Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 4 (1930)
- Issue
- Heft 122 (17.1.1930)
- Date
- 1930-01-17
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 DIE NEUE WELT Nr. 122 daß diese nach Guatemala gehen mußten, da Mexiko ihre Einreise nicht zuließ. Gottesdienst und Schule. Die religiösen Verfolgungen hörten in Cuba i?S3 auf. Es gab damals keine Marannen mehr zu verfolgen, denn diese haten entweder kapituliert oder die gastfreundlicheren englischen und holländischen Kolonien aufgesucht. Genau 100 Jahre später, als in Spanien und seinen Besitzungen das Toleranzedikt bewilligt wurde, gestattete man den Juden häuslichen Gottesdienst, aber es blieb ihnen nach wie vor verboten, Andachtsstätten zu errichten. Der Bau von Synagogen wurde erst 1898 im Zusammenhang mit der eubanischen Unabhängigkeitsfeier erlaubt Und selbst heute gibt es noch keine normalen. Gotteshäuser, sondern Privatgebäude, in denen der Gottesdienst abgehalten wird. Die amerikanischen Juden besitzen' ein prunkvolles Haus, das zur Abhaltung des reformierten Gottesdienstes dient. Ein kleines Bethaus wurde 1914 von den aus Konstantinopel und Adrianopel eingewanderten Sephardim errichtet. Diese haben einen eigenen Rabbiner, der bis vor kurzem der einzige Rabbiner der Insel war. Ein drittes Bethaus gehört den kleinen Hausierern und Händlern, welche im letzten Jahrzehnt aus Rußland und Polen gekommen sind., Die orthodoxen Juden halten' rituelle Küchen, obwohl das koschere Fleisch doppelt so teuer ist : als das nicht koschere. Da es nur wenige Mohels gibt, hat man Schochets engagiert, um die Beschneidung durchzuführen, was zahlreiche Blutvergiftungen zur Folge hat. Eine Schule für jüdische Kinder, das C o 1 l e g i o Herz 1, wurde von s ep har d i s c h en Juden gegründet, wird aber von sehr vielen askenasischen Juden besucht. Durch den erhöhten Einfluß und die finanzielle Macht der Askenasim wurde Jiddisch neben Spanisch und Hebräisch als obligater Gegenstand eingeführt. Verglichen mit dem Standard des alten spanischen Judentums steht die Kultur des gegenwärtigen Judentum'; in Cuba auf einer niederen Stufe. Es gibt ungefähr 40' jüdische Studenten an der Universität in Havana, hauptsächlich Askenasim amerikanischer und osteuro-. päischer Herkunft, hingegen bloß drei sephardische Hochschüler. Damit steht die geringe Anzahl von graduierten Juden in Zusammenhang. Bildungshunger und Kultur. Die eubanischen Juden zeigen großen Eifer zur §elbstbildung, in dem sie zahlreiche soziale und kulturelle Anstalten ins Leben rufen. Die sephardischen Juden aus Kbnstantinopel haben — ironischerweise in der Straße „Inquisitor" — ein Institut gegründet, das ihnen als Bildungsstätte dienen soll.' Die Askjenäsim errichteten 1924 eine eigene Anstalt, genannt „C e n t r o Heb räes". Unter den Askenasim entstand eine Spaltung, so daß es heute zwei große Askenasim-Klubs gibt, den „C e n t r o Israelita" und den „Kulturverein" mit dem spanischen Untertitel „Union Cultüral Hebraea". Der Centro Israelita zählt ungefähr 1000 Mitglieder, meistens Hausierer, Händler und Betriebsbesitzer. Der Mitgliederstand des Kulturvereins rekrutriert sich größtenteils aus Arbeitern. Außer diesen Klubs gibt es noch1 eine besondere Vereinigung der Straßenhändler; diese Vereinigung zählt rund 150 Mitglieder und erfüllt eine drei- * fache Aufgabe: als Klub, als,Gewerkschaft und als Han-'. delskammer. Der Kulturverein hat ungefähr 500 Mitglieder, hievön 80 bis 90 Prozent Schuhmacher und Schneider, davon wiederum 15 Prozent Frauen. Die meisten von ihnen arbeiten in Modewerkstätten. Die K'iridersektion zählt ungefähr 30 Mitglieder. 50 Prozent der Mitglieder des Kulturvereins stammen aus Polen, 30 Prozent aus Rußland, der Rest aus den anderen osteuropäischen Ländern. Der „radikale" Kulturverein erhält sich selbst, während der bürgerliche Centro Israelita von der hebräischen Einwanderungshilfsgesellschaft; (Hiar) subventioniert wird. Der Kulturverein hält jeden Samstag Vorträge ab; die Redner .sind Arbeiter, die sich ihre Bildung selbst angeeignet haben. Es gibt Kurse für: Spänisch, die in der Bibliothek (700 Bände) gehalten werden. Lange Zeit gab es keinen Kontakt zwischen der askenasischen und sephardischen Gruppe, hauptsächlich des sprachlichen Hindernisses wegen. Die sprachliche Disparität und die gegenseitigen Vorurteile sind im Schwinden begriffen. In einer Predigt vor zwei Jahren trat des sephardische Rabbiner für eine engere Verbindung der beiden Gruppen ein. Die spanisch- und jiddischsprechenden Juden kamen bei den Unterhaltungsabenden im Centro Israelite zusammen und befreundeten sjch miteinander, so daß Heiraten zwischen den beiden . Gruppen an der Tagesordnung sind. Der Centro Israelita gibt unter dem Titel „O j f g a n g" eine Halbmonatsschrift in Jiddisch und Spanisch in der Auflage von 1000 Exemplaren heraas. Dieses Magazin veröffentlichte kürzlich ejhe Reihß von Gedichten von Eleazar Aronofsky, einem jungen Mann von 22 Jahren aus Suwalki in Polen. Der Dichter hat das traurige Leben eines Hausierers mitgemacht und sei»e eubanischen Lieder singen von der Verzweiflung des heimatlosen Juden, den sein Schicksal in das Hafenelend von Havanna verschlagen hat. ■, AUS PALÄSTINA. Deutschland kauft Immer mehr Jaffa-Orangen. > Berlin, 14. Jänner. Die Zeitung „Tempo" und "andere Berliner Plätter berichten über die steigende Be» liebtbeit der Jaffa>Orange in Deutschland. Die Einfuhr von JäfftuOrangeh. werde sich in dieser Saison voraussichtlich in derselben schnellen Progression stei* gernwie in der vorigen. Nachdem sich die Jaffas be* sonders 1928*29 gut eingeführt haben, schätzt man die voraussichtlichen Gesamtverschiffungen nach Deutsch» land für 1929*30 auf etwa 3OÜ00O Kisten gegen 200.000 in der letzten Saison. Allein die jüdische Pflanzergenossen» schaft „Pardeß" will diesmal 200.000 Kisten mit der Levantelinie nach Hamburg verfrachten, also eine Ziffer, die der gesamten Abnahme Deutschlands in der vorigen Exportperiode oder zwei Drittel seines veranschlagten Konsums in dieser Saison gleichkommt. Neuerwerbung von jüdischem Boden in Palästina. Jerusalem, 10. Jänner. Der „Palestine Land Development Company Ltd." ist es gelungen, die Besitzübertragung einer Fläche von 5300 Dunam, die an die Kolonie H e r z J i a h angrenzt,. durchzuführen. Der K e r e n Kajemeth hat diesen Boden für die American Zion Commonwealth für zirka 17.000 Pfund erworben. Weitere 3000 Dunam werden demnächst auf die „Achusa Akleph", New York, übertragen werden. An der Realisierung dieser Käufe arbeitet die P. L. D. C. seit etwa neun Jahren, da diese Transaktionen mit ganz ungewöhnlichen Schwierigkeiten verknüpft waren, die erst nach außerordentlichen Anstrengungen behoben werden konnten. Jüdische Konzentration in Jerusalem. Jerusalem, 12. Jänner. Die Bewegung der in arabischen Vierteln zur Miete wohnenden jüdischen Kreise, in einheitlich jüdische Bezirke zu übersiedeln, beziehungsweise" diese auszubauen, hält besonders in Jerusalem weiter an. Es sind in letzter Zeit seitens der Palestine Land Development Co. Ltd. relativ umfängreiche Verkäufe getätigt worden. Anfang Dezember wurde eine Eckparzelle von dem Boden des von der Palestine Land Development Co. Ltd. gegründeten „M e rkas Misrach i", das än der Mamillabstraße, dem Weg zum Bahnhof, gelegen ist, für annähernd 3000 Pfund verkauft. Der Käufer, ein Bauunternehmer, begann sofort mit dem Bau eines Bürohauses, dessen Räume schön im voraus alle vermietet sind. Ende Dezember verkaufte die Palestine Land Development Co. von ihrem „A n t i m o s g a r t e n" gemannten Gelände an der Jaffa-, beziehungsweise Ben-Jehuda-Straße in Jerusalem ein wertvolles Eckgruridistück im Werte von zirka 4500-Pfund, auf dem ebenfalls ein Bürohaus erbaut werden soll. An der King-George-Avenue wurde ein Platz für zirka 3000 Pfund verkauft, auf dem sofort Wohnhäuser errichtet werden sollen. :.<-': Energische Sicherheitsmaßnahmen in Nordpalästina. .^_Jeru$älent, 12. Jänner, th T. A.), Es wird über immer neu^:Maßnahmen zur Bekämpfung" des' 'Banditentumsim Norden Palästinas berichtest, die zeigen, daß die Behörden entschlossen sind* 'der Ausbreitung des Banditentums in Palästina, ähnlich wie es sich in Syrien nach der Drusen* revölte im Jahre 1926 zeigte, mit allen Mitteln ent* gegehzuwirlcen. Berittene Mannschaften spüren den Ban* diten nach, die sich, wie man annimmt, in den Bergen zwischen Safed und Akkor verhorgen halten. Neue Ver* Stärkungen wurden nach Akko geschickt. In. Ramah sind 50 Mann ^britischer: Ttüp^ja^ m Merpn 80 Mann ,, der Transjoydanischen Grenzsc^utztruppe^.stationiert. , * "Die Banden, von denen die nördlichen Gebiete Obergaliläas unsicher gemacht worden sind, ziehen sich eilends in nördlicher Richtung auf Syrien zurück. Das ist das Ergebnis der energischen Maßnahmen, die, zur Bekämpfung des Banditenunwesens in diesem Teil des Landes in jüngster Zeit, ergriffen worden sind. Die von den operierenden Polizeitruppen eintreffenden Berichte sprechen von einem vollen Erfolg der Unternehmungen, Steigerung des Eisenbahnverkehrs in Palästina in-; folge der* Unsicherheit. Jerusalem, 12, Jänner. (J. T. A.) Die jetzt veröffent* lichten Verkehrszahlen der palästinensischen Eisenbahnen weisen im Jahre 1929 1,200.000 Reisende auf, während die Zahl-der Reisenden auf Eisenbahnen im Jahre 1928 bloß 770.000 betrug. Diese Steigerung des Verkehrs auf den Eisenbahnen um 330.000 Reisende, also fast 60 Prozent, ist zweifellos au£ die stärkere Benützung der Eisenbahn durch das reisende Publikum in der zweiten Hälfte des Jahres zurückzuführen, die bedingt ist durch die Unsicher* heit der Straßen und den damit zusammenhängenden sehr erheblichen Rückgang des Autoverkehrs. Die Verhandlungen der Untersuchungskommission in Buchform. Jerusalem, 7. Jänner. (J. T. A.) „Palestine Bulletin" veröffentlicht in einer . Sonderpublikation den Gesamtbericht über die Verhandlungen vor der Untersuchungskommission in englischer Sprache. Die Publikation ist zum Preise von 500 Mil von der Expedition des „Palestine Bulletin" (Jerusalem, P. O. B. 683) zu beziehen. Lautes Beten qn der Kiageraauer nicht gestattet? Jerusalem, ,12. Jänner,' Eine Anzahl orientalisch» jüdi$ch,$r : Frauen, 'die' an der Klagemauer nach ihrer 'Art; mit lauter Stimme f,ür die Genesung eines kranken Kindes beteten, würden'von mehreren Arabern aufgefordert, ihre Stimmen zu dämpfen oder den Ort zu verlassen. Die Araber brachten, zur Bekräftigung ihrer Aufforderung einen Polizisten an'die Mauer. Mehrere arabische Reprä» sentanten,, unter ihnen auch der Großmufti, haben vor der Untersuchungskommission, übereinstimmend mit dem Brief der Moslemitischen Gesellschaft „El Aksa" an den Oberrabbiner Kook, die Behauptung aufgestellt, daß die Juden zwar das Recht hätten, an der Klagemauer zu beten, daß sie es aber nicht mit lauter Stimme tun dürfen. Die gemeldete Maßnahme dient offenbar dem Zwecke, dieser Auffassung praktisch Nachdruck zu ver* leihen. Der Oberste Moslemitische Rat kauft 3000 Dunam Boden. Jerusalem, 12. Jänner. (J. T. A.) Der Oberste Moslemitische Rat hat für den Kaufpreis von 6000 Pfund ein arabisches Besitztum im Ausmaß von 3000 Dunam erworben. Das Besitztum ist neben der jüdischen Kolonie Dilb gelegen und kam durch die Anglo-Palestine Company zur öffentlichen Versteigerung. Der Oberste Moslemitische Rat hat im Juni 1929 eine Anleihe in Höhe von 100.000 Pfund aufgenommen, die für Bodenkauf zur Ansiedlung von Arabern bestimmt sein soll. Prozeß gegen die Mörder von Mozah. — Die beiden überlebenden Kinder der ermordeten Familie Makleff als Zeugen. Jerusalem, 12. Jänner. (J. T. A.) Die vor mehreren Wochen, wegen Erkrankung des Staatsanwalts Sherwell unterbrochene Verhandlung gegen zwölf Araber, die des Mordes an der Familie Makleff und der in ihrem Hause in Mozah weilenden Gäste beschuldigt werden, wurde heute wieder aufgenommen. Als Zeugen wurden die beiden überlebenden Kinder der Familie, der achtjährige Mordechai und die zwölfjährige Hannah Makleff, einvernommen. Vom palästinensischen Ober* richter Sir Michael Mac Donnell freundlich' ermahnt, ihm die volle Wahrheit über das Geschehene zu sagen, be* schrieb der schluchzende kleine Junge den Ueberfall auf das Haus seiner Familie. Er erzählte, wie seine Mutter einem der Attentäter, der jetzt auf der Anklagebank sitzt, zurief: „Was wollt Ihr von uns?" Er sah, wie eine Kugel seinen Bruder im Garten niederstreckte. Seine Eltern wurden auf der Terrasse erschossen. Mordechai Makleffs Schwester Hannah bestätigte die Aussage ihres Bruders, daß die Angreifer von Kolonien kamen. Im weiteren Verlauf des Prozesses wurde der Mukhtar (Vorsteher) des arabischen Dorfes Kolonieh bei Mozah, von dem aus der Angriff auf Mozah erfolgte, als Zeuge einvernommen. Der Mukhtar bestritt, irgend etwas von der Plünderung der Kolonie Mozah gewußt zu haben. Der Leiter der Verhandlung de Freitas sagte daraufhin zum Dolmetsch: „Bestelle ihm1 mein Kompli* ment: Er ist der größte Lügner, der mir je be« gegnet ist. Er soll sich schämen!" Vereinigung der zionistischen Arbeiterparteien. ~« Tausend«! *on jüdischen Arbeitern aus allen Teilen Palästinas strömten in der ersten Jännerwoche in Tel« Ä w i w zusammen, um an der großen Konferenz teiJzüi nehmen, die den Schlußakt in der Vereinigung der beiden palästinensischen jüdischen Arbeiterparteien Achduth Haawodah und Happel Hazair bedeutet. In feierlicher Weise wurde die Vereinigte Palästina*Arbeiter*Konferenz am Abend des 5. Jänner ihi B e.th, A m von TekAwiw. eröffnet. Für die beiden'sich vereinigenden Parteien sprachen Josef Sprinzak, der Führer des Hapoel Hazair und Mitglied der gegenwärtigen Zionistischen Exekutive, und der Führer der Achduth Haawodah Ben G u r i 6 n. Der Eröffnung wohnten Miß Henrietta S z o 1 d von der Zionistischen Exekutive und für die Stadt TelsAwiw Bürgermeister M. Dizengoff bei. Schriftliche Begrüßungen waren eingetroffen von dem Präsidenten der Zionistischen Weltorganisation und der Jewish Agency Dr. W eizmann, dem Dichter Bia 1 ik,, dem Direktor des KKL. Ussischkin, dem Präsidenten des Waad Leumi Ruthenberg, dem Keren Hajessod, dem Büro der (Zweiten) Sozialistischen Internationale, in Zürich, dem Präsidium der britischen Laböur Party, dem französischen Sozialistenführer Abg. Leon Blum, Emile Vandervelde, dem Mitglied der Labour«Regieruhg George Lansbury, der Jewish National Workers AJliance (Arbeiterring) in Amerika, den Hauptbüros der Hitachduth und der Poale Zion, der Weltorganisation Hechaluz und vielen anderen Institutionen und Einzel* persönlichkeiten. Am Abend vor der feierlichen Eröffnung der Ver* einigten Konferenz hielten die beiden Parteien ihre letz» ten selb s t ä ndig en Konferenzen ab. In seiner Rede vor der Schlußkonferenz des Hapoel Hazair sagte der bisherige Führer dieser Organisation, Josef Sprinzak: Die Ereignisse von Hebron und Hulda während der August« unruhen haben die, E i n h e i t der Arbeiter in Palästina besiegelt. Diese Geschehnisse haben alle Differenzpunkte verschwinden lassen, die vordem zwischen den beiden Parteien bestanden haben. Die jetzt vollzogene Vereini* gung, betonte er, bezeichnet den Beginn einer Entwick* lung und nicht einen Abschluß. Von der Mitgliedschaft des Hapoel Hazair stimmten 85 Prozent für die Vereinig gung, 10 Prozent dagegen, 5 Prozent enthielten sich der Stimme. Der Führer der Achduth Haawodah B en Gurion würdigte in seiner Rede vor der Schlußkon» ferenz seiner Partei das Werk des Hapoel Hazair in der Zeit seiner selbständigen Existenz. Wir vereinigen uns mit einer Partei, sagte er, die ein Vierteljahrhundert lang loyal die Interessen der Arbeiterschaft vertreten hat. Sie hat'in diesen langen Jahren den Kampf der jüdischen Arbeit gekämpft und bewundernswerte Anstrengungen für die Schaffung einer jüdischen Arbeiterkultur gemacht. Sie