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Die neue Welt · 1931-01-16 · Heft 174 (16.1.1931) · page 10

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Journal
Die neue Welt
Volume
5 (1931)
Issue
Heft 174 (16.1.1931)
Date
1931-01-16
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Seite IC DIE NEUE WELT Nr. 174 christlichen Streiter? Kommandierte doch ein Judel Salomon ben Jochain, im Jahre 1190 die Armee in Portugal als oberster Feldherr ebenso glücklich als rühmlich. Verteidigten doch die Juden im sechsten Jahrhundert die Stadt Neapel tapfer und ehrenvoll gegen die wiederholten Angriffe des Beiisar. Standen sie doch den Christen zur Vertreibung der Räuber aus Böhmen herzhaft bei und erhielten zur Belohnung ihrer Tapferkeit eine Synagoge zu Prag. Vieler Betspiele aus der neueren Geschichte nicht zu gedenken, die von der Tapferkeit und Klugheit der Juden im Kriege Zeugnis geben. Uebrigens erzählt auch Dietrich in seiner Schrift: „De jure et statu Judaeorum in Res* publica Christianoru m" auf Grund einer alten Chronik, daß zu Ende des dreizehnten Jahrhunderts 30.000 Juden bei der französischen Armee, unter Philipp dem Schönen, gedient hätten. Wahr* scheinlich hat der Chronikschreiber dieselbe Begebenheit verwechselt und Adolph von Nassau mit dem gleich« zeitigen Philipp dem Schönen verwechselt." Zu dieser „Sulamith"«Notiz bemerkt L. Horvvitz im „Schild": „Man könnte die Nachricht für ein Märchen halten, stände sie nicht in einer so ernsthaften und gediegenen Zeitung, Jahrgang II, B. 1, S 293, wo auch die Quellen angegeben sind. Der namhafte Histori« ker Scheppler fügt in seiner Arbeit über „Die Auf« hebung des Leibzolle s", S. 96, noch hinzu, „der Kaiser wollte seiner Armee durch die Juden eine größere Ausdehnung geben und das Zentrum seiner Truppen decken". Ueber diese Mitteilung dürften Fachleute weis tere Aufklärung bringen. Uns drängt sich nur die Frage auf: Woher kamen die 30.000 als Feldsoldaten ausgebil« deten Juden in jener Zeit?" Theater/ Kunst und 1111111111111111111111111111111111 Li t e w a für* Wilnaer Truppe (Theater Astor). Freitag den 16. Jänner, halb 9 Uhr, findet die Erstaufführung des Volksstückes „Des Schmieds Töchter" von Perez Hirschbein statt. In den Hauptrollen die Damen Altbaum, Walter, Scheftel, Vitalin, und die Herren Domb, Schigorin, Sorokin, Schneidow und Stein. Regie: Alex Stein. Das Stück bleibt die kommende Woche auf dem Spielplan. Die Jüdische Bühne im Hotel Stefanie, II., Taborstraße 12. veranstaltete anläßlich des dreißigjährigen Bestandes eine Werbewoche für das jüdische*VoIksstück. Aufgeführt wurden „Ehrliche Mädchen", „Sulamith" und „Wie ein Mann liebt". Sämtliche Aufführungen erfreuten sich guten Besuches, ein Beweis dafür, daß die Jüdische Bühne in der Taborstraße und ihr glänzend eingespieltes Ensemble in weiten Kreisen gutes Ansehen genießen. Den größten PubUkumserfolg erzielte das Stück „Wie ein Mann liebt*. Großen Anteil an dem Erfolge hatten die Träger dr Hauptrolln, Frau Helene B r a clawska und Herr Leopold Jungwirth. Sehr gut gefielen auch die Damen Bell. Meisls und die Herren Bell, Reißmann, Griminger. Neuwirth und Weifimann. Herr Podzamcze. einer .der ältesten jüdischen Schauspieler Wiens und Gründer der Jüdischen Bühne, war Gegenstand zahlreicher Ehrungen. Am Freitag, den 16. d., gelangt Liliens Lustspiel „Die goldene Partie" zur Erstaufführung. Musik von Wahl. Das Stück bleibt bis Donnerstag, den 22. d.. auf dem Spielplan. Sonntag Nachmittagsvorstellung bei ermäßigten Preisen. Habima« Triumphaler Erfolg in London. Das Londoner Gastspiel der Habima, die zum erstenmal englischen Boden betreten hat, gestaltete sich gleich an dem ersten Abend zu einem Triumph, der alle Erwartungen übertroffen hat. Sämtliche große Londoner Blätter sind einig in der Bewertung dieses hebräischen, heute schon palästinensischen Theaters. Die „Times" sehen in der Aufführung des „Dybuk" einen romantischen Stil in innerlichster Verfeinerung. „Manchester Guardian" betont das Außerordentliche der Ensemblewirkung. „Daily Telegraph" spricht von der Habima als von der Nationalbührie Palästinas. S. L. B e r n s t e i n, der Direktor des Phönix-Theaters, in welchem das Gastspiel stattfindet, hat in einem Schreiben den Mitgliedern der „Habima" seinen Dank dafür ausgesprochen, daß sie sein Theater zu ihrem Gastspiel gewählt haben, und spricht seine Genugtuung über das Gelingen der ersten Vorstellung aus, die in der Geschichte des englischen Theaters unsterblich fortleben werde. „Habimah" kehrt nach Palästina zurück. Die „Habimah", die soeben ein erfolgreiches Gastspiel in London absolviert hat, kehrt noch im Laufe dieses Monats nach Palästina zurück. Sie schifft sich am 20. Jänner auf dem Dampfer „Mariette Pacha" in Marseille ein, nachdem es . dem Palestine und Orient-Lloyd gelungen ist, ausnahmsweise eine Ladung dieses Dampfers in Jaffa zu erreichen. Vorlesung Jehudu Ehrenkranz. Der bekanute jüdische Rezitator Jehuda Ehrenkranz, der soeben eine erfolgreiche Tournee durch Deutschland und die Tschechoslowakei absolviert hat, wird Montag, den 9. Februar,' im- 'Festsaal des Ingenieur- und Architektenvereines, vor. das Wiener Publikum treten. Auf dem Programm des Abends stehen durchwegs un* veröffentlichte Arbeiten. Arien« und Liederabend J. Segal«Rosenbach. Im Konzertsaal des Industriehauses, 1., Schwarzenberg» platz 4, singt S a ms tag, den 14, Februar 1931, Konzertsänger J. »Segal*Rosenbach (Tenor) hebräische, jiddische Lieder und Volkslieder, Opernarien, deutsche und italienische Lieder. Arn Klavier: Kapellmeister Max Kundegrabe r. Beginn halb 8 Uhr. Wiener jüdischer Gesangverein, Wien, HL, Konzerthaus. Der Chor des Vereines bat mit den Vorbereitungen für sein nächstes Konzert begonnen und ladet auf diesem Wege alle Damen und Herren, die für die Pfieffe des jüdischen Volksliedes Interesse hegen, ein, durch Mitarbeit und Werbung neuer Mitglieder den Verein, den einzigen dieser Art, zu fördern. Die Proben finden jeden Dienstag halb 8 bis halb 10 Uhr im Wiener Konzerthaus, Wien III.. Lothringerstraße (Vereinssaal), statt. Der jüdische Maler Rothenstein geadelt. Der Direktor des Londoner Royal College of Art, der berühmte Maler William Rothenstein, ist der einzige Jude Englands, der anläßlich des diesjährigen Neujahrsfestes in den Ritterstand erhoben wurde. Sir William Rothenstein, der vor 59 Jahren in Bradford geboren wurde, ist einer der Führer der modernen englischen Kunstbewegung. Jahrelang war er mit dem Studium jüdischer Typen in Whitechapel beschäftigt. Von seinen Gemälden mit jüdischen Motiven sind das der National Gallery of British Arts einverleibte Bild „Ostjuden beim Gebet" sowie „Talmud auslegung" und „Trauernde Juden" zu erwähnen. Gemälde von Rothenstein sind außer in der National Gallery of Arts im Britischen Museum, im Metropolitan Museum in New York, im Musee de Luxcmbourg in Paris, in der National Gallery in Melbourne, im britischen Reich skriegsmuseum und in der National Gallery in Johannesburg zu finden. Der Maler Moses Appelbaum gestorben. In Katto* witz starb an Lungenentzündung im Alter von 44 Jahren der über Polen hinaus bekannt gewordene jüdische Maler Moses Appelbaum. Schon als Knabe bewies Appel* bäum große künstlerische Fähigkeiten; er studierte später an der Pariser Kunstakademie und veranstaltete im Jahre 1920 in London die erste Ausstellung seiner Werke, die von Max Nordau mit einer Ansprache eröffnet wurde und bei der Kritik und der Oeffentlichkeit viel Beachtung gefunden hat. Es folgten Ausstellungen in anderen großen Zentren Europas. Appelbaum betätigte sich auch als Zeichenlehrer in den Fachschulen des Verbandes ORT. S. Schneurs gesammelte Werke. Der D v i r s V e x> lag in TehAwiw bereitet eine Ausgabe der gesammelten Werke des Dichters S. Schneur in vier Banden vor, von denen zwei Bände Gedichte, zwei Bände Prosa enthalten. Auch ist die Ausgabe eines Bandes „K i n d e r* 1 i e d e r" in Vorbereitung. Meyers Lexikon. Soeben ist der 12. Band des großen modernen Nachschlagewerkes erschienen. Für den Wissen; schaftler und Laien gleich wichtig ist die Darstellung der Staatengebilde der Nachkriegszeit, ferner der Neu* gestaltungen in Naturwissenschaft, Technik, Politik und aller Geisteswissenschaften. Tafeln und Karten vervoll« ständigen das Textmaterial, das in Ueberfülle den ganzen Kreis menschlichen Denkens umfaßt. Jädisdie §p®wts und iiillliiiüiii Tiijrii be: w.egun!We «Hak®äli>> wuftl Die Jugend allerg Völker von heute is.t sportlich, eingestellt. Das Volk, cj»s die besten und meisten Sportsleute hat, "ist bekannt undgeschätzt. Nurmi und Schmeling Itaben für ilir-.VaterLnnd mehr .geleistet, als es „manche Politiker imstande waren; Aus dieser Erwägung heraus unterstützt jede\ä Volk, Staat und Stadt, seine Sportbetriebe und setzt alles daran, die Leistungen zü fördern. , 1 So tun alle Völker! Nur wir Juden tun es nicht, obwohl wir es am notwendigsten, hätten! Wir wollen unser Volk regenieren und beleben. Wir wollen aus den J.uden jungen junge Tu d e n machen! Wir wollen ein schweres Land mit. unseren Kräften aufbauen. Wir wollen nach dem tausendjährigen Ghetto, nach dem rückenbeügenden, engbrüstigen,' furchtsamen, lichtscheuen Leben im Cheder eine kräftige, bewegliche, mutige und gebräunte Jugend heranbilden, welche fällig ist, an der Regeneration direkt oder indirekt mitzuarbeiten. Ein I n s t r u m eri t h i e z u ist die Hakoah. Sie hat 13 Amateursektionen mit fast zweitausend ausübenden Sportsleuten. Sie strebtdie körperliche Kräftigung ihrer Mitglieder'"an, schreitet von hier zu sportlicher Erziehung und ' erzielt häufig ausgezeichnete Spitzenleistungen. Sie sorgt aber auch für die gesellschaftliche, wissenschaftliche und zionistische Erziehung 'ihrer Jugend. Tüchtige Aerzte untersuch eil die Burschen und Mädchen auf ihre körperliche Eignung und Entwicklung, fachliche Trainer und Sportlehrer überwachen die Technik des Sportbef riebe* und sorgen für Disziplin, Sauberkeit und Pünktlichkeit. Ein ganzes Heer von "Eh r*e n-Fu nie t i o n ä r e n hält den Betrieb im Gang. •Jede Sektion braucht ihr Lokal, ihren Trainer, die Sportgeräte und Sportbehelfe, Duschen, Wasser, Licht. Das erfordert große, ständige Einiuihinen...Hiezu kommt, daß der November-Orkan die Sportanlage total verwüstet hat. Früher, hat der Fußball das hereinge- 1 bracht, was die Sektionen gebraucht haben. Dies ist jetzt anders geworden. Die Fußballsektidn ist ein selbständiger Klub geworden, außcrdein in die IL-Klasse abgestiegen. Die Einnahmen müssen daher im Amateur-Club selbst aufgebracht werden. Da aber die Sportleute jung und zum Teile nicht bemittelt sind, die Klubleitung trotz größter Opferwilligkeit' nicht überall •aushelfen kann, leidet der Sportbetrieb auf allen Seiten i>nd es ist in den Sektionen ein Rückgang in s p o r t- 1 ich er uud numerischer Hinsicht zu befürchten, 'um so mehr als die assimilatorischen und die Arbeiter- Sportorganisationen infolge ihrer reichen Dotierungen ihren Mitgliedern viel mehr bieten können. Dieser Misere kann leicht abgeholfen werden. Wir wollen nicht immer einzelnen edlen Gönnern die ganze finanzielle Last aufbürden. Darum bitten wir alle, die diesen Aufruf lesen, dem Vereine der Hakoah-Freunde mit dem kleinen Beitrag als Fördere r beizutreten und die beiliegende Erklärung unterfertigt an die Hakoah abzusenden. Wenn wir auf diese Weise den Betrieb der Hakoah sichergestellt haben, dann wird die Hakoah ihren hohen Zwecken gerecht werden können, kraftvolle Menschen der jüdischen Renaissancebewegung zuzuführen. Dezsö Herbst. Präsident; Dr. Hugo Benedikt, gesch. Vizepräsident; Dr. Josef Menkes, Vizepräsident; Robert Glücks mann, Vizepräsident; Max Schi ffm a n n. Vizepräsident. Hakoah in der kommenden Saison. Die Horbstmeisterschaft der zweiten Liga ist beendet. Hakoah placierte sich mit 24 Punkten an zweiter Stelle. Der führende B. A. C« weist nur um zwei Punkte mehr auf. Da die Leitung mit der Mannschaft zufrieden ist, dürften keine Veränderungen erfolgen, um so weniger, als sich auch einige junge Spieler in der Kampfmannschaft mehrere Male gut bewährt haben. Dem Verein stehen für die Kampfmannschaft folgende Spieler zur Verfügung: Tor: Oppenheim, Verteidigung: Feldmann, Scheuer, Amster, Berson; Deckung: Platschek, Stroli, Liebermann, Freifeld. Fried; Sturm: Ehrlich, Donnenfcld, HcR, Mausner, Fischer, Breiter und Katz. Die Mannschaft dürfte bis Ende dieses Monats pausieren. Für den 1. Februar ist ein Freundschaftsspiel gegen den W. A. C. vorgesehen. Den ersten Punktekampf absolvieren die Blau-Weißen am 8. Februar gegen Altmannsdorf. Die weiteren Termine lauten: 15. Februar Libertas, 22. Februar Neubau, 1. März Viktoria XXI, 8. März Bewegung XX, 15. März Donau, 22. März Moravia, 29. März B. A. C. 19. April Weiße Elf, 26. April Gersthof, 10. Mai Siramering, 17. Mai Hertha,?. Juni Vorwärts 06, 14. Juni Frem. Der Klub der Hakoah-Freunde voranstaltet zugunsten der Hakoah am 30. d. im Neuen Wiener Schauspielhaus eine große Akademie. Wiesner, ein ehemaliger Spieler der Hakoah, der drei Jahre bei Makkabi-Proßnitz tätig war, ist nach Wien zurückgekehrt und dürfte wieder für Hakaoh kämpfen. Kongreß des europäischen Makkabi in Karlsbad. Anläßlich des XVII. Zionistenkongresscs findet in Karls* bad eine Konferenz der europäischen Makkabi*Kreise statt, die sich hauptsächlich mit der Frage der Makkabiah befassen und der Ausgestaltung der Beziehungen zwi« sehen Zion. Organisation und Makkabi dienen soll. Hasmonea—Metalluni 3:2 (0:2). Dieses Wettspiel konnte die Hasliionca-Elf nur dank ihrer Aufopferung gewinnen, denn sie mußte nicht nur gegen die derb spielenden Metallum-Leutc, sondern aucii Regen die schlechte Leitung des Schiedsrichters Graf ii kämpfen. Bei Metallum spielten die alten Internationalen Hittl. Nuvacek und Kargi, welche sich durch scharies Spiel bemerkbar machten. Nach rüniwöchiger Spielpause spielte die jüdische Mannschaft auf hartem, unebenem Spielfeld in groller Kälte. Trotzdem arbeitete sie. speziell in der zweiten Spielhälfte, gut und mit Begeisterung. Die Halvcsrelhe warf unatisscstzt deti Sturm nach vorne. lisch, Steinbach und Banner waren ausgezeichnet. Vomo war es vor allein Neumann, der ein vernünftiges, ruhiges Spiel bot. Ouartner und Schacht sehr brav. Litauer verdarb nichts, nur Arm wollte nichts gelingen. Die Hintermannschaft war Ranz auf der Höhe. Bär vorzüglich, Weinwurm taktisch gut. Das Spiel beginnt mit einem Knalleffekt. Schon in den ersten Minuten gibt Wcinwurm einen Ball zurück. Bär hält zwar, aber der Schiedsrichter gibt Goal. In der 20. Minute entscheidet der Schiedsrichter bei einem harmlosen Foul weit vom Strafraum: ..Elfer", Goal zwei Diese Entscheidungen und das Vergeben von wunderbaren Goalchnrtccn von Ouartncr deprimieren sichtlich die Mannschaft. In der zweiten Spiclh'ilite spielte die Mannschaft sehr guten Fußball uud bedrängte unausgesetzt den Gegner, der sich nur durch wenige vereinzelte Dit.'chbriiclie etwas Luftniachen konnte. Erst in der 3(1. Minute gelingt es Arm nach einem wunderschön geschossenen Freistoß von Netmiaun, den vom To.-mann zurückgeschlagenen Ball einzudrücken. Fünf Minuten später stellt Ouartncr mit Bonibenschuß den Ausgleich her und einige Zeit später erzielt Neumann im Solo, nachdem er einige gegnerische Spieler überspielt hat, mit flachem Schuß den Sieg. Vielbejubelt verläßt die Mannschiat das Spielfeld. Aufstellung: Bär; Wcinwurm, Feidinar: Steinhart, Fisch, Banner: Litauer. Ouartncr. Nenmanu, Schacht. Arm. Torschützen: Arm, Ouartncr. Neumann. Hasmonea spielt Sonntag, den IS d.. um 10 Uhr vormittags aui dein Elektra-Platz (Endstation A-. Ak-Wagen) ihr letztes. Herbstmeisterschaftsspiel gegen Wr. Kasensportficundo. Vorher um S Uhr die beiderseitigen Reserven — Meisterschaft. Die Frühjahrsmelstcrschaft der Amatcuremeisterschaft beginnt am 22. Februar und hat Hasmonea Cricket als ersten Gegner. Vereinsnadinchleii« Vereinigung der zionistischsdeinokratischen Jugend, II., Untere Augartenstraße 38. Wochenprogramm: D o.nnerstag: Hebräischkurse, halb 8 Uhr Sichah der Kwu* zah „Hagibor"; Samstag: halb 5 Uhr Zusammenkunft der Kindergruppe, 5 Uhr Sichah der Kwuzah „Dmai", 6 Uhr Sichah der Kwuzah „Dror", 6 Uhr Sichah der •Chaluzkwuzah, 8 Uhr Plenarversammluug; Sonntag: 10 Uhr vormittags: Der neueste Palästina«Film im Kino Mariahilf, VI., Gumpendorferstraße 67; 8 Uhr abends Heimabend; Montag: Hebräischkurse, 8 Uhr Sichah der Kwuzah „Hagibor", 5 Uhr Gesangchor, halb 7 Uhr Führer« kurs; Dienstag: 8 Uhr Sichah der Dargah „Alef und Beth", Sichah der Chaluzkwuzah; Mittwoch: 7 Uhr Sichah der Kwuzah „Dmai", halb 8 Uhr Hebräische Sichah, halb 9 Uhr Vortrag im Verband. St. Pölten. Die ZionistensOrtsgruppe St. Pölten ver« anstaltete am 11. d. M. einen Vortragsabend. Herr Obers bäurat Ing. Stricker aus Wien sprach über die Lage im Zionismus und die Lage in Palästina. Reicher Beifall lohnte den Redner für seine vorzüglichen Ausführungen. Zu Beginn des Vortrages gedachte der Obmann der ZionistensOrtsgruppe St. Pölten, Herr Ing. Leo H o 1 z e r, des vorstorbenen Lord M e 1 c h e 11. Zionistischer Jugendverband. Der zweite Diskussiousabend des Zionistischen Jugeiidverbandes findet am Sonntag, den 18. Jänner 1931 um halb 8 Uhr abends im Heime des „Erez Israel". II., Zirkusgasse 33, statt. Thema: „Die Lösung der Judenfrage". ' Einleitendes Referat: Dr. K ö p p 1. Verein zion. Hochschüler Theodor Hcrzl. In der außerordentlichen Generalversammlung wurde an Stelle -des. wegen Krankheit zurückgetretenen Obmannes Patron Chawer Viktor K o r n m e h 1 zum Obmanue des Vereines gewählt; Der Verein veranstaltet am Samstag, den 17. I. M., um halb S Uhr abends in seinem Heime, Wien, II., Krummbaumgasse 10, das 3. Referat seines Seminars über die a u ß e npolitische Entwicklung des Zionismus. Thema: Zionistische Politik während des Weltkrieges. Referent: Chawer Meißner. Jüdische Hochschüler und Hochschillerinnen als Gäste willkommen! Verein zionistischer Hochschüler Z. P. Chäles. Der nächste Abend der hebräischen Arbeitsgemeinschaft findet Montag, den 19. d. M.. punkt 8 Uhr, im Heim (I., Jordangasse 7) unter Leitung des Herrn Professor Kästen bäum statt. — Freitag, den 15. d. M„ findet punkt dreiviertel 8 Uhr eine außerordentliche Generalversammlung mit äußerst wichtiger Tagesordnung statt. Erscheinen aller Mitglieder Pflicht. Tulmud-Thora-Vereln für den IV. und V. Bezirk, Wiedner Hauptstraße 83. In unserer Sprach- und Bibelschule Wiedner Hauptstraße 130 (Eingang Raniperstorifcrgasse) beginnen jetzt neue Kurse für An länger und Fortgeschrittene nach der Methpde Iwri.th.b'iwrlth unter Leitung des Lehrers Arie F r ä n k e 1. Einschreibungen täglich zwischen 3 bis 4 Uhr nachm. im Schullokal. Der Unterricht wird u ncntgeltlich , erteilt. . Verband zionistischer Mittelschüler, Sektion 11. Samstag, den 17, Jänner, um 7 Uhr. Vortrag des Herrn Dr. Desider F r i e d m a n n in unserem Heim. II., Krummbaunißasse 10. Dr. Theodor Herzl. der Bannerträger des Jüdischen Volkes. Filinschauspiel aus der Geschichte unserer Zeit in 5 Akten. In der Hauptrolle Rudolf Scliildkraut. Außerdem drei Lustspiele. Karten zu diesem Film, der am 1. Februar 1931, halb 11 Uhr vorm.. im Augartenkino, II.. Untere Augartenstraße 28, zur Aufführung gelangt, sind zum Preise von S 1 im Heime des Haschomer Hadati, H.. Praterstraße U. Tel. R-45-6-25, in der Bügelanstalt Walzer. II., Tabprstraße 43, Tel. A-47-7-48, und an der Kinokassa zu haben. JUd. akad. Phllosophonverelit, IX.. Zimniermannplatz 8: Tel. A-25-2-28. Für den am 3 8,'Jäniior Im K u r s a l o n der Stadt Wien stattiindenden Ball wollen sich unsere P. T. Gäste und Mitglieder Karten im Vorverkauf TS 5. Studenten S 3) sichern. An der Abendkassa erhöhte Preise. Auskünfte und Kartenvorverkauf täglich in den Amts« stunden zwischen. 1 und 2 Uhr mittags im Vereinslokal. Zionistische Sektion XX. Wochenprogramm vom 17. bis 23. Jänner 1931. Freitag Vortrag des Herrn Low* Vogel über Ch'umesch. Sonntag, Vortrag des Herrn Dr. Leon Goldhammer (das Thema wird vom Vortragen» den bekanntgegeben werden). Mittwoch Vortrag des Herrn Samuely: Persönliche Erinnerungen an Dr. Theo* dor Herzl.

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