Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 6 (1932)
- Issue
- Heft 256 (12.8.1932)
- Date
- 1932-08-12
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2711613-2711843-2711877--3263-2716620- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 8 DIE NEUE WELT Nr. 2* läßt — kann eine Kreditquelle sondergleichen bieten. Es kann in Palästina eine Entwicklung der Wirtschaft in die Wege leiten, welche eine Masseneinwanderung von jüdischen Arbeitern und Gewerbetreibenden zur Folge haben muß. Die Masseneinwanderung, die einzig und allein die Erreichung des zionistischen Zieles ermöglicht. Mit jüdischem Spargeld, das Größtes schaffen kann, nicht mit jüdischem Spendengeld, das nur Hilfsfunktionen verrichten kann, ist die jüdische Wirtschaft in Palästina aufzubauen. Bruch mit der illusionären, wirtschaftlichen Spendenfondspolitik. Zurück zur Wirtschaftspolitik Theodor Herzls, die das jüdische Kapital und mit ihm die jüdischen Menschen nach Palästina bringt. (Schluß folgt.) Tribüne Eine Her xliffeier beim „Hasdionter Hazair" Herr Jacob Josef sberg (Berlin) berichtet uns: „Am 20. Tamus erhielt ich eine Einladung, .der Herzl-Fcier der .Jugendgruppe „Hasehomer Hazair" in Turka a. Stryj (Ostgalizien) beizuwohnen. Mit Interesse wartete ich auf die Gedächtnisrede für den unsterblichen Führer der zionistischen Bewegung. Zunächst wußte ich nicht, ob es Traum oder Wirklichkeit sei, ich wußte nicht, ob ich mich bei einer Herzl-Fcicr oder bei einer kommunistischen Partei Versammlung befinde, als der Redner, ein junger Student, zu sprechen begann. Der Redner sagte wörtlich folgendes: „Herzl war kein Genie, Herzl war kein Denker, er begründete bloß die zionistische Organisation." Der Redner schilderte dann die Bedeutung von Marx und Werner Sombart, und nach einigen Mitteilungen über die Kongresse war die Gedächtnisrede für den großen Führer beendet. Das ist der Geist, in welchem die Jugend des .jilaeohomer Hazair" in Ostgalizien erzogen wird. Vor jungen Menschen, denen der Schöpfer der zionistischen Bewegung als leuchtender Stern erscheinen soll, wird der große, geniale Führer bagatellisiert, als Alltagsmensch geschildert, während Marx, in dessen Namen in Erez Aufstände gegen den schwer ringenden jüdischen Jischüw organisiert werden, glorifiziert wird. Das ist der Geist, der zur Schändung von Thora-Rollen in einem Beth-Hamidrasch seitens ehemaliger Mitglieder des „Haschomer Hazair" in Ustrzyki-Dolne geführt hat, und das ißt nicht zuletzt der Geist, der dazu führt, daß ein Teil des „Hasehomer Hazair" im Erez zum Kommunismus übergeht, den Zionismus verrät und die Araber gegen die Juden hetzt. Nur die Erziehung der jüdischen Jugend im Geiste des „Britli Trumpeldor" kann dieser roten Assimilation entgegenwirken." Theater7 Kunfft und iBiltlllllllllllllllllllllllllllii a ttu Dir» Rosenmanns Werk über Adolf Jellinek Sachkenntnis, Intuition und außerordentliche sohriftstelleriscJie Begabung baben Dr. M. Rosenmann (Wiener Gemeinderabbiner) befähigt, ein Werk über. Wiens größten jüdischen Kanzelredner, Adolf Jellinek, zu schreiben, das weit über das Niveau ähnlicher Schriften hinausragt. Denn Dr. M. Rosenmann, .der sich hier auch als Gestalter enweist, ging es nicht allein darum, biographisches Material zusammenzutragen und aus ihm das oibligate ,Xebensbild" zu schaffen; sein Bestreben .ging dahin, die Figur Adolf Jellineks in einen historisch bedeutsamen Raum zu stellen, innerhalb welchen ein bis dahin wenig belichtetes jüdisches Leben wirksam wurde. So kam ein Werk zustande, das dem Kulturhistoriker, Sozialpolitiker und dem Forscher jüdischen Gemeindelebens viel Wertvolles zu bieten vermag. Im Mittelpunkt selbst steht natürlich die Persönlichkeit Adolf Jellineks. Dr.- Rosenmann schildert ihn als den großen Orator, als den Prediger, dessen Reden in Inhalt und Form neue . Wege weisen. Der Mann, der von der Größe und dem Ruhm jüdischer Lehre durchdrungen war, fand für seine Ueberzeugung eine neue rhythmische Form und Diktion. Sein aktiver Geist betätigte sich mannigfaltig: Die Pogrome im Osten, die Verleumdung der mosaischen Gesetzeslehre durch die ersten Rassenantisemiten, der spezifisch österreichische Judenhaß der Sohöneaiauer fanden in Adolf Jellinek den kämpferischen Ankläger im Stil des Zolaschen „J'accuse", Dr. iRosenmann zeichnet auch die künstlerische Natur Jellineks, 6ein „privates" Temperament, seine äußere Erscheinung, als den Repräsentanten einer für die jüdische Geistesgcsohicbte interessanten und denkwürdigen Zeit. Das Material des gewissenhaften oind gediegenen Biographen Dr. Rosenmann stammt aus dem Archiv der Wiener Israelitischen Kulfusgemeinde, dem Jüdischen Museum, dem -Hof- und Staatsarchiv und auch aus der Zeuigenschaft von Zeitgenossen des großen Kanzelredner« und Gelehrten. Dr. Rosenmanns Werde „Dr, Adolf Jellinek, Sein Leben und Schelfe n", Josef Sohleeinger-Verlag, Wien, ist ein jüdkoh-thietorisohee Dokument von großer Bedeutung. Ein Nofsdirei des F* €. Hakoah Ihr alle erinnert euch noch an jene Zeiten, da Zehn tausende in Begeisterung den grünen Rasen umsäumten, auf welchem der F. C. Hakoah Begeisterungsstürme auslöste, wenn er in den jüdischen Farben Sieg und Ruhm an die Fahne des Judentums heftete. Ihr gedenkt alle noch der Zeiten, da es der Hakoah als einzigem Klub der Welt gelang, England auf eigenem Grund und Boden niederzuringen. Damals zählte die Hakoah 10.000 von Anhängern, die ihr materiell und moralisch zur Seite standen, und nur sie waren es, die immer wieder die elf SVertreter unserer Farben zu neuen Heldentaten anspornten. Dies ist leider anders geworden. Einige wenige Personen, die man an den Fingern herzählen kann, bemühen sich in grenzenloser Aufopferung, den F. C. Hakoah zu erhalten und ihm die einstige Größe wieder zu verschaffen. Dies ist aber nur dann möglich, wenn die große jüdische Oeffentlfclikeit, wie einst in ollen Belangen, ihrer Mannschaft im Kampf um Ruhm und Ehre zur Seite steht. Es ist eine falsche Auffassung, wenn man glaubt, daß im Berufssport Spitzenleistungen erzielt werden können ohne jeden moralischen und finanziellen Rückhalt von" Seiten der breiten Oeffentlichkeit, und die Leitung des F. C. Hakoah will — wie aus den Tageszeitungen bereits bekannt aus der Interesselosigkeit ihrer Anhänger auch die folgenschwere Konsequenz ziehen, nndcmMeisters c Iiaf tsbcwerb 1932/33 nicht mehr teilzunehmen. Juden Wiens! Unsere Mannschaft hat im Frühjahr in heroischen Kämpfen bewiesen, daß sie noch immer der alte Hakoah-Geist beseelt und daß sie, moralisch durch euch gestärkt, auch weiterhin in der Lage sein könnte, eine führende Rolle im Fußballsport wieder zu spielen. Der F. C. Hakoah, der durch die grundlose Absage seiner Polentournee in eine schwere finanzielle Krise geraten ist, bittet euch in zwölfter Stunde um Hilfe. Werbet für unseren schönen Zweck und laßt euch täglich in der Zeit von 18 Uhr bis 20.30 Uhr. im Sekretariat (1. Bezirk, Wiesingerstraße 11) Aufklärung über beabsichtigte Aktionen geben, damit das Schlimmste verhütet wird. vKmmsBBMmBBanmasESBHmmmmammmwMmmm Eine Studie über die //Gesdudite der synagogalen Musik" Dr. Isaak Manns Dissertation Im allgemeinen ist es nicht üblich, der Oeffentlichkeit von Dissertationen Kenntnis zu geben. Solche Arbeiten gehören in den Rahmen akademischen Bezirkes, aus dem sie nur die Drucklegung befreien kann. Diesmal kann davon Abstand genommen werden, sowohl des Stoffes als der Perspektiven wegen, die die Arbeit des jungen Musikgelehrten Dr; Mann „Geschichte der synagogalen Musik" eröffnet seilen will. Nur ein Mensch, dessen Kenntnis der musikalisch-jüdischen Probleme sich mit Intuition und Fanatismus vereinigt, konnte an solch eine Aufgabe herantreten. <■ Schon die Gliederung der Dissertationsschrift läßt den Umfang des Studiums erkennen: 1. Funktionäre der Synagoge; 2. Historische Entwicklung der Liturgie; 5. Historische Entwicklung des Synagogengesanges; 4. Lesung des Pentateüchs; 5. Kantillation der Stammgebete; 6. Die Epoche der Piuth; 7. Traditioneller Gesang der Askenasim. Wichtig sind die Abschnitte, die eine neue Deutung der Taamim (Akzente) und die Analogien in Vortrag und Responsen bei der synagogalen und frühchristlichen, gregorianischen Kirchenmusik behandeln. Einzelne Hinweise auf Akzentzciehnungen, tabellarisch kommentiert, Besprechungen der Kantillation der Stammgebete, Geißelung profanierender Plagiate durch bedenkenloses Hintragen fremden musikalischen Gutes in die synagogale Musik werden auch dem Nichtspezialisten wertvoll sein. j Dr. Manns Arbeit verdient die Beachtung der Musikwissenschaft und verdient auch die Herausgabe durch einen Verlag, der der neuzeitlichen Musikforschung Rechnung trägt. Die Ballade vom Leutnant Trumpeldor Gerade in den Tagen, da das 15. Jubiläuni der Jüdischen Legion gefeiert wird, muß wohl eine musikalische Ballade, die dem Helden Joseph Trumpeldor gewidmet ist, mit umso größerem Interesse aufgenommen werden. Der Schriftsteller Georg Mannheimer und der Komponist Walter Kolin haben gemeinsam ein Melodram geschaffen: Die Stimmung der Tage, in denen das Heldentum Trumpeldors aufging, der Zauber heroischer Taten. Ein kräftig gehaltener, an dynamischen Feinheiten reicher Klaviersatz untermalt teils wuchtig, teils lyrisch den knapp gehaltenen, balladesken Text, so daß ein einheitliches Stück zustaudegekommen ist. Das Tempo di Marcia gibt dem Ganzen Schlagkraft und Rezitationswirkung. Für Festauf führungen ist dieses gelungene Werkchen überaus geeignet. „Die Ballade vom Leutnant Trumpeldor" ist im Verlag Dr. Josef Flesoh, Prag, erschienen. t j. t. 1 Meyers Lexikon, 7. Auflage in vollständig neuer Bearbeitung, Band XIII (erster Ergänzungsband), Aabenraa—Engländer. In Halbleder gebunden 30 RM. Verlag Bibliographisches Institut A, G., Leipzig. — Nachdem das Hauptwerk der großen Nachkriegsausgabe von „Meyer» Lexikon" in 12 Bänden abgeschlossen ist, beginnt der Verlag jetzt mit der Herausgabe eines dreibändigen Nachtrags (Bd. XIII bis XV), der rund 40.000 Stichwörter und Artikel mit 1200 Textabbildungen und 170 Tafeln, Karten und Beilagen umfassen soll. Da neben den neuen Stichwörtern,: die stets durch * gekennzeichnet sind, auch alle wichtigen Artikel des Hauptwerkes bis zur Gegenwart weitergeführt werdeu,ist dieser Nachtrag durchaus ein selbständiges, in sich geschlossene« Lexikon und als "die «mfa«8endst^ Gegenwartskunde zu! bezeichnen, die wir besitzen. Die zahlreichen farbigen und schwarzen Bildtafeln, die prachtvollen Karten und Stadtpläne sind von der bekannten technischen Qualität, die die Werke des Bibliographischen Instituts von jeher auszeichnet. Im ganzen darf man wohl sagen, daß wir hier einen einzigartigen Kulturspiegel der Zeit von 1925 bis « 1931 vor uns haben, ein Werk, das nicht nur für die Besitzer von „Meyers Lexikon" eine unentbehrliche Ergänzung darstellt sondern als in sich geschlossenes Gegenwartslexikon für jeden Menschen, der auf der Höhe der Zeit stehen will, einen unbedingten Eigenwert besitzt. Rabbiner Moses Horowitz an einer neuen Wirkungsstätte. Kürzlich wrnrde Rabbiner Moses Horowitz, der Kozlowcr Raw, in die neue Synagoge des Vereines „Bnai Brith" in der Brigittenau engagiert. Rabbiner Horowitz, ein bewährter Zionist und bedeutender Redner, erfreut eich seit langem einer außerordentlichen Beliebtheit in allen jüdischen Kreisen. Berühmt sind seiine periodischen Vorträge aus dem Talmud und andere, die er auch imMaimonides-Institut oft absolvierte. Horowitz entstammt der berühmten galizischen Familie der Rabbiner Horowitz, ist ein Enkel des Rabbi Meschulam Horowitz und der Sohn des derzeitigen Stanislaw er Raw, welcher Mitglied der Jewish Agency ist. Mit dem Einzug Horowitz' dn die Brigittenau wird dortselbst eine Verstärkung des religiösen Lebens erwartet. Vereinsnadiriditeii V. Z. H. „Theodor Herzl". Alle in Wien weilenden ■ Bb., Bb. werden ersucht, sich ehestens beim Ferialleiter j Otto Meißner, IX., Porzellangassc 24, Tel. A-ll-1-73, zu i melden. Samstag, den 13. d. M., Zusammenkunft im Heim,; IL, Krummbaumgasse 10, 20 Uhr. Zionistische Sektion XX. Es wird hiemit bekanntgegeben, daß die Zionistische Sektion, XX., Jägerstraße 30, wie alljährlich Minjan für die Hohen Feiertage veranstaltet. Herr Oberkantor David Re s n d k aus Rechowot (Palästina) erwies uns die Liebenswürdigkeit, uneigennützig als Vorbeter zu fungieren. Her Oberkantor Resnik wird diesen Samstag im Z i o n - H e i m vorbeten. Zionistische Jugendgemeinschaft „Brith Herzl", Wien, XX., Jägerstraße 30. Wochenprogramm. Samstag, 13. August, ab 4 Uhr nachmittags: Sichoth -der Kindergruppe, Kwuzah „Tikwah" und Kwuzah „Dror"; halb 8 Uhr abends: Plenarversammlung mit anseht Referat; JO Uhr abends: Nachtwanderung, Abmarsch vom Heim. Sonntag: Wanderung (eventuell Badeausflug), Abmarsch 8 Uhr früh vom Heim. Montag geschlossen. Dienstag, 8 Uhr: Kwuzah „Tikwah". Mittwoch, 8 Uhr früh: Kwuzah „Achwah". Donnerstag, 8 Uhr: Führersichah. Noch ist es nicht zu spät! Am Samstag, den 13. cl. M., wird mit Schiffmanns berühmt gewordener „Sensationswoche" Schluß gemacht. Nützen Sie Ihren Vorteil, sehen Sie sich in den Schaufenstern an, wieviele schöne und gute Waren Sie jetzt noch zu den phantastisch niedrigen Sensationspreiseu bekommen... und kaufen Sie, bevor der eine oder andere Gelegenheitsposten ausverkauft, ist. Hier einige Beispiele von Hunderten: Reinseidenblusen oder Waschseidcnbluscu mit Capeöügel und bunter Masche nur S 1,98, Salzburger Zephir-Dirndlkleider S 2,50, Reinseiden-Damenkleider mit aparter Imprime-Weste S 5,90. Für starke Frauen (bis 160 Zentimeter Hüftenweite) Gartenkleider in dunklen Dessins S 2,20, Dachauer Zephir-Dirndlkleider in reizenden gewebten Karos S 3,90, Waschseidenkleider, gute Paßform, viele schöne Dessins S 9,80, K.-Seiden-Mongol-Frauenkleider mit langen Aermeln und Schalkragen S 14,90 usw. Pelzmäntel zur Vorsaison spottbillig, z. B.: Nutrialamm-Mantel, nur aus ganzen Fellen, mit eleg. Brokatfutter S 115.—, Seal- Mäntel mit eleg. Bordürenbrokat gef. S 130.—, Bisam- Wammen-Mäntel, ganz piquiert und gefüttert S 298.—,. Risam-Rückenmäntel, ganz piquiert und Crepe-de- Chine gef. S 375.—, Damen-Bos-Spangenschuhe, braun, beige, schwarz, Leder gef., alle. Größen S 4,90, Herren-Modehalbschuhe, braun, alle Größen S 7,90 und viele Hunderte anderer Sensationen. Fahrtvergütung, Provinzversand per Nachnahme. Schiffmanns „Warenhaus der Sparsamen", Wien, IL, Taborstraße 48. ' _____ E Unsere geschätzten Leser werden auf die jüdische Buchhandlung Hermann Tuchner (siehe Inserat) beson« ders aufmerksam gemacht, wo für alle Lehranstalten sämtliche Schulbücher, auch antiquarisch, zu ermäßigten Preisen erhältlich sind. Leihbibliothek eröffnet. 10 Gro* sehen täglich. Keine Nebengebühren, Für Anfragen Telephon R*41*4*20. _ E Jüdifdie Sport* und lllllllllilll Turnbeweguns "Zum Konflikt HakoabdRoInisdher Fußballverband Wie unseren Lesern bereits bekannt ist, (hat der Polnische Fußballverbaml vor einigen Wqcben einer bereits fix abgeschlossenen Tournee der Häköaii. seine Genehmigung verweigert. Als Grund hiefür wurde mangelndes Können des Wiener Vereines und,' auch „sonstige Vorfälle", die sich "am vorigen Jahr ereignet haben sollen, angegeben. Der F. C. Hakoah besehritt nun den einzig richtigen Weg, er wendete sich:;au den Fußballverband, dessen Mitglied er ist, und' ersuchte um Intervention. Die anständige Wiener Presse kritisierte scharf das Vorgehen der Polen und forderte den Wiener Fußballverband auf, über Polen so lange den Boykott zu verhängen, bis es sich dazu bequemen werde, das Unrecht wieder gutzumachen und.das Verbot aufzuheben. Unter diesem Druck intervenierte also der Verband und die Antwort der Polen sist auch" prompt eingetroffen. Nicht nur, daß diese die Stirn haben, in diesem Schreiben den Wiener Ligaklub zu verleumden undt ungerechte; Vorwürfe zu machen, ,fordern■< sie nach air demj Vorgefallenen in einem :Ätemiu!g' gleich1 die