Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 8 (1934)
- Issue
- Heft 339 (9.2.1934)
- Date
- 1934-02-09
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 DIE NEUE WELT Nr. 339 Absicht mißlang. Die sionistischen Unterhändler verlangten von ('er derzeitigen Majorität die materielle Sicherstellung des B rünnor jüdischen Schulwcrkes, welches eine Volksschule und eine Mittelschule erhält.. Diese Sicherstpllung wäre ohne Belastung der Kultusjremeindc möglich gewesen, weil Stiftungsgelder zur Verfugung" stehen. Zu einer Zeit, in welcher das Beispiel Deutschlands den Wo rt einer jüdischen Schule so sinnfällig demonstriert, lehnen nun unsere Assimilanten die berechtigte Forderung der Zionisten ab. lieber diesen Punkt gab rs bogreif lieherweise Rein Paktieren. Die Zionisten sahen es als ihre Pflicht gegen die Jugend an. die Erhaltung des jüdischen Schulwerkes auch in Zukunft zu sichern. Sie werden den ihnen aufgezwungenen Kampf zum siegreichen Ende führen und alles aufbieten, um der keine Existenzberechtigung besitzenden jetzigen Majorität ein Ende zu bereiten. Alle zionistischen Parteien, mit Ausnahme der Poale-Zio nisten, haben eine gemeinsame Liste, doch sind beide zionistischen Listen gekoppelt. Zipp. 25 Jahre Hakoah! Von Kobert Glitetomann, Präsident des Schwimmklubs Hakoah Nicht viele Sportvereine der Welt können sich rühmen, auf eine so lange Tätigkeit zurückzublicken, wie unsere liebe Hakoah. Man kann ruhig sagen: Eine ganze. Generation wurde in diesem gewaltigen Allround-Verein herangebildet. Eine der wichtigsten Sektionen der Hakoah ist der S c h w i m m k 1 u b. Es würde zu weit führen, alle die zahllosen Erfolge und die vielen großen Ehrungen dieser Sektion einzeln zu erwähnen. Ein paar Namen, wie Hedy Bienenfeld, Fritzi Löwy, Idi Kohn und die Schwestern Bratmann, nicht zu vergessen' Mimi Fischer-Weiß, die gerade in den Anfangszeiten des Schwimmklubs wertvolle Erfolge errang, bezeugen den Rang der Hakoah im internationalen Sport. Und erst recht die Schwimmer und Wasserballer! Mit ganz besonderem Stolz muß ich hier unseren langjährigen Meister im Freistil Hans Goldberge r erwähnen, weiters den Langstreckenmeister und oftmaligen Sieger im „Quer durch Wien" Alfred G u t h, ferner Fr. Lichtenstein, Hubert Nassau, Walter Stein und schließlich den Meister im Kunstspringen, Walter Arnold. Unsere Wasserballer, die drei Jahre hintereinander sich in blendendem Stil die Meisterschaft holten, muß ich ganz besonders hervorheben. Die Standardspieler dieser Mannschaft bleiben allen Hakoahnern unvergeßlich: Klein, Reiser, Flesch, Reich, Guth und Rosen blatt. Es ist klar, daß bei solchen Vorbildern auch der Nachwuchs demgemäß gedeihen mußte. Franzi Beck, den man ohne Uebertreibung heute schon als den besten Wasserballer der Republik bezeichnen kann, ist ein leuchtender Beweis hiefür. Ich will aber betonen: Es liegt uns nicht daran, Rekordler, sondern einen möglichst guten Massendurchschnitt zu erzielen. Bei den 500 Mitgliedern dieser Sektion, die meisten im Alter von 8 bis 18 Jahren, muß auf eine allgemeine körperliche Durchbildung gesehen werden. Bei unserem letzten Schwimmfest bot unsere Jugend bereits hervorragende Leistungen: Judith Deutsch, die zu den besten Hoffnungen berechtigt, dann Annemarie Pick, Elli Schmidt, Ruth Langer und Karli Weiß, Vago Klug, Kulka, Eisenstein und der kleinste Turmspringer Oesterreichs, Karli Adler, lauter angehende Meister . . . Es ist begreiflich, daß eine so große und wichtige Sektion mit einem Jahresbudget von S 30.000 nur dann Leistungen und Erfolge erzielen kann, wenn sie eine entsprechende Leitung besitzt. Und ich kann mit Stolz behaupten und will es gerade heute deutlich sagen, daß in dieser Hinsicht allen Dank gebührt; insbesondere aber unserem langjährigen sportlichen Leiter und Trainer Zsigo Wertheimer sowie unserem geschäftsführenden Vizepräsidenten Rudolf Morberger, dann Frau S t e rn und dem pflichteifrigen Kassier Kurt Münz, den Aerzten Dr. Faltitschek und Dr. Pfeffer und dem populären Sportförderer Direktor Georg Weinberger. Die Eltern unserer Jugend können sich selbst davon überzeugen, in wie guten Händen sich ihre Kinder gerade bei der Hakoah, die im Dianabad ihre Uebungsabende abhält, befinden. Unermüdlich sind wir gerade im Jubiläumsjahr der Hakoah daran, den Rahmen der Sektion zu erweitern. So soll neben den Uebungsabenden im Dianabad ein ganztägiges Sommertraining im Stadionbad für unsere Mitglieder ermöglicht werden. So wie die gesamte Hakoah am 17. Februar 1. J. in Form der Blau-Weißen Gschnas-Redoute ihr Jubiläum begehen wird, will der Schwimmklub im Jubiläumsjahr durch große Veranstaltungen im Dianabad und im Stadionbad dem österreichischen Sport und speziell dem jüdischen Volkssport dienen. Verein§nadiriditen •Jüdischer Ange.stel.lten verband „Emunah". Samstag, den 10. ci. M., findet in den Lokalitäten der Tanzschule Birkenfe,ld, IL, Hollandstraße 14, ein Geselligkeitsabend mit Tanz statt. Regiebeitrag einschließlich Garderobe 60 Groschen. Beginn V-S Uhr abends. — Sonntag, den 11. d. M., im Verbandsheim, TL, Taborstraße 1. Il>8 Uhr abends Mitgliederversammlung. Für die neuen Hebräisch- und Engllsch-Kurse werden noch Anmeldungen von 8 bis 9 Uhr abends entgegengenommen. Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Wien. Montag, den 12. Februar, im Klubsaal der Hakoah, 1., Wieslnger- Ktiaße 11 (Caf<5 Atlashof, eigener Eingang, Souterrain), Vortrag des Herrn Rabbiners Dr. M. Rosenmann: ..Die polemische Literatur der spanischen Juden im fünfzehnten Jahrhundert." Beginn > _.8 Uhr abends. Eintritt frei. Gäste willkommen. Nach dem Vortrag findet die Generalversammlung statt, an der nur Mitglieder teilnehmen dürfen. Tüchtiger Konditor nach Palästina gesucht Verschaffe eventuell auch die E i n r e i s e - B e w 111 i g u n g. Offerte sind zu richten an H. LIPSCHUTZ JERUSALEM, King George Street Cafe und Konditorei „Tuw Tarn* ABSCHIEDSWORTKONZERT HERZ GROSSBART Samttag, 10. Februar, punkt 20 Uhr, Kunstspiele, I. Riemergasse 11 Unwiderruflich letzter Vortragsabend des besten jiddischen Rezitators Karten in der Jüdischen Kunststelle, Ii, Aspernbrückengasse 2 und in allen jüdischen Vereinsheimen Jüdische Kunststelle II., Aspernbrückengasse 2. K-48-2-Ü1. Bürostunden: 9 bis 18 Uhr 30. Den Mitgliedern der Kunststelle stehen ermäßigte Karten in folgende Theater zur Verfügung: Staatsoper, Burgtheater, Akademietheater, Deutsches Volkstheater, Scala, Kammerspiele, Moulin Rouge, Caainotheatcr, Der liebe Augustin. — Konzerte: Alfred Piccaver, 22. Februar, M. S. — Bälle: Touringclub-Redoute, 13. Februar, in allen Konzerthaussälen. Hakoah-Jubiläumsball, 17. Februar, in allen Konzerthaussälen. Der „Verein zur Förderung jüdischer Musik" veranstaltet am Sonntag, den 18. Februar, im Saale der „B'nai Brith", Wien, IX., Universitätsstraße 4, einen Kammermusikabend. Es werden folgende Werke aufgeführt: Ashman: Zwei Streichquartette; Bcllison: Suite für Klarinette und Klavier (Erstaufführung; Kre in: Esquisses hebraique für Klarinette und Streichquartett. Ferner Lieder von Brandmann, Gnessin, Krein und Milner. Ausführende: Judith Sandler (Gesang), Dr. Hans Liwitus (Klarinette), Robert Spitz (Klavier), das Streichquartett des Vereines zur Förderung jüdischer Musik (Brandmann, Ernst, Stern, Liwitus). Beginn präzise 18 Uhr (6 Uhr). Neue Jüdische Künstlerspiele, II., Taborstraße 12 (Hotel Stefanie). Ab Freitag, den 9. [Februar, täglich die bekannte Volksoperette „Die rumänische Chass e n e" in neuer Inszenierung mit den Warschauer Gästen L e r n e r und Seidemann in den Hauptrollen Dvojre und Israel. — Verstärktes Orchester, rumänisches Ballett. Sonntag, den 11. Februar, Nachmittagsvorstellung (halb 4 Uhr) zu ermäßigten Preisen. Jüdisches Theater in Wien Den New-Yorker Gästen Mae Schoenfeld und Irving Jacobson, die in der Jüdischen Bühne (Praterstraße) auftreten, gelingt es, das Lebensbild „M a s e 11 o w, Marne" in ein blutvolles Volksstück zu formen. Trotz ihrer großartigen Leistungen fällt das heimische Ensemble (Cilli Bell, J. Kamay, Hausknecht) nicht ab. Das erfolgreiche Stück „Maseltow, Marne" wird täglich bis zum 15. Februar (am 11. Februar nachmittags „Der Warschauer Landsmann" und am 12. Februar „Oj Amerika") aufgeführt. Die Warschauer L e r n e r und Seidemann (Künstlerspiele in der Taborstraße) haben mit der Aufführung des Volksstückes „Dem Rebbens Chaaene" einen glücklichen Griff getan. Hier gibt es reichlich Gelegenheit zu drastischer Komik und volkstümlichem Gesang. — Das jüdische Wien hat Abende der Unterhaltung, deren es sich nicht zu schämen braucht. Kantor Josef Feuer sang am 4. Februar 1934 bei einem Wohltätigkeitsabend zugunsten des ehemaligen Chordirigenten David Eibuschütz, wobei sich die Wiener „Menagnim Welt" einfand. Der junge Künstler, der bereits als Dreizehnjähriger ganz Nordamerika mit seinen „Chasanuth" begeisterte, entzückte mit seiner schönen Stimme und seinem überaus gefühlvollen Vortrag. Die Fachwelt sagt ihm eine große Zukunft voraus. Prof. M. Sonntag Freundschaftsspiel Hakoah—Austria Im Rahmen einer Doppelveranstaltung findet Sonntag auf dem W. A: C.-Platz als Hauptspiel ein Freundschaftstreffen zwischen Hakoah und Austria statt, wobei der W. A. C. vorher einen Revanchekampf gegen das Team der alten Herren (Internationale) austrägt. In der Hakoah-Mannschaft wurden einige interessante Veränderungen vorgenommen. In der Verteidigung spielt mit Löwy und Feldmann der Grazer Weiß. In der Halvesreihe wird wahrscheinüch A m s t e r, den eine monatelange schwere Verletzung zum Pausieren zwang, verwendet werden und der Sturm in der Zusammensetzung W e i ß k o p f, Zwiebel, Ehrlich II, Ehrlich I und Reich spielen. Karl und Itoualia üoldschmidtsche .Stiftuni; Aus dieser Stiftung gelangen für das Jahr 1934 S 3500.— an arme und bedürftige Personen zur Verleihung, welche ihre Verwandtschaft mit dem am 26. Februar 1902 in Wien verstorbenen Herrn Karl Goldschmidt, bzw. mit dessen Gattin, der am 20. Dezember 1909 in Wien verstorbenen Frau Rosalia Goldschmidt, geb. Engel, nachweisen können. Als Verwandte in Ansehung dieser Stiftung sind solche Personen anzusehen, welche von den Urgroßeltern des Stifters, Herrn Karl Goldschmidt, bzw,. von den Urgroßeltern der Stifterin, Frau Rosalia Goldschmidt, geb. Engel,' in ehelicher Deszendenz abstammen. Gesuchsbeilagen: Geburtsdokument, Verwandtschaftsnachweis im Sinne der vorstehenden Beatimmungen, Armuta-' oder Bedürftigkeitszeugnis des Gesuchstellers. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1934. Einreichstelle: Fürsorgezentrale der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, I. Stock. — Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in der Einreichstello (I., Seltenstettengasse 2, I. Stock) unentgeltlich zu haben sind; diese Formulare enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Beatimmungen. Fredigten und Schritterklärungeu in den Geraeindc- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 9. Februar 1934, werden bei den um 4 Uhr 55 Minuten beginnenden Abend- „Hebräisdi leicht oemadht" Ä^&Ä!^: bräisch. «Der Buchtitel ist berechtigt", sagt ein hervorragender Pädagoge» Bei Vorauszahlung kartoniert nur S 7.20, im Ausland M 4.20. //Das Palästinarinformalionsbiidi'', aD^& Buch seiner Art ■ . 120 Seiten Tatsachen und Ziffern" urteilt''die fachkundige Kritik. Bei Vorauszahlung 8 4,20 (Ausland M 2.00). PAO r. Oen. m. b. H., Wien VI, Capistrangasse 2 Hochsaison in Palästina! Die Zeit von Februar bis Mai ist die höchste Saison für Palästina-Touristik. Die klimatischen Bedingungen des Landes sind zu dieser Jahreszeit für den Fremdenverkehr besonders günstig. Hiczu kommen noch die Karnevals-Festlichkeiten zu Purim in Tel-Awiw und der traditionellen Palästina-Besuche zu Ostern. Tn diesem Jahre wird die Palästina-Touristik dadurch riesig verstärkt, da im Anschluß an die Osterfeicrtage die Levante- Messe in Tel-Awiw stattfindet, die Widerhall nicht nur in der jüdischen Welt gefunden hat, sondern auch in den breitesten Wirtschaftskrisen Europas und Amerikas. Dieser Umstand macht es schon jetzt sehr schwer, günstige Hotel r es ervierungen vorzunehmen. Das Reisebüro Compass Tours, welches als offizielles Propagandabüro der Stadtgemeinde Tel-Awiw fungiert, hat bereits im September v. J. die Hotelreservicrungen für seine Reiseteilnehmer auf dem Luxusschiff! „Conto fli Savoia" am 21. Februar, auf der „Vulcania" am 19. März und für die von ihm veranstaltete offizielle Messereise der Oesterreichischen Kollektiv-Austeilung unter dem Protektorate der Handels- und Gewerbekammer vorgenommen. Nichtsdestoweniger werden alle Interessenten dringend ersucht, sich mit den Anmeldungen zu beeilen, damit die Möglichkeit besteht, sie gut unterzubringen. Anmeldungen und Auskünfte im Weltreisebüro Compass Tours, Wien, IX., Spitalgasse 3. Tel. B-42-5-38. gottesdiensten. in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: II., Tempelgasse 5, Oberrabbiner Dr. I. Taglicht;; V., Siebenbrunnengasse 1 a, Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; VI., Schmalzhofgasse 3, Rabbiner Dr. J. Drobinsky; VIII., Neudeggergasse Nr. 12, Rabbiner Dr. M. Bauer; X., Humboldtgasse 27, Rabbiner Dr. A. Weiner; XIII., Eitelbergergasse 22, Rabbiner Dr. M. Lewin; XVI., Hubergasse 8, Rabbiner Dr. J. M. Bach; XVIII., Schopenhauerstraße 39, Rabbiner Dr. Z. Schwarz; XIX., Dollinergasse 3, Rabbiner Dr. A. Frankfurter; XX., Kluckygasse n, Rabbiner Dr. B. Murmelstein. Samstag, den 10. Februar 1934, beim Hauptgottesdienstc Schrifterklärungen: I., Seitenstettengasse 4, Oberrabbiner Dr. D. Feuchtwang; II., Pazmanitengasse 6, Rabbiner Dr. Z. Taubes; XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein; XXI., Holzmeistergasse 12, Rabbiner Dr. M. Rosenmann. Die Kleiderstelle der Fürsorge-Zentrale bittet dringendst um Zuweisung von brauchbaren Bekleidungsgegenständen jeder Art, Wäsche, Schuhe u s w. für Männer, Frauen und Kinder. Telephonischo oder schriftliche Benachrichtigung erbeten an die Fürsorge- Zentrale der Isr. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, Tel. U-25-5-85, welche die Abholung veranlaßt. Israelitischer Jugeiidgottesdienst. a) Für Volk s-, Haupt- und Mittelschüler und Schülerinnen Samstag, den 10. Februar 1934, um 3 Uhr nachmittags, in allen Gemeinde- und Vereinssynagogen, b) Besondere Gottesdienste für Mittelschüler und Schülerinnen der Unterklassen im II. und IX. Bezirke: Samstag, den 10. Februar 1934, um 1/j5 Uhr nachmittags in den Synagogen II., Tempelgasse 3, und IX., Müllnergasse 21. Manchmal ist es ♦ ♦ ♦ umgekehrt richtig! Eine altbewährte Regel lautet: „Geh zum Schmied — und nicht zum Schmiedl!" Bei Mazzoth gilt die Regel umgekehrt: Wer erstklassige Mazzoth haben will, der wählt nur „Schm i d 1- M a z z o t h". Wenn das Pessachfest näherrückt, freuen sich viele schon auf den bevorstehenden Genuß, den ihnen die vorzüglichen „Schmidl-Mazzoth" bereiten werden. Mazzoth essen ist gut, „Schmidl- Mazzoth" essen — ist noch besser! Tausende verstehen unter dem Begriff Mazzoth ausschließlich „Schmidl-Mazzoth", weil für sie tatsächlich kein anderes Erzeugnis in Frage kommt. Der ausgezeichnete Ruf, den die „Schmidl-Mazzoth" seit Jahrzehnten genießen, hat sich in den letzten Jahren zu einer Popularität und Beliebtheit gesteigert, die nicht nur alle Bezirke Wiens, sondern auch viele Provinzorte umfaßt. Es ist dies das Verdienst des neuen Inhabers der „Schmidl-Mazzoth"-Fabrik, Herrn Nathan Brodet zkis, den Wiener jüdischen Hausfrauen seit Jahrzehnten als der liebenswürdige und tüchtige Chef der großen Lebensmittelhandlung, II., Leopoldsgasse 43, bekannt. Herr Brodetzki hat seine große Fachkenntnis und vielseitige Erfahrung in den Dienst des neuen Unternehmens gestellt. Neue Rezepte, Verwendung nur erstklassiger Mehlsorten, Veredlung des Erzeugungsprozesses, neue maschinelle Vorrichtungen, strengste Reinlichkeit und Ausnützung der modernsten Errungenschaften haben dazu geholfen, ein Produkt zu schaffen, das an Qualität, Geschmack und Bekömmlichkeit einfach unübertrefflich ist. Elegante neue Badeanlagen, eine durchgehende Reinigung und Adaptierung der Fabriksräume bieten Gewähr für unbedingte Reinlichkeit und einwandfreies Kaschruth. Die religiösen Vorschriftn werden unter Aufsicht des Herrn Oberrabbiners Babath strenge eingehalten. Die Wiener Juden werden heuer mit den beliebten „Schmidl-Mazzoth", insbesondere mit der bekannten Spezialmarke „N. B."-Mazzoth, -Grieß und -Farvel besonders zufrieden sein. G. W, Festsaal 220 Sitzplätze für Veranstaltungen, Versammlungen, Vorträge, Konzerte, Konferenzen usw. gegen mäßiges Entgelt zu vergeben Auskünfte: Verbandsheim II.» Unter« AuaarUntlr. 98