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Die neue Welt · 1934-02-23 · Heft 343 (23.2.1934) · page 6

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Journal
Die neue Welt
Volume
8 (1934)
Issue
Heft 343 (23.2.1934)
Date
1934-02-23
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 6 DIE NEUE WELT Nr. 343 Zionist, 30 Jahre alt, selbständiger Kaufmann aus der Westslowakei, sucht zwecks Heirat hübsche, intelligente Zionistin aus erstklassiger Familie, welche mit späterer Uebersiedlung nach Erez*lsrael einverstanden wäre Lichtbild und nähere Auskunft über Familie unbedingt erwünscht Zuschriften unter „Gemeinsamer Weg zur Erreichung des gemeinsamen Zieles" an die Verwaltung der „Neuen Welt" erbeten MmmmmmmmmMmmmmmmmmmmmmmtm Dieser Vorfall sei ein Symbol für ein „W ahr halten" von Unbewiesenem. In die Reihe solcher Vorfälle gehöre die Legende der „Weisen von Zion", wenngleich der Glaube an dieses Ungeheuer weit weniger harmlos sei. Das Blatt legt dann in längeren Darstellungen die Entstehungsgeschichte der „Protokolle" dar und weist darauf hin, daß, obwohl die „Protokolle" als Fälschung längst entlarvt und die Geschichte dieser Fälschung bis in alle Einzelheiten bewiesen ist, der moderne Antisemitismus diesen Fälschungen immer noch seine gefährlichsten Waffen entnehmen kann und immer wieder gläubige Scharen findet. Die Methoden des Kampfes gegen die Juden, bemerkt das Blatt abschließend, sind seit dem Mittelalter ähnliche geblieben. Unzählige Male sind die Juden verfolgt worden, aber eine unsichtbare Hand scheint über ihnen schützend zu ruhen. Ist es nicht die Hand Gottes selbst, dessen Verheißungen die Juden mit einer Kraft erfüllen, die größer ist als die Stärke Ihrer Verfolger und deren Unwahrheiten? Jüdische Kunststelle II., Aspernbrückengasse 2 (Tel. R-48-2-91, Büro 9— Vulö) Den Mitgliedern stehen ermäßigte Karten in fast alle Wiener Theater zur Verfügung. Besonders aufmerksam wird gemacht: Am 26. Februar findet das einzige Konzert Kammersängers Alfred Piccaver im Großen Musikvereinssaal statt. Restliche Karten an unserem Schalter. — In der S c a 1 a gastiert Rosl B a r s o n y, der bekannte Filmstar, in der Schlageroperette „Ball im Savoy". Die Kunststelle gibt trotzdem Karten ohne jeden Aufschlag ab. — Deutsches Volkstheater: „Migo" mit Pallenberg und Maria Bard. — Urania: Sonntag, den 25. Februar Tanzmatinee Gertrud Kraus. Gertrud Kraus gibt vor ihrer Abreise nach Palästina Sonntag, den 25. Februar, 11 Uhr vormittags eine Tanzmatinee in der Urania mit völlig neuem Programm. Neue Jüdische Künstlerspiele (II., Taborstraße 12, Hotel Stephanie). Ab Freitag, den 23. Februar die Komödie aus dem Chassidischen Leben. „Fröhliche Chassid i m" mit den Gästen Anna L e r n e r und David Seidemann. Sonntag Nachmittagsvorstellung zu billigen Preisen („Fröhliche Chassidim"). An alle jüdischen Arbeitnehmer ergeht hiemit die Einladung, sich in ihrem eigenen Interesse unserer nichtpolitischen, kulturell-wirtschaftlichen Organisation anzuschließen. Der Verband ,.Emunah" bietet Unterricht.«- kurse in englischer, französischer und hebräischer Sprache, sowie Buchhaltung, Musik usw., veranstaltet Vorträge und gesellige Abende, unterhält eine reichhaltige Bibliothek und Stellenvermittlung für seine Mitglieder. Nach Maßgabe der vorhandenen Mittel werden in Notfällen auch Unterstützungen gewährt. Geringer Mitgliedsbeitrag. Wir hoffen, daß alle jüdischen Angestellten — ohne Unterschied ihrer sonstigen Einstellung — die Notwendigkeit unserer Organisation begreifen und sich ehestens zum Beitritt melden werden. Viel wenig machen ein Viel. Vereinte Kräfte führen zum Ziel. Jüdischer Angestellten-Verband „Emu na h", Wien. II.. Taborstraße 1. Histadruth Ivrith, II., Praterstraße 11. Samstag, den 24. Februar, 7 Uhr abends, Seminar für neuhebräische Literatur (Auerbach): S Uhr abends, Seminar für Mischnah und Agatlah. Samstag, den 3. März. 8 Uhr 15 abends. Vortrag des Herrn Z. Mermelstein über Haischah b'kufath hatanach. Hebräischer Oneg Schab at im Tempel, II., Tempelgasse. Samstag, den 24. Februar, 4 Uhr nachmittags, im Kleinen Tempel. II.. Tempelgasse 3, hebräischer Oneg Schabat. K i n u s Hamorim H a i v r i m. Sonntag, den 25. Februar, pünktlich 8 Uhr abends, im Chorsaal. Tempelgasse 2. Oneg S c h a b a t für die hebrüischsprechende .Tugend. Samstag, den 24. Februar, 4 Uhr nachmittags, im Heime der „Mirjam", I., Jordangasse 7. Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Wien, IL, Ferdinandstraße 23/8. Montag, den 26. Februar 1934, im Klubsaale der „Hakoah". I.. Wiesingerstraße 11 (Cafe Atlashof, eigener Eingang, Souterrain), Vortrag des Herrn Rabbiner Dr. M. Rosenmann: Die polemische Literatur der spanischen Juden im 15. Jahrhundert. Beginn halb 8 Uhr abends. Eintritt frei. Gäste willkommen. Nach dem Vortrag findet die Generalversammlung statt, an der nur Mitglieder teilnehmen dürfen. Eröffnung einer Tee-, Brot- und Wärmestubc in der Leopoldstadt. In den großen Lokalitäten des Vereines „Seudat Sabat", IT., Malzgasse 2, wurde Mitte Dezember v. J. eine Tee-, Brot- und Wärmestube eröffnet, welche sich großen Zuspruches erfreut. Von 8 Uhr früh bis 5 Uhr nachmittags werden die gut geheizten Räume tätlich von 120 bis 150 Menschen besucht. Um 3 Uhr nachmittags Brot mit Marmelade oder Jam und Tee. Um halb 7 Uhr abends, nach Durchlüftung der Räume, wird eine kräftige Suppe (Eintopfgericht) mit Brot an zirka 240 Personen verabreicht, davon 100 Portionen an verschämte arme Familien. Am Freitag abends werden 200 Personen ausgespeist. Das komplette Menü besteht aus Barches. Vorspeise, Suppe, Fleisch mit Gemüse. Helfet durch Spenden in Naturalien oder Geld diesem hochherzigen Werke. Postsparkassen-Konto 150.891. Der Gesamtverband jüdischer Hochschüler Oesterreichs ...Judas" veranstaltet Samstag, den 10. März 1934, unter der Devise „Achtung. Haifa, alles aussteigen" eine Purim-Redoute im Hotel Post. I., Fleischmarkt. Kartenvorverkauf im Sekretariat der „Judlia". IX., Alserstraße 26 und bei sämtlichen Funktionären der „Judäa". Große Fruhjahrssaison in Abbaxia Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, Wien, IL, Taborstraße 59, Tel. A-42-3-16, bittet die p. t. Arbeitgeber angesichts der Notlage der jüdischen Arbeitslosen um Anmeldung ihres dauernden oder vorübergehenden Bedarfes an qualifizierten kaufmännischen Angestellten, Arbeitern, Handwerkern und Hauspersonal aller Art bei dem angeführten Verein. Mitgeteilte Wünsche werden sorgfältigst berücksichtigt. Amerika und die Olympiade Berlin 1936 Aus New York: Die Nachrichten einiger europäischer Blätter, daß da3 American Olympic Committee die Einladung zur Teilnahme an der Olympiade Berlin 1936 bereits angenommen hat, ist unrichtig. Das Committee hat vor kurzem die Frage der Teilnahme an der Berliner Olympiade im Zusammenhang mit der unterschiedlichen Behandlung jüdischer Sportler in Deutschland behandelt und beschlossen, zu einem späteren Zeitpunkt ein Exekutivkomitee zu ernennen, welches dem Olympic Committee Vorschläge unterbreiten soll. Die Angelegenheit wurde demnach auf das tote Geleise geschoben. Im Verlauf der Aussprache sprach Charles N. O r nstein, Mitglied des Olympic Committee, entschieden gegen die Annahme der Einladung Deutschlands seitens Amerikas, solange die Juden im Dritten Reich unterdrückt und entrechtet werden. Der Präsident des Committee Abery W. Brundage wünschte eine prinzipielle Annahme der Einladung im Hinblick darauf, daß die offiziellen deutschen Sportführer erklärt hatten, in Deutschland würden jüdische Sportler nicht unterschiedlich behandelt. Ornstein erwiderte, er habe Beweise des Gegenteils in Händen. Uebrigens genüge die Tatsache, daß Juden in Deutschland im allgemeinen entrechtet und unterdrückt werden, um Repräsentanten der freien amerikanischen Nation von Deutschland' fernzuhalten. Nach der Sitzung erklärte Ornstein dem J. T. A.¬ Vertreter: „Amerika wird an den Olympischen Spielen in Berlin nicht teilnehmen, wenn wir nicht den zwingenden Beweis in Händen haben, daß Juden in keiner Sportart benachteiligt und von keiner Chance der Teilnahme an den Spielen ausgeschlossen sind." Präsident Brundage erklärte, er wolle im Sommer 1934 Deutschland besuchen, um sich persönlich davon zu überzeugen, ob gegenüber den jüdischen Sportlern in Deutschland das im Sportleben übliche fair play geübt wird. „Touristik und Skiklub „Hakoah". Die für den 16. d. M. angesetzt gewesene Generalversammlung findet am Freitag, den 23. Februar um ^9 Uhr Im Klubheim, I., Wiesingerstraße 11, statt. Um bestimmtes Erscheinen der Mitglieder wird gebeten. — Skitour auf den Wechsel mit dem Sonderzug der Aspangbahn. Abfahrt am Samstag, den 24., bzw. Sonntag, den 25. Februar. Fahrpreis hin und zurück S 4.50. Autobus nach Mönichkirchen ermäßigt. Abfahrtszeiten der Züge: Samstag um 14 Uhr 20, 16 Uhr 25, 19 Uhr 15. Sonntag um 6 Uhr 30, 7 Uhr 35. Anmeldungen im Sekretariat der Hakoah, Tel. R-25-0-10. Skikurs im Gebiete des Zirbitzk o g e 1 s in der Zelt vom 3. bis 10. März. Standort Scethalhüite, Aufenthalt, volle Pension, Fahrt, Skikurs, Gepäckstransport, Trinkgelder usw. S TO.— und 78.—. Skiurlaub am Arlberg in der Zeit vom 17. bis 24. März. Aufenthalt in St. Anton, volle Pension, Fahrt, Trinkgelder usw. S 140. Werdet Mitglieder. Fahrpreisermäßigungen auf den Bahnen. Vereinsnadiriditen Abbazia verzeichnet von Neujahr bis zum heutigen Tage einen höheren Fremdenzuzug als im vergangenen Jahre. Die herrlichen Kamelien im Kurpark, die Veilchen und Mandelbäume fangen schon an zu blühen. Aber nicht nur die Natur rüstet zum würdigen Empfang der Kurgäste, sondern auch die Einheimischen, welche heuer in vielen erneuerten Häusern die Gäste, die wie alljährlich um die Osterzeit kommen und qualitativ den Höhepunkt der Frühjahrssaison bestimmen, empfangen werden. In diesem Jahre — gelegentlich der zehnjährigen Feier der Annektierung von Fiume — wird in Abbazia während der Frühjahrs- und Sommersaison ein außerordentliches Festprogramm ausgeführt. Aus diesem Grunde werden auf den italienischen Bahnen große Fahrpreisermäßigungen von ganz Italien nach Fiume-Abbazia gewährt, was Tausende von italienischen Gästen in diese Riviera locken wird. Die Kurpalle wird nächstens ihre Konzerte im Freien abhalten. Oeslerreidaischer FrauensNotdaenst Am 20. Februar erschien die Gattin des Bundespräsidenten, Frau Leopoldine M i k 1 a s, in Begleitung der Frau Dr. Alma M o t z k o, in der Kultusgemeinde, um in eingehender Aussprache mit den Herren Oberrabbiner Dr. Feuchtwang und Präsident Dr. Desider Friedmann die Richtlinien für ein Hilfswerk der Frauen Oesterreichs zu besprechen, das unter Mitwirkung von Vertretern aller anerkannten Religionsgesellschaften die persönliche Fürsorge von Mensch zu Mensch zum Ziele hat. Durch diese Aktion sollen Brücken der Verständigung und Versöhnung über die Verschiedenheit der weltanschaulichen Einstellung durch Werke der Nächstenliebe geschlagen werden. Sowohl Oberrabbiner Dr. Feuchtwang als auch Präsident Dr. Friedmann erklärten, nach besten Kräften an diesem schönen Werke mitarbeiten zu wollen. Ueber Ersuchen der Frau Bundespräsidentin, eine in der jüdischen sozialen Fürsorge bewährte Frau in die Leitung der Aktion zu entsenden, wurde Frau Sophie Löwenherz, Mitglied des Exekutivkomitees der Zentralkommission für soziale Fürsorge der isr. Kultusgemeinde Wien, nominiert. Noch am selben Nachmittag fand unter dem Vorsitz der Frau Bundespräsidentin eine Sitzung statt, in welcher ein Aufruf „An die Frauen Oesterreichs!" herausgegeben wurde. Unterzeichnet sind: Frau Leopoldine Miklas, Vorsitzende; Dr. Theodor Innitzer, Kardinal-Erzbischof von Wien; Sektionschef Dr. Viktor Capesius, Präsident des evangelischen Oberkirchenrates; Oberrabbiner Dr. David Feuchtwang; Josefine Capesius für die evangelischen Frauen; Helene Granitsch für die österreichische Frauenpartei; Marie Hoheisel für den Bund österreichischer Frauenvereine; Sophie Löwenherz für die soziale Fürsorge der Israelitischen Kultusgemeinde; Dr. Alma Motzko für die katholische Frauenorganisation für die Erzdiözese Wien. „Hebräisch leicht gemacht" ÄSt bräisch. „Der Buchtitel ist berechtigt", sagt ein hervorragender Pädagoge. Bei Vorauszahlung kartoniert nur 8 7,20, im Ausland M 4.20. //Das Palästina.lnformationsbuch'', ^gSfc Buch seiner Art. . . 120 Seiten Tatsachen und Ziffern" urteilt' die fachkundige Kritik. Bei Vorauszahlung S 4.20 (Ausland M 2.50). PAG r. Gen. ra. b. H-, Wien VI, Caplstrangasse 2 koscher- RESTAURATION im Kurort Sauerbrunn zu verkaufen, samt Haus, im Zentrum- 35 Jahre bestellendes Saisongeschäft mit Konzession. Preis S 15.000. Büro Bräuer, Sauerbrunn Umtausch der sechsprozentigen Dollar-Anleihe der Stadt Wien vom Jahre 1927 Laut Kundmachung vom 10. Februar 1934 in der „Wiener Zeitung" werden die Inhaber von Bonds der 6%igen Dollar-Anleihe der Stadt Wien vom Jahre 1927 eingeladen, diese Bonds in 6%ige auf Schilling lautende Schuldverachreibungen umzutauschen. Der Umtausch erfolgt unter Zugrundelegung der Wertrelation 1 $ S 6.—. Die neuen Schilling- Obligationen sind mit derselben Wertsicherungsklausel wie die Oesterreichische Treffer-Anleihe versehen und steuerfrei. — Die Inhaber der Bonds der 6%igen Wiener Dollar-Anleihe, die von dem Umtauschanbot Gebrauch machen wollen, haben ihre Dollarobligationen in der Zeit vom 12. Februar 1934 bis einschließlich 10. März 1934 mit den am 1. Mai d. J. fälligen und allen später fällig werdenden Kupons zu erlegen. Erlagsformularien sowie der alle näheren Details enthaltende Prospekt sind bei allen Banken und Sparkassen in Wien und deren sämtlichen Zweiganstalten erhältlich. E Israelitische Jugendgottesdienste. 1. Jugendgottesdienst für Volks-, Haupt- und Mittel« schülcr (Schülerinnen), Samstag, den 24. Februar d. .7. um 3 Uhr nachmittags in allen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. 2. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen der Unterklassen im II. und IX. Bezirke. Samstag, den 24. Februar d. J. um yx5 Uhr nachmittags, im Leopoldstädter Tempel, IL, Tempelgasse 5, und in der Vereinssynagogc, IX., Müllnergasse 21. Predigten und Schrifterklärungeii in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 23. Februar 1934 werden bei den um 5 Uhr 20 Minuten beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: I., Seitenstettengasse 4 (Oberrabbiner Dr. D. Feuchtwang); IL, Tempelgasse 5 (Oberrabbiner Dr. I. Taglicht); III., Untere Viaduktgasse 13 (Rabbiner Dr. K. Kupfer); V., Siebenbrunnengasse la (Rabbiner Dr. M. G. Mehrer); VI., Schmalzhofgasse 3 (Rabbiner Dr. J. Drobinsky); VIIL, Neudeggergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Bauer); X., Humboldtgasse 27 (Rabbiner Dr. A. Weiner); XVI., Hubergasse Nr. 8 (Rabbiner Dr. J. M. Bach); XVIII., Schopenhauerstraße 39 (Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz); XIX., Dollinergasse 3 (Rabbiner Dr. A. Frankfurter); XX., Kluckygasse Nr. 11 (Rabbiner Dr. B. Murmelstein); XXL, Holzmeistergasae 12 (Rabbiner Dr. M. Rosenmann). Samstag, den 24. Februar 1934, beim Hauptgottesdienste Schrifterklärungen: IL, Pazmanitengasse 6 (Rabbiner Dr. Z, Taubes); XX., Kluckygasse 11 (Rabbiner Dr. B. Murmelstein). Aus der Filmwelt „Das Ungarmädel" Die Universal, die soeben mit ihrem Film „Csibi, der Fratz" einen ganz großen Erfolg erzielt hat, bringt am 2. März unter dem Titel „Das Ungarmädel" ein neues Lustspiel heraus, das zum Großteil in Kitzbühel spielt und viele schöne Wintersportbilder bringt. Die Titelrolle verkörpert eine Neuentdeckung des Films, Margit Syrao, eine internationale bekannte Tänzerin. Heulet „Broadway im Paradies" Heute findet die Uraufführung des Sensationafilma „Broadway im Paradies" mit Douglas Fairbanks im Burg¬ und Rotenturmkino mit der neuesten Silly-Symphonie im Vorprogramm statt. „Katharina die Grotte" kommt l In Kürze findet in einem führenden Wiener Premierentheater die Erstaufführung des neuen Elisabeth- Bergner-Films „Katharina die Große" statt. In den Hauptrollen: Elisabeth Bergner, Douglas Fairbanks jr., Flora Robson und eine bekannte englische Schauspielerin. Ein neuer Zane GreysFilm im Kreuz«Kino Das Kreuz-Kino, L, wird demnächst den neuen Sensationsfilm der Paramount, „Mädchenraub in W i 1 d w e s t", herausbringen, dessen Verfasser der populäre Schilderer des zivilisationsfernen Lebens im Westen Nordamerikas ist: Zane Grcy. Die Hauptdarsteller dieses spannenden Filmdramas sind Itandolph Scott, Verna H i 11 i e, Noah B e e r y und Buster C r a b b e. Die Regie führte Henry Hathaway. Helen Haycs und Clark Gable Die Hauptrollen in dem deutschen Metrofilm „Die weiße Schwester", welcher demnächst in Wien erscheint, werden von Helen Hayes und Clark Gable gespielt. An die Freunde unseres Blattes Wenn Sie der Ansicht sind, daß die „Neue Welt" ein empfehlenswertes Blatt ist, geben Sie uns freundlichst die Adressen von Freunden und Bekannten an. Wir werden denselben die „Neue Welt" durch mehrere Wochen zur Probe gratis zukommen lassen. Wenn wir uns bei der Werbung auf Sie berufen dürfen, bitte dies ausdrücklich zu bemerken. Aus der Zusendung erwachsen weder Ihnen noch den Empfängern irgend welche VerpflloU« tungen. Die Verwaltung der „Neueu WeW»,

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