Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 6 (1932)
- Issue
- Heft 228 (29.1.1932)
- Date
- 1932-01-29
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2711613-2711843-2711849--2953-2716282- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Łowicz 1× ep/1048189
OCR text
J&i DDE NEUE WELT Vr. 229 BKvmm Aus gcOagc de* »Neuen Weh« ffi* Deul»Alaml f^HW1JIWIHmt«WWHttlHiHi*!miHHtfWnMm!!!l!IHfil!i; eutschland ftttalreddklion und Administration: Berlin, Charlottenburg % Joachim*»talerstraße 3 II Die Gegensätze im Zionismus Von Zwi Bereit (Berlin). Wenn wir heute versuchen, die GrundeinsteUung der zionistischen Richtungen zu analysieren, so sehen wir, trotz allen Gruppierungen und Parteien, wie sich zwei wesentliche und gegensätzliche Tendenzen herauskristallisieren. Dies beruht darauf, daß die Einstellung iedes Zionisten zur zionistischen Wirklichkeit und Ideologie bis in die kleinste Einzelheit von seinem Weg zum Zionismus bestimmt wird. Der Jude kann Zionist werden auf Grund 1. der allgemeinen Judennot, oder 2. der eigenen Judenfrage. Selbstverständlich spielen bei jedem Zionisten beide Beweggründe eine Rolle, aber eine Tendenz ist «lefs überwiegend vorhanden. Wehrt ein Jude zum Zionismus durch die a 11 g cmeine Judennot gelangt, so ist für ihn die Judenfrage ein politischer Faktor. Er betrachtet sie vom weltpolitischen Standpunkt als Minderheitsfrage eines Volkes, welches keinen Staat besitzt, um dadurch einen Rückhalt» bei seiner Politik innerhalb seiner Wirtländer zu haben. Die Konsequenz ist dann: der Judenstaat, d. h. Palästina muß im Laufe der Zeit eine jüdische Majorität erhalten, denn die Mehrheit entscheidet die Rechtsvcrhäftnisse des betreffenden Territoriums. Dieser . Jude kann Pazifist,- Sozialist oder sonst noch ein „ist" sein, ■ für ihn kann der Zionismus nur den Judenstaat bedeuten! (Theodor Hcr2l: „Werfen wir unser Judentum weg wie ein zerfetztes Kleid, wenn wir nicht an den Judehs.ta.ät denken! Der Judenstaat ist eine Notwendigkeit, deshalb wird, er entstehen.") < -i Selbstverständlich verlangt diese Tendenz den aionis tischen M o n i s m u s, d. h. jede private Etnstellun und .Meinung muß bis zur Schaffung des Juden- Staates dem Aufbau untergeordnet werden. Aus dieser Einstellung heraus hat auch Joseph Trumpeldot den „H e c h a 1 u z" als Pioniertrupp, als Diener zur Vorbereitung der Masseneinwanderung" nach Palästina gegründet. Leider hat diese Bewegung nach dem frühen Tode ihres Schöpfers diesen Gedankengang verlassen und; ist> gestützt auf. die Ideologie der zweiten Tendenz im Zionismus, zum Selbstzweck geworden. . . Der Zionismus als Lösung der persönlichen Judenfrage kommt sehr klar im Aufsatz „Die zionistische Situation im, Wandel der Z.«iten". von Kurt Blum cnfeld hervor. (Jüdische Rundschau vom 15. Jänner 1932.) „In dem Teil der Zionisten, die sich den. Zionismus als ihre persönliche Antwort auf die Frage nach dem. §inn des Lebens und Judentums erkämpft hatten, war eine Innere Sicherheit vorhanden. Sie verkündeten mit leidenschaftlicher Kraft die Wahrheit vom jüdischen .Volkstum, den Irrtum der Aufgabe des jüdischen Sondcrlebens" f. . . . r .Es 4er -Weg derjenigen Juden, die, als bei ihnen der Verbuch ,der Assimilation mißlang oder unwürdig verkam^ begonnen hatten, im Judentum irgend welche Werte zu sqqhen, und somit ihre Existenzberechtigung zu rechtfertigen. Da ihnen die Verbundenheit mit dem Jüderivolke .'fehlte, bauten sie sich eine Bindung innerhalb ud«£iv geistigen Werte des Judentums züreebfc DJe$ hatte aber zur Folge, daß einerseits jener ,;k 1« g" ej >n *i d. geistreiche" Jude andere Werte für «eine, J^xiijtjen^berechtigung fand, die ihm andererseits aber äu^djc J)auer nicht genügen konnten. Daher schufen «e . sieh. ^Bftijcken", um gegenüber der Außenwelt ihre Ambitfom^: »U rechtfertigen. : Um "Sich die Argumentation noch leichter zu macheit, ufitkläften sie sich bereit, den Zionismus zu v e rk 1 eine:r,:?i,'und lebenswichtige Teile aufzuopfern. „Man ,wußte^d$ß A&r Zionismus kein „Transportuntern eh n\&n,f ist, daß die Zahl der Juden in Palästina, mit defeji;Lj&<!n..und Gedanken Windergeburt verknüpft war, im - Vergleich zur Zahl der Juden auf der Welt gering A;ejn würdc/fr i Man* gab den Judenstaat auf, die Mehrheit, alles, was die .allgemeine Judehno.t lindern könnte. Es genügte, daß. man »ich als „Zionist" fühlte und schuf (nach Blumenfeld)*ui . „b e g 1 ü c ke n des Gefühl"! Mit dieser Einstellung aber ging man an die zionistische Politik heran t|n.d': liquidierte das, was der Zionismus erreicht hat. 5>e'r;;^ibnismus steht jetzt an seinem Wendepunkt. Das jüdische Volk muß sich entscheiden, ob der Zionis' rn,us eine Angelegenheit des „Herzens" des Juden ist, der vielleicht auch manchmal etwas Geld für Palästina gibt, ojJe,r ob Zionismus die Antwort auf die Not des JudcnvcJ|kes.;i^.;. Die Lage des Judentums ist zu einem Zust?fl4 J|fek<Jmmen, wo es unverantwortlich ist, noch länger :zu? warten. In dieser Stunde muß. sich jeder Jude er|,$cheid«n, ob er für Untergang oder Rettung des jüdischcör Volkes ist. Und ist er für Rettung, dann bekenne .Sfch zu dem einzig möglichen Weg — zum Jiden$U»t! Jüdische Bevölkernngsbilanz in Deutschland — Geburtenmangel und Geburtenüberschuß Die „.Bayerische Israelitische Gemeindezeitung" befaßt sich in Nr. 2, in der Fragen des Aufbaues der jüdischen Bevölkerung in einer Reihe grundlegender Originalaufsütze behandelt werden, mit der jüdischen Bevölkerunsbilanz in Deutschland. Die biologische Entwicklung der jüdischen Bevölkerungsteile in Mittel- und Westeuropa, schreibt Dr. Ph. Schwartz im Leitauf3ntz, wird seit langem durch niedrige Geburten- und Sterbeziffern gekennzeichnet. Innerhalb Deutschlands sind seit etwa 20 Jahren Sterbcüberschüese bei den Juden nachweisbar. Sie haben im Laufe der Zeit immer mehr an Umfang gewonnen, und namentlich in den letzten Jahren ein großes Ausmaß erreicht. So standen t930 in Bayern 749 jüdischen Gestorbenen nur 381 von jüdischen Müttern, darunter 35? in rein jüdischen Ehen, Sebendgeborene gegenüber; ähnlich liegen die Verhältnisse in Preußen, wo man 1929 6235 Gestorbene, 3737 Lebendgeborene, davon 3283 in rein jüdischen Ehen, und in Hamburg, wo man 1929 294 Gestorbene, 240 Lebendgeborene, davon 205 in rein jüdischen Ehen, gezählt hat. Demgegenüber will es wenig besagen, daß in Sachsen noch ein kleiner Geburtenüberschuß ermittelt wurde; 275 Gestorbene, 300, davon 278 in rein jüdischen Ehen, Geborene (die Totgeborenen eingerechnet). Es treffen also 192.9! auf 100 Gestorbene folgende Ziffern Lebend geborener: In Preußen 59,9 (in rein jüdischen Ehen 52,7), Bayern 50,9 (46,7), Sachsen 109,1 (101,1), Hamburg 81,6 (69,7). Die VII. Reichskonferenz des Reichsverbandes ostjüdischer Organisationen in Deutschland Am Sonntag, den 17. Jänner 1952, fand in Berlin die van 71 Delegierten aus ganz Deutschland beschickte Tieichskonferenz des II e i c h s v e r b a n d e s o s t j ü d i s c h e r Organisationen in Deut Schlund srati. Im Namen der abtretenden Reichsexekutive eröffnete* der Präsident, Benzion Fett, mit einer Begiiittuugsarisprachc die'Konferenz. Zum Vorsitzenden der Konferenz wurde Göldreich-Bonn, zu dessen. Stellvertretern Lecker-MagclebÜrgi: Ehnnann und Feigen- ■baurn-vEjerJin. zum ^Vorsitzenden -des Permanentsaüssclmsses Dr> Koretz; zu<> Mitgliedern; des Ausschusses Dr. Silbert, Konffeld, Ehrinann, : Hochgelehrter und Stern-Berlin, Krakowski, Konsens, Zimmerring aus der Provinz gewählt. Nach den einleitenden Referaten von Benzion Fett über „Di e L a g e des Reichsverb an des" und von Haarpuder über den „Rechenschaftsbericht" für das abgelaufene Jahr Melt Dr. Koretz das von der ganzen Konferenz mit großem Beifall aufge-, nommene Referat über die Lage der Ost jüdqn in. Deutschland. Ausgehend von der schweren wirtschaftlichen und kulturellen Lage des Ostjudentunis;in? Deutschland, macht der Referent die Konferenz auf die seitens des neuen M i n i s t e r i a I e n t w u r f e s oles Judengesetzes dem Ostjudentum drohenden Gefahren aufmerksam, da dieser Entwurf eine Einschränkung der RecIi te dcr O s t j-u d e n in den, Einheitsgemeinden bedeutet und das judische Kulturleben ^UBituhphlen geeignet wäre. Er behandelt die am 10. Jänner vom Großen Rat des Preußischen Landesverbandes einstimmig angenommene Resolution und dankt dem Rat und dem ganzen preußischen Judentum dafür, sjja im Augenblick der Gefahr für den Schutz der J$e>£b4e. dci: Ostjuden, uiuhfür das Interesse der Eirjheitßfemejn'den. sich eingesetzt halben. Das .Ostjudcntum.' das viel zur Bereicherung und Befruchtung des jüdischen Lebens in den Einheitsgemeinden beigetragen Jiat, kann nur dann gedeihlich arbeiten, wenn er als vollwertiger Faktor, angesehen wird und wenn die im Ostjudentum Schlummernden Kräfte einheitlich und richtunggebend geleitet, «um Durchbruch kommen. ■ In der darauffolgenden, mehrere Stunden dauernden Aussprache ergriffen Vertreter aller Gruppen und Richtungen das Wort, Die meisten Redner betonten die Wichtigkeit eines einheitlichen Reichs Verbandes, mahnten dje bestehenden Verbände zur inneren Geschlossen' heit und.-Wahrnehmung der Interessen aller Ostjuden. Es wurde die Anregung zum inneren Frieden und zur organisatorischen Einheit der beiden bestehenden Gruppenverbände in Berlin gegeben und von der ganzen Konferenz mit großem Beifall zur Kenntnis genommen. Spät nachts wurde die R e i c h s e xe k ut i v e einstimmig gewählt. Präsident der Reichsexekutiye.' ißt Mose)? Goldmann, Mitglieder sind Dr. Koretz, Kornfeld, Feigenbaum, Itzkowitz, Schönhorn, Goldhauimer, alle-' in; Berlin, ferner Lecker-Magdeburg, Fiseh|-jr^ju>, noyer, Dym-Dresden, Fuchs-Oberhausen, Krukow ski-, Barnie», Holländer-Karlsruhe. Folgende Resolutionen wurden einstimmig &tt|;'e* üptymmi!;L Pie Reichskonferenz erhebt Protest gegeri' den J u de'n-Gesetzentwurf des Kultusministerium Er bedeutet einen erheblichen Rücksehritt gegenüber den» 'Judengesetz von 184?., Vor allem wendet hIoJi. dj& Tagung dagegen, daß nunmehr die Möglichkeit der Entrechtung von Ausländern eingeführt und die Gleichstellung der Juden in der jüdischen Gemeinde aufgehoben weiden soll. 2. Die VII. Reichskonferenz protestiert gegeu die Ausschreitungen und Ueberfälle auf die jüdischen Studierenden an den Hochschulen Polens durch die nationaldcmokratischcn Studenten. Die Reichskonfereuz fordert von der polnischen Regierung die Sicherung der Lernfreiheit der studierenden jüdischen Jugend an den polnischen Hochschulen gemäß der Verfassung. 3. Die Reichskonferenz beschließt, daß der Natae des Verbandes ostjüdischer Organisationen in Deutschland von nun an „Reichsverband ostjüdischer Organisationen in Deutschland" zu lauten hat. 4. Die Reichskonferenz beauftragt die Exekutive, eine intensive Kulturtätigkeit unter den Ostjuden zu entfalten und ihre besondere Aufmerksamkeit der Erziehung der ostjüdischen Jugend zu widmen. 5. Die Reichskonferenz weist auf die katastrophale Wirtschaftslage der Ostjuden in Deutschland hin und fordert die Exekutive auf, durch die Zusammenarbeit mit den in Betracht kommenden Körperschaften und Ge» meinden eine Besserung anzustreben- Hitlers Beauftragter In Rumänien. Bukarest, 20. Jänner/ Die antisemitische Presse Rumäniens wurde in den letzten Tagen um zwei neue Organe „Svasttca" (Hakenkreuz) und „Pareri studentesti" vermehrt. Das erste Blatt vertritt die cuzistische, das zweite die codi eanistische Richtung,. In der ersten Nummer der .,Pareri studentesti" wird ein Interview mit Karl Motz, dem Delegierten der deutschen Nationalsozialisten auf dem Kongreß der c h r i s 11 i c h e n Studenten in Sibiu, veröffentlicht. In diesem Interview empfiehlt ICari Motz die Gründung einer Internationale -des Hakenkreuzes und erkläre auf die Frage, wie die Partei Hitlers die Judenfragc in Deutschland losen wolle, zunächst werde nur eine lokale Lösung angestrebt; sobald aber alle Völker sich zur Bereinigung der Judenfrage zusammengeschlossen haben würden, seien auch;vpn einem Versuch einer internationalen Regelung der Frage'jpositive Resultate zu erwarten. Iri Deutschland werde man zunächst die neu eingewanderte n Juden ausweisen, die Juden.von der Betätigung in Presse, Schule, Armee und an wichtigen Wirt" Schaftsstellen ausschließen, sie aus allen 'öffentlichen Aemtern entfernen und ihnen keinerlei politische Recht* gewähren. Das Parlament werde unter nationalsozialistischem Regime nur beratende, nicht aber gesetzgebende Funktion haben. ■• Berliner Nachrichten Stammtisch: Die Revisionisten Berlins freffen sich Jede* Dienstag ab 8 Uhr abendsim .Cafe Telschow ((. Etff?e). Hardenbergstraüe. direkt am Bahnhof Zoo. Auch die von nuswlrts in, Berlin eintreffenden GesimuinKsgeiiossen werden auf diesen Stammtisch aufmerksam Kemacht. — Vortrag Dr. Rabin owicz:P?r ßrit . Trumneldor Berlins veranstaltete am 24. ds. eine öffentliche'Kundgebung, bei welcher Dr. Rabinowicz über das Thema ..Der B r i t h T r u m p e I d o r a m Marsche" sprach. Vor Beginn der Versammlung wurde im internen Qetarkreise die EinordinmEsfeier für die neif geschaffene Plnsa ..Menora" abgehalten. Zu Beginn der öffentlichen KijndgebiitiS. die im überiullten großen Saale der Kultusgenietnde (Rosenstraße '2-r'W abschalten wurde. Wies der Vorsitzende. Ref. Hans E g e r, auf die Bedeutung der Schaffung dieser neuen Pluga hin. dankte insbesondere .cktn C!>. P. H e i w e 1. Sa 1 ly Markovitsch und 1 Herrn M a t koV'i t s c b für ihre aufopferungsvolle Arbeit, die sie für die ScliaHu!i? . Uei PIueh »Menofa" geleistet haben, und überreichte der Gruppt? «J: a Flatcw. Das tied „Betar. Betar . . ." beendete die feierliche BlnleituriK ijer Kundgebung. Hierauf ergriff Dr. Rabinowicz das Wort.-In c'nfttn fast eineinhalbstündigen Referate schilderte der Redner; das-Werden der Brit Trumpeldor-Bewcgung in den einzelnen Ländern, die er wahrend seiner Propagahdareisen für den Revisionismus besuchte. Die, Zuhörer bekamen ein plastisches Bild über das wahre Leben. Treiben und Schaffen der Betarim. Der Brit Trurnpetdor sollte an die OeffentUclik^lt öltet*, mit solchen Veranstaltungen heran treten, Aic das Versiaudntü 'fit ihn uwJ sieine Ideen bedeutend stärken und vtrtieien könnend Die fiufiersl zahlreichen Zuhörer dankten Dr. R. für seine gl,'in?<mde!i Ai|sftf.!>r»»tri.*n mit tangandauerndem, stürmischem Beifall. Die ..Tlkwa" bficiiileif .ile Kimdg.ebung. Franklurt a. Main: Vortrag Kamt: Im Rahinei eiao* Helmabends sprach Stud. phil. Jehuda Karpf i|« Saale der tsvIsIo. nlstischen Ortsgruppe über das Thema: ,.W a r u m e v l s i on t »• rii u s?" Der Abend war von der revisio«. Jugeudgruppe „HfirzHä" voranstaltet. Im Anschlüsse an den Vortrag fand eine, freie Aussprache statt, die einen sehr regen Verlauf nahm. — R, >>J. V. „Herzlla": Auf Vorschlag der Mitgliederversammlung beginnen in der kommenden Woche folgende Arbeitsgemeinschaften: Dienstag, halb 9 Uhr abends: Jüdische Geschichte (Ing. R. Jacoby). Mittwoch, halb 9 Uhr abends: Das Wesen des Revisionismus (.1. Karpt und * O. .Daialovysky). Gaste willkommen! Ort: Revisionist. Heim. SeilerstraJJe 33. Predigten iu den Gemelndesynaßoi^cn: Prejtiag. am 29. .länper 1932: 17 Uhr: Oranienburgerstraße. Dr. Sitfomänsky; 17 Uhr: Linlenstraüe. Dr. Blumentlial: 18 Uhr: LUtzow3traBe, Pf.Weisse: 17 Uhr: Levetzovstraße. Dr. Bergmann; 18 Uhr: Fasane,nstraße. Dr. Wiener; 17 Uhr: Markgrai-Aibrecht-Straße. Dr. Pmni $.15 Uhr: Priuzrege.ntenstraDe. Dr. Galliner (Jugendansprache). Sonnabend, am 30. Jänner 193?: 9 Uhr: MünchenerstraUe.. Dr. A. Lew: 9 Uhr: Grunewald. Dr. E. Cohn; 16 Uhr: Pcstalozzistraüe. Dr. E. Levy (Jugendgattes'dienst). Brllh Trurnpetdor Deutschland , Mitteilungen der Noziant' . . Die Jänner-Nummer des H a m i s c h in 4 r soll besonders der Propaganda dienen und auch in Zukunft gedruckt ors,c,hejnpn. Aus dem Inhalt des neuen Heftes: Jabotinsky — der Weg zum Judeni- Staat. Th. Heul — Zur Judenfragc. Trumpeldor spricht. Der Tag der Makkabäer. Um Interessenten den Bezug des Kamlscluuar zu erleichtern, haben wir ein Abonnement eingeführt. Halbiahresabonnement für Deutschland und Oesterreich RM 1. iiir alle audereu 'Cänderu RM 1.30. Bestellungen sind zu richten an die Redaktion (J«u» Hamischmar. Geprx Zwi Borest, Berlin-Wilmersdorf. ZülirtnEerstritöe ,34, — Aus den K e n I ni: Berlin: 200 C h a w e r i ni I Auf der ani Sonntag, den 2i. d.. stattgefundenen Assefat ha Ken wuifdc die PlMPft ^lenora in den Berliner Ken' aufgenommen. Damit hat der Berliner B^tar die Zahl von 200 Mitgliedern überschritten, die in 13 Plugot'; durchschnittlich 16 Mann eingeteilt sind. Somit hat sich der. Ke« perlin im. Laufe eines Jahres mehr als verdreifacht: von ua, 6ü'Chawerlin im März 1W1 auf 200 im Jänner 1932. (Bericht über die Veranstaltung an andere? Stelle des Blattes.) — Der Chor der üavuv Alef des Ken Berlin übt un jedem Sonnabend lfi.15 Uhr unier •"Leitungdes Herrn Chordirigenten Üyiuoat in der Synagoge Rvkastralty' 5.5. - Mü nchen: Hier haben Cht^viiiiu die Bildung ein«» 'Betarbundos in die. Hände genoiiimen. Interessenten melden sich bsi rH't» Kottcnthal, München, Oeltingenstruß« 23. dä