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Die neue Welt · 1933-11-10 · Heft 322 (10.11.1933) · page 9

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Journal
Die neue Welt
Volume
7 (1933)
Issue
Heft 322 (10.11.1933)
Date
1933-11-10
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
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Nr. 322 DIB "NEUE WEMP Seife 9 r: & MW IX) : .i.> ßanz-Gturwu sme. rnOA^kfiv^ Gr: 35-37 u*d J%$u*c£*£- Oi od** .cä&Qr. s:gss "M W-L-?A ■:, Gummir l^e^UM. GkZZ'IS.«"*«™**' scfiwaA#,yn**"t> gefUwvtf'- m \ * * 4\ <m i y ' s ■ A 1 Oi fo+L'JiW JBfr^'i Oel (Mißernte in Oliven), Baumaterialien (erweiterte Bautätigkeit), Installationsmaterial für Pflanzungen (erweiterte Pflanzungstätigkeit), Motoren und Maschinen (neue Industriegrühdungen und Pflanzungen), Holz für Orangenkisten (größerer Orangenexport), Butter (gesteigerte Konsumtion und Einwanderung), Stoffe, Hüte, Kleider (gesteigerter Bedarf und größere Kaufkraft), Autos und Autoteile, Pneumatiks, Kamele (gesteigerte Transporttätigkeit), Chemischer Dünger (Erweiterung der Plantagen und Entwicklung der Landwirtschaft). Der Export ist ebenfalls in erheblichem Maße gestiegen; in den ersten drei Monaten des Jahres 1933 betrug - er 1,916.000 pal. Pf. gegenüber dem Betrag von 1,733.000 pal. Pf. in derselben Periode des Jahres 1932. Diese Zahlen sind noch größer, wenn man in Betracht zieht, daß der Export von Goldmünzen in den ersten drei Monaten des Jahres 1932 330.000 pal. Pf. betrug, während er' sich in derselben Periode des Jahres 1933 auf 276.000 pal. Pf. stellt. Die Steigerung des Exports ist teilweise auf größeren Export in Orangen, teilweise auf die Entwicklung der Industrie im Lande zurückzuführen. Der Hafen von Haifa eröffnet Ansprache des englischen Kolonienministers Die offizielle Eröffnung des Hafens von Haifa durch den englischen Kolonienministers Sir Philip Cjunliffe-Lister von London aus und den High Commissioner Sir Arthur W a u c h ö p e von Palästina aus fand programmgemäß am 31. Oktober statt und ist vollkommen ungestört verlaufen. Die offizielle Eröffnung des Hafens für den internationalen Verkehr vollzog sich durch das Einlaufen von zwei, englischen Dämpfern, an deren Bord sich der High Commissioner und eine kleine Zahl von Pestgästen befanden. * kolonienminister Sir Philip Cunliffe-Lister hielt von London aus eine mittels R u n d f ü n k nach Haifa, übertragene Eröffnungsahsprache. Ebenso wurde die Rede Sir Arthur Wauchopes nach England übertragen. Es war dies die erste Rundfunkübertragung von Palästina nach England. Kolonienminister Sir Philip Cunliffe-Lister hob in seiner Funkansprache..die wirtschaftliche Bedeutung hervor, die der neue Hafen für Palästina und den ganzen vorderen Orient besitzt, und gab der Hoffnung Ausdruck, daß die Entwicklung eines Transithandels mit dem Irak und anderen östlichen Ländern zum weiteren Aufblühen Haifas und seines Hafens beitragen werde. Der Minister streifte in seiner Ansprache die letzten Ereignisse in Palästina und nahm diese zum Anlaß, nochmals feierlich den Entschluß Englands kundzutun, alle ihm durch das Mandat auferlegten Pflichten, sowohl jene, die die Errichtung des1 Jüdischen Nationalheims in Palästina betreffen, als auch die, welche die Rechte aller Einwohner Palästinas garantieren, vollständig und ehrlich zu erfüllen. Der Kolonienminister wandte sich sodann politischen Fragen zu und erklärte, die heutige Feier, stehe unter dem Schatten der bedauerliches Unruhen der letzten Tage. Ich will, sagte der Minister, ein offenes Wort an die Bevölkerung Palästinas richten: Vor dreizehn Jahren hat Großbritannien das Mandat über Palästina übernommen. Dieses Mandat schließt klare Verpflichtungen gegenüber Arabern und Juden in sich. Diese Verpflichtungen werden ohne Furcht und Gunst voük'ommen und ehrlich erfüllt werden. Das Mandat enthält die Verpflichtung, die Errichtung eines Nationalheims für das jüdische Volk in Palästina zu erleichtern, gleichzeitig aber auch die nicht mindere politische Verpflichtung, die Rechte aller Einwohner Palästinas zu schützen. Zum Schluß erklärte der Kolonienminister: Palästina hat das Glück, jetzt einen High Commissioner zu ■■ haben, der den Interessen des Landes ergeben ist, den jcder: in Palästina als fair denkenden und gereichten Mann kennt und der das vollkommene Vertrauen der Regierung Sr. Majestät genießt Ich erwarte, daß alle, ihm , in seiner dem allgemeinen Besten geweihten Arbeit loyalje Mitarbeit und Unterstützung gewähren werden. Ansprache des High Commissioner Der High Commissioner Sir Arthur Wauchopeführte in seiner Funkansprache aus: Ich habe soeben die' Zeremonie der Eröffnung des Hafens von Haifa beendet. Der Hafen soll nicht nur Palästina und Trans-; Jordanien, sondern auch vielen anderen Ländern in' Ost und West zum Segen gereichen. Haifa ist als das neue Tor des Ostens bezeichnet, worden und ich hege die' Zuversicht, daß es diese Bezeichnung rechtfertigen wird. Ich glaube, daß in steigendem Maß durch dieses Tor die Erzeugung des Westens , in fruchtbarem Austausch mit1 den Produkten des Ostens geführt werden wird, und daß der neue Impuls, den es dem Handel geben wird,] nicht nur zu erhöhter Prosperität in Palästina, sondern auch zu einem stärkeren Verkehr zwischen Ost und West' und damit zum besseren gegenseitigen Verständnis führen wird. In erster Reihe ist der Hafen natürlich dazu' bestimmt, die rasche Entwicklung Palästi-1 Das selbst zu fördern, Ji üdifdie Sports und iilliuilliiiTurnhewegiin », Admira—Hakoah JS :0 (0 :Q). In gleichwertigem, interessantem Spiel erlitt Hakoah .eine unglückliche Niederlage, Zwei Drittel des Spieles-zeigte Hakoah .sine leiclite Ueberlegenheit. Das schwache Spiel , des Hakoäh- Angriffes konnte aber die Ueberlegenheit nicht, in ..Trefferumsetzen. Gut war der rechte Flügel - Häusler-Weißkopf sowie die gesamte Deckung und Verteidigung. Hiec bot Donnenfeld wieder eine Glanzleistung. Dieser Spieler zeigt seit Beginn der Herbstsäison: hervorragende Leistungen und es ist damit zu rechnen, daß ihn J3undes-: kapitän Meisl für das österreichische Team gegen Schottland nominieren wird. Auch LÖwy. bot eine Leistung, die ihn zürn, besteh Tormann Wiens stempelt. Admira. verdankt ihren Sieg in erster Linie den Einzelleistungen' ihres Internationalen Schall. Der Schiedsrichter, fällte viele: Fehlentscheidungen, die die jUische Mannschaft besonders, benachteiligten.. So wurden zwei klare Elfmeter, der Hakoah nicht zugesprochen, obwohl es sich um grobe Regelverstöße im Admira- S traf räum handelte. Die entscheidenden Treffer fielen erst im letzten Spieldrittel. Aufstellung; ,Löwy; Feldmann, Donnenfeld; Breitfeld, Stroß, Platschek; Reich, Zwiebel, Mausuer, Häusler, Weißkopf,-v- ,K o m m enden S o n n t a g tritt Hakoah gegen Libertas' an. Wir rechnen mit einem knappen Sieg der jüdische**-; Mannschaf t gegen den Tabellenletzten. Hasmonea-Makkabi—Shell 1:2. ' Nach hartem Kampfe erlitt die jüdische Mannschaft eine unverdiente^ Niederlage gegen den Tabellenersten. Hasmonea lieferte ein gutes Spiel, war zeitweise stark überlegen; mußte aber auch gegen den Schiedsrichter ankämpfen, der einem regulären Treffer die ^Anerkennung versagte. Der Angriff operierte bis zur Pause gut. Nach der Pause litt, er/ unter dem Versagen der Deckung und fiel zurück. Den einzigen Treffer erzielte Lutz mit Prachtschuß. .Aufstellung: 'Kohn; Feldmar, Häusknecht; Kram, Mondschein, Häckler;; Arm, Bleiberg, Lutz, Grumwerg, Dickmann. Jüdischer, Wehr-Sport- und. SchUtzenverejn „Haga,- nah". Die Zentrale des. „Haganah" befindet sich jetzt Wien, IX., Nußdorferstraße 16. Anmeldungen und Uebungsabende täglich 'von Montag bis Donnerstag von 19 bis 21 Uhr: „. ..... ....'. /., .. . „Boxklub Makkabi". Die neue Sektionsleitung ist bestrebt, alle bisher bestandenen Mängel zu: beseitigen,, und, ladet alle-Mitglieder hiemit herzlichst ein, ihr in. diesem Jahre treue Gefolgschaft zu leisten. Das. Training steht wie bisher unter der Leitung von Boxmeister-F. Krausz und findet .jeden Montag und Donnerstag ab 3/4s Uhr statt. — Ort: Wien, IX, Liechtenstein-, Straße 20, O. F. Der Skikurs des Sportamtes der „Judäa". In. der Zeit vom 24. Dezember 1933 bis 6, Jänner 1934'ein Anfänger- und Tourenkurs in Mitteraiu Geboten wird: Bahnfahrt hin und zurück, geheizte Zimmer, Betten, fünf Mahlzeiten (zweimal täglich fleisch), staatlich geprüfter Skilehrer, Gepäcktransport, 'Skikonkurrenzen, mit Preise«. Eigener Arzt fährt mit. Eis bestehen auch 7- bis lOtägige Arrangements. P r e i s: S 7l.~- für Mitglieder der „Judaa",

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