Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 5 (1931)
- Issue
- Heft 184 (27.3.1931)
- Date
- 1931-03-27
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 DIE NEUE WELT Nr. W mniimuifi(iiM»UMiiigfiimiuijii.uJiW mnammmtmmmimtmntMmnmtmmna* SIEOM. KORNHEHL anOSSFLeiSCHHAUIRU 2entrale IX.t Bergga«se 19, Tetephon 17-3-99 a. 16-9-34 Lieferant ' ü r Heilanstalten Jmmä!SSSS!LiSLi!mmiSläSäL unter Aufsicht des Ehrwürdigen Kabbinats der tsr. Kul* tusgemeinde Wien Autozu«t«ftung kaftüfllo» IX., torf§•!•• IS ✓ XVIII., Wltirlfigftritr. 97 Pxirtw»ww*l^m*l<'i'*n'""W'"W'»"i""i""i ^luouiimratnmitOTiarainn r.miwiwwmmiwumiiniNmmtni wmnmtniwmTsnmiinm wiwBmii»miiuw»«rsouu«uiiumi'iiN'iiiiiiiiiii;i!ui» Diu Ruppin dementiert sich selbst* Eine Erwiderung von Dr. S. E. Soskin (Genf). Dr. S. E. Soskin ist der unermüdliche, leider erst jetzt siegreiche Vorkämpfer der intensiven Landwirtschaft in Palästina (Obst, Gemüse, Geflügelzucht usw.). Dr. A Ruppin, der offizielle Berater und Wirtsehaftsführcr der Zionistischen Organisation, war jahrelang Befürworter der extensiven Wirt- - scliaft (Getreidebau usw.) In dem Kampfo Ruppin-Soskin spielten leider auch politische Motive mit. Ruppin ist Vertrauensmann der sozialdemokratischen Arbeiterorganisation, Soskin Revisionist. Heute ist die Abkehr von der extensiven Landwirtschaft in Palästina, welche viel Geld und Mühe absorbiert hat, eine endgültige Sache. Seit den Ereignissen vom August 1929, seitdem die Land frage auch für die zionistische Exekutive akut wurde, hatte Dr. Ruppin verschiedentlich der Welt verkündet, er sehe in der intensiven .Landwirtschaft die Lösung des Landproblems in Palästina. Er will die Oeffentlichkeit vergessen .lassen, daß es eine gar nicht so fernab liegende Zeit .gegeben hat, da Dr. Ruppin diese Idee und die daraus , resultierenden Forderungen bekämpfte. Ja, es kam .sogar zu einem öffentlichen Zeugnis des Prof. Einstein, .das Dr. Ruppin die „Entdeckung" des Systems der intensiven Landwirtschaft beimißt. Freilich ergab sich bei :näherem Zusehen, daß es sich auch jetzt bei Dr. Ruppiu .und seinen Nachbetern gar nicht um intensive Landwirtschaft im allgemeinen handelt, sondern ausschließlichum die Bevorzugung der Orangenkultur.; . Nun nahm Dr. Ruppin meine letzte Vortragsrtournee in Zentraleuropa zum Anlaß, wie es ein Jerusalemer J. T. A.-Telegramm der jüdischen Presse ver- .kündet, um mit mir nochmals abzurechnen., Er erinnert .daran, daß er schon vor sechs Jahren in seinem Buch .über die landwirtschaftliche Kolonisation Palästinas mich bekämpft habe mit Gründen, die er noch heute für stichbaltig erachtet. Er hätte auch noch auf seinen Betriebt an die Palestine Survey Commission unter Professor Mead .vom. Jahre 192? hinweisen können, in1 welchem er ebenso die der Idee der intensiveu Landwirtschaft in Palästina zugrunde liegende Forderung ihrer Orientierung nach dem Export ablehnt. Ich hatte, im Interesse Dr. Ruppins, gehofft, er werde sowohl seine. Entgleisung in dem vorerwähnten Buche als auch seine unbeachtet gebliebenen Pläne der Kolonisation im Bericht ah die Palestine Survey Commission der Vergessenheit anheimfallen lassen. Ich habe mich geirrt. Er hält ah diesen Ideen fest, trotz der von ihm selbst verkündeten und von Prof., Einstein ihm bestätigten Akzeptation oder gar „Erfindung" der Intcn- 'sivität für Palästina. ' Meine Forderung der intensiven Landwirtschaft für 'Palästina beruht auf dem Gedanken, daß ein so günstiges "Klima, wie es Palästina besitzt, in einem so kleinen (Ländchen von einen so intelligenten Landwirt, wie es der Jude ist, n u r durch den Anbau h ö c hwertiger :;Produkte ausgenutzt werden 'kajin, und daß diese Produkte, solange das Land keine "dichtere und keine zahlungsfähigere Bevölkerung besitzt, nach den Ländern des Großkonsums 'aus- 'geführt wer d e n müsse n. Also eine nach dem Export gerichtete intensive Erzeugung von hochwertigen -Produkten. Nirgends und niemals sprach ich von einem 'Monopol Palästinas auf sein Klima. Im Gegenteil: ich wies darauf hin, daß unser Land diese Gunst der Natur mit anderen Ländern des Mittelmeergebietes 'teilt, mit Südspahien, Südfrnnkreich, Sizilien, Algier, •Marokko, Tunis, Aegypten. Gleichzeitig unterstrich ich, 'daß, während der Konsum der von der Natur nicht «in der gleichen Weise begünstigten Länder für die im "Mittelmeergebiet erzeugten Produkte steigt, die wirtschaftlich günstige Anbauzone, die Palästina miteinschließt, nicht ,qder nicht wesentlich ausgedehnt werden kann. Ich betonte die Wirtschaft- lichkeit des Anbaues von exportfähigen Gemüsesorten. Es handelt sich hiebei selbstverständlich nicht um das Kraut, sondern um Welthandclsartikel, wie Tomaten, neue Kartoffeln,-Zwiebeln, Melonen, Gurken, die einen langen Transport vertragen und für die es einen großen Markt in den europäischen Verbrauchszentren gibt. M! Mit anderen Worten, ich empfahl die Gestaltung der palästinensischen Landwirtschaft nach dem Muster der vorbin erwähnten Länder, zu denen ich noch die Kamrjtecheji. JnseJn, die bedeutend entfernter von Verfcrauchezentrej} Europas liegen, in meiner Schrift „Kleinsiedlung und Bewässerung", die schon 1920 erschien, hinzufügte» Die Sätze auf Seite 43 dieser Schrift: „Tomaten, Zwiebeln, Kartoffeln, Bananen! Wer denkt da nicht an die Bewässerungskulturen der Kanarischen Inseln, deren eben aufgezählte Produkte «tets auf dem europäischen Markte die besten Preise hoden. Eine ähnliche Richtung könnte wohl auch die palästänensi sehe Gartenkultur einschlagen" haben > rieh bezüglich der Kulturrichtung nach Aufnahme de* Bananen kult u r v or v enigen Jah r efl — um 1920 und noch viel später kultivierte man die Banane in Palästina nicht — vollauf bewahrheitet. Aber die intensive Landwirtschaft beschränkt sich nicht auf die Erzeugung der abgezählten Pro dukte. Es kommen noch Pa r f üin-, und Me d'i'z d na 1 pflanzen, Blumentvriebeln uäw. in" Frage, daneben Obstkulturundv Geflügelzucht, und, aber nur unter besonders günstigen Bedingungen, auch Milchwirtschaft. Hauptsache ist die Hervor bringung hochwertiger Produkte, die unter den klimatischen Bedingungen Palästinas besser und früher, da her lohnender erzeugt werden können als in den Ver brauchsländern. Nicht also Konkurrenz mit den Miitelmcerländcrn, sondern mit den Ländern der gemäßigten Zone, die den Winter kennen. Werden nun hochwertige Produkte erzeugt, so genügt eine kleine Fläche zur Befriedigung der Bedürfnisse der Familie, und . diese Fläche kann und muß intensiv angebaut werden. Erzeugt aber die Farm die billigsten Produkte — Getreide und Vdehfuttcr —, so muß die Fläche groß sein. Und dann rentiert 6ich die Farm unter d c n. p a 1 ä s t i n e n s i s c h e n Verhält n i s s'e n nicht. Und nicht allein in Palästina. Doch gehört dies liier nicht zur Sache. Der springende Punkt ist also — Export. Und daran hat Ruppin vor 6 und vor 3 Jahren nicht geglaubt unddaran glaubt c rauch'heute'nicht. Was der Bauer nicht kennt, das ißt er nicht, sagt ein plattdeutsches Sprichwort. An den Export der Orangen glaubt Ruppin, den sieht er ja. Man soll von einem Menschen nicht mehr verlangen, als wozu er fähig ist. Menschen mit einem Weitblick bringen aber den Glauben an die guten Aussichten des Exports palästi- Dlo brennende Frage! | Wo verbringe ich heuer I meine Sfloderabende? 1 Im bestbekannten'. orih. 'mNfö § Restaurant A. Barachak m | | Wien II, Große Schiffgasse 3,;Tel. R-40-1-39, wo aüjährl;. | j Sederabende J 1 in traditioneller u. feierlicher Weise abgehalten werden g Ü Einen watiren Pessachgenuß für den. ve;wt>hnten Feinschmecker üi bedeuten A. Baischaks wein-Spealalajiten. Eine wirkliche Auslese: ü g Paiüsfina-, Karmef-/MÜ8Rat--nna^Awfagä Wein, Met. IaSübowitz ~ und Kognak. Das Geschäft stehi"Unter-A»ifsicht der Isr. Kultus- ~ f| gemeinde durjCh EtiiJtt.'Räljb BAöATd :.\ ~ ^IIIIllMllllllilllltlillllllllilllM nensischer Produkte auf.' Da -meine eigenen, auf'Erfahrungen in fremden Ländern beruhenden Ideen und Vorschläge Dr. .Ruppin nicht genügen, so muß ich mich auf die Urteile anderer berufen. . ' •> , Felix P i n n e r, der bekannte handelspofotisehe F Redakteur des „Berliner Tageblattes" hat 1925 in „Das neue. Palästina",; Vollcswürtschaftliche Studien, in eiheni besonderen Kapitel die Frage, der E r o b e v u n g;de r Mü r.ki c i n;in cin em Si nn e beantwortet. "Noch: ausgesprochener stellte sich auf .meinen Standpunkt <\$v weit übex die Grenzen Englands bekannte Direktor der Landwirtschaftlichen Versuchsstation von Rotbamsted, Sir John;R\uss e 11, der Anfang -192?..auf Kosten der Zionistischen Organisation Palästina einen Besuch abstattete.: Nachdem er, die Getreidekultur für Palästina s ch la n.k w c g a b gc 1 e h n t h a t i.' . .-jagt er. in sei nein Bericht wörtlich (S. 13, 14, „Palestiinc and the Empire Marketing Board", herausgegeben von der? Zionistischen Organisation, London): . '! „Das Ziel müßte nach der Produktion von Spezialpi'odukten hoher Qualität oder von Frühreife ge* richtet sein,.welche unter spezieller, gesonderter Marke auf den M a r k t gebracht werden müssen, tim nicht einfach in der Menge von Welipr ödukten mittelmäßiger Qualität unterzutauchen. Es bestellt kein© G e f a h r, daß der Markt ü b e r f ü 111 werden könnte. Das Land ist zu klein, um mehr zu produzieren, als aufgenommen werden kann. Zwei große Märkte liegen offen: 1. Der große und immer wache ende Touristenverkehr. . ...... 2. Der britische, europäische und h o c.hklassige ägyptische Markt. Die hohen Preise, die für Frübproduktc auf den europäisch e.n Märkten erhältlich sind, zeigen, was erreicht werden kann, ebenso wie die Versuche mit der Erzeugung von frühen und daher hochwertigen Tomaten in Ben- Schemen." (Gerade von Tomaten, für die mich Arlosoroff auf dem Karlsbader Kongreß geistreich mit dem Titel „T o m a t e n p h i 1 o e o ph" belegte,) Und ferner: „Nach meiner Ansicht ist die beste lioff/fliung!'. für, .die jüdischen, Kolonisten .vorhanden, diese- •> Märkte 'i f ür 'hochwertig.« und f rühie Produktc zu erschließen, sie zu. e.nt- •wicteln,.und, wenn m|»glich, «ie zu beherrschen." : Und auch die Palestine Survey Coinrnj^ion unter Prof; vM e ad, die von*, vorbereitenden Komitee für 4^ Erweiterung der Jewish Agency : nach Palästina entsandt wurde und einen sehr wertvollen ausführlichen Bericht . verfaßt hatte, den die Exekutive ebenso \wie andere ihr nicht passende Berichte unbeachtet ließ. |MllltllllllllllllllHIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII|||||||||||||||||||||||||||| I Für das kommtndo Pfttadifttt 3 liefert i Geflügel-Dicker) | XVII., Ortliebg. 37, Hauptstr. 73 I I Tel. B-^13-4.93 1 S s | Weine aller Art, Insbesondere Patt- § s stlnawelne und alle am Wiener i s Platz fahrenden Mazzotlisorten so- § | wie Geflügel la Qualität | Telefonische Bestellungen genügen | ^iinmiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiminiif teilt ebcnfalle meine Gedankengänge bezüglich verschiedener wichtiger Punkte der Kolonisation, sowohl in bezug auf die Technik wie auf die Methodik. Dem Exportgedanken schließt sie sich vollinhaltlich in Puukt 18 ihrer Empfehlungen wie folgt an: „Zonen für Neuansiedlung sollten, soweit wie nur angängig, in Gegenden gelegt werden, die für die Kultivierung von Spezialprddukten für den Export geeignet »ind, unter gebührender. Beachtung der allgemeinen Bedürfnisse des Landes." Des Gesagten mag es genügen, um darzulegen, daß Dr. Ruppin nicht über die für einen Leiter der Kolonisation erforderliche Fähigkeit verfügt, sich von den unmittelbaren Verhältnissen loszulösen. Ein Leiter der zionistischen Kolonisation muß mehr sehen, als was unmittelbar vor den Augen liegt. Sonst kann er nicht zu weitausgreifenden Plänen für das große Werk gelangen. Ueber das amerikanische Judentum. . Berlin, 21. März. Zu Ehren des augenblicklich in Berlin weilenden führenden jüdischen Literatur- und Kulturkritikers Samuel Niger veranstaltete der Ve£- band „Ort" einen Abend. Samuel Niger erklärte, er verfolge die Tendenz, die europäische und die amerikanische Strömung im jüdischen Leb e u zu vereinigen. Die amerikanische Judenheit müsse in ihrem Lande ihre geistige Heimat finden, denn nur dann sei schöpferisches Lebeu möglich. Uebrigens sei damit zu rechnen, daß Amerika über kurz oder lang die geistige Führung der Welt übernehmen werde. Die große Gefahr für die jüdische Kultur in Amerika sei nicht drohende Assimilation und Amerikanisier ung. Es bestehe durchaus icein Mangel an jüdischem Leben und Gemeinschaftsbewußt? sein, aber es fehle äii rein menschlichen Inhalt c n. Man; lese weniger jüdische Bücher, nicht weil die fremde Kultur vordringe, sondern weil überhaupt wenig Bücher gelesen werden. Man schicke die jüdischen Kinder nicht in die mit großen Opfern erhaltenen jüdischen Schulen, weil man nicht Z,ei t finde, sich mit geistigen, Problemen zu befassen. Das Problem aller Probleme sei der Rückgang der intellektuellen Minderheit unter den Juden an Zahl und an Qualität. Es sei ein weitgehender Verlust des Respekts vor geistigen Werten zu konstatieren. Die geistig Schaffenden seien heute tief vereinsamt. Der einzige Lichtblick in dieser Situation sei die Hoffnung, daß der begabte literarische Nachwuchs den verminderten Kontakt zwj|chen der großen Mehrheit des Volkes und der Minderheit der Geistigen wieder festigen werde. - ■ i Jüdische Kredithilfe* Die Kreditkassa für Kleingewerbe und Kleinhandel in Wien hielt am 18. März 1. J. die 8. ordentliche * GcneralversammLuüg ab. Dein durch Direktor M. H e n i s c h erstatteten Tätigkeitsbericht über das Geschäftsjahr 1930 sind die. folgenden Einzelheiten zu entnehmen: In 14 Vorstandssitzungen wurden 89? Gesuche einer definitiven Erledigung zugeführt, davon 831 in Jtositivem Sinne. Von den bewilligten Krediten geangten in der Berichtsperiode 742 Darlehen mit dner Gesamtsumme von S 381.410 zur Auszahlung gegenüber 724 mit zusammen S 367.500 im Vorjahre), also ein Monatsdurchschnitt von 62 Darlehen mit. 31.800. Die Höhe der Einzeldarlehen betrug in 79 Prozent der Fälle S 500, in 8,6 Prozent unter S 500 und in 12,4 Prozent der Fälle zwischen S 500 und S 1000. Nach Berufskategorien der Kreditnehmer gegliedert, entfallen auf Kleinkaufleute 523 Darlehen (70,5 Prozent), auf Handwerker 125 Darlehen (16,8 Prozent), auf kleinindustrie 1.1 e Betriebe 76 Darlehen (10,3 Prozent) und auf Angehörige f reier Berufe 18 Darlehen (2,4 Prozent). Die Gesamtsumme der Rückzahlungen der Darlehensnehmer betrug 383,000. Der üarlehensstand mit Jahresende beziffert sich auf S 191.000. Mit Jahresschluß zählte die Kreditkasse 1660 Mitglieder mit 5177 eingezahlten Geschäftsanteilen ä S 10. . Dem Obmanne Herrn Börserat Glück wurde fi\r seine unermüdliche . Tätigkeit im Dienste der Kreditkasse, dem Obmanristellvertreter Herrn Dr. Siegfried Kantor für seine uneigennützige Rechtshilfe un.d 4er"Beamtenschaft der Kreditkasse der Dank votiert. Nach den durchgeführten Ergänzungswahleu setzt sich der Vorstand aus folgenden Herren zusammen; Karl Altmann, Aron Barschak, Max Eisner, Börserat Ignaz Glück, Rafael Ha 1 poru, Edmund Hofmann, Dr. Siegfried. Kantor, Dr. I. H. Körner, Jakob März, Oskar R o sn'e r. Oberbaurat Ing. Robert Stricker und Feiwel Tür kl. Dem Aufsichtsrat gehören an die Herren: Mendel Feigenbaum, Dr. Desider Friedmann, Gustav