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Die neue Welt · 1933-06-02 · Heft 299 (2.6.1933) · page 6

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Journal
Die neue Welt
Volume
7 (1933)
Issue
Heft 299 (2.6.1933)
Date
1933-06-02
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 6 1HE NEÜE WELT Nr. m reichischen Juden, so denken auch die Poalezionisten und alle anderen sozialdemokratischen Juden nur mit Angst und Bangen an die Möglichkeit eines Sturzes der Regierung Dollfuß in dieser" Zeit. Aber die sozialdemokratische Partei, welche mit Dollfuß böse ist, kommandiert ihre getreuen Poalezionisten zum Angriff, und sie gehorchen, trotzdem das ihrem Interesse als Juden zuwiderläuft. Nicht umsonst haben die Nationaljuden immer behauptet, daß nur von fremder Seite unabhängige jüdische Politiker imstande sind, ein ihnen von Juden übertragenes Mandat ehrlich-jüdisch auszuüben. Noch sonderbarer mutete der vom Vertreter der radikalen Zionismen in der gleichen Sitzung auf den Präsidenten Dr. Friedmann und die Jüdische Volkspartei unternommene Angriff an. Kultusvorsteher Dr. Plaschkes forderten vom Kultuspräsidenten, er möge seine politische Tätigkeit im Rahmen der Volkspartei einstellen, weil nur die Kultusgemeinde berechtigt sei, jüdische Politik zu betreiben. Eine traurige Groteske: Ein Zioniat und Nationaljude spricht einer jüdischnationalen Organisation und ihren Funktionären das Recht ab, nationale Politik zu treiben, und will dieses Recht auf eine Körperschaft übertragen, die ihrem Statut nach unpolitisch ist und deren Mitglieder der Mehrheit nach jede bewußt-jüdische, nationale Landespolitik bekämpfen und politisch-assimilatorisch eingestellt sind. Kultusvorsteher Df. Plaschkes steht nicht unter fremdem Parteikommando. Persönlicher Haß gegen die Funktionäre der Jüdischen Volkspartei ist der Beweggrund dieser äntinationalen und unzionistischen Handlungsweise im Augenblicke höchster Gefährdung" des Judentums. * in deti österreichischen 25eitüü|eä sind Aufrufe ,äer „Oesterreichichen Front" erschienen, in welchen"" alle Personen und Parteien, welche für die Selbständigkeit Oesterreichs sind, zum Beitritte aufgefordert werden. Auf die vielen Anfragen von jüdischer Seite sei mitgeteilt: Die Jüdische Volkspartei ist grundsätzlich für die Mitarbeit der Juden an einer politischen Gemeinschaft für die Erhaltung Oesterreichs. Doch kann ein Beitritt jüdischerseits nur dann erfolgen, wenn das Programm dieser Gemeinschaft den Juden nationale und religiöse Gleichberechtigung zuerkennt. Nachdem das vollständige Programm der „Oesterreichischen Front!' bisher nicht veröffentlicht wurde, ist es notwendig, daß die Leitung der Jüdischen Volkspartei in dieser Richtung Klarheit schafft. Sie wird dann die entsprechenden Weisungen herausgeben. Stellungen müssen an das revisionistische Sekretariat, WarszaWa, Öiflsza 60, m. 7, gerichtet werden. — Am 20. d. fand eine Konferenz aller revisionistischen Jugendorganisationen Warschaus, die auf der Seite der legalen Exekutive kämpfen, statt. Die Konferenz wählte ein Komitee, an dessen Spitze Gesinnungsgenosse Gelbblum steht Das Komitee wird die revisionistische Aktion gegen den Hitlerismus in Deutschland zu leiten haben. Das Komitee hat bereits für nächste Woche ein großes Volksmeeting in Warschau angekündigt. — Das revisionistische Lokalkomitee in Baranowicze veröffentlicht einen Aufruf, in dem gegen den Bruch der demokratischen revisionistischen Verfassung protestiert und dem Putschismus Kampf erklärt wird. — Auf dem nach Lemberg einberufenen revisionistischen Parteirat Ostgaliziens waren zirka 40 Delegierte anwesend, darunter alle führenden Gesinnungsgenossen des Landes. Unter anderen bemerkte man Herrn Professor Rotmann, der zur aktiven Arbeit zurückkehrte. Die Anwesenheit des Oberbaurates R. Stricker gab dem Parteirat eine ganz besondere Bedeutung. Der Parteirat stellte sich uneingeschränkt auf die Seite des demokratischen Revisionismus und lehnte im Namen der ostgalizischen Union jeden PutschismUa entschieden ab. Herr Stricker besuchte ferner Tarnopol, Czortkow, Stryj und Drohobycz, wo er in Massenversammlungen und in engeren Parteisitzungen sprach. Vom Verband deutscher Xionislen- Revisiom'slen Die Verbandsleitung erließ folgendes Kundschreiben t Die Ortsgruppen in der Provinz, die bis jetzt Von der Trennung innerhalb des deutschen Revisionismus Kenntnis bekommen haben, haben sich Vorbehaltlos hinter den Verband Deutscher Zionisten- Revisionisten, und damit hinter die legal gewählte Exekutive der Weltunion (Großman, Soskin, Stricker und Machower) gestellt. Zustimmungs- und Beitrittserklärungen bitten wir in Zukunft auch weiterhin an die Adresse des Verbandes Deutscher Zionisten-Revisionisten, Berlin- Charlottcburg 2, Joachimsthalcr Straße 3, II, zu richten. Das Mitglied des Revisionistischen Landesvorstandes, Ernst Hamburger, wird in der nächsten Woche eine Propagandatournee in den revisionistischen Ortsgruppen beginnen. Der Verband steht in dauerndem Konnex mit dem glänzend arbeitenden revisionistischen Wirtschaft sinformationsbtiro in Palästina und bittet Anfragen an die Adresse des Verbandes zur Weiterleitung zu richten. Die Mitteilung der Veranstaltung einer Palästina-Reise Ende Juni zu stark verbilligtem Preis hat in den Reihen der Revisionisten sehr großen Wider,- hall gefunden, so daß sich der Verband, genötigt sieht, in kurzer Folge weitere Reisen zu veranstalten. Interessenten wollen sich schriftlich oder persönlich zu den Bürozeiten bei dem Verband, Joachimsthaler Straße 3, DT, melden. Tribüne Freundschaft mit Tieren. Wir erhalten folgende Zuschrift: Seitdem Herr Saiten nicht mehr Salzmann heißt, ist er Tierfreund. Die Sache begann mit „Bambi", dem Reh. Als dieses genügend Auflagen erreicht hatte, erweiterte Herr Saiten seinen Freundeskreis, stand bald mit jedem Hund auf Du, von Katzen ganz zu schweigen. Und kam schließlich zu einer tiefen „Freundschaft mit Tieren", die er in etlichen tausend Exemplaren der Welt kundgab. Aber'Herr Saiten ist vielseitig. Und wenn er; auch bei einer, übrigens bezahlten, Herzl-Gedenkrede feststellte, daß er nicht in den zionistischen Reihen stünde, so zwang ihn doch ein innerer Trieb, ein begeisterstes Palästina-Buch zu verfertigen. Mit derselben ihm nun mal angeborenen Begeisterung stellte; er übrigens auch eine Reklameschrift für ein Teppichhaus, her. Kurzum — ein Lyriker. Herr Saiten ist natürlich auch *im Penklub. In; Oesterreich sogar dessen Präsident. Und als solcher protestierte er zunächst in Ragusa am Penklubkongreß gegen; eine D e u tsehlanddebatte. Als dann dem in Deutschland verfemten Juden Ernst Toller das Wort erteilt wurde und die deutsche Delegation zum Protest den Kongreß verließ, erklärte sich Herr Salzmann, bislang solid semitisch, mit ihnen solidarisch. Herrn Salzmanns literarische Erzeugnisse sind nämlich in Deutschland nicht verbrannt worden. Denn mit seltenem Geschmack wurden dort wirkliche Kunstwerke hiezu auserkoren, so daß Herr Saiten unbehelligt, blieb. Aus Revanche hiefür und aus Angst, man könnte sioh's noch Uberlegen, erfolgte nunmehr diese deutschlandfreundliche'Aktion. Ist Herr Salzmann doch Spezialist in — Freundschaft mit Tieren. So wird aueh weiterhin „Bambi" durch deutsche Lande ziehen und den Menschen des Dritten Reiches mit Lyrik erfüllen. Das jüdische Publikum möge aber die mannhafte Hallung Herrn Saltens würdigen und die» Exemplare seiner Werke dem darnach sicherlich dürstenden deutschen Volke nicht vorenthalten. v Bobby Weiser. An u ji £ d$Jdak 1i £'n. pjw Vorgehen Hef£jf Raitens auf denv PenUqngreß in Ifcagusa/ wo dieser; jüdische Held den Hakenkreuzlern 'Beistand^ leistete, wird auch an anderer' Stelle des Blattes gewürdigt. Aus der zi'om§tisdi-revisiom$ti'§dien Bewegung Das Londoner Büro der Exekutive der Union der Zionisten-Revisionisten teilt mit: Dr. H. R o s e n b 1 u m, Generalsekretär des Exekutivkomitees, ist von seiner Tournee in den baltischen Staaten am 12. d. M. nach London zurückgekehrt. Seine Reise galt der Befestigung der demokratischen Kräfte im Revisionismus, welche das legal gewählte Exekutivkomitee der Union stützen. — Im Juni tritt Herr M. Großmann eine umfassende Tournee über Rumänien, Polen und die baltischen Staaten an, wo er an einer Reihe revisionistischer Kreiskonferenzen teilnehmen wird. —-Im Laufe des Monates Juni werden Delegierte des Exekutivkomitees Rumänien, Tschechoslowakei, Belgien und den Balkan besuchen. — Das Zentralbüro des revisionistischen Sonderverbandes, das gegenwärtig unter der' Leitung des Herrn J. Machover, Mitglied des A. C. und des revisionistischen Weit-Exekutivkomitees, steht, trifft alle Vorbereitungen' für den bevorstehenden Kongreßkampf. Das Kongreßprogramm des Sonderverbandes soll demnächst, veröffentlicht werden. Es wird eine eingehende Stellungnahme zu allen außen- und innenpolitischen Fragen des Zionismus enthalten. — Das Exekutivkomitee hat das bisherige revisionistische Zentralkomitee Palästinas, das der Weltleitung der Union den Gehorsam vrweigerte, aufgelöst. An dessen Stelle wurde ein Sekretariat, bestehend aus. den Gesinnungsgenossen M. De-Schalit, J. Jermanovicz, B. Weintein und Elizedek eingesetzt. Im Stande des Landesbüros des revisionistischen Sonderverbandes ist keine Aenderung eingetreten. Tschechoslowakei. Die Landesleitung der Union für Karpathoruß 1 änd und die Osts 1 owakei kämpft mit einer Ausnahme auf selten der legal gewählten Welt exekutive. Die Landesleitung wird hierbei von den führenden Gesinnungsgenpssen des. Landes unterstützt. Die. .revisionistische Ortsgruppe in U 2 h o r o d faßte eine Resolution, in der dem Wunsche Ausdurck gegeben wird, eine einheitliche revisionistische Front zur Eroberung des Zionistenkongresses herzustellen. Der Antrag, ein Plebiszit zu arrangieren, wurde zurückgewiesen. Die Schekelaktion wird energisch durchgeführt und es besteht viel Aussicht auf einen durchgreifenden Wahlerfolg. — Herr J. Greilinger wird demnächst eine Propaganda- und Organisationsreise unternehmen. — Herr Dr. O. Rabinowiez, der nächste Woche den Militärdienst absolviert, hatte sich dem Exekutivkomitee zur Verfügung gestellt und soll bereits im Juniseine große Propagandatournee antreten. Litauen. Die vom revisionistischen Zentralkomitee gegründete Litauisch-Palästinensische Handelskammer hat anfangs Mai ihre Tätigkeit aufgenommen. Zum Vorsitzenden des Rates wurde Herr Doktor Rablnowicz und zum Generalsekretär Herr Dr. S. Goldberg gewählt. Die Kammer steht in enger Verbindung mit dem Informationsbüro des Exekutivkomitees in Tel-Awiw. — Herr Dr. S. Goldberg veröffentlichte in der lokalen Presse eine Artikelserie über die Aufgaben der Kammer. Letztere fand eine warme Aufnahme bei der jüdischen Oeffentlichkeit. — Die Mädchenkorporation an der Kownoer Universität „Bath-Ämia" faßte den Beschluß, das legale Exekutivkomitee in seinem Kampfe gegen den Putschismus aktiv zu unterstützen. — In Erledigung einer von Herrn Jabotinsky an die Studentenkorporation „Jordania", Kowno, gerichteten ultimativen Forderung, an seinen Plebiszit teilzunehmen, faßte der Konvent den folgenden Beschluß: „Gemäß dem Be- An die Freunde und Leser des Blattes! .Venn Sie der Ansicht sind, daß die „Neoc Welt" ein empfehlenswertes Blatt ist, geben Sie uns freundlichst die Adressen von Freunden und Bekannten an. Wir werden denselben die „Neue Welt" durch mehrere Wochen zur Probe gratis zukommen lassen. Wenn wir uns bei der Werbung auf Sie berufen dürfen, bitte dies ausdrücklich zu bemerken. Aus der Zusendung erwachsen weder Ihnen noch den Empfängern irgend welche Ver* pflichtungen. Die Verwaltung der J.Neuen Welt". •'illlllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllUlllllllllllllllllllllll'' Schluß der Korporation vom 6. April (demzufolge die legale Exekutive als einzige Leitung der Union anerkannt wurde) und den Instruktionen des Exekutivkomitees beschließt die Korporation nach Anhörung des Schreibens Jabotinskys, an dem Plebiszit keinen Anteil zu nehmen." Die „Jordania", Kowno, ist eine der ältesten revisionistischen Korporationen und zählt zirka 100 Bundesbrüder. — Die neugegründete Jugendorganisation „Betar Aleph", die die demokratischen Grundlagen der Bewegung schützen will, entwickelt sich zusehends. Im Laufe des letzten Monates haben zirka 700 Betarim den „Betar" verlassen, um dem „Betar Aleph" beizutreten. Außerdem sind der neuen Organisation viele Jugendliche aus anderen Kreisen beigetreten. Die Netzivuth des „Betar Aleph" ist im Palästina-Amt vertreten und unterhält bereits eine Reihe von Hachscharahgruppen am Lande. Die Netzivuth des „Betar Aleph" setzt sich aus den Herren Simson, Baron, Dror, Fain und. Lewinstein zusammen. — Am 26. April, 1. Mai, 6. Mai und 11. Mai versandte das Zentralkomitee an die Ortsgruppen eingehende Informationszirkulare über die Art, in der der Wille der Weltkonferenz und des Parteirates vom revisionistischen Putschismus gebrochen wurde. — Am 6. und. 7. d. M. f^n^Jn, Kowno eine vom Zentralkomitee einberufene Landesberatung der litauischen revisionistischen Führerschaft statt. 40 - Ortsgruppen sowie die gesamte revisionistische Studentenschaft und der Betar Aleph nahmen daran teil. Mit ganz kleinen Ausnahmen sah man an der Beratung alle, führenden revisionistischen Persönlichkeiten des Landes. Ins Präsidium der Beratung wurden die Herren Adv. Schilansky (Schakiai), Berkovicz (Poneviesz), Bojarsky (Bjjtrimonys) und Suppvicz (Jonava)V gewählt.i>Ett ^pr^zv^fMi-. nähme gelangten' Resolution! Wird eine... scharfe' Verurteilung des von Herrn Jabotinsky , begangenen Verf a s s u n g-is b r ü'e h e-s ausgesprochen? und? dem- Entschluß . der litauischen Revisionisten, für die . demokratischen Prinzipien im Revisionismus -'liu^-ltaÄpfe^'^usdruck verliehen. Lettland. Das Exekutivkomitee bestätigt ein neues Exekutivsekretariat für Lettland, bestehend aus den; Gesinnungsgenossen Prov. N. Moskowsky (Präsident), G. Gamsu (Vizepräsident), M. Kahan, J. Gurevicz und M. Lifschütz (Sekretär), das mit der Leitung der Geschäfte der Union und des Sonderverbandes in Lettland betraut wurde. Das Sekretariat hat bereits am 6. d. .M. seine Tätigkeit aufgenommen. In Riga hat sich eine größere Anzahl von Gesinnungsgenossen, die den Verfassungsbruch vom 23. März ablehnen, dem Sekretariat zur Verfügung gestellt. Die Mitglieder des Sekretariats bereisen gegenwärtig die Provinz, wo überall die demokratischen revisionistischen Kräfte organisiert werden. — Die meisten führenden Revisionisten Lettlands, darunter Rabbi Lewin, Orkin, Adw. Jewelson, Bonfeld, A. Gamsu (beide letzte Mitglieder der revisionistischen Fraktion am letzten Kongreß) u. a., haben gegen den Putsch Stellung genommen und das Exekutivkomitee als die einzige revisionistische Weltleitung anerkannt. — Am 5. d. fand eine öffentliche Vorlesung Dr. H. Rosenblums im Jüdischen Klub zu Riga über das Thema „Was ist tatsächlich im Revisionismus geschehen?" statt. Ein zahlreiches Auditorium hörte den Ausführungen. des Redners zu. Dr. H. Rosenblum unterzog den Verfassungsbruch vom 23. März einer eingehenden Kritik, die bei der Versammlung volles Verständnis fand. Polen. Das revisionistische Exekutivsekretariat in Warschau, an dessen Spitze bekanntlich die Gesinnungsgenossen B. Weinstein, Dr. B. Joz, Dr. M. Markus und Red. M> Leiserovicz stehen, führt eine umfassende Propaganda- und Organisationstätigkeit, wobei es bereits auf bedeutende Erfolge zurückblicken kann. Die Zahl von Ortsgruppen, mit denen es einen engen Kontakt angebahnt hatte, hat sich im Laufe des Monates verfünffacht und erreicht bereits die-Zahl von 4 0 0. Der Brith Hakanaim ist im L,aufe dieser außerordentlich kurzen Zeitspanne von einer Theorie zur Wirklichkeit geworden. Sowohl in Warschau als in der Provinz strebt die revisionistische Jugend massenhaft der neuen Organisation zu, die sich über das Gewissen der Jugend durch keine mechanische Befehle hinwegsetzen wird. Die Warschauer „Menorah" (Gensza 14/8), in der sich die Leitung des Brith Hakanaim provisorisch befindet, ist fortwährend von Jugendlichen überfüllt. Die Bewegung will den undisziplinierten Teilen der Union beweisen, daß es eine Achtung vor den Beschlüssen unserer Weltkonferenz geben müsse. — Die Union in Wladimirwolynsk hat gegen den revisionistischen -Verfassungsbruch Stellung genommen. — Am 28. d. erscheint in Hebräisch und Jiddisch eine Broschüre über das Wesen und die Aufgaben des Brith Hakanaim. Bs- Pension 9 Au Stria' Kinderheim Vöslau (OLGA KADISCH) JSgermayerstraBe 15 - Telephon Nr. 141 Für Dauer' und Erholungsaufenthalt Jeder Unterricht im Hause, auch Nachhilfe für öffentl. Schulen besuchende Kinder. Pädagogisch einwandfreie Leitung durch staatlich geprüfte Lehrerin. Erstklassige Verköstigung. Mütterliche Pflege. Mäßige Preise!

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