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Die neue Welt · 1932-04-20 · Heft 240 (20.4.1932) · page 6

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Journal
Die neue Welt
Volume
6 (1932)
Issue
Heft 240 (20.4.1932)
Date
1932-04-20
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite* DIE NEUE WELT Nr. m mit wurzellosen Theorien über „Brücken «wischen Moskau und Jerusalem". — urid ihr Her« drängt sie ausgerechnet zu Thälmann. Gut. Aber was denkt über Thälmann ein offizielles zionistisches Organ, das das Verhältnis des Zionismus zum Kommunismus gut kennt? Wie ein offizielles zionistisches Organ in einem Zeitpunkt wie der der Präsidentschaftswahl eine klare und offene Sprache meiden kann — danach zu fragen ist etwas peinlich. t ■ Es ist nicht leicht zu verstehen, Basta. Ein Kuriositätenkabinett . . . Berliner Nachrichten. Regelmäßige Zusammenkünfte. Die Revisionisten' Berlins treffen sieb von nun an regelmäßig im Cafe Kornreich, Charlottenburg. Fasanenstraße, direkt neben der Synagoge. Für diese Zusammenkünfte ist ein besonderer Raum reserviert, so daO keine Störung mehr erfolgen wird. Die erstmalige Zusammenkunft In der Vorwoche war sehr gut besucht. Von nun an werden an lodern Dienstag besondere Prägen zur Diskussion gestellt werden, so daß die regelmäßigen Zusammenkünfte auch zu regelmäßigen Informationsabenden (Iber die aktuellen Probleme gestaltet werden. Das Beisammensein Ist zwangtos und dauert von 8 bis 11 Uhr abends. Auch die von auswärts in Berlin eintreffenden Gesinnungsgenossen werden auf diese Zusammenkünfte bei Kornreich aufmerksam gemacht. Jlzchak Grilnbaum In Berlin. Auf seiner Durchreise aus Warschau nacfi Paris, wo er sich dauernd niederlassen wird, wellte Jlzchak Qrünhaum in Berlin. Herr und Frau Qlßcksohn gaben In ihrem Hause für den Qast einen Emnfangsabend, bei welchem Dr. Solowoitschik die Begrüßungsansprache hielt. Makkabla-Tcllnehmer zurückgekehrt. In einer Uberaus gut besuchten Versammlung erstatteten die Teilnehmer der Makkabla in Palästina nach ihrer soeben erfolgten Rückkehr Bericht Uber den Verlauf derselben und Ober die Eindrücke, die sie aus Palästina mitgebracht haben. Es sprachen: Dr. Lelewer. Dr. Werner Bloch Und Dr. Rabua. Worte der Begrüßung sprachen Dr. Klee, Dir. Kareski u. 8. Die Veranstaltung verlief feierlich und begeisternd. Gottesdienst am Pessaohfasie. Mittwoch, den 20. Aull, abends: In allen Synagogen und Vcrsorgungsanstaltcti: 7.1S UhrI* Altersheim Schmargendorf: 7 Uhr. — Donnerstag und Freitag, den 22. April, morgens: Alte Synagoge. Kottbuser Ufer-Ahawat Reim und Postnlozzlstraße: 8.30 Uhr: in den anderen Synagogen mit altern Rftus und Versorgungsaiistalten: 9 Uhr: Frlihgottesdlenst; Synagoge Rykcstraßc nnd Kottbuser Ufer-Reim: 6.45 Uhr, In den Synagogen mit neuem Ritus: Frühgottesdienst (außer Frledenstempel): 7.30 Uhr, Hauptgottesdienst 10 Uhr: Synagogen und Altersversorgungsanstalten: 7.30 Uhr: Schmnricendorf: Predigten am Freitag, den 22. April: Fasanenstraße: Dr, Oal liner. — Levctzowstraße: Dr. Prinz. — Frledenstempel: Dr. Bergmann — PrlnzregentonstraQc: Dr. Swarensky. Jehuda Ehrenkranz in Deutschland. In den nächsten Tagen begibt sich Jehuda Ehrenkranz nach Deutschland, um in einer Reihe von Städten Vorlesungen jüdischer Literatur zu absolvieren. Der erste Abend findet in Plauen (Sachsen) am 23. April statt. Die Rezitationsabende bringen Dichtungen aus der modernen jiddischen, hebräischen und deutschen Literatur, Für das judeitreine Theater! Unter der Ueberschrift: „Wir haben die jüdische Kunst satt!" veröffentlicht der „Völkische Beobachter" ein offenes Schreiben des Leiters.der Kulturabteilung der Nationalsozialistischen Partei Deutschlands, Ministerialrat i. R. Konopath, an die Generalintendanz der Staatlichen Schauspiele zu Händen des Generalintendanten Tietjen, in dem sich deutlich die Absicht kundgibt, einen a n t i s e m i t ischen Terror in den Theatern einzuleiten.;In dem Brief heißt es u, a.: In der Nationalsozialistischen Partei sind Tausende von Bühnenkünstlern und technischen Bühnenangestellten organisiert. Das ist kein Zufall, sondern ein erklärlicher Rückschlag gegen das, was in immer steigendem Maße in Deutschland als „Verjudung des ,deutschen Theaters" bezeichnet wird,' Ay.'Wch/*^mmjen;/ täglich und ständig an Zahl sich steigernd* empörte Proteste hiergegen, Hunderte von Fällen wurden mir berichtet, in denen* deutsche Schauspieler von Köngen und auch von Rang - wegen Juden und Ausländern. zurückgestellt oder verdrängt worden sind. Ein kleiner Beweis für die Stärke dieser" Bewegung war eine Versammlung unserer Künstler« Berufszelle, bei der in der Bockbrauerei über zweitausend Künstler ihrer Empörung über die bestehenden Zustände Ausdruck gaben. -Es liegt auf der Hand, heißt es in dem Schreiben weiter, daß auch gegen die L e i t ü n g. d e r S t a ä t s-' thea,ter dieser Vorwurf erhoben wird. Wehn an den Staataopern von sieben Kapellmeistern sechs ganz unzweifelhaft Juden sind :(jClemperer, Blech, Lerth, Zweig, Stiedry, Breisäch) und einer Ausländer (Denzler) ist, so ist das ein Zustand, der zu' schärfster Kritik geradezu herausfordert. Noch schlimmer ist die Lage bei den Privatthea t er n in Berlin und schlimm genug bei den städtischen und, Privatbühnen im Reich. Es ist offensichtlich, daß die Bewußtwerduug des deutschen Volkes auf dem Gebiete des Volkstums und der Rasse sich seit geraumer Zeit auch auf die Kühstier erstreckt. Immer stärker setzt sich der Gedanke durch, daß die Krise, des deutschen Theaters nicht, so .sehr eine wirtschaftliche, sondern vielmehr eine kulturelle ist, daß das deutsche Volk nicht nur Werke seiner eigenen Dichter und seiner Musiker hören und sehen, sondern sie auch von deutschen Künstlern vermittelt haben will, weil die ganz einfache logische Ueberlegung ihm sagt, daß ein Jude, mag er auch technisch ein noch so guter Musiker seih, einfach aus r äs 8 en s'e'e Usch en Gründ en nicht imstande ist, deutsche Werke im tiefsten Sinne zu verstehen und unter Äusschöpfung ihres höchsten Gehaltes wiederzugeben. Man hat es ganz einfach satt, deutsche Kunst immer wieder durch die jüdische Seele sehen zu müssen. Der Brief> schließt.' „Da die Zeit herankommt, in der die neuen Engagements für den kommenden Winter vorgenommen werden, möchte ich nicht verfehlt haben, von dieser Volksstimmung, die bei mir als dem Kulturabteilungsleiter der Nationalsozialistischen Partei sich außerordentlich deutlich und teilweise sehr drastisch ausdrückt, Kenntnis zu geben, da Sie und andere Theaterleiter, die vor dieser offensichtlichen Erscheinung die Augen schließen wollen, im kommenden Winter in verstärktem Maße die Erfahrung machen würden, daß das Theaterpublikum die artfremde Kunst und die wesensfremden Künstler ablehnt," Deutsche Justiz. Kutt G r o ß m a n n, der geschäftsführende Sekretär . der Deutschen Li g a für Menschenrechte, läßt im Voco-Verlag (Berlin) ein kleines Buch erscheinen, das den Titel trogt: „13 Jahre republikanische Justiz". In ihm sind auch Fülle von Antisemitismus in der Justiz behandelt. Gleich voran wird der Fall angeführt, in dem das Reichsgericht ein auf drei Monate Gefängnis lautendes Urteil des Erstrichters gegen den Steuerinspektor K., der in einer Versammlung gesungen und gesprochen hatte: „Wi r brauchen keine Judenrepn b Ii k. Pfui Juden republik!" aufgehoben hatte, weil nach Ansicht des Reichsgerichtes mit der . Beschimpfung^ geraeint sein konnte, „die neue Rechts- und Wirtschaftsordnung in Deutschland, die unter In .vorragender Beteiligung deutscher und ausländischer Juden aufgerichtet wurde. Gemeint kann auch sein die übcrrmäBige Macht und der Übermäßige Einfluß, den die in Verbindung zur Gesamtbevölkerung kleine Anzähl der Juden nach Ansicht weiter V olkskreise in Deutschland tatsächlich ausübt'*.' Grofiriiann bemerkt: „Es ist schwer, bei der Lektüre und Prüfung dieser Sätze der Urteilsbegründung seine JRuhe zu behalten." Der Antisemitismus, schreibt 'Größmann in der Einführung zu dem Kapitel über antisemitische Justiz ist nicht nur auf die nationalsozialistische Arbeiterpartei beschränkt geblieben, sondern leider auch in die deutschen G e r i c h t s s ü 1 e gedrungen. Von den Fällen, die er anführt, sind bemerkenswert: Zu 15 Mark Geldstrafe wurden Nationalsozialisten verurteilt, die bei einem Marsch durch Derendingen, Württemberg, sangen „Und wenn das Judenblut vom Messer spritzt, dann geht's noch, mal so gut." In Chemnitz haben angeklagte Nationalsozialisten den Landesgerichtsdirektor . B x o d a uf, Mitglied der Staatspartei, und Landesgerichtsrat Cohn' als Beisitzer abgelehnt, letzteren weil er Jude ist. Die i\eue Kammer, die diesen Antrag zu prüfen hatte, hat nicht etwa die Hakenkreuzler zur Ordnung gerufen, sondern dem Antrag stattgegeben; also einen staatsparteilichen und einen jüdischen Richter f ü r u n f ä h i g erklär*, über Nationalsozialisten Recht, zu sprechen. Brith Trampeld or (Vom Shilton Betar, Paris.) Shilton. Es -wurde beschlossen, im Laufe der Sommermonate Juni, Juli, August unter der Leitung des K. ha-Sh I. Halperin Instruktorenschulen für , die Donauländer zu organisieren. Die erste Schule für Rumänien wird im Juni bis Mitte Juli in Bessara hien abgehalten, die zweite von Mitte Juli bis Sep tember in Wien für die C. S. R„ Ungarn und Oesterreich. — Außerdem eine Schule für Semalim im Laufe des August in der C. S. R. — Der Keren K a j e m e t h hat dem Shilton eine Serie von L i e dem mi t Noten in Form von P o s t k a r t e n zugeschickt. Die Serie kostet im ganzen einen, amerikanischen Cent und der Shilton empfiehlt allen Netzivim, diese Serie für die Keniin zu beschaffen. Inf o r m a t i o n.; cUijngärn.. Es erscheinen wöchentlich Pekudot mit Arbeitsanweisungen. — Die Netzivut hat Markus Nicker zum ständigen Sekretär der Netzivut, bestellt. Die Arbeit jjles Betar konsolidiert sich, w— 2 B e t a r i m sjnd nach JP a 1 ä st i ii a abgereist. B u k o w i © a: Anfang April ist in R a d a u i i die Kreispegisha abgehalten worden. Die neue Mifkada Gelilit, die vom Shilton bestätigt würde, könstitutierte sich wie folgt: Sa n db e r g Josef, Mefaked Geliii; Ne> b e r,g ,r David, Sekretär; Jungmann Salo, Erziehung, und B e r k o v i,c i Lucie, Organisation. Aus den Beschlüssen heben wir hervor: Beschlüsse, betreffend die Organisation von Sommerlagern, von landwirtschaftlichen Hachschara-Zentren und die Beteiligung an der Jnstruktorenschule in Bessarabien. Deutschland. Gesellschaft zum Vertrieb v on Pal äs t in ap r o d u k t en unter dem Namen„P awag" (Palästina-Waren-Vertriebs-Gesellschaft). Den Vertrieb der meisten Anteile 'der: "Gesellschaft hat der dortige Brüh Truinpeldor übernommen. — Die aus der „K ad i m a h zum Beter; Berlin, übergetretene Mitglicdargruppe ist der Betar-Orgahlsa|i(>il eingefügt worden, t \ 'Ts C h e c ho s 1 ö ak eir Am 13. April ist der Kontakt mit den Großgrundbesitzern für die diesjährige landwirtschaftliche Hachschara abgeschlossen worden. Am 1. Mai wird'die Arbeitssaiscm beginnen, r-I n Berehbvo Initiativversaimnlung zur- Gründung der Kooperative für Totzereth Haaretz. Aufruf an die Judenheit C. S. R. und Organisation der Vertriebsgesellschaft. — Isidor Reißniann ist znm Sekretär der Neziwuth bestellt wotfden. Der bisherige'Swretür .und Mischne Lanaziw Pali Wetzl er wird heuer die Hachschara leiten. — Der Stützpunkt in V e 1 k y B e r e s n y ist als Ken bestätigt worden, zum Mefaked ist A. G o 1 d b e r g ernannt worden. Naziw Julius Groß gründete anläßlich seines Besuches, in Lewice einen neuen Ken, Mefaked Tibor Wein er. Ein weiterer Keu ist vom Mefaked Glili Siuder in Sobrance gegründet worden. — Der Ken Sewlusz feierte seinen zweijährigen Bestand, Die Werbeaktion für die Darga A erhöhte deren Zahl über 50. Der GUI T rnav a hielt am 20. März unter Leitung seines Mefaked Glili R. Herlinger seine erste Pegischah ab. Anteil nahmen 5 Kenira. — Der Mefaked Glili Weißberger und sein Sekretär Salzberger inspizierten die Keniin Petrow und Svalosza. — Dr. Wolfgang Weisel hat auf Einladuug des Betar in Mukaßevo einen öffentlichen Vortrag absolviert. 7 00 Personen wohnten dem interessanten Vortrag bei. In Uzhorod und Brno sind Führerkurse organisiert worden. Dan zig. Alle Knaniin sind in ihre Heime eingezogen, die festlich eingeweiht wurden. — Ein Hachschara-Platz für 12 Leute ist eingeordnet worden. 3 Betarim sind in einer Gärtnerei untergebracht. Bessarabien: Aus der Abrechnung für die Hachschara des Vorjahres ist zu ersehen, daß 69 Chave« rim an der Hachschara teilgenommen haben; die Geldsammelaktion des vorjährigen Pessach hat rd. 45.000 Lei eingebracht. — Die ersten zwei Bezirke des Gelil Bessarabien sind gegründet worden. China. Der alljährliche Ball der Netzivut in Charbin, der zusammen mit der Wizo organisiert wird, hat eine befriedigende Einnahrae ergeben und wird die Weiterführung des Sommerstadions sichern. -~ Die Hagana-Arbeit unter Leitung ,eines Spezialistn wird weitergeführt. Presse, In d?r Tschechoslowakei erschien „Tel- Chaj" Nr. III/3 mit Artikeln von Jabotinsky, Goldberg, Beiträge zur Stellung zur Alija, Wehrsport, Beilagen für die ungarisch und slowakisch sprechenden Betarim usw. —« In Palästina: J^erat" Nr. 1 und Nr.2 der Netzivui in Erez Jisroel, herausgegeben vom Departement für die Kulturarbeit. — In Lettland: „Hamadrich" Nr. 13 für* Kulturarbeit mit Anweisungen und Informationen. Briefmarkenaktion des Brith Trumpcldor. Die Briefmarkenaktion des Brith Truinpeldor, dl« anfangs März begann, hat bisher sehr schöne Erfolge gezeitigt. Speziell das Ausland, in erster Linie Polen, Rumänien und Deutschland, sowie die dortigen Ortsgruppen des Brith Trumpeldor arbeiten sehr rege. Da ziemlich viel Briefmarken hereinkommen, konnte mit dem Verkauf begonnen werden. Es wurde auch bereits eine ziemlich große Summe erlöst. Einige Gruppen der Wiener Darga Alef arbeiten mit Volldampf am Sortieren und Verpacken der Marken, die nächste Woche ins Ausland versendet werden. Wir ersuchen alle Freunde, unsere Arbeit zu unterstützen, indem sie uns Briefmarken zur Verfügung stellen. Die Briefmarken können am Kuvert bleiben, da sie von uns abgelöst und sortiert werden. Wir bitten um Zusendung der Briefmarken an die Adresse: Brith Trumpeldor, Brief markenaktion, Wien, IL, Untere Augartenstraße 38, respektive um Angabe Ihrer werten Anschrift, damit die Marken abgeholt werden können» Gleichzeitig danken wir bestens für Ueberlassung.von Briefmarken: Herrn Oberbaurat Stricker, Wien, Herrn Nebenzahl, Wien, Herrn Professor Joachim Stutschewsky, Wien, Herrn Zwi Berest, Berlin, Herrn Scherzer, Wien, Herrn Simon M. Perlmann, Wien, Fräulein Jungermann, Wien, Herrn Josef Goldberg, Wien, IX., Herrn Ing. Zeimer, Lwow, Herrn Josef Frankel, Wien, Berit Trumpeldor, Innsbruck, Herrn Graubart, Wien, Herrn Richter, Wien, Herrn Wozasek, Amstetten, Herrn Hans Freundlich, Chodorow. Mitteilung der Britischen Gesandtschaft in Wien Die Wiener Britische Gesandtschaft teilt mit: Der Oberkommissär in Palästina hat die Handelsabteilung der Britischen Gesandtschaft verständigt, daß vom 7. bis 30. »April d. J. die fünfte Palästina- und Ost-Ausstellung und Messe in Tel-Awiw abgehalten wird. Es werden auf dieser internationalen Ausstellung Erzeugnisse aller Art zur Schau gestellt, und im Vorjahre wurde die Ausstellung von 120.000 Personen besucht, während 209 inländische und 121 ausländische Firmen als Aussteller figurierten, Für heuer sind eine Anzahl deutscher und tschechischer Aussteller angemeldet Unter anderem werden landwirtschaftliche Maschinen, t'ümpenl Bewässerungsanlagen, Oelrückgewinnungsmaschinen für Seifenindustrie, Textilien, Bau-, materialien, elektrische Maschinen, Radio-Apparate, Automobile, Kraftfahrräder usw. ausgestellt. Hebräische Bewegung in Oesterreich. Die ,,Hebräische Woche" (23. b i s 30. A p r i 1 1932). Programm: Samstag, den 23. April, 8 Uhr abends, im Saale der Histadruth, IL, Praterstraße 13 (Lloydhof), Konferenz der Vertrauensmänner aller zionistischen Fraktionen Oesterreichs. Referenten: Dr. David Rothblum, Dr. Oskar Grünbaum, Dr. Desider Friedmann, Dr. Simon Horowitz und Dr. Chaim Tartakower. — Jugend» ko.nf erenz. Sonntag, den 24. April, 10 Uhr vormittags, in obigem Saale. Referieren werden ein Vertreter der Histadruth und Vertreter der Jugend. — Konferenz der Rabbiner, Religions- und Hebräischlehrer. Montag, den 25. April, 8 Uhr abends, iri obigem Saale. Referenten: Oberrabbiner Dr. David Feuchtwang und Vertreter der Lehrerschaft — P e s s a c h f e i e r. Am Sonntag, den 24. April, 4 Uhr abends, im Theatersaal Reklame, IL, Praterstraß« 34. Pessachfeier der Histadruth. Programm: Hebräische Kindervorstellung, Chorgesänge und Rezitationen. Karten Vorverkauf yon S 1 bis 2 im Keren Kajeroeth, Bücherstube M. Rath und Zionitsische Sektion, IL, Praterstraße 13. — Jorn Haiwrim. Samstag, den 30, April, halb 8 Uhr abends, im Festsaale des Handelsmuseums, IX., Berggasse 16, Hebräertag. Tagesordnung: 1. Die hebräische Bewegung in der Welt. Referent: voraussiditlich Dr.Dav. Ravidowitsch, Berlin, Präs. des Brith Ivrith Olamith. 2. Die hebräische Bewegung in Oesterreich. Referent: Dr. David Rothblum. 3. Der gegenwärtige Stand d«r hebräischen Literatur. Referent: Dr. Chaim Tartakower. 4. Organisatiönsfragen. Zu diesen Veranstaltungen laden die HistadrutE Ivrith, die Präsidien aller zionistischen Föderationen und Sonderverbände, die Leitungen der Jugendorganisationen, die Präsidien des Rabbinerverbandes und der Lehrerorganisationen (Mittelschul- und Volksschul-Religionsr« lehrer, Verband der hebräischen Lehrer) ein. Die Veranstaltungen sollen den Auftakt zu einer intensiven hebräischen Arbeit sowohl in geistiger wie in organisatorischer Beziehung bilden. Keren Kajemeih Jubiläumsaktion des Keren Kajemeth. Bisheriger Eingang insgesamt S 9933.—. — „Norbert- Rappaport-Garten." Bisher insgesamt S 178. Die Freunde des Verewigten werden gebeten, ihre Beiträge zur Komplettierung dieses Gartens zu leisten. — Regelmäßige Zahlung des Vereines der „Kaluszer an den K. K. L. Der Verein der ,,K a 1 u s z e tH hat spontan sich bereit erklärt, monatlich an den Keren Kajemeth S 5.— abzuführen, und bat für die Monate Februar und März seinen Beitrag bereits geleistet.

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