Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 4 (1930)
- Issue
- Heft 162 (24.10.1930)
- Date
- 1930-10-24
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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r Seite lö DIE NEUE WELT Nr. 162 nach teiligt hat. Die von den Juden geschaffenen politischen Sekretariate in Prag und Preßburg werden mit hunderten Ansuchen um Interventionen überhäuft. Die zuständigen Stellen lassen den Gesuchen in den seltensten Fällen eine loyale Behandlung angedeihen. Dieser Umstand ist weniger auf internationale Rechtsschwierigkeiten zurückzuführen, als auf parteipolitische Einflüsse, die bei dem gegenwärtigen Stand der Gesetzgebung zur Erlangung einer Staatsbürgerschaft sich frei auswirken können. Der Judenschaft in der Slowakei und in Karpathorußland wird nicht nur eine auch formal befriedigende Eingliederung in den Staatskörper versagt, sondern die Verweigerung der tschechoslowakischen Staatsbürgerschaft schließt echwere wirtschaftliche Schädigung in sich. Advokaten und Aerzte können eine Praxis nicht ausüben, die Erlangung öffentlicher Stellen ist erschwert, unzählige Rahbinerposten bleiben unbesetzt usw. Daß die gegenwärtige Situation aufs höchste unbefriedigend ist, beweist nicht nur die Tatsache, daß Präsident Masaryk in seinen letzten Kundgebungen wieder nachdrücklich auf die Dringlichkeit einer Lösung des Problems hingewiesen hat, sogar die in der Regierung vertretene tschechische Sozialdemokratie sieht sich genötigt, durch eine Delegation, die kürzlich beim Innenminister vorsprach, eine radikale Novellierung der Gesetzgebung zu fordern. Und schließlich muß selbst das Innenministerium in einer Statistik zugeben, daß es in den Jahren 1919 bis 1926 in Böhmen, Mähren und Schlesien insgesamt 772 Juden in den Staatsverband neu aufgenommen, gleichzeitig aber 768 aus dem Staatsveriband entlassen hat, so daß in diesen drei Ländern, in denen 125.000 Seelen jüdischer Konfession, davon 12.000 Ausländer, leben, in einem Zeitraum von acht Jahren ein Zuwachs von vier neuen jüdischen Staatsbürgern zu verzeichnen ist. Noch krasser sind die Verhältnisse in der Slowakei und in Karpathorußland. Vom Standpunkt des Gesamtwohles des Staates ist es ernstlich zu bedenken, ob das Ansehen der Tschechoslowakei durch die wiederholten Klagen über administrative Willkürakte und Unnachgiebigkeiten des zuständigen Ministeriums nicht stärker geschädigt wird als durch eine radikale Gesetzgebung, die alle jene Personen in den Staatsverband aufnimmt, die darum einkommen und eine bestimmte Zeit auf dem Gebiet der Republik wohnen. AUS PALÄSTINA. Die Demonstrationen gegen Shiels in Tel-Awiw. — Haussuchungen beim Brith Trumpeldor und beim jüdischen Schützenverein. —- Interpellation im Gemeinderat von Tel-Awiw wegen der Behandlung der politischen Häftlinge durch die Polizei. Tel-Awiw, 15. Oktober. Im Zusammenhang mit den Demonstrationen, die am 9. Oktober gegen den Unterstaatssekretär für die Kolonien, Dr. Drummond Shiels, vor, dem Palatin-Hotel stattgefunden haben, hat die Polizei in den Gebäuden des Brith Trumpeldor und des jüdischen Schützenvereinß, sowie in der Wohnung des Organisators des Brith Trumpeldor, des ehemaligen Sergeanten im jüdischen Regiment, A r b e r, Haussuchungen vorgenommen. Die Freilassung der wegen der Demonstration gegen Dr. Shiels Verhafteten gegen Bürgschaft wurde von der Polizei abgelehnt. Die erste Vernehmung vor Gericht wurde für Mittwoch, den 15. Oktober, festgesetzt. Das Mitglied des Gemeinderates von Tel-Awiw Diamant nahm in einer Interpellation gegen die seiner Meinung. nach. brutale Behandlung der Verhafteten durch die Polizei Stellung. Die Polizei von Tel-Awiw habe sich durch ihr Vorgehen, so wird in der Interpellation auggeführt, als palästinensische Tscheka qualifiziert. Federation, Davis, für eine „selektive Einwanderung" ein. Es sollen in Zukunft nur sokhe Einwanderer zugelassen werden, nach welchen im Lande gerade Nachfrage herrscht. Thealer/ Kunst und lllilllliiiiniiiiiiililllliiiiiii Literatur Wittlaer Truppe. Die neue Premiere. Trotz des großen Erfolges von „Saibhatai Zwi", hat sich die Leitung der Wilnaer Truppe entschlossen, für Freitag, den 24. Oktober, die zweite Premiere der Herbstspielzeit anzusetzen. Zur Aufführung gelängt das vieraktige Volksstück „Di p u s s t e Kretschme" (Die verödete Schenke) des in Amerika lebenden Dichters Perez H i r s c h b e i n. Das mit Tänzen und Volksmusik reich ausgestattete Stück wird von Alex Stein in Szene gesetzt. Für die Tänze wurde Gertrud Kraus, für die Bühnenarchitektur E. Isenburg er verpflichtet. In den Hauptrollen sind die Damen Al tbaum, Pikus, Vitalin, Walter und die Herren Domb, Kovalsky, K amay, L i e b g o 1 d, Stein, S c h i g o r i n, S c h n e i d o w und S o r o k i n beschäftigt. — Der Kartenverkauf (Preise von S 1.50 bis 5) hat bereits begonnen. Gastspiel der Warschauer an der Jüdischen Bühne mit der ausgezeichneten Soubrette Erwest, wurde prolongiert. Donnerstag wurde die Komödie „Die neuen Reichen" zum zehnten Male aufgeführt. Heute, Donnerstag, gelangt das bekannte Lebensbild in vier Akten „Der Idiot" von Gording zur Erstaufführung. Sonntag um 3 Uhr Nachmittagsvorstellung bei ermäßigten Preisen. Neues jüdisches Theater (Praterstrafie 60). Ab Frei-'' tag, den 24. Oktober wird täglich die erfolgreiche amerikanische Novität „Das Martyrium eines M i 1-. lionärs" zur Aufführung gebracht. In diesem Stück tritt zum ersten Male in dieser Saison die Siegler-Truppe mit der Soubrete Sevilla Pastor auf. Im Ensemble sind ferner: Rosa und Erna Siegler,/.Frau Kossowsky und Ella Silber, die Herren: N. Siegler, Kossowsky und Pastor. Die Siegler-Truppe wird fein sehr interessantes, in Wien bisher noch nicht gespieltes Repertoire dem v jüdischen Theaterpublikum bieten. Der Kartenverkauf zu der Komödie „Das Martyrium eines Millionärs" von Kalmanowicz, Musik von Lischiansky, hat bereits be-, gönnen. / /, Jüdische Bühne, IL, Taborstraße 12. Woehenprogramm: Von Freitag, 24., bis,:Donnerstag, den 30. Oktober: „A Kaie zi verkaufen", Komödie in vier Akten. Jüdisches Theater in New York. Morris Schwarz hat dm Secphd Avenue T|teaf|jir die neue Spielzeit mit dem historischen 'Dramii: ,J) i e Zauberin von Kastilien" (nach dem Roman von Schalom Asch) eröffnet. Die Dramatisierung stammt von Morris Schwarz, die Musik vom berülhmteu Komppnisten Josef Ach ron. ... Ausstellung jüdischer Künstler verschoben. Die für die Monate Dezember-Jänner in Aussicht genommene Ausstellung jüdischer Künstler in Breslau, die im besonderen Pissaro; Liebermann, Chagall und Zeitgenossen gewidmet werden sollte, muß mit Rücksicht a u f .d i e wi r t s c ha f 11 i ch en Zeit Verhältnisse verschoben werden; Der Verein Jüdisches Museum, der die Vorbereitungen hiefür schon in weitgehendem Maße getroffen hatte, will zu gegebener Zeit diesen Plan wieder aufnehmen. Vorlesungen Jehuda Ehr,enkranz. Jehuda Ehrenkranz wird im Laufe dieser Saison eine Reihe von Rezitationsabenden in jiddischer und deutscher Sprache geben. Der erste Abend, der den Zyklus „O e s t e rreichische Autoren" einleitet, findet Dienstag, den 28. Oktober um 8 Uhr abends im Arcliitektenvereinssaal (L, Eschenbachgasse 9), statt. Zum Vortrag gelangen Dichtungen von Altenberg, Polgur, Schnitzler, Wildgans und Stephan Zweig. Karten zum Preise von S 1 bis 4 in der Buchhandlung R. Lanyi, I., Kärntnerstraße 44. Der erste jiddische Abend: „Neueste j i d d i s c h e Dichtung" findet Mitte Jänner statt. Tel-Awiw, 16. Oktober. Am 15. Oktober wurden fünf Teilnehmer an den Kundgebungen gegen Shiels gerichtlich einvernommen. Nach der Einvernahme, die von 9 Uhr vormittags bis 2 Uhr nachmittags dauerte, wurden die Beschuldigten auf Anordnung des High Commissioner auf freien Fuß gesetzt und von der vor dem Gerichtssaal angesammelten Menge mit lebhaften Ovationen empfangen. Unter den Beschuldigten befinden sich der Mitarbeiter des „Doar Hayom" Achimeir und Mosche S e g a I, jener junge Mann, der am Jörn Kippur an der Klagemauer das Blasen des Schofars verlangt hat. Unter den von der Staatsanwaltschaft geführten Zeugen befindet sich Bürgermeister D i z e n g o f f. Palästinensische Ein- und Auswanderung im August ^1930. Jerusalem, 17. Oktober. Im Laufe des Monats August 1930 sind 328 Juden, 62 Christen und 70 Mohammedaner nach Palästina eingewandert; 158 Juden, 128 Christen und 45 Mohammedaner sind in dem gleichen Monat aus Palästina ausgewandert. Die amerikanische Arbeiterschaft für weitere Einwanderungseinschränkuug. New York, 17. Oktober. Auf der in Dorchester abgehaltenen Convention der .Federation of American Labour trat der Sekretär der Labour Jüdifdie Sports und lllllllllilili Turnbewegung Hakoah von B. A, C. 1:0 geschlagen. Vor 14.000 Zuschauern wurde vergangenen Sonntag auf der Hohen Warte das Match zwischen dem führenden B. A. C. und der Hakoah ausgetragen. Die Hakoah erlitt eine unverdiente 0:1-Niederlage, was in erster Reihe auf die parteiische Leitung des Schiedsrichters Czerny zurückzuführen ist. Was sich dieser „Unparteiische" leistete, ist ein arger Skandal. Er benachteiligte die Blau-Weißen in offenkundiger Weise und man muß sich schon fragen, ob seine Fehlentscheidungen Zufall oder böse Absicht waren. Unerklärlich bleibt es, warum einige Hakoah-Spieler den so wichtigen Kampf mit Gleichgültigkeit bestritten haben. Der Abgang Löwingers machte sich stark bemerkbar. Platschek ist noch lange kein ebenbürtiger Ersatzmann für Löwinger. Dazu kam noch, daß S t r o ß infolge einer Verletzung nicht mitwirken konnte. Die besten Leute der Krieauer waren Oppenheim, Amster und Liebermann. Ehrlich vergab, zahlreiche günstige Chancen und auch Stern war vor dem Tor sehr unsicher. Platschek wurde nach Seitenwechsel verletzt und mußte den Platz mit Ehrlich tauschen. Gleich nach Spielbeginn ist Hakoah überlegen und M a u s n e r erzielt einen Treffer, der aber vom Schiedsrichter nicht anerkannt wird. Hakoah ist weiter in Front, ohne Treffer zu schießen. Nach Seitenwechsel erzielt Triukl in der 7. Minute deii einzigen Treffer. Hakoah unternimmt heftige. Angriffe und Stern vergibt nur wenige Schritte vor dem Tor. Mausner erzielt wieder ein Tor, doch wird es trotz stürmischen Protests der Spieler wegen angeblichen off-side nicht anerkannt. Hakoah stellte folgende Mannschaft: Oppenheim: Amster, Feldmann; Liebermann, Platschek, Donnenfeld; Ehrlich, Heß, Stern, Mausner, Fischer. * Kommenden Sonntag spielt Hakoah gegen den Viertletzten in der Tabelle, M o r a v i a. Nadi dem Stand der Tabelle hat Hakoah wenig Aussichten, llerbstmeister zu werden. An erster Stelle rangiert B. A. C. mit 16 Punkten (9 Spiele), an zweiter Stelle folgt Simmering mit 13 Punkten (8 Spiele), während Hakoah den dritten Platz mit 12 Punkten (8 Spiele) einnimmt. Schwimmfest der jüdischen Jugendbünde. Zu diesem Propagandafest haben Schomer*Blauweiß 200, Verband zionistischer Mittelschüler 60, Brith Trum« peldor 40, Mischmar Hawdim 20 und Brith Gordonia 15 Einzelnennungen abgegeben. Außerdem starten zirka 20 Staffeln, zusammen also etwa 400 Jugendliche. Diese starke Beteiligung macht es notwendig, Vorläufe zu diesem Schwimmfest am Donnerstag den 23. d. M. um V48 Uhr abends im Dianabade durchzuführen. Die Teilnehmer werden aufmerksam gemacht, bei den Vorläufen strengste Disziplin zu wahren. Gäste können bei einem ermäßigten Eintrittspreis von nur 30 Groschen auch diesem Abend als Zuseher beiwohnen. Die Entscheidungen der Schwimmbewerbe finden dann Samstag den 25. d. M. um V*7 Uhr abends im Dianabade statt. Die Veranstaltung wird ein besonders festliches Gepräge er* halten. Die Eintrittspreise betragen von S —.50 bis S 1.50. Karten sind bei allen Bundesführern und im Sekretariat der Hakoah erhältlich (I., Wiesingerstraße 11). 10 Prozent des Reinerträgnisses fließen dem K. K. L. zu. In Anbe* tracht dessen, daß dieses Schwimmfest die größte jüdische Schwimmveranstaltung Wiens wird und einen außer* ordentlich großen Wert für die zionistische Idee und den jüdischen Sport besitzt, hofft die Klubleitung des Schwimmklubs Hakoah alle jüdischen Kreise unserer Stadt an diesem Abend im Dianabad vereint zu finden. V.K. Meisterschaft der jüdischen Amateurvcrcine. In der ersten Amateurklasse gelang es der Hasmonea, gegen den bisher ungeschlagenen Sp. Cl. Finanz ein unentschiedenes Iii-Resultat zu erzielen. Den einzigen Treffer erzielte Quartner. Kommenden Sonntag spielt die jüdische Mannschaft gegen Metallum. Hasmonea wird . verstärkt durch die zwei ehemaligen Hakoah- Spieler Stroß II und Posauner antreten. In der zweiten Klasse unterlag Hagibor-Makkabi gegen Strebersdorf 1:10. Ein Klubkampf im Schwimmen zwischen Hakoah und Hagibor (Prag). Vergangenen Samstag und Sonntag wurde in Prag ein Klubkampf zwischen Hakoah und Hagibor ausgetragen und endete nach einem schönen Verlauf 10:10 unentschieden. Im 400 mal 100 Meter Freistil stellte Hagibor mit 10:23.2 eineu tschechoslowakischen Rekord auf. Sehr gut hielten sich die Hakoah- Damen. Im 100 Meter Rücken blieb Icli K o h n mit 1:38.4 Erste, im Freistil für Damen 200 Meter besetzte Lo w y mit 3:1 den ersten Platz; Einen österreichischen Rekord stellte Löwy in 100 Meter Freistil (1:17). Das Wässerballspiel endete 4:4 unentschieden. , Alle vier Tore für die Wiener erzielte Beck. Die Hakoah-Handballer rjunterlagen gegen Mödling 2:7. In der Hockeymeisterschaft wurde Hakoah von Währing 1:0 geschlagen. Die Damen blieben gegen W. A. C. B 8:0 erfolgreich. Blau-Weiß unterlag gegen Kritzendorf 2:3. ' Persorialnachricht. Der Unterrichtsminister hat unserem bewährten Mitarbeiter, dem verdienstvollen Leiter der jüdischen Volksschule in Graz, Julius Stemer, den Titel Direktor verliehen. Zion. Ortsgruppe St. Pölten. Am 11. da. fand der erste Vortragsabend der Saison statt. Der Präsident des Zionisisciien Landeskomitees, Herr Doktor Oskar Grünbaiim, referierte über „Die Lage im Zionismus nach dem letzten A. C. und die jetzige politische Lage in Oesterreich". Sein Vortrag wurde mit Beifall aufgenommen. Die von der Z. O. G. veranstalteten Vortragsabende finden nunmehr wieder regelmäßig statt. Hollabrunn. Am 14. Oktober feierten im Tempel in Oberhollabrunn Herr Wilhelm Deutsch und seine Frau Amalie aus Klein*Weikersdorf das Fest der Goldenen Hochzeit. Der Präses der Kultusgemeinde, Herr Wilh. Hauser, überreichte dem Jubelpaar eine Ehrengabe, Herr Oberkantor und Religionslehrer Siegm. Jellinek versah die priesterlichen Funktionen. — Vor wenigen Tagen ist der Mediziner Hugo Jellinek, Sohn des hiesigen Oberkantors, nach über 15jähriger Kriegsgefangenschaft, aus Tascb k e n t zurückgekehrt. Z. A. V. „Bar-Kochba", IL, Untere Augartenstraße Nr. 38. Bei dem Samstag, den 18. Oktober 1. J. stattgefundenen Generalkonvent wurde folgendes Präsidium gewählt: Präses: cand. iur. Rathaus, Vizepräses: cand. iur. Grubner, Schriftführer: dipl. Kaufmann Weiler. Samstag, den 25. Oktober 1. J. um halb 9 Uhr abends Konvent. Histadruth iwrith, II., Kleine Mohrengasse 3. Samstag den 25. Oktober, 8 Uhr abends, spricht Rabb. Dr. Wundermann über „Moade haschanah". Vorher Besprechung der Hörer der Seminare. Akademischer Verein jüdischer Mediziner. Montag, den 27. d., um 7 Uhr abends, findet im Lokale, Bennoplatz 1, die Generalversammlung des Wintersemesters statt. Erscheinen aller Mitglieder Pflicht. „Zeire Misrachl", II., Praterstraße 11. Dienstag, den 28. d. M., um 8 Uhr abends, beginnt der bereits ange* kündigte HebräischüKurs für Fortgeschrittene. Dieser wird in Form einer Arbeitsgemeinschaft geführt und steht unter Leitung eines bewährten Lehrers. Ferner ist die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft für G e 0* g r a p h i e und Geschichte Erez Israels in Vor« Bereitung. Anmeldungen täglich von 7 bis 9 Uhr abends in unserem Büro bei Herrn L ö b 1 oder bei Herrn T e u t e 1 b a u m. Talmud-Vorträge: Rabbiner Dr. Taubes hält ab 25. Oktober 1930 Poroschas Noach im Pazmaniteniempel allwöchentlich nach dem. Minchagebet um