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Die neue Welt · 1929-10-11 · Heft 108 (11.10.1929) · page 8

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Journal
Die neue Welt
Volume
3 (1929)
Issue
Heft 108 (11.10.1929)
Date
1929-10-11
Page
– (sequence 8)
Language
German
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9ttte S DIE NEUE WELT Nr. 1ÖS Wer hilft dem jüdischen Kaufmann in Palästina? Ein österreichischer Konsiliarbericht — Wo ist die Bank Theodor Herzls? — Kredltllilfe tut not. Zu den gesündesten Elementen der Wirtschaft in Palästina (gehören die Jüdischen Kaufleute, weiche es ohne iremde Hilfe, von den offiziellen Stellen vernachlässigt and dt behindert, nur dank der eigenen Fälligkeit und Zähigkeit dahin gebracht haben, ein tragendes Element des PaJästinaaiifbaiies geworden zu sein. Durch die Vorfälle der letzten Zeit ist dieser Stand besonders hart betroffen, härter vielleicht ais jene, denen durch Spenden und Unterstützungen zum Aulbau der alten Existenz verholfen werden kann: Die blutigen, das Aufsehen der ganzen Welt erregenden VorfäBe haben naturgemäß das Vertrauen flu die Kreditwürdigkeit des palästinensischen Kaufmannes, das vorher ein gTOßes war, erschüttert und geschäftliche Verbindungen unterbrochen. Wie die politische Krise sich auf wirtschaftlichem Gebiete, speziell auf die Auslandsbeziehungen, auswirkt, zeigt der von der Wiener Regierung ausgegebene Bericht des österreichischen Konsulates in Palästina. -Kr laufet: . . „Wie das . ositer r eichi sehe Konsulat in Jerusalem dem Oesterreichischen Handeismuseum mitteilt, ist das .Geschäftsleben in Palästina seit dem Ausbruch der Unruhen am 23. August <d. J. nahezu lahmgelegt. Mit Ausnahme der Lebensmittelbranche sind fast ajle Geschäftszweige zu einem; Stillstand verurteilt. Bis , ungefähr lö. September waren sämtliche Läden teils infolge alfuter Gefahr von Plünderungen und Zusammen- , Stößen, / teils infolge: Ausbleibens des kaufenden Publikums geschlossen. Dieser an. und für sich schon empfindliche Ausfall;von drei Wochen wurde in seinen Auswirkungen .durch ein von.;,der Regierung verfügtes Moratorium .etwas erträglicher gestaltet und hätte schließlich eine rEpfisode. bedeutet; die zu überwinden gewes<^i wäre, wenn aiiföht batö darauf der einsetzende Boykott'eine sehr ernste Situation gezeitigt hätte, die bei längerem Anhalten unvermeidlich zu einer schweren Krise führen muß. Sehr schwerwiegend istder Umstand, daß die von den Arabern eingeleitete . B o y k o 11 p r o p a g a n d a im mohammedanischen benachbarten Ausland auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Syrien allein soll Aufträge Im Werte von 20.000 Pfund zurückgezogen haben. Die arabische Kaufmannschaft beschränkt sich jedoch nicht auf die negative Seite des Boykotts. Die wohlerkannte Abhängigkeit vom jüdischen Importeur und Kaufmann soll umgangen werden. Grünau n g en -großer', a r a b i s c her I m p o r t g e s e; lisch af ten sind:im 1 Zuge. Die. 'Situation: für die jüdische Kaufmannschaft wird als sehr ernst bezeichnet., Besonders schwer soll; bereits die Manufakttirwarenbranche gieh'tten haben. Das Mißtrauen in die nächste Zukunft , veranlaßt viele alteingesessene Kaufleute zur Auswanderung, .nahezu, sämtliche aber zur V e.r 1 e g.u n g ihr e r G e s c h ü tz e; in reih jüdische 'Stadtteile.4' Der Bericht lautet nicht ermutigend. Dabei ist der österreichische Kbnsul in Jerusalem kein Gegner des jüdischhattonalen A u f >b.a<u w e r k e s und' gewiß nicht 'gewillt;'es '•zu stören. Es ist daher anzunehmen, daß die Berichte, iefi^r; Kollegen, der Vertreter anderer Staaten, sicherlich ^(^jt'^y^j.heroMgender sind. Man kann daraus ersehen, wk. groß die Hindernisse sind, welche der jüdische Kaufrfwnh ih Palästina bei der Fortführung seines Geschäftes zu; übbrwinden hat und in der nächsten Zeit zu'.' •fiberwjrfdien.l'^kben wird. Wer hilft ihm? Wer springt in der erst'en "schwersten Zeit helfend .als Kreditgeber ein? .; •'. Theodör H;e r z l, der große.'Führer mit dem alles umfassendeil'Älc, hat in der natipnalen Bank das Rückgrat, dieStütze des jüdischen Aufbauwerkes gesehen. Und-er hat .djeiNätionalbank, die J ü d i s o h e Kolonialba'jik, geschaffen^ auf ihre Gründung seine besten Kräfte verwendet.' Nach .s^inein Plane sollte sie den Aufbau finanzieren,', ihir .ÄQrriiäl führen und in außerordentlichen Zeiten vor , Kriseh; schützen. Wo und was ist die Bank Thie^or'Herzl|Vj»e«te?. Ein-Weines 'Iftstttiit, in einem Winkel Londons, von Be&rnten schlecht und recht geführt, das wohl gestützt wird, 'aber nicht Stütze sein kann. Auf politischem Gebiete - wurde so unendlich viel von Herzls Erfte verwirtschaftet: Auf ökonomischem noch mehr! Spenden sammeln; und; wieder Spenden sammeln 1 Das wurde das Um und Auf! Das nannte man „Finanzpolitik". Vergebens erscholl jahretang der Ruf Einsichtiger nach Prüfung, Kontrolle und Ausbau unseres Finanzinstrumetes, der Herabsehen Bank. Das mächtige Rauschen des zionistischen KUnge.lbeulels, das Rasseln der Sammelbüchse übertönte jeden, R-uf nach finanzpolitischer Ausgestaltung des Palästinawerkes. Bank bin, Bank her! Spenden sammeln ist be^einer; man braucht keine Köpfe, man braucht mtr ZungenJjujn Reden und Hände zum Nehmen. Und so ist es gekommen, daß man ungerüstet vor der Kreditnot des jüdischen Kaufmannes in Palästina steht und niemand an die Banfe; Herdts auch nur denkt. Nicht denken kann, weil sie ja,nur als Namen, als schattenhafte Andeutung dessen existiert, wozu Herzl sie bestimmte. Aber HiHe tut doch dringend not! Es wurde jetzt viel GeW geMinoie^. Das blutige Leid in Palästina hat hJwnin verschlossene Taschen auf getan. Man berichtet, daß viel mehr gesammelt wurde, als zur Linderung der moinentajwi Not erforderlich i$t, Man will den^JJeberschuß für den weiteren Aufbau verwenden. Das ist recht, das ist dl« würdigste Verwendung. Aber man soll daran dfnleen, daß die Behebung der augenblickliche n sp SIE GM. KORNMEHL aitOSSFlIlKHHAUftAII Zentrale IX.. Bcrgsra«isgJ9. Telephon. o.. lb-9-34 | Berggi L i e f e r a n J ■mimmmmmS für. He i l a n s t a 1 t e n || mn fflr «^s-Melich unter Aufsicht des Ehrwürdigen Rabbinats der Isr. Kul-.J| tusgemeinde Wien || Atitostrateltons fcoateMlo» p IX.« B«rggass« IS ✓ XVIII., W*hrlng«r»tr. 97 || >mwwwtiwwnwwHwwiwHt«iwimwmmtmmwHim»^. □ uiiiiiiiwiuüiwuimimimutiwerowitmmmniiimmw aMMMitimw nmw»^ns^!immm>nttt^iHtM<Kihff^iTtm«tmtmimmmwwwHtt«Ti intmi^w»Kmtgmm;twff>iMUWWttwmrTmHinmwtHi»wiiiiiiiWie Kredit not des jüdischen Kaufmannes in Paliistina eine wichtige Vorbedingung für den weiteren Aufbau ist. Es scheint notwendig, einen entsprechenden Teil' des Ueberschusses als Kredit für die in die Kreditnot (geratenen, soliden Kaufleute zu verwenden. Das in absehbarer Zeit rückströmende Geld kann kann dann' unmittelbar dem konstruktiven Aufbau zugeführt werden. Daran darf nicht vergessen werden. Sonst kann es leicht 'geschehen, daß auf der einen Seite aufgebaut wird und auf der anderen Seite zehnmal so viel ein-; stürzt. Die Kaiifleutc und Gewerbetreibenden Palästinas sollen ihre Stimme, erheben. Sic wird nicht ungehört verhallen. r. st. * Man verweigert Kaufleuten und Industriellen Kredlthllfe. 'Eine soeben aus Palästina eingetroffene Meldung beweist, wie zcitgerecltt die obenstehenden Ausführungen sind. In Nr. 9 der „Zionistischen Korrespondenz", der offiziellen Nachrichtenausgabc der Zionistischen Organisation, vom. 1. Oktober ist zu lesen: ' „Das Jerusalcmer Komitee (von der Exekutive ,der Jewish Agency eingesetzt. Anin. der Redaktion.) arbeitet einen Plan zur Erweiterung und Befestigung der jüdischen - Viertel an der Peripherie von Jerusalem aus. Der Kommission liegen LVa sri c h,arisgesue he v ou K a urica te« und Industriellen vor, deren Geschäfte indirekt durch die Unruhen geschädigt wurden. Die Ansicht der Kommission geht dahin, daß solche Anleihen-; n i eh t a u s d e n. H i l f -s g e 4 d eru g e g eben werden (können." Welche Umstände die Kommission zu dieser Eut-d Scheidung veranlaßten, ist unbekannt. JcdeniaJls 'können und werden solche Entscheidungen nicht ungeprüft hinge-' noinmen werden. Im gleichen Berichte werden Zahlen über verausgabte Hüfsge'der und angemeldete Schäden durch' Zerstörung gemeldet, aus welchen gefolgert werden kann, daßVGelder' forden' kaufmännischen und gewerblichen Not-' standskredit freigemacht werden könnten. Man darf Handel und Gewerbe in .Palästina : nicht hilflos" leiden lassen. ' '-.'■'.%.,<: $iJUJer vom Ai^aberaufetand. Einem Aufsatz von Ben Gavriel .;(Jerusalem) im „Neuen Wiener Journal'Vcnt:-. ' nehmen wir einige-; Stellen. Der Verfasser : hat sich immer als Freund der Araber .' er-- wiesen. . Der palästinensische Aufstand, der so viel Blut und Leid'•über das Land gebracht hat, war infolge der, mangelnden Verbindungen der einzelnen Plätze untereinander eine Quelle von Legenden und Gerüchten. Nun, da die.'Verteidige.v der einzelneu Siedlungen wieder miteinander in Verbindung treten können und da wieder» Zeitungen erscheinen, schrumpfen diese Gerüchte und Legenden zusammen. Was aber übrig bleibt, würde allerdings genügen, ein großes und heroisches Buch zu schreibeil; , Was der .jüdische Selbstschutz in diesen: Tagen geleistet hat, von der heldenhaften Verteidigung des Gurdjiyiertels in Jerusalem, von der Verteidigung, der Huldah oder von der glänzenden Haltung der Pioniere; von Bat alfa bis zur Tut der Devorah B ran d.statte r, des Heldenmädehens von Haifa, die die Verteidiger einer : brennenden Mühle vor dem Feuertod und der hundert-, fach übermächtigen arabischen Menge rettete, all diese. ungezählten Geschichten wiederzugeben, ist die Sache der Zukunft. Einige von den Begebenheiten, die,für die». 'Vorfälle.^dieser 'Tage am sympathischesten sind, seien; erzählt. Als die .Räuber sich im ganzen Land — durch Feuerzeichen auf den Bergen verständigt — zur gleichen . Zeit erhoben und die jüdischen Dörfer angriffen, kani . der Sc ho ich von Beth jiabaiah in das -jüdische Kinderdörf B e n - S c h emc| und erklärte in größer.; Rede, daß - er als'Geisel gekommen und für die Sicherheit des Platzes garantiere. Nur über seine Leiche ginge . HÜÜMHM; .:j.:v ,!.: . STRENG "WS $ E l»CH"WA REN* FA B RIK Wl^ii, XX«| Xloit«rneubur9«rmtraft«) SO unter besonderer Aufsicht des Oberhauptes de polnischen. Gemeinde Wiens, Sr. Ehrwürden des Rabbiners M. Mayereohfl; V;>*2Ktmry*X^*k>V'! nw -bchwon «wn w rwr? rnvrs nnn'' W w Pino myi n*at» ihwtkq thö '. Tägiicn fiische und erstklassige Special-Erzeugnisse feinster;- k I,«ÄWfi^ u. Selchwaren^— Piovinzversand •-,;•.•/ vi WUHIiN PITYANt SW.CMWAREN-FABHIK Wltfii XX.i Klpstcrneubgr^ritra^« 60 Telephon A^.i^J i im MIIIIIIIIIIl IIIIIIIIIIII der Weg in das Kinderdorf. Und tatsächlich schlief er zwei Nächte lang, bis die größte Gefahr vorbei war, auf den Stufen des Hauptgebäudes. Es war eine große, heldenmütige Geste, denn Bcn-scheracn steht mit einigen Nachbardörfern, besonders mit dem berüchtigten Hadita, " nicht auf dem besten Fuß. Man wird diese große Tat dem großen Schech Muhammad nie vergessen, wenn es sich auch bald herausstellte, daß sie einen Hintergrund hatte, und zwar den: Einige Siedler von Ben-scheme« sind an einen reichen Araber in Ludd ein wenig verschuldet. Als dieser nun sah, daß das Dorf und mithin sein Geld in Gefahr war, rannte er zu dem großen Schech Muhammad und rief ihn an: „Rette, o Schech. dieses jüdische Dorf!" Darauf antwortete der Schech: „Erhabene Gegenwart, ich bin in deiner Hand. Aber du wirst geruhen, dich zu erinnern, daß ich dir noch zwanzig Pfund -schuldig bin. Siehe, es ist gefährlich, sich gegen das Dorf der Räuber zu stellen, das Ben-schemeu überfallen will. Stärkst du aber meine Seele, indem du ihr die zwanzig Pfund nachläßt, dann wird dein Diener wie ein Löwe an der Seite der Juden kämpfen." Da in Ben-schemen mehr als zwanzig Pfund auf dem Spiel standen, kam es zu der eingangs erwähnten heldenhaften Geste des Schech Muhammad von Bcth nabalah. . * Aus den tausend Einzelvorfällen, die das Massaker unter den unbewaffneten und unvorbereiteten Juden von Hebron zu einem der fürchterlichsten Kapitel der neueren Geschichte machen, seien nur zwei erwähnt, die symptomatisch sind. Vor Beginn der Unruhen stürzte ein Araber zu seinem jüdischen Kompagnon, sagte ihm erregt, was drohe, und meinte, daß es das beste wäre, wenn er sein Geld und seine Wertsachen ihm zum Aufbewahren gäbe. Der Jude sah dies ein und gab ihm große. Werte in Obhut. Eine Stunde spater zog der Araber an der Spitze eines bewaffneten Haufens in das Haus des Geschäftsfreundes und ließ diesen abschlachten. Natürlich handelten nicht alle Araber in Hebron wie dieser, 'sondern retteten oft .unter .Lebensgefahr, genau wie.die Juden in anderen Gegenden Araber retteten, ihre jüdif sehen Freunde. Dennoch aber wurden sechzig Menschen in Hebron in fürchterlichster Weise geschlachtet. In ein Haus, in dem achtzehn wehrlose Menschen sich zusammendrängten, drangen die Mörder ein und ermordeten einen Flüchtling nach dem anderen. Da warf sich ein junger Bursche auf ein Mädchen, befahl ihr, sich nicht zu rühren und ließ sich den Bauch aufschlitzen. Sei» Blut 'floß über das Mädchen und rettete ihr das Leben, Die Mörder hielten die Bewegungslose, die im Blui,, schwamm, für tot und verließen den Raum. Der junga Jude auf ihr verblutete mit laerausgerissenen Eingeweiden. . 1; | * ' . >'■"' - Alsdie SiedlerJvon Bertuvik den zweiten Angrif£iijfj stundenlangem Feuergefecht abgeschlagen hatten, er-f schien ein arabischer Pa rlamentär und bat, daß der Arzt des Dorfes auch ihre Verwundeten verbinde. Im Vertrauen auf die Parlamentärsflagge ging dieser ins feindliche Lager und verband die Verletzten. Als er seiue Arbeit vollendet hatte, trafen ihn zwei Dolchstiche in den Hecken, die ihn auf der Stelle töteten. •Sc " Die Jerusalemer Stadttore sind noch , heute von j/olizisten besetzt, die jeden Passanten nach Waffen untersuchen. Das heißt zum Beispiel: Der Bruder Iso Golands, des bekannten Mitgliedes der Berliner Staats-, oper, ging durch das Scha'ar jaffo und wurde von einem arabischen Polizisten untersucht. Gleichzeitig wurde aber auch einem Araber nach Durchsuchung der Eintritt gestattet. Golaud bemerkte aber, daß dieser Araber einen Revolver trug, den der Polizist nicht beanständet; hatte. Mit einem schnellen Griff riß er dem TJeberraschten die Waffe aus dem Kleid, hielt sie dem Polizisten, hju und; sagte: „So untersuchst du nach Waffen?" Man müßte nuu annehmen, daß der Araber daraufhin verhaftet wurde.. Diese Annahme ist durchaus falsch. Verhaftet wurde — .Herr Golund. Und zwar — wegen Waffenträgers. Nur der Zufall, daß ein englischer Polizist die Szene gesehen hatte und der Gruppe aufs Polizeiquartier nacheilte, rettete die Situation. - * Drei Wocheu nach Beendigung des Aufstände« erschien plötzlich der Gouverneur von Jerusalem mit ein paar Polizisten in der Redaktion der Zeitung!SDpar hajoni", erklärte diese für verboten, warf eigenhändig den Satz zu Boden, trampelte auf den Lettern herum, fand Mißfallen daran, daß ein Redakteur rauchte» for- 'derte denselben aufi die gedruckten Blätter hinaufzutragen, und verhaftete ihn, als er die naheliegende Erklärung abgab, daß er kein Lastträger sei. In andoren Ländern soll man angeblich in solchen Fullen..einen Polizisten mit dem Zensurbefehl in die betreffende! Redaktion Rehden. Daß der höchste Regierungsbeamte persönlich dies tut, soll nur in Palästina vorkommen. ,.. Vergleich zwischen der Wiener Spuniolengeuieinde uhd der rumänischen wissenschaftliehen Akademie. , Zwischen der spaniolisch-jüdiscjj.eju Gemeinde Wiens und der wissenschaftlichen Akademie. Rumäniens.in(Bukarest kam es hinsichtlich des::Legates des verstorbenen spaniolischen Juden Elias zu einem Vergleich, demzufolge die Akademie der Spahiolengemeinde eine Summe von 60.000 Schilling als Abfertigung zahlt und die \ gesamten Prozeßkosten' trägt. - Die Spaniolengemeinde wird diese Summe als ständigen Elias-Fonds - zugunsten -der Kulturinstitutiou der Sp'uniolen anlegen. ■ - '

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