Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 8 (1934)
- Issue
- Heft 341 (16.2.1934)
- Date
- 1934-02-16
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 DIB NEUE WELT Nr. 341 turelle Niveau und die wirtschaftliche Lage breiter Bevölkeningsschichten des Landes ein Hindernis für die Feststellung der Einkommenshöhe bilden, womit die Gefahr verbunden ist. daß die Einkommensteuer, anstatt zu einer gorechten Steuerverteilung zu führen, eine weitere Belastung derjenigen Bevölkerungsteile mit sich bringen wird, die weder gewillt noch in der Lage sind, ihr Einkommen zu verheimlichen, während es gewissen privilegierten Klassen möglich sein wird, sich der Steuerpflicht zu entziehen. Der Zusammenhang des Problems einer Einkommensteuer mit den Gesamtinteressen de3 jüdischen Aufbauwerks wurde einige Tage später von dem Mitglied der Agency-Exekutive Professor Selig Brodetz ky auf der Jahreskonferenz der Englisch Zionist Federation betont. Prof. Brodetzky erklärte: Wir hoffen, daß die Regierung die Frage einer Einkommensteuer in Palästina nicht unter dem Gesichtswinkel theoretischer Wirtschaftsprinzipien betrachten wird, sondern unter Berücksichtigung der Tatsache, daß es sich um ein Land handelt, dessen Erschließung nur durch das Interesse der Juden an ihm ermöglicht wird, ein Interesse, das sich in dem Zustrom von Kapital aus allen Teilen der Welt und hauptsächlich aus Gebieten außerhalb des Britischen Reiches kundgibt. Die Regierung hat nunmehr selbst zugegeben, daß die jüdische Bevölkerung Palästinas pro Kopf das Dreifache dessen zu den öffentlichen Einkünften beiträgt, was die nichtjüdische Bevölkerung leistet. Mangel an Arbeifern Aus Tel-Awiw: Die Klage über Arbeitermangel hört nicht auf. Die Arbeiterkammer stellt fest, daß sie die Nachfrage nach jüdischen Arbeitern nicht befriedigen kann. In Bnej Brack, in Neß-Ziona und Chedera ist die Orangenernte infolge Arbeitermangels im Rückstand geblieben. Es wurde daher beim Waad Leumi beantragt: 1. Befreiung der Schüler der höheren Klassen vom Unterricht für eine bestimmte Zeit, um sie in die Kolonien auf Arbeit zu schicken. 2. Die Verwaltungen der Kolonien zu bewegen, keine Erlaubnisse für Neubauten herauszugeben, falls sie nicht unbedingt notwendig sein sollten. Dadurch soll eine Zahl von Bauarbeitern der Landwirtschaft zugeführt werden. Eine ägyptische Zeitung über Palästina Aus Kairo: Der Sonderberichterstatter der arabischen Zeitung „Mokatan", Herr Tabat-Tabat, schildert seinen letzten Besuch in Palästina. „Haifa ist revolutioniert. Aus der alten orientalischen ist eine moderne Stadt geworden, die dank ihrer breiten Straßen und schönen Bauten mit den größten Hafenstädten des Mittelmeeres konkurrieren kann. Im allgemeinen ist die Lage in Palästina ganz anders als diejenige in Syrien. Palästina blüht auf. Ueberau zeigen sich Fortschritt und Reichtum. Tel-Awiw, welches ich zu einer Zeit besuchte, als es nur einige hundert Häuser zählte, ist ein Wunder. Der Fortschritt der Landwirtschaft ist augenfällig. Und all dies dank dem Kapital und der Tüchtigkeit der jüdischen Einwanderer. Ich will hier nicht die politische Frage berühren. Ich will nur über Tatsachen berichten, damit jene, die es nötig haben, meine arabischen Volksgenossen, davon lernen. Denn der Anteil der Araber an den in Palästina geschaffenen Werken ist minimal." Todesstrafe in 15jährige Kerkerstrafe umgewandelt Aus Jerusalem: High Commissioner Sir Arthur Wauchope hat die Strafe Achmed Galians, eines der beiden Araber, die im vergangenen Monat vom Appellationsgericht wegen des im Dezember 1932 begangenen Mordes an dem jüdischen Kolonisten Joseph J a c o b i und seinem neunjährigen Sohn in der Kolonie Nahallal zum Tode verurteilt wurden, in eine 1 5 j ä hrige Kerkerstrafe umgewandelt. Der zweite Verurteilte, Mustafa Ali Achmed, wird durch den Strang hingerichtet werden. Palästinensischer Orangenexport bis Ende Jänner Aus Jaffa: Der Gesamt-Zitrusexport Palästinas während der laufenden Saison beträgt bis Ende Jänner 2^1 Millionen Kisten. Bis zum 28. Jänner waren 2,227.402 Kisten gezählt. Der Hauptteil des Zitrusexports betraf Orangen. Die Ausfuhr ging zum überwiegenden Teil über den Hafen Jaffa. Paläslma?Rei§en Am 21. Februar ab Wien über Rom und Neapel mit dem „Conte di Savoia" zu Purim nach TeUAwiw_ Am 19. Märx ab Wien über Rom und Neapel mit der „Vulcania" zu Pes§adi in Jeru§alem_ Am 10. April ab Wien über Triest mit der „Italia" zur LevantesMesse in TehAwiw Billige Arrangements / Auskünfte und Prospekte: REISEBÜRO «MARI EN BRÜCKE» (Palästina-Dienst, Leitung: Berta Taubes), Wien I, Rotenturmstraße 26, Telephon R-24-2-86 und R-24-2-67 Nächste Nummer erscheint Dienstag früh Preis 10 Groschen Die palästinensische Regierung verbietet die Nazi Propaganda Aus Jerusalem: Die Regierung hat ihre Organe angewiesen, in Hinkunft die Verbreitung von Nazi-Propagandaliteratur durch deutsche Matrosen zu ver hindern. Auch Schweden errichtet einen Pavillon auf der Tel Awiwer Messe Aus Tel-Awiw: Soeben hat auch Schweden seine offizielle Beteiligung an der Levante-Messe angekündigt. Die allgemeine Exportvereinigung Schwedens, in der die wichtigsten schwedischen Industrien vertreten sind, hat Auftrag zur Errichtung eines schwedischen Pavillons erteilt. Mit dem Bau des Pavil Ions, der als ständiges Ausstellungsgebäude gedacht ist wurde bereits begonnen. Weitere Ausweisungen. „Palestine Gazette" ver öffentlicht die auf besondere Anordnung des High Com missioner verfügte Zurücknahme eines gegen eine jüdi sehe Familie aus Buchara erlassenen Ausweisungsbefehls. Dem Familienoberhaupt Jonah Baruch, seiner Gattin, seinen vier Söhnen und drei Töchtern wird weitere Aufenthaltserlaubnis gewährt. Andererseits wird die Ausweisungspraxis gegenüber orientalischen Juden in Palästina fortgesetzt. Soeben wurde ein Ausweisungsbefehl gegen die 80jährige Schoschana AI Yussef und ihre 35jährige taube Tochter Mirjam, die mit ordnungsmäßig vidierten Pässen über Transjordanien aus Afghanistan nach Palästina gekommen sind, erlassen. Obwohl der Sohn, bzw. Bruder der Ausgewiesenen, Michael AI-Yussef, der seit Jahren in Jerusaelm wohnt, sich verpflichtet hat, für den Unterhalt seiner Angehörigen zu sorgen, wurde der Ausweisungsbefehl mit der Begründung aufrechterhalten, daß die Genannten die ihnen gewährte Aufenthaltsdauer überschritten haben. Hakoah-Handballscktion. Am 1. Februar fand die Jahresversammlung der Handballer statt, die einen äußerst würdigen Verlauf nahm. Der langjährige Sektionsleiter Julius Rosenfeld wurde um seiner Verdienste um den Handballsport zum Ehrenaektionsleiter gewählt. Die Wahlen innerhalb der Sektion brachten folgende Resultate: Sektionsleiter: Otto Glücksmann, sportlicher Leiter: Max Roth, 1. Kassier: Otto Ferry, 2. Kassier: Walter Landau, 1. Schriftführer: Hans Ellinger, 2. Schrift- . führer: Ernst Wiesner, Jugendleiter: Friedl Weininger, \ Materialverwalter: Walter Landau. Eine besonder Ehrung wurde auch dem sportlichen Leiter Max Roth zuteil, dem eine wertvolle Plakette überreicht wurde. Im Anschluß fand eine Spielerbesprechung der ersten Mannschaft statt, die sich mit der Vorbereitung für die Meisterschaft befaßte. Alle sind begeistert von dem vorzüglichen Geschmack der mit Recht so beliebten und bevorzugten „Schmidl-Mazzot h". Dieses österreichische Qualitätserzeugnis ist mit anderen Mazzoth nicht zu vergleichen, weil diese sie in Hygiene, Bekömmlichkeit und erlesenem Geschmack nicht erreichen. Der ausgezeichnete Ruf, den die „Schmidl-Mazzoth" seit Jahrzehnten genießen, hat sich in den letzten Jahren zu einer Popularität und Beliebtheit gesteigert, die nicht nur alle Bezirke Wiens, sondern auch viele Provinzorte umfaßt. Es ist dies das Verdienst des neuen Inhabers der „Schmidl-Mazzoth"-Fabrik, Herrn Nathan Brodetzkis, den Wiener jüdischen Hausfrauen seit Jahrzehnten als der liebenswürdige und tüchtige Chef der großen Lebensmittelhandlung, IL, Leopoldsgasse 43, bekannt. Herr Brodetzki hat seine große Fachkenntnis und vielseitige Erfahrung in den Dienst des neuen Unternehmens gestellt. Neue Rezepte, Verwendung nur erstklassiger Mehlsorten, Veredlung des Erzeugungsprozesses, neue maschinelle Vorrichtungen, strengste Reinlichkeit und Ausnützung der modernsten Errungenschaften haben dazu geholfen, ein Produkt zu schaffen, das an Qualität, Geschmack und Bekömmlichkeit einfach unübertrefflich ist. Elegante neue Badeanlagen, eine durchgehende Reinigung und Adaptierung der Fabriksräume bieten Gewähr für unbedingte Reinlichkeit und einwandfreies Kaschruth. Die religiösen Vorschriften werden unter Aufsicht des Herrn Oberrabbiners Babad strenge eingehalten. Die Wiener Juden werden heuer mit den beliebten „Schmidl-Mazzoth", insbesondere mit der bekannten Spezialmarke „N. B."-Mazzoth, -Grieß und -F a r v e 1 besonders zufrieden sein. G. W. Aus der Filmwell Heute, Freitag: „Frühlingsnächte in Nizza" Die neue Bolvary-Lustspieloperette „Frühlingsnächte in Nizza" gelangt heute im Opern-, Imperial-, Löwen-, Maria-Theresien-, Flieger-, Schloß- und Theater- Kino mit Willy Forst und Magda Schneider zur Uraufführung. Ein neuer Stan-Laureiu. Oliver-Hardy- Fiim Der erste „Ganz-Groß"-Film mit den beiden Komikern, der den Titel „Die Teufelsbrüder" führt, erscheint demnächst auch in Wien. Das Komikerduo steht in diesem Film auf dem Höhepunkt seines drastischen Humors. Verband der Film-Pressechefs In Wien hat sich ein „Verband der Film-Pressechefs" gebildet, der die Propagandaleiter der österreichischen Produktions- und Verleihfirmen und Kinotheater umfaßt. Der Verband, der in erster Linie als wirtschaftliche Organisation seiner Mitglieder gedacht ist, strebt eine umfassendere und gründlichere Beachtung aller Filmangelegenheiten in der Oeffentlichkeit in einem Maße an, die der Bedeutung des Films entspricht. Präsident der Vereinigung ist Dr. Karl Imelski (Metro-Goldwyn-Maxer)., Widitig für jeden Zioirisien In Kürze erscheint: Das offizielle I' rotokoll des 18. Zionisten- « kongresses, Prag 19 3 3. Herausgegeben von der Exekutive der Zion. Organisation. Dieses über 600 Seiten starke, vornehm ausgestattete Werk gibt ein authentisches Bild des denkwürdigen Kongresses und bietet Zionisten und allen an Palästina Interessierten wichtiges Material über aktuelle Fragen des Zionismus und Palästina. Preis: In Subskription M. 8.--, nach Erscheinen M. 10.—-. Erhältlich in allen Buchhandlungen oder durch den Fiba-Verlag, Wien, VI, Gumpendorferstraße 10. Jüdische Kunststolle, II., Aspcrnbrückengasse 2, Tel. R-48-2-91, Büro von 9 bis halb 19 Uhr. Den Mitgliedern stehen ermäßigte Theaterkarten in fast alle Theater zur Verfügung: Oper, Burgtheater, Akademietheater, Scala, Kammerspiele, Deutsches Volkstheater, Theater a. d. Wien, Stadttheater, Moulin Rouge, Casinotheater, Der liebe Augustin etc. Konzerte: Alfred Piccaver, 22. Februar, Großer Musikvcrcinssaal. Anweisungen für das Variete' Ronacher! Gertrud Kraus hat ihren für Mittwoch in der Urania angekündigten Tanzabend auf einen späteren Zeitpunkt, der noch bekanntgegeben wird, verschoben. Der Kammermusik-Abend des Vereines zur Förderung jüdischer Musik, der für den 18. Februar angesagt war, ist auf einen späteren Zeitpunkt verschoben worden. Joachim Stutschewsky, der bekannte Cellist, Komponist und Vorkämpfer der jüdischen Musik veranstaltete am 3. Februar in Zürich einen Abend jüdischer Musik, an welchem Kompositionen von Engel, Brandmann, Ernest Bloch und Stutschewsky aufgeführt wurden. Die mitwirkende Sängerin Hanna Schwarz (Wien) brachte Lieder von Engel, Sklias, Weinberg, Krein und Milner zu Gehör. Grillparzers „Esther" als Purimaufführung. Der Kulturbund deutscher Juden veranstaltet für seine Mitglieder am 1. März im Berliner Theater einen Purim-Abend, an dem Grillparzers dramatisches Fragment „Esther" unter der Regie Fritz Jeßners zur Aufführung gelangt. An der Veranstaltung wirkten ferner Intendant Dr. Kurt Singer, das Kulturbundorchester unter Leitung von Generalmusikdirektor Rosenstock, Solistin F r i t z i J o k 1 und das Ballett des Kulturbundes mit. Chamischa-Assar-Feier im Pratcr. In der von dem erweiterten Komitee unter Leitung der Frau Adele Lupu geführten Tee- und Wärmestube hat am 31. Jänner 1934um 6 Uhr abends eine glanzvolle Chamischa-Assar-Feier stattgefunden. Nach kurzer Begrüßung seitens des Obmannes der Fürsorgesektion Prater, Herrn Dr. K r e p p e 1, sprach namens der Kultusgemeinde der Obmann der Zentralfürsorge, Herr Dr. Klaber, indem er die Tätigkeit der Sektion Prater würdigte. Der Kantor der zionistischen Sektion Prater, Herr Hersch Landskrone r, gab mehrere ernste und heitere Gesänge zum Besten. Es erschienen zirka 350 Bedürftige, die beteilt wurden. Es sprachen dann noch einige Fürsorgeräte. Alle hoben besonders die aufopfernde Tätigkeit der Frau Adele Lupu hervor, welche der Ausspeisung und der Tee- und Wärmestube ihre ganze Zeit widmet und welche im Prater seit Jahren den Ruf einer unermüdlichen Wohltäterin genießt. Nebst den Verdiensten der Frau Lupu wurden auch die Verdienste anderer Fürsorgeräte hervorgehoben, insbesondere die der Frau Steffi Abraham, welche mit ihren Angehörigen sich wärmstens der Teestube annimmt und welche die Organisation sowie die Herbeischaffung der Mittel zu diesem glanzvollen Abend übernommen hat. Mit dem Absingen der „Hatikwah" wurde die Feier beendet. Predigten und Schrifterklärungcn in den Gemeinde- und Bezirkssyriagogen. Freitag, den 16. Februar 1934, werden bei den um 5 Uhr 5 Minuten beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: II., Pazmanitengasse 6, Rabbiner Dr. Z. Taubes; IX., Müllnergasse Nr. 21, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; XV., Turnergasse 22, Rabbinatskandidat Dr. Benjamin Klar; XIX., Dollinergasse 3, Rabbiner Dr. A. Frankfurter; Samstag, den 17. Februar 1934, beim Hauptgottesdienste Schrifterklärungen: XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein; XXI., Holzmeistergasse 12, Rabbiner Dr. M. Rosenmann. Israelitische Jugendgottesdienste. 1. Jugendgottesdienst für Volks-, Haupt- und Mittelschüler (Schülerinnen). Samstag, den 17. Februar, um 3 Uhr nachmittag in allen Gemeinde- und Vereinssynagogen. — 2. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und Schülerinnen der Unterklassen im II. und IX. Bezirk. Samstag, den 17. Februar, um yj> Uhr nachmittag im Leopoldstädter Tempel, II., Tempelgasse 5, und in der Vereinssynagoge, IX., Müllnergasse 21. — 3. Gottesdienste für die reifere Mittclschuljugend (IV. bis VIII. Klasse). Am Freitag, den 16. Februar, um x/il Uhr abends im Stadttempcl, I., Seitenstettengasse 4 (Ansprache Prof. Dr. Manfred Papo über: „Das jüdische Heiligtum im Wandel der Zeiten") und in der Synagoge, VIII., Neudeggergasse 12 (Ansprache Studienrat Rabb. Dr. M. Bauer über „Das Majoritätsprinzip in der Bibel"). Die nächste Prager Frühjahrsmesse wird vom 11. bis 18. März 1934 stattfinden. Die letzte Prager Messeveranstaltung schloß unmittelbar an den 18. Zionistenkongreß an und brachte einen guten geschäftlichen Erfolg. Zahlreiche Kongreßteilnehmer besuchten die Messe, wo sie mit der außerordentlich reich vorstehenden Frühjahrsmesse in erhöhtem Maße zu beteilung kamen und zahlreiche vorteilhafte Bestellungen abschließen konnten. Infolge der vorzüglichen geschäftlichen Ergebnisse der Herbstmesse wurden alle führenden tschechoslowakischen Häuser veranlaßt, sich an der bevorstehenden Frühjahrsmesse im erhöhtem Maße zu beteiligen. Die kommende Messe wird daher eine einzigartige Gelegenheit bieten, preiswerte tschechoslowakische Qualitätswaren aus reicher Auswahl einzukaufen. Die ausländischen Besucher genießen zur Prager Frühjahrsmesse eine 50prozentige Fahrpreisermäßigung, ebenso stehen ihnen auf ausländischen Bahnen, Flug- und Schiffahrtslinien beträchtliche Begünstigungen zu (25 bis 50 Prozent). Der Besuch Prags anläßlich der Frühjahrsmesse bietet daher für alle jüdischen Geschäftsleute außerordentliche Vorteile. Billige Reise nach Polen! Ohne Paß und Visa. Vom 21. Februar bis 7. März. Billig, bequem. Anmeldung raschest: „Francopol", III., Rennweg 1, „Marienbrücke", I., Rotenturmstraße 26. Auskünfte: E. Forstel, I, Kärntnerring 12. g m