Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 6 (1932)
- Issue
- Editorial
- Date
- 1932-01-01
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Seife 4 DIE NEUE WELT Sonderansgabe älllllllllllllllllllllliilllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllHIlb i V. Weltkonferenz der Zionteten-Hevislonieten g S Mittwoch, 31. August, 7,9 Uhr abends, im Festsaal des g 5 Hotel Continental, Wien II, Taborstraße 4 g i Legion§ff Gedenkfeier | i Redner: Vladimir Jabotinsky | Meer Großmartn s Vorführungen: Instruktorenachule de* Brüh g g Trumpetdor (Wien) unter Leitung des Ketzin s g Ha Shilton Halperln g g . Erscheinet in Massen! 5 HlilllllllllllllllHIIIIlllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllUIr Methode des Kampfes Die revisionistische Organisation geht in einen offenen Kampf. Politischer Kampf bedeutet nicht 20 Jahre auf der Höhe eines Berges stehen. Mit einem einzigen Sturmangriff kann eine Stellung nicht eingenommen werden. Ihr könnt warten zehn Jahre, 15 Jahre. Aber die Strategie sagt: Zerstört den Feind, führt einen Bruderkampf in die Reihen des Blocks, der gegen dich gekämpft hat. Wir haben Dr. Weizmann besiegt. Dies klingt heute, als ob es die leichteste Sache der Welt wäre, aber vor drei Jahren war dies ein Traum. Um diese Position zu gewinnen, lohnte es sich, Konzessionen zu machen. Man kann nichts erreichen, ohne machmal einen Schritt zurückzugehen. Wir maßten Konzessionen machen, die einem Teil unserer Freunde nicht gefielen. Aber wenn man bauen will, muß man gewisse Opfer bringen. Wir waren früher bloß eine oppositionelle Gruppe, wir hatten keine A1 i j a h, wir standen mit P alSstina nicht in so enger und konkreter Verbindung. Wir hatten keine Jugend. Jetzt haben wir all dies und dadurch stehen wir vor neuen Bedürfnissen. Wir mußten daher auf einer Reihe von Gebieten eine eigene Tätigkeit einleiten. Auf den Gebieten unserer eigenen politischen Tätigkeit sind wir in zwei Richtungen vorwärtsgegangen: es galt auf der einen Seite, gewisse Vor. u r t e i 1 e zu zerstören und auf der anderen Seite; neue Ideen zu schaffen. Wir haben im englischen Parlament,, in der Presse und in Genf gearbeitet. Unsere selbständige politische Tätigkeit hat uns jene Kraft verschafft, mit der wir durchbrechen konnten. Wir mußten den Zionisten denken lehren, wir mußten ihn kritisch machen, um auf der Basis der Kritik das neue Werk aufzunehmen. Wir haben dein jüdischen Volk einen Strom von Ideen gegeben und eine Analyse. der zionistischen Wirklichkeit. Wir stehen jetzt in der dritten Phase. Die Organisation, die eingestellt war anf Politik, Opposition und Sturm, diese Organisation muß nun lernen, für eine gewisse Zeit zu schweigen. Das braucht eine gewisse Abkühlung. Es macht das Tempo unserer Tätigkeit langsamer. Aber das ist die nötige Vorbedingung der weiteren Existenz der revisionistischen Bewegung und der selbständigen Tätigkeit. Taktik und Ziel Wir hören seit kurzem, daß die Revisionisten ruhig geworden sind. Man erzählt sich von Reden revisionistischer Führer, die zahm sind und man wundert sich über unsere Ruhe. DieseRuhe ist aber das Resultat unserer Stärke. Wir sind ruhiger geworden,, weil wir die Möglichkeit haben, einen Kampf auszufechten, wann er uns paßt. Es ist die größte Gefahr für eine Bewegung, in einen Kampf provoziert zu werden, wenn der Feind es will. Ruhe ist eine gewaltige Sache. Wir sind jetzt im Aktionskomitee zehn Menschen, und die Ruhe der zehn Menchen ist wichtiger als die Nervosität der zwei revisionistischen Vertreter, die vor vier Jahren im Aktionskomitee saßen. Bloß kurzsichtige Menschen können das Bild eines ruhigen Revisionismus schaffen. Wir reden heute von Legion, von Betar, von Widerstand. Ist das eine Ruhe? Die Taktik einer Bewegung kann sich ändern. Sie kann heute mehr aggressiv sein, morgen weniger. Heute können wir von Kooperation reden, morgen von Widerstand. Der Unterschied ist bloß ein Unterschied der Taktik. Die Hauptfrage ist. ob das Ziel der revisionistischen Bewegung sich geändert hat, und auf diese Frage kann ich mit einem Nein antworten. 'Es 1haben Veränderungen im Zusammenhang mit unserer Beziehung zur zionistischen Organisation sowie zu England stattgefunden, aber in einer Beziehung stehen wir an dem Ort, wo wir in Paris standen: Malchuth Israel wird aufgebaut werden. Und jene Männer, die uns heute sagen, daß wir ruhig sind, sie sollen wissen, daß es sich nur um einen Unterschied technischer und praktischer Natur handelt. Aber 100 Prozent der Bewegung halten nach wie vor am J u d e n s t a a t fest, die Bewegung hat dasselbe Ziel, denselben Weg. Diese Konferenz, die Zahl der Delegierteil., die Aufmerksamkeit der ganzen Welt sind die beste Antwort darauf, ob die Politik und Taktik der letzten zwei Jahre *>iue richtige war." * Großmanns Rede fand die stürmische Anerkennimg des ganzen Auditoriums. Nach Erledigung einiger Formalitäten und Ah. singüng der Tikwah schloß der denkwürdige Eröffnungsahend. ' Weifkonferenz revisionistischer Studenten Wien, 29. August Samstag, den 27. August, fand im revisionistischen Heim, IL, Untere Augartenstraße 58, in Anwesenheit von 50 Delegierten die Tagung revisionistischer Studenten statt, die von Josef Frankel eröffnet wurde. Frankels Referat betrat n. a. die Forderung an die jüdischen Abiturienten, mit dem Studium infolge der schlechten Lage auszusetzen und sich der Hachschara zu widmen, sandte einen Gruß an alle die jüdische Ehre verteidigenden Hochschuler, die Forderung der Demission des Rektors Magnes und die Aufgabe, den Judenstaatszionismus unter der Hochschülerschaft zu propagieren. Es sprachen Jaljotinsky, Stricker, Großmanh, WeisI,. Kornimehl, Blankenfeld und El Chanani. Begrüßungsschreiben und Telegramme langten von zahlreichen akad. Verbindungen und Korporationen ein. Sonntag, den 28. August, fand die Tagung der Kommissionen statt, Dienstag, den 30. August, tagte die Weltkonferenz im Hotel Continental weiter. De* weitere Verlauf der Konferenz Wien, 30. August. Nach dem Eröffnungsabend (Zirkus Renz) wurde die Weltkonferenz Montag, den 29. August, im Hotel Continental fortgesetzt. Nach der Wahl des Konferenzpräsidiutns erstattete Dr. Rosenblum (London) einen Bericht des Weltexekutivkomitees der revisionistischen Union, den wir anschließend wiedergeben. Das Referat über die „Organisationsprobleme der revisionistischen Union" hielt Vizepräsident Meer Großmann (London). In seinem Referat, das wir in unserer nächsten Nummer ungekürzt wiedergeben werden, beschäftigt sich Großmann zunächst mit dem seit der Prager Konferenz durchgeführten außenpolitischen und internen revisionistischen Aufgaben und mit dem Konsolidierungsprozeß der revisionistischen Bewegung, um anschließend einen Querschnitt durch jenes Material zu geben, das der zionistischen Welt unter dem Begriff „C a 1 a i s" bekannt ist. Am Schlüsse seines Referats verlangte Großmann von der Konferenz die Ratifizierung der Calais-Beschlüsse. Hierauf traten die Sonderkommissionen zu ihren Beratungen zusammen. In der Nachmittagssitzung vom 29. August knüpfte sich an die Beschlüsse der Exekutive auf Abänderung der Tagesordnung, auf Verschiebung des Referats Robert Strickers und sofortige Eröffnung der Generaldebatte über die Eröffnungsreden Jabotinskys und Großmanns eine kurze, lebhafte Debatte, die mit der Annahme der Exekutivbeschlüsse durch Abstimmung schloß. In der Generaldebatte sprachen als erster Dr. Wolfgang W e i s 1 (Palästina), als zweiter Dr. S c h e c h tmann (Paris). (Wir werden über den Inhalt der Generaldebatte in unseren nächsten Ausgaben ausführlich berichten.) Die Sonderkommission tagte Montag, den 29. d. M., nachmittags und abends. Zwecks diverser Arbeiten wurde eine Nachtsitzung angesetzt. Während diese Zeilen in Druck gehen, wird die Generaldebatte über die Reden Jabotinskys und Großmanns fortgesetzt. Zum Bericht der Exekutive Ein Referat Dr. Rosenblums (London). Die Berichtsperiode von der Prager zur Wiener Konferenz hat verschiedene Stufen in der Tätigkeit der revisionistischen Exekutive aufgezeigt und auch innerhalb deren Tätigkeit in den einzelnen Ländern. Zuerst setzte in der Zeit bis zum Baseler Kongreß eine intensive Arbeit ein, hierauf folgte eine leichte Entspannung. Aber die wichtigste Epoche verzeichnet die Gründung zahlreicher neuer revisionistischer Organisationen, hauptsächlichen den südamerikanischen Staaten (Argentinien und Brasilien), wo es bis zum Jahr 1930 keine revisionistischen Organisationen gab. Ein neues Feld bot Kanada, Holland; große Sympathien geniefien wir in Jugoslawien. Im allgemeinen ist eine Verstärkung der einzelnen Organisationen zu verzeichnen. Bezüglich Amerikas wird es notwendig sein, daß führende Revisionisten dort eine Propagandatätigkeit entfalten. Im Wunsch, mit den verschiedenen Landesorganisationen in engere Verbindung zu treten, mußte das Exekutivkomitee insbesondere daran denken, vor allem den Parteirat der Weltunion aktiv in die Arbeit einzubauen. Hier sind verschiedene Reformen konstitutioneller Natur erforderlich. Dr. Rosenblum machte diesbezüglich Vorschläge und berührte auch die Frage, weshalb der Prager Dinar- Beschluß vom Exekutivkomitee neuerlieh zur Abänderung gebracht werden mußte. Dies stand im Zusammenhang mit den organisatorischen Veränderungen durch die Calais-Beschlüsse. Simpsons scheinheilige Motivierung Er bekennt sich zu seinem Bericht Sir John Simpson, der auf seiner Rückreise von China nach London kurze Zeit in New York geweilt hat, äußerte sich in einem Gespräch mit einem Vertreter der Jüdischen Telegraphen-Agentur ausführlich über seinen bekannten Palästina - Bericht und führte unter anderem aus: Ich habe es immer bedauert, daß mein Bericht über Palästina auf die Juden einen so ungünstigen Eindruck gemacht hat und „will versuchen, ein M i ß v e rs t änd ni s bezüglich meiner Haltung aufzuklären. Das zionistische Problem ist nicht allein pa-, lästinensisch, es is,t international. Nirgendwo außerhalb Palästinas sind die Juden frei von einer. Atmosphäre sozialer und kultureller Zurücksetzung, die nur allzu häufig in Verfolgung ausartet. Dringendste Notwendigkeit der Zeit ist eine Behebung jüdischer Rechtlosigkeit. Dabei ha'be ich niemals die Bedeutung einer jüdischen Heimstätte unterschätzt, wo sich eine jüdische Gemeinschaft ohne abnormale Hemmungen ^entwickeln kann. Mein Kommentar zu dem politischen und nationalistischen Element im Zionismus ist der, daß es an sich nicht ausreichend ist. Warum lehnten die Zionisten es ab, eine Heimstätte in Uganda zu errichten, wie Joseph Ghamberlain es vorsehlug? Warum befriedigt sie nicht; die Kolonisation auf der'Krim? Doch nur, weil das jüdische Erbe in erster Linie ein Geistiges einschließt. Durch geistige Beiträge haben die Juden die westliche Zivilisation stark bereichert. Nun zu Palästina: Man kann das Problem so stellen, daß das Land den Arabern gehört und eine Einwanderung von Juden oder anderen Bevölkerungen verboten sein soll, oder daß das Land kraft historischen Rechtes den Juden gehört und daß die Araber nach Trans jordanien oder anderswohin auswandern müßten. Das eine wie das andere wäre; folgerichtig. Ich aber durfte keine dieser beiden Lösungen vorschlagen. Ich mußte mit der B a 1 f o u r- Deklaration rechnen, die zwei Versprechen gab, vondenen das eine das andere einschränkt: Die Juden sollten eine Heimstätte bekommen, ohne daß die Araber hierbei beeinträchtigt werden. Für diese Situation war ich nicht verantwortlich, mußte mich aber mit ihr befassen. Ich weiß wohl, daß den Zionisten in Palästina jede Tendenz, andere zu unterdrücken, fernliegt. Aber schon ihre Anwesenheit im Lande bedeutet, daß zwei Zivilisationen auf dem gleichen Territorium miteinander in Berührung gebracht werden. Auf dem Gebiete des Unterrichts, der Finanzen und des politischen Einflusses waren die Juden, obwohl eine Minderheit, den Arabern gegenüber im Vorteil. Universität, Jordan-Wasserkraft, Tote-Meer-Ausr beute — alles das ist in jüdischen Händen. Ich gebe zu, daß das in Palästina hereingeströmte Geld hauptsachlich jüdisch ist. Damit im Zusammenhang steht die ungeheure Verbesserung der Lage des Landes. Die Juden hatten auch einen Großteil der Ausgaibelast zu tragen, aber anch die Araber haben Anteil an den sozialen Segnungen, die der Gesamtbevölkerung zugute kommen. Ich entwickle keine Theorie, sondern teile Tatsachen mit: Erstens ist die jüdische Kolonisation kostspielig. Während zur Ansiedlung einer Familie in Griechenland weniger als 100 Pfund benötigt werden, betragen die Kosten der Ansiedlung einer Familie in Palästina 1000 bis 2000 Pfund, dabei können sich die Kolonien nicht im vollen Sinne des Wortes selbst erhalten. Es begegnet uns hier die gleiche fundamentale Sorge wie in den mittelwestlichen Gebieten der Vereinigten Staaten: Welcher Standard des kulturellen Lebens kann anf der Basis der Landwirtschaft aufrechterhalten werden? Zweitens sind die jüdischen Kolonisten heute Menschen von einem hohen Bildungsniveau, die ihre einfache Beschäftigung mit einer geradezu mönchischen Glut und Entschlossenheit betreiben. In diesen Familien kristallisiert sich eine bestimmte Gesellschaftsform heraus; es kann auch nicht überraschen, daß in einer Bewegung, die an Intellektuelle appelliert, das städtische über das bäuerliche Element das Uöbergewicht hat. Gewiß kaufen die Juden den Boden zu einem angemessenen, ja sogar hohen Preis. Aber der Araber, der das Geld für den Boden erhält, ist nicht immer die gleiche Person, die den gekauften Boden verlassen muß. Oft lebt der Verkäufer gar nicht in Palästina, sondern in Syrien. Die jüdische Kolonie, die nun den Boden bewirtschaftet, schließt keine Araber ein. Der Araber wird landlos, und selbst wenn er der direkte Empfänger des Kaufpreises für den Boden ist, ist das Resultat am Ende beinahe das gleiche. Häufig verwendet der Araber das Geld zur Bestreitung seines Haushaltes, bis es erschöpft ist und er vor dem Nichts steht. Auch kaufen die Juden das beste Land auf, den Arabern bleibt der Boden auf den Hügeln, wo nur primitive Kultivierunssmethoden möglich, sind, . Auf die Frage, ob er glaube, daß der Zionismus sich selbst aufgeben soll, erwiderte Sir John Simpson: Die Frage ist absurd. Nicht skannderzion istischen Bewegung Einhalt gebieten. Hier ist ein Impulsa ist ein Glaube, gegen den zu argumentieren dem einzelnen unmöglich ist. Wir müssen vom Zionismus in Begriffen denken, die mit einem Mafistab von Jahrhunderten gemessen werden. Als Josuah eine Invasion nach Palästina unternahm, stieß er auf verschiedene kanaanitische Stämme, die auf dem Boden lebten. Er ging dem Problem mit dem Schwerte zu Leibe. Alber trotz Krieg und Massakers blieben viele Angehörige dieser Stämme im Lande und wurden von der allmählich sich bildenden jüdischen Nation absorbiert. Die Araber in Palästina, deren Ahnen das Schwert überlebten, werden auch durch finanziellen Druck nicht ausgelöscht werden. Die Juden werden ein ethnisches Wunder genannt. Sie schließen viele Rassen und Traditionen ein und sind dennoch eine unteilbare Einheit. Ich glaube, daß auf jeden Fall ein Teil der Araber von der palästinensisch-hebräischen Rasse absorbiert werden wird. In der Frage der Errichtung einer. g e s e t zg ehe nden Körperschaft in Palästina sollten wir nicht nur mit Begriffen von Mehrheit und Minderheit operieren. Wenn sich die Juden eine angemessene Vertretung in einer solchen Körperschaft sichern, so werden ihnen Fähigkeiten und Erfahrungen zu einem großen Anteil an der Führung des Landes verhelfen, es würde auch der arabischen Mehrheit nioht gelingen, sich über das in der Balfour^Deklaration enthaltene Versprechen an die Juden hinwegzusetzen. Meine Hoffnung ist, daß die Zionisten hinsichtlich der konstitutionellen Möglichkeiten in Palästina weitsichtig (!) sein werden,, Und diese meine Hoffnung mag als ein Tribut an die bürgerlichen Fähigkeiten der Zionisten interpretiert werden. Palästina ist fraglos hinsichtlich landwirtschaftlicher Entwicklung ein Land unbegrenzter Möglichkeiten. _ Ohne eine solche Entwicklung ist die Erhaltung der arabischen Fellachen'bevÖlkerung schon heute ein Problem. Es könnte eine Entwicklung eingeschlagen werden, die sich schließlich als von finanziellem Vorteil für die Palästinaregierung erweisen würde und die einerseits eine Besserung der Lage der arabischen Bauern herbeiführen, andererseits Raum für eine große Zahl weiterer jüdischer Einwandererfamilien schaffen könnte. Dies, schloß Sir John Simpson, sind die Erkenntnisse meines so feindselig kritisierten Berichtes, zu denen ich mich noch heute bekenne. Arbteiterfrieden in Palästin« Jerusalem, 25. August. (J. T. A.) Dem Waad Leumi ist es gelungen, die beiden einander bekämpfenden jüdischen Arbeitergruppen in der Kolonie H a d a r dazu zu bewegen, den Streitfall einer gemeinsamen Sitzung der Allgemeinen Arbeiterorganisation „Histad-rath" und der Poale M i s r a c h i zur Entscheidung zu überlassen. Inzwischen verbleiben die Poale-Misrachi-Arbeiter in Hadar auf ihren Arbeitsplätzen. ElgeDtttmer, tVerteger. Herawgeber und verantwortücher Redakteur Oberbaurat Kpbert Stricker. ~ Druck: Druckerei* und VertagfeM* Inu Stetsmana, beide Wien. IX» UsiversitätsstraBe fr-S.