Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 7 (1933)
- Issue
- Heft 292 (14.4.1933)
- Date
- 1933-04-14
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 8 DIE NEUE WELT Nr. 292 beiden Seiten enthüllt. Während ein Teil des Jischuw mit einmal einen seltenen Appetit auf Biskuit an den Tag legte, und gerade auf Frumins Biskuit, hat ein zweiter Teil einen Bann auf ein Landesprodükt proklamiert und hat just Biskuit verlangt, der nicht aus dieser jüdischen Fabrik stammt. Der Konflikt zwischen der Histadruth ha'owdim .(sozialdemokratische Arbeitervereinigung) und Herrn Frumin ist von der Tagesordnung verschwunden. Jetzt fängt erst eine Reihe von Konferenzen und gegenseitigen Vorwürfen an, wie es immer nach einem schlecht geleimten Friedensschluß geschieht. Es hat sich nämlich gezeigt, daß es Unterschiede zwischen jenen Beamten der Histadruth gibt, welche bei der jüdischen Bourgeoisie außerhalb Palästinas Geld sammeln und auf sich nicht den „Ballast Frumin" haben wollen, und zwischen dem Arbeiterrat in Jerusalem, der mit Recht sagt: Wozu haben wir eigentlich die Schlägerei gebraucht, die Arreststrafen, die Gerichte, wenn doch nach allem revisionistische Arbeiter in Frumins Fabrik arbeiten werden? Aber das ist, wie gesagt, eine innere Angelegenheit der Histadruth. * Im Jahre 1932 wurde in Jerusalem ein Kaffeehaus eröffnet, wo man einen ganz guten Kaffee servierte und heimisches Gebäck verkaufte. Die Eigentümer — die Gebrüder Frumin — haben die Gäste mit jener Schüchternheit bedient, die charakteristisch ist für Menschen, welche alle ihre Jahre mit Büchern verbracht haben. Aber Palästina formt die Menschen. Die starke Sonne und die schweren Arbeitsbedingungen wirken wie Hochöfen, wo Eisen in Stahl verwandelt wird. Im sozialen Leben nennt man diese Veränderung — Umschichtung. Die Frumins haben sich umgeschichtet. Von Hausgebäck sind sie zu Biskuit, von Kaffee zur Fabrikation übergegangen. Im Jahre 1932 hat man die kleine moderne Fabrik Touristen schon als Muster jüdischer Initiative und Energie gezeigt. Das geschmackvoll adjustierte Biskuit konnte ganz gut mit den ausländischen Fabrikaten konkurrieren. Auf diese Weise ist nach Jahren schwerer Arbeit der Beginn zum „Aufstieg" gekommen. Immer noch ein schwerer Weg, weil die Grundlage noch sehr jung war. Und gerade da, in diesem Moment, ist die Ueberraschung gekommen. Herr Frumin hat plötzlich erkannt, daß noch ein Hausherr vorhanden ist und gerade ein solcher, der über ihn gebietet. Gegen diese Macht versuchte er sich zu wehren. Von da her rührte der Konflikt. Solche Frumins werdet ihr jetzt in Palästina zu minderten finden. Fabrikanten, Landwirte, Unternehmer. Wohin ihr einen Blick tut, seht ihr Figuren für einen Roman des Pionierlebens, aber von Pionieren, die nicht gerade aus einer Kwuzah. herausgewachsen sind; ohne die Unterstützung der mächtigen Histadruth und sicher ohne einen Groschen- Unterstützung. Prosaische Allerweltsjuden, Chaluzim des Handels und der Industrie, die niemand besungen hat. Jahrelang sind sie einsam und von allen verlassen gewesen, und oft vom Schicksal gedrückt, haben diese Dutzendmenschen heldisch-männlich Ihre Arbeit fortgesetzt; in den Abgrund gestürzt und sich wieder aufgerafft. Das, was sie geschaffen haben, läßt sich schwer photographieren und noch schwerer in Propagandaschriften beschreiben. Eine Kunst, Begeisterung zu empfinden über Leibwäsche, Krawatten, Socken, Bänder und Zwirn. Aber dank diesen Dingen kann man seine Bedürfnisse mit Palästinaprodukten befriedigen. In Lebensmitteln ist dasselbe geschehen, so daß man heute Palästina nicht mehr aushungern kann. Gleichzeitig ist natürlich auch gewachsen und stärker geworden die Klasse, die all das initiiert und geschaffen hat — der Mittelstand. Er hat begonnen, schrittweise zu sich zu kommen. Von denen, die in Wechseln und Rechnungen ertrunken sind, sind einige an die Oberfläche gedrungen, die die Früchte ihrer Arbeit genießen wollen. Und gerade in diesem Augenblick sind sie überrascht worden: Sie sind gar nicht Herren in ihrem Haus. Es ist im Land eine höhere Macht vorhanden, die, falls und wann es ihr paßt, diktieren, sich in die innere Ordnung seines Betriebes einmischen, den Lohn bestimmen und wen — er engagieren kann und wen nicht. Man hat plötzlich gefühlt, daß man eigentlich nur mit der Gnade von irgend einem andern existiert, der seine Befehle von irgend einer mystischen Zentrale bekommt, über die man keine Mächt hat. Mit anderen Worten: Man hat die Diktatur eines mächtigen Apparats erkannt und gefühlt, der von einer Partei und einer Klasse beherrscht -wird. _ (Schluß folgt.) In Kanada leben über 150.000 Juden. — Alle bekennen sich zur judischen Nation Aus Montreal wird gemeldet: Wie aus den Ziffern der letzten Volkszählung hervorgeht, leben gegenwärtig in Kanada 15 6.7 2 6 J u d e n, davon allein 120.572 Inden Städten Montreal, Toronto und Winnipeg. Als Angehörige des jüdischen Volkes erklärten sich bei der Volkszählung 156.726, als Angehörige der jüdischen Religion 155.614 Personen. Der Internationale Frauenbund für Wahlrecht der jüdischen Frauen Palästinas Aus Genf wird gemeldet: Die in Marseille vom 18. bis 23. Märs abgehaltene außerordentliche Konferenz des Internationalen Bundes für Frauen Wahlrecht und Bürgerrecht, an der Vertreterinnen aus 26 Staaten teilnahmen, hat auf Vorschlag von Frau Dr. Rosa Welt-Straus, Präsidentin des Bundes jüdischer Flauen Palästinas« einstimmig eine Resolution gefaßt, ihderdasStimmrechtfürdiejüdischen Frauen Palästinas gefordert wird. In der Resolution wird dagegen Einspruch erhoben, daß die neue Städteordnung Palästinas, die in kurzem in Kraft treten soll, das Wahlrecht auf Männer beschränkt und die Gewährung des Wahlrechts an Frauen dem Ermessen des High Commissioner überlassen bleibt. Demgegenüber drückt die Konferenz die Meinung aus, daß jeder Bürger oder jede Bürgerin gleiches Wahlrecht haben soll und daß das Wahlrecht für die Frauen, das schon einmal gewährt worden war, nicht mehr zurückgezogen oder ein geschränkt werden könne. Die Konferenz verspricht den Frauen Palästinas in ihrem Kampf für aktives und passives Frauenwahlrecht zu den Städteparlamenten und Verwaltungskörperschaften Unterstützung. Kiddusch Hasdiem Wilnaer Truppe Die „Jüdischen Künstlerspiele" (IL, Praterstr. 34) bleiben einige Tage geschlossen. Es handelt sich um die Vorbereitung des historischen Schauspiels „Kiddusch Haschern", das Dr. Weichert (Warschau) nach dem Roman, von Schalom Asch für die Bühne geschaffen hat. In einer Reihe von Bildern rollt ein Stück jüdischer Golus- Geschichte des Ostens ab. Josef Kamen und Jakob Weißlitz werden die Hauptrollen verkörpern. Außerdem wirkt das heimische Ensemble der Jüdischen Künstlerspiele mit. — Voraussichtlich wird Schalom Asch, einer Einladung folgend, der ersten Aufführung von „Kiddusch Haschern" beiwohnen. Die Uraufführung findet Samstag, den 15. d. statt. Konzort der neunjährigen Pianistin Evi Wächter. Die Zahl der hochtalentierten, zukunftsreichen, jüdischen Wunderkinder vermehrte ein kleines Geschöpf, das vor einigen Tagen in der Interpretation des Beethoven-Konzerts C-Dur mit Orchester und des Konzertstückes von Weber (mit Begleitung ihres Meisters Prof. Julius Wolfsohn) im Festsaale des Wasagymnasiums Aufsehen erregte. Die kleine Künstlerin, die schon einige Male durch ihre durchdachte phantasie- und poesievolle Wiedergabe der Werke jüdischer Musik ihres berühmten Lehrers auffiel, leistete diesmal Hervorragendes und wurde vom Publikum, bejubelt. Ihr dynamisch, klanglich und technisch vollkommen abgerundetes Spiel, wundervolle Phrasierung, plastischer Ausdruck, absblute rhythmische Sicherheit geben dem Ganzen eine in diesem Alter unbegreifliche Vollendung der Interpretation; da ihre musikalische Erziehung in den besten-Händen liegt, kann man dieser kleinen hochtalentierten Pianistin die schönste Zukunft prophezeien; Dr. J. M. 1 ü difdie Sport* und illlllilllilli Turn Bewegung* Hakoah siegt im Ausland Der jüdische Verein Turnier-Sieger in Marseille. Während - Oesterreich ^vergangenen Sonntag in Wien gegen die Tschechoslowakei unterlag und die Wiener Vereine im Ausland geschlagen wurden, errang Hakoah zwei überlege'ne Siege in Frankreich und rettete an diesem Tage die Ehre des österreichischen Fußballsports. Die Blau-Weißen, die an einem Turnier in Marseille teilnahmen, könnten am ersten Tag den französischen Cupsieger F.\ C. S o c h e au je 6 :2 abfertigen und am zweiten Tag die stärkste französische Mannschaft Olympique-Marseille 3:1 bezwingen und dadurch als .'Sieger aus einer Konkurrenz hervorgehen. Die Wiener leisteten nicht nur für den österreichischen Sport große Propaganda, sondern auch für den jüdischen. Die Zionisten in Marseille waren von dem Spiele derart begeistert, daß sie sofort daran gingen, einen eigenen jüdischen Verein ins Leben zu rufen. Die französische Presse ist voll lobender Kritik über die Hakoahner, deren Leistungen den Zuschauern imponierten. Die Tore erzielten Ehrlich II (2), Reich (2), Ehrlich I und Weißköpf. Hakoah spielte in folgender Aufstellung: Löwy; Amster, Feldmann; Donnenfeld, Stroß, Platschek; Weißkopf, Ehrlich I, Ehrlich n, Mausner, Reich. « Gegen den Sportklub Olympique, der schon mehrere Wiener Vereine mit Niederlagen nach Hause geschickt hat, gab man der Hakoah nur geringe Chancen. Die jUdische Elf lieferte trotz der großen Hitze ein überragendes Spiel und konnte auch mit diesem. Team fertigwerden. Alle Spieler verdienen Lob. Besonders Donnenfeld, der mit einer ganz hervorragenden Leistung als Läufer hervortrat. Die Tore erzielten Reich (2) und Weißkopf. Die Mannschaft spielte in derselben Aufstellung, wie am Tage vorher, nur mit Guttmann an Stelle Groß* als Mittelläufer. Hakoah hat auf Grund dieser Erfolge zahlreiche Spielanträge erhalten, die aber wegen Terminmangel abgelehnt werden mußten. Am kommenden Samstag und Sonntag nimmt Hakoah abermals an einem Turnier, und zwar in A1 g x e r, teil. Hakoahs schwerer Stand. Die Meisterschaft wird erst am 7. Mai fortgesetzt. Derzeit befinden sich außer Hakoah auch die. Vereine F. A. C, B. A. C. und Liberias in Abstiegsgefahr. Obwohl Hakoah noch gegen durchwegs schwere Gegner zu spielen hat, ist zu hoffen, daß sie sich in der 1. Liga behaupten wird. Der nächste Punktekampf findet gegen Sportklub statt. Außerdem hat Hakoah noch gegen folgende Vereine zu spielen: Vienna, Austria, F. C. Wien, B. A. C. und Liberias. Großer Erfolg der Hakoah-Leiehtathleten. Die Hakoahner haben bei der ersten Veranstaltung dieses Jahres einen großen Erfolg erzielt. Sie wurden in der Geländestaffel des W. A. C. vor Reichsbund und Rapid im Gesamteinlaupf Erster. Besonders zeichneten sieh B!ödy_, Bäk und Spielmann aus, Touristik- und Skiklub „Hakoah". Tourenprogramm für Ostersonntag und Ostermontag: Voralpen. 1« 16. und 17. April Handlesbe.rg-Oberberg, 2tägige Tour. Abfahrt Sonntag ab Südbahnhof 6.15 Uhr nach Gutenstein. Führer: Otto Politzer. Touristenfahrkarte S 8.40. Letzte Anmeldungen Freitag im Klubheim. — Wienerwald. 2. Sonntag, den 16. April, Höllenstein. Treffpunkt Mauer, Endstation der Linie 60 um 9 Uhr, Mauer—Gaisberg—Höllenstein—Wassergspreng—Gießhübl—Mauer. Führer: Ing. Krauß. —- 3, Sonntag, den 16. April, Tulbingerkogel, Treffpunkt Sievering, Endstation der Linie 39 um 9 Uhr* Führer: Otto Förster. — 4. Montag, den 17. April, Hagenbachklamm. Treffpunkt 9 Uhr Neuwaldegg, Endstation der Linie 43, Neuwaldegg—Sofienalpe—Steinriegl—Hagenbachklamm—Klosterneuburg. — Ferner veranstalten wir bei genügender Teilnehmeranzahl eine Autobussonderfahrt. Anmeldungen und Besprechungen Freitag im Klubheim, I., Wiesingerstraße 11, in der Zeit von 20 bis 22 Uhr. Frankfurter Sportbericht. — Tischtennis.. Die in Heidelberg ausgetragenen süddeutschen tmd badischen Meisterschaften ■wurden zu einem großen Erfolg für die vom Sportverein „B a r Kochba", Frankfurt a. M., teilnehmenden Spieler J. und N. Biener, Bindefeld, Joskowitz, Hoyda, Schimmel und Willner. Die Helden des Tages waren der bekannte Internationale Schimmel und Nachwuchsspieler Hoyda. Ersterem gelang es, drei erste und zwei zweite Preise zu erringen, u. a. wurde er süddeutscher und badischer Einzelmeister 1933/34 und im Verein mit Ploch (Darmstadt) süddeutscher Doppelmeister. Schimmel zeigte sich sämtlichen Spielern um eine Klasse tiberlegen. Zweimal schlug er seinen Klubkameraden und süddeutschen Meister 1931/32 Norbert Biener, der in der süddeutschen und badischen Meisterschaft einen dritten, bzw. zweiten Platz belegte. Während Hoyda in den Einzelkonkurrenzen nicht auf der Höhe war, konnte er sich zur allgemeinen Ueberraschung mit seiner Partnerin EdithKahn, früher BarKochba, im gemischten Doppel sowohl in der süddeutschen als auch in der badischen Meisterschaft den Endsieg sichern, ferner mit dem Darmstädter Beyerl auch die Doppel-A-Meisterschaft. Es ist dies ein großer Erfolg für den jungen Bar Kochbaner, der noch enorm verbesserungsfähig scheint. — Jakob Biener holte sich einen zweiten Preis in dem gemischten Doppel (Klasse A) sowie einen dritten Platz im Herren-Doppel (Klasse A) mit seinem Klubkameraden Joskowitz, der ferner noch Dritter der A-Konkurrenz-Einzel wurde,' Massenanmeldungen bei den jüdischen Sportvereinen Deutschlands Unter dem Hitler-Regime sind tausende Jüdische Sportler, die bei verschiedenen Sportklubs tätig waren, den großen jüdischen Sportvereinen Makkabi (Berlin) und Bar Kochba (Leipzig) beigetreten. Dadurch dürfte die jüdische Sportbewegung in Deutschland einen großen Aufschwung nehmen. Die „jüdischen" Präsidenten und „Gönner", welche bisher Geld und Zeit für nichtjüdische Vereine geopfert hatten, werden jetzt überall abgesetzt. So mußte auch Kurt Landauer, der, langjährige Präsident des deutschen Meisters Bayern* München, seine Stelle zurücklegen und soll nun nur! als Schriftführer tätig sein. Daß dieser Herr! Landauer den Fußtritt ruhig einsteckt, zeigt das „Ehrgefühl" der deutschen Staatsbürger israelitischer Konfession. Handbalfsekli'on Hakoah an zweiter Stelle! Hakoah I—Austria I 1: S (3 11) Schnell hat sich Hakoah von ihrer vorwöchigen] Niederlage gegen den Tabellenführer Siemens (6:4)1 erholt, und lieferte Sonntag einen prächtigen Kampf gegen Austria. Hakoah kämpfte von der ersteh bis zur letzten Minute überaus aufopfernd, errang zwei Uber« aus wertvolle Punkte und rückte dadurch vom fünften Platz wieder auf den zweiten in der Tabelle vor. Für diej mit Ferri; Monis, Rosenfeld; Wiesner, Blau I, Stein? Kraus, Landau, Klein, F. Weiniger, K. Weiniger angetretene Hakoah erzielten die Treffer: Fritz. Weiniger ,(3)J und K. Weiniger. * Sportprogramm für Ostern 1933. Östef« sonntag, 16. Aprü 1933, Hakoah-Platz: 8.30 Hakoah Hand* ball-Jugendspiel, 9.30 Hakoah Graz—Hakoah Wien (Damen), 10.00 Team des Steir. Verbandes für Handballsport —Vienna I, 11.00 Hakoah Graz I—Hakoah Wien I. —< Ostermontag den 17. April 1933, Hakoah-Platz: 8.0Ö Hakoah Handball-Seniorenspiel, 9.15 Hakoah Wien-Graz komb.—Vienna (Damen), 10.00 Hakoah Qraz Ir—Vienna I, 11.00 Team des Steir. Verbandes für Handballsport—Hakoah Wien I. — In den Pausen finden leichtathletische) Staffelbewerbe statt. Sonntag, den 16. April 1933, um 20.30 Im Hakoah- Klubheim, I., Wiesingerstraße 11: Empfangsabend zu Ehren aller Grazer Gäste. Hasmonea-Makkabi blieb in der Meisterschaft gegen A. B. C. 3:1 erfolgreich. In der Wasserballmeisterschaft wurde Hakoah von E. W. A. S. K. 5 :2 geschlagen. Der Schiedsrichter versagte vollständig. Im Zuschauerraum kam es infolge Provokation hakenkreuzlerischer Anhänger des E. W. A. S. K* zu Zusammenstößen. In der Hockeymeisterschaft unterlag Hakoah gegen Arminen 1:2. Mit dem gleichen Ergebnis wurde Blau- Weiß von Kritzendorf abgefertigt. Die ßrazer Hakoah wurde in der Meisterschaft von Sturm 8 :1 geschlagen. Hasmonea-Makkabi (Schachsektion): Die Spielabende der Schachsektion wurden zufolge des guten Zuspruches erhöht und finden jeden Dienstag, Mittwoch und Sonntag ab 20 Uhr im Cafe" Lido, in., Dampfschiffstr. 20, statt. Leiter Herr Lindenbaum. Gäste willkommen, Hebräische Woche in Wien Jom Haiwrim — Vertrauensmännerkonferenz der zionistischen Fraktionen und der zionistischen Mandatare. Jugend« konferenz. Die Histadruth Iwrith proklamiert die Zeit vom 15. bis 25. April als hebräische Woche in Wien. In dieser Zeit soll unter der Wiener jüdischen Bevölkerung eine große Werbeaktion zugunsten der hebräischen Erziehung, der hebräischen Literatur und Presse entfaltet werden. Im Rahmen dieser hebräischen Woche wird Samstag, den 2 2. April, halb 8 Uhr abends, im Saale der zionistischen Bezirkssektion Leopoldstadt, II., Praterstraße 13. Mezzanin, ein „Jom Haiwrim" mit folgender Tagesordnung ver« anstaltet: 1. Hebräische Bewegung. 2. Hebräische Erziehung in Wien. 3. Die hebräische Literatur und Presse im Jahre 5693. 3. Die hebräische Bewegung und jUdische Jugend in Oesterreich. Referenten: Dr. D. Rothblum (Präsident der Histadruth. Iwrith), Prof. M. Rath, Vorsitzender der Unterrichtskommission. Dr. Ch. Tartakower und Dr. S. Horowitz. Samstag, den 23. April, 9 Uhr vormittags, im Saale der zionistischen Bezirkssektion, IL, Praterstraße 13. Konfei renz der Vertrauensmänner der zionistischen Fraktionen und der zionistischen Mandatare. Tagesordnung: Hebräische Kultur und Erziehungsarbeit in Wien. Referenten werden noch bekanntgegeben. Mo»» tag, den 24. April, halb 8 Uhr abends, im Saale der zionistische! Bez.lrksse.kUOBt II., Praterstraße u Juse.n<ikfl.Äl»ren%? «