Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 7 (1933)
- Issue
- Heft 327 (15.12.1933)
- Date
- 1933-12-15
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 3 DIE NEUE WELT Nr. 327 Die billigste Reite nach Polen Wer noch in diesem Jahre billig nach Polen reisen will, benutze die Sonderzüge am 21. und 28. Dezember. Nähere Auskünfte im Büro E. Ferstel (Dr. Tocker), I., Kärntnerring 12, Tel. U-40-301. Verhältnis zur Gesamtbevölkerung entsprechende Zahl y6n Stadträten in den Magistrat zu entsenden. Auch die Arbeiter-Tageszeitung „Davar" warnt die jüdische Wählerschaft vor der gegen sie geplanten Attacke, die darauf hinausgeht, die jüdische Mehrheit Jerusalems künstlich in eine Minderheit zu verwandeln. Verlag, Wien, erschienen. Die Noten sind durch die Firma Hofmeister-Figaro, Wien, I., Seilergasse 12, und durch jede Musikalienhandlung zu beziehen. Dr. Max Hönig hatte kürzlich als Interpret des jüdischen Volksliedes und eigener Begleiter einen stürmischen Erfolg. Stimme und Ausdruck fanden sich in richtiger Harmonie zusammen. In der großen Synagoge, II., Leopoldsgasse 29, findet am Sonntag, den 17. d., um halb 8 Uhr abends ein : Chanuka-Festgottesdienst unter Mitwirkung des weltberühmten Chors der 30 jüdischen Sänger aus Deutschland, „Hanigun", unter persönlicher Leitung des Dirigenten Herrn W i n a w e r statt. Die kantorale Funktion versieht der Oberkantor der Synagoge, Herr Emanuel Fränkel, mit verstärktem Chor. Dirigent Josef Millet. Karten täglich in der Vereinskanzlei, II., Leopoldsgasse 29, von 4 bis 8 Uhr abends und in der Bücherstube Rath, II., Taborstraße 20 a. „Haarez" erfährt, daß der jetzige Bürgermeister Ragheb Bey Nasahshibi seinen Posten verlassen und durch einen vom High Commissioner zu ernennenden Engländer ersetzt werden soll. Ihm sollen zwei Vizebürgermeister, ein Moslem und ein Jude, attachiert werden. Mieterschutz in Tel-Awiw Aus Jerusalem: Um Mietssteigerungen und Wohnungswucher, die sich infolge des Einströmens neuer Einwanderer bemerkbar machen, entgegenzuwirken, hat der Stadtrat von Tel-Awiw eine Mieterschutzver- ■ üdifdie Sport* und -Uiiiiiiillilii Turnbewegung Winterreise der Hakoah nach Frankreich und Afrika. Hakoah tritt heute, Freitag, ihre diesjährige Winterreise an, die sie nach Frankreich und Afrika führen wird. Das erste Spiel wird bereits am 17. d. in Ales durchgeführt. Die jüdische Mannschaft dürfte erst Mitte Jänner 1934 nach Wien zurückkehren. MMMMHMMMMMMIMMMMMOMMMtMMMMHMI Berit Trumpeldor und Berit Hazohar Oesterreich Große Makkabäer-Feier Donnerstag, den 21. Dezember 1983, halb 9 Uhr abends, Im Festsaal des Hotel Post, Wien, I., Drachengasse 1. Aus dem Programm: Festrede: Dr. O. Rabinowicz — Betar-Mandolinenorchester — Kerzen-Zünden — David Tendier (Gesang) — Emmy Tocca (Gesang) — Erich Mann (liest aus den Werken Hameiri) — Prof. J. Stutschewsky (Cello) — Bobi Weiser (Quarantäne in Haifa) Betar-Sprechchor — Karten von 1 bis 3 Schilling im Sekretariat, Wien, IX., Berggasse 16, und in allen Betarheimen. in der Buchhandlung Rath, II., Taborstraße 22, sowie an der GH cl lc £LSS6 „Haganah". Die ersten Hebräischkurse haben bereits Montag, den 11. Dezember, unter bewährter pädagogischer Leitung begonnen. Sämtliche Mitglieder, die die hebräische Sprache noch nicht beherrschen, haben sich bis längstens den 18. ds. zwecks Teilnahme in unserer Zentrale, IX., Nußdorf erstraße 16, zu melden. Uebungsabende in der Zentrale, Wien, IX., Nußdorferstraße 16, Montag und Donnerstag von 19 bis 22 Uhr; im Kreis West, Wien, XV., Markgraf-Rüdiger-Straße 4, Dienstag von 20 bis 22 Uhr. Volksbildungsverein „Jüdisches Volksheini", II., Blumauergasse 1. Mittwoch, den 20. Dezember 1933, 20 Uhr, Theatersaal des Hotel „Post", I., Fleischmarkt 20, Chorkonzert des „Hanigun". Heitere jüdische Volkslieder, Solodarbietungen von Mitgliedern des Hanigun. Karten von 1 bis 3 S, IL, Blumauergasse 1, Buchhandlung Rath, IL, Taborstraße 20, Buchhandlung Lanyi, I., Kärntnerstraße 4, Keren Kajemeth, L, Kärntnerstraße 28. Bibel- und Talmudvorträge im Beth Hakneseth „Bene- Berith", XX., Kaschlgasse 4 (Rabbiner Moses Horowitz), jeden Sonntag, Dienstag und Donnerstag beim Abendgottesdienst, Freitag nach dem Abend gottesdienst. „Theologia". Samstag, den 16. d. M. (Sabbat-Chanukkah) findet im Kleinen Tempel, IL, Tempelgasse 3, eine Chanukkah-Predigt des Rabbinatskandidaten Dr. Hermann Schächter statt. Beginn des Gottesdienstes pünktlich 8 Uhr früh. Histadruth Ivrith. Hebräisch-Predigt im Tempel: Freitag, den 15., pünktlich 4.45 nachmittags, hält Herr Rabbiner Prof. Dr. B. Murmelstein im Kluckytempel (XX., Kluckygasse 13) die Chanukkahfestpredigt in hebräischer Sprache. — Chagigath-Chanukkah: Samstag, den 16., pünktlich 8.15 abends, im Saale der „Stanislauer", IL, Praterstraße 11, I. Stock, Chagigath-Chanukkah. Honoem: Rabbiner Dr. M. Zicker; Simrah: Hilda Dulitzkaja. — Seminare der Histadruth: 6.30 (IL, Praterstraße 11): Seminar für neuhebräische Literatur (Auerbach); 7.30: Seminar für Mischnah und Hgadah (Rabb. Dr. M. Zicker). — „O n e g Sabbat" der Histadruth für die Jugend: Samstag, den 16., 4 Uhr nachmittags, im Saale der „Mirjam", L, Jordangasse 7, Oneg Sabbat für die hebräischlernende Jugend. Vortragende: Dr. Tartakower, Meilen u. a. Gesang. „Mathilde", Verein zur Bekleidung armer jüdischer Schulkinder, insbesondere Waisenkinder, Wien, IL, Gr. Sperlgasse 41, veranstaltet Sonntag, den 17. Dezember 1933, um halb 4 Uhr nachmittags, im Festsaale des Hotel Continental, IL, Taborstraße 4, eine Kinderbekleidung, verbunden mit einer Chanukkahfeler, und zwar werden 200 Kinder mit Wäsche, Kleidern, Schuhen und Mänteln beteilt. Ein erstklassiges Programm im Rahmen der Chanukkahfeier ist vorgesehen. Hebräische Kanzelrede im Kluckytempel. . Freitag, den 15. d. M., wird im' Tempel, XX., Kluckygasse 11, nach dem Abendgottesdienst, anläßlich des Chanukkahfestes, eine hebräische Predigt gehalten. Es ist zu erwarten, daß die hebräischsprechenden Kreise Wiens diese Gelegenheit benützen werden, um diesen Gottesdienst zu einer würdigen Manifestation für die hebräische Sprache zu gestalten. TebAmw Tel-Awiw, die Stadt der Industrie, der Messe und der Seebäder Tel-Awiw, die rein jüdische Stadt, ist durch Organisation, Verkehr und Lebenstempo in die Reihe der modernsten Städte Europas gestellt. Die wunderbare Lage und jüdische Initiative haben dazu beigetragen, daß Tel- Awiw als Messestadt den ersten Platz im Nahen Orient einnimmt. Die Levantemesse, die vorläufig einmal in zwei Jahren stattfindet, ist heute ein unentbehrlicher Faktor für den wirtschaftlichen Aufschwung des ganzen Gebietes im allgemeinen und des jüdischen Palästina im besonderen. Der herrliche Meeresstrand von Tel- Awiw und das gesunde Klima haben der Stadt die Qualitäten einer Kur- und Ruhestätte gegeben, und die Verwaltung dieser Stadtgemeinde ist bemüht, alles das zu schaffen, was Tel-Awiw zu einem wirklich fashlonablen Seebadeort machen soll. Besuchen Sie Palästina und besonders Tel-Awiws Purim-Karneval, zu den Osterfeiertagen und zur Levantemesse! Das Reisebüro Compass Tours ist die offizielle Propagandastelle für Fremdenverkehr der Stadtgemeinde Tel-Awiw und die Vertriebsstelle für die Messepermanenzkarten. Compass Tours arrangiert Gesellschaftsreisen wie auch Einzelreisen, erteilt Informationen an alle Palästina-Interessenten. Besonders günstige Angebote für Gruppenreisen, für geschlossene Vereine und Gesellschaften. Auskünfte und Prospekte im Reisebüro Compass Tours, Wien, IX., Spitalgasse 3. Tel.: B-42-5-38. Nach Krakau, Lemberg, Czernowitz und den Zwischenstationen führt unsere nächste Gesellschaftsreise zu einem Aufenthalt von 16 Tagen. Dank unserer Erfahrungen als Wegbereiter billiger Sonderreisen nach Polen und Rumänien haben wir unsere Fahrtteilnehmer stets restlos zufriedengestellt und dankende Anerkennung wird unseren Arrangements gezollt. Jede unserer Gesellschaftsreisen ist, dank der fürsorglichen Reiseleitung, eine Vergnügungsreise im wahren Sinne des Wortes. Nun laden wir Sie ein, Ihre Weihnachtsferien in den erwähnten Ländern zu verbringen. Sie reisen mit uns nicht nur billig, sondern auch bequem und ersparen sich die Scherereien mit der Paß- und Visabesorgung. — Reisedienst „Czernowitzer Allgemeine Zeitung", I., Schulerstraße 1, Tel. R-21-6-78 und Poln. Verkehrsbüro „Francopol", III., Rennweg 1, Tel. JJ-16-4-90. Anmeldungen nur noch wenig© Tage, täglich von 9 bis 18 Uhr. E Jeder Preis ein Fe§tge«ehenk! Die große Weihnachtsokkasion in allen Abteilungen in Schiffmanns „Warenhaus der Sparsamen" zeigt heuer einen neuen Billigkeitsrekord, der jedem das Kaufen leicht und angenehm macht. Damen-Kleiber, Damen- Mäntel, Herren- und Kinder-Kleidung, Damen- und Herren-Wäsche, Vorhänge, Teppiche, Weißwaren, StricK- und Wirkwaren, Spielwaren, Schuhe und Schneeschuhe... die richtigen, praktischen Geschenke für Mann und Frau und Kind bekommen Sie bei Schiffmann in jeder Qualität, jedem Gesohmack und Bedarf entsprechend, $u beispiellos billigen Preisen. Koramen Sie — bitte — möglichst am Vormittag, um in Ruhe wählen zu können. Verlangen Sie die künstlerisch ausgeführten „Geschenk-Bons". Bean.* gabte Waren werden bis zum Fest reserviert. Provinzversand, prompt und verläßlich, per Nachnahme. Fahrtvergütung. An Wochentagen Verkauf von 8 Uhr früh bis 7 Uhr abends. Nützen Sie die große Schneeschuhe- Qkkasion (solange Vorrat reicht!) aus. Sparsame kaufen ihre Geschenke nur bei Schiffmann. II., Taborstral« 48. g Ordnung erlassen, derzufolge die zum nächsten Termin endenden Mietverträge automatisch auf weitere 14 Monate verlängert werden. Pas „nasse" Amerika bestellt eine Million Flaschen Palästina-Wein J Aus New York: Zwischen Harry Mottsman, Vertreter der Destillateur- und Brauereigenossenschaft Amerikas, eines Konzerns mit einem Kapital von 15 Millionen Dollar, und Gustav Wilder (Wien), Vertreter der Verwaltung der Rothschild-Weinkeller in lilshon le Zion, ist ein Vertrag über Einfuhr von einer Million Flaschen Palästina-Wein nach den Vereinigten Staaten, lieferbar innerhalb dreier Jahre, abgeschlossen worden. - v.: Die erste Schiffssendung Palästina—Amerika, enthaltend 5000 Kisten Palästina-Wein und 1500 Kisten Palästina-Liköre, ist bereits unterwegs. In den Kreisen der amerikanischen Palästina- F.reunde erwartet man von der Tatsache, daß die amerikanische Judenheit nach der nunmehr erfolgten Aufhebung der. Prohibition Palästina-Weine bevorzugen wird •—• die jüdische Orthodoxie wird dies schon allein aus Gründen von Kaschruth tun müssen—, einen starken Aufschwung der Weinproduktion in Palästina. Bekanntlich bedeutete der Verlust des russischen und des amerikanischen Marktes einen schweren Schlag.für die palästinensischen Weinzüchter. Wein war vor dem Aufkommen der Zitrus-Zucht Hauptexportartikel Palästinas. In der letzten Zeit konnte sich die' Weinproduktion infolge der starken Steigerung des Inlandsbedarfs einigermaßen erholen. Jüdische Kunstsielle XI, Aspernbrückenstraße 2, Tel. R-48-2-9-1, Büro: 9 bis 18,30 Uhr. Den Mitgliedern stehen bedeutend ermäßigte Karten für die folgenden Theater zur Verfügung: Staatsoper, Burgtheater, Akademietheater, Scala, Komödie, Kammerspiele, Kasinotheater, Der liebe Aügustin, Theater a. d. Wien. Konzerte: Artur Schnabel, im Jänner. Vorträge: Fritz Grün bäum spricht Donnerstag, döh 14. Dezember, über „Humor als Weltanschauung" Im Vortragssaal der „Mirjam", L, Jordangasse 7. Beginn halb 8 Uhr. — Ermäßigte Karten zur Ausstellung im Künstlerhaus sind vorhanden. — 26. Dezember: Dela Lipinskaja, Großer Konzerthaussaal. — 28. Dezember: Lotte Lehmann, Großer Musikvereinssaal. — Chanukafei'er: Hotel Post, 21. Dezember, halb 9 Uhr. Jüdische Bühne, II., Praterstraße 60. R-43-4-59. Ab Freitag, den 15. d., täglich „Jizchokl dem Chasens", Volksstück vom jüdischen Leben, in drei Akten, mit Gesang von Baruchpwicz. Folgende Lieder werden gesungen: Ein kik auf dir; Hawduleh; Rezej; As der Rebi will; Sei mir mojchel, Gottenju; Sie hot es; A Mamenju, von Anna Lerner und David Seiderman. Große Schalom-Alejchem-Festakademie. In der ganzen jüdischen Welt wird um die Chanukahzeit der fünfzigste Geburtstag von Schalom Alejchems Meisterwerk gefeiert. Jn Wien hat sich ein Komitee aus jüdischen Schriftstellern und Repräsentanten der jüdischen Kulturorganisationen gegründet, das Donnerstag, den 21. Dezember, halb 8 Uhr abends, im Festsaal des Hotel Stefanie, II., Taborstraße 12, eine große Schalom Ale jchem-Akademie veranstaltet. Aus dem Programm: Elegie auf den Tod Schalom Alejchems von Levin, gespielt von einem Streichquartett unter Leiten? von Prof. Dimitrowsky. Schalom Alejchems Humor, Referat des jüdischen Schriftstellers M. Groß. Hu* mc-resken, Satiren, Groteskszenen, Monologe von Schalom Alejchem, rezitiert von Herz Großbart. Billige Karten i»i Vorverkauf bei Komiteemitgliedern, in der Buchhandlung Rath, IL, Taborstraße 20 a und an der Abendsse Das Fußball-Turnier, an welchem die Hakoah, Wacker, F. C. Wien und Sportklub teilnahmen, wurde nach der ersten Runde auf einen späteren Termin verlegt. Im Spiel des Wiener Cup erlitt Hasmonea gegen Habsburg eine 4 :0-Niederlage und scheidet somit aus dem Cup. Die Grazer Hakoah unterlag gegen S. C. Südbahn 5:1. Touristik und Skiklub „Hakoah". Unsere Weihnachtsskikurse finden in der Zeit vom 24. Dezember bis 2. Jänner in Mariazell statt, unter Leitung erfahrener und tüchtiger Skilehrer. Kurse, für Anfänger und Vorgeschrittene, sowie Skitouren. Unterkunft in erstklassigem Hotel, gut geheizt, Verpflegung gut und reichlich. Zimmerpreise pro Nacht S 2.50, Kursbeitrag S 4.— für den dreitägigen Kurs, S 8.— für den achttägigen Kurs. Pauschale für den dreitägigen Kurs S 45.—, inbegriffen: Volle Pension, Kursbeitrag, Fahrt, Gepäckszustellung, Trinkgelder. Anmeldungen und Auskünfte Freitag, den 15., sowie Dienstag, den 19. Dezember, im Klubheim, I., Wiesingerstraße 11, Tel. R-25-0-10. — Wienerwald: Jeden Sonntag bei günstigen Schneeverhältnissen 'Skikurse für Anfänger und Vorgeschrittene. Anmeldungim Klubheim. Jeden Sonntag Skitouren. Vorbesprechung Freitag im Klubheim. Unsere geselligen Abende jeden Freitag: Ping-Pong, Bridge, Tanz, Zeitungen. Das Soimtag-Schwinxmfest der Hakoah im Dianabad am 17. Dezember um 19 Uhr verspricht infolge der Zahl der Nennungen, der Namen der Starter besonders interessant zu werden. 200 Teilnehmer haben genannt, darunter der Europameister im Springen Sepp Staudinger, die Meisterinnen Hedy Wertheimer, Fritzi Löwy, der jugoslawische Meister Wilfan, Swoboda, Hußl und viele andere, Dazu große Wasserballkämpfe zwischen dem Vaterländischen Schwimmklub, der bei dieser Veranstaltung zum ersten Male vor die Oeffentlichkeit tritt, und der Hakoah, in welcher F1 e s c h zum letzten Male spielt. Besonders billige Eintrittspreise. Schöne Ehrenpreise. Das Wasserballspiel geht um den Georg-Flesch-Poka 1, von den Brüdern Erwin und Kurt Wölk enstein gestiftet. Einleitung des Abends ein Bewerb der Kinder und Zöglihgsriege der Hakoah. Im Interesse des jüdischen Sportes soll jeder für dieses Fest Propaganda treiben. Entscheidung in der Mannschaftsmeisterschaft von Oesterreich im Bingen Hakoah gegen Simmeringer A. C. 21 Jahre besteht die Ringsektion der Hakoah und neunmal gelang es ihr, den Titel eines Mannschaf tsmeisters von Oesterreich ' zu erringen. Donnerstag, den 14. d., tritt sie wiederum zum Entscheidungskampf um diesen Titel an. Bis auf Hirschl, der vor kurzem operiert wurde, tritt die Mannschaft komplett an. Statt Hirschl kämpft Ferry Müller. Die Häkoahner werden besonders hart kämpfen müssen, um der Simmeringer Herr zu werden. Alle Hakoahfreunde müssen zu diesem so wichtigen Entscheidungskampfe im Bayerischen Hof, II., Taborstraße, vollzählig erscheinen. Die Aufstellung lautet: Bantam: Brucker; Feder: Fincsus; Leicht: Ernst Gottlieb; Welter: Schlanger; Mittel: Ochsenhorn; Halbschwer: Birnbaum, und Schwergewicht: Müller. Vereinsnadtriditen Judenstaatsjugend, II., Untere Augartenstraße 38. Donnerstag: 8 Uhr: Hebräischkurs für Vorgeschrittene (Leiter Dr. Taub). Samstag: 6 Uhr Sichah der Kwuzah. Drucks, 7 Uhr Sichah der Kwuzah F. Kolb. Sonntag: Wanderung, Treffpunkt halb 9 Uhr Schottentorr 6 Uhr abends Heimabend. Montag: 8 Uhr Hebräisch für Anfänger (Leiter Dr. Taub), —r Diskussion. Mittwoch: 7 Uhr Sichah der Mädchenkwuzah,. Sonntag, den 17. d., 6 Uhr: 2. Heimabend mit reichem Programm. Die Veranstaltung findet im Heim, II., Untere Augartenstraße 38, statt. Gäste herzlichst willkommen! Eintritt frei! Jüdischer Angestellten-Verband „Emunab". Sonntag, den 17. Dezember 1933. in den Saallokalitäten des Restaurant Tonello, II., Lilienbrunngasse 2, Chanukahfei.er (Akademie mit anschl. Tanz). Beginn 8 Uhr abends. Eintrittskarten (ä S 1.20) sind erhältlich im Verbandsheim. I., Salzgries 14, von 7 bis 9 Uhr abends, im Restaurant Tonello, II., Lilienbrunngasse 2, Herz Großbart in Wien. Der jüdische Meisterreaitator Her» Großbart trifft dieser Tage zu einem seiner in der ganzen jüdischen Welt berühmt gewordenen Wortkonzert in Wien ein. Er wird dem Wiener jüdischen I»ublikum in der Schalom-Alejcbem-Akademie, die Donnerstag, 21. d. M., im Festsaai des Hotel Stephanie, II., taborstraße 12, stattfindet, die Gestaitenwelt Schalom Alejchems vorführen. Neue jüdische Musik. Die Bagatellen (9 kleine Stücke) für Klaviere (Preis M 2.—), von Joachim Stui tscaev/sHy, die bereits großen Erfolg in Wien bei ftoblftum und Frease hatten, sind soeben im Jibaeh* * Vom Wiener Stadtschulrat konzessionierte Jüdische Rochschale •trong rituell. Diät-Kurse, NationaJspeisen, einfache bis feinde Küche, Rohkost. Leitung: €• Schwärs. Anmeldungen und Auskünfte: Wien II, HoilamUtr. 3, III. Stock, Tür 41