Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 5 (1931)
- Issue
- Heft 183 (20.3.1931)
- Date
- 1931-03-20
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seife 12 DIE NEUE WELT Nr. 185 VERKAUFT UNGLAUBLICH BILLIG! DoDpcIbc »decken....... S 7.60 Doppelbettdecken, hochfein S 29.—. S IS.— KUnstlervorhinge . ...... S 4.50 Madi aavorhänjje . . . . S 12.—. S 4.S0 StoflvorhänRC. reizend srestickt . S 8.S0 Bettvorleiter, echt Bou'cl6. 70/140 . S 4.S0 Ueberwürle......... S IS— Ueberwörfe. Plüsch...... S 47. VI, Marlahllferstraße 105 ZlnuMrtepplche. c«. 2X,1 , . , . s 18.— I. Boncte-Tepplche......S 25.— SmyrM*TepPtche. I.. 2X3 ... S 3.1— Aialnsttr-Tepplche. 2X3 . . . S 110.— Bonn« lemmes. fein.....S 2.70 Bonttet femraes. hochfein S 12.50. S 8— Steppdecken.........S 15.— Steppdecken, reizend jteblumt . . S 19.50 uebcrwnrje per Meter ... 8 1.40 Tischdecken Wolle. 90 cm breit S 3.90 Bcttaarnituren.' 3 Stück ....... . 8 1.50 Bcttnarntturcn, Gobel.. Kameldecken S 22.—. 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Bei., Burggasse 122*124 Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Wien. Montag, den 25. März 1931, im Klubsaale der „Hakoah", L, Wiesingerstraße 11 (Caf6 Atlashof, eigener Eingang, Souterrain), Vortrag des Herrn Alfred May: „Was haben die Juden in den letzten 100 Jahren für die Kultur der Menschheit geleistet?" (Selbstbesinnung und Abwehr.) Beginn halb 8 Uhr abends/Eintritt frei. Gäste willkommen. Verband der jüdischen Kaufleute und Gewerbetreis benden in Wien. Die ordentliche Generalversammlung findet Donnerstag, den 26. März 1931, um Uhr abends, in den Klubräumen des Cafe" Mariahilf, VI., Maria* hilferstraße 89 a, statt. Tagesordnung: 1.) Rechenschafts* bericht. 2.) Kassabericht. 3.) Bericht der Revisoren. 4.) Debatte. 5.) Absolutorium. 6.) Anträge. 7.) Neuwahlen, i, 8.) Allfälliges. Anschließend Referat des Herrn Benno Deutsch über; „Aktuelle wirtschaftliche Fragen". Organisation zionistischer Faruen Oesterreichs. (WIZO). Montag, den 23. März, um 5 'Uhr nachmittags, Vortrag des Herrn Prof. Artur F r e u d über das Thema: „Pal äs ti n a« Ar b e i t in Wien". Ort: I., Jordan* gasse 7. — Klub Jung »WIZO, I., Jordangasse 7. Dienstag, den 24. März, um 7 Uhr 30 Min., Vortragender Frau Dr. Amalie Kantor über das Thema: „D i c hte r der jüdischen'Renaissance". Z. M. V. „Mirjam1* bringt in ihrem Hehn, T., Jördangasse 7 (Seitengasse der Wipplingerstraße), in der Zeit vom 22. bis 29. März 1931 von 11 bis 13 Uhr und von 15 bis 20 Uhr die selbstverfertigten, geschmackvollen Erzeugnisse ihrer erwe'rbst ä'tige n Mit g 1 ied e r zur Scha u. Im Rahmen dieser Arbedtssohau, die in ihrer Art größtem Interesse begegnen dürfte, finden folgende Vorträge statt: Montag,^. März, 17 Uhr 30: M o d e r n e s Wohnen, Vortrag von Architekt Fritz S t e r n s c h e i n; Mittwoch, 25. März, 17 Uhr 30: Schönheitspflege, Vortrag von Frau Heläne Pe6sl; Donnerstag, 26. März, 17 Uhr 30: Die Be^eiiturt|:; ,der -modernen' .E'r/nJä'h'r unffsh y g i e n e fürv die Frau, Vortrag von S. I. Skala, Direktor der ersten , Wiener M a s d a s n an- L e.h r k ü c h e. Jüdisch-akademischer Juristenverein. Donnerstag» den 19. d., präzise 8 Uhr abends, im Veremsheim, IX., Liechtensteinstraße 30, findet eine Diskussion über 1. D e 1 e g i e r t e n t a g, 2. S t u d e n t e n n a t i b n statt. Referenten: Deszö Weiß, Jose f F r änke/l. Kollegen erscheinet zahlreich. Gäste willkommen. Freie Diskussion. — Samstag, den 21. d., präzise 4 Uhr nachmittags, findet die G e n e r a 1 v e r s'a m m 1 u n g statt. Tagesordnung:' 1. Referat^H an s K a.ndl s über „Bälfour-Deklaratiön und Weißbuch", 2. Rechenschaftsbericht des abtretenden. Ausschusses, 3., Bericht der Revisoren, 4. Debatte,;5. ^Erteilung -des Absolutoriums, 6.vNeuwahlen, 7. Statutenänderung, 8. Eventualia. Erscheinen der Kollegen Pflicht! Jüdischer Angestelltenverband „Eniunah", Wien. ■Samstag, den 21. d. M., im*„MirjaheimV, I., 5Jordangasse 7, Vortrag des Herrn Dr. Salomon R a p pa p o r t: „J ü d i* sehe Familiennamen, ihre Bedeutung und Entstehung." Beginn 8 Uhr abends; r Gäste will» kommen. V ' . Histadruth Iwrith, II,, Kl. Mohreugasse ,3. Samstag, den 14. März, ^8'Uhr abends, Vortrag. Seminarien: jeden Samstag "7 Uhrabends Dikduk; * Profr Wiesen. Rüstet euch für die »Pessach-Woche. Das Peesaoh-Fest steht -vor der Tür. Es dst. notwendig, sich mit Mazzoth au versorgen. Besondere Popularität genießen die Erzeugnisse der Mazzoth- Bäckerei H. Strum,..in der Rotenstern-gasse 11, wie Grieß und Farvel, die unter strenger Einhaltung aller rituellen Vorschriften mit modernsten Maschinen erzeugt : werden. Die runden Strum-Maz^oiih — eine aner- ■ kannte Delikatesse! Pessach in Lovrana. Es ist eine ausgezeichnete Idee, die Pessaüh- Feiertage in der" Sonne der schönen Adria zu verbringen. Wer gut versorgt sein und die Feiertage traditionsgemäß verbringen will, wäiile die bestrenommierte Fainilienpension Weiß du Lovrana. GRABSTEINE FRIEDLÄNDER <ft DEUTSCH Wien, J. Bes., Seitensietiengaste 2, Telephon U-28-1-2& XI., Zentralfriedhot, neb. d. 1. Tor, Telephon U-18-0 85 Möbel auf bequeme Teilzahlungen bis 18 Monatsraten Im Tischler- und Tapezierermöbelhaus Josef Dreikurs Wien, XX., Wallensteinplatz 3 und 4 Gegründet 1885 Tel: A-42-4-32 Großes Lager in einfachen und modernen Schlaf- und Speisezimmern, Küchen- und V 01 Zimmereinrichtungen 904 .,!(! KompBettes engl« Klosett S 32.—. Kern* pletle Badeiimmer« einrichtung S 480*—. Karl Hirschleid, I. Fichteg. 1 a. Tel. R-26-0-84 '''IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII"" EINLÖSUNG VOM GOLD SILBER PLATIN G. A. 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Aegypten und Palästina. ^iiiiiiiiifiiiiiiiiMiiMiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiliiiiiiiiiiiiiHitiiffimr 30'S Millionen Schilling s Wegen Raummangels entfällt diesmal die Fortsetzung des Romans „Komödianten". Die berühmten amerikanischen HorowitzsMargareten* Matzos sind — obwohl erst das zweite Jahr in Wien — bereits für den Pessach/Tisch unentbehrlich geworden. Wer sie voriges Jahr gegessen hat, verlangt heuer nicht amerikanische Matzos, sondern ausdrücklich die als die besten anerkannten amerikanischen „Horowitz*Margas retensMatzos". E Spekulation ist, wenn der Kapitalist sein ganzes Geld in einem Wertpapier anlegt, sein Kapital nur in Häusern oder ausschließlich in Waren investiert. Der kluge Sparer hingegen verteilt die Anlagen auf verschiedene Sicherheiten, um sich votf Zufällen zui schützen. Eine gemischte Kapitalsanlage bedingt, daß ma^ sein Geld in verschiedenen wertbeständigen Effekten mit einer fixen Durchschnittsverzinsung investiert. Eine Mischung der feinsten ältesten Gesellschaften mit großen Reserven, mit ständigem Ertrag, unter bewährter Leitung geben die Super-Corporations of America Trust. Nähere Informationen erhalten Interessenten kostenlos durch das Finanzblatt „Der Anlage-Bote", Wien, I., Gluckgasse 2, Telephon R-23-2-88, R-23-5-92. . E. Warum? Die große Beliebtheit der Togal-Tabletten beruht auf vielen ausgezeichneten Erfolgen, die zahlreiche Aerzte und Kliniken damit erzielten. Togal- Tabletten haben sich hervorragend bei rheumatischen, gichtischen und nervösen Schmerzen bewährt und verursachen keine schädlichen Nebenwirkungen. Togal ist stark harnsäurelösend und geht daher direkt zur Wurzel des Uebels.; E Aus der Filmwelt« tZto**HA*^e*> Sensationen in „Flötenkonzert von Sanssouci4'. In dem großen Tonfilm der Ufa „Das Flöten* konzert von Sanssouci" findet auch das sensatio* nelle Moment stärkste Betonung. Es nimmt seinen Aus« gangspunkt in der geheim* und gefahrvollen Atmosphäre der Spionage und erreicht seinen Höhepunkt in der atem* raubenden Verfolgung des Geheimkuriers Friedrich des Großen. Mit dieser politisch'ahenteuerlichen' Handlung ist eine Liebesgeschichte verquickt, ein Spiel um Treue und Ehre, das sich um einen fridericianischen Offizier, dessen Frau und einem Höfling dreht. Gustav U c i c k y hat diesen Millionenfilm der Ufa, der jetzt in Wien erscheint, mit den bekanntesten deutschen Künstlern inszeniert. Produktionsleitung: Günther Stapenhorst, Haupt« rollen: Otto Gebühr, Renate Müller, Hans Reh* mann, Raoul A s 1 a n. E Amtliche Verlautbarungen der Israel« Kultusgemeinde Wien« Kundmachung. Es wird zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß die Firma Fellner, Schönfeld und Steinberg, IL, Haidgasse 7, durch einen vom ehrw. Rabbinate der israelitischen Kultusgemeinde Wien (Rosch-Beth-Din Rabbiner Josef Babad) autorisierten Schächter Geflügel schlachten läßt und ihren Betrieb unter Aufsicht des genannten Rabbinates gestellt hat. Die Verantwortung in ritueller Hinsicht wird nur für ganze Stücke und nur für solche, die die Plombe des ehrw. Rabbinates aufweisen, übernommen. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. Vom gefertigten Rabbinate wird bekanntgegeben, daß von den Mazzoth aus den unter Aufsicht des Rabbinates stehenden Mazzothfabriken Nathan Brodetzky (vormals Schmie! 1), XXI., Mengergasse 19, Hermann Strum, II., Reiten Steivngasse 11, und Israel Vortrefflich, IL, Obere Augartenstraße 52, in den betreffenden Fabriken bereits (Challoh) genommen wurde. Rabbinat der israel. Kultusgemeinde Wien. Konkursausschreibung. Im Spitale der israel. Kultusgemeinde Wien, XVIII., Währinger Gürtel 97, gelangt am Röntgeninstit u t e die Stelle des Vorstandes zur Besetzung. Zur Anstellung sind erforderlich: Die österreichische Staats^, bürgerschaft, die Berechtigung zur Ausübung der Heilkunde in der österreichischen Republik, die körperliche Eignung (nachgewiesen durch ein amtsärztliches Zeugnis), ein Alter .von unter 45 Jahren sowie der Nachweis der wissenschaftlichen Qualifikation für die angestrebte Stelle. Mit den Personaldokuraenten (Geburtsschein, Heimatsschein, Diplom, Nachweis der Zugehörigkeit zum Judentume, Zeugnisse über die bisherige fachliche Verwendung, Curriculum vitae) belegte Gesuche sind bis längstens 3 0. April 1931, 1 2 U h r m i 11 a g s, in der Amtsdirektion der israel. Kultusgemeinde Wien, L, Seitenstettengasse 4, III. Stock, zu überreichen, woselbst auch nähere Auskünfte eingeholt werden können. Wien, 10. März 1931. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Konfirmanden-Unterricht. Der Vorstand bringt zur Kenntnis, daß der alljährlich in den Gemeinde- und Vereinssynagogen stattfindenden Konfirmation der israelitischen Mädchen ejn Konfirmanden-Unterricht vorausgeht. Die Teilnahme an diesem Unterrichte steht solchen Mädchen frei, welche im Laufe des Kalenderjahres das 14. Lebensjahr bereits erreichen. Die P. T. Elten- oder Vormünder werden demgemäß eingeladen, ihre Töchter, bezw. Mündel zu veranlassen, sich bei ihrem Religionslehrer oder im Schulamte der israel. Kültusgemeinde, L, Seitenstettengasse 4, III. Stock, bis spätestens 25. März 19^1 wegen Teilnahme an dem Konfirmanden-Unterricht zu melden. Mädchen, die keinen öffentlichen Religionsunterricht genießen und über Wunsch der Eltern oder Vormünder konfirmiert werden sollen, sind gleichfalls im Schulamte der israel. Kultusgemeinde bis zu dem angegebenen Termin anzumelden. Der Unterricht ist unentgeltlich. Israelitischer Jugendgottesdienst, Am Samstag, den 21. März d. J., findet um 3 Uhr nachm. der Jugendgottesdienst für die israelitische Schuljugend in den Gemednde- und Bezirkssynagogen statt. Predigten in den israelitischen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 20. März 193t, werden bei dem um 6 Uhr beginnenden Abendgottesdienst in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: L, Seitenstettengasse 4 (Rabbiner Dr. J. M. Bach), IL, Tempelgasse 3 (Rabbiner Dr. M. Rosenmann), V., .Siebenbrunnengasse 1 a (Rabbiner Dr. G. M. Mehrer), XX., Kluckygasse 11 (Rabbiner Dr. B. Murmelstein). Samstag, den 21. März 1931, 4 Uhr nachm., XIX., Dollinergasse 3, Exegetischer Vortrag (Rabbiner Dr. A. Frankfurter). Eigentümer, Verleger, Herausgebet und verantwortlicher Redakteur Oberbaurat Robert Stricker. — Druckerei- und yerU«s-A,-G, ignas SteimpautL beide Wien. IX» üoiversitätsstraße 6—&