Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 5 (1931)
- Issue
- Heft 198 (3.7.1931)
- Date
- 1931-07-03
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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Seite 8 DIE NEUE WELT Nr. 198 Die hebräische Kulturvorkonferenz fand am Diens* tag, den 23. Juni, ihren Abschluß. Der Große Rat Es wurde ein aus 37 Mitgliedern bestehender Großer Rat des neugegründeten Weltverbandes gewählt; dem Rate gehören u. a. Chaim B ia 1 ik, Nahum S okolow, Chief Rabbi Dr. J. H. Hertz, Dr. Simon Bernfeld, Stephan W i s e, Dr. Josef Klausner, Dozent Doktor Harry Torczyner, Dr. Jakob Klatzkin, J. Grünbaum, Wladimir Jabotinsky, Dr. Osias Thon, Raab. Eisen Stadt, 'Berlin, Rabb. Simon* sen, Kopenhagen, Oberrabb. Dr. Markus Ehrepreis, Stockholm, Chief Rabbi Dr. Landau, Johannisburg, Ab. Goldberg an. Ferner wurde; einc; I4gliedrigc Exekutive gewählt. Acht Mitglieder der Exekutive haben ihren ständigen Wohnsitz in Berlin, und zwar die Herren Dr. J. Guttmann, Bankier S. Glücksohn, F. Gringard, Dr. Max Soloweitschik, Dr. S. Weinberg, Dr. Pines, Dr. Simon Rawidowitsch und Dr. Alexander Rosenfeld. Die auswärtigen Mitglieder der Exekutive v sind: Doktor M. Klumel, jakob Cahan und Mosche Gordon (War* schau), B. Lipetz (Kowno), Chefredakteur M. Klein* mann (London), I. Naiditsch (Paris). Die wichtigsten Beschlüsse Von den Beschlüssen der Konferenz sind folgende hervorzuheben: 1. Schaffung des hebräischen Weltbun* des zur Förderung hebräischer Kultur, Erziehung,. Literatur usw. 2. Sofortige Hilfsaktion für die um ihre Existenz ringenden hebräischen KulturJnstitutionen der Diaspora. 3. Ausbau des hebräischen Kulturfonds. 4. Ein* berufung des . hebräischen Weltkongresses im Jahre I932. 5. Einführung eines Mitgliedsbeitrages in der Form eines „Sela" und eines besonderen „Sela hanoar" (Sela der Ju* gend). Ein „Sela sahaf" soll; das Fünffache des einfachen Selä betragen. 6. Belebung der hebräischen K Lite* ratur und Herausgabe einer hebräischen Monatsschrift in ' Berlin., 7. Entsendung einer Delegation zum zioni* stischen Kongreß, die für die Ziele und Aufgaben des neugegründeten hebräischen Weltbundes unter den Kongreßdelegierten und Gästen wirken und dem Kon* greß gegenüber die Forderungen der Exekutive des hebräischen Weltbundes vertreten soll. Chronak der Woche Trauerfeier für Dr. A. Schwarz s. A. Aus Jerusalem wird uns.unter dem 20. Juni geschrieben: Der hier jüng* stens /gegründete Verein für Wissenschaft und Literatur „Jerusalem" hielt am 6. d. M. im Bethause der ortho* dbxen Gemeinde „Jeschurun" eine massenhaft besuchte Gedächtnisfeier für weiland Dr. A. Schwarz, Rektor der israelitischen Lehranstalt in Wien, ab. In einer mehr denn ■ einstündigen, nach Form und Inhalt vollendeten iRede gab: Herr E. N. Lifschütz, Direktor des hiesigen Lehrerseminars des „Misrachi", einen Ueberblick über die -segensreiche epochemachende Tätigkeit des -ver* blichenen großen Gelehrten, der es zuerst verstand, zwischen der historischen Auffassung des Talmuds und seiner Behandlung als unversiegbaren Quelje der Entwicklung - des jüdischen Lebens ^eine Synthese zu schaffen, -wie. auch auf dem Gebiete der talmudischen Hermeneutik neue Bahnen zu ebnen. Hierauf widmete einer deranwesenden Schüler des Verblichenen diesem warme Worte der Würdigung als Lehrer und Erzieher einer langen Reihe von lebenden oder leider zu früh verstorbenen jüdischen Gelehrten. — Jakob Aschkenasy. Eine nationale Lotterie für das Palästina werk ' Basel, 29. Juni. (J. T. A.) Die Partei der palästinensische4 Arbeiter (MifLagath Poale Erez Israel) hat dem ZdöoHstenkonigreß einen Plan unterbreitet, eine nationale L 6 t ter.de über eine Summe von zwei Millionen Pfund oder zehn Millionen L\>Uar auszuschreiben von welcher 40 Prozent für Gewiinne und 60 Prozent für Auflmuzwecke in Palästina verwendet werden sollen. Es sollen zwei Millionen Lose zu je 1 Pfund oder 5 Dollar ausgegeben werden, jedes Los aber soll in fünf Teilen zu je 1 Dollar geteilt werden können. In jedem Lamde sollen die- >iom£ tischen Or^andsafcionen für den Vertrieb der Lose Sorge tragen. Der neue jüdische Parlamentsklub in Rumänien / Zu Beginn der Tagung des neuen rumänischen Parlaments haben die Mitglieder des Jüdischen Parlaments* klubs zu verschiedenen, das Judentum interessierenden Fragen das Wprt ergriffen. Deputierter Dr. Theodor Fische r'setzte den Standpunkt der jüdischen Bevölke* rung zur Botschaft des Königs auseinander. Die Deputier* teh Dr. Max Diamant und Dr. Manfred Reifer inter* pelUerten ,4en Finanzminister Argetoianu in der,. Ange* leg'enhejt .der Neuausschreibungen für die Schankkon* Zessionen und verlangten die Respektierung der Rechte der alten '.Kpnzessionare. Dr. Manfred Reifer sprach zum Baccalaureat*Qesetz und forderte, daß auch jüdischen Profess^ren/diie; -Möglichkeit gegeben werde, in die Prä» fungskommission hineinzukommen. Antj|üdische Ausschreitungen in Polen. Die Kette der: aßtijüfdiaohen Exzesse in Polen,* die in Zloczow begann und iu Radoin «ich fortsetzte, hat noch kein Ende gefunden. Am letzten Sonntagabend war der Kurort Michaiin der Schauplatz schwerster antisemitischer Ausschreitungen.. Gegen 11 Uhr abends posierte sich vor der Villa des Herrn Liwszyz in der Ruszauogasse eine größere Gruppe Huligans, die alle vom ^endlichen Spaziergang in ihre Wohnungen * zurückkehrenden jüdwohw. Kurgäste überfielen und mit Messern, Knüppeln und Efoenkmitteln bearbeiteten.' Ee ' entstand eine ungeheure Panik. Sehr viele jüdische Kurgäste wurden verletzt, unter ihnen einige schwer. Polizei war weit und breit nicht zu sehen. Von dem wenige Minuten entfernt liegenden Bahnhof war niemand den Ueberfallenen zu Hilfe gekommen. Jüdischer Wahlsieg in Litauen. Die in dieser Woche in Litauen durchgeführten Wahlen zu den Stadt selb st Verwaltungen brachten den Juden einen ansehnlichen Erfolg. Von den 324 Stadtverordne* ten, die in den Städten; außer Kowno. gewählt wurden, sind 123 Juden (38 Prozent). In Kowno selbst sind von 24 gewählten Stadtverordneten sieben Juden. In zwölf von 29 litauischen Städten haben die Juden mit den anderen: Minderheiten die Mehrheit, in einigen Städten haben die Juden allein die absolute Mehrheit. Jüdische Polizei in Yadjur. Die seit dem Ueberfall auf eine jüdische Arbeitergruppe aus Yadjur im April d. J. dort stationierten britischen Polizisten wurden durch zwei jüdische Polizisten ersetzt. Es verlautet, daß demnächst zur Sicherung der öffentlichen Ordnung in dem Distrikt eine n e u e P o 1 i z e i s t a t i o n in Yadjur errichtet werden soll.' '. Die jüdischen Arbeiter Palästinas fordern Beschäftigung bei öffentlichen Arbeiten. Unter der Führung von B e n Z w i sprach eine Deputation der jüdischen Arbeiterorganisation Palästinas beim High Commissioner Sir John C h a n e e 11 o r vor, um Beschwerde dagegen zu erheben, daß bei den von der Regierung und den Stadtverwaltungen durchgeführten öffentlichen Arbeiten keine Juden beschäftigt. werden. Der High Commissioner erwiderte, eine vollständige Lösung der Frage der Heranziehung von Juden zu öffentlichen Arbeiten sei noch nicht gefunden, doch habe er die Leiter der Departements dahin instruiert, auch jüdische Arbeiter zu beschäftigen. Die Arbeiterdelegation sprach sodann beim stellvertretenden Distriktskommissar vor und;verlangte, daß bei öffentlichen Arbeiten zumindest zur Hälfte jüdische Arbeiter beschäftigt werden. Der Distriktskommissar sagte eine Prüfung der Angelegenheit zu. Beschlagnahme der großen Synagoge in Irkutsk. Die vor 50 Jahren erbaute große Synagoge von I r* kutsk wurde vom Stadtsowjet beschlagnahmt und in einen Geselligkeitsklub für die Arbeiter der ersten So* wjetkonservenfabrik umgewandelt. Eine jüdische Mittelschule in Florenz. Unter den Auspizien der jüdischen Gemeinde, Florenz bildete sich eine Gesellschaft der Freunde der jüdischen Mittel* schule, die nun daran geht, ein jüdisches Real« gy mnasi um zu errichten, in welchem die j ü d i* sehen Unterrichtsgegenstände und die hebräische S"p f a c ft e deinen wichtigen Platz ein* nehmen werden., . / ,, 4*1" ■ - Painleve über .dert jüdischen Palästina« Auf bau. Am Mittwoch, den 24. Juni, ■ fanp im Palästina*Pavillon der Pariser. Kolonialausstellung Uein yom KerensHajessod* Komitee für Frankreich yeranstaltetes Bankett zu Ehren des früheren französischen Ministerpräsidenten Pain» leve statt. An dem Bankett ..nahmen führende Person* lichkeiten, der französischen Gesellschaft, unter ihnen Baron ÄI f r e d > d e G i n s b a u r g, teil. Der ehemalige Minister Justin Godart, der Painleve zu seinem Ehren* sitz geleitete, hielt eine Ansprache, in der er an die her* vorragende Rolle erinnerte, di. e Fr an kreich bei de r An erkennung des Rechtes der Juden a u f Pal ä s t i n a g e s p i ef14 h a t. Painleve selbst sprach-in eindrucksvoller Weise über die Bedeutung und den Erfolg des jüdischen Aufbauwerkes in Palästina. ' „Trotz allen Verleumdungen"^'führte Painleve u. -a. aus, „Siijd Sie mit Ihrem Werke in ''Palästina erfolgreich ge* bhebW Palästina wird das Zentrum 'der Wiedergeburt des jüdischen Volkes. Jedes Mal, wenn Ihre jungen Leute sich in Palästina gegien Angreifer zur We^r -s^t^en, wird taut vferkündet, die Juden hätten provoziert« Wir wissen jedoch, daß dies nicht wahr ist." „Tohuwabohu" französsich. Das in Deutschland viel;ge}esii>e und auch schon viel übersetzte Buch „T p hüwab o hu" von Sammy Grone mann er* scheint1 in) Herbst dieses Jahres^ in französischer Ausgäbe unter dem Titel: „Les mal baptises" (Die schlecht getauften). Die Uebersetzung besorgt Made- Astruc, das, Buch erscheint in einem moiselle. Lucienne führenden .Verlag. Förderung jüdischer Musik. Der vor einiger Zeit verstorbene Gründer des S y m p h o n i e o r c h e s t e r s iri: G:hikägo, Walter Ungeir, der diesem Orchester 26 Jah^C 'hindurch als Cellist angehört hat, hat testa* mentariseh verfügt, daß der Betrag von 10,000 Dollar, ein Fünftel seines gesamten Nachlasses, für eine Stiftung zur Förderurig jüdischer '.Musik verwandt werde. Die Hälfte dieses Betrages ist zur Einrichtung jüdischer Musikkurse an den bedeu* tenaeren Konservatorien der Vereinigten Staaten, die andere Hälfte zur Errichtung feines 'ähnlichen Kurses* in'Leipzig} der Geburtsstadt Ungers, bestimmt. In seinem Testament bezeichnet Ünger die jüdische Musik als „die wahre Seele aller Melodie". Unsere geschätzten Leser werden auf die jüdische Buchhandlung Hermann Tuchner (siehe Inserat) beson* ders aufmerksam gemacht, wo- ^ür. alle Lehranstalten sämtliche Schulbücher, auch aniicjuirisch, zu. ermäßigten Preisen erhältlich sind. Leihbibliothek eröffnet. ' 10 Gro* sehen t5*g;ljch.-K^ine Nebengebühfe'n. Für Anfragen Tele* phon S MMtx>' Kind von3-15 Jahran wird über Schulschluß, eventuell für immer, in Hebevolle Pflege genommen. Auch ist eine Sommerwohnung mit Zimmer und Küchenbentitzungzu vermieten. Auto- und Bahnverbindung. Trebltsch, Tulbing 98 Post Königstetten Theater und Revue Im heutigen Palästina Von Max Nußbaum, Breslau. I. Theater ist stets das Kulturspiegelbild eines Volkes und der Gradmesser seiner geistigen Entwicklung. Man , braucht bloß das Theater in seiner geschichtlichen Ent* Wicklung — von seinen primitiven Anfängen bis zur Ge* genwart — zu verfolgen, um das obige bestätigt zu finden. Jahrhundertealte Tradition und Kultur eines Volkes drük* ken sich nirgends so offenbar aus wie im Theater seiner nationalen Bühne. Denn die Lebensexistenz und die kul* turellen Entwicklungsstufen eines jeden Volkes bedingen mit der Zeit eine bestimmte, starke Ausprägung scharf pointierter und genauest umzeichneter Linien, die die wesenhafte psychische Struktur eines Volkes wiedergeben. Wird diese Struktur nun einigermaßen sichtbar, da erfaßt sie das Auge des Künstlers und er wagt den großen Formenguß. Er braucht dabei nichts mehr zu tun, als die strukturierten physischen Grundzüge des betreffenden Volkes in eine Form zu bringen. So entstanden und entstehen nationale Theater, bedingt von der einen Voraussetzung: der Existenz greif 1 barer oder wenigstens nur dem Künstler sichtbarer und erfaßbarer Lebensgrundlinien des betreffenden Volkes. Fehlt diese Voraussetzung, fehlt auch das Theater . in seinem wahrsten Wortsinne. Was es noch geben kann (trotz Fehlens dieser Voraussetzung) ist nur — Revue. Mit einem Wort: Theater ist Kunst des Gewor* denen oder auch Kunst des jeweilig „Werdenden" auf Grund einer gefestigten — „gewordenen'.' — Kulturplatt* form. Zu dünn sind da noch die Linien, zu blaß die Bilder, um kopiert und in einen bestimmten Rahmen eingezwängt werden zu können. Dagegen wird in solchen Stadien ein anderer Genre blühen können: Die Revue. Denn sie allein ist Kunst des Werdenden. Ja noch mehr: Die Rolle der Revue ist mit dem EntstehungsmomcnJ: des Theaters nicht ausgespielt. Im Gegenteil wird die Revue mit dem Theater immer parallel laufen, als sein Vorposten und seine Auffangsstation für . alles Lebenswerdende. Erst wenn dieses festgefügte Formen anzunehmend beginnt,! wird es vom Theater zum Dramatisieren aufgegriffen. II. Ueberträgt man diese Gedankengänge ins jüdische Leben, so ergibt sich eine Erklärung'für eine merkwürdige Ersch.eino.ngr d er Exi stenzmö gHchkei t des jüdischen Theaters in der Galuth u.nd die No chnichtmöglichkeit seines' V o r h a n d e n* seins im h e u t i g e n P a 1 ä s t i n a. Mag man sich nämlich zur Galuth stellen wie man will, sie bejahen oder verneinen, eins steht fest: sie hat ausgeprägte Linien und typisch umrahmte Lebensformen. Die Zweitausendjährigkeit der Diaspora war imstande, den Typus des gebeugten Ghettojuden, den Krämer, den Händler, den Makler, den Heiratsvermittler usw. fest zu formulieren. Und auch das Leben des Judentums hat mit der Zeit ein festes Gepräge bekommen. Und es kamen auch die höheren Werte des jüdischen Lehens zum Aus* druck: Die .Weihe der jüdischen Frömmigkeit und ihrer Begleiterscheinungen, wie die religiÖs*natjonale Sehn* sucht des Ghettomenschen — all dies konnte ohne Schwie* rigkeit auf die Bühne gebracht werden. Man nehme zum Beispiel das Repertoire der „Wilnaer Truppe" oder des „Moskauer Jüdisch*akademischen Künstlertheatew", Von diesem Gesichtspunkte aus wird alles verständlich: D a a Galuthleben konnte auf die Bühne ge* bracht werden, weil es kraft seiner ausge* prägten Formenfür dieBühne erfaßbar war. Ganz anders im heutigen Palästina: Kaum ein halbes Jahrhundert jüdischer Kolonisation. Das ökonomi* sehe, soziale, geistige, religiöse Leben ist noch im Werden. Alles fluktuiert. Nichts ist fertig. Noch nichts „geworden". Noch nichts ist stabil, in dramatische Formen einfangbar. Es fehlt noch die Grundvoraussetzung für ein p a l ä s t i* nensisches Theater. Das, was wir an Theater haben, sind Anfänge. Und was über die Anfänge schon hinausgeht, ist Revue. Hier wird man mich fragen: Und die „Habima"? Ja, die Habima ist eben ein hebräisches, aber noch kein palästinensisches Theater. „Habima" ist Brücke zwischen Galuth und Erez Israel. Aber gerade darin liegt die Schwierigkeit in der Zusammenstellung ihres Repertoires. Ist es schon an und für sich schwer, für die ganze Galuth ein einheitliches, allgemein gültiges Repertoire aufzustellen —- man denke an den kulturellen Unterschied zwischen Ost* und Westjudentum — so ist solch ein brückenlegendes Programm für Palästina und Diaspora mit unglaublichen Schwierigkeiten verknüpft. Es kommt daher auch vor, daß ein Repertoire, mit dem Habitna.in der Galuth Triumphe feiert, in Palästina wenig Anklang findet. Es wird noch allen in Erinnerung sein, daß die HabmwuAufführung von Schalom Alechems