Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 5 (1931)
- Issue
- Heft 190 (8.5.1931)
- Date
- 1931-05-08
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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Seite 8 DIE NEUE WELT Nr. 190 Vladimir Jabotinskys Reden in Wien* Seit der feierlichen Eröffnungssitzung des XIV. Zionistenkongresses im August 1925 hatte das Wiener Konzerthaus keine so glanzvolle zionistische Versammlung gesehen wie am 29. April, da Vladimir J a b ot i n s k y, der Führer der Zionisten-Revisionisten, zu den Wiener Zionisten über „England, Araber und Jude n" sprach. Lange vor Beginn mußten Massen zurückströmen, da der große Saal bereits besetzt, das letzte Plätzchen schon Tage vorher verkauft war. Ein festlich gekleidetes Publikum voll gespannter Erwartung war erschiene? 'an sah Menschen, die nur selten oder überhaupt nich i politisch-zionistischen Versammlungen anzutreffen sind. Als Jabotinsky das Podium betrat, empfing ihn das fast 3000köpfige Publikum mit stürmischem Applaus, der sich im Verlaufe der Rede mehrmals wiederholte. . Jabotinsky gibt zunächst eine leidenschaftslose Darstellung der Aspirationen des politischen Zionismus, wie sie das jüdische Volk versteht und England sie zur Zeit der Balfour-Deklaration verstanden hat. „D i e S m p a t h i e mit den zionistischen Aspiration e n", diese jetzt geflissentlich übersehenen Einleitungsworte im Brief Artur Balfours an Lord Rothschild und die Formulierung „Wiederherstellung des jüdischen Nationalheims" in der Preambel des Mandattextes des Völkerbundes sind die Exponenten einer Reihe zwischen beiden liegender offizieller politischer Dokumente, die klar feststellen, daß die Aspirationen des Zionismus identisch sind mit Judenstaat. Die jüdische Mehrheit in Palästina ist daher die erste Etappe auf dem Weg zu diesem Endziel, unbeschadet dessen, daß auch die kleinste nationale Minorität im Rahmen des Judenstaates alle Autonomierechte genießen wird. Der Gang der Entwicklung im letzten Jahrzehnt hat ein kontinuierliches Retardieren gezeigt. Die britische Administrationsbehörde hat zunächst entgegen ihrer Aufgabe,' die aus den eindeutigen Mandatsverpflichtungen erfließt, eine Neutralitätsstellung bezogen, die sich allmählich zu nahezu antisemitischer Obstruktion wandelte. Aus Neutralität wurde Feindseligkeit. Jabotinsky belegt diesen Charakter der britischen Politik in Palästina mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis des palästinensischen politischen Alltags. Er zeigt den Reflex, den eine so geartete Einstellung auf die unbedingten Notwendigkeiten eines zu kolonisierenden Landes in Fragen der Wirtschaft, des Schutzes, der Gesetzgebung und vor allem des Verhältnisses zu den Eingeborenen zeitigen mußte. So gesehen, fixiert das[ Passf iel dsehe Weißbuch 1930 den De-facto-Zustand im Lande. Was Passfield in grober Weise niedergelegt hat. wird vom MacDonald Brief in höflichem, „wohlwollendem" Ton womöglich noch verschärft. Der Satz im MacDonald-Brief, England wolle seinen Mandatsverpflichtungen nachkommen, allerdings unter der Voraussetzung einer vorhergehenden jüdischen Verständigung mit den Arabern, bedeutet die Umkehrung des Mandatssinns: die Einräumung eines Vetorechts der Araber in den Fragen des jüdischen Nationalheims. Die Geschichte jeder Kolonisation zeigt das eiserne Gesetz des natürlichen Widerstandes, den das eingeborene Element dem kolonisierenden entgegenstellt. Jahotinsky analysiert nun eingehend die Frage der sogenannten Verständigung mit den Arabern und führt die propagierten Methoden der Reihe nach an, um deren Unmögüchkeit schlagend darzulegen. Nur die jüdische Mehrheit ist die Basis für den Augenblick, wo die wirkliche, organische Verständigung einsetzen kann. Die Einsicht, daß ein Widerstand gegen eine siegreiche jüdische Kolonisation hoffnungslos ist, wird den Schlußpunkt unter den Konflikt zwischen Kolonisator und Eingebornen setzen. Die politische Lage, die Voraussetzung einer systematischen Massenkolonisation, ist ungünstig, weil die Pflicht der aktiven Förderung des Aufbauwerkes seitens der Mandatarmacht nicht erfüllt ist. Der arabische Widerstand rekrutiert sich aus dieser Prämisse. Es handelt sich darum festzustellen, ob der bisherige Mißerfolg objektiven oder subjektiven Umständen» bezüglich der Frage der Verwirklichung des Zionismus zuzuschreiben ist. Hier eröffnet Jabotinsky die Perspektive eines befründeten zionistischen Optimismus. Nicht die zionistische ache hat versagt, sondern deren Anwälte haben einen gerechten Prozeß schlecht geführt. „Die Lage ist befriedigend", dieser zehnjährige Refrain der offiziellen zionistischen Leitung, hat die englische öffentliche Meinung eingelullt und ein permanentes Unrecht sanktioniert. Diese Mentalität trägt Schuld am mangelhaften Schutz des Landes, der seinerseits wieder den Ausbruch der Araberrevolte begünstigt, ja, provoziert hat. Im Rahmen dieser unglückseligen Politik liegt die Konstruktion einer erweiterten Jewish Agency, deren Zusammenbruch neben den außenpolitischen Niederlagen die falschen Diagnosen und die falschen Prognosen der zionistischen Leitung offenbar gemacht hat. Alle Tatsachen sprechen unwiderleglich dafür, daß für den gegenwärtigen Zustand nur das subjektive Moment einer verfehlten zionistischen Politik verantwortlich ist, ein Zustand, dem nur die radikale Beseitigung der bisherigen Einstellung und deren Vertreter, sonst achtbarer, gutmeinender Männer, ein Ende machen kann, Jabotinsky warnt vor Unterschätzung und Uebertreibung ->g*5 RESTAURANT-PENSION GRÜNGLAS UND KINDERHEIM-PARADIES VILLA MARICCHIO im SEEBAD GRADO Näcnst dem Strande, schöne, ruhige Lage, modernst eingerichtet, aller Komfort. Vorzügliche Verpflegung, volle Pension 9 S. Das Kinderheim untersteht ärztlicher und pädagogischer Aufsicht. Verlangen Sie Prospekt gratis. Kinderanmeldungen werden nur bis zum20.Mai berück8ichtigtReferenzenbezÜgl.ryhW3 erteilt „Hamburger Verein z. F. r Sp." Im Großen KonzerthaussaaL der hemmenden und fördernden Elemente im Kampf um den Aufbau des Judenstaates. Die Mobilisierung des moralischen Protestes, so oft uns Unrecht gechieht, und der Druck auf die öffentliche Meinung der Welt und das englische Gewissen, sind motorische Triebkräfte, die jene nützen können, deren Diagnosen und Prognosen in der Entwicklung der zionistischen Tatsachen ihre Bestätigung fanden. Die Maffeitverfammluitg in denSotienfälen Um den Hunderten, die in den Konzerthaussaal nicht Einlaß finden konnten, Gelegenheit zu geben, Jabotinsky zu hören, wurde ein zweiter Vortrag für den 3. Mai in den Sofiensälen angesetzt. Auch der Sonntagabend zeigte das gewaltige Interesse der Wiener Zionisten für die Ideen Jabotinskys. Mehr als zwei Stunden folgte die Zuhörerschaft, in der man eine begeisterte Jugend sah, den tief schürfenden, präzis formulierenden Ausführungen des revisionistischen Führers, der zwei zionistische Spezialprobleme behandelte. Keiner im Saale konnte sich der Wucht dieser Rede entziehen. Ganz einzigartig war die Art, wie Jabotinsky seine Zuhörer durch ein überaus schwieriges, unpopnläres Problem zum Erfassen der subtilsten Schlußfolgerungen führte, wobei einen besonderen Triumph sein vielgerühmtes Rednertalent feierte. Den Hauptteil des Referats nahm die Erörterung der sozialen Probleme Palästina ein, Jnbo tinsky geht vom Gesichtswinkel aus, daß die Wirt schaft Palästinas und mit ihr die soziale Frage Komplexe darstellen, wie sie sich eben in Kolonisationsländern von vornherein ergeben.- Länder, die zu kolonisieren sind, unterliegen eigenen ökonomischen und sozialen Gesetzen, die verschieden sind von allen jenen bei welchen die Entwicklung des Wirtschaftsprozesses bereits abgeschlossen ist, das heißt die bereits normal funktionieren. Voraussetzung für das Gelingen der Kolonisation in Palästina ist zunächst, zu 80, wenn nicht gar zu 90 Prozent, das Funktionieren eines Arbeiterstandes und dann der 20 Prozent, die sich aus den Faktoren Intelligenz, Industrie, Handel und Gewerbe zusammensetzen. In einem Kolonisationslande schafft die Produktion das Bedürfnis für den Konsum der produzierten Waren, so daß das Hervorrufen eines Absatzmarktes mit eine Vorbedingung ist für eine florierende Kolonisation. Zwei Antinomien stehen einander gegenüber: das Interesse der Arbeiterschaft und die Rentabilität des Kapitals. In normaler Situation werden diese Antinomien durch gegenseitigen Kampf und Druck ausgeglichen. Klassenkampf der Arbeiterschaft, Aussperrung der Arbeitnehmer sind Mittel in diesem Ausgleichsringen, die in normalen Ländern ohne Schaden für deren wirtschaftliche Stabilität oder Entwicklung angewendet werden können. Diese Mittel'sind, aber eine höchste Gefahr für ein Kolonisationsland und schon gar für eines von der Art Palästinas, wo im Tempo des Kampfes um die jüdische Mehrheit der Sinn des Kolonisationsunternehmens liegt. Zwei Ströme des jüdischen Nationalvermögens haben bisher den Aufbauprozeß beeinflußt: in der Hauptsache der Stroni des^sogenannten idealistischen Kapitals, das in den Fonds Keren Kajemeth und Keren Hajessod seinen Platz gefunden hat, und in kleinerem Maßstabe die zweite Triebkraft jedes Nationalvermögens, das egoistische, auf Profit abzielende Privatkapital. Wenn man diese zwei wirkenden Wirtschaftsfaktoren gegeneinander abwägt, so kann man erkennen, wie ungerecht es ist, dem jüdischen Volk vorzuwerfen, es hätte zu wenig getan. In Wirklichkeit sind 12 Millionen Pfund idealistischen Kapitals, die nach Palästina geflossen sind, eine gewaltige Summe. Wenn das nicht genügte und auf diesem Wege auch bei der Vervielfacliung nie genügen wird, den Kolonisationsforderungen gerecht zu werden, so liegt das im Wesen der Sache, das heißt in der naturgegebenen Unmöglichkeit, mit nur idealistischem Kapital ein Land zu bauen. Rentabilität des Kapitals ist eine conditio sine qua non für $ die künftige Wirtsdiaftsentwicklung Palästinas. Unter diesem Aspekt . müssen Mittel und Wege gefunden werden, die den Zusammeuprali der Klassengegensätze, Kampf der Arbeiterschaft gegen das Kapital, des Kapitals gegen die Arbeiterschaft, unmöglich machen. Das Prinzip der nationalen Arbitrage, dem sich gleicherweise Arbeiterschaft und Arbeitgebertum zu unterwerfen haben, unter dem diktatorischen Gebot des Staatshaltes muß in der Periode bis zum Abschluß des Kolonisationsziels, das ist Schaffung des Judenstaates, zum Regulativ der sonst unvermeidbaren Gegensätze werden, die den Staatbau hemmen. Es ist keine Frage der sozialistischen oder privatwirtschaftlichen Einstellung. Zeiten des Pioniertums stehen im Zeichen der Ausnahmsstellung, des Verzichts auf von vornherein gesetzte Wirtschaftsideale, müssen sich der eisernen, objektiven Notwendigkeit: dem einen Ideal, der Verwirklichung des Ziels, beugen. Nur eine Alternative gibt es: Kolonisation unter allen Bedingungen oder Verzicht auf sie. Jabotinsky belegt seine Thesen mit einer Reihe typischer Beispiele aus der Kdjonisationspraxis anderer Länder und aus den bisherigen Erfahrungen in Palästina selbst. Er bespricht des weiteren den gegenwärtigen Zustand in der palästinensischen Gewerkschaft „Histadruth h&'owdim", die einer gründlichen Reform im Sinne der absoluten Eutpolitisierung bedarf, wenn es nicht dazu kommen soll, daß zwei Gewerkschaften nebeneinander in Palästina bestehen. Diesbezügliche Vorschläge werden dem 17. Kongreß in Basel vorgelegt werden und es werde sich zeigen, ob man sich des Primats piner zum Ziele führenden, von der bisher geübten verschiedenen Wirtschaftstaktik und sozialen Einstellung bewußt: ist. Im zweiten Teil seiner Rede ergänzt Jabotinsky seine im Konzerthaus gemachten Ausführungen zur Araberfrage, indem er sich dem Hauptschlagwort zur Einschüchterung der Judenstaatsaspirationen, dem Schlagwort von der politischen Solidarität der islamitischen Welt zuwendet. Diese ist, wie Jabotinsky darlegt, in Wirklichkeit nur Illusion. Wie die Geschichte lehrt, ist das Verhältnis der muselmanischen Völker zueinander ganz aualog dem der christlichen Völker Europas. Das Moment der Religion ist längst hinter das des nationalen Antagonismus zurückgetreten. Jabotinsky erhärtet diese Tatsache durch zahlreiche Beispiele aus der Geschichte der islamischen Völker des letzten Jahrhunderts und kommt zu dem Schluß, daß das Schreckgespenst von der 200-Millioncn-Front der Muselmanen gegen den Zionismus auf den natürlichen Widerstand der 700.000 palästinensischen Araber zu reduzieren ist. Das Araberproblem ist also leicht zu überwinden. Neben der physischen Not, die in dem kleinen, ein Hundertsiebzigstel aller arabischen Länder einnehmenden Territorium behoben werden muß, steht das unverlierbar historische, vom Gewissen der ganzen Welt anerkannte, vom Völkerbund verbriefte Recht des jüdischen Volkes auf Palästina. Empfang int Kurfalon* Ueber 200 Persönlichkeiten fanden sich im Rahmen eines Banketts Donnerstag, den 30. April, im Festsaal des Kursalons zusammen, um Jabotinsky persönlich zu begrüßen. Außer den engeren revisionistischen Freunden waren Vertreter der zionistischen Fonds, der akademischen Verbindungen, der Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler, der Wizo, des Verbandes demokratischer Zionisten, des Wiener Herzl-Klubs, des neugegründeten Schützenvereins „Menora h" und verschiedener Korporationen mit Ausnahme des zionistischen Landeskomitees für Oesterreich erschienen. Das Auswärtige Amt war durch Herrn Min.-Rat Doktor Fuchs vertreten. In zahlreichen Reden wurde die Persönlichkeit und das Wirken Jabotinskys gewürdigt, der im Verlauf des Abends sich in einer Ansprache vor den Gastgebern für den herzlichen Empfang bedankte. * Besonders innig gestaltete sich der Abend, an welchem sich die Studentenverbindung „Unitas", die erste Wiener Akademikergruppe, die sich dem Revisionismus in seiner Entscheidungszeit angeschlossen hat, mit ihrem früheren Ehrenburschen zusammenfand. Die Sprecher der „Unitas" legten in der Begrüßungsansprache und in der Festrede neuerdings ein Bekenntnis zum revisionistischen Zionismus ab und gaben dem Abend durch Ernennung Jabotinskys zu ihrem Alten Herrn die Weihe. * Der Besuch Jabotinsky beim Wiener Brith Trumpeldoräm Heim des Verbandes demokratischer Zionisten gab der zionistischen Jugend kräftige Impulse und erbrachte aufs Neue den Beweis, welch wichtige Aufgaben der Revisionismus im Wiener zionistischen Leben zu erfüllen hat. * So verlief die Wiener Jabotinsky-Woche im Zeichen neuerweckter zionistischer Begeisterung, im Zeichen des Willens zu zionistischer Arbeit bei allen Kreisen. * Vladimir Jabotinsky hat sich unmittelbar nach ■ seinem Wiener Aufenthalt nach Transsylvanien begeben, wo er seine europäische Vortragstournee fortsetzt. Auch in Transsylvanien ist eine Reihe von Vorträgen vorgesehen. Revisionistische Konferenz in Ostgalizien. Am 19. und 20. April fand in Lemberg die 5. revisionistische Landeskonferenz Ostgaliziens statt. 186 Delegierte, die mehr als 5000 revisionistische Mitglieder repräsentierten, waren aus 126 Städten und Städtchen Ostgaliziens gekommen. Zum erstenmal nahmen 25 Delegierte ans 12 Städten als Vertreter der religiösen revisionistischen Organisation Brith Jeschurun an den Beratungen teil. Ein ausführliches politisches Referat erstattete Prof. J. Ruth mann. Ueber das Verhältnis zur allgemeinen zionistischen Organisation sprach H. Seidmann (Stryi), über Jugendprobleme Müller (Lemberg) und zu Tozereth Harez H. L w o w. Nach eingehender Diskussion faßte die Konferenz eine Reihe von Beschlüssen, darunter auch einen, der energisch den Abbruch der Verhandlungen mit der englischen Regierung- bis nach dem 17. Kongreß verlangt. Eine spezielle Resolution protestiert gegen die Verleumdungskampagne, die von gewissen Kreisen gegen den Revisionismus und seine Führer betrieben wird. Das neue Präsidium besteht aus den Herren Mgr. David Bojko, Jehuda Ornstein und Doktor.. Mosche Landau. Zionistische Schülervereinigung in Lettland. Wir erhalten aus Riga folgende Zuschrift: Da wir vom Bestehen zionistischer Schülerverbin-. düngen in Wien Kenntnis erhalten haben, ersuchen wir, uns die betreffenden Adressen bekanntzugeben.. Die Veröffentlichung unserer Zuschrift in der „Neuen Welt" wird bestimmt Resultate zeitigen. Wir, die „Avivia" in Riga, sind die älteste zionistische Schülervereinigung in Lettland und stehen unter dem Protektorat des Bundes zionistischer Korporationen im Baltikum. Zu folgenden Schülervereinigungen stehen wir in freundschaftlichen Beziehungen: in Lettland Avivia (Libau) und Avivia (Dünaburg); in Estland Emunah (Dorpat), Emunah (Reval) und Emunah (Narva); in Litauen Arnonia (Kowno). Mit Zionsgruß und Tel-Chai-Gruß im Namen des C! einer Avivia zu Riga I. Mine. Adresse. I. Mine, Riga (Latvija), Ganu 2 dz 17.