternommen. Persönliche Anmeldungen Freitag, den 6. April, im Klubheim, I., Wiesingerstraße 11, bei Herrn Dr. Mandler. Sonntag, den 8. April: 1. Kletterkurs. Zusammenkunft halb 9 Uhr Mauer. Führer: Meißner. Werdet Mitglieder der Hakoah! Ganzjährige Bahnermäßigung. Klubabende jeden Freitag im Klubheim. Gäste willkommen! Tel. R-25-010. Hasmonea in Znaim. Ihren Ausflug nach Znaim beendete die Hasmonea mit einem unentschiedenen Ergebnis von 2 : 2 gegen den Znaimer Fußballklub. Die Treffer erzielten Heß und Pulli. Hockeyturnier. Hakoah hat ihre beiden Turnierspiele überlegen gewonnen. Hakoah gegen Allround 5:0. Tore: Kurt Ullmann (3), Ferry Weiß (2). Hakoah gegen Vf. B. 3:1. Die Treffer erzielten: Dr. Rosenfeld (2) und Kurt Ullmann. Vom Sportamt der „Judäa". Tennissektion: I,, Tennisplätze Sperlgarten, II., Lilienbrunngassc 8. Saisonabonnement (1. April bis 31. Oktober, Sommerstunden werden eventuelle ersetzt). Auch Früh- und Abendstunden werden eventuell ersetzt). Auch Früh-und Abendlich 26 S. Anmeldungen jeden Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, 7 bis 8 Uhr, Alserstraße 26. II., Tennisplätze der Hakoah, Krieau. 3 Nachmittage wöchentlich 23 S. Erfolge judischer Ringer. Bei den in Kopenhagen zum Austrag gelangten Ringkampfmeister- 3chaften Dänemarks gelang es dem jüdischen Ringer Michael Kurland, den Bantamgewichtstitel gegen stärkste Konkurrenz zu erringen. Michael Kurland und sein Bruder Abraham Kurland, der Olympia-Zweite von Los Angeles, sind als Vertreter Dänemarks für die demnächst stattfindenden Europameisterschaften im Ringen gemeldet worden und gehen beide mit großen Siegeschancen an den Start. Prager Hagibor-Schwimmer in London. Die jüdischen Prager Schwimmer traten gegen den Empire Swimming Club, den stärksten Schwimmklub Englands, an. Das Programm umfaßte Staffeln und Wasserpolo. Hagibor unterlag in den Staffeln um Fingerbreite. Das Wasserpolo-Spiel war äußerst spannend und endete mit 3:3 unentschieden nach hartem Kampf. Tripolitanien. General Balbo bei jüdischen Sportlern in Tripolis. Der frühere italienische Luftfahrtminister und jetzige Gouverneur von Tripolitanien, General Balbo, besuchte den Sportplatz der jüdischen Sportverbände in Tripolis» wohnte lange Zeit den Darbietungen der jüdischen Sportler bei und sprach seine Bewunderung über die außerordentliche sportliche Schulung der jüdischen Mannschaften aus. General Balbo übergab der Fußballgruppe „Tel-Awi w", Mitglied des Makkabi-Verbandes, persönlich den Pokal, den die jüdische Mannschaft in dem Treffen gegen alle anderen lokalen arabischen und italienischen Fußballverbände gewonnen hat. China. In Schanghai fand ein sensationeller Fußballkampf um den internationalen Prentice Skottowe Cup zwischen einer chinesischen und einer jüdischen Mannschaft vor 5000 Zuschauern statt. Besonders tat sich dabei der Rechtsaußen Louis Greenberg hervor. Die jüdische Mannschaft siegte. Die in Schanghai erscheinende jüdische Zeitung „I s r a e l's Messenger" brachte in ihrer Februarnummer einen ausführlichen Bericht über diese Spiele nebst Photographien. IL, Jüdische Kun§l§telle Aspernbrückengasse 2, TeleDhon R-48-2-91. Büro: 9 bis 18.30 Uhr. Den Mitgliedern stehen ermäßigte Karten für fast alle Theater Wiens zur Verfügung, einschließlich der Bundestheater. Besonders machen wir aufmerksam: Scala, Gastspiel Dolly Haas in „Scampolo". Nur kurze Zeit. Deutsches Volkstheater: Der große Erfolg: „Doktor Semmelweis" und die letzten Vorstellungen von „Wauwau" mit Max Pallenberg. Kammerspiele: Die letzten Vorstellungen von „Die schöne Galathee" und „Elisabeth von England" mit Gisela Werbezirk. Das Mitteilungsblatt der Kunststelle, welches in den nächsten Tagen erscheint, enthält wieder eine Fülle interessanter Details aus den Kulturbestrebungen der Juden in der ganzen Welt sowie den gesamten Spielplan der Wiener Theater. Abonnementpreis S 1.—. Konzert Tendler-Lichtmann. Mittwoch, den 25. April, halb 8 Uhr abends, im Festsaal des Oesterr. Ingenieur- und Architektenvereines. Ausführende: David Tendier (Bariton), Max Lichtmann (Tenor). Karten erhältlich: Buchhandlung Moses Rath, II., Taborstraße 20 a. Wiener jüdischer Gesangverein. Der Jude gehört zum Juden! Juden und Jüdinnen, kommet in den Wiener jüdischen Gesangverein! Jüdischer Gesang und jüdische Kunst werden uns neue Kraft geben. Die Proben unter Leitung des Kapellmeisters I. Brandmann finden jeden Dienstag um halb 8 Uhr abends im Wiener Konzerthaus (Holländersaal) statt. Maimonides-Institut. (Feierliche Schlußvorträge.) Mittwoch, 21. März, hielt Rabbiner M. Horowitz, am folgenden Tage Rabbiner Dr. M. Bauer, dann am „großen Sabbat" vor den Feiertagen der Leiter des Instituts Rabbiner Dr. A. K a m i n k a im Rahmen eines Vortrages über die philosophischen und historischen Gedanken der Haggada eine Schlußansprache anläßlich der Beendigung des Wintersemesters. Namens des In* stitutsvorstandes und der zahlreichen Zuhörerschaft hielder im talmudi3chen Schrifttum versierte und um die Verwaltung der Anstalt sich mit Hingebung bemühende Vorsteher H. Intrator an jeden der Dozenten eine herzliche Dankansprache und stellte in Aussicht, daß im Laufe des folgenden, am 9. April beginnenden Semesters anläßlich des zehnjährigen Bestandes des in immer steigendem Maße für weite Kreise der Judenheit zu einen! Born jüdisch-wissenschaftlicher Belehrung gewordenen Instituts eine besondere Faiar veranstaltet und voraufr«

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