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Die neue Welt · 1933-03-10 · Heft 287 (10.3.1933) · page 8

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Journal
Die neue Welt
Volume
7 (1933)
Issue
Heft 287 (10.3.1933)
Date
1933-03-10
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite S DIE NETTE WELT Mr. 98t Chaconne, Glazounows Konzert, Mendelssohn, Debussy, Albenitz und anderen Stücken wärmste, lebhafte Anerkennung und reichsten Beifall des sehr zahlreich erschienenen Publikums. Die Kritik rühmt die reife Technik, das echt musikalische Empfinden und starke Temperament des jungen Künstlerpaares und bezeichnet sie als verheißungsvolle Aspiranten für die Virtuosenlaufbahn. Möge dieser schöne erste eigene Abend ein freundlicher Ausblick in eine helle, künstlerisch gesegnete Zukunft sein, denn bisher haben David und Toni Grünschlag — einer polnischen Kriegsflüchtlingsfamilie entstammend — viel Not und Härte des Lebens kennenlernen müssen. Besonders zu wünschen und erfreulich wäre es, wenn sich edle Menschenfreunde fänden, die dem jungen Geiger David zu einem eigenen guten Instrument verhelfen wollten. Bisher hat er noch keine Geige sein eigen nennen dürfen Erika Morini spielt Wolfsohn Die berühmte jüdische Geigerin Erika Morini absolviert demnächst eine 60 Konzerte umfassende Tournee durch Australien. Die Künstlerin hat die neuesten Werke von Julius Wolf söhn in ihr Repertoire aufgenommen. Es sind dies „Zwei Idyllen" („An der Wiege" und „Vertraute Klänge"), die jetzt im Verlag Doblinger (Herzmansky) erschienen sind. Erika Morini wurde auch von der Polydor-Grammophongesellschaft aufgefordert, diese Stücke auf Platten zu spielen, und wird dieselben am 9. März in ihrem Konzert zum erstenmal ru Gehör bringen. Verein zur Förderung jüdischer Musik Der Verein veranstaltet am 19. d., Sonntag, um halb 6 Uhr nachmittag im Saale der B'nai Brith, Wien, IX., Universitätsstraße 4, sein nächstes Konzert unter der Devise: „Jüdische Lieder." Die Ausführenden sind: Maria Bernay, Josefine Jeditzer, S. Li c html a n n, Gesang, Schulamith Silber und Israel Brandm a n n, Violine, und Robert Spitz, Klavier. Darauf folgt eine Generalversammlung für Mitglieder und Gäste. Wiener Jüdischer Gesangverein. Sängerfahrt nach Graz! Abfahrt von Wien, Schwarzenbergplatz, Sonntag, den 2. April, zirka 6 Uhr früh. Autobusroute via Semmering—Graz. — Nachmittags %5 Uhr Konzert (für Teilnehmer Entree frei). Abends 8 Uhr Festakademie mit anschließendem Tanz und Belustigung (ebenfalls frei). Rückfahrt: Montag nachmittags. Anmeldungen für die restlichen noch freien Plätze im Wiener Jüdischen Gesangverein (Konzerthaus, Holländer-Saal), Dienstag von 7 bis K10 Uhr abends, oder schriftlich selbe Adresse. Preis S 25.—. Reise und Unterkunft (eine Nacht), freies Entree für alle genannten Veranstaltungen. Der Konzertsänger J. Segal-Rosenbaoh ist von seiner Palästina-Tournee zurückgekehrt und hat wieder seine Wiener Wohnung, IX., Servitengasse 10/12, bezogen. Der. junge jüdische Sänger H. Stein: aus Lettland sang Sonntag, den 19. Februar 1933 im Rahmen der Chamischa - Assar - Feier des Brith Trupeldor, Wien, hebräische und jiddische Lieder. Obwohl sich Herr Stein erst kurze Zeit in Wien befindet, erfreut er sich doch beim judischen Publikum bereits großer Beliebtheit. Hebräisches Pädagogium in Wien Neuanmeldungen für das am 8. März 1933 beginnende Sommersemester des „Hebräischen Pädagogiums" werden bis zum 5. April 1933 am Dienstag und Donnerstag zwischen 11 und 12 Uhr vormittags im Sekretariat, IL, Tempelgasse 3, III., entgegengenommen. XV. Delegiertentag der „Judäa" Die jüdische Studentenschaf t Oesterreichs hielt ihren XV. ordentlichen Delegiertentag ab. Der Tagespräsident Dr. Eduard Pachtmann begrüßte die erschienenen Ehrengäste und die Vertreter des Zionistischen Landeskomitees, des Keren Kajemeth, der Zionisten-Revisionisten, der Radikalen Zionisten und der Israelitischen Allianz. Präsident der Kultusgemeinde Dr. Desider Friedmann brachte in seiner Ansprache zum Ausdruck, daß der Vorstand der Kultusgemeinde es als eines seiner obersten Ziele betrachte, der jüdischen Studentenschaft in ihrem schweren Kampfe zur Seite zu stehen. Der Präses der „Judäa", Dr. Viktor Kornmehl, erstattete den Rechenschaftsbericht . und schilderte die Schwierigkeiten, unter denen der Hauptausschuß infolge des Antisemitismus an den Hochschulen und der materiellen Not der jüdischen Studentenschaft zu kämpfen hat. Er schilderte auch die Leistungen des Ausschusses in organisatorischer und kultureller Beziehung. In der Berichtsperiode wurden in der Mensa 1826 Mahlzeiten mit 25 Prozent, 7347 mit 50 Prozent, 1610 mit 75 Prozent Ermäßigung und 1771 Mahlzeiten ganz unentgeltlich verabfolgt. Erhebliche Beträge wurden für Krankenfürsorge der Studenten ausgegeben. Auch Zuschüsse für Kollegiengelder und Reisedarlehen wurden gewährt. Außerdem wurden 118 Erwerbsstellen an jüdische Studenten vermittelt. Nach Beendigung einer ausführlichen Aussprache wurde dem scheidenden Ausschuß das Absolutorium erteilt und der Dank für seine aufopfernde Tätigkeit ausgesprochen. Bei den hierauf stattgefundenen Neuwahlen wurden in den neuen Hochschulausschuß gewählt: Zum Präses Dr. jur. Fritz Last, ferner Dr. jur. Friedrich Morgenstern, Dr. phil. Ernst Mandler, cand. med. Erich Deutsch, cand. med. Tydo Horaik, cand. phil. Jakob Nagler und cand. jur. Edmund Stupp. Purimfeier für die Schuljugend. Samstag, den 11. Marz 1933 (Schabbas-Sochaur), um 3 Uhr nachmittag, findet im Rahmen des Jugendgottesdienstes in allen Gemeinde- und Bezirkssynagogen eine Purimfeier für die Schuljugend statt, IPtiKD pWk mi?Dp9 H^ttf 1 ffatf ^Dll IM Die altbekannte Firma JOSEF SONNENBLÜM XVII,HAUPTSTRASSE80 liefert wie alljährlich ■pK j'K jui-^ip?:»« ,r,istt -b:pap? msnsK \\h •jrw ptne? *jk noc 9«? ivz spb'ö r-nnon je ftjJir.B a'in orx rz Tni jir Bü>j»»WMr Bestellkarte genügt! ©er Schilling freut sidi über seinen enorm erhöhten Kaufwert. Den größeren Wert des Schillings beweisen die verblüffend billigen Preise von Schiffmanns „Schilling-Woche". Bei diesem großen Verkauf sereignis bringen alle Abteilungen Angebote, die man als „märchenhaft billig" bezeichnen kann. Wer mit jedem Groschen rechnen muß, wird sich beeilen, durch günstigen Einkauf aktueller Gebrauchswaren... viele Schilling zu ersparen. Sehen Sie sich noch heute in den 58 Schaufenstern auf der Taborstraße Nr. 48 und in der Passage des Hauses XX., Wallensteinstraße 14, die interessante Warenausstellung genau an, suchen Sie sich das für Sie Geeignete heraus und kommen Sie am Montag zu Schiffmann, II., Taborstraße 48. Freitag: der Okkasionstag für das Kind. Trauerfeier Am 5. d. M. fand im Dr.-Krüger-Heim unter großer Beteiligung eine Trauerfeier für weiland Obermedizinalrat Dr. Krüger statt. Die Feier wurde durch den Trauermarsch von Chopin eingeleitet, den Herr Dr. Bendiener meisterhaft vorführte. Die Vizepräsidentin Dr. Helene Stein schilderte in bewegten Worten den Werdegang des Vereines, an dessen Gründung auch sie noch teilgenommen hatte, und all die großen Leistungen der verewigten Präsidenten. Herr Rabbiner Dr. Joel P o 11 a k hielt den Nachruf, in welchem er die großen, unvergänglichen Verdienste des dahingeschiedenen Präsidenten und Gründers des Vereines würdigte. Mit tiefer Bewegung verkündete er den mündlichen letzten Willen des Verewigten, nach welchem die Leitung dieses Hauses in die Hände seiner Gattin zu legen sei. Frau Hermine Krüger hat als Vizepräsidentin in aufopferungsvollster Weise durch mehr als zwei Jahrzehnte ihrem Gatten zur Seite gestanden. Namens der Schützlinge dankte noch zum letzten Male ein Mädchen dem verstorbenen Präsidenten für seine Liebe und Güte. Mit ergreifenden Worten der Frau Dozent Landsberg, Leiterin der Beth-Jakob-Schule, schloß die würdige Feier. üdlifdie Sport* und iliiliiiiiiii Tiirnhewegung Hakoah siegt gegen F. A. C. 1 :0 Die. Blau-Weißen konnten ihren ersten Kampf in der Frühjahrsmeisterschaft zu einem knappen, aber verdienten Sieg gestalten. Durch diesen Erfolg hat Hakoah ihre Position in der Tabelle bedeutend verbessert. Viel hat die prachtvolle Leistung LÖwys zum Sieg beigetragen. Seine Aufgabe als Tormann war um so schwerer, als sich die beiden Verteidiger auf dem schlechten Boden nicht zurechtfinden konnten und zahlreiche Fehler begingen. Besonders S t r o ß verschuldete eine ganze Serie von Eckbällen. In der Deckung ragte Guttmann hervor. In Heß und Donnerifeld hatte er tüchtige Helfer. Stern beging den Fehler, das Dreiinnenspiel zu forcieren, wodurch der Ball' größtenteils im Kot stecken blieb. Eine vernünftige Spielart betrieb Reich. Der rechte Flügel, Ehrlich- Schiller, spielte weit unter seiner Form. Hakoah ist von Beginn an überlegen, doch vergibt Reich einige günstige Torchancen. Auch Stern schoß einigemal daneben. In der 25. Minute gibt Guttmann zwischen den beiden Verteidigern den Ball schön vor. Mausner, der rechtzeitig gestartet war, sendet den Ball unhaltbar ein. Die Floridsdorfer setzten zum Generalangriff ein, doch Ohne Erfolg. Nach Seitenwechsel wird trotz heftiger Angriffe auf beiden Seiten an dem Stand nichts geändert. Hakoah spielte in folgender Aufstellung: Löwy; Amster, Stroß: Heß, Guttmann, Donnenfeld; Ehrlich, Schiller, Stern, Mausner, Reich. Hakoah vor einer schweren Aufgabe. Im Rahmen einer Doppelveranstaltung tritt Hakoah kommenden Sonntag in Meldung gegen Wacker an. Der Gegner Hakoahs hat in seinen letzten zwei Spielen sensationelle Erfolge errungen. Die Meidlinger schlugen W. A. C. und Admira und sind auf eigenem Boden, also ein schwer zu bezwingender Gegner. Ein unentschiedenes Ergebnis würde für die jüdische Mannschaft bereits einen Erfolg bedeuten. Der Touristik- und Skiklub „Hakoah" veranstaltet kommenden Sonntag eine Sonderautobusfahrt in ein S k i g e b i e t. Anmeldungen Freitag im Klubheim. Sorgt für die Gesundheit der Familie, benützt Feinstes pal. med« Olivenöl IT ITT fÖB> in 25. 5, 2»,j, 2 1 und V» Dosen. Zum Kochen, Braten und Backen. Sehr ausgiebig leicht verdaulich c-|a4 m in 4*1. kg Dosen, auch zum Kochen, Braten 9aiai*VI Und Backen d.d.___i<_ M JIm Luxusparfümierte Olivenöl-Seife, das TOlEefteseite Adln schönste Purimguctienk |1A1U««B M mild, schäumt in kaltem Wasser sowie larmelrrlOWerS Hadarffokarmel, Colli, „Babys«»«" Ora-SeifemFlodkeii aus reimem Olivenöl / G«n«ralr«prai«ntont u. «Ilejnif er Vertreter der Sheman Worki, Haifa, für Oesterreich nur S- RABINOWITSCH, WIEN II fÄ'o'i°o Ferner finden folgende Skitouren statt: Tirolerkogel. Führer Fritz Grünhut. Kampalpe. Führer Otto Politzer. — Außerdem werden jeden Sonntag Fußtouren geführt. Gäste willkommen. Zu obigen Touren werden alle näheren Details Freitag im Klttbheim bekanntgegeben. Klubabende I., Wiesingerstraße 11, von 8 bl« 10 Uhr. Bar Kochba, Frankfurt a. M. Handball: „Bar Kochba" 1. gegen Schild 1. 10:3 (4 :0). — „Bar Kochba" 2. gegen Schild 2. 3:1 (0:1). — Nachdem die erste Handballmannschaft des Frankfurter „Bar Kochba" ihr erstes Punktetreffen mit 4 : 0 für sich entschieden hat, konnte sie auch das Verbandsrückspiel am 5. März gegen ihren Lokalrivalen, den Turn- und Sportverein „S c h i 1 d", mit 10 : 3 gewinnen. Obwohl mit zwei Mann Ersatz in der Aufstellung, überrannte sie den „Erbfeind" und brachte ihm eine verdiente zweistellige Niederlage bei. Bei den Bar-Kochbanern war kein schwacher Punkt zu verzeichnen. Die Blau-Weißen spielten wie aus einem Guß. Die Tore erzielten Goldberg (5), Katz (3) und SUbermann (2). — Auch im Spiel der Reservemannschaften, trotz mehrerer Ersatzleute, blieb die blau-weiße Vertretung mit 3 :1 Sieger. Die Blau- Weißen waren überlegener als das Endresultat, hatten aber Pech. Die Tore erzielten: M. Reich (2) und Straßburger (1). Neufeld (Nemes), der langjährige Spieler der Hakoah, wurde als Trainer nach Belgrad verpflichtet. Finczus, der bekannte Hakoah-Ringer, wirkte im österreichischen Team gegen Polen mit und konnte seinen Gegner Dworak sicher besiegen. Schachsektion Hakoah. Im Klubturnier behauptet noch immer Haus er mit 6^ (-f- Hängepartie) die Führung. Es folgen Feingold 6 (H.), Rubinstein 6, Beut um, Weinstock je 5% (H.), Schlesinger t%, Hirschhorn 4, Glaß 3% (3 H.), Geller 2% (H.), Grill 2%, Irnich 2 (H.), Kovacs 1% (H.), Kauf teil 1 und Mettal 0 Punkte. Nächste Runde: Montag, den 13. d. M., 7 Uhr abends, im Cafe" Rabel, I., Wallnerstraße 2. Der jüdische Hochschulausschuß beabsichtigt, sportliche Wettkämpfe der Mitglieder der einzelnen Fachvereine zu veranstalten im Schießen, Fußball, Schwimmen, Ping-Pong, Tennis usw. und fordert die Kollegen auf, sich in die Mannschaften der einzelnen Fachvereine einzutragen. Alle sind begeistert von dem vorzüglichen Geschmack der mit Recht so beliebten und bevorzugten „Schmidl-Mazzoth". Dieses österreichische Qualitätserzeugnis ist mit anderen Mazzoth nicht zu vergleichen, weil diese sie in Hygiene, Bekömmlichkeit und erlesenem Geschmack nicht erreichen. Der ausgezeichnete Ruf, den die „Schmidl-Mazzoth" seit Jahrzehnten genießen, hat sich in den letzten Jahren zu einer Popularität und Beliebtheit gesteigert, die nicht nur alle Bezirke Wiens, sondern auch viele Provinzorte umfaßt. Es ist dies das Verdienst des neuen Inhabers der „Schmidl-Mazzoth"-Fabrik, Herrn Nathan Brodetz k i s, den Wiener jüdischen Hausfrauen seit Jahrzehnten als der liebenswürdige und tüchtige Chef der großen Lebensmittelhandlung, II., Leopoldsgasse 43, bekannt. Herr Brodetzki hat seine große Fachkenntnis und vielseitige Erfahrung in den Dienst des neuen Unternehmens gestellt. Neue Rezepte, Verwendung nur erstklassiger Mehlsorten, Veredlung des Erzeugungsprozesses, neue maschinelle Vorrichtungen, strengste Reinlichkeit und Ausnützung der modernsten Errungenschaften haben dazu geholfen, ein Produkt zu schaffen, das an Qualität, Geschmack und Bekömmlichkeit einfach unübertrefflich ist. Elegante neue Badeanlagen, eine durchgehende Reinigung und Adaptierung der Fabriksräume bieten Gewähr für unbedingte Reinlichkeit und einwandfreies Kaschruth. Die religiösen Vorschriften werden unter Aufsicht des Herrn Oberrabbiners Babad strenge eingehalten. Die Wiener Juden werden heuer mit den beliebten „Schmidl-Mazzoth", insbesondere mit der bekannten Spezialmarke „N. B."-Mazzoth, -Grieß und -F a r v e 1 besonders zufrieden sein. G. W« Veveinsnadiriditeit Jüdischer Angestelltenverband „Emunah". Samstag, den 11. d. M., halb 9 Uhr abends gemütliche Purimfeier in Tonellos Festsälen, II.. Lilienbrunngasse 2, unter Mitwirkung von Oberkantor Leo Funke, Josef Feuer (Gesang). Kurt Fuchsgelb (Violine), Ciaire M e e s o n (Rezitation) und Gas ton (komischer Zauberer und Bauchredner). Anschließend Tanz. Eintritt S 1.20. Gäste willkommen. Presseamt. Die „Judäa" hat ein Presseamt eingerichtet, und fordert alle Mitglieder auf, insofern sie journalistische Fähigkeiten haben und gerne schreiben wollen oder Beziehungen zu solchen Personen haben, dies ehestens dem Presseamt des Hochschulausschusses bekanntzugeben. Die Beiträge für die nächste Nummer der „Mitteilungen des Studenten", die abwschselnd in der „Stimme" und in der „Neuen Welt" erscheinen, wollen bis zum 13. d. M. dem Hochschulausschuß in der Zelt zwischen 1 bis 2 Uhr, IX., Zimmermannplatz 8, übermittelt Wörden 'Einweihung. Am 9. Februar fand die feierliche Einweihung und Eröffnung des neuen Heimes der Bezirksgruppe II (Leopoldstadt) des „Bundes jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs" statt. Nahezu 400 Personen, unter ihnen viele prominente Vertreter des "Wiener Judentums, füllten die hellerleuchteten, mit Blattpflanzen und Reisig dekorierten Säle. Nach seiner Begrüßungsansprache bat der Bezirksführer den Kmd. (Oberkantor), Simon Weiß, die religiöse Weihe vorzunehmen. Hierauf gedachte Bezirksfünrer Alfred May der gefallenen Kameraden und jüdischen Kriegsopfer in herzlichen Worten, die in die Bitte an den Herrn General Sommer ausklangen, das Seelenlicht nach diesen heiligen Zeugen treu erfüllter Staatsbürgerpflicht in der im Festsaale angebrachten Gedächtnislampe zu entzünden. Eine Festrede des Bezirksführers May beschloß die würdige Feier. „Jüdische Moderne". Donnerstag, den 9. März 1933, S Uhr abends im Cafe" Dobner, VI., Getreidemarkt 1, Vortragsabend des Schriftstellers Herrn Bernhard Tag über „Das Judentum und die Kulturkrise". Gäste willkommen! Hlstadruth Ivrlth. Samstag, den 11. März, pünktlich 8 Uhr abends im Saale der Stanislauer, II., Prateratraße 11, 1. Stock, Stiege rechts, Neschef Purim. Ben-Hamischtat-Feier: Chawerthenu Hilda Dulitzkaja, wlod. 6.30 Uhr: Seminar für hebräische Poesie im Mittelalter. 7.30 Uhr: Seminar für neuhebräische Literatur, Kauft den Selo der „Brtth Ivrith" für das Jahr 5693!

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