Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 3 (1929)
- Issue
- Heft 119 (25.12.1929)
- Date
- 1929-12-25
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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Seite 10 DIE NEUE WELT Nr. 119 Die Sicherheit in Palästina. Der Gouverneur von Jerusalem Major K Sit Ii- Ron c h teilte dem Sehiffahrtsbureau mit, daß Touristen, die Palästina besuchen wollen, ohne Bedenken ins Land kommen können; die Regierung tibernimmt die volle Verantwortung für ihre Sicherheit. — Gemäß den Voranmeldungen werden in dieser Saison etwa 10.000 Touristen erwartet. Eine Chajes-Büsie in der Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler. Am 21. d. fand in der Lose- und Redehalle jüdischer Hochschüler anläßlich des zweiten Todestages von Oberrabiner Dr. Chajes, des Ehrenpräsidenten der Halle, die feierliche Enthüllung der vom Bildhauer Ziffer geschaffenen Chajes-Büste statt. Der Präses der Halle, can'd. med; Jakob Leser, konnte unter den zahlreich ersdiienenen Gästen u. a. begrüßen: Prof. Doktor Pick, Präsidenten der israelitischen Xultusgemeinde, Hofrat Prof. Dr. Frankfurter, Prof. Geiger, Prof. Dr. Kappelmacher, Herrn Sandor Wolf aus Eisenstadt, Dir. AItma nn, Dr. Henny Rappaport als Vertreter des zionistischen Landeskpmitees, den Obmann des Hochschulausschusses Dr. Buxpan, die Vertreter der zionistischen akademischen Vereine und Verbindungen und zahlreiche A. H., darunter den Gründer und ersten Präsidenten der Halle: Dr. Josef Bier er. -Herr Dr. Karbach beleuchtete in ausgezeichneter Rede diertiefe Einwirkung des Verewigten auf die jüdischen Massen, die in der strengen Sachlichkeit und in der Wahrheitsliebe sowie in der Universalität seines Geistes ihre Begründung fand. Dann übergab im Namen des. -Ak H.-Verbandes Herr Dr. Karl Jellinek die Büste dem Präses der Halle in die Obhut. ftieraüf würdigte Herr Rabbiner Dr. Feuchtwang in tiefgefühlter und formvollendeter Weise, die Persönlichkeit desverstorbenen Oberrabbiners als Menschen, als: Edelzionisten, der nicht verstehen konnte, daß es Juden , gibt, welche Erez Israel nicht als klassische Stätte des. jüdischen Volkes anerkennen wollen, der bei aller, Achtung/auch anderer Anschauungen nur durch die Kraft seiner Ueberzeugung die Juden zu ihrem Glauben und zu •'.ihrem) Volke zurückführen wollte. Chajes gehörte zu jenen Individualitäten,'die aus vornehmster hereditärer Belastung heraus' zu" Führern und Lehrern ihres Volkes werden. Diie jüdischen Kreditgenossenschaften in der ■')'■ •-.!'; . .Tschechoslowakei. brAuflvP rag, 18. Dezember, meldet J. T. A.: Der vom Joipt^ unterstützte Verband der jüdischen Kreditgenossenschaften, der bisher elf Genossenschaften, in Karpathorüßlend umfaßte, dehnt nun sein. Arbeitsgebiet auch , aufi Hie Slowakei aus. In diesen Tagen wurde in Preßburg: eine jüdische Kreditgenossenschaft gegründet; weitere Gründungen stehen in Növe Zamky, Nitra, Bardiow, Berezna und inanderen Orten bevor. Im kommenden-Jahr sollen-auch in den historischen Ländern jüdischeKreditgenossenschaften entstehen. Das Joint Distribution Comittee ist an den karpäthorussisdien Kreditgenossenschaften mit vier Millionen tschechischen Kranen beteiligt. Das Betriebskapital dieser Genossenschaften beläuft sich gegenwärtig .auf über 15 Millionen, tschechische Kronen. : Ein jugoslawisches Konsulat in Palästina.! Aus B e 1 g r a d wird gemeldet: Den Bemühungen führender jüdischer Persönlichkeiten mit dem Großrabjiiner- Dr. J. Alkalay an der Spitze ist es gelungen,-die Errichtung eines Konsulates, des Königreichs Jugoslawien in Palästina zu erwirken. tiit der Führung der, Kqnsularagenden wurde Ing. Agronom Kurt Gr:u n wa ld in Tel-Awiw betraut. •f' Dr.-Milorad Nedel jko vic, Generaldirektor der staatlichen Postsparkasse* und Professor'an der Uhisität .Belgrad, hielt einen öffentlichen Vortrag über seine Palästinareise. Der Gelehrte gab als Serbe seiner Bewunderung für das jüdische Aufbauwerk'Ausdruck. Die internationalen Faktoren, schloß er, müßten der jüdischeja Renaissanoebewegung in Palästina mehr Aufmerksamkeit schenken., Rückkehr zum jüdischen Glauben in Ungarn. Aus' B u d a p e s t" wird uns geschrieben: Aus Anlaß :;der diesjährigen hohen Feiertage sind wiederum in Ungarn mehrere Personen, die in den kritischen Nachkriegsjahren den. jüdischen Glauben verlassen hatten, zun)iJüdehtum.zu/ückgckehrt. Die Massentaufen hatten bekanntlich 1918 begonnen. Die Bemühungen der Rabbiner, die durdi die damaligen traurigen Vorgänge aus der, Fassung geratenen Juden, die ihren Glaubensübertritt anmeldeten,, zu beruhigen und aufzuklären, hatten/ leider nur geringen .Erfolg. Eine Massenpsychose hatte Teile der jüdischen Massen Ungarns erfaßt, die glQubten,"4urch die Taufe über alle Widerwärtigkeiten und Verfolgungen hinwegzukommen. Vom 1. August 1919 bis 31. Juli 1929 s'ind nun 567 Männer, 481 Frauen und 88 Kinder zum Judentum zurückgekehrt. Unter den Getauften Waren 52 Gewerbetreibende, 121 Kaufleute, 193 Angestellte, <H Aerzte, 35 Rechtsanwälte, 27 Ingenieure, 14"Landwirte; 6-Lehrer, 60 Schriftsteller, 70 Studenten und 45 Angehörige-anderer Berufe. Diese Zahlen betreffen allein die Pester israelitische Kultusgemeinde. Aujßb. di& Ofner Ku|tu8gemeinde und zah]r,eiel?e andere Kulfusgenjeinden verzeichhen viele Rückkehrer. @cbcit ift fcliflct als Keimen! 9R<m toci&, tag ed im totöltiföc» 2<6ctt meift rtttoerö ift. Unb-tag Meie Sieute tiefen ftfjöncn @afe nur bei ßljtfelften unb äbnlldjen unangenehmen Xtnacn gelten Ioffcn. Süenn aber Ä&lmiWjten, Meje« JrtSnfte nucr $ifte, feimrit, bann etttwdjt audj in ber fclf>ftfilrf)tiöftctt »ruft taä cblc ftroljgefüfi'l bc§ fcUgcn ©e&cns, jebet freut flu) tatöttf, feinen Sieben butdj ein ©efdjenf feine ^uneidung 3» &en>ei?en uttb jeber ift bemüht, mifeKtfijt tfel unb mSflttdwt «Helen fttenbc ju bringen, tiefem eblen ©ettftreit ift nur bie ©renje ber materiellen SeiftmtgS« fa^igfeit ein $inberni3. Won tonn meift nicht, toie man gerne m&fyte. SRnn min bicö nnb jenes laufen, toon bem man ju wiffen glaubt, tag es bem Sefojcnlten groge gtcitbe madjen mürbe, aber man tonn unb barf nia}t> Diel @db ausgeben. Sie hjegen ihrer SiOtgcrit in weiten Greifen fo beliebte Birma »rüber <Sd)iffmann» 2. Sej., laborftro&c 48, w nun ihren ftunben eine freubige lleberrafdntng borbereitet unb eine 9liefenausntah( braltifther ßtefdjenlartilel p nnglaubUd) binigen »reifen auSgefteat, bie cS {ebermann ermSfllidjen, für iwttffl (Selb grofte $rtube ju bereiten. Um.n»cnige @ä>fHinge betomtnt man ba feibr, n»irrttnasbdlle unb &töud}wre ©efdjenl* attifel. 91ocöftcöenb eilte Heilte Slustoahl ber fenlationeffen ©eifmatfjtS'lsifjlaser: dflUdtldftCf, aus «rloiirt-Slanel» S 3.90.......S 2*98 8d)lOffSll0f Sevout8.KJanell, neutfle Sefflttf.....S 4*50 8amen-3fIaufrfj.0Jläntcl . ..........S 19.50 »fbttÄto^iaftfi-jlBiliitel KÄ.. 8 29.50 9SlS*9R9nt0lr 6raL<£lfcttic, flau* «ut. Scibr .... $ 98. Selirars'Stoitelle, *« ^»«^ ..... S — 98 3Boa<6?eDeIla, <,mn^u ........... S ^90 6te>c De ßftine, M< $axbtttf vtt -mta.....S 4*98 SIntieB»fioföo»§eiiti)eitf mu«^,» u. ^an* S 4.90 2)amen«SeiDenöo|en,...... 8 3.99 iCttlbljOfCr q^ittcft, mtt Gci^n, aUt Trorben ...... 3 1.98 IcIee-glrfiiWife.................8 -.98 $ttH0bCr, mn.-0.lle.»............. . 8 2.50 Srwnctt«8rönccf*ttöe_______ .....8 7.99 Älc{öcr»Somtf ^5^, p» mu*........ S 3.91) 5lftrcdian»?Jlttfdi, 120 mm.......s 7.99 aJlQbrns^oröarge, u t tt t,lil3....... .8 5.99 SoMielbeltDerte,,««•««............ .8 14.50 Samen«8ftirme..................8 3.99 Znmmti'üüit, s 39o................8 2.90 $tt0mati'i((M)))ett s 3.90..............8 2.50 ttttct&Srtc öffdftonctt in äHett unfein 9I6tef Iitnoen PÄ? Sjöiffmoitn, n*, **b9wm Rabbiner bei einem christliehen Gottesdienst. Aus El Pa s0. (Texas) wird gemeldet: Vier christliche Geistliche unter .Führung von Rev. H. T ucker verließen die in Es Paso ■ abgehaltene Geistlichenkonferenz, als be^clössen wurde, einen Dankgottesdienst unter Teilnahme von Rabbi S. Golden son aus Pittsburgh und Rabbi Martin Z i e 1 o n k a. aus El Paso abzuhalten. Tücker und sfeine Genossen; erklärten, sie könnten nicht einem Gottesdienst beiwohnen, bei dem sie infolge Anwesenheit von Juden, den Heiland nicht preisen können. Sie erinnerten daran, daß Rabbi Zielonka vor einigen Jahnen eine pjesbyterianischq Kirche verließ, als der Geistliche über Jesus zu predigen begann. — Rabbi Goldenspns Ansprache bei dem, Gottesdienst, dem über 2000 Menschen beiwohnten, machten tiefsten Eindruck; Goldenson wird von der lokalen Presse als der beste Sprecher, der je in Texas aufgetreten ist, bezeichnet. Franz Rosenzweig gestorben. In der. Nacht auf den 10. Dezember,, ist in Frankfurt a. M. der Üiervorragende jüdische Gelehrte Dr. pfail, Franz R os e n z w e i 2 einer chronischen Erkrankung des Nervensystems erlegen. Franz Rosenzweig wurde am 25. Dezember 1886 in Kassel geboren; er ist also kaum 43 Jahre alt geworden. Er begann, .mit philosophischen Werken (über „das älteste Systemprogramm des deutschen Idealismus" und über Hegels Staatsauffassung). und errang sich du roh sein philosophisches. Hauptwerk „Der Stern der Erlösung" (Frankfurt 1921) die Beachtung der wissenschaftlichen Welt. Er wandte sich bald speziell jüdischen Dichtungsproblemen der heutigen Zeit, sowie Fragen der alttestamentarischen 'Wissenschaft zu. Im Jahre 1921 erkrankte er schwer, sein Nervenleiden steigerte sich, und in seinen letzten Lebensjahren war er fast völlig gelähmt. Das' schwere Siechtum hinderte ihn aber nicht, seine Arbeitspläne zu verwirklichen, jn der Zeit seines Leidens übersetzte er die Hymnen und Gedichte des Jehiuda Haie vy und entfaltete dabei eiue äußerordentliche sprach« künstlerische und formale Kraft. Im ^Berliner Tagblatt" schildert H. G, das Heldenleben" Rosenzweigs: „Nur wenige wissen, welch unerhört heroisches Leben,dieser mit 43 Jahren Gestorbene geführt hat, welch nahezu unglaublich gigantenhaften Kampf hier ein gewaltiger Geist gegen einen völlig siechen Körper bis zum letzten Tage der endlichen Auflösung geführt hat. Franz Rosenzweig wurde als Folge einer^ schweren Kopfgrippe von einer rapid fortschreitenden Lähmung überfallen, die ein Glied seines Körpers nach dem anderen außer Gefecht setzte. Stückfür Stück starb dieser Körper ab, ohne daß der wunderbare Geist in ihm sich beirren und entmutigen ließ. In den letzten Jahren war der Lährmingsprozeß so weit fortgeschritten, daß Franz Rosenzweig nur noch eine einzige Verständigungsmöglichkeit mit seiner nicht minder heroischen Frau und Mitarbeiterin besaß: sie bediente eine eigens für ihn konstruierte Schreibmaschine und erriet an dem Blick seines Auges •— nachdem auch ein letztes Fingerglicd, das noch zur pantomimischen Verständigung gedient hatte, versagte — welchen Buchstaben er angab. Aus diesen mehr instinktivhaft erratenen Buchstaben formte sich ein Wort und reihte sich Satz an Satz zu den wundervollen Uebersetzungen, in denen Rosenzweig den erhabenen Rhythmus des hebräischen Urtextes der Bibel in deutscher Sprache einzufangen und wiederzugeben suchte. Die jüdische Welt hat sehr viel in Franz Rosenzweig, der eine starke Hoffnung war, verloren, die gesamte geistige Welt einen Bruder und Kämpfer." Einmal eine echte Horowita« Erbschaft. Coolidge, AI Smith und Rosenwald als Testamentsvollstrecker. Nach deu verschiedenen Legenden über eine angebliche Millionendollarerbschaft nach einem legendären Bischof Horowitz kommt jetzt die Nachricht, von der Zehnmillionenerbschaft eines echten Horowitz, dessen hinterlassene Millionen gleichfalls echt und da sind, sofern sie nicht etwa in Aktien angelegt waren, die durch die verheerenden Krachs in Wallstreet in Nichts zerflossen sind, wie andere ungezählte . Millionen. Aber auch dieser Horowitz ist nur als Horowitz geboren. Als er starb und viele Millionen hinterließ, da war er nicht mehr der „Kiwe Horowitz", als welcher er vor Jahrzehnten in New York landete, sondern der hochgeachtete Eigenbrötler Konrad Hubert, hinter dem niemand einen „Kiwe Horowitz" vermutete. Hubert-Horowitz hat, wie die meisten jüdischen Einwanderer, als „Grüner" schwere Zeiten durchgemacht. Er stammte aus Minsk in Rußland, wo sein Vater Schnapsbrenner war. Eines Tages lernte er einen armen Teufel kennen, der ihm ein Patent auf eine elektrische Batterie für Taschenlampen zum Kaufe anbot. Horowitz — damals hieß er noch Horowitz — erkannte das gute Geschäft und schloß mit dem Patentinhaber einen Vertrag. Interessant ist, daß die ersten Abnehmer der Horowitz-Lampen fromme Juden waren, denen der geriebene Horowitz einzureden verstand, daß sie diese Taschenlampen ohne Gefahr der Sabbatentheiligung auch am Samstag-benützen können. Von da ab stieg Kiwe Horowitz immer höher und höher, bis er Präsident einer großen Elektrizitätsgesellschaft und aus Kiwe Horowitz ein Konrad Huber t wurde. Während der ganzen Zeit lebte Hubertr Horowitz einsam in seine großen Geschäfte eingesponnen, ohne zu seinen Schwestern, die in New York leben, und zum Judentum irgend welche Beziehungen zu unterhalten. Mit 60 Jahren heiratete er eine viel jüngere Frau. Die Ehe war nicht glücklich. Und als er nun starb, fand sich ein Testament vor, das de,p Charakter dieses „vorsichtigen Kapitalisten" entspricht. Er vermachte seinen Verwandten nur 20 Prozent seines Vermögens. Die restlichen 8 Millionen Dollar wollte er guten Wohlr fahrtszwecken zugeführt wissen. Und da er während seines Lebens nicht die Zeit fand, sich darüber zu orientieren, welche jüdischen und allgemeinen Institutionen solid und würdig sind, mit den Zinsen des großen Vermächtnisses bedacht zu werden, ernannte er zu seinem Testamentsvollstrecker keine geringeren Männer als: den gewesenen Präsidenten Coolidge, den früheren Gouverneur des Staates New York AI1 Smith und den weltbekannten Großindustriellen und Philantropen Julius Rosenwald in Chikago. Erst nach seinem Tode wurde bekannt, daß der große Konrad Hubert eigentlich ein ganz gewöhnlicher ,sKiwe Horowitz" aus Minsk war; erst in seinem Testament hat er wieder sein Judentum einbekannt. Die , amerikanischen Blätter melden, daß die drei genannten Kuratoren das ihnen zugedachte Amt als Testamentsvollstrecker bereits angenommen haben. Nun kann Kiwa Horowitz alias Konrad Hubert in seinem Grab ruhig schlafen. Seine Millionen, die keine legendären sind, werden schon die richtige Verwendung finden. " —ra— Theater, Kunst und iiiiiitiiiiiiuiniunmiiitiiiumiiuiiimumu i^m±<ex-Ä*^«- Abend jüdischer Kunst. Musikalische und tänzerische Uraufführungen©. Mehr als zweitausend iüdische Menschen, zumeist Junge jüdische Menschen dokumentierten ihr Bedürfnis und ihre Anteiinahme an der neuen jüdischen Musik, die durch den „Verein der Freunde des arbeitenden P a 1 ä s t i n a" Jan Großen Konzerthaussaal dargeboten wurde. Es war ein wirklicher Festabend, für die Künstler itnd'für das •Publikum, das nun endlich, nach der intensiven" ' geistigen ' Propaganda Joachim Stut s c h e w s k y, für unsere neuzeitliche Musik reif zu werden beginnt. Eine wertvolle Hoffnung setzt mit der Abkehr von dem musikalischen Schund ein, der das jüdische Haus bisher verwüstet hat. Programm und Ausführung standen auf einem Niveau, das keinen Vergleich zu scheuen braucht. J. Brandmaims Streichquartett (Variationen auf ein palästinensi*.