Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 6 (1932)
- Issue
- Heft 224 (1.1.1932)
- Date
- 1932-01-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 DIE NEUE WELT Nr. 224 doppelt so groß und so reich wie die sephardische, aber diese hält noch immer fest an den seinerzeitigen Ver« Ordnungen und sonstigen Regeln der Tradition, wie beispielsweise an der Beleuchtung mit Wachskerzen und im Gebrauch der portugiesischen Sprache bei zahlreichen Zeremonien, obwohl sich in der ganzen Gemeinde kein Jude mehr findet, der im alltäglichen Leben Portugiesisch spricht. Noch vor 50 Jahren haben die askenasischen Juden Hollands einfach Jiddisch gesprochen und die sephardi» sehen eine Art portugiesischen Jargons, und wenn man noch in irgend einem holländischen Städtchen einen Jiddisch sprechenden Juden findet, so ist dies in bezug auf Portugiesisch bei einem sephardischen Juden nicht der Fall. Der letzte sephardische Jude, der den portugiesischen Jargon sprach, war der verstorbene „Chacham Baschi" der portugiesischen Juden, Rabbi Dok« tor Falaschi. Heutzutage ist die holländische Sprache die Umgangssprache beider Gemeinden des holländischen Judentums. Die erste Zeitung der holländischen Juden ist in Jiddisch erschienen, man findet die Exemplare in der jüdischen Gemeindebibliothek in Amsterdam. Es gibt auch. heute judische Zeitungen in Holland, aber in holländischer Sprache, darunter das „Neue Israelitische Wochenblatt", das bereits den 67. Jahrgang zählt und eine Auflage von 15.000 Exemplaren besitzt. Nicht weit von der „Portugiesisch*Israelitischen Niederländischen Gemeinde" steht das imposante Ge* bäude der askenasischen Gemeinde und ihm gegenüber die portugiesische Bibliothek und das Seminar, und nicht bloß im jüdischen Viertel findet man jüdische Gassennamen, sondern auch vor« nehme Straßen tragen jüdische Namen. So heißt zwi* sehen dem königlichen Schloß und der Hauptpost eine Straße „Moses«und«Aron*Straat", der städtische Park trägt den Namen wZarpati«Park" nach dem jüdischen Gelehrten Dr. Zarpati; schon gar nicht zu sprechen davon, daß sich fast in jedem Städtchen in Holland eine Spinoza*Gasse, öfters ein Spinoza«Denkmal findet. Bis vor kurzer Zeit lag der Amsterdamer D i a* mantenband ei ausschließlich in jüdi* sohen Händen, jetzt haben sich auch Nichtjuden auf diese Branche geworfen. Aehnlich liegt die Situation auch in Antwerpen. Und wenn ein Jude mit einem Nicht* juden auf der Diamantenbörse ein Geschäft abschließt, so wird kein Vertrag gemacht, sondern man wünsch* sich einfach „Masel Beracha" und das Geschäft ist gültig. Dieser Brauch ist so populär geworden, daß jeder holländische Kaufmann, Jude oder Nichtjude, Abschlüsse unter der Devise „Masel Beracha" tätigt. Auch am Bankwesen nehmen die Juden starken Anteil, ebenso wie es proportionell auch eine Zahl von jüdischen Regierungsbeamten und Hochschullehrern gibt. Amsterdam beherbergt auch eine „jüdische Masse". Es sind die Händler, die man auf dem Jonas*Daniel* Major«Platz, auf dem Waterloo*Platz sieht, und man sieht sogar noch viele von ihnen mit einem Bündel auf den Schultern durch die Gassen eilen, wie ihre eingewander« ten Vorfahren es getan haben. Natürlich ist von einer Armut im Sinne der osteuropäischen Juden nicht die Rede. Denn die Gemeindeinstitutionen sind musterhaft organisiert. Brith Tfumpeldor ' . Vom Shiltonbüro in Paris Information. Im Zusammenhang mit der £rmordung eines Arabers in der Nähe von Tel- Awiw ist der dortige Betar verschiedenen Repressalien seitens der Tel-Awiwer Polizei, die unbegründeter- < weise den Mörder zwischen den Betarim sucht, ausgesetzt Mehrere Durchsuchungen fanden im Betar-Lokal statt, Haussuchungen bei einzelnen Betarim und sogar Verhaftungen von Betarim wurden vorgenommen. Obgleich nichts Belastendes gefunden wurde und die arretierten Betarim freigelassen werden mußten, wird der Betar unter „Polizeiaufsicht" gehalten. Unter diesen .Umständen leidet die Arbeit schwer, was indirekt eines ,der Ziele dieser Verfolgungen ist. Charakteristisch ist dabei die Haltung der jüdischen Presse Palästinas, die entweder die Tatsachen verschweigt oder ohne Kommentare mißzudeutende Nachrichten wiedergibt ,Am 10. Dezember hat eine K r e is.k.onferenz in ,T v e r i a stattgefunden. Sieben Ortsgruppen eus der Umgegend haben sich beteiligt — Am Sonntag, den 13. Dezember, hat die feierliche Eröffnung der I n s t r u ktorenkurse in Warschau stattgefunden. Mit Eröffnungsreden sind vor den geladenen Gästen und den Schülern der Naziw A. Propes und der Leiter der ,Schule K. ha Sb., I. Halperin, aufgetreten. Die Schule ist sofort an die Arbeit herangetreten und wird angesichts -des großen Programms und der begrenzten Zeit, die zur Verfügung steht zwölf und mehr Stunden täglich gearbeitet werden müssen. — Am 31. Dezember. wird die Schule vom Rosch Betar Herrn V. Jabotinsky, anläßlich seiner ' Beteiligung an der polnischen Revisionistenkonferenz,'besucht werden. Mebrerejüdische Handelsfirmen haben größere Quanten von Produkten und sanitärem Zubehör für die Bedürfnisse der , Schule gespendet —. Ende Dezember findet in Wien der Landeskinus der österreichischen Betar statt Es werden sich mehrere Vertreter des Betar in Ungarn und der Tschechoslowakei beteiligen. — Der Pariser Betar hat außer seiner Beteiligung an der allgemeinen Rosch- Betar-Aktion dem Rosch-Betar fUr die Bedürfnisse des Shiltons eine Gestettner-Vervieifältigungsmaschine als Geschenk tiberreicht. — Der Lett landische Betar hat die Organisation in Gedudim eingeteilt und somit die Organisation den neuen Statuten gemäß geformt. Presse. In Amerika ist die Doppelnummer 7/8 des „Betar Monthly Bulletin" gedruckt erschienen. Aus dem Inhalt: Leitartikel, „Probleme der jüdischen Jugend i» Amerika" you D. Moftteatky, „Die Reihe ist an der Festsaal 220 Sitzplätze Vortragssaal zirka 150 Sitzplätze für Veranstaltungen, Versammlungen, Vor» träge, Konzerte, Konferenzen etc. Beratungszimmer gegen mäßiges Entgelt zu vergeben Auskünfte: Verbandshelm Ii., Untere Augarfeitttr. 38 Jugend" von J. L. Teller. usw., eine hebräische und jiddische Beilage und einige umfassende Informationen. — Der „Ckoser l'C. S. R." Nr. 47 ist erschienen. Inhalt: Fortsetzung der Vorkonferenzdebatte, Informationen und Anleitungen zu der Konferenz. — In Saloniki ist die erste Nummer der Betar-Zeitung „L a N a t i o n" in S p anioliscb und Französisch erschienen. Rosch-Betar -Aktion. Bisher sind aus 102 Ortsgruppen Meldungen über die, Durchführung der Aktion in den Rosch-Betar-Tagen (Chanuka) eingetroffen. Die bisher erhaltene Summe Bargeldes beläuft sich auf rund 6000 Francs. Zusammen mit den angekündigten Beträgen etwa rund 8000 Francs. Das Betartreffen in Wien. Vom 24. bis 27. ds. wurde das diesjährige Treffen des österreichischen Betar abgehalten. Eingeleitet wurde das Treffen durch einen Jörn Berit, unter Beteiligung der Vertreter der Provimzgrüppen und Gästen aus dem "ungarischen Betar. Die Fahnen der vier W iener Gedudim wurden feierlich eingeweiht und den Gruppen übergeben. Der glanzvolle Verlauf des Abends hinterließ bei den zahlreich erschienenen Gästen einen nachhaltigen Eindruck. Die Führerkonferenz brachte wertvolle Ergebnisse bezüglich der Organisation und Konsolidierung der Pfovinzgruppen. Es wurde beschlossen, eine Geschichte des B e t a r herauszugeben, in der „N e u e n W e 11" periodische Mitteilungen zur Orientierung der Provinzgruppen zu veröffentlichen, einen Provinzfonds zu schaffen, der der Neziwut ermöglichen soll, die Provinz öfters zu bereisen und die Arbeit der Kennim zu kontrollieren und anderes mehr. Die Tagung wurde durch eine Messiba in Anwesenheit des gesamten Betar beschlossen. T heatev/ Knnft und llllllllllllllllllllllllllllilllliLileratur „Der Fremde" Gastspiel Ben Zwi (Paul Baratoff) In Gordins „(Der Fremde" begann Paul Baratoff sein Gastspiel in den Jüdischen Künstlerspielen. Das Schicksal Enoch Ardens, des Heimkehrers, ist hier ins Jiddische transportiert Der unglückselige Naftuli Herz Lewin, aus Rußland, nach Sibirien verbannt, stöbert 20 Jahre später, nach abenteuerlicher Flucht, seine Familie, für die er als tot gilt, in Amerika auf und findet seine Frau in glücklichster Ehe mit einem Jugendfreund. Er, der gekommen ist, seine Frau und Kinder zurückzufordern, entschließt sich nach hartem Kampfe, sie nicht mit sich ins Elend zu nehmen und zu verzichten. In der Abschiedsstunde, in der ihn seine Frau erkennt, und ihm, dem Kranken, Gebrochenen, folgen will, vergiftet er sich. B e n'Z w i hat schon vor Jahren als „Der Fremde" eine seiner stärksten Leistungen geboten: unheimlich scharf und realistisch die Zeichnung dieses Menschenwracks. Sein Augen-, sein Gebärdenspiel ein einziges erschütterndes Erlebnis. Wenn er, den Hut in der Hand zerknüllend, sich scheu zur Türe hereinschiebt, erfühlt man in einem Augenblick die ganze Tragik dieses zerbrochenen Lebens. Neben Baratoff, der sehr gefeiert wurde, gefiel auch das übrige überraschend gut eingespielte Ensemble, die Herren Z e 1 n i k e r und S igal, die Damen Weintraub-Graf, Meiseis und Weinberg. Ein Abend* der an die besten Traditionen jüdischen Theaters in Wien anknüpfte. Das vollbesetzte Hans zeigte, daß Wien für gutes jüdisches Theater immer reges Interesse aufbringt. Ella Kraus. Neues jüdisches Theater, II., Taborstraße 12. Sevilla Pastor tritt allabendlich auf. Der Wochenspiel* plan lautet: Donnerstag, 31. d., 8 Uhr: ,»M i t'n R e b e n s Koiach"; HU Uhr: „Eifersüchtige". Freitag, 1. Jänner: „Mit'n Rebens Koiach". Samstag, 2. Jänner: „Pipsi von Odessa". Sonntag, 3. Jänner: „Pipsi von Odessa"; Uhr zum 50.mal: „Dus Neger* m ä d e 1". Montag, 4. und Dienstag, 5. Jänner: „Mit'n Rebens Koiach". Mittwoch, 6., und Donnerstag, 7. Jänner: „Verlangt a Ghusen". Judische Bühne, IL, Praterstraße 60. Das Gastspiel des jüdisch*amerikanischen Künstlerpaares Rosenfeld* Novikoff wurde prolongiert. Ponnerstag. den 31. d., ge» langt die von Novikoff neuinszenierte Komödie „Dürfen Männer alles?" zur Erstaufführung. Das Stück wird Freitag, Samstag und Sonntag wiederholt. Sonntag, den 3. Jänner, JS4 Uhr: Nachmittagsvorstellung. Zur Auf» führung gelangt die Komödie „Kinderliebe". Kinder zahlen für diese Vorstellung, bei de* auch mehrere Kinder mit» wirken, nur 50 Groschen, und werden außerdem be* schenkt. Vorstellungen werden an Vereine zu günstigen Bedingungen vergeben. Anfragen sind an Herrn Braclawski, Cafe Astor, II., Praterstraße 60, zu richten. Eine Zeitschrift zionistischer Mittelschüler. Auf Grund eines Beschlusses ihrei Delegiertentsges gaben die zionistischen Mittelschüler eine Monatsschrift „AIim" heraus, deren erste Nummer soeben erschienen ist. Die Parole dieser Zeitschrift, an der ausschließlich Mitglieder des zionistischen Mittelschülerverbandes mitarbeiten, heißt Dienst an der Erneuerung des jü du sehen Volk es. Das erste, 16 Seiten starke Heft bei zeugt den Willen, sich in die zionistische Materie zu ver* tiefen und einen geistigen und sozialen Kontakt zwischen den einzelnen Mitgliedern herzustellen. Beiträge wie „Dio Aufgaben der jüdischen Mittelschüler" upd „Zionismus als persönliche Bildung" sind für die Seele unseres zionistischen Nachwuchses äußerst aufschlußreich. Die von stud. Kamilo Kandt geleitete Zeitschrift ist beim Ver« band Zionistischer Mittelschüler, Wien, IL, Krummbaumgasse 10/1, erhältlich. Verloren geglaubtes Originalmanuskript des „Moreh Newochim** von Maimonides wiedergefunden Frau Nathan Miller hat das verloren geglaubte Originalmanuskript des III. Teiles des von Maimonides in arabischer Sprache geschriebenen „Führer der Irrenden" (Hebräisch: Moreh newochim) wiederentdeckt und der Bibliothek des Jewish Theolog« ical Seminary of America zugewendet. Gleichzeitig hat Frau Miller zwei wertvolle Originalmanuskripte religiöser Gedichte, die im XVI. Jahrhundert in Spanien entstanden sin d, aufgefunden und dem Seminar geschenkt. Generalversammlung des Jüdischen Museums in Wien Am 21. Dezember fand die 23. ordentliche Generalversammlung statt. In dieser erstattete Hof rat Prof. Dr. S. Frankfurter als Präsident der Gesellschaft den Tätigkeitsbericht des abgelaufenen Jahres^ Aus ihm war zu entnehmen, daß das Mus.eum,: dessen finanzielle Lage durch die Ungunst der Zeit und durch eine große Einbuße an Mitgliedern, teils durch Tod, teils durch Austritt, schwer mitgenommen ist, trotzdem im Jahre 1931 seinen Aufgaben gerecht werden konnte. Unter den Bereicherungen, die das. Museum in diesem Zeitabschnitte für seine Sammlungen erfahren hat, wurden mehrere Stücke, sowohl Schenkungen als auch Ankäufe, besonders hervorgehoben. Auch der Besuch des Museums war im Berichtsjahre^ recht günstig,-es haben verschiedene Schulen, Verbände und Organisationen die reichen Sammlungen besichtigt und unter den Einzelpersonen von Bedeutung sei besonders Schs.lom Asch hervorgehoben, welcher seiner Befriedigung über das Gesehene mit den Worten Ausdruck verlieh: „Diese Sammlung hat nur Liebe und "Verständnis zusammengebracht, a groißn Jejaschakojacb jfor den groißn Nachesriach". Ebenso hat der B ü r g e r m e i s t e r von T e 1- Awiw sich lobend über das Museum,ausgesprochen. Nach der Erledigung der übrigen Punkte . der Tagesordnung, und nachdem Herrn Hofrat Dr. Frankfurter anläßlich/seines 75. Geburtstages eine solenne Huldigung dargebracht worden war, nahm Herr Rabbiner Dr. B. Murmelstein das Wort zu seinem,Vor.trag: „Jeremias, der Prophet und P o 1 i t i k e r".- Die Gestalt dieses Propheten, der in der Literatur und bildenden Kunst so oft behandelt worden ist, wurde von"1dem Vortragenden in einer sehr interessanten und. mit treffenden Schlaglichtern auf politische Vorgänge der Gegenwart illustrierten Form gezeichnet. Ausgebend von einer scharfsinnigen Umgrenzung des Begriffes „Prophet*4 seit der ältesten Zeit in der israelitischen Volkskultur, gab der Vortragende an Hand des Bibeltextes den Verlauf des tragischen Kampfes des Propheten gegen die Höflinge und falschen Wahrsager wieder und zeichnete das Martyrium dieses volkstreuen Mannes, der während der Belagerung Jerusalems auf die Masse den Eindruck eines Hochverräters machen mußte und dann nach dem Untergang der Stadt im Jahre 586 gezwungen ward, nach Aegypten, dem von ihm gehaßten Lande* das durch seine politischen Intrigen Judäas Untergang verschuldet hatte, zu fliehen, wo sich seine Spur verliert. Dpr anziehende und anregende Vortrag wurde mit reichem Beifall belohnt. * ' : . / Sozialdemokratisches Zum Kapitel „Jüdisches Museum" erhielt die „Neue Welt" folgendes Schreiben: „Wien, Dezember 1931. Werte Schriftleitung! Gestatten Sie, daß ich Sie auf eine charakteristische Heldentat unserer Marxisten aufmerksam mache. Vor einigen Tagen ist unter dem Titel „Unser Kalend e r" der sozialdemokratische Parteikalender für das Jahr 1932 erschienen. In diesem Kalender sind nun unter anderem alleWienerMuseen und S a m m- 1 ungen, sogar das Heeresmuseum des gehaßten Vaugoin, angeführt. Nur e i n Museum wurde von den Genossen nicht angeführt: das Jüdische Museum. Herausgegeben wird das: Buch von Herrn Juliu« B r a u n tu a 1, der kein Arier ist, sondern der Rossauer Kille entstammt; Mitarbeiter sind SchillerrMarrnorek und andere Juden. Ich glaube, das verdient in Ihrem Blatte gebrandmarkt zu werden. Hochachtend D. K." J udifdhe Sport* und lllllllllllll Tut nh e weg u ib & Hakoah Zweiler im Htitfteldorfer Ruitdspiel Hakoah nahm mit wechselndem Erfolg au dem Hütteldorfer Rundspiel, das drei Tage dauerte, teil. Der jüdische Verein siegte am ersten Tag gegen den Budapester Ligaklub N e m z e t i, holte sich am zweiten Tag gegen Rapid eine empfindliche Niederlage und fertigte am dritten Tag Slovan überlegen ab. Im Spiel gegen Nemzeti, das 4:2 für . Hakoah endete, sah man von der jüdischen Mannschaft eine ausgesprochen gute Leistung. Die Mannschaft fand sich auf dem vereisten Bodeu besser zurecht als die Gäste und hätte bei größerem Schußglück der Spieler einen bedeutend höheren Erfolg erzielt. Bereits nach zwei Minuten holten sich die Hakqahner durch Weißkopf und Buchhalter einen Vorsprung von zwei Toren. Nicht lange darauf erhöhte Grünwald den Vorspruhg. Mit 3:0 wurden die Plätze gewechselt. Nach kurzer Spielzeit schoß Eisenhofer den vierten Treffer. Gegen Schluß kamen die Ungarn ein wenig auf und konnten das