Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 8 (1934)
- Issue
- Heft 340 (13.2.1934)
- Date
- 1934-02-13
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 4 DIE NEUE WELT Nr. 340 Das jüdische Palästina ruft um Hille // Wir erhalten mit Hinweis auf unseren Artikel „Das jüdische Palästina ruft um Hilfe" (Nr. 330) die Zuschrift eines deutschen Palästina-Wanderers, worin es u. a. heißt: „Ihr Artikel hat hier größten Eindruck hervorgerufen. Sie haben vollkommen recht, wenn Sie sagen, daß die zionistische Leitung in dieser Zusammensetzung nicht weiter bestehen darf; sie durfte es schon lange nicht. Wir, die wir aus Deutschland erst in den letzten Monaten des vergangenen Jahres ausgewandert, beziehungsweise hieher nach Palästina eingewandert sind, merkten leider zu spät, daß die zionistische Leitung Deutschlands und somit die zionistische Exekutive schlechthin, völlig versagt hat, denn die Exekutive wird zweifellos von Berlin beherrscht. So glänzend den Idealismus zu heben und dabei den Idealisten die diversen Schekel, Oelbäume usw. usw. abzunehmen, hat wohl der Zionismus in keinem anderen Land verstanden wie in Deutschland, und hier vornehmlich in Berlin. Offlänbar lag dem deutschen Zionismus daran, so viel wie möglich „Flüchtlinge" nach Palästina zu schicken, wobei selbstverständlich nur junge Leute unter 24 als Landarbeiter und Pioniere und ältere Leute über 35, jedoch mit mindestens 1000 Pfund, gemeint waren. — Packende Bilder vom Wohlleben, Schilderungen von bereitwilliger Hergabe von Land des KKL. (Jüdischer Nationalfonds) usw. usw. waren bil in die letzten Wochen das spaltenfüllende Thema der guten alten „Jüdischen Rundschau". Aber wie war und ist es noch heute? Wie war und ist noch heute die Organisation für die alten deutschen Zionisten, die nunmehr herkamen? Was wir für den Zionismus taten, ist pfutach; wir haben unsere Pflicht getan und jetzt müssen wir sehen, wie wir es allein machen. Haben wir in der „Jüdischen Rundschau" gelesen, daß im Emek oder in der Haifa-Bai Land für billiges Geld hergegeben wird, und kam man in Haifa an, so ist keine Stelle vorhanden, die einem Auskunft geben kann, und wenn man fragt, erhält man zur Antwort: Vielleicht fahren Sie nach Jerusalem. Man fährt aber meistens nach Tel-Awiw, der rein jüdischen Stadt und dem Klondyke Asiens. Aber auch hier weiß kein Mensch vor irgend einem zionistischen Amt. Als „älterer" Mann findet man keine Arbeit; die hebräische Sprache mangelhaft beherrschend, eine Wohnung sündhaft teuer, geht man zur „Ole Germania", wo man nach 3 bis 4 Stunden Wartezeit die salomonische Erklärung erhält: „Gehen Sie in eine Kolonie, rühren Sie Ihr Geld nicht an und ordnen Sie sich ein." Da das Leben in der Kolonie wesentlich billiger (dafür einsamer) ist, nimmt man Frau und Kind und fährt dorthin. Hier wieder werden Pläne und Möglichkeiten der Rückkehr, zumindest nach Europa, geschmiedet. Endlich bekommt man wieder die „Jüdische Rundschau" und liest, daß da oder dort wieder Deutsche angesiedelt werden, bloß die nähere Adresse fehlt. Man schreibt nach Berlin, fragt, wo dieses Paradies liegt, wohin man sich wenden soll, und so nach 3 bis 4 Wochen erhält man eine Antwort, daß man sich an die „Ole Germania" wenden soll. — Würde, nämlich die „Jüdische Rundschau" diese Quelle gleich angeben, dann würden ja vermutlich viele Deutsche schon in Deutschland hinschreiben und die kluge Antwort erhalten: In die Kolonie gehen, Geld nicht anrühren und einordnen. In diesem Falle würden wahrscheinlich wohl kaum 5 Prozent die Reise wagen. Aber man erfährt endlich, daß der KKL. in Jerusalem thront. // Flugs schreibt man hin, ob man etwas Boden bekommen könne usw. Nach 2 bis 3 Wochen bekommt man einen hebräischen Brief, daß die zuständige Stelle die „Jewish Agency" in Jerusalem sei, wohin man sich wenden müsse. Nicht etwa, daß der KKL. das Gesuch einfach an die Jewish Agency weiterleitet; es müssen doch Leute beschäftigt und Flüchtlinge gequält werden. Man wiederholt also die Anfrage an die Jewish Agency. Und wartet. Nach 6 bis 8 Wochen kommt ein Brief, diesmal in Deutsch und von Dr. Landauer unterzeichnet, daß man sich an die „Ole Germania" wenden soll. Und jetzt begräbt man alle Hoffnung auf eine Unterstützung seitens der zionistischen Vereinigung und — man wird Kellner zur Aushilfe, Handlanger beim Bau oder man macht sich eine Greislerei! Und dies nennt man Zionismus und Aufbauarbeit! Aus Deutschland kamen in den Jahren 1927 bis 1931 rund 184.000 Pfund — es waren dies noch gute Pfund und in österreichischen Schillingen gar nicht auszurechnen —. für deutsche Juden wurden in der ganzen Welt in den letzten 6 Monaten riesige Summen gesammelt. Blieb da von all dem Gelde nichts übrig, um deutschen Flüchtlingen irgend wie zu helfen, wobei wohlgemerkt kaum 5000 Juden aus dem Reiche kamen und von diesen mindestens 95 Prozent 1000 Pfund hatten? (Sie haben sie nicht mehr, sie sind z. T. in die Taschen der Tel-Awiwer Gastwirte und Pensionsinhaber geflossen.) — Es ist also kein einziger „Flüchtling" vorhanden, der etwas geschenkt haben wollte; er wollte nur nicht übers Ohr gehauen werden! Die „Jüdische Rundschau" in Berlin wagt nicht, kindisch geworden, irgend etwas an der Exekutive zu tadeln, dafür bringt sie Dinge, die eher in den „Völkischen Beobachter" als in eine jüdische Zeitung passen. So bringt sie z. B. in der Nr. 2 des neuen Jahres 1934 die Abbildung einer jüdischen Hochzeit in Erez und amüsiert sich köstlich darüber, daß zur Chuppa ein Tails verwendet wurde, der auf vier Mistgabeln gespannt wurde. Allen, denen ich das Bild zeigte und die den Text „Talis auf vier Mistgabeln" gelesen haben, waren empört. Wenn die deutsche Zionistische Vereinigung und die ihr hörige Zionistische Exekutive in Jerusalem nic&t bald ihren Kurs ändern, werden beide eine Niederlage erleben, wie sie noch keine Partei — nicht einmal die Hugenberg- Partei in Deutschland — erlebt hat! Theodor Herzl hat jedenfalls etwas anderes gewollt! Es genügt keinesfalls, Menschen ins Land zu locken; tut man dies, so muß man — nach Treu und Glauben — auch dafür sorgen, daß dem Ankömmling irgend eine Stelle bekannt gemacht wird, wohin er sich wenden kann, ja wenden muß, und daß er nicht seinem Schicksal überlassen werde. Es wäre gewiß keine übermenschliche Leistung für den KKL, auf seinen vielen Böden für die Emigranten, gleichviel ob mit oder ohne 1000 Pfund, eine Notstadt zu errichten, wo sie 2 bis 3 Monate für billiges Geld (nicht umsonst) hausen und sich einordnen, wo sie auch abwarten könnten, bis der Amtsschimmel sich zu Tode gelaufen hat. Es ist höchste Zeit, daß eine andere Exekutive gewählt wird, die weniger Reisen macht und weniger Reden hält, dafür aber produktive Arbeit leistet. Zwi Harcechowen (Rechowoth)., Demokratie im jüdischen Leben Der Umstand, daß der Jüdische Weltkongreß auf Grund von Wahlen stattfinden wird, an denen jeder Jude teilnehmen kann, hat gewisse Bedenken hervorgerufen. Der nachstehende, auf diese Frage bezugnehmende Artikel stammt von einem unseren Mitarbeiter in Paris. Die in letzter Zeit bis zur Unerträglichkeit schwer gewordene Lage des jüdischen Volkes in großen Teilen der Welt hat auch in Kreisen, die aus den verschiedensten Gründen Gegner großer, öffentlicher, gesamtjüdischer Aktionen gewesen sind, einen Metnungswechsel bewirkt. So hat man sich auch in den Zirkeln der „Notablen" damit abgefunden, daß die Erledigung alljüdischer Aufgäben nicht mehr Angelegenheit der Generalsekretäre und Sekretäre jüdischer Wohlfahrtsorganisationen bleiben kann. Ja, man hat sogar die neftige Opposition gegen den Gedanken eines jüdischen Weltkongresses aufgegeben, der eine legitimierte jüdische Vertretung nach innen und außen schaffen soll. Da alle bisherigen Versuche, die Arbeit der jüdischen Organisationen zusammenzufassen, nicht gelungen sind, kann man ebeu nicht mehr gut gegen einen Plan anrennen, der immerhin die Möglichkeit eines Erfolges verspricht. Aber man sagt: Wozu das große Geschrei um diesen Kongreß? Wozu diese P rop aganda, wozu die übertriebene Publizität, wozu Aufruhr in die jüdischen Massen tragen? Wozu vor allem die unselige Forderung nach Demokratie, nach auf breitester Grundlage durchgeführten Wahlen? Wenn schon ein gesamtjüdischer Kongreß, dann soll man einfach die bisherigen „bewährten" Führer und Vertreter der bestehenden Organisationen einladen. In der ganzen Welt hat man mit der Demokratie und mit Wahlen keineswegs ausgezeichnete Erfahrungen gemacht. Warum im jüdischen Leben daran festhalten? Darum fort mit den „Erschwerungen" bei der Vorbereitung des jüdischen Kongresses! Rührende Angst um das Schicksal des Kongresses scheint diese Argumentation zu enthalten. Aber es wird gut sein, solche Parolen auf ihren tatsächlichen Inhalt zu untersuchen, um festzustellen, ob ein Verzicht auf die „Erschwerungen" nicht gerade einem Begrabender Kongreßidee gleichkommt. Zum jüdischen Weltkongreß Der jüdische Weltkongreß soll in der Art und Weise, wie er zustande kommt, etwas prinzipiell Neues sein. Durch die Kongreßbewegung sollen die weitesten Kreise des jüdischen Volkes dazu erzogen werden, sich mit den Problemen des jüdischen Seins zu beschäftigen, einen Einblick in die Situation der jüdischen Gesamtheit zu erlangen, kritisch zu allen Erscheinungen der bisherigen jüdisch-politischen Betätigungen Stellung zu nehmen und schließlich den Willen kundzutun, welche neuen Wege zu beschreiten sind. Diese ErziehungsarbeitamVolkeist notwendig, damit der jüdische Weltkongreß ein ganz anderes Echo in der jüdischen und nichtjüdischen Welt finde als die bisherigen Konventikel und Konferenzen. Die „Erschwerungen", vor denen die neugewonnenen Freunde des jüdischen Weltkongresses warnen, sind eben das Charakteristische an der ganzen Angelegenheit. Ohne sie wäre der jüdische Weltkongreß kaum verschieden von den Konferenzen der Vertreter jüdischer Organisationen, wie wir sie in letzter Zeit so oft erlebt haben und die in der Oeffentlichkeit gar keinen Nachhall gefunden haben. Die jüdische Oeffentlichkeit hat in erschreckendem Maße das Interesse an jüdisch-politischen Veranstaltungen verloren, gerade darum, well diese Veranstaltungen nicht das Ergebnis einer vorangegangenen „Kampfhandlung" in der jüdischen Gasse gewesen sind. Das Beispiel der Zionistenkongresse ist in dieser Hinsicht belehrend. Im Jahre 5683 sind ungefähr eine Million Schekalim gekauft worden. An den Wahlen zum Zionistenkongreß beteiligten sich etwa 450.000 Schekelzahler. Man muß anerkennen, daß von allen jüdischen Veranstaltungen in der letzten Zeit keine so sehr die öffentliche jüdische und nichtjüdische Meinung beeindruckt hat, wie der Zionistenkongreß. Das kam eben gerade darum, weil durch die Erregungen des Wahlkampfes die breiten Massen des jüdischen Volkes präpariert waren, die Vorgange auf dem Zionistenkongreß aufmerksam zu verfolgen. Und will man zur Besserung der jüdischen Lage irgend etwas Wesentliches beitragen, so muß man den größtmöglichen Teil des jüdischen Volkes interessieren und zur Mitwirkung heranziehen; denn wirkliche Hilfe kann nur in Form der Selbsthilfe kommen. Diese Selbsthilfe kann nur vom Geiste der Freiwilligkeif getragen sein. Freiwillig mittun wird aber nur derjenige, der sich als Subjekt und nicht als Objekt des Geschehens betrachtet. Jeder Jude, jede Jüdin muß aufgerufen werden, sich einzureihen in die große Armee der Mitwirkenden bei der Organisierung konstruktiver und großzügiger jüdischer Selbsthilfe. Auf die Schultern jedes einzelnen Juden muß ein Teil der Ver« antwortung für alle Aktionen gelegt werden. Zur Erreichung dieses Zweckes gibt es kein anderes Mitte! als Demokratie mit allen ihren wesentlichen Begleiterscheinungen: Oeffentliche Diskussion, großzügige Propaganda, unaufhörliche Aufklärungsarbeit, allgemeine Wahlen, Kontrolle der gewählten Exekutivorgane, breiteste Oeffentlichkeit alles Geschehens. Gewiß, auch die Uberzeugtesten Verfechter de* Demokratie sind für ihre Unzulänglichkeiten nicht blind« Auch, ist die Durchführung demokratischer Prinzipien heute nicht in allen Ländern jüdischer Siedlungen möglich, Aber so steht es um alle idealen Forderungen. Eine r e 8 lose Verwirklichung erweist sich ja als undurchführbar« Man muß zufrieden sein, wenn man der Verwirklichung der idealen Forderung möglichst nahekommt. Der hart« Zwang der Wirklichkeit bewirkt ohnedies Korrekturen an den schönsten Konzepten. Wenn man jedoch deswegen von vornhinein auf richtige Forderungen verzichtet, bewirkt man Chaos und Gedankenlosigkeit und gibt das Ziel preis. In Kenntnis der Entwicklung der jüdischen Geschichte in den letzten Jahrzehnten kann man nicht anders handeln, als mit größter Entschiedenheit für die Durchsetzung des demokratischen Prinzips int jüdischen Leben einzutreten. Unter den (gegebenen Verhältnissen kann man nur auf prinzipiell neuen Wegeö zu besseren Ergebnissen gelangen, als bisher zu verzeichnen waren. Zur LevanlerMesse in TehAwiw Im Unterhaus richtete D. E. Somerville an die Regierung die Frage, ob sie im Hinblick auf die wach-' sende Bedeutung des englischen Handels mit Palästina und den Palästina benachbarten Ländern die Ernennung eines Handelskommissärs mit dem Sitze in Tel-Awiw erwägen wolle. Der Staatssekretär für Ucberseehandel Dr. Burgin erwiderte, die Regierung habe bereits beschlossen, einen Handelsagenten für Palästina zu ernennen. Dieser wird noch vor Beginn der Levante- Messe 1934 in Tel-Awiw seinen Posten antreten. » Prag, 9. Februar. Der Beschluß, einen tschechoslowakischen Pavülon auf der Levante-Messe in Tel-Awiw zu errichten, ist endgültig gefaßt worden, Das Handelsministerium beteiligt sich mit einem größeren Betrag an der Deckung der Bauspesen. Es wurde ein Komitee gegründet, an dessen Spitze der Präsident der Handelskammer, Trebicky, steht und dem u. a. auch Abg. Dr. Angelo Goldstein und Sekretär Ing. Egon Stein als Messevertreter angehören. Die Werbung für die Beteiligung an der Levante-Messe wird vom Handelsministerium, der Prager Handelskammer, dem Industriellenverband und Ingenieur Stein durchgeführt. _ Das Jubiläum der Hakoah Die Hakoah als Teil der großen Makkabi-Bewegung feiert in diesen Tagen das 25jährige Jubüäum ihres Bestandes. Es geht hier nicht darum, festzustellen, was der Wiener jüdische Sportklub in seiner sportlichen Disziplin geleistet hat, sondern um seine Geltung als jüdische Organisation, als Trägerin des nationaljüdischen Erneuerungsgedankens. Der Hakoah ist es im Verlauf ihres Wirkens so ergangen wie Menschen und Bewegungen —- Wellental auf Wellenberg. Erfolge und Mißerfolge. Daß der jüdische Sportgedanke wachblieb, hat sie der Kraft dieses Gedankens zu verdanken und dessen Bewahrer, dem Herzl-Zionismus. Lord M e 1 c h e 11, der Ehrenpräsident des Weltmakkabi, hat das Protektorat über das Jubiläumsfest der Hakoah, die Blau-Weiß-Redoute, übernommen und an die Hakoah ein Schreiben gerichtet, worin es heißt: „Das Jubiläum der Hakoah Wien soll uns ebenso wie viele andere wichtige Makkabl-Tatsachen: Instruktorenschule, Makkabi-Alijah, Kfar-Hamakkabl und Mak« kabiah, ein Zeichen dafür sein, daß unsere Arbeit erfolgreich ist und unser Kampf weitergeht." Das Schreiben Lord Melchetts schließt mit dem Ruf Herzls: „Die Zukunft wird Euer sein, wenn Ihr es wollt!" Ein-schöner, erhebender Schluß. Gerade um dieser rein zionistischen Parole willen wird man wohl zuwarten können, daß Lord Melchett zum Eintritt des Makkabi Hazair in den Hechaluz in der Tschechoslowakei Stellung nehmen wird. Austria—Hakoah 3 : 2 (Sonntag, den 11. Februar). Beide Mannschaften mußten für die ins Team abgegebenen Spieler Ersatz stellen. Außerdem benützten sie dieses Freundschaftsspiel, um noch vor Beginn der Frühjahrssaison neue Leute auszuprobieren. Die ewige Umstellerei ließ bei keiner der beiden Mannschaften ein einheitliches Spiel zu. Die beste Leistung der Hakoah bot die Hintermannschaft, in welcher neben Feldmann Weiß und der wiederhergesteltle A m s t e r recht gut spielten. Die Deckung war nicht in besonderer Form, nur S t r o ß lief in manchen Spielphasen zu seiner vollen Form auf. Die beiden erzielten Tore waren wenig effektvoll und wären von einem guten Tormann zu verhindern gewesen. Schütze der beiden Treffer war Ehrlich II. Knapp vor Schluß vergab Ehrlich I einen Elfer. Schiedsrichter Riedler. 3000 Zuseher. Die Hakoah trat in folgender Aufstellung an: Löwy; Feldmann, Weiß (Amster); Breitfeld, Strott (Liebermann), Platschek; Weißkopf, Zwiebel, Ehrlich H, Ehrlich I, Reich. Eigentümer, Verleger, Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Oberbaurat Robert Stricker. — Druck: Druckerei- IX* Unlversitätaatrafle 6—f. und Verlags-A.-G. Ignaz Steinmaun, beide Wie* m