Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 4 (1930)
- Issue
- Heft 157 (19.9.1930)
- Date
- 1930-09-19
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 DIE NEUE WELT Nt. \Sl SteOM. KORNMIHL OROSSTLtlSCHHAUIIIEI Zentrale IX., Berglase 19, Telephon 17-3-99 q. 16-9*34 Lieferant für Heilanstalten JS^SmSiäLSSLmSBÜm^mäL unter Aufsicht des Ehrwürdigen Rabbinats der Isr. Kultusgemeinde Wien Auto*iist«ltuitg kotttnio» IX., Barggatse IS / XVIII., Wührlng«rslr. 91 iftwwtmntwiiimHmMMtwMmtttmttntiwimiiimwmmimtiHWfmnwiimmtiiffltii inmmMHnHfttimitirmwnrtitWf Weiterung und ihrem Ausbau helfen. Das Versagen der Jewish Agency in diesem Jahre der Katastrophen berechtigt noch nicht dazu, diesen ernsten Versuch der zionistischen Bewegung zur Erweiterung des Kreises der für das Aufbauwerk Verantwortlichen zu ver urteilen, doch sind die negativen Bestrebungen, die in der Leitung der Jewish Agency schon in diesem Jahre zum Ausdruck kamen, nicht zu übersehen: dem Aufbauwerk in Erez Israel philanthropischen und bürokratischen Charakter zu verleihen, ungenügende Sorge um die Nöte des Aufbaus. In der Berliner Sitzung zeigte sich nicht der Wille, diese Dinge zu bessern, ja, sie brachte nicht einmal die Gewähr für die Konsolidierung der landwirtschaftlichen Siedlungen. tri dieser durch die Tagung geschaffenen Lage behält sich die Arbeiterfraktion ihre Aktionsfreiheit vor. Bei der gegenwärtigen, schweren Situation der Bewegung erachten wir es als unsere Pflicht, auch außerhalb der Leitung stehend mit allen unseren Kräften der Jewish Agency in all denjenigen Bestrebungen zu helfen, die darauf gerichtet sind, unsere, politische Stellung zu stärken, den Jischuw zu* festigen, die Möglichkeiten .der Einwanderung und der-Kolonisation zu vergrößern und die Jewish Agency zu demokrati« sieren Doch werden wir mit aller Energie gegen die philanthropischen und bürokratischen Neigungen kämpfen, die in einflußreichen Kreisen der Jewish Agency zum Ausdruck kommen, und in voller Rüstung werden wir auf der Wacht stehen für die Erhaltung der politischen und kolonisatorischen Werte und Errungenschaften der zionistischen Bewegung und des Arbeiterwerkes in Erez Israel. Erfreulich ist das Bekenntnis der Arbeiterschaft zur Idee der jüdischen staatlichen Selbständigkeit im jüdischen Lande, also zum Judenstaat. Von jener Naivität, die an vielen Juden vom Ghetto her haften geblieben ist, zeigt der ausgesprochene Wunsch, vom Endziel nicht zu s p r echen, die Diskussion über das Endziel zu tadeln. Wen glaubt man schon zu täuschen? Die Araber? Den Vatikan? Man kann einen verborgenen Körperschaden schonungsvoll verschweigen. Aber das Endziel einer Weltbewegung? Und auch dann schweigen, wenn der gewählte Führer sich von der Idee des Endzieles schnöde lossagt? Ebenso befriedigend ist der Protest der Arbeiterschaft gegen die Bestrebungen der Nichtzionisten in der Agency, den Zionismus zu einem bürokratisch geleiteten, philanthropischen Werke herabzudrücken. Aber wer hat denn letzten Endes die Heranziehung dieser philanthropischen Bürokraten bewirkt? Die heute protestierende Arbeiterschaft, welche bei der Erweiterung der zionistischen Leitung durch reiche Nichtzionisten den Ausschlag gab. Heute den Nichtzionisten mangelnde Demokratie, Neigung zu philanthropischer Bürokratie vorzuwerfen, ist auch etwas naiv. Und ungerecht. Warburg und seine Freunde, übrigens sehr anständige Menschen, haben nie versprochen, nationalfühlende Demokraten zu werden. Sie haben sich nie zum Zionismus, immer nur zur Philanthropie bekannt. Man darf ihnen keine Vorwürfe machen. Vorwürfe sind da nutzlos. T heatei»/ Kun§l und llllllllllllllliiiiiiililtiiliiiil Literatur Wilnaer Truppe* Das bevorstehende Wiener Gastspiel. Einer Gruppe von Freunden des jüdischen Theaters ist es gelungen, die Wilnaer Truppe unter Füh* iung von Alex Stein für einige Monate an Wien zu binden. Mit Rücksicht darauf, daß sowohl Bühne als Zu* sqhauerraum des Theaters Reklame, II., Praterstraßc 34, einer gründlichen Renovierung unterzogen werden, wird das Gastspiel der Wilnaer erst in der ersten Oktoberwoche beginnen. Inzwischen wird unter der Regie von Alex Stein intensive Probenarbeit geleistet. Als erste Novität ist eine Aufführung der historischen Tragödie „S a b b a t a i Zwi" #S^bk Im js* IS m nach Gemälden berühmter VlOPeiinSiüdi.ch.r Haler HERZL-Gobelins erieugt Atelier Zatiradtlik Wien, V., Anzengrubergasse Nr. 30 Telephon IM0-9-17 von Schalom Asch (Bühnenbearbeitung Schulavski* Stein) geplant. Für dieses Stück wird ein Tanz* und Sprechchor eingerichtet. Die musikalische Untermalung wird ein Kammerorchester besorgen. Auf dem Repertoire des dreimonatlichen Gastspiels stehen ferner „D i e pußte Kretschme" von P. Hirschbein, „Der Go# lern" von H. Leiwik, „Anathema" von L. Andrejew und „Der Schatz" von Schalom Alejchem. Unter den neugewonnenen Mitgliedern befindet sich auch Matys K o v a 1 s k y, der als „alter Wilnaer" seit acht Jahren in Wien nicht mehr aufgetreten ist, — Alex Stein be* findet sich bereits in Wien, um die nötigen szenischen Vorbereitungen zu treffen. J üdi'fdie Sport* und niiiiiiilili! Turnbewegung Der Kempf um die EwstMasniqkeiU Hakoah schlägt Neubau 3 :.. Das vierte Spiel der Hakoah endete mit einem sicheren Siege. Die Blau-Weißen haben gut daran getan, auf ihrer Sportanlage wieder Spiele auszutragen und dadurch ihre alten Zuschauer wiederzugewinnen. Ueber dreitausend Anhänger wohnten dem Match bei, also fast ebenso viele wie hei-erstklassigen Spielen. Die Mannschaft lieferte ein ausgezeichnetes Spiel. Das Verteidigungstrio konnte sich der Arbeit sicher entledigen. Die Deckung arbeitete sehr brav und im Stürm brillierte Stern. Er scheint seifte alte Form wieder erreicht zu haben. Neben ihm haben M a u s n e r und Fischer gut gefallen. Die Neubauer spielten zeitweise ziemlich scharf, und der Verteidiger ließ sich sogar zu Tätlichkeiten gegenüber dem Schiedsrichter hinreißen, was ihm den Ausschluß eintrüg. — Hakoah ist im Anfang stark überlegen. In der 12. Minute übernimmt S t.e.r n, eine^,Flanke,f E h r 1 ieh s und sendet unhaltbar ein. Mehrere gute Chancen werden von Mausner und Ehrlich vergeben. Fünfzehn Minuten vor der Pause ' ist ..wieder S t er n , erfolgreich. Aus einem Elfmeter gelingt es den Neubauern*, ein Tor aufzuholen. Nach Seitenwechsel ist Hakoah wieder stark überlegen, doch.lassen sich die Stürmer in unnütze Dribbeleien ein. Der letzte Treffer fällt erst acht Minuten vor Schluß, und zwar aber m als durch Stern. Hakoah stellte folgende Munrtscha.ft:,rpppenheim; Scheuer* Feldmann; Amster, Ströß, Liebermann; Fischer, Mausner, Stern, Heß, Ehrlich. * Kommenden Sonntag absolviert Hakoah ein Freundschaftsspiel ' gegen den erstklassigen Araateurverein Post. Das nächste Meisterschaftsspiel findet erst am 28. d. M.,"und zwar gegen Liberias statt. IIIIIIIIIIUIWIIIIiniMIHIIIIIHIHUUUlUlllllllHII^ Prima! Prima I bosnische P FLAU M E N etuierte Kisten ä 10 kfl 18 S, franko Packung und po8tp9rto, jedem Besteller bei Voreinsendung des Betrages, versendet Export Q. Draottsler, Tuzlay Jugoslawien. £ ' ' riiinMiilttUUiiiiHUiHhnyM..ii....„u...M..u.....uu^«.u.u.r..m.....Tt--------,„.....„,rT.....-|TrT|—r-fin Schmucke dein Heim! Die Pf lege der^ modernen Wohnkultur hat es mit sich gebracht, daß Dinge, die hoch vor wenigen Jahren als unerschwinglicher Luxus galten, heute jedes Heim schmücken können. Wenn der Besitzer einer Wohnung das Bedürfnis hat, Gemütlichkeit zu schaffen und jene angenehme Atmosphäre, in der das Leben behaglich ist, dann muß er zu allererst dafür sorgen, daß nichts, was seiner Bequemlichkeit nottut, in dieser Wohnung fehlt. Ja, wird man sagen, man wüßte vieles, das allerdings unerschwinglich ist. Falsch: Sehen Sie, zum Beispiel sind Teppiche unerläßliche Ausstattungsstücke für eine moderne aind angenehme Wohnung und Teppiche sind heute längst nicht mehr unerschwinglich* Das weltberühmte Teppichhaus Philipp Haas, dessen reichhaltiges und prächtiges Lager schon manchem Heim.den letzten Schliff geliefert hat, hat jetzt Ecke Schulerstraße und Grünangergasse eine Teppiclischwemme eröffnet, und was an prachtvollen, eleganten und modernen Teppichen bei Philipp Haas schon immer zu sehen war, ist auch hier zu besonders billigen Preisen zu haben. Ein Teppich, das bedeutet, daß das Zimmer komplett ist, er ist heute so unentbehrlich, wie Tische und Stühle, er gehört so selbstverständlich in das Zimmer, wie Einrichtungsgegenstände, an die wir seit Jahren gewöhnt sind. Und deshalb ist der Teppich auch schon längst kein Luxus mehr, deshalb sind die Preise, für die man Teppiche erstehen kann, längst nicht mehr unerschwinglich. Das Teppichhaus Haas hat aber in seinem neuen Geschäft nicht nur Teppiche. Auch alle anderen kleinen und großen Notwendigkeiten für das Heim, wie Möbelstoffe, Rips, Kretone, Brokat, Vorhänge, Ueberwürfe, Tischdecken, Kissen, der Schmuck der Wohnung, ohne den man heute nicht mehr sein kann, ist bei Philipp Haas xmd Söhnen in bester Ausführung zu haben. Es genügt, sich das Warenhaus anzusehen und man wird erkennen, wieviel eine Wohnung gewinnen kann, wenn man hier einkauft, wie sich eine Wohnung erst in wirkliches Heim verwandelt. „Rosenmonfag" als Sprechfilm. Der außergewöhnliche Erfolg, der dem gleichnamigen Bühnenstück von Otto Erich Hartleben im Sprechtheater besebieden war — das Stück erlebte jahrelang Serienaufführungen — war nicht zuletzt der Anlaß, diesen hervorragenden Publikumsstoff für den Tonfilm zu verarbeiten. Was Taüsende, Abertausende im Theater begeisterte, wird heute im Tonfilm Hunderttausende mitreißen. Aus den übermütigen Klängen des Karnevals, aus deni Dröhnen der Militärmusik klingt das wehmütige Lied vom Leutnant und seinem Mädel, die das Leben trennt und der Tod vereint, und ergreift Herz und Gemüt. Was aber der Bühne versagt blieb, nämlich den Schauplatz zu weiten, auszubauen und dementsprechend akustisch zu beleben, war diesem Tonfilm der Ufa vorbehalten. Die Haupt- und Nebenrollen liegen in den Händen der bewährtesten Darsteller. Lien Deyers, das „Seelchen" des deutschen Films, und Matthias Wieraann sind das Liebespaar der Tragödie. Die Inszenierung lag in den Händen des Regisseurs vieler erfolgreicher filme, Hans Steinhoffs. In Berlin konnte Rosenmontag" sowohl beim Publikum als auch bei der HIWIMIM...................i..... a2£Mlll-lMiB&2S in feinster Qualität, kompl. adjustiert v. S 7.30 aufw. Buchhandlung Hendl Solzmann Wien, II, Große Schiffgasse 4 Telephon R-27-6-71 IMMMMMIMMMMMMIMMM—————MIIMIIMUt Presse einen sehr großen Erfolg erringen. In Wien erscheint dieser Film jetzt im Burg-, Ufa-Ton- und Flieger- Kino. Endlich habe ich gefunden, was ich schon lange vergeblich gesucht habe. Ein Geschäft, wo alle meine Wünsche erfüllt werden können. Diese Worte werden oft gehört, wenn man ins Musikhaus Excelsior, Adler* gasse 5, kommt. Tatsächlich, wo findet man so rasch eine gleich große Auswahl an nur modernsten Radio» Apparaten und Sprechmaschinen 1 Von der billigsten Type zum Preise von wenigen Schillingen bis zu Preisen, die S 5000 übersteigen, alles vorrätig, übersichtlich aufgestellt, wie es nur eine Firma leisten kann, die über so große Räumlichkeiten verfügt. Bemerkt muß noch werden das riesige Schallplattenlager, das zwanzigtausend Stück weit übersteigt. Einzigartig in Wien das Sortiment an jüdischen und hebräischen Aufnahmen. Selbstredend Teilzahlung zu den angenehmsten Bedingungen und diskret. E Unsere geschätzten Leser werden auf die jüdische Buchhandlung Hermann Tnchner (siehe Inserat) besonders aufmerksam gemacht, wo jetzt zu Beginn des neuen Schuljahres für alle Lehranstalten sämtliche Schulbücher, auch antiquarisch, zu mäßigen Preisen erhältlich sind. Für Anfragen Telephon R-41-4-20. E Vereinsnadiriditenu Misrachi-Zentrale, Wien, IL, Praterstraße 11, Tel. R-45-6-25. Die Misrachi-Zentrale veranstaltet wie alljährlich, auch in diesem Jahre in ihren geräumigen Lokalitäten ein Minjan und werden alle Freunde und Gesinnungsgenossen ersucht, sich Sitzplätze rechtzeitig zu besorgen. Karten sind im Misrachi-Büro täglich von 10 bis 12 Uhr und von 4 bis 6 Uhr zu haben. Zweite Weidah der Misrachijugend Wiens. In der Zeit vom 27. bis 28. d. findet in den Räumen des Merkas, IL, Praterstraße 11, die zweite Weidah der Misrachijugend Wiens statt. Tagesordnung: (1. Sitzung): 1. Eröffnung. 2. Begrüßungen. 3. Wahl des Präsidiums und der Permanenzkommission. 4. Allgemeiner Bericht. Anschließend Melawe Malke. (2. Sitzung): 1. Bericht der Referenten. 2. Generaldebatte. 3. Referat: Unsere zukünftige Arbeit. 4. Debatte. (5. Sitzung): 1. Bericht der Permanenzkommission. 2. Referat: Unsere Stellungnahme zur 2. Weidah Olamith. 3. Debatte. 4. Statutenänderung. 5. Resolutionen. 6. Wahlen. Zeire Misrachi, Wien. Donnerstag, den 18. d., präzise halb 8 Uhr abends, im Saale des Hotel Barschak, IL, Große Schiffgasse 3: Ordentliche Generalversammlung mit wichtiger Tagesordnung. Alle Mitglieder werden gebeten, pünktlich zu erscheinen. Brith Hanor Ham'israchi, IL, Praterstraße 11. Samstag, den 20. d., halb 8 Uhr abends, "im Heime: Sichall Klallith. Tagesordnung: Stellungnahme zur 2. Weidah und Wahl der Delegierten. Hebräische Lehrer für Privatunterricht und Kurse vermittelt kostenlos der Verband der prof. Hebräischlehrer. Es liegt im. Interesse der Lernenden, nur bei geschulten Lehrern Unterricht zu nehmen. Nur dann ist der Erfolg gesichert. In allen Erziehungs- und Unterrichtsfragen wende man sich an den Verband der prof. Hebräiscnleherer, IL, Karmelitergasse 5/9. Anmeldungen für die Jeschiwah „Har Moria" des Machsike Hadath, Wien, IL, Haidgase 1, unter Leitung des Herrn Rabbiners Schmerler werden für das Jahr 1930/31 an Wochentagen zwischen 7 und 9 Uhr abends entgegengenommen. Jüdisches Theater im Theatersaal' Hotel „Post", I., Fleischmarkt 24. Mittwoch den - 24. September 1930, 9 Uhr abends, findet im Theatersaal des Hotel „Post", I., Fleischmarkt 24, eine Sondervorstellung statt. Zur Aufführung gelangt „Eltern in Kinder", Lebensbild mit Gesang von K a 1 m a n o w i t s unter ' Mitwirkung Paula Dreiblatt, Hilde Dulitzkaja, Mina Deutsch usw. Karten zu haben Cafe A st or,.IL, Praterstraße 60, am Tage der Vorstellung an der Theaterkasse im Hotel „Post". Der Tempelbau der „Bene Berith". Dem Bethaus- und Unterstützungsverein „Bene Brith", XX. Bez., ist es nach mühevollen Vorbereitungen gelungen, die Grundlagen für den seit langem projektierten Tempel sowie für die damit im Zusammenhang stehenden zwei Häuser zu schaffen. Schon vor zehn Jahren hat der Verein, dessen Vorstand hauptsächlich Zionisten (zum Teil misrachistische) angehören, in der Brigittenau (Kaschlgasse) einen entsprechenden Bauplatz erworben, auf dem jetzt die Bauten ausgeführt werden. Sonntag, den 14. d. fand unter großer Beteiligung der Wiener Judenschaft die feierliche Grundsteinlegung statt. Die Eingänge zum Bauplatz und das Podium waren blau-weiß geschmückt. Mit der Begrüßung der Festgäste eröffnete der Vereinsobmann Herr Arak die Feier» Die sehr eindrucksvolle Festrede hielt Rabb. Dr. D. F e u c h" tw a n g. Der Text der Grundsteinlegung wurde von Herrn Seidmann in hebräischer und deutscher Sprache verlesen, worauf der erste Hammerschlag erfolgte. Die Feier schloß mit dem Vortrag von Psalmen durch den von der , Jüdischen Chorvereinigung unterstützten Vereinskantor Rosenberg. Zur Feier waren u. a. Minister a. D. Dr. Pesta, Vertreter des Stadtbauamtes, der Öest.-Ung. Baugesellschaft, der Bezirksbehörden, der Kultusgemeinde, des Schön möbl. ■■ ■ m.M m.M ■§ W% separiert, zweibettiges #1 M M Elf 1. Stock, reines AM ■ ■ m"m Itill bei gutbürgerlicher jüdischer Familie an zwei solide Herren fAerzte, mmm uammiia§am I Eventuell Studenten) ZU «GrillIfSlQll I mit ganzer oder halber Verpflegung. Wien IX, NußdorferstraBe 30, 1. Stock, Tür 9 i t