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Die neue Welt · 1932-09-16 · Heft 261 (16.9.1932) · page 6

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Journal
Die neue Welt
Volume
6 (1932)
Issue
Heft 261 (16.9.1932)
Date
1932-09-16
Page
– (sequence 6)
Language
German
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r Seile 6 Nf. 261 fiCKSTEIN'S (IllllllllllllilllllllllUllil,:::^ I, FAMILIEN-PENSION Rettauration, Kalfeshauf / Täglich 9*Uhr-r«e SEMHERING Ig&aärKStSg"48 Mäßige Preise, vorzügliche Küche, Zimmer mit Pension S 12.- aufwärts. Zentralheizung, fließendes Wariti- und Kahwasser in jedem Zimmer. / Auskunft unter * Telephon U-27-6-24 Theorie und Praxis der Kolonisation Referat/ gehalten auf der V* Konferenz der ZionfetemRevislonfefen am 30» August 1932 In Wien/ von Dr« S* E» Soskfn, Oenf (Fortsetzung) (Hnndelsmuseum), Telephon A-17-5-40 Serie, jeden Montag und Donnerstag von H5 bis 6 Uhr und an allen Werktagen von der Reiseleiterin Frau Berta Taubes, II« ßöeklinstrafle 92/9, Telephon B^i-705, erteilt. Pauschalpreis des Gesamtarrangements von Wien bis Wien, alles inbegriffen) S 950. Auskünfte und Prospektor Auetro-Pälhstinehsischer Wirt' Schaftsdienst, Wien, IX., Berggasse 16 (Handclsmuseum), Telephon A-17-5-40. Sprechstunden Montag und Donnerstag von %5 bis 6 Uhr. Durchreise zweier , Sonderzüge mit Chaluzim aus Polen durch Wien nach Erez Israel, Donnerstag, den 15. d., und Dienstag, den 20. d., reisen etwa 300 Chaluzim aus Polen durch Wien nach Erez Israel. Ankunft in Wien (Ostbahnhof) um 6.40 Uhr früh, Weiterfahrt um 7.40 Uhr früh (Ostbahnhof, .Abfahrtsseite). Bei den Chaluz-Transporteri werden «ich Palästina-Auswanderer aus Wien anschließen. - Vom Tel'Chai'Fonds Anläßlich der revisionistischen Weltkonferenz in Wien wurde Herr Richard Lichtheim in das Eiserne Buch des Keren Tel Chaj eingetragen. Für diese Eintragung zeichneten: V, Jabotinsky Frcs. 50, J. Machover Frcs. 30, Frau Dr. Nehmer Dollar 1, M. Großmann sh % üf. W. v. Weisl sh 10, M. Lutzki sh 20, Nurok sh 10, Ffitz Richter »h 5, Dr. S. E. Soskin sh 20, Dr. Rosenstein sh 5, R. Wozasek sh 10, H. Perutz sh 20, Steimatzky sh 3, Konsul Czeskin sh 10, Potascher sh 5, Mr. Angel »h 20, Mgf. Köhn sh 10, Dr. Dralitsch «h 5, Frau Dr. Kahan sh 5, Dr. Buckspann sh 5, Frl. Jenny Fleischer sh 5, Grubner sh 10, Dr. Ruhinstein sh 5, Kömer S. sh 5, Dr. Bach eh 10, Dr. Rosenblum sh 5. * Anläßlich d«t revisionistischen Weltkonferenz in Wien wurde die J11 d i s c h c L e g i o n zur fünfzehnten Wiederkehr Ihrer Gründung In das Eiserne Buch des Kerea Tel Cha) eingetragen. Für diese Eintragung zeichneten: Rachel Nehmer sh 10, Dr. Soskin sh 10, Israel Rosoff sh 10, J. Machover sh 10, Ch. Belilowsky sh 10, Dr. Lazarowiisch sh 10, Unleserlich sh 10, N. N. sh 5, L. Carpi sh 10, Unleserlich sh 10, Dr. Spiegel sh 10, Fischer sh 5, Dr. Ettisch sh 5, N. Scherzer sh 5, Immanuel Kehn sh 5, Frosch sh 6.83, Weref sh 5, Paula Stricker sh 1, Edith Lachmann sh 5, Dr. Öelsner sh 3. Protokoll der Sitzung des Tels<)haj«Fonds am 4, September 1032 (Wien) Anw «send; Cth. .Belilowsky, M. Grauibafk M. Grofimanai, V. Jabotinsiky, Dr. Rabinowicz, Dr. Rosenblum, lag. Stricker. Zuneahat erklärte Dr, Raibinowicz, daß , er nicht, mehr in der Lage sei, die Tel-Ghaj-Fonds-A:rbeit weiterzuführen. Ee wurde beschlosflen: 1. Die Büros, des Tel-Ch a j-,hFo n d s abzubauen. 2. Die europäische Arbeit leitet Herr Dir. Beli- I o w s k y. Das KoniinentaLbüro wird völlig liquidiert. In Berlin ist lediglich im Bedarfsfälle eine Sekretärin zu instellön, deren Gehalt höchstens 50 Mark monatlich betragen darf. 3. Dir. Belilowsky begibt dich nach Po den, um daselbst alle Maßnahmen für den Abbau des Büros zutreffen. Die Leitung des Sekretariats ist daselbst freiwilligen Kräften zu überantworten. Die Reise- «pesen nach Pole« trägt Herr Dir. Belilow&ky aus eigenem. 4. In allen Ländern sind Postscheckkonti zu errichten, die auf den Namen des Tel-Ghaj-Fonds zu lauten haben. 5. Sämtlich« Sammlungen unter dem Namen Tel-Chaj- Fonds darf lediglich das Direktorium zuweisen. 6. Sämtliche Beträge fließen an eine Stelle. (London, Jewish Colonial Trust.) 7. Zu bereisen sind die Länder: Rumänien, Tschechoslowakei, Italien, Jugoslawien, Bulgarien, Polen und Aegypten. Herr Dir. Belilowsky wird Italien und Polen, Herr Großmann Italien und Aegypten bereisen. 8. Alle Eingänge werden regelmäßig in der „Neuen W-elt", im „Naien Weg" und im „Rasawjet" ausgewiesen. __________ Wehrpflichtige aus Polen Das Konsulat der Republik Polen in Wien gäbt folgendes bekannt; Gemäß Art. 25 des Gesetzes über die allgemeine Wehrpflicht und § 90 der Durchführungsverordnung zu diesem Gesetze weiden alle in der Rapmbliik Oesterreich wohnhaften, im Jahre 1912 geborenen polnischen Staatsangehörigen männlichen Geschlechtes, ferner alle vor dem Jahre 1912 geborenen, hier ansässigen polnischen Staatsangehörigen, welche das Alter von 50 Jahren noch nicht überschritten und sich aus irgendwelchen Gründen bisnun zwecks Eintragung in die Militärassentverzeichnisse nicht gemeldet haben, aufgefordert, sich in der Zeit vom 1. Oktober bis 30. N o v e mber 1932 im Konsulat der Republik Polen in Wien, III., Rennweg 1, zur Eintragung in die Verzeichnisse der Steihuigspilichtigen persönlich zu melden. Die aus wichtigen Gründen am persönlichen Erscheine,» verhinderten Meldiing^pflichtigen, ferner die in Albajuen wohnhaften polnischen Staatsangehörigen hajben in, der obbezeichnefen Frist ihre Meldung schriftlich vorzu-neJjimon. PersonaJdokumente, Idcutitätsand Meidenaohwehse sind mitzubringen, beziehungsweise einzusenden. , Die Nichterfüllung der Meldepflicht wird gomiiß Art. 97 de<s bezogenen Gesetzes geahndet. Ferner — die Spielerei mit dem Begriff „Intensive Landwirtschaft". „Intensive Agrikultur" ist ein Schlagwort geworden. Ein jeder spricht davon, ein jeder versteht etwas anderes darunter. Die landläufige Meinung ist, daß bewässerter Boden, auf dem Orangen gepflanzt werden können, „intensiver" Boden ist. Gewiße Kreise haben den Ausdruck „intensiver Boden" geprägt So enthalten auch die meisten Vorschläge, die von den Fachleuten dieser Kreise kommen, nicht etwa die Intensivierung der Landwirtschaft, sondern die Orauagen» kultur. Diese Herren „Intensivisten" treiben uns in eine Monokultur hinein mit allen ihren Gefahren. Ich hatte schon vorhin die rapide Entwicklung der Orangenproduktion erwähnt, die uns vorübergehend vor die Tatsache einer Ueberproduktion stellen und uns einen Scharfen Kampf mit den anderen Produktionsländern aufzwingen wird. Das ist ein Nachteil dieser „intensiven" Landwirtschaft. Der andere ist* daß Baumkulturen niemals die Grundlage für die Ansiedlung mittelloser oder kreditbedürftiger Einwanderer abgeben können. Die erste Aufgabe einer Kolonisation, die Massen anzusiedeln hat, ist, solche Zweige der Landwirtschaft zu wählen, die den Kolonisten in der allerkürzesten Zeit in die Lage versetzen, von den Erträgnissen des Bodens zu leben. Und bei Orangen muß man fünf bis sechs Jahre auf den Ertrag warten. Der Kolonist soll zwar Fruchtbäume, und darunter Orangen, anbauen, aber zunächst hochwertige Erzeugnisse hervorbringen, die ihn möglichst bald ernähren können. Sonst kehren wir zum System der „Stütze" der Baronschen Anfänge der Kolonisation zurück. Was ist noch außerdem die Folge dieser Pläne? Daß F r e n c h z. B. auch für die sogenannten landlosen Araber dieselbe Kolonisation empfiehlt wie die von den jüdischen Experten für unsere Siedlungkandidaten ausgeübte. Er fordert für den arabischen Fellachen 20 Duman bewässerten Bodens, auf dem er eine Orangenpflanzung anzulegen empfiehlt und die Kolonisation soll 800 Pfund per Familie kosten. Ein Fellach wird bei ihm aus Gerechtigkeitsgefühl wahrscheinlich — für 800 Pfund — kreditwürdig. Er schlägt uns gewissermaßen mit unserer eigenen Rute. In diesem Zusammenhang muß ich von neuem auf die große Sünde der Bodenverschwendung in Palästina hinweisen. Wenn ich von. jeher eine bewässerte- Fläche.. von 10 , Dunaniy.als genilgend für eine aus fünf Köpfen bestehende Familie forderte, so geschah es aus der Ueberlegung, daß^eirie solche^Flache bei intensiver Bewirtschaftung j^cht|^ie|n?die ^Familie .tvollj' beschäftigen, sondern auch genügend ernähren kann. Ist die Fläche größer, so kann , sie nicht erst intensiv bewirtschaftet werden. Denn Intensität in der Landwirtschaft ist nicht zuletzt eine Funktion der Fläche. Eine zu große Fläche wird nicht gut angebaut oder bedarf fremder, gedungener Arbeitskräfte, erfordert tierische oder mechanische Zugkraft und verringert die Aussichten für neue Einwanderer, die ebenso Anspruch auf Kolonisation haben wie die glücklichen Anwärter auf den Boden des K. K., die schon im Lande sind. Die weiteren Folgen habe ich schon erwähnt: auch für die Araber werden große Flächen gefordert. Eine in jeder Beziehung gefährliche Gier nach Land der Beati praesentes. Und ich kann nicht umhin, auch bei dieser Gelegenheit dem Schmerz Ausdruck zu verleihen, daß infolge großer Widerstände parteimäßig eingestellter leitender Kreise der zionistischen Bewegung bislang die Errichtung einer ersten Musterkolonie verhindert wurde, die, auf gesunder Grundlage intensiver Landwirtschaft aufgebaut, den Beweis erbracht hätte, daß man in Palästina Menschen direkt auf dem Lande in rentablen Wirtschaften ansetzen kann. Hätten wir auch nur eine solche Kolonie, so wären uns weder Hope Simpson, noch French mit ihren in bedeutendem Maße auf Zahlen und Vorschlägen der eben bezeichneten zionistischen leitenden Kreise aufgebauten Pläne und Absichten gefährlich. Wann werden wir endlich die erste Siedlung auf Grundlage wirklicher intensiver Landwirtschaft erleben? JV. Nun müssen wir Selbstkritik üben und uns einmal unser eigenes Programm ansehen. Am Anfang steht bei uns die Forderung des Kolonisationsbeginnes. Wir behaupten — und mit Recht, — daß die Kolonisation nicht eine Sache der Wohltätigkeit ist, nicht mit gesammelten Geldern von einer politischen Kontrollinstanz gemacht werden kann, als welche doch die Zionistische Organisation als die im Mandat vorgesehene Agency zu wirken hat. Aufgabe der Zionistischen Organisation ist es, behaupten wir, nicht direkt zu kolonisieren, sondern ein wachsames Auge darüber zu haben, daß die Mandatarmacht in Erfüllung der ihr durch das Mandat auferlegten Obliegenheiten alles das tut, was erforderlich ist, um das Land zur Aufnahme von Einwanderern in großen Zahlen vorzubereiten. Es ist eine ganye Skala von Maßnahmen, die zu treffen sind. Hören wir einmal, welche Ausgaben das Colonial Office selbst als kolonisatorische Maßnahmen ansieht und für finanzierungswürdig betrachtet. Der „Colonial Development Act" von 1929, welcher Anleihen für Kolonien und Mandatländer vorsieht, ein Gesetz, auf welches ich schon auf dem Züricher Kongreß hinwies, zählt als solche Maßnahmen neben der Verbesserung von Transport- und Verkehrsmitteln, den Bau und die Verbesserung voü Häfen, neben der Entwicklung der Landwirtschaft, der Fischerei, des Forstwesens, auch die Erschließung, Drainage und Bewässerung von Land, Förderung der Methoden und der Praxis der Landwirtschaft und Industrien, Organisation von Genossenschaften, des Absatzet von Produkten usw., kurzum alles, was wir als Kolonisationsregime uns vorstellen. Die Mandatarmacht versteht — bislang allerdings nur theoretisch — daß ei Pflicht einer Regierung ist, alle aufgezählten Maßnahmen zu treffen und sie auch zu finanzieren. Nur wendet sie dies praktisch auf Palästina nicht an. In bedeutendem Maße sind wir selbst schuld daran. Denn wir versuchen es selbst zu machen. Mit welchem —• quantitativ geringen — Ergebnis, wissen wir ja. An der Aufgabe gemessen, ist das, was wir mit einem gewaltigen Aufgebot von Kräften und Mitteln vollbringen, eine Spielereh Denn das Ziel ist doch: in einer nicht allzu langen bestimmten Zeit einer solchen Zahl von Juden Ansiedlung in Palästina zu ermöglichen, die zur Bilduhg einer Mehrheit notwendig ist. Dies ist ein arithmetisches Rechenproblem. Wenn die Araber, die heute 80 Prozent der Bevölkerung ausmachen, sich um 22.000 bis 25.000 Köpfe jährlich vermehren, so ist es doch ohne weiteres klar, daß wir, um in absehbarer Zeit die Mehrheit im Lande zu werden, mehr als 28.000 Juden ins Land bringen müssen, sonst läuft uns das Ziel davon. Jedes Jahr, in dem wir nur 5000 bis 6000 Menschen ins Land bringen, ja sogar, wenn es 20.000 sind, entfernt uns vom Ziel. DaB scheinen unsere Politiker nicht zu sehen. Wenn sie uns nachsprechen, daß sie ebenso wie wir eine jüdische Mehrheit im Lande haben wollen, so sprechen sie nur davon, tun aber das gerade Gegenteil durch ihre politischen und Ökonomischen Maßnahmen: sie entfernen uns vom Ziel. Es ist klar, daß das Regime der staatlichen Kolonisation das einzige Mittel ist, zur Erlangung des zionistischen Zieles. Und darum ist diese Forderung unser wichtigster Programmpunkt. Wir können und wollen nicht selbst Kolonisation treiben. Wir fordern, daß die Mandatarmacht dies tut. Der Weg neben den oben aufgezählten Maßnahmen hiezu ist — die Gewährung von langfristigen Siedlungsanleihen, und zwar von genügend großen Anleihen, und im richtigen Augenblick; von. Anleihen, die für^difr: vollständige Einrichtung auf Grund einer vorsichtig aufgestellten Rentabilitätsberechnung ausreichen; von Anleihen, die das Gespenst von Konsolidierungsarbeiten und anderen Formen der späteren Geldleistungen ein für allemal verbannen. Wir bekämpfen die Kolonisation auf Grund der zionistischen Budgetwirtschaft, der Abhängigkeit vom sogenannten „Takzif", wie sie nun einmal von dem System der Kolonisation der Zionistischen Organisation nicht zu trennen ist. Und nun droht uns, den Revisionisten, das gleiche Schicksal wie der Arbeiterpartei, die ihre Genossen bislang auf die sattsam bekannte Weise kolonisiert hat und sie noch kolonisiert: nämlich die Abhängigkeit vom Takzif. Wir sind auf dem Wege, Kolonien zu gründen. Unsere Jugend ist ungeduldig, sie will kolonisiert werden, schon bald, bevor wir die oben aufgezählten erforderlichen Grundlagen geschaffen haben. Sie kämpft um den Boden des Keren Kajemeth, und wenn einmal eine revisionistische Siedlung besteht, wird auch sie sich später um den Takzif schlagen müssen.. Freilich will unsere Jugend auf privatem Wege sich einrichten, ohne die Zionistische Organisation. Solange es sich um die Beschäftigung als Arbeitnehmer auf fremden Wirtschaften handelt, ist dies noch möglich, wenn auch durchaus nicht leicht. Denn es sind große Ausgaben unumgänglich, auch wenn man sich als Arbeiter in einer Kolonie festsetzen will. Sollen die erforderlichen Mittel hiefür privat beschafft werden durch eine Anleihe oder einen Vorschuß auf später zu leistende Arbeit, so Ist es ein Weg, der mit großer Vorsicht beschritten werden muß. Zwingen Sie uns nicht, unseren Grundsätzen untren zu werden und unter die Takzif-Parteien zu gehen. (Fortsetzung folgt) Haganah X Anmeldungen: Montag, Dienstag und Donnerstag von halb 8 bis 9 Uhr abends. Jüdischer Wehrsport- und Schützenverein „Haganah", Wien, IX., Nußdorferstraße 16. Aufruf Die „Neue Welt" erhält folgende Zuschrift; Wiener jüdischer Gesangverein, III, Konzerthaus. Wien, im September 1932. Liebwertes Mitgliedl Am Dienstag, den 20. d. M., beginnen wieder die Proben, und zwar im Konzerthaus Holländersaal, pünktlich um 7 Uhr abends. Bei diesem Anlaß wollen wir darauf hinweisen, daß unser Verein in ungebrochener Kraft weiterbesteht. Wir wenden uns daher an alle Mitglieder, aber auch an jene, welche in der letzten Zeit unserem Verein ferngeblieben sind, daß sie treu zu den Bestrebungen des Vereins stehen, die Leitung unterstützen und den Verein fördern. Die Leitung des Wiener jüdischen Gesangvereines.

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