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Die neue Welt · 1932-12-09 · Heft 274 (9.12.1932) · page 8

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Journal
Die neue Welt
Volume
6 (1932)
Issue
Heft 274 (9.12.1932)
Date
1932-12-09
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 DIE NEUE WELT Nr. 274 RFOIGREICHITIR KLAVIEP. UNTERRICHT KORREPETITION S 1. MEISTERSCHULE S 2.- UEBUNGSGCLEGENHElT Unter „Staatlich geprüfte Konzertpianistin" an die Adm. d. B „Neue W e 11". Die britische Regierung hat einen Formfehler im Testament Kadoories benützt, um mehr als die Hälfte der 120.000 Pfund der palästinensischen Judenichaft zu entziehen und den Arabern zuzuwenden. Im Testament hieß es: ... „für eine Ackerbauschule in Palästina". Selbstverständlich war nur eine jüdische gemeint. Die Regierung benützte die Weglassung des Wortes „jüdisch" und baute zuerst von dem Gelde ei arabische Schule.) Der wirtschaftliche Wohlstand der Juden und die mit ihrem Handelsverkehr verbundenen häufigen Reisen nach dem Auslande sowie das Erziehungswerk der Alliance Israelite Universelle, das sich in Bagdad besonders gut entwickelt hat, hatten zur Folge, daß sich unter den Juden von Bagdad eine ziemlich große Schicht befindet, die außer der Landessprache, dem Arabischen, auch eine europäische Sprache, früher meistens Französisch, jetzt auch Englisch, spricht, und die kulturell ziemlich hoch steht. Allerdings findet sich neben ihnen in Bagdad auch noch eine große Anzahl von Juden, die wirtschaftlich und kulturell sehr niedrig stehen. Sie leben in engen und schmutzigen Straßen, die mit den schmutzigsten Straßen anderer orientalischer Judenviertel wetteifern. Krankheiten, hauptsächlich Augenkrankheiten, sind unter ihnen weit verbreitet, und ein großer Teil der Kinder bleibt ganz ohne Unterricht oder lernt im besten Falle in einem Medresse (einer noch weit unter dem Niveau eines osteuropäischen Cheders stehenden Schule) das Lesen hebräischer Gebete. In den Provinzstädten — mit Ausnahme vielleicht von Basra — fehlt die jüdische Ueberschicht vollständig. Hier ist das Leben der ganzen Gemeinde noch ron teeinem kulturellen Luftzug von außen berührt worden. Zwar halten die Juden zähe an ihrer Religion fest und können mit Stolz von sich sagen, daß seit Menschengedenken kaum ein Jude seinem Glauben abtrünnig geworden ist. Aber die Religion hat für die Juden ihren geistigen Inhalt verloren und ist zu einem Komplex von Zeremonien herabgesunken, zu denen sich noch viele, dem Judentum sonst fremde abergläubische Gebräuche gesellen. So sind z. B. in Mossul die jüdischen Säuglinge mit einer Menge von Amuletten behängt, die sie gegen den bösen Blick oder gegen Verletzungen beim Fallen usw. schützen sollen. Sehr selten wird wegen Krankheiten ein Arzt zu Hilfe gerufen. In der Regel begnügen sich die Mütter, die völlig unwissend sind und nicht zu lesen verstehen, mit Beschwörungen oder mit sogenannten Hausmitteln oder nehmen die Krankheit als ein unvermeidliches Fatum hin. Die Mädchen heiraten in der Regel mit 13 bis 18, die Männer mit 18 bis 25 Jahren. Ein Mädchen von 20 Jahren gilt; bereits als alte Jungfer. Söhne heiraten im allgemeinen nicht früher, als bis ihre Schwestern einen Mann gefunden haben. Der Vater der Braut gibt ihr eine Mitgift, die in den niederen Schichten einige hundert Rupies beträgt (13 Rupies 1 Pfund), aber in den wohlhabenderen Schichten bis auf 10.000 Rupies und mehr steigt. Diese Mitgift wird in Grundstücken, Hypotheken usw. angelegt, und der Schwiegersohn hat nur den Zinsgenuß davon. Die fast überall im Irak stark verbreitete Bagdadbeule hinterläßt sehr häufig auf dem Gesicht entstellende Narben. Ist ein Mädchen auf diese Weise entstellt, so muß der Mangel durch eine höhere Mitgift gutgemacht werden. In den Provinzstädten zeigt das häusliche Leben der Juden durchaus noch mittelalterliche Züge. Die meisten Gebrauchsgegenstände werden von der Frau im Hause selbst hergestellt. Man kauft nicht Brot oder Mehl,' sondern man kauft Weizen, der auf der Handmühle gemahlen und im Hause selbst zu dünnen Fladen verbacken wird. Es ist schon ein Fortschritt, wenn der Teig nicht im Hause selbst verbacken, sondern anderen jüdischen Familien übergeben wird, die das Backen für andere gewerblich betreiben. Allerdings darf man auch hier nicht an Bäckereien im europäischen Sinne denken, sondern Frauen backen das Brot, indem sie dünne Fladen an die heißen Lehmwände eines in die Erde gegrabenen Loches schlagen, auf dessen Boden getrockneter Dung brennt. Die Frauen verdienen mit dieser Arbeit in der Regel nicht mehr als zwei bis drei Annas, d. h. etwa einen halben Schilling per Tag. Ebenso, wie in den Häusern das Mehl gemahlen wird, so wird auch dort Reis enthülst, Oel gesotten, Wolle gesponnen. Die Frauen sind natürlich mit diesen Arbeiten vom Morgen bjs zum Abend beschäftigt. In . vielen Häusern, die einen sehr ärmlichen Eindruck machten, sah ich die Frauen als Schmuck Goldmünzen in den Zöpfen und goldene Ringe an den Füßen tragen. In Mossul tragen sie eine sehr häßliche, hohe, schwarze Wollperücke. Nasenringe, die die kleinen Mädchen bei den Mohammedaner^ und Christen tragen, sind in Mossul auch bei den jüdischen Mädchen üblich. Auch erstgeborene Knaben tragen zum Zeichen äxrer Srsrgebur*- diese 1 Nasenringe. Mein Versuch, Frauen mit ihrer Wollperücke zu photographieren, mißlang. Die Frauen erklärten, daß sie sich jtiur in ihren Sabbatkleidern, nicht aber in ihren Alltagskleidern photographieren lassen wollten. Die niedrige kulturelle Stufe der Juden in den Provinzstädten erhellt auch daraus, daß die Juden hier einem Laster frönen, das sonst bei den Juden nicht verbreitet ist, nämlich der Trunkenheit. In Mossul sprechen die Juden am Sabbat in reichem Maße dem Arrak zu und betrachten das Trinken geradezu als ein Sabbatvergnügen. Wenn man darüber sein Erstaunen ausdrückt, so antworten sie, daß das Trinken ihnen die Möglichkeit gebe, wenigstens am Sabbat die schwere Arbeit und die Sorgen der Wochentage zu vergessen; eine andere Zerstreuung für den Sabbat hätten sie nicht. Es ist interessant, daß man die Juden der Provinzstädte heute fast genau noch in demselben Zustande wiederfindet, in dem der Reisende, Benjamin II., der sie um die Mitte des 19. Jahrhunderts besuchte, sie in seinem Buche „Reisen in Asien und Afrika" (in deutscher Sprache erschienen, später auch ins Englische und Hebräische übersetzt) geschildert hat. In ihrem religiösen Leben nimmt der Besuch der Gräber von Heiligen einen großen Raum ein. Besonders berühmt ist das Grab des Propheten Jona in Ninive, bei dem heutigen Mossul, zu dem Mohammedaner und Juden pilgern. Der allergrößte Teil der Juden im Irak lebt vom Handel, in dem ihnen zwar neuerdings die A r m e n i e r starke Konkurrenz machen. Besonders in Bagdad haben armenische Flüchtlinge, die während des Krieges dorthingekommen sind, einen beträchtlichen Teil des Handels an sich gebracht. Der Verdienst der jüdischen Händler, die einen Stand in den Basaren haben, beträgt in Mossul etwa vier Pfund im Monat. Mit diesem Betrage muß eine Familie ihren ganzen Lebensunterhalt bestreiten. Das ist allerdings deshalb möglich, weil Miete und Lebensmittel sehr billig sind. Im Judenviertel in Mossul kostet eine Wohnung von zwei Zimmern jährlich etwa fünf Pfund Miete. Für einen Schilling bekommt man ein Huhn oder 50 Eier. Von Handwerkern sind unter den Juden fast nur Schneider, Schuhmacher und Kupferschmiede vorhanden. Das Handwerk der Silberschmiede, in dem in anderen Ländern Juden häufig tätig sind, wird im Irak von den sogenannten Amarra-Silberschmiedenausgeübt, die zu einer christlichen Sekte gehören und es in dieser Kunst zu einer großen Vollkommenheit gebracht haben. Sie sehen mit ihren schwarzen Patriarchenbärten allerdings ganz und gar jüdisch aus. Freie Berufe (Advokaten, Aerzte) finden sich in geringerer Zahl unter den Juden in Bagdad. L an dwirtschaft hat sich unter den Juden nur an der irakisch-türkischen Grenze, im sogenannten Kurdistan, erhalten. Es gibt 130 Kilometer nördlich von Mossul ein jüdisches Dorf Sandor, in dem sich (neben drei nicht jüdischen Familien) etwa 70 jüdische Familien befinden, die auf ihrem eigenen Boden Ackerbau und Weinbau treiben, außerdem Wein fabrizieren und ihn nach Mossul zum Verkauf bringen. Sie sind ferner mit Stoffweberei beschäftigt. Brith Trumpeldor (Vom Büro des Shilton in Paris) S h i 11 o n. Der Shilton nimmt jetzt Maßnahmen, betreffend die straffere Organisation der betarischen Alija, vor. Durch eine Pekuda wurden alle Netzivujoth angewiesen, Prüfungskommissionen für die Alija-Kandidaten zu bilden, um in Anbetracht der geringen Alija-Mögliclvkeiten eine zweckdienliche Auswahl der Olim vorzunehmen. Ein von. der Netzivut jedem Ole ausgehändigtes Dokument, „Darkijat Betar", soll die genügende Qualifikation des betreffenden Ole dokumentieren. Zur heranrückenden traditionellen ,,R o s h- B e t a r - A k t i o n" zu Chanuka 5695" erließ der Rosh Betar, V. Jabotinsky, einen Aufruf an alle Betarim der Welt, in dem er erklärt, daß in diesem Jahr 70 Prozent aller Beiträge zu dieser Aktion einem konstruktiven Zweck gewidmet sein werden: der Gründung eines betaristischen 'Finanzinstruments, einer Lei Ii- und Sparkasse unter dem Namen „O t z a r - h e- A m e 1". Diese Institution soll hauptsächlich den Zwecken der betaristischen „Arbeitsabteilungen" (Pelugoth avoda) in Palästina sowie aller anderen Gruppen der nationalen Arbeiterschaft im Lande gewidmet werden. Von - allen Eingängen der Rosh- Betar-Aktion zu Chanuka 5693 werden 70 Prozent im J e w i s h - C o 1 o n i a. 1 - T r u s t. Londpn, deponiert werden. Nach der Gründung des ,,Otzar-he-AmeT' wird sich sein Hauptbüro in Paris, am Sitz des Shilton, befinden. Das wehrsportliche Departement des Shilton versandte den Befehl Nr. 2 an die „Pelugot Tim ronin" (Manöver-Aibteilungen), die in vielen Ländern gemäß dem Befehl Nr. 1 bereits gebildet wurden. Zusammen mit dem Befehl Nr. 2 erging an die „Pelugot Timronin" ein spezielles Reglement. Der Shilton beschloß, die Briefmarke na k t i o n wieder aufzunehmen. Die Zentrale dieser Aktion wurde nach Paris übertragen und der Pariser Betari M. Schneerson mit der Leitung betraut. Von nun an sind alle für den Shilton bestimmten Briefmarkensammlungen direkt an die Adresse des Shilton zu überweisen. Polen. Der Gesundheitszustand des in Barauowicz vom „linken" Chaluz tjlalkind schwerverletzten Betari Koczer ist noch immer sehr bedenklich. Er wurde in ein Warschauer Krankenhaus überführt. Es erschien der von der Netzivut Warschau herausgegebene ..Madrich^ Betar" Nr, 2, der 40 Seiten stark ist und Beiträge von Dr. Lubötzki. K. ha-Sh. Halperin, A. Remba, Stopniker (Kaiästina), A. Achimeir, J. Jellin und anderen enthält. China, Im Shiltonbüro langten zwei Nummern der in Charbin in russischer Sprache erscheinenden Zeitschrift der Netzivut Betar*Chinas „Hadegel" ein. Sie enthalten reiches Tatsachenmaterial über die vom ßeJax Charbitts i>ei \ev Ueberschwemmung geleisteten Rettungsarbeit sowie über das in Schanghai vom Betar gebildete jüdische Kontingent im Rah? inen der internationalen Schutztrupp« d e r S t a d t. _ 40 Palästina-Einreisebewilligungen für Oesterreich Das Wiener Palästina-Amt hat von dem Einwan» derungsdepartement der Jewish Agcncy in Jerusalem die Mitteilung erhalten, daß für das Halbjahr Oktober 1932/März 1933 dem Paliistina-Amte Wien 4 0 Zertifikate zur Verfügung gestellt werden, »na rwori 25 für Clialuzini, 10 für Chalnzoth und 5 Zertifikate für Handwerker und Besitzer industrieller Kleinbetriebe. Es wird von der Einwanderungsabteilung der Jewish Agency besonders darauf hingewiesen, daß unter „C h a 1 u z i m" Mitglieder chnluzischer Organisationen verstanden werden, die wenigstens eine einjährige Hachscharah-Ausbildung erfahren haben. Auf die zionistische Erziehung der Chaluzim soll bei der Prüfung besonderes Gewicht gelegt werden. Von der Kategorie der Handwerker und Besitzer industrieller Kleinbetriebe sollen nur solche Bewerber ein Zertifikat erhalten, die unstreitbar als Fachleute gelten können und deren Berufe sichere Aussicht auf eine Existenz in Palästina bieten. Jeder Bewerber dieser Kategorie muß dem Palästina-Amte nachweisen, daß er im Besitze von wenigstens Pf. St. 150 (pro Familie) ist. Die dem Wiener Palästina-Amte zur Verfügung gestellten Zertifikate sind für Bewerber im Alter von 18 und 35 Jahren bestimmt. Vom Bund jüdischer Frontsoldaten. Montag, den 5. Dezember, fand das Begräbnis des Obersten i. R. Moritz (Edlen von) Friedm-ann statt. Oberst Friedmann, der ein Alter von 82 Jahren erreichte, machte als junger Leutnant den bosnischen Feldzug' mit. Später war er Adjutant des Kriegsministers Freiherrn von Krobatin und bekleidete dann einen verantwortungsvollen Posten im Kriegsministerium. Zum. Begräbnis hatte der Bundesminister für Heerwesen eine, Abordnung unter Führung der Majore Rick er und Kuzmany entsandt. 150 Mitglieder des „Bundes jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs" unter Führung des Bundesführers General Sommer gaben dem toten Kameraden das letzte Geleite. Von der Kultusgemeinde; hatte sich u. a. Präsident Generaloberstabsarzt Dr. Pick, eingefunden. Rabbiner Bacli hielt -einen tiefempfun-, denen Nachruf. Oberst Friedmann hinterläßt eine Tochter und einen Sohn. Jlauptmann Sigmund F ri c d-~ mann, der im Vorstand des „Bundes jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs" hervorragend tätig ist. Jüdische Künstlerspiele, IL, Praterstraße 34. Zufolge des großen Erfolges der Gäste Morris Lampe' und Genia Schiit im Lebensbild „A Herz, wusbenkt" bleibt das Stück weiterhin auf dem Spielplan.. Montag, den 12. Dezember, im Ptahmen des Gastspieles einmalige Wiederholung des berühmten Bühnenwerkes „T e w j e s T ö c h t e r" von Schalom A 1 e i c h e m. Studenten und Mitglieder der Bezirkssektionep erhalten für. diese Vorstellung ermäßigte Karten. Der Touristik- und Skiklub „Hakoah" teilt mit, daß: am Freitag, den 9. Dezembe d. J.. um halb 9 Uhr abends! im Klubheim, I., Wiesingerstraße 11, ein Filmvortrag ■ „Skikurse im Hochgebirge", gehalten von Herrn Julius. Freund, stattfindet. Gäste willkommen. Skikurse zu Weihnachten werden in Mürzzuschlag (zwei- und viertägig) und in St. Johann am Tauern: (achttägig) abgehalten. Anmeldungen jeden Freitag im Klubheim. Wiener Jüdischer Turnverein Makkabi IX. Der Wiener Jüdische Turnverein „Makkabi", Sektion IX, Wien, IX., Liechtensteinstraße 20, macht die. jüdische Bevölkerung Wiens auf seinen seit über dreißig Jahren bestehenden Turnbetrieb, aufmerksam. Tausende Juden und Jüdinnen haben in diesen Jahren die Vorteile körperlicher Ertüchtigung erfahren.. Wenn die Renaissance des jüdischen Volkes nicht Utopie bleiben, sondern Wirklichkeit werden soll, bedarf es hiezu einer gesunden Generation, welche dengeistigen, seelischen und physischen Anstrengungen, eines Neuaufbaues des Judenstaates gewachsen ist. Ganz abgesehen davon, daß körperliche Betätigung heute zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Im Vereinsheim sind eine moderne Heizungs¬ und Lüftungsanlage, kalte und warine Dusche n, ein Boxring, Turngeräte aller Art, Garderobe-: küstchen, ferner ein Zuschauerraum vorhanden. Be-' trieben werden. Kinderturnen, Geräteturnen, moderne Freiübungen, moderne rhythmische Gymnastik für Frauen und Mädchen, Boxen, Jiu-Jitsu usw. Die Beiträge aind mäßig gehalten. Auskünfte werden bereitwilligst; in den Abendstunden erteilt (außer Sonn- und Feiertag). — Jüdische Eltern, lasset eure Kinder im „Makkabi IX" turnen! O. F. J. W. S. V. Haganah. Amtsstunden von Montag bis Donnerstag von 7 bis 10 Ulir abends, IT., Obere Donaustraße 89. Anmeldungen von Montag bis Donnerstag von 7 bis 10 Uhr abends, IL, Obere Donaustraße 89, IX., Nußdorferstraßo ,6, und XV., Hollergasse 40, Winterkuren in Baden. Während der Wintersaison 1932/1933 wird das an der Endstation d« elektrischen Lokalbahn gelegene Frauenbad dauernd in Betrieb sein. Die Badezeit dauert ohne Mittagspause und auch an Sonn- und Feiertagen von 8 Uhr morgens bis 5 Uhr nachmittags. Kassaschluß 4 Uhr nachmittags. In Betrieb sind ferner die Einzelbäder im Badehotel „II e r z o gh o f". Es gelten (mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage) die gleichen Badestunden wie im Frauenbade. Die kombinierten Bade- und Fahrkarten der Bundesbahn und der elektrischen Lokalbahn sind gegen eine kleine Aufzahlung gültig. — Im Frauenbad wird ferner die Benützung des „Ruheraumes" kostenlos gewährt. E „Hlstadrutli Iwrith." Samstag, den 10. d. M.. pünktlich V%9 Uht abends im Saale der ..Zion"-Bibliothek II.. Kleine Mohrengasse 3. Vortrag Schlomo Auerbach über ..David I* r i s c Ii m a n n, Esser c h a n i in l'm o t h o". — VI. Konferenz der Rabbiner u ri d Lehrer. Mittwoch, den 14. d. M.. h& Uhr abends, findet im Saale der ..Ziou"-BiblioUitk. II.. Kleine MohreiiKasse 3. die vierte Konferenz der Rabbiner und Lehrer statt. TaKesordnunK: Ausbau des hebräischen Unterrichtes in den Volks-, Haupt- und Mittelschulen. Zur Pis« kussion haben sich bisnun unter anderen vormerken lassen: Dr. D. Roth* bliim. Prof. Redisch. Oberrabbiner Dr. D. Feuchtwang. Rabbiner DekMf Tafilkbt und Prof. M. Ruth.

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