Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 5 (1931)
- Issue
- Heft 213 (16.10.1931)
- Date
- 1931-10-16
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 215 DIE NEUE WELT 5eÜ0 fti Freitag, den 16. Oktober, gelangt die Komödie mit Musik und Gesang „Natascha" zuf Erstaufführung und bleibt bis 22. Oktober auf dem Spielplan, Mitwirkend die Damen Rosenfeld, Braclanska, Zticker, Glattstein, Lehrer und die Herren Novikqff, Bell, Zucker, N*uwirfb, Grimmingex, Lehrer, Reismann fand Ha»iteknedii Son.ntag, den 18. Oktober, halb 4 Uhr, Nadimdittofisvor* «teiüiM^g bei ermäßigten Preisen: „Minke of Bteoadrtvay". Abend jüdischer Musik. Donnerstag, den 23. Oktober 1931, pünktlich 8 Uhr abends, findet der I. Abend jüdischer Musik (musikalische Leitung: Joachim Stufechewisky) unter freundlicher Mitwirkung von Maria Bernay, Gesang, Ida Rosen, Klavier, Israel örandmann, Violine, und eines Ensembles (Lewitus, Brandmann, Stein, Stutschewsky), statt. Zum Vortrage gefangen Werke von Achron und Engel. . „Hamischmar", die Jüngerenzeitsohrift des Brith Trumpeldor Mitteleuropas1 ist soeben erschienen. Die neue, im Auftrage des Shilton herausgegebene Nummer ist ebenso wie ihre Vorgänger ausnahmslos von Berliner Betharim verfaßt und technisch hergestellt worden. Aus dem Inhalt: Hamisobmar — von Alexander Reiter; Nach Georgsthal — von Zwi; Begegnung mit Truxnpeldor .— von Jabotinsky; Am Lagerfeuer —■ von Zfwi; Die wunderbaren Erlebnisse zweier Betharim — eine 'Betbargescbichte;-Zehnmal Sport an einem Tag! — von Hans Eger; Geographie Palästinas — 1. physikalisch. , — Als Anhang des „Hamischmar*' erscheint der ,^H e a t i d", die Zeitung der Darga Alef des Bethar Berlin, in der die Jüngeren selbst zu Worte kommen. — Der „HamisChmar" kann von Georg Zwi Berest, Berlin, Wilh. Zähringerstraße 54, bezogen werden. Preis 10 Pf. Römisches Tagebuch. Dur. Ernst Munkaosi (Budapest) schildert in einem soeben im Verlage von ,«Mult es Jövö" ersdiienenen Budie „Romai naplo" (Römisches Tagebuch) während seiner jüngsten Roanreise gesammelte Eindrücke. Dr. Munkacsis Werk ist eine 2000jährige Geschichte der römischen Juden von Cäsar bris Mussolini. Er findet in den Ruinen jüdische Kuristbestrebungen, in denen fremde Elemente; zur Geltumg kommen, er entdeckt die Parallele zwischen jüdischer und altchristlicher Kunst, er Stellt fest,. daß das .Judentum eigentlich gar keinen s e 1 b stän d igen Tempeltyp hatte. So wie in Worms die Synagoge in romanischem und gotischem Stil gebaut wurde, so weisen die auf dem Boden Italiens erstandenen jüdisdien Tempel (griechische Motive auf. Die Beschreibungen und Stimmungsbilder, die der Verfasser gibt, sind farbig und ergreifend, er hat . die Spuren des ersten jüdischen europäischen Mallers und der ersten jüdischen europäischen Schauspielerin entdeckt und den alleräMiesten europüisdien jüdisdien Tempel gefunden. Das Buch enthält viele photographische\ Origdnalmifnahmen des Verfassers. Jehuda Ehrenkranz hat, wie wir erfahren, eine längere Vortragsreise durch die Tschechoslowakei und Deutsahland angetreten, wo er jiddische und hebräische ^Autoren lesen wird. Nach Abschluß dieser Rezitatipns^ reise wird sich Jehuda, Ehrenkranz . zu dauerndem Aufenthalt nach Palästina begeben. Verhandlungen zum Eintritt in eines der palästinensischen hebräischen , /Theater,.6ind..bereits angebahnt. , Ktuwim zu haben: I, Zeitungskiosk Salziorbrücke; L,. Zeitungskiosk Schottenring, 3$er-Wagen-Schleife; ,11,, .Zeitungskiosk Taborstraße bei Cafe National. — Mosr riayim zu haben: L, Zeitungskiosk 'Schotten ring bei Wiener Baak-Verein; IL, Zeitungskiosk Taborstraße bei vGafe Nationall n, Tabaktrafik Praterstraße 11..: —r , Jp u d a i m,. Buch von Steinmann, bereits erschienen. Das erste hebräische Abiturium, In der Prager „Se lbst weh r" macht Dr. Leo Zelm.a m o y i t s darauf aufmerksam, daß mit Beginn des Schuljahres 1931/32, das jetzt 6einen Anfang (nimmt, das hebräische Gymnasium in Mukacevo „seinen ersten Jahrgang zäun Abitur führt Es wird dies das erste Abitur in hebräischer Sprache sein. Vor einem Vertreter des Schutministeraums wird Ende des Schiu!- jahres die erste AMturatätspriilfumg im der Tschechoslowaüdschen Republik abgehalten, bei der in sämtlichen . Unterrichtsfächern die Lehrer hebräisch fragen, luind! die Schüler hebräisch antworten werden," Das hebräische . Abiturzjeuginiifi wird die gleiche rechtliche Wirksamkeit haben wie das jeder staatlichen Mittelschule. Gründung eines jüdisdien Schul- und Kulturverbandes in Lettland* Soeben wurde in Riga ein jüdischer Schul- und Kultur verband für Lettland gegründet, der es eich zur Aufgabe gemacht hat, den scharfen Gegensatz zwischen Hebraisten Und Jiddischisteu, der wiederholt zu heftigen Kulturdc&mpfen geführt hat, zu überbrücken. Der neugegründete Verband wird sich für die Errichtung sogetnainmtär „synthetischer Schulen" in Lettland einsetzen. In diesen Schulen soll der Unterricht zwar in jiddischer Sprache erteilt werden, gleichzeitig aber soll dafür gesorgt werden, daß die Schüler eine innige Beziehung zur alten und neuen hebräischen Kultur gewinmen. Das Hebräische soll . a]a.lebend« Sprache gelehrt und als die nationale Sprache der neuen jüdischen Siedlung in Palästina dargestellt werden. Der Verband hat ferner beschlossen, sich an den Arbeiten . für die Hebräische Universität in Jerusalem und für das Jiddisch-Wissenschaftliche Institut in Wüna zu beteiligen. Ein Jiddisches Theater in Berlin. Direktor Jitomiraky hat das Theater am Schiffbauerdamm für die Saison gepachtet und wird dort jüdische Operetten und Schauspiele aufführen. Den.Anfang macht die Operette „Di Amerikaner C h a ssene" von Sandler mit der bekannten amerikanischen Schauspielerin Anna Jakubowitz in der Hauptrolle. Auch das übrige Ensemble setzt sich aus namhaften jüdischen Schauspielerinnen und Schauspielern zusammen. In der Zukunft werden sich Clara Jung, Isa Krämer und andere Stars der jüdischen Bühne dem Ensemble einfügen. Regie .und künstlerische Leitung hat der bekannte russische Schauspieler und Regisseur Michael R e s um n y inne. Direktor Jitomirsky hat mit seinem Ensemble bereits in mehreren Theaterzentren, zuletzt in Paris, künstlerische Erfolge errungen. Aus der Fümwelt Bank*Oberka«sier Leopold Pichler: Max Pallenberg. Es ist ein eigenartiger Zufall, daß Max Pallenberg in seinem ersten Sprech« und Tonfilm „Der brave Sünder", dessen Drehbuch bereits Monate vor dem Eintreffen verschiedener bekannter Ereignisse im Bank« weaen fertiggestellt war, den Bank«Oberkassier Leopold Pichler spielt und daß hiebet auch Unterschlagungen von Bankgeldern eine große Rolle spielen... Die übrigen Rollen des bekanntlich von Fritz Kortner inszenierten Films spielen Dolly' Haas, Heinz Rühmann und Frit« Grünbaum. „Der brave Sünder" wird — als Welturauffüh« rung — ab Montag im Apollo gespielt, die Premlere findet als Festvorstellung in persönficher Anwesenheit Pallen« bergs Samstag 11 Uhr nachts statt. Phantastische Filmkarriere eines jungen Wieners,. In defn demnächst in Wien zur Wblturaufführühg'gelan« genddh Millionen.Prünkfilm „Der Hetzogvon Reich« s t a d t" spielt die Titelrolle der junge Wiener Walter Ed ho f er. der Sohn eines angesehenen Wiener Kino* besitzers. Rdhofer debütierte seinerzeit in dem öster« reichischen Avantgardefilm „Der Vagabund", ging dann nach Berlin und wurde dort für die schwierige Rolle des am Wiener Höfe lebenden Sohnes Napoleons verpflichtet, der als König von Rom geboren wurde und als,Herzog von Reichstadt endete. Ein zarter Epilog zur rauhen Tragödie des großen Korsen. : v Der Kürt*Bois*Film, "Neben Kurt Bois, der die .Gc* stalt eines Pechvogels verkörpert, spielen noch La Jana, Hans Adalbert von S p h 1 e 11 o w, Grigorij C h m a r a und Max Ehrlich. La Jana, der bekannte Revuestar, von seiner Tätigkeit vom Wiener Stadttheater her noch in allgemeiner Erinnerung, spielt eine Dame von Welt, deren erotisierendem Zauber die Männer, und unter ihnen natürlich auch unser armer Schlemihl, zum „Opfer" fallen. Die Musik zq den tragikomischen Abenteuern des „Schle* mihi" schrieb Mischa Spoliansky, der wie kein zweiter dazu prädestiniert erscheint, den gedanklichen Inhalt einer solchen Burleske in Musik umzusetzen. _ Käthe von Nogy ~ Fritz Grünbaum — Heinz Kuhmann sind die Hauptdarsteller des neuen Ufo-Lüstßpiels „M ea n.e F r au d..i e Hochstaple r i n", dessen Premiere in einigen Tagen im Gartenbau-, Ufa-Ton-, gafa-.und Kolosseum-Kino stattfindet. „Meine Frau die Hochstapierin" ist eine Filmgesch.ichte von abenteuerlachen, Streichen einer jeizendeii kleinen Frau, die das Glück ein weaa,g-korrigiiert und sich mitsamt ihrer „besseren Ehehälfte resolut nach oben schiebt, von der hrayen Ehefrau zur Hochstapleran; von einem großen f zuöl GlUok, reich au tragikomischen Wirrnissen, Verl^enhei'ten1' und Aufregungen, ,imszeniert von Kurt Gerron, dem bekannten Komiker und Keg^cÄr^pn lu6,ti,gt>n.; -K-Kurzr;. und Kabarettfilmen, musikalisch ilhiartnert . und mit mondänen Schlagorh ausgestartet von Willy K o 11 ö. In der Reihe der dies- Jährigen Lustspielerfölge der Üfa' zeigt dieser Film nach »Nie: wieder Liebe",- -'„Der kleine" Seitensprung** usw., waeder eine neue Note. ...•....« a > HenrichuGeprge . und Döblins ^Berlin Alexander, ftlatz\ Die Hauptrolle jn dem F.ilm „B.e r Ii n A 1 exa'n- | der'plÄ'tz**,, der tkch dem gleichnaimigen, in der. ganzen [ Welt'gelfesöneh, in acht Sprachen übersetzten Roman von Altred. Döblinv; entstanden ist; spielt bekanritlich Heinroch,-G^'o r^e<..u George hat um diese Rolle im buchstäblichen $ir^n,e des Wortes kämpfen müssen. Ihm ist, überhaupt zu Banken, daß dieser Film geschaffeh ^urde. '' Als- George gleich nach dem Erscheinen den ] Roman Döblins gelesen'hatte; war er von de^ Hauptgestalt, dem. Mann Biherkopf, derart begeistert, daß' er von Hollywood aus, wp .et damals filmte, an Döbinn mat dem Vorschlag heräntrat, den Roman zu diramati-- sieren. Das Vorhaben scheiterte am Widerstand des Autors, der nicht die Möglichkeit sah; die auf unzähligen Schauplätzen spielende, die ganze Mannigfaltigkeit eines Groffstadtlebens. und -getriebes zusammenfassende Handlung in ein Theaterstück umzuformen, George war jedoch vö-m Biberkopf derart erfüllt, daß er' den Gedanken nicht aufgab und schließlich auch seinen Willen durchsetzte. Döbliin, der seinen Roman nicht in die Bühnenform pressen lassen wollte, willigte ein, daß das Buch zum Film umgestaltet werde. „Berlin Alexauder- Elatz" erscheint demnächst im Burg- und Schwedenino.; ' Bouboule ist Trumpf! Wer ist Bouhoule? Was ist Boubbule? Bouboule ist qer König der Blitzer und heißt mit seinem bürgerlichen J^amen. Georges .Milton. Jedes Kind kennt ihn in Paris, er ist der pariserischeste und darum vergöttentste Völksschauspieler, der sich denken läßt. In „König der Blitzer'- spielt Milten einen im gewissen Sinne gemütlichen Hochstapler, eine Irigur; «te stets nur in Paris gedeihen konnte, wo die Streiche, die hart an der Grenze des, vom Gesetz noch Erlaubten vorbeiftthiten, mit schmunzelndem!Veretändniis aufgenommen wurden und wo'ma.n manchmal mehr als ein Auge zugedrückt hat. Der König der Blitzer ist ein Mann, der es versteht, hei allen öffentliehen'Ereignissen dabei zu sein, und der bedenkenlos dort eindringt, wo er glaubt, sich gut unterhalten zu dürfen. Darum ist Bouohule der Mann, der nichts ernst nimmt, auch sich selbst nicht, überall. Trumpf! Das köstliche Lustspiel erscheint am 15. Oktober im Opern- und Imperial-Kino. Eigene Kartenvorverkaufssteile für Apollo und Scala. Vielfach geäußerten Wünschen aus Publikums« kreisen Rechnung tragend, hat sich die Direktion des Apollo und der Scala entschlossen, eine eigene Karten* vorverkaufssteile zu errichten. Sie befindet sich in den Räumen der Gramophone Comp., I., Kärtnerstraße 30, und ist ab Dienstag, den 13. Oktober, täglich von 10 bis 6 Uhr geöffnet. Das Kartenbüro ist unter tler Nummer R*26»3»52 erreichbar. Die der Bequemlichkeit des ' Publi* kums dienende Vorverkaufsstelle übernimmt Voraus» bestellungen für die Scala und das Apollo ohne jeden Aufschlag. ' , Heute „Meine Frau die Hochstaplerin44. Heute findet im Gartenbau-, Ufa-Ton-, Slafa- und Kolosseum- Kino die Premiere des neueu Lustspiels der Ufa ,;Meine Frau die Ho c hs ta p 1 e r in" sta'tt. Der Film, der in den Hauptrollen Käthe Yon Nagy und Heim Rühmann beschÄftigt und das Tohfilm-Debut Fritz Grünbaums bringt, erzählt die lustige Geschichte von einer jungen mondänen Frau, die für sich und ihren schüchternen Gatten den Weg« zum Erfolg und Reichtum auf originelleWeise abzukürzen versteht. Regie: Kurt Gerrpn. Musik und Schlager; Willi K o 11 o. Pension »Austrla* Kinderheim Vöslau (OCOA RAOtfiCH) J!g*rmay«rstr*6« 1B - T«l«pMM Nr. 141 Für Dauer* und Erholungsaufenthalt Jeder Unterricht im Hause, auch Nachhilfe für öffentliche Schulen besuchende Kinder. - PäslagelMh einwandfreie Leitung durch staatlich geprüfte Lehrerin Erstklassige VerkösUgung. - Mütterliche Pflege. Mlftlge »reifte J üdifdie Sport* und Turnbeweguii9« Orofier Erfolg der Hakoah Gegen den Mitropacupfinalisten Yienna 1:1 Die Hakoah-Anhfiaiger, die eich <zulet\zt gegen ihre Mannschaft nicht .immer gamz etn^andfrei benaihmen, erlebten im Spiele gegen Vienna eine angenehme Enttäuschung: Man entdeckte -wieder sein Herz für ■.die Hakoah-Elf. Der erste Punkt war der Anlaß zu einem Freudenausbrudi, wie nw/n ihin auf eioiem Wiener Spielfeld niur selten erlebt. Die Mannschaft wurde cfurdi starken Beifall angefeuert. Diese Episode soll Mr dir «nicht immer zufriedenen Anhänger eine Lehre Sein. Die LeisfoMiigen der Spieler steigen um eine Klasse, wenn ihnen der Anhang treu bleibt Unsere Reihouiptuing, OiS fehlle nur am System, die Mannschaft sei gut, hat sidi als berechtigt erwiesen. Es war eine Freude, zu sehen, wie der Hokoaih-Angriiiff komibimierte und wie die beiden jungen Filügclstürnner, Ehrlich iu,nd Fischer, die beiden Vieivna-Verteidigar Rainer-Blum, die auletzt bei allen Länderkamipfen tätig waren, müholos überspielten. G r ü n f e 1 d zeigte hiübsche Aktionen und M a m s n e v riß den Sturm nadi vorne. Nur der Posten des Führers ist schwach besetzt, Grürewaild ist kein Mittelstürmer. Die . Deckung, lief zur Hochform auf. Stroß arbeitete bis ziu seiner Verletzinrug feblenlos.aind war besser eis der berüihmte Hofifma.nn. In der Verteidigung brillierte Fekltnann. Hakoaih hätte einen Sieg verdient Der einzige Treffer der Vienna wurde aus einer klaren Qffsidestellung erhielt Für Hakoaih war Elinlich nach der Pause erfolgreich. Hakoaih stellte folgende Mannschaft: Lowy; Amster, Fckluidan; Heß, Stroß, Platschek; Ehrilidi. Grumfeld, GrilnwAld, Mausner, Fischer. — Sonntag spaelt Ilakoah gegen Rapid. Hasmonca und Makkabi geschlagen* In der Meistersc'hüft der zweiten Liga erlitt;Hasmon.'ea rieiierdings eine Niederlage, und zwar;gegen S imm ering. Die jüdisöhe Mannschaft würde 3 :0 gesehlagen, ein Resultat, das keinesfalls dem Spielverlauf entsprach. Die Unterlegenen waren nicht schlechter als ihre Besiege iv doch verstanden sie nicht,', diesjoh , ihnen ^erbietenden Chancen auszunützen. Bei den Unterlegehen gefielen Berson, Fisch, Birnbaum und Reich. Hasmonea stellte folgende Mannschaft: Kaiman; Berson, Feldanar: Rotter, Fiisch, Tabak; Sternbach, Birnbaum, Neumann, Posaner, Reich. Kommenden Sonntag, den 19. Oktober, hat Hasmonea den D. A. C. zum Gegner. — Nach mehreren Erfolgen erlitt Makkabi gegen Heibgenstadt eine 1 :2-Niederlage. , Makkabi war r> im,Felde technisch weitaus besser und ein unentschiedenes Ergebnis bätte dem Spielverlauif eher entsprochen.-Den einzigen Treffer schoß Lutz. Kommenden Sonntag spielt Makkabi gegen Liebhartstal. •; >• Der Hakoah-Ringer Hirschl hat bereits eine Popularität erreicht, wie vielleicht kein Amateurringer vor ihm. Es sind dies nicht immer Anhänger der Hakoah, die ihrem neuen „Siuison" zujubeln, sondern auch Viele Niohtiuden. Man konnte bei den Entseheidüngskämpfen Hakoah—-Sportklub bemerken, daß hunderte Besucher stundenlang bis Mitternacht ausharrten, um Hirsohl an der Arbeit sehen zu, können. , Hirschl. enttäuscht nie. Eine Minute oder zwei, wie es Hkschl'Will, und seih Gegner ist' a,m Boden. 1 Hirschl wurde beim letzten Kampf abend auf den Schultern berumgetragen und wäre fast von seinen Anhängern zerdrückt geworden. Die Juden Wiens können auf Hirschl stok sein* Im Leichtathletik * Länderkampf Ungarn gegen? Oesterreich konnten sich die HakoahoAthleten B1 ö d y im 1500fMeter*Lauf und F r a n k 1 im 5000*Meter*Lauf auf dem dritten Platz placieren. ' Hakoah gegen Ewaak, Im Rahmen der Wasserball* meisterschaft spielt kommenden Sonntag Hakoah gegen E w a s k. Durch die sattsam bekannte Staudinger*Affäre haben sich die Beziehungen zwischen diesen beiden Klubs sehr verschärft. Der Verband wird gut daran 'tun, mit der Leitung dieses Kampfes einen energischen Schiedsrichter zu betrauen, damit diese Begegnung in keinen Skandal ausartet. . Die Handballer der Grazer Hakoah trugen in Wwoi ein Spiel, gegen Hakoah aus und wurden 7 :3 geschlagen. Nach dem Spiel fand im Klubheim der Hakoah eine ge< sellschaftliche Unterhaltung statt, die alle Teilnehmer zu einer schönen Verbrüderungsfeier vereinigte. Hakoah in der Wasserball-Meisterschaft erfolgreich. In der letzten Runde gelang es Hakoah, zwei überlegene Siege zu feiern. Die erste Mannschaft siegte gegen Austria I 5:1. Die Sieger fütirten ein glänzendes Spiel vor. Torschützen Mayer (2), Flesch (2) und Rosenblatt. Auch in der Reserveiiieisterschaft blieb Hakoah II gegen Austria II 10:1 erfolgreich. Die Tore erzielten Davidson (4), Goldschläger (2), Haftl und Gut. Die Grazer Hakoah in Donawitz erfolgreich, Tn der steiermärkischen Meisterschaft gelang es der Gra'zer Hakoah in Donawitz den dortigen Sportklub 2: 0 zu schlagen. Die jüdisohe Mannschaft hatte es nicht leicht, auf dem nationalsozialistischen Boden zu siegen. In der Hockey-Meisterschaft unterlag Hakoah gegen W. A. C. 0 :2. Im Reservespiel blieb Hakoah 2 : 1 erfolgreich. Die Hakoah -Damen besiegten die Allround- Daraen 3:0 (1:0). Die Tore erzielten Neu mann (2) und L eh e ns ch u ß. In der zweiten Klasse errang Blau'- Weiß einen sensationellen Sieg. Die jüdische Mannschaft fertigte den Badener A. C. 7:0 (() ab. Die Sieger lieferten ein glänzendes Spiel und erzielten durch Wengraf (4), Ing. Nossig (2) und Dr. Kurzmann die Treffer.