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Die neue Welt · 1929-08-30 · Heft 102 (30.8.1929) · page 10

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Journal
Die neue Welt
Volume
3 (1929)
Issue
Heft 102 (30.8.1929)
Date
1929-08-30
Page
– (sequence 10)
Language
German
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r Seite 10 DIE NEUE WELT Nr. 102 Kruses Theorien. Was ein Leipziger Professor lehrt. Herr Dr. Felix Goldraflnn (Leipzig), befaßt sich in der „C. V.«Zeitung" mit dem jüngst erschienenen Werk des ordentlichen Professors und Direktors des Hygienischen Instituts der Universität Leipzig, Geheimen Medi. zinalrates Professor Dr. Walter Kruse: „Die Deutschen und ihre Nachbarvölker." Er zitiert daraus die folgenden Stellen: „Vierhundertundsechzig Nasen, die wir bei einem Spaziergang durch die Leopoldstadt, das bekannte jüdi* sehe Viertel Wiens, am Vorabend des Sabbat be* stimmten, erreichten sogar den Index 4,5. Eine Auswahl trafen wir dabei insofern, als wir Polizisten, Postbeamte und Straßenbahnschaffner ausschlössen." Die Juden sind, nach Kruse, „ein mehr oder weniger schädlicher Fremdkörper", sie stet* len „eine internationale Macht" dar, die „jedes andere .Volk unangenehm empfindet". Sie haben sich, wenn auch nicht durchgängig, Rassenmerkmale bewahrt, nämlich die an eine sechs erinnernde eigentüm* liehe N a s e n f o r m, die aufgeworfenen Lippen, das gekräuselte Haar, die lispelnde, mauschelnde Sprache! Sie sind „anerkanntermaßen" die Hauptvertreter des Kap»* talismus, besonders ausgeprägter Erwerbssinn ist ihnen eigentümlich! Sie beherrschen die Banken, einen großen Teil des Handels und der Industrie (!), den größten Teil der Presse, des Schrifttums, des Theaters, des Kinos, mancher Gebiete der Kunst und den ganzen (!) Kunst* handel. D i e „G eheimnisse der Weisen von Z i 6 n" hält Kruse zwar „für fast zu abenteuerlich" als daß „sie wahr sein könnten", immerhin hält er sie . für beachtlich und fügt seinem Urteil die Worte hinzu: „Aber freilich sind die Wege des Kapitalismus oft schwer er* forschlich." Mit Ludendorff hält er die Freimaurerei für vollständig unter jüdischem Einfluß stehend, und er glaubt, 4&ß „außerordentlich viele sich untereinander stützende Beweise für eine seit langer Zeit arbeitende, i m wesentlichen jüdische Verschwörung gegen die Grundlagen unseres politischen und völkischen Da* sejns" vorliegen. Das sei „aus dem Geiste des' Judentums verständlich". Die Juden beuten die Völker finanziell aus, sie sind „Gegner des Christentums", hegen „Feindschaft gegen ihre Wirts Völker und deren Einrichtungen", und sie haben den Antisemitismus erweckt, „dem. man trotz vieler Auswüchse die Berechtigung nicht versagen kann"! Air das steht in einem wissenschaftlichen Buch. Dr. Goldmann erzählt, daß ein Leipziger Professor einem jungen Assistenzarzt unumwunden erklärt hat, daß politische Rücksichten und Antisemitismus in der Fakul« tat eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen. Zionistische Jugendorganisationin Budapest. - Die zionistische Jugendorganisation für Ungarn hält ihren diesjährigen Bundestag am 15; und 16. Sep* tember in Budapest ab. Sämtliche Gruppen der Hitachdut haben ihre Beteiligung bereits zugesagt . und es ist zu erwarten, daß besonders die Provinz, sich stark an den Beratungen beteiligen wird. Auch zahlreiche ausländische Organisationen, die mit der Hitachdut in regem Kontakte stehen,, so der Kontinentalbund zionistischer Mädchen* Vereinigungen, die Hitachdut Barissia und Awiwa aus Transsylvanien usw. werden ihre Vertreter entsenden, so' daß diese — wie auch im Vorjahre —•. voraussichtlich die bedeutendste zionistische Konferenz des Arbeitsjahres sein wird. Auskünfte erteilt die N'ssiuth der Hitachduth Hanoar B'Hungaria, Budapest, VI., Kiräly*ucca 36, I. 12. Amtliche Verlautbarungen der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Z. 5632 ex 1929. Kundmachung. Die Einschreibungen an den Bibelschulen der israeli* tischen Kultusgemeinde. Wien, XX., Othmargasse 46, für das Schuljähr 1929*30 finden Sonntag, den 1, Sep* tember 1929 von9bis 12 Uhr vormittags und Montag, den 2. September 1929 von 3 bis 7 U h r n a c h m i 11 a g s im Saale I. der genannten Bibel» schule statt. Der regelmäßige Unterricht wird am Dienstag, den 3. September 1. J. aufgenommen. An diesen Bibelschulen der israelitischen Kultusge* meinde Wien wird Liturgie (Gebete), Bibel jüdische Geschichte, hebräische Literatur (alte und neue) in eigenen Kursen nach der Methode Iwrith b'Iwrith (im Saal I) bezw. nach der an den Wiener Schulen sonst üblichen Methode (im Saal II) unterrichtet. Der Unterricht, an dem Knaben und Mädchen im Alter von 6 bis 14 Jahren teilnehmen können, ist für alle Teilnehmer unterschiedslos unentgeltlich. Bei der Einschreibung der Schüler ist die Anwesen» heit der Eltern, bezw, deren Stellvertreter erforderlich. De* Vorstand. Wien, 20. August 1929. Eisen* und Moorbad Bad Pyrwartb, das österreichi» »che Fransensbad. Prospekte durch die Kurkommiasion, m Theater und Kunst. Die Jüdischen Künstlersplcle, II.. Pratcrstraßc 34. veranstalten vor. der Saisoneröfimmg am 31. August und 1. Seotember zwei Sondervorstellungen. Zur Aiifi'f'hruntr jrelanst ..Die Mutter der Welt". Lebensbild mit Gesang von N. Sigall. In den Hauptrollen: Berta Liebgold als Gast und der neiicnKaKieiM Cluiraktcrl.omikcr Arnold Orimmingen Neues Jüdisches Theater (PratcrstraRe 60). Wegen des großen Publikumerfolges wird das Lustspiel „Jankel Setz" mit dem berühmter, amerikanischen Chnrakterkomlker Alb Kerp in der Hauptrolle, am Samstag den 31. August und Sonntag den 1. September wiederholt Beginn halb 9 Uhr abends. Moses Mendelssohn, der Menscli und das Werk. Biiefe. Zeugnisse, Gespräche. Unter diesem Titel erscheint Im Berliner Welt-Verlag eine von Bertha Badt-Strauß herausgegebene Sammlung von Dokumenten aller Art, die bestimmt Ist, Mendelssohns Wertvollstes: seine überragende menschliche Persönlichkeit dem heute lebenden Geschlecht nahezubringen. Der sorgfältig ausgestattete, mit zeitgenössischen Bildern geschmückte Band von fast 300 Selten kostet RM. 7 und ist durch jede Buchhandlung zu bczie'ncn. Eine Paralleläusgnhe des Buches bringt für seine Mitglieder der Heine-Bund. Berlin W 57, Pallasstraße 10-11, heraus. Die hebräische Enzyklopädie. Im Verlage „Eschkol" Berlin erschien unter der Chefredaktion von Dr. Jakob K1 a t z k i n der erste Band der „E n c y c 1 o p a e d i a H e b r a i c a" (in hebräischer Sprache), der ebenso vornehm ausgestattet ist wie die bisher erschienenen Bände der „Encyclopaedia Judaica". Inhaltlich sind die Texte neu redigiert, entsprechend dem andersgearteten Publikum. Da die Reihenfolge des hebräi* sehen Alphabets von derjenigen de» deutschen abweicht, so sind im ersten hebräischen Bande eine große Anzahl von Stich Worten bearbeitet, die erst in weiteren deutschen Bänden veröffentlicht Werden, darunter die großen Mono* graphien „Odessa", „Oesterreich", „Bevölkerungsstatistik", „Handwerk" und „Ukraine". Die „Encyclopaedia Hebraica" wird, obwohl sie inhaltlich denselben Umfang hat wie die deutsche, nur in 12 Bänden erscheinen, entsprechend der Prägnanz und Kürze der hebräischen Sprache und Schrift. Gleichzeitig erschien der vierte Band der 15bändi* gen „Encyclopaedia Judaica", die unter der Chefredaktion von Dr. Jakob Klatzkin und Prof. I. Elbogen in 15 Bänden herausgegeben wird. Auch dieser Band enthält eine Reihe von großangelegten monographischen Abhandlun* gen, die mitunter in sich abgeschlossene Werke darstellen. Die größte Monographie in diesem Bande ist der in zwölf Abschnitten gegliederte Artikel „Bibel", der reich illu* striert ist und zehn Bogen umfaßt. Jüdische Sport* und iiiiitiiiiiiii Hakoahs Start in der Meisterschaft. Sonntag gegen Sportklub. — Ein neuer Trainer. Yor Beginn der Meisterschaft hat die Hakoah zwei Freundschaftsspiele, gegen...Austria ,und, Vienna .ausgetragen. Nach der 3 :4- Niederlage gegen Austria wurde der jüdische Verein auch von Vienna- 2 : i besiegt. Beide Niederlagen müssen nicht, tragisch genommen werden. D,as Resultat «jegen Vienna ist sehr ehrenvoll, wenn man berücksichtigt, daß die Hakoah auf die Spieler Feldmann und Stern verzichten müßte. Die Hakoahner waren den Döblingern vor Seitenwechsel glatt überlegen und hätten bei mehr Glück sieb, einen größeren Vorsprung sichern können. Der Ersatztormann5 Oppenheim vollbrachte eine vorzügliche Leistung. Die Verteidigung War viel zu schwach. Wegener II ist ndch lange nicht reif für eine Kampfmannschaft. Stroß hat stark nachgelassen und Heß an seiner Stelle könnte vielmehr leisten. Eine Deckung Stroß-Hefi-Fried .wäre auch für den eigenen Angriff eine wirksame Unterstützung. Im* Angriff gefielen Bader und Heß. Mausner spielt noch , immer sehr egoistisch und Löwinger kommt für die erste Mannschaft nicht in Betracht. Fischer II ist körperlich viel zu schwach, um sich durchsetzen 'zu könöen. ' Bereits in der 17. Minute erzielte Löwinger einen schönen'Treffer.' Nach Seitenwechsel ließ die Deckung stark nach. Einige gute Chancen wurden von den Hakoah-Stürmern vergeben. Trotz größter Anstrengung konnte Hakoah eine Niederlage nicht verhindern. Sonntag absolviert Hakoah das erste Meisterschaftsspiel gegen- Sportklub. Der jüdische Verein steht'vor einer sehr schweren Aufgabe. Die Dornbacher haben ihre Mannschaft bedeutend verstärkt und der 9:1- Sieg gegen Bocskay in Budapest beweist, daß der Sportklub als ernster Anwärter für die Meisterschaft zu bezeichnen ist. Ein unentschiedenes Resultat wäre bereits für die Hakoah ein schöner Erfolg. Die Krieauer dürften in folgender Aufstellung antreten: Feigl; Scheuer, Gold; Pönale, Stroß, Fried; Bader, Heß, Stern, Mausner, Fischer (Katz). Die Hakoah hat einen neuen Trainer verpflichtet. Der neue Trainer ist der vielfache internationale ehemalige W. A. C.-Spieler Karl Heinlein, der bereits mit mehreren Erfolgen bei verschiedenen Vereinen tätig war und zuletzt als Trainer beim Sp. Cl. Europa (Barcelona) tätig war. Das gegenwärtige Material der Krieauer, meint Heinlein, berechtigt nicht zu großen Hoffnungen. Neben erstklassigen Leuten stehen schwäche Spieler und so mancher Posten wird im Laufe der Zeit noch verstärkt werden müssen. Angenehm überrascht ist der neue Trainer von dem glänzenden Nachwuchs des jüdischen Vereines, der nur den Fehler hat, daß er körperlich nicht niniiiuiiiiiiimiii i STRENG 1^5 $ EL C H WA R EM *■ FA B RIK Wien, XX., Klost«rn«uburgerttraBe 60 unter besonderer Aufsicht ' des Oberhauptes de. polnischen Gemeinde Wiens, Sr. Ehrwürden des Rabbiners M. Mayersohn v. p.-r^'^HB^-ty te.i i.a Ito op"npbn .xfan nw nwn nnn Wr» rtno mvi t^k^#»Vw www thd ' Täglich frische und erstklassige Spezlal-Erzeugnisse feinster Wurstu, Selchwaren. — Provinzversand WH HI IM PIT Y A NU SftlCHWARf N-FABRIK Wien, XX., KloaterneuburfcerstrsBe 60 Telephon A*43*l«59 auf der Höhe ist. Heinlein hofft, daß es ihm gelifjtfett wird, der Hakoah in der ersten Liga einen ehrenvollen Platz zu sichern. Der Jüdische Amateursport. Die jüdische Sportbewegung ist, wie wir bereits öfters festgestellt haben» stark zurückgegangen. Von zwölf jüdischen Amateur* vereinen bestehen derzeit noch vier Klubs. Der jüdische S. C. Menorah hat seinen Namen aufgegeben und sich mit dem nichtjüdischen S. C. Fair fusioniert. Um den jüdischen Sport in Wien vor vollständigem Untergang zu retten, haben sich zwei frühere Führer der Hakoah entschlossen, der Hasmonea beizutreten und aus diesem Verein einen großen jüdischen Allroundklub zu machen. Kommenden Samstag findet bereits im neuen Klubheim der Hasmonea, Bürger-Cafe, II., Praterstr. 11, eine große Versammlung statt, in der das Arbeitsprogramm festgesetzt werden soll. Der S. C. Hasmonea, der in kurzer Zeit sein zehnjähriges Bestandjubiläum feiert, beabsichtigt eine große Sportwoche Zu veranstalten. Von der Grazer Hakoah. Die Grazer HakoaSi Ijat für die kommende Saison große Vorbereitungen getroffen. Mit einem Freundschaftsspiel gegen Sturm wurde begonnen. Die Blau-Weißen unterlagen zwar 1:2, boten aber eine vorzügliche Leistung. Die neuen Spieler Münze r (Kadimah) und W a i t z e n waren ausgezeichnet. Gegen Sportklub siegte Hakoah 2 :0. Die Hakoah wurde in die neugebildete Liga eingereiht, der die sieben spielstärksten Klubs des Landes angehören. Sportklub Makkabea in Preßburg. Anläßlich der in Theben bei Preßburg abgehaltenen Dreikampfmeister* schaft: (Ringen, 100 Meter *Lauf und Weitsprung) wurde die Ringsektion der „S. C. Makkabea", Preßburg, mit 21 Punkten und fünf Preisen Sieger der diesjährigen Strandmeisterschaft und erhielt von dem veranstaltenden Sportklub A. K. Herkules, Preßburg, eine künstlerisch ausgeführte Plakette. Die Hakonli-Hnndbnll-Dnmen errangen In der zweiten Klasse die Meisterschaft und sind wieder in die erste.Klasse aufgestiegen. Das erste Spiel findet am 8. September' gegen Danubia statt. Die weiteren Termine lauten: 15.: Amateure, 22.: Vienna. 13. Oktober: F. A. C, 20.: Neubau, 27.: Donau und 3. November: W. A. F. Die Hakoah-Wasserballer In Preßburg. Die Wasserballmannschaft der Hakoah gastierte Sonntag in PreQburg und siegte gegen Makkabäa 2:1. Beide Tore für Hakoah erzielte Flesch. Die Hockey-Elf der Hakoah eröffnete die neue Spielzeit mit einem Match gegen V. f. B. und gewann 3:1. Die Tore schössen'Vilmann (2) und Steiner. Im Wasserball gewann die Hakoah-Reserve gegen Vienna-Reserve 13:1. Die Tore erzielten Beck (4), Reiser (4), Dreikurs (4) und Reich. Aus dem Wiener Cup sind Hagibor-Makkabi und Kadimah bereits ausgeschieden. Der erstgenannte Verein unterlag gegen Lieb« hartstal 2 : 3 urjd Kadimah traj gegen die Wr. Sparta nicht an. Te*ilnahmsberechtigt ist nur noch Hasmonea. Hakoah (Wien) und Haglbor (Prag) tragen am 15. September in Wien einen leichtatiiletischen Klubkampf aus. Die Hakoah-RInger bei den tschechoslowakischen Meisterschaften. Kommenden Samstag und Sonntag finden in Preßburg die Meister« schaftem der tschechoslowakischen Republik statt, an denen auch mehrere österreichische Athleten teilnehmen. Die Hakoah ist durch folgende Ringer vertreten: Ochsenhorn. P. Fadenhecht. E.. Flamm,: E.- Göttlieb, L. Schlanger, B. Fadenhecht, K. Gottlieb. S. Ochsenhprn, Oberländer, H. Bergmann und Hirschi. Im September unternehmen die Hakoah-Ringcr eine Tournee nac)i Deutschland. Die Meisterschaft der Jüdischen Ama(eurverefne. An der Meisterschaft des Wiener Fußballverbandes, nehmen nur drei jüdisch« Amateurvereine teil, 'und 'zwar Hasmonea, Hagibor-Makkabi und Ka-. dimah (3. Klasse). Hasmonea hat in der vergangenen Saison. ausgezeichnet abgeschnitten und mit 35 Punkten und einem Torverhältnis von 63:28 den zweiten-Platz besetzt, Sonntag treten die Blau-Weißen gegen die Wr. Sparta an. Hagibor spielt gegen Viktorja-Wiencrherz. Der Verteidiger Gold wurde von der Hakoah vertraglich verpflichtet. Der Mittelstürmer Stern, der in Palästina auf Urlaub weilte, ist bereits in Wien eingetroffen. Die Hakoah-Reserve erran,g in der zweiten Klasse die Meisterschaft mit 40 Punkteu und einem Torverhältnis von 95:20. Vereinsnachrichten. Hebräische Versammlung. Am 7. September um halb 8 Uhr abends (findet eine hebräische Versammlung im Saale der Bibliothek Zion, 11., Kl. Mohrengasse 3, statt. Schriftsteller Daniel Persiki wird über die hebräische Lite« ratur referieren; nachher wird die Neuikonstituiemng des •hebräischen Klubs vorgenommen werden. Der hebräische BegrUßungsabehd. Der Begrüßungsabend für die 'hebräischen Schrift-steller Daniel Pers'ki (New York) und Dr. Samora (Tel-Awiw), welcher im Lokal der Zionistischen Sektion XX. am 25. d. stattgefunden hat, gestaltete sich zunächst zu . einer Trauerfeier, anläßlich der Ereignisse in Erez Israel. Hierauf referierten Daniel Perski, Dr. Samora, Schriftsteller Biber'aus Amerika, und der Leiter der jüdischen Erzie'hungszentrale in Amerika Dr. Zypkin über die .'he'bräisclie Erziehung und Literatur in Erez Israel und Amerika, wobei die Entwicklung in Amerika im Lichte erfreulicher Progression zum Vorschein kam. Misrachi-Zentrale, Wien. Die Misrachi'Zentrale veranstaltet an den kommenden hohen Feiertagen einen Gottesdienst in .ihren neuen Vereinslokalitäten. II., Praterstraße 11, II. Stiege, Mezzanin, Tür 5-6. Für gute Vorbeter usw. ist bestens gesorgt. Karten im' Misrachi- Büro in der Zeit von 10 'bis 1 Uhr vormittags und von 3 bis 7 Uhr nachmittags erhältlich. Mlsracfil-Jugendzcntrale Wien. Aus Anlaß der traurigen Ereignisse in Erez Israel wird die fUr den 1. September I. J. angesagte Eröffnungsfeier unseres Wintersemesters verschoben. Am 1. September 1. J. Zusammenkunft unserer Mitglieder aus Anlaß der Anwesenheit unserer Freunde aus Bratislava im großen Saale unseres Heimes, II., Praterstraße 11. Am 2. September beginnen folgende Kurse: Montag von halb 8 bis halb 9 Uhr abends: Hebräisch für Anfänger: halb 9 bis halb 10 Uhr: Hebräisch für Fortgeschrittene; halb 9 bis . halb 10 Uhr: Kizzur-Schulchan-Aruch. Dienstag von halb 8 bis halb 10 Uhr: Talmudkurs; Kursleiter Herr Gustav Austerlitz. Außerdem freie Talmudschiurim allabendlich. Halb 8 bis halb 9 Uhr: Mischnaioth. Mittwoch, 7 bis 8 Uhr: Jüdische Geschichte; 8 bis halb 10 Uhr; Propheten. Donnerstag: Hebräisch wie Montag; halb 8 bis halb 9 Uhr abends: Chug-Ivri. Freitag 9 Uhr abends: Chumisch mit Kommentaren. Samstag 10 Uhr vormittags Chumisch mit Ramban; 2 Uhr nachmittags: Sichoth; 4 Uhr nachmittags: Oneg Schabath; abends: Vorträge urjd Teeabende usw. Näheres Anschlagbrett. Für diese Kurse werden Anmeldungen täglich entgegengenommen. Samstag, 31., d., 4 Uhr nachmittags: Vortrag Rabbiner Hebenstreit aus London über: Zionismus und Misrachismus. Gäste gerne gesehen!' ' Beschä'UlgunKsnacbmlitaee. Die schon im Vprialire, in den Räumen der Zionistischen Bezirkssektion VHI-IX. mit großem Erlolg geführten Spiel- und Beschäftigungstiachmittoire für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren werden ab 2. September täglich von 2 bjs 6 U't wieder weitergeführt. Die Räume sind renoviert und deni System'Montessorl angepaßt. Die Leitung hat eine diplomierte Montessprl-Lehrerin und eine staatl. geprüfte Kindergärtnerin. Programm der Naphmittage: Ueberwachung der4 Schularbelten (Schulnachhilfe). Handfertigkeiten, Gymnastik, Spaziergänge und Ausflüge, Anmeldungen täglich von 2 bis 6 Uhr, VIII., Bennoplatz la. Der Jüdische Prlvalkindergarteu, II., .Untere AugartenstraDe 35, wird am 1. September wieder eröffnet. Derselbe steht unter. Leitung der" Staat!, geprüften Kindergärtnerin Frau Berta Blankstein, wird nach u^l? Montessorl geführt. Im Rahmen des Kindergartens, findet ein hebräJscher Splelkurs sowie ©n Kurs für rhytfn|sche Gymnastik statt. Kurse von 9 bis halb 1 Uhr. halb 3 bis 6 Ulir. ^ei's^önlm WettS im eigenen Garten. Einschreibungen finden ab 28. August täglich voi ü «iwk.1 itottr Mi 3 bI* 5 U,ir' H" Untwe Au*a't«n5t,'al,,* m

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