Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 3 (1929)
- Issue
- Heft 113 (15.11.1929)
- Date
- 1929-11-15
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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- Safed 4× ep/1046078
- Haifa 1× ep/1047930
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' Seife 8 DU NEUE WELT Nr. 113 Safed unterstand, der Aufforderung von Captain Faraday, Polizeiverstärkung nach Safed zu entsenden, keine Beachtung geschenkt hatte, obwohl erwiesenermaßen zu jener Zeit 200 Polizisten in Haifa stationiert waren. Major Foley gab zu, daß er von Faraday wiederholt um Hilfe angegangen worden war. Ich habe ihm, sagte er, acht Polizisten geschickt Die übrigen Polizisten, fügte er hinzu» waren in Haifa unentbehrlich. Sir Boyd (sehr erregt): Wußten Sie denn nicht, daß in Safed entsetzliche Gefahr drohte nnd daß Hilfe dringend benötigt würde? Foley (fast nnhörbar): Das wußte ich! Regierungsanwalt Kenelm P r e e d y versuchte, die Maßnahme Major Foleys, der über 3 0 jüdische Arbeiter in der Mühle gefangennahm und sie mehr als einen Monat in Haft behielt, zu rechtfertigen. Herr Harry Snell, das sozialistische Mitglied der Kommission, der sonst sehr selten das Wort ergreift, fiel Preedy in die Rede: Das beunruhigt mich. Wenn nur vier Pistolen, gefunden wurden, warum war den mehr a lsd r eiß i g Mann verhaftet? Hier warf Sir Walter Shaw, der Vorsitzende der Kommission, ironisch ein: Es ist ein Glück, daß nicht auch Frauen und Kinder dort vorgefunden wurden, sie wären mitverhaftet worden. Und wie kommt es, führ er fort, daß die von den Mühlenarbeitern bewohnt gewesenen Baracken niedergebrannt wurden, obwohl doch die Mühle selbst nicht angegriffen wurde? Darauf Foley: Die Baracken wurden niedergebrannt, weil sie eben jüdische Baracken waren. Es ist doch klar, sagte Sir Walter Shaw, daß die Leute aus diesen Baracken Zuflucht in dem Mühlengebäude suchten. Major Foley: Damals wußte ich das nodi nidit Der Regierungsanwalt Kcnelm Preedy fragte Foley: Sagten Sie, daß die Juden mit dem Aufruhr begannen, , oder sagten Sie, daß die Verwundung eines Arabers durch die Juden die Ursache zu den Unruhen gah? Foley: Ich habe letzteres gesagt Preedy: Sind Sie.ein Judenfeind? Foley: Nein. Preedy: Haben Sie; alles getan, um die Juden zu,schützen? Foley: Ja. . Sir, Walter Shaw faßte die Aussage Foleys zusammen, die dahin gehe, daß er glaubte über genügende Kräfte zu verfügen, um die Juden zu schützen, und daß die Juden ihrerseits zuviel Aufwand bei ihrer Selbstverteidigung trieben. Major Foley fügte hinzu: Wenn icb allein für die Sicherheit zu sorgen gehabt hätte, es wäre mir gelungen, die Ruhe aufrechtzuerhalten. Sir Walter Shaw: Wieviele Juden wurden getötet? Foley:. Sechs. Stoker: Wieviele Araber wurden getötet? Fq}ey: Es gab 12 tote und 20 verwundete Araber ein: schließlich der durch die Truppen Getöteten und Verwundeten.; Sir Walter Shaw: Haben die Juden die Araber oder die Araber die Juden angegriffen? Nach langem Zögern gab Major Foley die erste klare und anzwei de utige Angabe während seines ganzen Verhörs: Die arabische Demonstration ain 24. August, sagte er, hat den Aufruhr eingeleitet. Sobald die Truppen in der Stadt eintrafen und das Feuer eröffneten^ w;a r d e r A u f r ü h r n i e d e r g e s-'c h 1 a g e n. Es wird nun das Verhör mit Captain Playfair wieder aufgenommen, der nochmals unterstrich, daß bei Ausbruch der Unruhen in Jerusalem keine Streitkräfte zur .^Verfügung waren, um die Ruhe aufrechtzuerhalten. Er brauchte Truppen zum Schutze der Jerusalemer Wasserversorgung und ferner zur Ueberw'achung der Uebergäjjge des Jordantales, weil kleine Arabertrupps sich aufPalästina zu bewegten und man nicht wußte, ob diese nicht die .Vorhut einer größeren Bewegung seien. Sir Boyd Merriman fragte Captain Playfair, ob die arabische Polizei in der Not verläßlich sei. Playfair erwiderte mit einem kurzen Nein. Der Anwalt der Araber Stoker fragte, ob nicht auch die Jadische, Pol|zei unzuverlässig wäre. Die jüdische Polizei ist zuverlässig, erwiderte Captain Playfair. : Captain'Playfair erklärte im weiteren Verlauf des Verhörs,, er habe dem stellvertretenden Oberkommissar Lr.ufk:e das Angebot gemacht, früher mit seinen Truppen nach Jerusalem zu kommen. Luke habe ihn aber erst am 2 5. August gerufen. Ä^f Befragen von Sir Boyd Merrirnan erklärte Captain Piayfair, daß, wenn es gelungen wäre, den Aufruhr in Jerusalem rechtzeitig zu unterdrücken, dies eine abschreckende Wirkung auf das ganze Land gehabt hätte. Waren die Panzerautos mit ihren 98 Mann starkeu Besatzungen früher in Jerusalem eingetroffen, die Unruhen wären, verhütet worden. Auf weiteres Befragen sagte Captain Playfair, er erinnere sich nicht, daß man ih/n bezüglich der Entwaffnung britischer J nid e n u m~R a t gefragt hätte. ',' : # Unter allgemeiner Spannung begann nun die Aussage von Brigadegeneral D o b b i e, der am 26. August den'-Oberbef eh 1 über die Truppen in Palästina übernahiQ, bis er später vom Vizemarschall der Luftstreitkräfte Dowding abgelöst wurde. Er sagte aus, daß das Hauptquartier ihn' aus Aegypten nach Palästina entsapdte. L)as ganze Land war unruhig, er müßte eine Kompagnie nad» Jaffa und eine nach Haifa dirigieren, TOnmumiimwmummiimiimn SIEGM. KORNMEHL OROSSFLUSCHHAUiftEI Zentrale IX., Bcrgg»«sc 19, Te'fiphon 1?• 3-99 u. 16-9-34 Lieferant iür Heilanstalten jjjjjjgjjjyyj^ unter Aufsieht des Ehrwürdigen Rabbmats der Isr. Kultusgemeinde Wien Autosusteilung kostenlos IX. Bcrtfgass« 13 ✓ XVIII.« Währlngerstr. 97 die diese Städte zur Ruhe brachten, audi mußte er auf den Schutz der Kolonien, auf die die Angriffe fortdauerten, bedacht sein; für Satcd konnte er keine Truppen entbehren. Erst am 29. August mittags war er in die Lage gekommen, ein Detachement Truppen nach Safed zu entsenden, von wo sich die Unruhen auf das ganze Galiläa auszubreiten drohten. Er habe eigentlich nie genug Truppen gehabt, um der Situation entsprechend zu begegnen. Seine Truppen waren überanstrengt Er glaubte auch Grund zu haben, ernste Befürchtungen hinsichtlich Transjordanien zu hegen. Er erinnere sich nicht, einer jüdischen Abordnung in Anwesenheit von Herrn Luke gesagt zu haben, daß er über genügend Truppen verfüge, um jeder Situation begegnen zu können. Sir Boyd fragte General Dobbie, -warum die Forderung der jüdischen Kolonisten, ihnen Waffen zur Selbstverteidigung auszuhändigen, zurückgewiesen wurde. Dobbie gab darauf keine Antwort, sondern sagte nur: Es ist mir nicht im Traum eingefallen, daß ich alle Kolonien im Norden schützen könnte. Sir Boyd Merriman: Warum sandten Sie die Truppen nach Safed erst am Nachmittag und nicht schon am Vormittag? General Dobbie: Ich hätte möglicherweise anders gehandelt, wenn ich damals gewußt hätte, was ich heute weiß. Am Freitag, den a November fand keine Sitzung der Kommission statt. Die Mitglieder der Kommission setzten an diesem Tage die Reise durch die betroffenen Orte fort und besuchten Tel-Awiw, Jaffa, Hulda, Beer Tuviah und Artuff. < Die Arbeiterzeitung „Davar" unterdrückt. — Eine polizeiliche Schwarze Liste; Der Groß-Mufti des Kommunismus Verdächtigt Jerusalem, 4. November. (J. T. A.) Die Regierung hat das Erseheinen der hebräischen Arbedtertageszeitung „Davar" bis auf weiteres verboten. Als Begründung wird angegeben, daß die Zeitung ein Dokument Veröffentlicht hat, das eine Mitteilung über eine vom Jerusalemer Polizeikommandanten an einen seiner Gehilfen überreichte Schwarze Liste enthält, in der 24 Namen von des Kommunismus verdächtigen Personen aufgezählt sind. Diese Liste enthält auch die Manien des Groß-Mufti von Jerusalem und anderer besonders tätiger Mitglieder der Arabischen Exekutive, Das Verbot >jdes „Davar" hat in ganz Palästina ungeheures Aufsehen erregt. Die „Schwärze Liste44. — Arabische Geistliche unc( jüdische Kommunisten als Hetzer gegen die Juden. Jerusalem, 10. November. Das Dokument „Schwarze Liste", das vor kurzem in den Besitz des Palästina-Korrespondenten des New Yorker „Je* wish Daily Forward" Ghaim Liberman gekommen ist, und wegen dessen Veröffentlichung die Arbeitertageszeitung „Davar" unterdrückt worden ist, lautet in der Uebersetzung: „Büro des Distriktspölizeiinspektors^ Distriktspolizeihauptbüro Jerusalem. An Abd.in Bey Hishainay, A. S. P. Division, betr. Schwarze Liste. Mit Bezug auf den Bericht über die im Büro am 2. Juli 1929 abgehaltene Konferenz lege ich. hiermit eine Liste, der Namen von Personen bei, die Sie auf Ihre Liste stellen sollen. Halten Sie die Schwarze Liste unter Verschluß. Alles was die auf die Liste gesetzten Personen unternehmen, soll sofort dem Hauptbüro mitgeteilt werden. Die hier angeschlossene Liste heißt „Schwarze Liste A" und soll die Ihnen im Januar 4938, gesandte Liste ersetzen. Die Schwarzen Listen B und C sind zu revidieren. Bestätigen Sie mir den Empfang. Gez.: L. Harrington, Polizeiinspektor, Jerusalem-Di-strikt." Die Liste enthält 24 Namen, darunter den des G r o ß m u f t i und mehrerer arabischer Geistlicher und Politiker. Die letzten fünf Namen sind solche jüdischer Kommunisten, und zwar: Chaim (oder Daniel) Auerbach, Isaak Barzily, Elehu Topper, Hillel ben Jehuda, Meyer Kupfermann. Aus der Zusammenstellung ist zu ersehen, daß die Polizei eine Zusammenarbeit des Großmufti mit Moskau durch jüdische Vermittlung annimmt. Die Novomeyaki-Gesellschaft iu London registriert. London, 9. November. (J, T. A.) Die von Ing. Novomeyski begründete Gesellschaft zur Ausnutzung der Kali schätze des Toten Meeres wurde so* eben unter dem Titel Palestine Potach, Ltd., London, mit einem Grundkapital von 400.000 ■ Pfund, wovon Pfund bereits subskribiert worden sind, handelsgerichtlich eingetragen. Mit den Exploitierungsarbeiten wird sofort nach Eintreffen der bestellten Maschinen begonnen werden. / i In Palästina wird weiter Boden gekauft. Jerusalem, 10. November. (J.T.A.) In der letzten Woche wurde die Uebertragung der durch die „Palestine Land Development Co. Ltd." in Jerusalem cr< worbenen zirka 600 Dun am im Pflanzung 3» gürtel der Scharon»Ebene nördlich von Jaffa im Katasteramt offiziell vollzogen. Bekanntlich hat die „Pa* Iestine Land Development Co. Ltd." in dieser Zone in den letzten Jahren große Flächen in jüdischen Besitz ge> bracht. Hunderte von in den Städten unbeschäftigt ge* bliebenen Arbeitern werden bei den Pflanzungen in diesen Siedlungen beschäftigt. Oberrabbiner Kook für fortdauernden Bestich der Klagemauer. J c r u s a 1 e m, 9. November.. (J. T. A.) Oberrabiner Kook nimmt in einem Gespräch mit Pressevertretern gegen den Vorschlag von „Haarez" Stellung, den Besuch der Klagemauer bis zur Entscheidung der Heiligenstätten« kommission zu unterbrechen. Er empfiehlt den fort» dauernden Besuch der Klagemauer, wodurch die Verbin*, dung der Juden mit ihrer Kultstätte dokumentiert wird. Die Mörder des Rabbiners Kastel in Hebron zum Tode verurteilt. Jerusalem, 9. November. (J. T. A.) Vor dem Gericht in Jerusalem hatten sich vier Araber aus Hebron unter der Beschuldigung, an der Ermordung des Rabbiners Kastel in Hebron am Tage der Judenmassakers beteiligt gewesen zu sein, zu verantworten. Zwei der Angeklagten wurden zum Tode verurteilt, die anderen zwei wurden wegen Mangels an Beweisen für ihre Beteiligung an dem Morde freigesprochen. Araber plündern eine Siedlung im Eraek. Jerusalem, 10. November. (J. T. A) In der Nacht zum 8. November drangen arabische Plünderer in die jüdische Arbeitersiedlung Mizra in der Näh« von AMeh in Tale Jezreel ein und gaben eine Anzahl Schüsse ab, - die niemand trafen. Die Plünderer führten neun Kühe .mit sich fort. Als das. herbeigerufene Militär in der Siedlung eintraf, war von den Plünderern keine Spur mehr yju finden. Ruhe in Jerusalem. Jerusalem, 11. November. (J. T. A.) In Jerusalem kam es seit einigen Tagen zu keinerlei Zwischenfällen mehr. Die Regierung gestattet von heute aib den Straßenverkehr die ganze Nacht hindurch. (Nach dem Ausbruch der Unruhen war der Verkehr nur bis 6 Uhr abends, später bis 11 Uhr abends, gestattet.) Zweite Palästinareise 5690. 25. Februar bis 25. März 1930. Veranstalter: Verband demokratischer Zionisten und Palestine TouringClub Wien. Die ersten Mitteilungen über die im Frühjahre stattfindende zweite Palästinareise haben in breiten Kreisen großes Interesse hervorgerufen. Die Anfragen sowohl aus dem Inlande als auch aus dem benachbarten Aus» lande sind sehr zahlreich und es ist zu erwarten, daß diese Reise ebenso wie die . erste vom Verbände demokratischer Zionisten veranstaltete Palästinareise von vollem Erfolg begleitet sein wird. Das,Programm der Reise ist bereits in allen seinen Einzelheiten ausgearbeitet und sieht einen 14tägigen Aufenthalt in Erez Israel vor. Der Purim wird ebenso wie im Vorjahre in der jüdischen Stadt Tel-Awiw verbracht; als Abschluß der Reise ist ein zweitägiger Aufenthalt in Kairo vorgesehen. Die Seereise wird mit der „Ausoll i a", dem modernsten Luxusdampfer der „S i t m a r"- Linie zurückgelegt. Ausführliche Prospekte, welche das ganze Reiseprogramm sowie alles Wissenswerte über die Reise enthalten, gelangen demnächst zur Versendung. Wien, IL, Hollandstraße 10, Tel. R-45-6-89 und Frau Berta Taubes, Wien, IL, Böcklinstraße 92, Tel. R-45-905. Personalnachricht. Anläßlich des 50. Geburtstages meiner lieben/Gattin und unserer lieben Mutter Frau Jeännette Bartf eld gratulieren herzlichst: Markus Bartfeld. Efrahn Bartfe'ld. Pepie Liebermann, Jadzia. Bartfeld, Moses Liebermann. Ghanali Liebermann und Pninah Bartfeld. E"' Dr. med. Heinrich Platschik. XÜV., Sechsfoauserstraße 27, wurde vom Bundesmanisterfown zum Medi'Zif'nalrat ernannt. Predigten in den israelitischen Gemeindetcmpelu. Freitag, den 15, November, werden bei dem um 4 Uhr 20 Minuten beginnenden Abendgottesdienst in folgenden Gemeindetempeln Predigten abgehalten, und zwar: 2. Bez., Tempelgasse' 5 (Rabbiner Dr. M. Grunwald); 16. Bez., Hubergasse 8 (Rabbiner Dr. I. M. Badi). — Samstag, den 16. November, findet beim MorgengottesT dienst (Beginn 8 Uhr 30 Minuten) im Gemeindetempel, 18. Bez., Schopenhauerstraße 39 (Rabbiner Dr. D. Feuchtwang) ein exegetischer Vortrag statt Israelitischer Jugendgottesdienst. Am Samstag, den 16. November, findet um 3 Uhr nachmittags ein Jugendgottesdienst für diek israelitische Schuljugend in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen statt ' „Frau im Mond." Der Schöpfer dieses grandiosen Filmwerkes, das in der ganzen Welt Aufsehen erregen wird und gegenwärtig in vielen Städten Deutschlands und in Bupa- Sest mit großem Erfolg läuft, ist Fritz Lang, der geniale egisseur der unübertroffenen Meisterwerke „Nibelungen", „Metropolis", „Spione" und änderer, der mit diesem Film von der abenteuerlichen Fahrt des Weltraumschiffes zum Mond die uralte Sehnsucht der Menschheit, in das All vorzudringen, das Mondgeheinjnis zu ergründen, filmisch in die Tat umsetzt. Gerda Maurus und Willy Frjtsch, deren Darstellungskunst iju der ganzen Welt ein begeistertes. Echo findet, verkörpern die Hauptrollen. Von den - anderen Darstellern sind Klaus Pohl, der den Mondprofessor verkörpert, und Fritz Rasp besonders zu erwähnen.: Bekannte -Darsteller aus der Film- und Bühnenwelt vervollständigen, das ausgezeichnete Ensemble. Die Premiere dieses Ufa- Filmes, die demnächst stattfindet, stellt den Höhepujifet der heurigen Wiener Filmsaison dar. '