Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 7 (1933)
- Issue
- Heft 278 (6.1.1933)
- Date
- 1933-01-06
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 DIE NEUE WELT Nr. 278 eine umfassende mrormarlonsschrlfr Ober die grosse Bewegung Im Zionismus _ Vcrfasst von Robert Strieder Herausgegeben von der Unton der Zlonlstm- Revisionisten Oesterreichs / Preis 20 g / Erhältlich b. Verlag „Neue Welt", Wien II, Untere Hugartenstr. 35 1 üdi'fdie Sport* und lllllllllllll TurnBewegung Die erste Makkabi-Wlnterolympiade Am 2. Februar nehmen in Zakopane die ersten Makkabi-Winter spiele ihren Anfang. Nach dem Erfolg der Sommerspiele in Tel-Awiw wird auch für die Wintersportbewerbe zahlreiche Beteiligung aus allen europäischen Ländern, auch sogar aus Amerika, erwartet. Die meisten Verbände haben schon längere Zeit mit ihren Vorbereitungsarbeiten begonnen. Schon heute steht es fest, daß die Tschechoslowakei eine besonders starke Mannschaft nach Zakopane entsenden wird. Die Oesterreicher kommen mit ihren besten Skiläufern, Eiskunstläufern, Rodlern und einer Eishockeymannschaft. Der Deutsche Verband hat in der letzten Zeit eine rege Propaganda für die Kämpfe in Zakopane entfaltet und wird gleichfalls stark vertreten sein. Die Rumänen entsenden ausgezeichnete Eiskunstläufer und eine gut eingespielte Eishockeymannschaft. Die Attraktion von Zakopane in den Tagen vom 2. bis zum 5. Februar wird aber zweifellos die norwegische Expedition darstellen. Der norwegische Makkabi-Verband von Trondheim verständigte das Organisationskomitee, daß der Start ihrer Skiläufer in Zakopane absolut sicher ist. Die Norweger sind zweifellos in allen Konkurrenzen, in welchen sie am Start erscheinen, hoher Favorit. Mit Sicherheit ist aucn die Teilnahme jugoslawischer Skiläufer zu erwarten. Die Meldungen aus Schweden. Ungarn, Dänemark, Finnland, Schottland und U. S. A. sind noch nicht fertiggestellt, doch ist der Start dieser Länder gesichert. Das Organisationskomitee rechnet mit 10.000 bis 15.000 Gästen. Die Generalversammlung der Wiener Hakoah findet am 10. Jänner im Klubheim statt. 1. Referate der Leitung, des Kassiers, der Revisoren, der Sektionen; 2. Generaldebatte; 3. Bericht des Permanenzausschusses; 4. Neuwahlen; 5. Allfälliges. Die Hakoah veranstaltet am 7. und 8. d. M. im Zentral-Ti s chtenni ss a Ion ein internationales Tischtennisturnier. Die Hakoah-Fußballer gastieren Samstag in Paris und Sonntag in Lille. J. W. S. V. Haganah. Amtsstuben: Montag bis Donnerstag von 7 bis 10 Uhr abends, IL, Obere Donaustraße 89. — Anmeldungen: Montag bis Donnerstag von 7 bis 10 Uhr abends, II., Obere Donaustraße 89 und XV., Hollergasse 40. 7 bis 9 Uhar abends; IX., Nußdorf erstraße 16. Leopoldstädter Turnverein Makkabi II, Sitz Wien, IL, Leopoldsgasse 3. Vergangenen Monat fand die diesjährige ordentliche Generalversammlung statt, und konnte die innere Festigkeit des Vereines trotz der schlechten Wirtschaftslage konstatiert werden. Wohl mußten viele turnerische und kulturelle Arbeiten eingeschränkt werden, doch sind insbesondere die Jugendplätze gut besucht und auch die Gymnastikabteilungen für Damen und Herren unter Leitung des Herrn Ing. Patlaschenko erfreuen sich großer Beliebtheit Der neue T u r n r a t aus altbewährten Mitarbeitern bestehend, will im kommenden Vereimsjahr durch größere Propaganda das Interesse und die Unterstützung der Leopoldstädter Judenschaft gewinnen. Gewählt wurden: Obmann: Otto Carniol; Turnwart: Prof. Julius Reiß; Schriftführer: Käthe Kohn; Kassier: Walter Braun; Zeugwart: Berta Grünhut. — In der Generalversammlung wurde dem langjährigen treuen Mitarbeiter Prof. Jul. Reiß der besondere Dank ausgesprochen. — Turnzedten: Herreu- und Damen-Gyranastikturnen Montag und Donnerstag von halb 8 bis 9 Uhr. Kinderturnen Montag und Donnerstag von halb 6 bis halb 7 Uhr. Jugendaibteilung Montag und Donnerstag von halb 7 bis halb 8 Uhr. Herren- und Damen-Geräteturnen Mittwoch von halb 8 bis 9 Uhr. Festsaal 220 Sitzplätze Vortragssaal zirka 150 Sitzplätze für Veranstaltungen, Versammlungen, Vorträge, Konzerte, Konferenzen usw. gegen mäßiges Entgelt zu vergeben Auskünfte: Verbandshelm ll#t Unter« Augartenttr« 38 Aufruft luden/ Jüdinnen! Erez Israel soll unser werden, Erez Israel erwacht zu neuem Leben. Es ist die Quelle neuen Judentums und die Heimstätte der tiberall bedrängten und verfolgten Juden. Es ist heute das einzige Land, das keine Wirtschaftskrise kennt, in dem es kein Massenelend, keine Arbeitslosigkeit gibt. Das Land braucht neue Menschen, neue Arbeitskräfte. Dank dieser Tatsache wurden den Juden von der Palästina-Regierung für das zweite Halbjahr 1032 4500 Einreise-Zertifikate erteilt, die es einigen tausend jüdischen Menschen ermöglichen, ins Land zu kommen. Die für Oesterreich bestimmten Zertifikate, auf die 60 Personen nach Erez Israel fahren sollen, müssen bis Ende Jänner in Anspruch genommen werden. Wir haben Menschen genug und übergenug, die nach Palästina gehen wollen, oft auch gehen müssen, und deren Qualifikationen uns die Gewähr dafür geben, daß sie im Lande wertvolle Arbeit leisten werden. Aber es fehlt ihnen an Geld, um die Reisespesen nach Erez Israel tragen zu können. Diesen Menschen müssen wir helfen, müsset Dir helfen. Ihr müsset ihnen die Fahrt nach Palästina ermöglichen, sonst bleibt ihnen Palästina verschlossen, an ihre Stelle treten arabische Kräfte, der Aufbau des jüdischen Erez Israel wird verzögert. Um die Kosten der Auswanderung und TJeberfahrt nach Palästina aufzubringen, wurde in Wien der Keren Alijah (Eralgratlonsf onds) gegründet. Juden und Jüdinnen, an Euch alle ergeht der Ruf, für den Keren Alijah nach besten Kräften zu spenden. Jeder gebe so viel er kann. Selbst die kleinste Spende ist wertvoll. Wenn jeder von Euch seine Pflicht erfüllt, werden all diese kleinen Beträge zu einer stattlichen Summe anwachsen. Gebet, und gebet rasch. Jeder Tag ist wichtig, jeder Tag ist entscheidend für unser Werk. Vergesset nicht, daß Ihr dadurch helfet, jüdisches Elend in der Gallith zu lindern und zugleich auch die jüdische Heimat aufzubauen. Spendet für den Keren Alijah! Palästinaamt Wien: Dr. Simon Horowitz — Zionistisches Landeskomitee für Oesterreich: Dr. Oskar Grünbaum — Poale Zion-Hitachduth: Mendel Singer — Misrachi, österreichischer Landesverband: Rabbiner Friedmann — Union der Zionisten-Revisionisten: Oberbaurat Stricker — W. I. Z. O.: Sofie Löwenherz — Verband Radikaler Zionisten: Dr. Leopold Plaschkes. Geldüberweisungen sind zu richten -an den Fürsorgeverein für jüdische Palästina-Emigranten, Wien, I., Känrtnerstraße 28, Postsparkassenkonto Nr. C-26.901. Beistellung von alten und neuen Kleidungsstücken mögen dem Palä.stinaamte, Wien, I., Kärntnerstraße 28 (Telephon R-27-4-86) bekanntgegeben werden und diese werden prompt abgeholt. Herr Dr. Beno Schallinger, III., Landstraßer Hauptstraße 144, spendete in memoriam Siegmund Wechsberg S 10 für Keren Alijah. — Anläßlich der am 10. Jänner 193S stattfindenden goldenen Hochzelt des Herrn Perez Groß, Lehrer i. R. der Baron Hirsch-Stiftung hat Herr Dr. Heinrich Groß, XX., Denisgiasse 23, S 10 für den Keren Alijah gespendet. An die jüdische Jugend der Bezirke V bis VII nnd Xn bis XV! In den 2000 Jahren der Galuth ist es keiner Macht gelungen, dem Judentum den Todesstoß zu versetzen. Wie ein Fels im Meer, an dem jede Welle zerschellen muß, stand das Judentum da. Soll vielleicht der Ruf „Juda verrecke!" wahr werden? Nein! Ni e! Darum stärkt die Reihen derjenigen, die für das Judentum kämpfen, die in eine freiere jüdische Zukunft marschieren wollen! Wo ist die Jugend der Bezirke V bis VH und XII bis XV? Ueberau ist die Jugend in der „Haganah". Nur hier nicht. Junge Juden, meldet euch in Massen! Helft mit, zuneigen, daß auch der Jude eine Faust hat! Treibt Wehrsport in der „Haganah"! Kommt an einem der nächsten Tage (Montag bis Donnerstag ab halb 8 bis 9 Uhr abends) in unser Heim! J. W. S. V. „Haganah", Kreis West, Wien, XIV., Hollergasse 40. Hi'sfadrufth Iwrith/ Bialiks Jubiläumsfeier Anläßlich des 60jährigen Jubiläums Ch. N. Bialiks, des größten hebräischen Dichters des jüdischen Volkes, veranstaltet die Histadruth Iwrith am 14. Jänner d. J., 8 Uhr abends, Im Festsaale des Hotel Continental, H., Taborstraße 4, eine große Bialik-Feier mit folgendem Programm: Eröffnungsrede (Hebräisch): Präsident Dr. David Rothblum, Festrede (Deutsch): Prof. Dr. A. Sonne, ferner wirken mit: Die neunjährige Klaviervlrtuosln Evi Wächter, die Violinvirtuosin Ada Bauminger, die Konzertsängerinnen H. Dulitzkaja und Winkler, Jehuda Ehrenkranz liest aus Bialiks Werken. Kartenvorverkauf: Keren Kajemeth, I., Kärntnerstraße 28, BUcherstube Rath, II., Taborstraße 20, bei den Mitgliedern der Histadruth und an der Tageskasse. Verem§nadiri'diten Zionistisch - revisionistische Jugend. Wochenpro- Stramm: Donnerstag, 1/48 Uhr Hebräisch-Kurs für Anänger. Samstag: 6 t>is 7 Uhr Hebräisch-Kurs für Fortgeschrittene; 7 bis 8 Uhr Sichah der Chaluz-Kwuzah unter Führung Ch. Kerzners; 8 bis 9 Uhr Gymnastik-Kurs. Sonntag: Ab 8 Uhr gesellige Zusammenkunft. Montag: >liS Uhr Hebräisch für Anfänger. Dienstag, 8 Uhr Plenarversammlung. Referent: Herr Dr. Heller. Mittwoch: Vü8 Uhr Sichah der Anfänger-Kwuzah; %8 Uhr Sichah der Kwuzah Chaj-Amenu. Führer Ch. Druks; Mt9 Uhr Sondervorstellung der Union im Theater „Reklame", Praterstroße. Jüdischer Ilochscholausschuß. Dienstag, den 24. Jänner 1983, um 8 Uhr abends findet im Festsaal des Handelsmusei'ms, IX., Berggasse 16. eine vom Judischen Hochschulausschuß einberufene Kundgebung der jüdischen Studentenschaft mit dem Thema „Was erwartet die jüdische Studentenschaft von der jüdischen Volksgemeinde" statt, bei •welcher Vertreter aller jüdischnatlonalen Parteirichtungen sprechen werden. Am Samstag, den 14. Jänner 1933, findet um 21 Uhr abends eine Führung in die Druckerei des „Neuen Wiener .Tagblatt", veranstaltet vom Jüdischen Hochschulausschuß gemein-- sam mit dem J.-A. Technikerverband statt. Lese- und Bcdehalle jüdischer Höchschüler in Wien, IX., Türkenstraße 9. Der für Samstag, den 17. v. M., angekündigte Vortrag von Studienrat Prof. Dr. Moritz Rosenfeld über „Oberrabbiner Prof. Dr. Zwi Pere z C h a j e s, sein Leben und seine Persönlichkeit" wurde verschoben und findet am Samstag, den 7. d., um 8 Uhr im Rahmen unseres Konvents statt. Dienstag, den 10. d„ spricht A. H. Ing. Arch. Hans Sobelsohn (Haifa) über „Palästina von heute". Beginn des Konvents um 8 Uhr. Hierauf Kommers im „Roten Saal" des Hotel de France. Beginn dreiviertel 10 Uhr. Zu beiden Vorträgen Gäste willkommen! Z. M. V. Mirjam. Friedrich T o r b e r g liest am Dienstag, den 10. Jänner 1933, um 8 Uhr abends im Festsaal des Handelsmuseums, IX., Berggasse 16, zugunsten der Palästina- Aktionen der Z, M. V. Mirjam aus eigenen gedruckten und ungedruckten Schriften. Jugendgruppen erhalten gegen Voranmeldung ermäßigte Karten zu S 1.50. Die Preise der Karten sind S 3.—, 2.60 und 2.—. Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Wien, IL, Ferdinandstraße 23/8. Montag, den 9. Jänner 1933, im Klubsaal der „Hakoah", I., Wiesingerstraße 11 (Cafe Atlashof, eigener Eingang, Souterrain), Vortrag des Herrn Professor Dr. Kamillo Baumgarten: „Aus der Geschichte der jüdischtürkischen Gemeinde in Wien." Beginn %8 Uhr abends. Eintritt frei. Gäste willkommen! Histadruth Iwrith, II., Praterstraße 13. Samstag, den 7. Jänner, pünktlich 8.15 Uhr, im Saale der Volksbibliothek „Zion", II., Kleine Mohrengasse 3, Vortrag des Herrn Rabbiners Prof. Dr. B. Murmelstein über „Moza Whithpathchuth hanazruth". Vorher, 6 Uhr abends, Seminar für hebräische Poesie im Mittelalter (Leiter Dr. B. Klar). Um 7 Uhr Seminar für neuhebräische Literatur. Achtung, Bialik-Feier-Kartenbesitzer! Die bis am 7. Jänner abends nicht retournierten Karten werden als verkauft betrachtet und nicht mehr zurückgenommen. Zelre Misrachi, II., Hollandstraße 10. Schabbat, abends präzise 7 Uhr, im Heim, II., Hollandstraße 10, Diskussionsabend. Einleitende Worte Dr. Schalom Lilienfeld. Erscheinen aller Chawerim Pflicht! Gäste willkommen! Misrachi-Mlnjan, II., Hollandstraße 10. S'man T'fllah: Freitag abends: 4 Uhr. Schabbat früh: 9 Uhr. Mlnchah: %4 Uhr. Jüdischer Angeßtelltenverband „Emunah". Samstag, den 7. d., findet im „Mirjamheim", I., Jordangasse 7, ein Vortrag des Herrn Leopold Moses statt. Thema: „Aus der Geschichte der Juden in Wien und Niederösterreich" (2. Vortrag). Beginn 844 Uhr abend3. Eintritt frei. Gäste willkommen! In die vom Verein eröffneten Sprachkurse Englisch und Hebräisch für Anfänger und Vorgeschrittene werden noch einige Teilnehmer aufgenommen. Einschreibungen Samstag und Montag von 7 bis 8 Uhr abends. (Verbandskanzlei: I., Jordangasse 7.) Zionistischer Jugendbund „Menorah", VI., Stumpergasse Nr. 47. Jüdische Jungen und Mädchen der westlichen Bezirke, tretet in unseren Jugendbund ein, der euch in allernächster Zeit zu einer Kinovorstellung einladen wird. Jüdischer Witwen- und Walsenhilfsvercin, Wien, IX. Die 25. Jahresversammlung dieses überaus human wirkenden Vereines findet Montag, den 9. Jänner 1933, um Vi8 Uhr im Promenaden-Cafe, IX., Roßauerlände 27, statt. Im Rahmen derselben bf«lt Se. Ehrw. Herr Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz einen Vortrag „Einiges über jüdische Witwen- und Waisenhilfe in früherer Zelt". Gäste willkommen! Verband Jüdischer Höchschüler, polnischer Staatsbürger in Oesterreich. In der Generalversammlung wurden in den Ausschuß gewählt: Präses: Mauryczy Kurzer, cand. com., I. Vizepräses: L. Mazur, cand. com., II. Vizepräses: Josef Zimet, cand. med., Sekretär: Bernard Glück, cand com., Kassier: A. Krautmann, cand. med.; weitere Mitglieder: Dr. Keßler, Schreier, Silber, "lanne, Herschdorf er und Tendier. Revisionskommission: B. Rubinsztajn, cand. com., und E. Rispler, cand. com. Bibel- und Talmudvorträge im Bethakneset „Bene-Berith", XX., Kaschlgasse 4 (Rabbiner Moses Horowitz). Jeden Freitag beim Abendgottesdienst, Sonntag, Dienstag und Donnerstag nach dem Abendgottesdienst. Bund ehemaliger Zöglinge des Badener israelitischen Waisenhauses. Unser Präsident Abraham Reich fährt am 17. Jänner d. J. nach Erez-Jisrael. Die Abschiedsfeier findet am Mittwoch, den 11. d., um 8 Uhr abends im Vereinslokal „Or- Thora", II., Czerninplatz 4/1, statt. Anschließend Bericht und Neuwahl. ßkm der Falmwelt Gisela Werbezirks erster Tonfilm Gisela Werbezirk spielt ihre erste Tonfilmrolle In dem Ufa-Lustspiel „13 bei Tisch" (Liebe macht Mode), tan Gartenbau-, Ufaton-, Wienzeile-, Stafa- und Kolosseum- Kino. Sie ist in dem Film eine Modeköni^in aus Budapest, die zu einem Kongreß der europäischen Modediktatoren nach Paris fährt. Diese eigenartige Konferenz gibt dem Film seinen Titel, denn daß an dem Konferenztisch bloß 13 Personen Platz nehmen, gibt dem Lustspiel jene Wendung, die für die auf einen Glückszufall lauernde kleine Midinette Renate Müller entscheidend wird. Georg Alexander und Otto Wallburg spielen die männlichen Hauptrollen. Regie: Franz Wenzler. Wer spielt „Abenteuer im Engadin"? Als erste Sensationspremiere des neuen Jahres gelangte Mittwoch der große Berg- und Sportfilm „Abenteuer im Engadin" im Opern-, Imperial-, Löwen?-, Maria-Theresien-, Flieger-, Schloß- und Theater-Kino, ,ab heute, Freitag, auch im Busch-Kino zur Uraufführung. Bekanntlich wurde der Film nach einer Idee Dr. Arnold Fancks, des genialen Schöpfers der Filme „Sonne über dem Arlberg" und „Stürme über dem Montblanc", von seinen bewährten Kameraleuten Hans Schneeberger und Richard Angst unter der Regie von Max Obal gedreht. Eine Fülle lustiger Szenen, herrlicher Bilder und tollkühner sportlicher Sensationen erfüllt diesen fröhlichen und spannenden Film aus einem Schweizer Wintersportparadies. Walter Riml und Guzzi Lantschner, die unvergeßlichen, lustigen „Hamburger Zimmerleute" aus „Sonne über dem Arlberg", zeigen sich wieder als einzigartige Skiakrobaten, assistiert von berühmten Sportmeistern Oesterreichs, Deutschlands und der Schweiz. Chanuka-Feier in der Israeltischen Versorgungs- Anstalt. Am 28. Dezember fand in der Israelitischen Versorgungsamstalt, Wien, IX., Seegasse 9. so wie alljährlich eine Chanuka-Feier statt. Dank der besonderen Bemühungen des Obmannes Herrn Dir, I. H. Körner und aller Mitglieder der Kommission, ferner der Herren Josef Dohan S. Oestenreicher. des Oberverwalters Popper mit den Beamten der Ansialt, sowie zahlreicher Freunde und Spender war es auch heuer möglich, den Insassen durch wertvolle und zahlreiche Geschenke eine besondere Freude zu bereiten. Nach einem Festessen erfolgte die Bescherung der Pfleglinge. Hierauf fand im Betsaale ein feierlicher Gottesdienst statt, bei dem Oberkantor Pos toi ow, begleitet von dem Chore des Stadltempels, in glänzender Weise die kantorale Funktion versah. Se. Ehrwürden Herr Rabbiner Dr. Schwarz richtete an die fast vollzählig erschienenen Insassen und die zahlreich gekommenen Gäste eine andächtig angehörte Ansprache. Unter den Insassen herrschte froheste Stimmung.