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Die neue Welt · 1933-01-20 · Heft 280 (20.1.1933) · page 11

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Journal
Die neue Welt
Volume
7 (1933)
Issue
Heft 280 (20.1.1933)
Date
1933-01-20
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Nr. 280 DIE NEUE WELT Seite lf In einem flecken, wo die Not noch nicht „so" groß ist, wo von 80 jüdischen Familien „nur" 15 Unterstützungen .empfangen, werden im Laden kaum wägbare Mengen verlangt; um 20 Heller Tee, um 20 Heller Pfeffer, um 50 Heller Zucker, die kleinste Roggenkaffeepackung. Immer gab es hier ein Luftmenschentum und Schnorrerwesen, wie kaum in Polen und Rußland. Heute ist die Armut grenzenlos. Sie hat neue Kreise erfaßt, und ihre Formen sind unerträglich, auch für die Bescheidensten der Bescheidenen. Das Handw.erk verdient nicht seinen Namen, geschweige denn etwas zum Essen. Die Stube eines Klempners als Beispiel für viele. Armseliger Hausrat, das Bettzeug jedoch nicht aus Fetzen, wie bei einem der Professionsbettler; in der Ecke zwischen Bett und kaltem Herd auf dem Lehmboden in einer Schüssel etwas Mais, in Papiersäckchen die anderen Gaben des Hilfskomitees, genug, um das Leben vielleicht 10 bis "12. Tage zu fristen. Die Kinder sind in dein vor kurzem eingerichteten „Tagesheim". Das jüngste auf dem Arm der Mutter steht noch unter dem Schutze der „Quittel", anläßlich seiner Geburt. Der Mann war schon einmal zwei Jahre weg gewesen, hat in Belgien gearbeit6Vdann mußte er zurück; dort keine Arbeit, hier kein Verdienst. Sein Blechvorrat in dem einzigen Vorraum ist kleiner als der eines wandernden Rastelbinders. -Am Teresvatal leben etwa 20.000 jüdische Seelen. Von diesen litten um die Zeit der Pessachhilfe 1932, 70 Prozent Langel am Notwendigsten, 20 Prozent waren noch ' gerade nicht auf Unterstützungen angewiesen, 10 Prozent galten als wohlhabend. Diese würden bei einer westlichen Lebensführung in ein bis zwei Jahren ihr Vermögen aufessen. Im übrigen müssen sie in unmittelbarer Nachbarschaft des Elends ungemein viel Unterstützungen gewähren. Ein solcher Jude hat zum Beispiel zwei Kühe, die 12 Liter Milch geben; 2 Liter verbraucht er im Haushalt, die andere Milch verschenkt er. Täglich gibt er einen Kronenbetrag in lb- und 20-Heller-AImosen aus. Zuweilen muß er die ganze Kinderschar eines armen Familienvaters zumindest mit Maisbrei speisen. Der Statistik nach — um einige der wichtigsten Posten herauszugreifen — befassen sich 21 Prozent der jüdischen " Bevölkerung mit " dem W a r e n h a h d e 1,■• 10 Prozent arbeiten im Bekleidungsgewerbe, 4 Prozent üben das Gastgewerbe aus. Nicht unter 10 Prozent sind Berufsschnorrer. 26 Prozent aber sind in der Landwirtschaft tätig. Haben sie auch ihr tägliches Brot? Daß die karpathorussischen Wirtschaften ihren Besitzer.^ oft; nicht zu ernähren vermögen, wurde schon betont. Dazu kommen gewisse Mängel der jüdischen Landwirtschaft. Der Prozentsatz ist für jüdische Verhältnisse in; Europa . sehr - hoch. In der Slowakei beträgt er knapp 11 Prozent (im Jahre 1921), in Sowjetrußland 5,8 Prozent (1927),. ebensoviel 1921 in Polen, in Deutschland 1 Prozent (1907); Aber die Tendenz, ja die Notwendigkeit, aus der Landwirtschaft; womöglich nur einen Nebenerwerb zu machen, war und; ist, wenn auch nicht allgemein, so doch häufig. Es wäre hochinteressant, sich hier mit allen Typen vom Zwergbesitz über den Bauernhof, von 100 Joch etwa, bis , zum Grundbesitz im Ausmaße von 500 bis 600 Joch zu befassen. Im allgemeinen ist der Boden der kleinen und mittleren Wirtschaften schlecht. , Zu den Absatzschwierigkeiten gesellt sich der Mangel an Dünger und Arbeitsvieh, so daß oft ein Teil des Bodens brachliegen . muß. Weit abgelegene Grundstücke will der Jude nicht bearbeiten, denn er scheut es, sich Tage und Wochen yon der Gemeinschaft zu entfernen. Er will im Inneren der Ortschaft, in ihrem jüdischen Kern wohnen, nicht wie der Nichtjude in verstreuten Häusern. So übergibt er denn, sehr zum Schaden seines Einkommen, die entfernten Parzellen gegen einen Naturallohn von 25 bis 50 Prozent der Ernte ruthenisehen Bauern zur Bearbeitung. Etwas Aehnliches kennt man übrigens auch in manchen alten Kolonien Palästinas. Hinwiederum . arbeiten auch Juden bei nichtjüdischen Bauern. Beispielsweise führen sie Dünger oder pflügen mit ihren Pferden. Der j ü d i s c h e A r b e i t e r ist in Karpathorußland .bestimmt keine Seltenheit, er arbeitet in den Salzgruben, „in den Sägewerken, als Taglöhner und Chauffeur, überall, wo er Arbeit bekommt. 20 Prozent (das sind 31. Prozent der erwerbstätigen) Juden sind Arbeiter, Taglöhner oder Lehrlinge. Hievon entfällt auf die Landwirtschaft ein Viertel.. Auch das Verhältnis von Selbständigen und Angestellten in der jüdischen Landwirtschaft beträgt 1:4. Erwähnenswert ist, daß viele jüdische Bauern be, stimmt keine Kaufleute sind. Wenn sie z. B. Aepfel auf dem Baume bald nach der Blüte an böhmische HändT ler verkaufen, so benehmen sie sich eben genau so wie! hilflose Bauern. Manche Dörfer sind sehr schwer zu erreichen, Es ist noch nicht lange her, daß eine Reise von Chust nach Volove im Wagen oder zu Pferde 24 Stunden dauern mußte. Von da bis Torun oder gar Prislop war auch noch ein Tagesritt Heute geht das Postauto von Chust nach Torun. In die Orte an der Autostraße aber sieht man Juden aus den Dörfern auf Reittieren kommen/ Ein Anblick wie im Orient, wenn so auf beiden Seiten des Gauls je ein Sack baumelt Im Winter sind diese Gemeinden von der Welt abgeschnitten. In Amerika vermögend gewordene Slowaken und Ruthenen zahlten nach dem Kriege sehr gute Preise für Boden. Viele jüdische Besitzer konnten der Verlockung nicht widerstehen und verkauften Gründe. Man kann sie nicht einmal verurteilen. Von allem anderen abgesehen — das Land war Front- und Etappengebiet gewesen und auch nach den Friedensschlüssen schien die Lage :nicht sicher. Unter Umständen konnte Geld von größerem . Vorteil als der karpathorussische Boden sein. B edauerlich ist nur, daß ein Vorschlag der Soskinschen Siedlungsgesellschaft an die Zionistische Exekutive, den karpathorussischen Landwirten zu Hilfe zu eilen, sie und ihr Kapital nach Palästina zu bringen, keinen Widerhall fand. Die Exekutive sah darin . eine „Werbung zur Auswanderung"; in Wahrheit fürchtete sie Leute, die religiös und privatwirtschaftlich eingestellt waren. Von Dr. Ruppin sagte man mir in Karpathorußland, er habe bei einem Besuch die Lage der jüdischen Landwirte als hoffnungslos beurteilt, doch erklärt, Palästina habe für sie keinen Platz! Sei dem wie immer, das. Geld ist. nicht mehr da; vielleicht gab es Töchter auszusteuern oder die Geschäfte waren erfolglos. Heute sind Familien, die einmal gutsituierte Landwirte waren, genötigt, Objekt der Lebensmittel- und Bekleidungsaktionen zu sein. Uebrigens wurden auch die Käufer, an amerikanische Bedingungen gewöhnt ihres Besitzes nicht recht froh. Elendsschilderungen wollte ich vermeiden. Von dem Elend in Mukacevo, dem Hunger und der Finsternis hinter schneebedeckten unwegsamen Bergen war kaum ■ die Rede. Hier handelt es sich darum, daß ein Großteil , der ruthenischen Bevölkerung von dem lebt oder, hungert, was sie hat, nichts kauft und braucht Hier soll auch gesagt sein, daß von 100.000 Juden in Karpathorußland 40.000 bis unter die Grenze des Erträglichen verarmt sind. Nach den; Worten ' des tschechischen Schriftstellers Iwan Olbracht (Literärni Noviny, Oktober 1931) ist es lächerlich, vom Wucher der armen jüdischen Bevölkerung zu sprechen. Es gibt aber andere, meint er, die dieses Geschäft längst gelernt haben. Was er sonst sagt, hat mehr politische als wirt-' schaftliche Bedeutung. Hören wir aber noch, was ein großmssicher Arzt^ {kein Philosemit) sagte: „Wenn es wuchernde und betrügerische Kaufleute und Gastwirte gibt, so bilden die nicht jüdischen keine Ausnahme. Im Gegenteil. Was den Geldwucher anbelangt, so kenne ich Fälle, wo aus Amerika heimgekehrte Rusniaken 3 Prozent Monatszinsen, also mehr als 36 Prozent jährlich forderten und erhielten. In einem Falle war ein Jude das Opfer. Als dieser' mit den/Zahlungen im Rückstand blieb, klagte ihn der Gläubiger. Der Richter entschied zugunsten des Juden, -der nur:' - die banküblichen Zinsen zahlen mußte. Der Rnthene war sich scheinbar gar nicht '.bewußt, gewesen, wfaLer handelte. Darf' wird - wohl auch 1. von anderen solchen;;Fälleh gelten.'* Bankübliche Zinsen, das 'sind inimerV noch 14 bis 16 bis 18 Prozent; Jüäenbärikeh? Nein!''' " - "; AV Rabbinowiez (Hrarüce). *tidische Küiistlersplele, * IL, Praterstraiäe' 34. D. Bergelsohns dreiaktiges Schauspiel „D i e . M ü h 1 e", das bei der Premiere einen großen Erfolg hatte; bleibt weiterhin; auf dem Spielplan. Das Wiener jüdische Publikum hat jetzt Gelegenheit, In den Jüdischen Künstlerspielen das interessante dramatische Werk eines bekannten zeitgenössischen Autors kennen zu lernen. Im Gegensatz zu der Meinung, die in manchen kreisen verbreitet ist, wird mitgeteilt, daß „Die Mühle" mit Anskis „Tag und Nacht" nicht identisch ist, in 'Wien noch nie gespielt wurde und in Polen unter dem Titel „Die Brojtmü" („Der Taube")' überall, wo sie gespielt" wurde, sowohl von der Kritik wie auch vom Publikum mit größtem Interesse aufgenommen worden ist. Brüth Trampeldov (Vom Büro des Shilton in Paris) T i m r o n i m. Die Pelugot-Timronim, die auf Befehl des Shilton in Polen, Litauen, der Tschechoslowakei und in Oesterreich gebildet wurden, haben ihre Tätigkeit bereits begonnen. Die ersten Berichte, die beim wehr7 sportlichen Departement des Shilton eingetroffen sind, lassen auf eine intensive Tätigkeit und auf erfolgreiche Fortschritte der Pelugot schließen. Zum Inspektor der Pelügöt-Timronim in Oesterreich und Ungarn ist der Instrüktör Otto Seid mann ernannt worden. Rum än 1 e n. Am ' 25. und 26. Dezember fand eine Konferenz des Betar im Galil Regat statt: Es nahmen Delegierte aus Bukarest, Galatz, Braila, Jassy, Barlad, Stefaneati und Radautz teil. Die Konferenz wurde vom Mefakked Geliii A. Catz (Galatz) geleitet. Polen. Die wehrsportlichen Instruktörenkurse in Baranöwicz, Warschau, Bialystok und Lodz gehen ihrem Ende entgegen.-sin Kürze werden Kurse in Przemysl und Lublin eröffnet werden. Der Kurs in Wilna wurde auf den Frühling verschoben. Tschechoslowakei. In Mukacevo fand eine Konferenz der Kenanhn der Ostslowakei und Karpathorußland.s statt. An der Konferenz nahmen S3"Kenanim und ejwa .500 Delegierte und Gäste teil. Der Natziv, Kpt. Julius Grosz, hielt das wehrsportliche Referat Katzin Reismann erstattete den Bericht der Netzivut. Es wurden wichtige organisatorische Und ideologische Beschlüsse gefaßt. Die Konferenz schloß mit einem Aufmarsch durch' die Straßen der Stadt unter Leitung der im Sommerlager ausgebildeten Instruktoren. Am 25. Jänner treten 0 Betarim d i e A1 ija an. Belgien. In Liöge wurde ein Ken Betar gegründet. —' Der neuernannte Natziv, Kpt. J. Jaf f e, Inspizierte die Instruktorenschule in Antwerpen und äußerte seine Zufriedenheit über deren Fortschritte. — Am Betar in Antwerpen ist eine Selbstschutzorganisation, „Hagana", gegründet worden; Sie steht unter Leitung des Herrn B. B r> a « U o wa k y. Die meisten ihrer Mitglieder entstammen der belgischen Jugendorganisation »l*a jeun,esse Be 1 ffe". Brasilien. Am 13. Dezember fand in Sao Paulo etoe vom Betar veranstaltete öffentliche Versammlung statt, die den Arbeitskonflikten in Palästina gewidmet war. Es referierten der Mefakked S a 1 z m a n n und Herr Berlinsky. — In Porto Alegre wurde ein Ken gegründet. In Rio de Janeiro ist ein Ken im Entstehen. üdildie Sport« und iiiiiiiiiiiii Turnbewegung Von der Generalversammlung des Sportklub Hakoah Die Generalversammlung des Sportklub Hakoah war giänzend besucht und nahm einen würdigen Verlauf. Aus den Berichten der einzelnen Seküonen konnte man entnehmen, welch große Arbeit der Verein in der abgelaufenen Saison bewältigt hat. Nicht nur s p o r t'l i e h, sondern auch finanziell war dem Verein Erfolg beschieden. Die Einnahmen aus den verschiedenen Veranstaltungen deckten durchwegs die Ausagben, außerdem wurde der alte Schuldenstand durch Spenden bedeutend verringert. Eine besondere Ehrung würde dem Ringer Nikolaus Hirschl zuteil, der mit Recht als einer der besten Ringer der Welt gefeiert wird. Es ist zu hoffen, daß Hakoah ihre erfolgreiche Tätigkeit für den Jüdischen Sport auch im kommenden Jahre fortsetzen wird. Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Präsident: Dezsö Herbst; Vizepräsidenten: Böhmer, Glücksmann, Dr. Hugo Benedikt; Kassiere: Direktor Cserey, H. Kleppner; Schriftführer: Julius Rosenfeld; Beisitzer: Dr. Heufeld, Dr. Medak, Dr. Menkes, Direktor Offenberger, A. Eisner, Dr. Alois Heller, Doktor Neubrunn, Dr. Abramivisz, Königsbergen Weiter wurden als Beisitzende gewählt die Präsidenten des Fußballklubs Hakoah, des S eh wimmklu ds Hakoah, des Ski- und Toüristehkltibs Hakoah, des Vereines der Hakoah-Freunde und alle neuzuwählenden. Leiter der Sportsektionen. Touristik- und Ski-Klub „Hakoah" Makkabi-Winterspielein Zako'pane, Dos Arrangement für dve Winterspiele vin Zakopane, lie in der Zeit vom 2. bis 5. Februa" H J. stattfinden, hat der Touristik- und Ski-Klub ..Ihkoah" übernommen. Letzte Anmeldungen Freitag, den 20. Jänner im Klub- Ii erim, Wien, L, Wiesingerstraße lt. von 20 bis 22 Uhr. Touren Programm für Sonntag, den 2 2-. Jahner d. J.: Skitour auf den Wechsel. Abfahrt nach Mönichkirchen. mit geheiztem Autpbus vm 6 Uhr früh vom äußeren Burgtor. Fahrpmis S 6.50 Wisn—MdnichkircUen und zurück. Anmeldungen Freitag, den 20. Jänner, im Klubheim, I., Wiesingerstrafie ii, in der Zeit von'20 bis 22 Uhr. Tel. R-25-0-10. ■"■ "* Wiener W a l d: Skikurse für Anfänger > unter Leitung von tüchtigen Lehrern werden jeden Sonntag abgehalten, ferner werden für. Vorgescjiritteuc Skitouren geführt. Vorbesprechung Freitag im Klubhaim. Gäste willkommen. Hakoah wieder in Wien Die , Hakoah ist von ihrer erfolgreichen Fr an k* reichreise bereits zurückgekehrt lind wird in• nächster Zeit Freundschaftsspiele austragen, üm sich für die Frühjahrssaison vorzubereiten. Das letzte Treffen absolvierten die Wiener in.Straißbürg gegen eine dortige Auswahlmannschaft, das 1 :1 endete. Den einzigen Treffer, schoß Reich. Frankfurter Sportberichte Handball: Bar Kochba—^child 4 :0 (2 :0). — Am 15. Jänner absolvierten die Frankfurter Bar Kochba n e r ihr Verbandsspiel gegen ihren I^kälrivalen, den Turn- und Sportverein Schild. D4ie Bar Kochbaner blieben im harten, aber nicht unfairen Kampfe mit 4:0 glatter Sieger. Die ganze Mannschaft vollbrachte eine gute Leistung und hätte sogar höher gewinnen gönnen; sie. hatten jedoch großes Pech; u. a. wertete der sonst gute Schirl drei Treffer nicht, die der Bar Kochba erzielte. Die Tore für Bar Kochba buchten J. Silbermann 2, E. Goldberg 1 und M. Kätz 1. Die blau-weißen'Farben vertraten folgende Spieler: B. Löwenstein; fe. Schließer, M. Flörsheim; K. Stern, L.. Rosenstock, A. SUbennann; J. Silbermann, M. Teitelbaum, M. Baumritter, M. Katz, B. Goldberg. Der einz<g ridilige Weg führt jetzt alle Sparsamen zu Schiffmanhs „Warenhaus der Sparsamen" in die Taborstraße. Zehntausende müssen sich Jetzt sagen: „Die Hälfte erspar' ich" — bei der größten Kaufgelegenheit des Jahres, bei Schiffmanns „Inventur-Räumung", die am Montag, den 16. d., 8 Uhr früh, begonnen, hat. Wien ürjertrumpft Berlin! Solche Preise gab's noch nie wie bei diesem großzügigen Verkaufsereignis nach New Yorker und Berliner System! Was Jetzt in Qualität und Preis geboten wird, spottet jeder Beschreibung, das muß man erst sehen, üm es richtig beurteilen zu können. Wer nach Herzenslust wühlen, wählen und sich das Beste aussuchen will, der komme rasch — und möglichst vormittags. Das Höchste an Leistung, die tiefsten Preise, die überhaupt denkbar sind, bietet jetzt Schiff mann. Schiff mann wird daher ab heute das Ziel aller sein, die ihren Vorteil zu wahren wissen. Man kauft z. B.: Kinder-Flanellkleider zu 98 Groschen, Blaudruck-Hauskleider oder Flanell-Sportblusen mit langen Aermeln am S 1.25, Flanell-Schlafröcke mit buntem Revers und Taschen am S 2.98. 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