Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 7 (1933)
- Issue
- Heft 285 (24.2.1933)
- Date
- 1933-02-24
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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n Seite 8 DIE NEUE WELT Nr. 285 UM ALLEN GERÜCHTEN ENTGEGENZUTRETEN teile ich höflichst mit, daß die seit 30 Jahren von der Wiener Kundschaft infolge ihrer vorzüglichen Qualität bevorzugten Gödinger Mazzes auch heuer in den einschlägigen Geschäften zu haben sein werden. Ich stelle die ergebene Bitte, schon jetzt Ihren Bedarf an Gödinger Mazzes Ihrem Kaufmann bekanntzugeben, um mir die rechtzeitige Ablieferung zu ermöglichen. Die Erseugung der Gödinger Masse« erfolgt unter strengster ritueller Aufsicht. Sie sind nur dann echt, wenn jedes Paket mit meiner Photographie versehen ist. irsfs Gödinger Osterbrotbäckere1 Bernhard Glaser, Qöding (Mähren) Türkisch auf. Das Publikum ging dankbar mit und spendete reichlichen Beifall. Das Experiment eines zionistischen Kabaretts kann jedenfalls als gelungen bezeich net werden. e. kr. Die 2. Aufführung der Revue „Ho-ruck nach Palästina" von Bobby Weiser, die umgearbeitet wurde, findet Mittwoch, den 8. März, im Theatersaal des Hotel Bayrischer Hof statt. XV. ordentlicher Delegiertentag des Gesamtverbandes jüdischer Hochschüler Oesterreichs „JUDAEA" Der XV. ordentliche Delegiertentag der Judäa wird Samstag, den 25. d. M. um %1 Uhr abends, im Festsaale, Vm., Bennoplatz 1, vom Präses Dr. Viktor Kornmehl eröffnet. Nach dem Rechenschaftsbericht des Präses folgen die Begrüßungen, anschließend die Generaldebatte, die Erteilung des Absolutoriums und die Wahl des neuen Hochschulausschusses. Zur Eröffnung des Delegiertentages sind der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde, der Israelitischen Allianz, der zionistischen Parteien, B.-B.-Logen usw. eingeladen worden, Etrith Triimpeldoff (Vom Büro des Shilton in Paris) „Ha-Medina." Am 12. Februar erschien in Riga (Lettland) Nummer 1 der neuen betarischen Wochenschrift „Ha-Medina". Die Nummer umfaßt sechs große Zeitungsseiten. Die Beiträge stammen u. a. von J. Halpern, Dr. B. .Lubotzky, Dr. H. Liebertal, S. Chapsan (Chedera). „Otzar he-Am61.rt Der Rosh-Betar wandte sich erneut mit einem Aufruf an die Betarim, in dem er sie auffordert, die Aktion für die Beschaffung des Grundkapitals für. den „Otzar he-Amel" energisch fortzusetzen und bis Purim 5693 abzuschließen. Palästina. Es gelang dem Natziv Dr. Fröhlich, die notwendigen Mittel zur Schaffung eines ständigen Sekretariats der Netzivut und der Leitung der Pelugot-Avoda zu beschaffen. Die Leitung der betarischen Instruktorenschule in Tel-Awiw wurde dem Instruktor M. Rosenberg übertragen. Gemäß dem Bericht des Natziv hat die Betar-Bewegung in Palästina nie einen solchen Aufschwung erlebt wie jetzt; die bedeutende betftrische Alija gliedert sich ohne Schwierigkeiten in den Betar Palästinas ein und trägt in bedeutendem Maße zum Aufschwung' der Gesamtbewegung bei. Oesterreich. Der Natziv Dr. Koppel, die Ketzinim Goldstein und Seidmann sowie vier Betarim aus St. Pölten besuchten die betarischen Initiativgruppen in Linz und Steyr. Dr. Köppel und Goldstein sprachen mit Erfolg in öffentlichen Versammlungen. Die Initiativgruppe in Linz wurde zu einem Ken-B etarerhoben. Die Netzivut trat an die Herausgabe eines betarischen Liederbuches und eines „Buches für alltägliche Betar- Arbeit" heran. Belgien. Die Zahl der Betarim in Antwerpen hat 100 erreicht. Der Ken in L i e g e zählt 40 Betarim. Er wird vom Natziv-Stellvertreter P. Spitz und dem Instruktor B. Blankenf eld instruiert. Die Netzivut steht mit einer Initiativgruppe in Gent in Verbindung. Mitte März wird die erste betarische Konferenz in Belgien und Holland stattfinden. An der Konferenz wird der Generalsekretär des Betar, Dr. Lubotzky (Paris), teilnehmen. Rumänien. Am 8. Februar fand in Czernowitz eine feierliche Prüfung und Inspektion der 016-Betar statt. Die Feier wurde vom zentralen allrumänischen Alija-Amt des Betar veranstaltet. Die Mefakkedet des Betar in T r a n ssylvanien, Frau Dr. Olga Abraham, besuchte den Ken in Lupeni. Der Ken hat gegen die orthodoxe antizionistische Umgebung schwer zu kämpfen. Es gelang Frau Dr. Abraham, einen jüdischen Frauenv e v e i n zu gründen. Brasilien. Im Ken in Saö-Paolo, der vor kurzem ein neues Lokal (mit Turnsaal) bezog, ist eine Sportgruppe für J i u - J i t s u und Turnen gegründet worden. Jüdischer Wehrsport- und Schützenverein Haganah. Amtsstunden: Montag bis Donnerstag von 7 bis 10 Uhr, Wien, n., Obere Donaustraße 89. — Anmeldungen: •Montag bis Donnerstag von 7 bis 10 Uhr, Wien, XL, Obere Donaustraße 89. — Montag bis Donnerstag von 7 bis 9 Uhr, Wien, IX., Nußdorferstraße 16. — Montag ,bis Donnerstag von 7 bis 10 Uhr, Wien, XTV., Hollergasp» 40. Hakoah-Schachsektion Im Klubturnier behauptet Haus er mit 4 Punkten nach wie vor die Spitze. Es folgen: Feingold, Rubinstein, Schlesinger, Weinstock und Geller mit Je 2 Punkten, Beutum und Gl aß mit je 1%, Grill, Hirschhorn, Kovacs, Immich und Kaufteil mit je 1. An letzter Stelle liegt Mettal mit 0 Punkten. — Nächste Runde Montag, den 27. ds., 7 Uhr abends im Klubheim der Schachsektion, Ca« Rabel, I., Wallnerstraße 2. * Jüdische Schachspielerl Der stärkste jüdische Schachklub der Welt, die ßchacbsektion des Sp. Cl. „Hakoah", zählt zu seinen Mitgliedern die prominentesten Großmeister der Gegenwart. Die Sektion darf sich rühmen, Lasker, Rubinstein, Spielmann zu den ihrigen zu zählen. Die verstorbenen Großmeister Reti und Takacs haben als Hakoahner sehr viel zur Ausgestaltung des jüdischen Schachklubs beigetragen, An die Freunde und Leser des Blattes! Wenn Sie der Ansicht sind, daß die „Ncse Welt" ein empfehlenswertes Blatt ist, geben Sie uns freundlichst die Adressen von Freunden und Bekannten an. Wir werden denselben die „Neue Welt" durch mehrere Wochen zur Probe gratis zukommen lassen. Wenn wir nns bei der Werbung auf Sie berufen dürfen, bitte dies ausdrücklich zu bemerken. Aus der Zusendung erwachsen weder Ihnen nodi den Empfängern irgend welche Verpflichtungen. Die Verwaltung der „Neuen Welt". Seit ihrem Bestehen hat die Sektion in vielen Konkurrenzen namhafte Erfolge erzielt, u. a. in den Wiener Vereinswettkämpfen wiederholt die Meisterschaft erworben und ist auch heuer unter den Spitzenvereinen zu finden. Zahlreiche Meister (Beutum, Glaß, Liechtenstein, Igel) sind aus der Hakoah hervorgegangen und haben dadurch in der internationalen Schachwelt dem jüdischen Klub einen ehrenvollen Platz errungen. Doch nicht in Spitzenleistungen allein erblicken wir als jüdisch-nationale Gemeinschaft unsere Aufgabe. Wir wollen vielmehr allen zionistischen Gesinnungsgenossen, welcher Richtung immer, mit unserer mühevoll aufgebauten Einrichtung dienen und wenden uns daher an alle schachspielenden Zionisten, jeder Spieler trete der Schachsektion der „Hakoah" bei. Spielabende und Mitgliederaufnahme täglich von 7 bis 10 Uhr Cafe Rabel, I., Wallnerstraße 2. Große Akademie der Buczaczer Der Verein der Buczaczer in Wien veranstaltet Sonntag, den 26. d., in den Festsälen des Hotel Continental eine große Festakademie mit Tanz, der hervorragende Kunstkräfte ihre Mitwirkung zugesagt haben. Der Reinertrag fließt dem Armenfonds, bzw. der Pessach-Aktion zu. Vereinsnadiriditen Verband jüdischer Ingenieure und Techniker für den Aufbau Palästinas, Wien, HI., Landstraßer Gürtel 19, Telephon B-52-3-58. Donnerstag, den 2. März, um y28 Uhr abends, im großen Saale des Oesterreichischen Ingenieur- und Architektenvereines, I., Eschenbachgasse 9, findet ein Vortrag des Herrn Ingenieur Rudolf Pf ist er (Schweiz) über „Das Wasserkraft. werkamJordan" statt. Karten sind im Vorverkauf erhältlich: Zionistisches Landeskomitee für Oesterreich (Keren Kajemeth), I., Kärntnerstraße 28. Telephon R-27-3-20, oder an der Abendkasse. Bratislava. Als Gast der Union der Zionisten-Revisionisten weilte Prof. Dr. Oskar Rabinowicz am 3. und 4. Februar in Bratislava. Im Betar-Heim versammelten sich Freitag abends die aktiven Mitglieder der Union, um aus dem Munde Dr. Rabinowicz' den sachlichen Tatbestand in der Ehrengerichtsangelegenheit zu vernehmen. Samstag um %9 Uhr fand eine großangelegte öffentliche Veranstaltung statt. Der Spiegelsaal einschließlich der Galerie war derart überfüllt, daß weiterer Eingang von Zuhörern verhindert werden mußte. Ausgehend von der allgemeinen Judennot in den einzelnen Ländern der Galuth, kam Dr. Rabinowicz auf die Unantastbar* ei* der von H er zl aufgestellten Parole der Lösung der Judennot durch den Zionismus zu sprechen. Die Unhaltbarkeit der Assimilation in allen ihren Formen und Ausdrücken bewies der Vortragende nicht zuletzt durch die jüngsten Vorkommnisse im Deutschen Reich. Doktor Rabinowicz betonte die unbedingte Notwendigkeit des unverwässerten monistischen Zionismus. Zum Schluß des fesselnden Vortrages bewies Dr. Rabinowicz in eindeutiger Welse, daß kein BindestrichrZiipnismus und keine Verkleinerung der zionistischen Aspirationen, sondern einzig und allein der wahre Herzl-Zionismus, wie er im Revisionismus zu finden ist, imstande ist, die Lösung der Judennot durch Schaffung des Judenstaates auf beiden Seiten des Jordan mit jüdischer Majorität zu bewerkstelligen. , „„ „ . . Verein der Zbarazer in Wien. Samstag, den 25. Februar, findet im Caf6 Lovrana, III., Löwengasse 36, eine Akademie mit Tanz statt. Aus dem Programm: Preistanzen, Tanzspiele, Gesangsvorträge u. v. a. Beginn 8 Uhr abends. Gäste herzlich willkommen. _ , . Hugo - Zuckermann - Gedenkabend. Der Bund jüdischer Frontsoldaten, Bezirksgruppe II, veranstaltet am 28. Februar in seinem Lokal, II., Untere Augartenstraße 26, einen Gedenkabend für Dr. Hugo Zuckermann, bei welchem Herr Dr. S. Finkelstein über das Thema „H u g o Z u c k e r m a n n, der moderne Makkabäer" sprechen wird. Beginn 20 Uhr. Gäste willkommen. . M„ „„ , . „Hachnusas Kaie", Brautausstattungsverein für Töchter jüdischer Kleingewerbetreibender und Waisenmädchen, Wien, IL, Negerlegasse 10 (Obmann S. Buchsbaum), veranstaltet zugunsten des Brautausstattungsfonds Dienstag, den 28. Februar, um 8 Uhr abends im Festsaale des Hotels Bayrischer Hof, II., Taborstraße Nr. 39, eine Wohltätigkeit s Vorstellung unter Mitwirkung der Künstlergruppe J u n g w i r t h. Jüdischer Angestelltenverband „Emunah". Samstag, den 25. Februar. Vorlesung der Frau Franzi Bloch-Mahler „Aus eigenen Schriften" im Verbandsheim, I., Jordangasse 7. Beginn 814 Uhr abends. Eintritt frei. Gäste willkommen. Bund jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs, Bezirksgruppe XX. Dienstag, den 28. Februar, 1/28 Uhr abends in der Toynbee-Halle, XX.. Denisgasse 33, Vortrag Sr. Ehrw. Herrn Rabbiner Dr. Murmelstein (Klucky-Tempel) Uber: „Weniger bekannte Kriegs-Taten aus der jüdischen Geschichte". Eintritt frei. Jüdische Gäste willkommen! Jüdischer humanitärer Geselligkeitsvercin „Kongreßpolen" in Wien, XX., Gaußplatz 7. Gene ralversammlu n g. Wir laden hiemit alle Mitglieder zu der am Sonntag, den 26. Februar, um präzise V-tf Uhr nachmittags in den Sälen der Zionistischen Organisation, IL, Untere Augartenstraße 38, stattfindenden Generalversammlung höflich ein. Tagesordnung: 1. Verlesung des Protokolls der letzten Generalversammlung. 2. Berichte. 3. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge. 4. Neuwahlen. 5. Anträge und Eventuelles. Es ist Ehrenpflicht jedes Mitglieds, zuverlässig und pünktlich zu erscheinen. n , ■ Elternverein „Tarbuth", XX., Othmargasse 46, Saal II. Bei der Generalversammlung wurden folgende Eltern in den Ausschuß gewählt: Frau Singer, I. Präsidentin; Frau Kurz, II. Präsidentin; Herr Wenkart, Kassier; Frau Horowitz, I. Schriftführerin; Frau Bauer, IL Schriftführerin; Herr Weinlös, Revisor; Herr Schönberg, Revisor; Frau Kellmann, Frau Oberwäger, Herr Geiger, Herr Pomeranz, Herr Weintraub, Beisitzer. Bei der konstituierenden Sitzung des Ausschusses wurde beschlossen, die Kurse der Schule von nun an vollständig unentgeltlich zu führen und eine Einladung an alle jüdischen Eltern ergehen zu lassen, ihren Kindern die Erlernung der hebräischen Sprache zu ermöglichen. Anmeldungen täglich von 4 bis 7 Uhr nachmittags im Saal II, XX., Othmargasse 46. Große Purirofeler der Mlsrachijugend. Montag, den 18. März (Schuschan Purim), um 8 Uhr abends, findet im großen Festsaale des Hotels Bayrischer Hof, IL. Taborstraße 39, eine große Purimfeler der Mlsrachijugend statt. Aus dem Programm: Einakter, Sketchs. Vorträge, Aufführung der Purimrevue „Freut euch des Puriras", ausgeführt vom „Blau-weißen Vogel'. Einheitspreise S 1.— und 1.50. Karten bei der Buchhandlung M. Rath, IL, Taborstraße 20a, Radio- und Elektrohaus Hager, XX., Staudingergasse 14, Parfumerie Schapira, IL. Tandelmarktgasse 18, und im Heim der Mlsrachijugend, IL, Hollandstraße 10, Telephon Nr. A-45-906. Zelroth Hamisraohi, Wien II. Montag, den 27. Februar, 8 Uhr abends, findet im Heim, IL, Hollandstraße 10, ein Vortrag des Chawer Eduard Ullman aus Bratislava statt. Dienstag, 28. Februar, begibt sich Ch. Ulimann nach Erez Israel zum ständigen Aufenthalt. Reimeluwelbuug. Die Eröffnung des neuen Heimes des religiös-nationalen ' Pf adnnderbundes Haschomer Hadati (IL, Taborstraße 20a) wurde aus technischen Gründen verschoben und findet nun am Sonntag, den 26. Februar, um %8 Uhr abends, mit fügendem Programm statt: Festrede Herr Rabbiner Dr. Z. Taubes, Oberkantor MüUer „Mismor schir chantkath", Sprechchor und Aufführung des Bundes. Gäste herzlich will- KtuniTiCTii Pessadi in Palästina Die vom Reisebüro Compass Tours geleitete Gesellschaft nach Palästina wird am 3. April d. J. von Wien abreisen und die Teilnehmer werden Gelegenheit haben, unterwegs Italien sowie auch dann Griechenland und Aegypten zu besuchen. Der 36.000 Tonnen große Luxusdampfer „Vulcania" geht von New York schon am 24. März ab und führt eine Anzahl prominenter amerikanischer Juden, die sich unter dem Namen „Theodor- Herzl-Gruppe" zusammengeschlossen haben. Das Schiff geht am 5. April von Neapel ab und kommt am 9. April in Haifa an. Der erste Teil der Pes3achfeiertage wird in Tel-Awiw, die letzten Tage werden in Jerusalem zugebracht. Von Wien aus hat sich eine Gruppe der Bne« Brith-Logen unter Führung des Altpräsidenten Herrn Dr. Walter Werner dieser Reise bereits angeschlossen. Außerdem haben sich auch die Bne-Brith-Gruppen aus der Tschechoslowakei und Rumänien sowie eine besondere Gruppe jüdischer amerikanischer Aerzte für diese Reise gemeldet, so daß die ganze Reise neben allen Bequemlichkeiten und anderen Vorteilen sich auch zu einem großen gesellschaftlichen Ereignis gestalten wird. Teilnehmer, die die Rückreise von Aegypten zurücklegen, werden auf der „Ausonia" in der H. Klasse untergebracht und nicht in der Spezialklasse, wie es früher gedacht wurde. Diese Verbesserung wird großes Interesse unter den Teilnehmern des Ausfluges nach Aegypten erwecken. Der Preis der Ueberfahrt mit Aufenthalt und Besichtigungen in Palästina beträgt S 640 plus 15 englische Pfund in der Touristenklasse und S 340 plus 15 englische Pfund in der dritten Klasse. Es sind nur noch wenige Plätze zu vergeben, und daher wird den Interessenten empfohlen, so bald als möglich ihre Anmeldungen vorzunehmen. — A nmeldungen werden im Reisebüro Compass Tours, Wien, IX., Spitalgas se 3, entgegengenommen. (Telephon B-42-5-38.) St. Pölten. Der jüdische Turnverein Makabbi St. Pölten veranstaltet gemeinsam mit der Zionistischen Ortsgruppe St. Pölten unter der Patronanz des Makabbi- Weltverbandes, Kreis Oesterreich, anläßlich seines zehnjährigen Bestandes Samstag, den 4. März, 3/29 Uhr abends, ein großangelegtes Schauturnen, verbunden mit großem Purimfest. Wir machen alle unsere Gesinnungsfreunde auf diese Veranstaltung, deren Besuche durch Bereitstellung billiger Nächtigungsgelegenheit usw. auch auswärtigen Gästen sehr erleichtert wird, schon heute aufmerksam und verweisen im übrigen auf die noch folgende Anzeige in unserem Blatte. Nähere Auskünfte erteilt: Jüdischer Turnverein Makabbi, St. Pölten, Kremsergasse 27. Zionistische Bezirkssektion VHI/IX veranstaltet mit der Wizogruppe VIII/IX am 28. Februar im Festsaale des Handelsmuseums, IX., Berggasse 16, um 8 Uhr abends eine B i a 1 i k- Feier. (Festnummer der „Gesprochenen Zeitung" Nr. 2.) Mitwirkende: Prof. Dr. Salomon Horowitz, Dr. Z. F. Finkelstein, Konzertsängerin Frl. Ljuba Lewicka. Am Klavier: Frau Sabine Hirschhorn, Frl. Sara Lebensohn, Violinvirtuose Prof. Josef Zimbler. Kartenvorverkauf bei Herrn Dr. Josef Grünbergor, V1IL, Josefstädterstraße 81, Telephon A-22-1-13, Apotheke I. Groß, VIII., Alserstraße 71, Telephone & -42-0-79 und B-47-4-45, bei Frau Dr. Gisela Blauer. IX, Ffluggasac 9, Telephon A-19-6-14, und an der Abendkasse. Zionistische Sektion Innere Stadt. Donnerstag, den 23. Februar, 8 Uhr abends, findet Im Klublokal des Cafe „A11 e s Rathau s", I., Wipplingerscraße, die diesjährige Generalversammlung statt, bei welcher Herr Dr. Oskar Grünbaum einen Vortrag halteri wird. Da überdies wichtige organisatorische Fragen zur Debatte stehen, ist bestimmtes und pünktliches Erscheinen Parteipflicht. Gäste willkommen. Akademischer Verein jüdischer Mediziner. Am Montag, den 27. Februar, findet im Hörsaal des pharmakologischen Instituts, IX., Währingerstraße 13a, um 3/48 Uhr abends ein Vortrag des Herrn Universitätsdozenten Dr. F. Mandl über das Thema „Chirurgie des Krebses" statt. Gäste willkommen. -? Donnerstag, den 2. März, um 2 Uhr nachmittags: Exkursion in die Hammerbrotwerke. Teilnehmerkarten sind im Vereinslokal und im Hochschulausschuß erhältlich. Gedächtnisfeier der Hörerschaft der israelitisch-theologischen Lehranstalt. Anläßlich der Wiederkehr des zweiten Todestages des verewigten Hofrates Rektor Adolf Schwarz findet Sonntag, den 26. Februar, in den Räumen der theologischen Lehranstalt, IL, Tempelgasse 3, pünktlich um ^12 Uhr vormittags eine Trauerfeier statt. Es sprechen: Präses cand. theol. et phil. David Ochs, Dr. Israel Sehe er und Dr. Josef Babad. „Histadruth Ivrith." Achtung! Aus technischen Gründen finden die Vorträge der „Histadruth Ivrith" bis auf weiteres im Saale der „Stanislauer", IL, Praterstraße 11, I. Stock, Stiege rechts, statt. Samstag, den 25. Februar, pünktlich 814 Uhr abends, Vortrag: Rabbiner M. Zicker über „Hapolmos hadathi scheben hajahaduth wehaislam". 6V3 Uhr: Seminar für hebräische Poesie im Mittelalter. 7J/j Uhr: Seminar für neuhebräische Literatur. Juden! Kaufet den Sela des ersten hebräischen Kongresses in Palästina. Zionistische Jugendgemeinschaft „Brith Herzl", Wien, XX., Jägerstraße 30. Wochenprogramm: Jeden Montag um 8 Uhr: Hebräischkurs. Jeden Dienstag ab Vj8 Uhr: Sichoth. Jeden Mittwoch um 8 Uhr: Diskussionsabend. Jeden Donnerstag um V-8 Uhr: Zusammenkunft der Chaluzkwuzah. Jeden Samstag ab 4 "Uhr nachmittags: Sichoth, ab 8 Uhr: Vorträge, Referate, Sichoth klalioth. Jeden Sonntag um 8 Uhr früh: Wanderungen. Treffpunkt vor dem Heim. 7 Uhr abends: Heimabend. Spiel. Gesang. Mitgliederanmeldung täglich von 8 bis 10 Uhr. Voranzeige: Sonntag, den 12. März, große Purimfeier. Näheres wird an dieser Stelle verlautbart. Trotz We!twEfl*f§dhaf6$kri§e* Billige ßeisemöglichkeiten zur Weltausstellung in Chikago Die große Wirtschaftskrise, die auch vor der Wirtschaft der Vereinigten Staaten nicht halt gemacht hat, hat den Optimismus der Amerikaner keineswegs bezwungen. Das Land der „unbegrenzten Möglichkeiten" bereitet sich in fieberhafter Arbeit darauf vor, gerade aus Anlaß der Weltausstellung in Chikago zu zeigen, welch kolossale Ressourcen und wirtschaftliche Kräfte in den U. S. A. stecken. Die Beobachtung dieser unbeugsamen Zähigkeit in der Durchführung wirtschaftlicher Aktionen wird für die Europäer, welche die Weltausstellung besuchen, vielleicht das interessanteste Erlebnis ihres Aufenthaltes in Amerika sein. Die Wiener englische Zeitung "The Vienna Herald" führt im Verein mit der Canadian Pacific Railway Comp, zwei billige Gesellschaftsreisen zur Weltausstellung, in deren "Rahmen auch die Möglichkeit zum Besuch der wichtigsten Stätten des amerikanischen und kanadischen Wirtschaftslebens der Städte New York, Philadelphia, Washington, Cleveland, Chikago, Detroit, der Niagarafälle, Toronto, Ottawa, Montreal, Quebec geboten wird. Die Hinreise erfolgt für beide Gesellschaftsreisen mit dem Dampfer „Empress of Britain", und zwar am 17. Mai resp.,6. Juli. Die Rückreise kann nach lötägigem Aufenthalt in Amerika in verschiedener Weise erfolgen, wobei namentlich auch eine Kombination mit einer Mittelraeerreise vorgesehen ist. Preis dieser Gesellschaftsreisen! welche die Fahrt T 11 nüm