Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 6 (1932)
- Issue
- Heft 244 (20.5.1932)
- Date
- 1932-05-20
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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' Seit« 6 DIE NEUE WELT Nr. 2» Aus Deutschland Mag« 4e» »New** Well« fft» Deutschland % Filialredaktion und Administration* Berlin, CharloHenburg % Joadiirmfalerftrafle 3/ü MHIHiUM^^^^.....llllllllllllillllllllllllllllM^ .....llllllllllllllWIllllllllllllilllillllllli^^^ Rundschau „Isidor ist wieder da!" Im Deutschen Reichstag kam es bei der Sitzimg am 12. Mai zu großen Skandalszenen. Vier nationalsozialistische Abgeordnete hatten im Reidistagsrestaurant gegen den ehemaligen Knpitänlcutnant Klotz ein früheres Mitglied der N. S. D A. P.. eine Attacke geführt, als Revanche für ein Pamphlet gegen nationalsozialistische Führer. Die Affäre wurde daraufhin im Sitzungssaale selbst ausgetragen. Nach mehreren Intermezzi erschien Polizei im Hau« und führte die vier nationalsozialistischen Abgeordneten ab. An der Spitze der Polizeiabteilung stand der Berliner Polizei Vizepräsident Bernhard W e i ß. Die Tatsache, daß es im Deutschen Reichstag zu Skandalszenen kam, gäbe uns noch keinen Anlaß zu einer Betrachtung. Aber hier wurde, so plözlich wie sonst, aus einer deutschen, politischen Affäre eine jüdische. Nicht etwa, daß es um ein jüdisches Thema ging, daß die Ursache der Exzesse in einem jüdischen Inhalt lag — der Ueberfallene Klotz ist ebensowenig Jude wie die nationalsozialistischen Angreifer oder der die Polizei beordernde Reichstagspräsident Löbe. Es gab in dieser Affäre allerdings einen Juden, den Polizeivizepräsidenten. Nämlich Herrn Bernhard Weiß. Diesem Mann sind die Leser der „Neuen Welt" schon begegnet. Sie haben von Herrn Weiß sdion charakteristische Aussprüche vernommen, in denen er sich höchst überflüssigerweise auf innerpolitisches Kampfgebiet begeben hat —jenseits seiner polizeilichen Funktionen. Der Israelit Weiß schwätzt oft und viel über deutsche Belange, die ihn nichts angehen, was natürlicherweise die Judenheit in Deutschland sdiwer schädigt. Diesmal dürfte aber Herr Weiß nidit freiwillig zum Mann der Tat geworden sein. Er ist kommandiert worden. Kommandiert von seinem sozialdemokratischen Chef, dem Präsidenten Grzesinsky, dem es sehr bequem ist, Bernhard Weiß, den Juden, mit dem Odium des Pariamentseinbruchs und der Verhaftung von Abgeordneten -zu belasten. Das Ersdieinen des Juden Weiß mit seiner bewaffneten Madit gab den;Hakenkreuzlern die . willkommene Gelegenheit, aus dem Gewand der brutalen Angreifer in das der Angegriffenen, aus der Rolle der politischen Rowdies in die deutscher Märtyrer zu schlüpfen. Der Ruf „Isidor ist wieder da", der. selbstverständlich unserem Herrn Weiß galt, sollte besagen: „Sieh, deutsches Volk! In unserem Parlament, im Hause der souveränen Vertretung des deutschen Volkes, sind wir dem Juden ausgeliefert!" Wieder' einmal wird auf dem Rücken der deutschen Juden eine dem Judentum ferne Affäre ausgetragen, wieder einmal kann der Ruf „Isidor" eine neue Haßwelle in die Massen tragen. So wehren sie ab Wer sind „sie", die Abwehrler? Und was wehren sie ab?* Es sind die deutschen Staatsbürger jüdischen Glaubens und es ist der Antisemitismus, den sie abwehren. Seit guten Jahrzehnten wehren sie ab. Sie überzeugen ihre Mitbürger von ihrem Wohlverhalten, von ihrem deutschen Patriotismus, sie weisen die Unsdrald des mosaisdien Glaubens nach und beteuern ihre deutsche Reinrassigkeit, kurzum, sie wehren ab. Seit Jahrzehnten tun sie das. Und der Erfolg ist auch da. Alljährlich, wenn die Schwalben wiederkommen, veröffentlicht die C.-V.- Zeitung eine Liste von Kurorten, die wegen ihres antisemitischen Charakters zu meiden seien. Heuer konnte sie, wie sie mit Bedauern erklärt, von der Veröffentlichung einer solchen Liste absehen. Etwa deshalb, weil der Antisemitismus in den Kurorten unter der Wirkung ihrer Abwehr ausgestorben ist? Nein, sagt die C-V.-Zeitung verschämt. Deshalb, weil die Liste der antisemitischen Kurorte zu lang wäre und sie, die C.-V.-Zeitung, den Platz braucht - zur Abwehr des An t isemitismus. Die arme Staatspartei Die deutsche „Judenpresse", ist nervös geworden. Abgesehen von ihren sonstigen deutsdinationalen und wcltbürgerlicben Sorgen hat sie jetzt ein akuelies Gefrett ~ mit der Demokratischen Partei, jener Partei, der jahrzehntelang das jüdische Bürgertum nachlief. Nach deutlichen Einschrtunpfuttgeerscheinungeu bildete sie sich in den Stunden politischer Hochspannung zur Staatspartei um, wobei sie sich den deutschnatipnalen, judenreinen, ein wenig Judäophoben Jungdeutschen Orden zulegte und nur mit Widerstreben einige gezählte Parade^lsraeliten in ihren Reihen behalt, darunter don Di, Gustav Stolper, der erklären mußte, daß er kein Jude sei. . Niditsdestoweniger wurde diese Partei von der gesinnungstüchtigen „Judenpresse*' kräftigst unterstützt,, so sehr unterstützt, daß jetzt die vier staatsjmrteilicheu i Landtagsabgeordneten Württemberg« mit den — Nationalsozialisten wegen Beteiligung an einer nationalsozialistischen Regierung verhandeln. Mehr noch. Ein Berliner Blatt erzählt vom Bestreben einflußreicher Faktoren, die Staatspartei judenreiu zu halten, erzählt, daß vor den Landtagswahlen das Problem der judenreinen Kandidatenliste eine Rolle gespielt habe, daß sich im Schöße der Staatspartei Diskussionen abgespielt haben, „die ein boshafter Chronist beinahe unter der RubrÜc antisemitischer Exzesse verbuchen könnte . . ." Das in der Partei der Stolper, Georg Bernhard, Bruno Weil und des C. V. deuscher Staatsbürger jüdischen Glaubens! Und heute verkündet der „Demokratische Zeitungsdienst", daß den Juden die Schuld am Zusammenbruch der Staatspartei zuzuschreiben sei. Der Jud ist schuld, sagen die Herren Demokraten. Und die Herren Juden haben bisher immer auf die Karte der „Demokratie", des „Fortschritts" gesetzt, auf Parteien, bei denqn man für ein paar Wahlmonate Unterschlupf findet. Berliner Nachrichten Regelmäßige Zusammenkünfte. Die Revisionisten Berlins treffen sich jeden Dienstag ab 8 Uhr abends im Cafe Kornreich, Berlin-Charlottenburg, Fasanenstrafie, direkt neben der Synagoge. Separierter Raumf Auch die von auswärts in Berlin eintreffenden Gesinnungsgenossen werden auf diese Zusammenkünfte aufmerksam gemacht. Meir Grofimann kommt nach Berlin. In etwa vierzehn Tagen kommt der Vizepräses der revisionistischen Weltunion, Herr M. Großmann, nach Berlin und wird hier im Rahmen einer vom Brit Trumpeldor veranstalteten öffentlichen Kundgebung sprechen. Die „Pnwag", Palästina-Waren-Agentur, teilt allen Freunden der Tozeret ha-Aretz mit, daß soeben eine neue Lieferung der allseits beliebten Palästina-Produkte (Orangeade, Wein usw.) eingetroffen und zu billigen Preisen zu haben ist. Anfragen: „Pawag", Berlin-Charlottenburg, Joachimsthalersträße 5/IL Tel, J. I. Bismarck 55-90. Vortrag Hans Eger. Sonntag, den 29. Mai, spricht Ref. Hans Eger, Mekafed ha-Ken des Brit Trumpeldor in Berlin, über seine Palästina-Eindrücke. Ort: Großer Saal der Kultusgemeinde, Rosenstraße. Das genaue Thema und der Beginn werden noch bekanntgegeben. Vortrag im Betar. Im Rahmen eines Heimabends sprach am Sonnabend, den .,14; Mai, Herr Ben Hör in aus Palästina im Betar-Heim (Grenadierstraße la) über das Thema: „Zionistische. Politik und die Lage in Palästina". Nach dem Vortrag f^h^d eine Diskussion statt, die einen sehr lebhaften Verlauf nahm und in welcher viele unklare Fragen geklärt wurden. Frankfurt am Main Der „Geserd" hielt hier eine auch von \Zionisten gut besuchte Versammlung ab über■ Judenfrage und Sozialismus. Nach einem niveaulosen Referat des Geserdsekretärs aus Berlin sprachen in der Diskussion Dr. Pomeranz (linker Zionist), Markus Schimmel und Dr. Arnsberg (Revisionisten). Bei Beginn von Dr. Arnsbergs Rede kam es schon zu Auftritten, die sich steigerten, als man ihm die Diskussion beenden wollte, obwohl die Rednerliste noch nicht erschöpft war. Als die Kommunisten mit Brachialgewalt vorgingen und die Revisionisten und Betarim sich wehrten, löste die Polizei die Versammlung auf, so daß der revisionistische Redner eigentlich das „Schlußwort" hatte.- Diese Versammlung hat gezeigt, daß der Revisionismus und der Betar den Kommunisten entgegentreten können, auch wenn diese zum Terror greifen. __ B. T. Jakob Klatzkin 50 Jahre. Vor einigen Tagen hat der bekannte jüdische Philosoph Jakob Klatzkin sein 50. Lebensjahr vollendet. Jakob Klatzkin wurde 1882 in Kartuszkaja Bereza (Weißrußland) geboren, war 1909 bis 1911 Redakteur das zionistischen Zentralorgans „Die Welt", später Leiter des Hauptbüros des Keren Kaiemeth in Köln. 1915 bis 1918 redigierte er in der Schweiz das „Bulletin Jucf"; ferner gründete und leitete er den Verlag „AI- II amischmar" (Lausanne), war 1921 bis 1922 Mitherausgeber der „Freien Zionistischen Blätter" in Heidelberg und ist Mitbegründer des .^Eechkol"-Verlages in Berlin, in dem er gegenwärtig als Chefredakteur die Herausgabe der lSbändigen „Eucyklopaedia Judäica" in deutscher und hebräisober Sprache leitet. Klatzkin veröffentlichte 1902 rabbinisobe Novellen in hebräischer Sprache: „Pirche awiw", deutsch 1912 die Schrift' „Das Problem der Bewegung" und 1920 eine Monographie über Hermann Cohen in hebräischer und deutscher Sprache. In seinem Werk „Probleme des modernen Judentums" (1918, zweite Auflage: „Kroate und Entacheidung", 1921) vertritt Klatzkin eine bis zu ihren letzten Konsequenzen durchdachte Lehre der Galut-Verneinung und des formale» Nationalismus, Der Philosophie Spinozas ist Klatskin* hebräische UeJ>er«e.tzuug 4« tJEt'W (1923) und eine hebräisch« M<^egraph£ Pw'- 4e» P&iJosophen (1984) gewidmet $ d«p' *g#c|p|^ ujid rönüsohen Phi*f losophie •eme Sammlung .v#n - 'A^^T^m'^jAisohn^t''- M0$omm" (1925). ......' ' Zu Max Uebelmanna;8J, Geburtstag. Im neuen Hause des Vereines Berliner» Künstler in der Tiergarten« , strafte wurde die Auwi?Hp«g von Bildnissen Ma» Liefoernianns eröffnet, die sieh als eine Vorfeier zu» 8* Geburtstag des Meisters, der auf den 20. Juli 1952 milt, 'darstellt- Die Reihe' d«f Porträts, die 33 Werk* uaifaßt und von Fruh^vbeitejd um 1880 bis zu dem grandtoaen Bildnis des Chirurgen Sauerbruoh aus dem Jahre 1§52 reicht, vermittelt eipe außerordentliche, höchst ein-i druck volle Anschauung von1 diesem Scmder^gebiet der Läejbernxannschen Kunst, ______. i Ist Hitler für oder gegen Entrechtung der deutscheil Juden? In der Sitzung des Rechistages griff der sozialdemokratische Abgeordnete Dr. B r e i t s c h e i d die Zickzack- Politik der nationalsozialistischen Partei außerordentlich' scharf an und führte u. a. aus: Aus allen Ihren Veröffentlichungen ergeben sich überhaupt die schlimmsten WidersTÜche und Unwahrheiten. Hitler hat 7!. B. dem „New York American" ein Interview gewährt, in dem er sagte: „Ich bin nicht dafür, daß diö Rechte der Juden In Deutschland beschnitten werden. Ich will nur, daß die Juden nicht mehr Rechte haben als die anderen." (Stürmische Heiterkeit.) Wie steht das mit Ihrem Antisemitismus in Einklang? 9 Dazu bemerkte der nationalsozialistische Abgeord-i netc Hauptmann G ö r i n g, bekanntlich die rechte Hand Hitlers: „Es ist ja längst festgestellt, daß das Interview nicht stimmt!" Dr. Breit scheid: Sie dementieren ja alles« Aber ich halte mich an den Artikel im „New York' American", der mit dem Bilde Adolf Hitlers, das er der Zeitung zusammen mit dem Interview zur Verfügung ge« stellt hat, geschmückt war. Das Interview Adolf Hitlers im „New York American" erschien ,vor vielen Monaten, zu einer Zeit, als Hitler sich dem Auslande gegenüber als regierungsfähig repräsentieren wollte. Die Aeußerungen Hitlers über den Antisemitismus der NSDAP, hatten damals viel Aufsehen erregt, wurden aber weder von Hitler noch' sonst von einer nationalsozialistischen Stelle dementiert. Die Aeußerung Hauptmann Görings im Reichstag, daß die Unrichtigkeit des Interviews „längst festgestellt" sei, kam für alle, die mit der Angelegenheit vertraut sindj überraschend. Justizskandale in Hannover Das Hauptorgan der deutschen Sozialdemokraten^ „V o r w ä r t s", bringt den folgenden Bericht aus Hannover: „Die hannoversche Justiz ist ein Kapitel für sich..» Kürzlich hat ein Gericht in der Provinz Hannover einen, Redakteur freigesprochen, der dem Oberpräsidenten Noske in verleumderischer Weise nachgesagt hatte, er habe als Reichswehrminister Reichsgelder an Deserteure verschleudert. Der Freispruch erfolgte, obwohl daö Gegenteil richtig ist.. Hoch aber klingt das Lied vom , braven Richter, der. weiß, was er zu tun hat, wenn es sich um einen N a z i handelt. So erhielt ein jüdischer Viehhändler aus Gronau d r ei Monate Gef ängnis, weil er einem üblen Nazihetzer, einem Schlächterobermeister, der demnächst auch den preußischen Landtag zieren soll, auf das tödlichste dadurch beleidigte, indem er von ihm sagte, „wenn er, Schmidt, Nationalsozialist sei, dann solle er erst seine Schulden, die en bei Juden habe, begleichen." Brüh Trumpeldor Vom Schilton-Büro in Paris S c h i i t o n. Auf der letzten Sitzung wurden An* leitungen für die Wahl der Olim und ihrer vorhergehenden Prüfung beschlossen. Sie werden mit genauen Instruktionen demnächst erlassen werden. Mit Hälfe des Keren Rajemeth begibt sich Josef Dukler (Tel-Awiw), Absolvent der Instruktorenschule in Palästina, auf eine Iii&truktioaisreise durch die europäischen Länder. Desgleich wird K. ha-Sh. Arje Dissentschik eine mehrmoua-« tige Reise durch Europa antreten. In letzter Zeit besuchten den Sahalton: Mefaked Ken, Berlin, und Kziu Haneziwuth, Hans Eger, Rosch Pluga, Berlin, M. Friedländer und Kzin Haneziwuth, Mefaked Ken, Kowao,; J. Billion. Information. Erez Israel: Die Bethar Plugoh in Rosch Pina zäihlt 20 Olim, alle beschäftigt in den Tabakplantationen. Der Ken Bethar zählt 35 Mitglieder. Der neue Ken in Rechowoth 17 Mitglieder. Max Hopkm zeitweiliger Mefaked. Petach-Tikwah: 60 Mitglieder, Systematische Sport- und Kulturarbeit im eigenen großen Lokal. Jerusalem: Organisierte 80 Mittelschüler. Arbeitsleistung in den Händen des Mekafed J. Kezelensohn und Aha Achimeir. Haifa; 30 Jugendliche organisiert. Natania; Die Betharim, die vor der Hitjasch-. wuth stehen, beenden dje letzten Vorbereituugsapbeiten an dem ihnen zugeteilten Boden. Vorläufig arbeiten sie zu gleicher Zeit als Taglöhner. Kfar Saba: Die Zahl der Olim ist 30, soll gesteigert werden. Eine kooperative, Küohe unter "Leitung von Betbarioth ward organisiert. Eine Prüfungskommission zur Prüfung der Kandidaten für die Bne Bethar-Reservisten ist bestimmt. Festlich wurde im Ausstellungslager des Bethar an der Levante- Messe das fünf jährige Jubiläum des Bethar gefeiert. Holland. Sechs Betharim wurden in diesem Jahr durch die holländische Gesellschaft für Hachsohara eingeordnet. (Zwei aus Bukowina, zwei aus Danzig und je einer aus Saloniki und Wilna). Um diese Einordnung in vortrefflicher Haohschara hat eich in hervorragender Weise Herr Bram Vromen (Enschede) bemüht. Die Bethar-jGruppe in holländischer Hachsohara steht unter Leitung des Herrn M, Olmert (Charbin).; ' Bulgarien. Am 20. April fanden die ersten Prüfungen in Sofia statt. Die übrigen werden im Sommerlager durchgeführt werden. Initiativgruppen sind in Vidiu und in Sagora durch einen Besuch , des Naziw R. Franko ins Leben gerufen worden. 0 ueue Mitglieder in Sofia geworben. Die Parole der Hebraisierung wird energisch durchgeführt. U. S, A. Da» dreijährige Jubiläum des Bethar mnd