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Die neue Welt · 1933-12-22 · Heft 328 (22.12.1933) · page 8

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Journal
Die neue Welt
Volume
7 (1933)
Issue
Heft 328 (22.12.1933)
Date
1933-12-22
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
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5 J udffdie Sport« und iilllilillili Turnbewegung Juden dürfen nicht Lebensretter sein Unbeschadet der Erklärung des deutschen Olympischen Komitees an die Konvention der amerikanischen Sportorganisation in Pittsburg, daß Juden im deutschen Sport keinen Zurücksetzungen mehr ausgesetzt Bein werben, geht die Entrechtung der Juden in der deutschen fiportbewegung unvermindert weiter. In Main, i wurden alle Juden aus dem S k i - K1 u b ausgeschlossen. Der Deutsche Turnverein hat allen seinen Ortsgruppen den Ausschluß der jüdischen Mitglieder empfohlen. Der Verband der Lebensretter hat ebenfalls seine jüdischen Mitglieder ausgeschlossen und einen Beschluß gefaßt, daß Juden nicht als öadeaufseher zwecks Rettung Ertrinkender angestellt Werden dürfen. Hakoah in Ales siegreich. Hakoah konnte ihr erstes Spiel auf ihrer Frankreich-Afrika-Tournee zu einem sicheren Sieg gestalten. Hakoah spielte in Ales gegen den dortigen Sportklub' und gewann mit 3 :1 Toren. Die jüdische Mannschaft, die durch Mausner, Reich und Ehrlich I zu ihren Treffern kam, hinterließ bei den zahlreichen Zuschauern einen ausgezeichneten Eindruck. Hakoah hat sich bereits nach Afrika begeben, wo sie an den Weihnachtstagen die nächsten Spiele austragen wird. Hakoah unterliegt im Mannschaftsringen gegen Simmering. Der mit großem Interesse erwartete Meister- BChafts-Klubringkampf ging für die Hakoah mit 17 : 9 Punkten verloren. Die jüdischen Ringer erwiesen sich gegen die ausgezeichneten Simmeringer als ebenbürtig. Doch wesentliche Fehlentscheidungen der Schiedsrichter und das Fehlen Hirschls erklären die Niederlage. Da Simmering mit zwei unberechtigten Ringern antrat, legte Hakoah Protest ein. .Da dem begründeten Protest nicht stättgegeben wurde, beschloß Hakoah, bis auf weiteres an österreichischen Mannschaftskämpfen nicht teilzunehmen und auswärtige Ringer nach Wien zu laden. FrUhjahrstermine der Hakoah. Die Frühjahrsmeisterschaft nimmt am 18. Februar ihren Anfang. Hakoah spielt am 18. Februar gegen F. A. C, am 25. Februar gegen Vienna; 4. März gegen Donau, 11. März gegen Admira, 18. März gegen Liberias; 8. April gegen Wacker, 15. April gegen F. C. Wien, 29. April gegen Rapid; 1. Mai gegen Austria, 6. Mai gegen Sportklub, 13. Mai gegen W. A. C. Schwimm-Meeting der Hakoah. Hakoah veranstaltete im Dianabad den letzten Schwimmabend in diesem Jahre. Nach langer Zeit sah man wieder alle Schwimmvereine am Start. Hoffentlich ist dies ein Zeichen, daß die Politik endlich aus den Schwimmvereinen ausgeschaltet worden ist. Hakoah war . wieder durch L ö w y und 'Bienenfeld-Wertheimer; die leichte Siege errangen, erfolgreich. Besonders erfreulich waren wieder die guten Leistungen des Hakoah -Nachwuchses. Den Georg-Flesch-Pokal gewann die Hakoah gegen den Vaterländischen Sportklub (früher W. A. C). Das Spiel der ersten Mannschaften endete 3 : 3 unentschieden. Die Entscheidung brachte das Jugendspiel beider Vereine, das Hakoah 3 : 2 gewann. „Haganah". Der Hebräischkurs hat bereits begonnen. Kurs jeden Montag von 21 bis 22 Uhr, in der Zentrale. IX., Nußdorferstraße 16. Uebungsabende in der Zentrale Montag und Donnerstag von 19 bis 22 Uhr, im Kreis West, XV., Markgraf-Rüdiger-Straße 4, Dienstag von 20 bis 22 Uhr. Mitglieder, die Skiläufen und Skilaufen lernen wollen, mögen sich sofort in der £"ntrale melden. Boxkurse finden in der bekannten Box- und Gymnastikschule Prof. Altmann, Wien, I., Herrengasse 14, statt. Näheres in unserer Zentrale. Touristik- und Skiklub „Hakoah". Die letzten Anmeldungen zu unserem Weihnachtsskikurs in Mariazell, der vom 24. Dezember bis 1. Jänner stattfindet, werden noch Freitag im Klubheim - entgegengenommen. —Wienerwald.. Während der Weihnachtsfeiertage finden im Wienerwald für Anfänger und Vorgeschrittene Skikurse sowie Skitouren statt, die unter Leitung tüchtiger Lehrer stehen. Anmeldungen sowie Auskünfte Frei- NÄCHSTE PALÄSTINA REISE Mit dem Lloyd - Dampfer „Tevere" (14*000 Tonnen) über Rom und Neapel/ Abfahrt von Wien 17« Jänner 1934 Arrangement und Reiseleitung Frau Berta Taubes Auskünfte: Reisebüro Marlenbrücke (Palästinadienet, Wien!, Rotenturmstraße 36, Tel. B-24«2-86, töfllloh von 10 bis 1 Uhr I***5 rY^oü? rf&jeät tag im Klubheim. — Voranzeige: Skiausflug vom 30. Dezember bis 2. Jänner auf den Wechsel unter äußerst günstigen Bedingungen. Gäste willkommen. Willy Ehrenreich, der bekannte Tennismeister der Wiener Hakoah, der längere Zeit in der Schweiz weilte, hat in der vergangenen Saison an verschiedenen Tennisturnieren teilgenommen und konnte ganz ausgezeichnete Erfolge erzielen. Er gewann die Einzelmeisterschaft von Winterthur, Baden, Zürich (Dolder-Turnier), Arosa, Engelberg und Wengen, wie auch eine Reihe erster Preise im Herren-Doppel. Der Turnverein Makkabi II (Leopoldstadt), Turnsaal Wien, II., Leopoldsgasse 3 (KnabenVolksschule), führt den Monat Jänner 1934 als Werbemonat durch. Jugendliche beiderlei Geschlechts haben in diesem Monat Gelegenheit, ohne Einschreibgebühr und Mitgliedsbeitrag, unter Führung erstklassiger Turnfachleute, bei uns zu turnen. Turnzeiten: Montag und Donnerstag von 7 bis 9 Uhr (modernes Geräteturnen), Mittwoch von 7 bis 9 Uhr (Gymnastik). Tel» Awi w Tel-Awiw, die Stadt der Industrie, der Messe und der Seebäder Tel-Awiw, die rein jüdische Stadt, ist durch Organisation, Verkehr und Lebenstempo in die Reihe «ler modernsten Städte Europas gestellt. Die wunderbare Lage und jüdische Initiative haben dazu beigetragen, daß Tel- Awiw als Messestadt den ersten Platz im -Nahen Orient einnimmt. Die Levantemesse, die vorläufig einmal in zwei Jahren stattfindet, ist heute ein unentbehrlicher Faktor für den wirtschaftlichen Aufschwung des ganzen Gebietes im allgemeinen und des jüdischen Palästina im besonderen. Der herrliche Meeresstrand von Tel- Awiw und das gesunde Klima haben der Stadt die Qualitäten einer Kur- und Ruhestätte gegeben, und die Verwaltung dieser Stadtgemeinde ist bemüht, alles das zu schaffen, was Tel-Awiw zu einem wirklich fashionablen Seebadeort machen soll. Besuchen Sie Palästina und besonders Tel-Awiws Purim-Karneval, zu den Osterfeiertagen und zur Levantemesse! Das Reisebüro Compass Tours ist die offizielle Propagandastelle für Fremdenverkehr der Stadtgemeinde Tel-Awiw und die Vertriebsstelle für die Messepermanenzkarten. Compass Tours arrangiert Gesellschaftsreisen wie auch Einzelreisen, erteilt Informationen an alle Palästina-Interessenten. Besonders günstige Angebote für Gruppenreisen, für geschlossene Vereine und Gesellschaften. Auskünfte und Prospekte im Reisebüro Compass Tours, Wien, IX., Spitälgasse 3. Tel.: B-42-5-38. Todesfälle. Frau Jetti Lea Fisch aus Kolomea, Gattin des Israel Fisch, ist im 66. Lebensjahre gestorben. — Rosa Geber, Witwe nach Simche Geber aus Kolomea, ist im Alter von 81 Jahren verschieden. VereHi§nadiridiien Hechaluz Haleumi, Verein zur Förderung der Palästina-Wanderung. Samstag, den 23. Dezember, 20 Uhr, Vollversammlung. Erscheinen aller Mitglieder Pflicht! Judenstaatsjugend Wien, II., Unt. Augartenstr. 38. Donnerstag: 8 Uhr Hebräisch für Vorgeschrittene (Leiter Dr. Taub). Samstag: 6 Uhr Sichah der Kwuzah Druks, 7 Uhr Sichali der Kwuzah Kolb. Sonntag: Skiausflug, Treffpunkt halb 9 Uhr Schottentor; 6 Uhr abends Heimabend. Montag: 8 Uhr Hebräisch für Vorgeschrittene (Leiter Dr. Taub). Dienstag: Sichah Klalith (Mitgliederversammlung) punkt 8 Uhr. Mittwoch: halb 8 Uhr Sichah der Mädchenkwuzah, halb 9 Uhr Vortrag in der Partei. Sonntag, den 24., großer Heimabend mit Programm. Gäste willkommen! Eintritt frei! Bund jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs. Unter den heuer veranstalteten Chanuka-Felern war die des „Bundes jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs" wohl eine der schönsten. Eingeleitet wurde die Feier durch das erstmalige Auftreten des Bundesorchesters unter Leitung des Kameraden Kapellmeister Emil Offner, ein musikalisches Ereignis ersten Ranges. Sodann erstrahlten die Chanuka-Kerzen unter den Klängen des „Moaus-zur", welches Herr Oberkantor S. Weiß zusammen mit dem Jüdischen Gesangverein eindrucksvoll zelebrierte. Die Festrede hielt in formvollendeter Weise Kamerad Dr. Oskar Grünbaum. Nach der Pause konzertierte wieder das Bundesorchester, worauf noch Gesangsvorträge von Ellahu S. Krybus, Iwo Guttmann und heitere Vorträge von Frau Else Kaufmann und Leopoldi-Milskaja folgten. Eine Ouvertüre von Johann Strauß, welche vom Bundesorchester in brillanter Form zum Vortrag gebracht wurde, schloß die schöne und eindrucksvolle Feier, deren Arrangement in den Händen des Kameraden P f e f f e n war. Der Wiener Jüdische Gesangverein hielt am 28. November seine 15. Generalversammlung ab. Der Verein hat sich um die Pflege jüdischer Musik sehr große Verdienste erworben und steht im Wiener jüdischen Musikleben an erster Stelle. Bei den abgehaltenen Neuwahlen wurden folgende Damen und Herren in den Ausschuß gewählt: I. Obmann: Herr Popper, II. Obmann: Herr Blüh, III. Obmann: Herr Glück: Schriftführerinnen: Frl. Schwarzwald, Frl. Lehrer; Kassiere: Frau Löwy, Herr Bernstein, Frl. Sprinzelis; Archivare: Herr Heller, Frl. Gronawetter; Sangräte: die Damen Blüh, Beck, Merkado; die Herren Mandl, Mark, Hauser, Weintraub, R. Kiohn, Dr. Weiß.: Neue Telephonnummer. Der Verband der Sabbatfreunde „Scnomre Schabbo s", Wien, II., Leopoldsgasse 16, bittet in Vormerkung zu nehmen, daß seine neue Telephonnummer A-46-0-15 lautet. Jüdischer Wohltätigkeitsverein „Brüderlichkeit", IL, Untere Augartenstraße 11. Der Verein veranstaltet seine diesjährige Bekleidungsfeier am 31. Dezember um 3 Uhr nachmittags im Herzl-Saal, IL. Untere Augartenstraße 38. Die Feier, bei welcher sechzig arme Schulkinder mit Winterkleidern, Wäsche und Lebensmittelpaketen beteilt werden, bietet ein reichhaltiges Programm. Die Festrede wird Herr Dr. Sch. Lilienfeld halten. Entree frei! Gäste willkommen. Der Humanitäre Verein der Lemberger in Wien veranstaltet zugunsten seiner Wohlfahrtseinrichtungen am 26. Dezember um 10 Uhr vormittags eine Sondervorstellung im Kino Schäffer, VI., Mariahilferstraße 37. Zur Aufführung gelangt der Tonfilm „Geld, Liebe und Moral" mit Grete Mosheim und Oskar Homolka. Preise der Sitzplätze von S —.60 bis 1.50. Neues Heim der Misrachi-Jugend Wiens. Das neue Heim der Misrachi-Jugend befindet sich II., Im Werd 13. Das Heim ist jeden Abend ab halb 8 Uhr geöffnet.— Bibliothek der Misrachi-Jugend, Wien, IL, Im Werd 13. Die Bibliothek ist im neuen Heim eröffnet worden. Bibliotheksstunden jeden Mittwoch und Sabbat von 8 bis 9 Uhr abends. — Abschiedsfeier. Die Misrachi-Jugend veranstaltete am Mozzae Schabbath der Histadruth Iwrith für die hebräischsprechende anläßlich der AUjah des Chawer Mordechai Türkei und Frau, die einen sehr erhebenden Verlauf nahm. Histadruth Iwrith. Samstag, den 23. Dezember, um viertel 9 Uhr abends im Saale der Stanislauer, IL, Praterstraße 11, I. Stock: Harzaah. Hanoem: Michael Kienbein; AI: Frasiologia Iwrith. — Seminare der Histadruth Iwrith: halb 7 Uhr abends Seminar für neuhebräische Literatur (S. Auerbach), halb 8 Uhr Seminar für Mischna und Agada (Rabbiner Dr. Zicker). — Oneg Schabbath der Histadruth Iwrith für die Hebräisch sprechende Jugend: Samstag, den 23. Dezember, um 4 Uhr nachmittags im Saale der Mirjam, I., Jordangasse 7; Oneg Schabbath für die Jugend. Vortragende: Dr. Ch. Tartakower, J. Meilen u. a. Gesang. — Kinus Hamorlm Halwrim. Sonntag, den 24. Dezember, um halb 8 Uhr abends im Saale des Pädagogiums, IL, Tempelgasse 3. III. Stock, Kinus Hamorlm Halwrim. Harmarzeh: Professor M. Wiesen; AI: Hadikduk Bahoraah Halwrith. —. Bin« _Nr. 328 hebräische Tempelpredigt hält Rabbiner Dokto* M. G e r s t e 1 am Freitag, den 30. Dezember, um dreiviertel 5 Uhr nachmittags im Bethaus der Kleingewerbetreibenden, IL, Malzgasse. Die Histadruth Iwrith begrüßt mit Genugtuung diesen Schritt und fordert ihre Mitglieder auf, zu dieser Predigt zu kommen. — Hebr. Oneg Schabbath im Klucky-Tempel. Freitag, den 6. Jänner 1934, um 4 Uhr nachmittags findet im Klucky- Tempel ein Oneg Schabbath für Hebräischsprechende statt. Programm wird noch bekanntgegeben werden. „Hachnusas Kalu", Brautausstattungsverein für jüdische Waisenmädchen, veranstaltete am 2. Dezember eine Wohltätigkeitsakademie, die einen glänzenden Verlauf nahm. Nach der Begrüßung durch den Obmann S. Buchsbaum hielt Herr Morgenstern die Festrede. Der in jeder Hinsicht gelungene Abend stellt einen neuen Erfolg der umsichtigen Vereinsleitung und der Jugendgruppe „Elan" dar. Besondere Anerkennung gebührt den Damen Schwitzer, Horn, Morgenstern, Buchsbaum und den Herren Willner, Wolf, Familie Stanger, Familie Stapler, Horn, Fischer und Krumbein. Jüdische Jugend in Not, IL, Blumauergas3e 1. Tagesheim für männliche arbeitslose jüdische Jugendliche bis 22 Jahre. Geöffnet an allen Werktagen von 14 bis 19 Uhr. Den Besuchern wird kostenlos geboten: Geheizte Räume, warme Jause, Kurse, Spiele und Zeltschriften. Export nach Palästina. In Palästina besteht für Baumaterialien, Sperrplatten, Keramiken für Wandverkleidung, Baubeschläge, Papier, Pappe, Eisenwaren, Modewaren, Stricksachen, Toilette- und Luxusartikel usw. Interesse, Exporteure wollen sich diesbezüglich beim Oesterreichisch-Palästinensischen Wirtschaftsverband, Wien, IX., Alserplatz 3, Tel. B-45-2-11, erkundigen. Das Wirtschaftsamt des Jüd. Hochschulausschusses, Wien, IX., Alserstraße 26, Telephon A-25-2-28 gibt bekannt: Alle Arten von Nachhilfeunterricht (Hofmeisterposten, Einzelstunden, Maturavorbereitung, Musikunterricht, Nachhilfe auch für Hochschüler, Kanzleihilf sposten usw.) werden kostenlos und schnellstens durch das Wirtschaftsamt des Jüdischen Hochschulausschusses vermittelt. Telephonischer Anruf genügt. Unterstützt dadurch den jüdischen Hochschüler in seinem schweren Kampf ums Dasein. Eine jüdische Kinderzeitung. Die neue Welle des Antisemitismus hat es zur Notwendigkeit gemacht, dem jüdischen Kind seelischen Halt zu bieten, und deshalb mußte endlich die jüdische Kinderzeitung erscheinen. Die erste Nummer des „B e n j a m i n", redigiert von Siegfried Abeles, liegt jetzt vor. Alles, was das Kind im Alter von 8 bis 14 Jahren interessiert, Rätsel, Bastelecke, Scherze, technische Neuigkeiten ist berücksichtigt. Ein lange empfundenes Bedürfnis hat die Gründung dieser jüdischen Kinderzeitung geradezu erzwungen. Amtliche Verlautbarungen der Ifrael« Kultu§genaeinde Wien« Babbinat der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Die Milch der Firma Nathan Spindel, XVI., Degengasse 51, steht unter besonderer ritueller Aufsicht des Rabbinats der Israelitischen Kultusgemeinde Wien.; Das Rabbinat übernimmt jedoch n ü r für Kannen oder Flaschen, die mit Plomben oder Vignetten mit dem Aufdrucke: »wi üTa nrwn nnn nwa^i versehen sind, die Verantwortung. Das Rabbinat der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Predigten und. Schrifterläärungen in den Gemeinde« und Bezirkssynagogen. Freitag, den 22. Dezember 1933, werden bei den um 3 Uhr 50 Minuten beginnenden Abend- ' gottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: II., Pazmasiitengasse 6, Rabbiner Dr. Z. Taubes; in., Untere Viaduktgasse 13, Rabbiner Dr. K. Kupfer; IX., Müllnergasse Nr. 21, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; XIX., Dollinergasse Nr. 3, Rabbiner Dr. A. Frankfurter. Samstag, den 23. Dezember 1933, beim Hauptgottesdienste Schrifterklärungen: XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein; XXI., Holzmeistergasse 12, Rabbiner Dr. M. Rosenmann. Unter Aufsicht des ehrwürdigen Rabbinats der israelitischen Kultusgemeinde (Bosch Beth Din Rabbiner Josef Babad) stehen derzeit folgende Betriebe: 1. Fleischbänke: 1. Bezirk: Hartmann David (Firma Schwarzbrod Josef), Seitenstettengasse 3; 2. Bezirk: Fellner Julius, Haidgasse 7, Gerst Ignatz, Malzgasse 5, Gerstler *Leib, Schiffamtsgasse 14, Glücksmann Jakob, Molkereistraße 4, Hirschler Josef, Wolfgang- Schmälzl-Gasse 4, Kronland Michael, Herminengasse 12, Kurzrock Osias, Große Sperlgasse 28, Lustig Nathan, Leopoldsgasse 49, Lubczer Kaiman, Rueppgasse 27, Rüber Max, Schiffamtsgasse 19, Schönfeld Israel, Krummbaumgasse 1, Schwarz Simon, Große Mohrengasse 40, Szilagyi Franz, Czerningasse 8, Täuber Michael, Haidgasse 3, Walfisch Moses, Förstergasse 3, Wlach Viktor, Im Werd 3, Winter Moritz, Heinestraße 9; 3. Bezirk: Hacker Paula, Dianagasse 8; 9: Bezirk: Kornmehl Sigmund, Berggasse Nr. 15; 10. Bezirk: Spuller Frieda, Planetengasse 3; 14. Bezirk: Loheit Froim, Rauchfangkehrergasse 22; 15. Bezirk: Margulies Josef Leib, Oesterleingasse 4; 16. Bezirk: Melzer Simon, Friedmanngasse 29, Piontkewitz Wolf, Hofferplatz 10; 18. Bezirk: Kornmehl Sigmund, Währingerstraße 97; 20. Bezirk: Eichner Heinrich, Rauscherstraße 3, Hirschl Eugen, Treustraße 1, Hornung Leopold, Jägerstraße 26, Kurzrock Osias. Mortarapiatz 4; Lederer Josef, Jägerstraße 24 (Heinzelmanngasse Nr. 16), Lempert Moriz, Klosterneuburg erstraße 1, Petyan Wilhelm, Klosterneuburgerstraße 10a, Rottenstreich Hermann, Hannovergasse 12; 21. Bezirk: Kauf er Aron, Schloßhof erstraße 6 (unter Aufsicht Sr. Ehrwürden Rabbiners Dr. M. Rosenmann). — 2. .Geflügel« schechitah: Geflügelschlachtlokal II., Im Werd 1 (in eigener Regie der Kultusgemeinde); Auswärtige Geflüsrelschechitah: Fellner, Schönfeld & Steinberg, II., Haidgasse Nr. 7, Goldberg & Hundert, II., Taborstraße 58. — 3. Milchbetrieb: Nathan Spindel, XVI., Degengasse Nr. 54. -—• 4. Weinkellerei: Markus Bartfeld, II., Sebästian-Kneipp-Gasse 3. — 5. Restaurant: Aron Barschak, II., Große Schiffgasse 3. Für alle anderen Betriebe, die nicht die Aufschrift „Unter Aufsicht des ehrwürdigen Rabbinats der Israelitischen Kultusgemeinde Wien" tragen, übernimmt das Rabbinat — auch wenn die Betriebe eine Tafel mit der Bezeichnung „kocher" führen — keinerlei Verantwortung in ritueller Beziehung und es werden die Gemeindemitglieder auf diesen Umstand besonders aufmerksam gemacht. — Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Die Kleiderstelle der Fürsorgezentrale bittet dringendst um Zuweisung von brauchbaren Bekleidungsgegenständen jeder Art, Wäsche, Schuhe etc. für Männer, Frauen und Kinder. Telephonische oder schriftliche Benachrichtigung erbeten an die Fürsorgezentrale der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, Tel. U-25-5-85, welche di» Abholung veranlaßt.

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