Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 6 (1932)
- Issue
- Heft 254 (29.7.1932)
- Date
- 1932-07-29
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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3eHe~l DIE NßÜE WÖLt Ülä. nationale Arbeiter» Organisation Tori Vladimir Jabof insk'y ■ Die revisionistische Konferenz in' Prag im Jahre 1930 hat sich bereits mit der Frag«' der .Schaffung, elfter national ein ÄV b*e i t e r o r g a h i s a t i 6 n beschäftigt und einen Beschluß angenommen; -wonach zunächst festgestellt werden - soll, ob die bereits existierende HrÄadruth (.die sozialdemokratische Arbeiterorganisation in .Palästina) in eine rein gewerkschaftliche Organisation auf ■ der Basis . politischer Unparteilichkeit und neutrale/ A f b e i t s b es c h a f f uri gumgewandelt-werden könne. Erst Wenn sich dies als' unmöglich erweist, soll an> die Bildung einer-' nationalen Histadr,uth (Gewerkschaft) geschritten werden. Aber weither ist klar geworden, daß die Umwandlung-der alten Histadruth unm.öglich ist. Eine Zeitlang war' diesbezüglich zwischen 'der ^revisionistischen Exekutive und dem Sekretariat der Histadruth eine Korrespondenz ith Gange. Diese verlief, in höflichem und sachlichem Ton gehalten, r e s u 11 a 11 o s, und. es' zeigte sich, daß die Histadruth in ihrem alten Fahrwasser bleibt, d. h. im Geist der Politik, der in ihr. herrscht.'Was das im täglichen'Leben des Arbeiters bedeutet, 'der diesen Pajrteigeist nicht verträgt, welche Summe materieller Entbehrungen und moralischer Erniedrigungen auf Schritt und Tritt vorhanden ist, kann nur derjenige ermessen, welcher sich in. Abhängigkeit 'von der. Histadruth befunden hat- \ . " Es genügt allerdings das Beispie.1 der Tageszeitung „Dawar". ' Der „Dawar" -nennt sich Organ der Histadruth, und nicht der Partei: Er hat ein großes Defizit, das alle Mitglieder der Histadruth .decken müssen. Gleichzeitig aber überfällt „Dawar" mit Vorliebe die R e v i s i o n i s t e ri und die Betarim, denen man zu erwidern nicht gestattet. Hingegen druckt man sehr gerne Artikel des „Brith Schalom" ab. ' .. . Rieses-Beispiel der Zeitung der Histadruth genügt, damit-man verstehe, daß jetzt die- Neutralisierung der Histadruth unmöglich ist. Im Fall der Zeitung hieße das, in die Redaktion einen-Revisionisten und*" einen Betar hineinnehmen; in der Chronik die Tätigkeit aller Gruppierungen beleuchten; politische Artikel igegen den Herzl- Zionismus nur auf dem Boden . einer freien" Diskussion bringen; gleichzeitig auch Artikel drucken, welche die politische «Untertänigkeit der Linkenverurteilen; oder weder das.- e.ine noch das, andere drucken -r: es ist klar, daß diq Herren, der Histadruth darauf nicht .eingehen; es ist deswegen auch 'klar, '.- daß. für einen Arbeiter', wenn er Herzl-Zibnist ist, in der Histadruth kein Platz sein kann. - Aber außer . der erwähnten Korrespondenz ■ und außer den . Zeitungsangtiffen sindiin den zwei, .letzte.!} JafjrejCL. . npCh wichtigere , Erscheinungen' ..zu. verzeichnen gewesen' ~ 'Hi"nausdrängungen, Sch.lägereien ' die dies? Ai^führ^nge^ \ .' ,„... ■.'•r ManY.!^ h e o. r e t i-; s cli'e n Standpunkt aus "besser ist; *'wenn''ImLand nur eine rein professionelle Arbeiterorganisation besteht, die' "alle Arbeiter' ohne Unterschjed: umfaßt, Ich;.''.bin' auch theoretisch -dessen :hicht -gewTß.''Äber -drie,'^;Sache steht so," daß' z. B. auch in E u r o p a 'diese ' wünschenswerte Eiri: heii faktisch? n i c.h t gewahrt wird: Im fortgeschrittensten Land der Arbeiterbewegung, in Deutschland, . befinden sich außer sozialdemokratischen Vereinigungen-auch noch* andere, die-ungefähr ein .Viertel bis ein Drittel des. gesamten organisierten Proletariatsumfassen; . ganze 40 Prozent des deutschen Industrieproletariats gehören überhaupt keiner professionellen Vereinigung an und Warten noch auf die'ihnen angemessene Organisation. Dieser Zustand hat in Deutschland keine Katastrophe hervorgerufen; Es wird auch-in Palästina nicht geschehen, r - Die revisionistische1;,W el;t:kpnf erenz wird wahrscheinlich darüber entscheiden müssen, ob die Zeit gekommen' ist, offiziell in. Palästina eine neue, nationale Arbeiterorganisation zu gründen. Vor einigen Jahren handelte es sich? noch um eine ganz kleine Gruppe; langsam ist die Grujppe gewachsen und jetzt zählt die Organisation der revisionistischen Arbeiter und Betarim 700 - Mitglieder» Selbstverständlich ist das eine parteimäßige Organisation. Aber': sobald eine überparteiische, rein professionelle.-. -Föderation geschaffen wird, .welche den, „Klassenkampf" im jüdischen Kolonisationsprozeß ablehnt, dann werden sich ihr laut der allgemeinen Meinung viele Hunderte anderer Arbeiter anschließen,, die mit den Tendenzen der Hista1druth nicht einverstanden sind. . ' , Es gibt da also etwas, womit , man den Anfang machen kann. Die Frage liegt nur/darin, , ob dies not: wendig' und die Zeit niefür schon gekommen ist. Die- Führer der ^Organisation" (der revisionistischen Arbeitergruppe) halben dafür, daß dies . notwendig unddie Zeit hiefür gekommen ist. , Das Sekretariat hat vor ..kurzem an alle revisionistischen und betarischen Organisationen der Galuth ein Zirkular verschickt, worin <s u. a» heißt: -; „Wir hoffen, daß es uns mit der .vereinigten Anr strengung der. Galuth und, Palästinas gelingen .wird, unser Ziel zu erreichen, nämlich im Land eine n a t i o na 1 e Arbeiterbewegung zu schaffen, die ein Stützpunkt für den Herzischen Zionismus sein wird." ... Da» Sekretariat hat auch ein Statutenprojekt für eine „Histadruth .Iwrith .lenmlth'V (Nationale jüdische Organisation) mit folgenden Punkten, ausgearbeitet: 1. Eine jüdisch« Majorität, in Palast i n a -~ a 11 Z i e j. 2..Att*3chluß de» Klassenkampfes. 3. -Neutrale- <mu n i ri p a 1 e) Arbeitsämter in den Städten und Kolonien. . 4. O b 1 i j » t o ri m K « i . (nationales) S c h l e d-s ge ri ch t. . ^Hundertprozentige jüdische Arbeit in de* Jüdischen Betrieben. 6. Die Verbesserung . 4er Arbeitsbedingungen auf der Basis gegenseitiger Verständigung zwischen allen Elementen, die am Aufbau de» Lande9 teilnehmen. Inewisebe» wurden schon iolgende praktische Auf* gaben m Voirraerk genommen: '% Die Bildung von Fachsfektiöa««, Sorge für die Emigranten und ihre Einordnung tue Land, professionelle Ausbildung, Kampf zur jidischen Arbeit, Schaffung von Leih- und Krankenkassen beltiimter und Bereit* Aus der jüdisdien Welt Ein Palästina-Pavillon auf der italienischen LeVante-Messe Die italienische Regierung und die Handelskreise veranstalten in Barl einfe LeVattte*Messe, deren Zweck es sein soll, die Handelsbeziehungen zwischen Italien und den Ländern des Nahen Ostens und des Mittelmeeres zu stärken» Der Präsident der Messe, Antonio Larocca, erklärte, daß die Leitung der Messe auf eigene Kosten einen Palästina-Pavillon errichtet und die palästinensischen Produzenten und Kaufleute eingeladen hat, die Messe zu beschicken. Italien erhoffe sich davon eine Stärkung seiner Handelsbeziehungen zu Palästina. Ein Vertreter der Levante-Messe in Bari studiert gegenwärtig, in Palästina die Möglichkeiten der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Italien und Palästina. Der Oberrabbiner von England als Schiedsrichter George Landsbury, Führer der englischen Arbeiterpartei, richtete an den Oberrabbiner des britischen Reiches, Dr. J. H. Hertz, das Ersuchen, gemeinsam mit dem Papst und dem Erzbischof von Canterbüry ein Schiedsrichteramt in dem „sinnlosen Disput zwischen Großbritannien und Irland" anzunehmen. Wie die J. T. A. erfährt, wird Chief Rabbi Hertz Landsburys Einladung nicht annehmen, da er eine( politische Vermittlerrolle als außerhalb des Bereiches seiner Wirksamkeit liegend erachtet. Eine Schenkung der litauischen Regierung an die Slobodkaer Jeschiwa Der litauische Volksbildungsminister" Schakienis bat im Einverständnis mit dem Landwirtschaftsminister Alexa dem litauischen Rabbinerverband ein größeres Baugelände zur Errichtung eines Neubau3 der weltberühmten Slobodkaer Jeschiwa geschenkt. ' Die Jerusalemer Goethe-Feiern Jerusalem hat bereits, drei Goethe-Feiern hinter sich. Als erste lud die deutsche Kolonie zu einer Veranstaltung im Saal der Templergemeinde unter dem Protektorat des deutschen Generalkonsuls, Professors Dr. Nord, ein. Es fand eine mit großem Beifall aufgeteW^^SSÄ fei IMtMttoQi '; Leibesverstopfung, abnormale Zersetzung' und Fäulnis im Darm, vermehrter Säuregehalt des Magensaftes vergehen bei Gebrauch des natürlichen „Franz- Josef-'-Bitterwassers. In Apotheken ü. Drog. erhältlich. >.--•-y .• •■, .'..,;;'';,;• ..t. ^ömntene Liebhaberaufführung^ .»Qötz.", statt. Die ''deutsche Freimaurerloge „Zur Quelle Siloah" veranstaltete eine öffentliche -Feier. Nach einer gelungenen Aufführung des Goetlieschen Puppenspiels „Der Jahrmarkt von Plundersweilei"? sprach Professor Fodor von der H e b r ä is c h e n U n i v e r s i t ä t über Goethes Leben und Werk. Zuletzt lud die Hebräische Universität zu einer Feier ein, auf der Dr. Pflaum den „Faust" analysierte ■. und Mirjam Schnabel-Höflich den Anfangsmonolog der „Iphigenie",, in der hebräischen Uebersetzung Saul Tschernichowskys, den „Prometheus" in de^r Uebersetzung Jakob Kahns und ,,Mahomets Gesang" auf deutsch zitierte. Professor Josef Klausner zeigte die Einheitlichkeit von Goethes'Werk auf im Gegensatz zu der Auffassung . von den drei völlig verschiedenen Goetheschen Schaffensperioden. Der Präsident der jüdischen Gemeinde Rom Auf Grund des neuen Gesetzes über die jüdisdien Gemeinden in Italien fanden soeben in Rom die Wahlen zur Jüdischen Gemeinde statt. Zum Vorsitzenden der Gemeinde Rom wurde der bisherige Regierungskommissär der Gemeinde, Advokat Pio Tagliacozzo, gewählt. Pio Tagliacozzo, einer der angesehensten Rechtsanwälte Roms, ist auf dem Gebiete der sozialen Fürsorge führend tätig. '. Einwanderung nach Uruguay Die Direktion der Hi^s-Ica-Emigdirecht (HICEM) wird von ihrem Komitee in Montevideo telegraphisch Austro b Palästinensischer Wi'rtschaftSffDienst Palüstinareiite des ÄuStro-Piilä^tineh^ischen Wirtschafts- ■ Dienstes Der Austro-Palästinensische Wiitschafts-Dienst veranstaltet im Frühjahr 1933 eine Palästina-Reise, verbunden mit einem dreiwöohigen Aufenthalt in Palästina. Die Reise, deren Details noch näher bekannte gegeben wenden, wird für die weitesten Kreise die Teilnahme ermöglichen, da die Preise nicht nur äußerst niedrig gehalten sind, sondern ein bequemes Teilzahlungssystem die Möglichkeit schafft, durch kleine Raten sich die Teilnahme zu sichern. Auskünfte werden im Sekretariat de« Aüstro- Palästinensischen Wiitschafts-Üienstes, IX., Berggasse 16 (Handelsmußeum),! Tel.. A-17-5-40, jeden Montag und Donnerstag von halb 5 bis-6 Uhr erteilt. Export nach, Palästina Oesterreichischen Firmen, die Interesse am Export nach Palästina und den benachbarten Ländern haben, steht der Außtro-Paläatinensische Wirtschafts-Dienst mit jMgkttoftea tm- Vwfugufflf, verständigt, daß der Präsident der Republik Uruguay toi iO. Juli das Gesetz, betreffend die Einstellung der Ein* Wanderung nach Uruguay für ein Jahr, bekanntgemacht hat; das Gesetz wird somit am 20. September endgültig in Kraft treten. Von nun ab wird die Einwanderung nach Uruguay für Emigranten, die 2. oder 3. Klasse dorthin kommen mit der Absicht, sich niederzulassen, verboten sein. Keine Ausweisung polnischer Juden aus Luxemburg Wie seinerzeit gemeldet wurde, hatten die Verwaltungsbehörden von Luxemburg Maßnahmen getroffen, um ausländische Juden, in ihrer Mehrzahl polnische Staatsangehörige, die in Luxemburg als Kaufleute leben, das Landes zu verweisen. Es wurde angenommen, daß diese behördlichen Maßnahmen unter dem Druck der dortigen Handelskammern, die in den jüdischen Kaufleuten eine unerwünschte Konkurrenz für die luxemburgische Kaufmannschaft erblickten, getrofferf worden waren. Die Aktion der luxemburgischen Verwaltungsbehörden veranlaßte den auch bei den luxemburgischen Behörden akkreditierten polnischen Gesandten in Brüssel, Dr. T. Jatzkowsky, in Luxemburg zugunsten der dort seit vielen Jahren lebenden polnischen Juden zu intervenieren. Gesandter Jatzkowsky wies darauf hin, daß diese jüdischen Kaüfleute ihren steuerlichen Verpflichtungen stets regelmäßig nachgekommen sind und in keiner Weise die ihnen seitens der Verwaltungsbehörden zugedachte Behandlung verdient haben. Die Intervention des "polnischen Gesandten hatte zur Folge, daß keine weiteren Ausweisungen von Juden vorgenommen wurden. Weißgardistischer Terror in der Mandschurei Die jüdische Bevölkerung der Mandschurei ist seit einiger Zeit einem wachsenden Terror seitens der russischen1 W e i ß g a r if i s t e n' ausgesetzt. " Als die .neue Regierung , das Finanz- und .Zollamt in Charbin von der britischen Verwaltung übernahm, wurden dort Verzeichnisse von Spenden für den „M. O^ P. R.", das sowjetrussische Rote Kreuz, gefunden, die auch die Namen von' 17 angesehenen nationalgesinnten jüdischen Kaufleuten, die kleine Beträge für diesen Zweck gezeichnet hatten, enthielten. Die jüdischen Kaufleute wurden, ungeachtet ihrer Beteuerung, daß ihnen die Verwendungsart ihrer Spenden nicht bekannt gewesen sei und daß sie. diese bloß im Hinblick auf ihre geschäftlichen Verbindungen mit den den Getreidexport leitenden russischen Beamten' gegeben hätten, verhaftet. In den Wohnungen der Verhafteten wurden Haussuchungen vorgenommen, bei, 4ßnenjiddische Privatkorrespöndenz, von der die ^etßgardisten behaupten», sie enthalte.. kommunistische. Propaganda, beschlagnahmt wurde. Im Zusammenhang mit den Verhaftungen der jüdischen Kaufleute hat die weißgardistische Presse von Charbin mit einer maßlosen antisemitischen Hetzpropaganda eingesetzt. Gegen die jüdische Bevölkerung wird die Pauschalbeschuldigung kommunistischer Propaganda erhoben. Bombenanschlag auf das jüdische Hospital in Tanger Unbekannte Täter haben gegen das jüdische Hospital in Tanger einen Bombenanschlag verübt. Der angerichtete Schaden ist nicht sehr bedeutend. Man glaubt, daß die Bombe von streikenden Arbeitern, die schon ein ähnliches Attentat gegen die große Garage des französischen Bürgers M. Rosseau, verübt haben, gelegt worden ist. Die jüdische Kultur» autononue E§dands ge* fährdet Bei den letzten Wahlen in den jüdischen Kulturrat für Estland haben die Zionisten einen bedeutenden Erfolg gegenüber den Jiddischisten und Sozialisten errungen. Von den insgesamt 20 Mandaten des Kulturrats fielen ihnen 13 zu. In der ersten Versammlung des neugewühlten Rates wurde eine reih zionistische Leitung eingesetzt. Zu seinem Vorsitzenden wurde Herr E i s e n s t a d t, der auch in den beiden letzten Sessionen dieses Amt bekleidet hatte, gewählt, der bisherige Sekretär, Herr KlanimfuB, wurde in seinem Amte bestätigt. Gegen die Wahl des neuen Vorstandes erhoben Sozialisten und Jiddischisten, die gleichfalls eine Vertretung in der Leitung beanspruchten, Protest und verließen, als diesem nicht stattgegeben wurde, demonstrativ die Versammlung. ' Die Opposition will nunmehr einen scharfen Kampf gegen den Kulturrat aufnehmen, was eine ernste Gefahr für den Fortbestand der jüdischen Kulturautonomie bedeutet, da insbesondere die Sozialisten, die im allgemeinen keinen besonderen Wert auf die Erhaltung der Kulturautonomie legen, entschlossen sind, sich aus dem jüdischen Kulturkataster streichen zu lassen, falls ihre Forderungen nicht erfüllt werden. Die Meinungsverschiedenheiten der im Kulturrat vertretenen Gruppen betreffen vor allem die Organisierung des jüdischen Schulwerks. Die zionistischen und jiddischis.tisphen Führer erklärten, sie seien mit der Einführung von jiddischen und hebräischen Parallelklassen au den Schulen einverstanden, die Sozialisten hingegen fordern eine rein jiddische und in sozialistischem Geist geführte Schule. / Die einzige in Estland erscheinende jüdische Zeitung, die Monatsschrift „Unser Wort", nimmt gegen die einseitige Zusammensetzung der neuen Kulturratleitung im Hinblick auf die dadurch heraufbeschworene Gefahr einer Vernichtung der jüdischen Kulturautoftomie •obitf Stellung,