Mannheim
Compact Memory

Die neue Welt · 1929-08-23 · Heft 101 (23.8.1929) · page 10

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die neue Welt
Volume
3 (1929)
Issue
Heft 101 (23.8.1929)
Date
1929-08-23
Page
– (sequence 10)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2711613-2711683-2711717--1336-2714545
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

V Seite 10 DIE NEUE WELT IGT Heimkehr. Die AbbUte des Getauften. Die Juden des bessarabischen Städtchens Akkertnati waren vor einigen Wochen nicht wenig überrascht, als an einem Freitag Nachmittag der Schames der „Handwerkerschul", der größten Synagoge der jüdischen Gemeinde, von Haus zu Haus ging und verkündete, daß dir greise ehemalige Stabsarzt Dr. M. Nikolai S c h. bitten lasse, am anderen Morgen bestimmt in der Synagoge zu erscheinen, da er an die jüdische Gemeinde . eine wichtige Rede halten wolle. Man ahnte ja schon von früher her und wiederholt tuschelte man auch darüber, daß Dr. Sch., der, settdem er seinen hp'heti Posten beim Militär quittjert hatte, in Akkerman als Zivilarzt eine sehr ausgedehnte Praxis betrieb, von Juden abstamme, aber ebenso sicher Wlißte man, daß Dr.-Sch., der jetzt im achtzigsten Lebensjahre steht, Christ ist und als solcher sich auch in den . höchsten christlichen Kreisen größten Ansehens erfreute; Am anderen Morgen, an einem Sabbat, gab es eine waHrc\ Völkerwanderung zur „Handwerkerschul". Die Synagoge konnte nicht alle fassen, so daß auch den ^chulhof von Neugierigen gefüllt war. Drinnen begann unter lautloser Stille des Publikums der übliche Feiertagsgottesdienst und nachdem der Thoraabschnitt verlesen worden war, betrat Dr. Sch. leichenblaß, mit irrem! Blick, den in der Mitte der Synagoge stehenden Almemor und hielt die folgende Ansprache: „Brüder! Juden! Wie ein armer Mann, der an die Türen, der Reichen pocht, so komme ich heute zu Euchy um von Euch ein Almosen zu erbitten. Ich verlange von Euch weder Brot noch sonstige materielle Hilfej der,; ich Gottlob nicht bedarf, sondern stehe hier vor Euch, um. Euch um Verzeihung zu bitten für die^. große Sünde, die ich begangen habe, indem ich mein Volk, das ich immer und ohne Unterlaß geschätzt und geliebt habe, während mehrerer Jahrzehnte schmählich verlassen hatte. Meine Sünde erblicke ich hauptsächlich däriri, daß... ich den Schwachen in einer Zeit verließ, als er! .so unendlich viel gelitten hat, , und übergegangen bin zu dem Starken,' Mächtigen, der mein angestammtes! Volk so schwer bedrückt hat. Glaubet mir, liebe Brüder, — in einem so wichtigen Augenblick spricht man die reine Wahrheit — ich war während der ganzen Zeit im Herzen und in G'edankejn stetsj bei Euch. Mancher von Euch "weiß es, wie ich in allen meinen hohen Positionen m.ich heimlich z,um. S e d e r 11 s c h g e s c-h 1 i c h e n habe und bitter weinend die. Befreiung des jüdischen Volkes aus der Kriechtschaft mitfeierte, wie ich ah hohen Festtagen verkleidet inl einem Winkel irgend einer Synagoge' stand und schluchzend* das Sündenbekenntnis mit Euch sprach. Aber Ihr alle , hier in dieser Gemeinde wißt es, daß ich mich imj 'jähre 1905, als die,; grausame Pögromwelle sich üben Rußland ergoß, .Ströme jüdischen Blutes fJossen undl, auch hier in Akkerman der Pogrom zu wüten begann, Euch mit meiner ganzen Macht und mit Einsetzung; meines Lebens zur Verfügung stellte, mithalf, Euren S e lb s t s c h u t z z u o r g a n i s i e r e n; und ich bitte Euch jetztj sich dessen zu erinnern und es mir zugute züi ha|ten,; daß ich damals drei Tage und Nächte an der Spitze des Selbstschutzes reitend überall dort einsprang, wo. die Gefahr am größten war, und daß es mir audbj gelang, das Leben und -die Habe gar vieler von Euch und - Eurer. Väter zu retten. * ■' y / Und nun laßt' mich jetzt an diesem heiligen Orü das Bekenntnis meiner Sünde ablegen und Euch' die Tragödie rnejnes äußerlich so glanzvollen. Lebens mir, vom- Herzen herunterreden. Kaum hatte ich mein medizinisches Studium ab-; solviert, lernte ich — ob zu meinem Glück oder Unglück,. wer möchte ^das jetzt beurteilen! ^, ein Mädchen aus" hoher aristokratischer Familie kennen und lieben. Iqhfand bei dem Mädcjien Gegenliebe. Damals verließ ich. mejn > Volk und meine Religion. Trotz ihres hohen Adels war meine nunmehrige Gattin genau so wie ich Miig 1 i e'd einer revo 1 u t i o här en O"rganisat j o n.! Eines Tages wurde diese Organisation von der Polizei entdeckt, viele Genossen wurden verhaftet, uns beiden, meiner Frau |;. und,/ mir, gelang es wie durch ein Wunder, rgentzeitig zu entkommen und wir flüchteten in ein entlegenes Dorf. Lange, konnten wir aber auch hier nicht bleiben und so zogen wir nach' Sibirien. ' | Es waren furchtbare Tage und schreckliche Nächte, dje ich .^m.: Laufe dieser Jahrzehnte durchzumachen hatte. Sd/Jänge ich durch die Liebe mit meiner! christlichen Frau .aufs Engste verbunden war, kam mir dje-im. Unterbewußtsein immer glimmende und zehrende Sehnsucht, nach meinejn Volke nicht so stark zum Bewußtsein. Später aber nahm die Sehnsucht und das| Herzleid, fnimer mächtiger und - unabwendbar von mir: Besitz, ich; hatte die Empfindung, als ob irgend eine übernatürliche Urkraft mich zur .Quelle, zurückzöge, von der ich rnjeh entfejnt\ hatte.; Es-kajn ein Tqchterchen in die Ehe. Die Mutter, obgleich se/bst Revolutionärin, bestand darauf, daß das Kjnd in der rossisch*orthodoxen Kirche erzogen werde. Das Kind selbst fühlte sich gleichfalls nur zu christlichen, . ffommchristjichen Gespielinnen hingezogen. Da begann mein furchtbarster Seelenkampf, Ich hatte ja eigentlich kein Recht, zu verlangen, daß das Kind ein jüdisches werde, oder wenigstens in Freundschaft für Juden , erzogen« wierdet Auf der anderon Seite aber: wußte ich, dec ich damals, schon auf höherem Staats.« posten war. und in der ganzen Atmosphäre, in der ich1 lebte, das Gift des (Judenhasses mitefnafmen muß&e„ daß das Kind, mein Kind, das ich auf dem Schöße wiegte, gleichfalls zum Judenhaß erzogen wird und vielleicht einst die Anführerin von Pogromen werden könnte. So siechte ich seelisch dahin, hatte nicht den Mut zu meinem Volke zurückzukehren, und lullte mich damit ein, daß ich meinen verlassehen Brüdern dort, wo ich konnte, nützlich und behilflich war. Ich weiß, daß das in Wirklichkeit nur der Ausdruck meiner Feigheit war. Aber ich brachte es nicht übers Her*, trotz meinem inneren Beschlüsse, zum Judentum zurückzukehren, diesen Schritt zu tun, solange das Weib, dessentwegen ich zum Renegaten geworden bin, lebte. Ihr selbst wäret ja Zeugen, wie ich seit dem Jahre 1917, als ich mit meiner Frau und meinem Kinde nach1 Akkerman zurückkehrte, jede Gelegenheit wahrnahm:,! um unter Euch zu sein, und mit Euch zu arbeiten. Jetzt ist das Weib meiner Jugendliebe gestorben» Meines Tochter hat mich verlassen und ist zu den Verwandten ihrer Mutter gezogen. Jetzt stehe ich hier vor Euch als fast achtzigjähriger Greis, mit der Erlaubnis der Regierung, zu meinem alten Glauben zurückzukehren. Ich bitte Euch, teure Brüder, nehmet mich wieder auf! Ich gehöre zu Euch, habe niemals aufgehört, innerlich zu Euch zu gehören! Brüder verstoßet mich nicht!..." Und unter Schluchzen verließ der Heimkehrer den Almemor. Die ganze Gemeinde schluchzte mit, als der Vorbeter mit zitternder Stimme begann: „Mi scheberach ..." —b. —sz. ' Grabstein für Berl Waldmana. Freitag, am 23. d. M. um halb 11 Uhr vormittags wird am neuen jüdischen Friedhofe (drittes Tor), der Grabstein für den im Vorjahre verstorbenen, verdienstvollen zionistischen Vorkämpfer Berl Wald mann, Vater unseres Freundes Dr. Israel Waldraann, aufgestellt. ._ Auf einem Budapester Friedhof. Auf dem jüdischen Friedhof in Budapest spielte sich kürzdioh eine aufsehenerregende Szene ab. Ein angesehenes Mitglied der Gemeinde wurde zu Grabe getragen. Die große ZeremoniemhaHe war von vornehmen und reichen Juden sowie Vertretern der Behörden und der führenden Finanz- und Industriemiterneihmungen erfüllt. Auch viele Christen warenanwesend. Es war mit einem Wort ein . jüdisches Leichenbegängnis erster Klasse. Als der Rabbiner Dr. Max Wejß seinen Nachruf beendet hatte und der Leichenzug 'sich in den Friedhof zum Grab des Verstorbenen (hätte in 'Bewegung setzen sollen, trat ein eleganter Mann mit Monokel an den Rabbiner heran md bat ihn um die Erlaubnis, iii der Halle dem' Verstorbenen einen Nachruf zu-halten. „In wessen' Namen wünschen Sie zu sprechen?" fragte der Rabbiner. ' , „Im Namen des Leop$dstädter Kasinos" — lautete die Antwort. - Der Rabbiner betrachtete den peinlich eleganten Herrn und sagte: „Leider ' kann ich. es nicht gestatten, daß Sie hier sprechen." ■ „Und >warum nicht?" fragte pikiert der Mann mit dem Monokeil. 1 „Weil ich" diesen Zeremoniensaal, in welchem ich die Toten nach den Vorschriften unserer jüdischen Religion von dem* irdischen lieben. verabschiede, als einen Tempel jbetrachte, einen jüdischen Tempel. Es ist wiederholt vorgekommen, daß Renegaten an dieser Steile zu den Leidtragenden sprechen wollten. Nicht .wahr, Sie waren früher Jude?" — „Ja." — „Und jetzt sind Sie nicht mehr Jude?" — „Nein. Ich bin jetzt nicht mehr Jude." — „Dann war wohl mein Verdacht 'berechtigt. Ich gestatte nicht, daß Sie in diesem Saal das Wortergreifen!" Der Rabbiner ließ den mit Monokel bewaffneten Vertreter des Leopoldstädter Kasinos, dieses Sammelpunktes der Getauften und Baldgetauiften, stehen und schritt, an der Spitze des .•Leichenzuges'- aus "der1 Halle in den Friedhof, wo der Verstorbene in der Familiengruft zur ewigen Ruhe bestattet wurde. Dorfzeitunge» in Palästina. In Palästina zirkulieren gegenwärtig etwa zehn ver* schiedene, allerdings nicht durch die Druckerpresse er* zeugte, sondern handschriftlich hergestellte Dorf Zeitungen, die, wie selbstgeschaffene Tribünen, den Arbeits* und Weggenossen neue Ideen, neue Anregun* gen vermitteln, aber auch, Beschwerden und Wünsche an alle, die es angeht, gelangen lassen. Selbst einzelne Kwuzoth, kleine Arbeitsgruppen, besitzen solche hand* schriftliche Zeitungen. Gegenwärtig sind im ganzen Lande zehn solche Dorfzeitungen bekannt. Die wichtigeren sind: „Banir" (Im Ackerfeld), erscheint in Kfardecheskel, Diese Zeitung wird schon hektographisch hergestellt, steht auf ziemlich hohem Niveau, behandelt außer den eigentlichen landwirtschaftlichen Fragen, Bewässerung, Gartenbau, die verschiedenen Wirtschaftssysteme usw., auch die ge« sellschaftlichen Fragen des Dorfes und seine Erziehung«« Probleme. „Itton Hakfar" (Die Dorfzeitung) erscheint in Nahalal gleichfalls hektographisch mit ungefähr dem« selben Inhalt wie „Banir", nur daß der individuellen Eigen* art dieser Siedlung, der Viehzucht, Milchproduktjon und der Bienenzucht ein besonderer Platz eingeräumt wird. Eine in breiterem Rahmen gehaltene Dorfzeitung ist die in Ein»Chajfpd im Emek erscheinende Zeitschrift „Mj*. bapnin" (Von Innen gesehen). Hier werden alle Iandwirt# schaftlichen Fragen vom Gesichtspunkte des KoMektivis« mus aus behandelt. Diese umfangreiche Dorfzeitung wird auch in vielen anderen Dörfern des Emek mit Aufmerk* samkeit gelesen. Ziemlich starken Einfluß hat das in TelJosef von der dort angesiedelten Arbeitslegion heraus* gegebene Blatt „Michajenu" (Aus unserem Leben). „Tel* Josef" ist eine das Andenken Trumpetdors verewigende Arbeiterkolonie. „Michajenu", von welcher bis jetzt etwa 85 Nummern in verschiedener Stärke herausgekommen sind, erfüllt die Aufgabe, alle von der Arbeitslegion auf verschiedenen Punkten des Landes geschaffenen sowohl landwirtschaftlichen als auch städtischen Arbeitsgruppen in einem großen einheitlichen und vereinigenden Kollek* tivgedanken zusammenzuschließen. Dieses infolge der Verschiedenheit der Ziele und Methoden der städtischen und der Dorflegionäre fast unerreichbar erscheinende ZieB wird in dem Blatt ständig von allen Seiten mit viel Scharfsinn, aber auch mit vielem Wissen und mit einer geradezu fanatischen Konsequenz beleuchtet. Selbst Gruppen, die auf ihrem Entwicklungsweg und ihrem Streben nach Selbständigkeit noch nicht einmal im Dorf angelangt sind, haben ihre eigene handschriftliche Zeitung. Eine dieser einzigartigen Presseprodukte ist das Blatt „Baderech Likfar" (Auf dem Weg zum Dorf). Herausgegeben in Nahalal durch eine organisierte Gruppe zum Zwecke der Ansiedhmg in einer Farm mit indivi* dueller Wirtschaft. Nebenbei bemerkt, hat diese Gruppe seit dem Erscheinen der ersten Nummer sich bereits im Emek auf Nationalfondsboden angesiedelt und das Dorf „Kfar Josua" gegründet. Einen größeren Wirkungskreis hat die Zeitung „Darkenu" (Unser Weg), die von der zum Andenken an die Märtyrer von Pinsk in Rußland organisierten Kwuzah*Pinsk herausgegeben wird und in Jerusalem, Petach/Tikwah und anderen Punkten die An* hänger sammelt, sie zu Gruppen formiert und ihre An* Siedlung in die Wege leitet. Die Mitglieder dieser Gruppe sind über das ganze Land zerstreut und sollen eben zu Kollektivarbeiten gesammelt werden und in Dörfern an* sässig gemacht werden. Selbstverständlich gibt es auch literarische Dorfzeitungen. Die Eigenart der Zusammenstellung des palästinensischen Pioniertums bringt es mit sich, daß auch auf den Dörfern geistig über dem Mittelmaß stehende Arbeitsmenschen ab und zu das Verlangen empfinden, sich ihren Arbeitskameraden in der schönen Literatur öder der gebundenen Form mitzuteilen. Jüdischer Witz und jüdischer Sarkasmus und der Hang zur Selbstkritik führten auch zur Herausgabe von humoristischen P o r f z»e i t u h g e n, Selbstverständlich erscheinen alle diese handschriftlichen oder hektographierten Dorfzeitun* gen in hebräischer Sprache und bilden auch philologisch •und« sprachgeschichtllich' sehr wertvolle Dokumente der Entwicklung des Prozesses der Neubelebung und Lebendiggestaltung der hebräischen Sprache. Mitunter führen diese Zeitungen eine so kraftvolle saftige Sprache, daß man ihnen förmlich ansieht, daß sie aus dem frucht* baren Boden des eigenen Landes mit der Frucht der Händearbeit zugleich üppig emporgewachsen sind. Krr?. Eine Auslese "der allerneuesren Schöpfungen der Damenbekleidung, ent* zückende Herbstmödefle, . sind bei Schiffmann, IL, Taborstraße 48, eingelangt und werden zu billigen Vor* saison*Preisen verkauft, . Sport*Mäntel S 9.80, Gummimäntel S 9.80, K a s h a * Kl e i d e r, mit langen Aermeln S 9.80, Crepe de C hin^Kleider, neueste Fassons, lange Aermel, alle Modefarben S 19.50, fescher Mäntel aus gutem Flausch S 19.50, Engl. Sportmäntel, neueste Modelle, ab S 19.80, Engt.Trenchcoats,;IaModestoffe mitLederknöpfen, S 29, Ia W o 11 r i p s * K1 e i d e r, reich bestickt, mit Crepe de Chine garniert S 29, Hubertus* Mäntel S 29.50, Wo tlgeorgette*K leider, entzückende Modelle S 39, Ia VeloutinsKleid, reich bestickt S 39. Unser Schlager: M e I t on* M ä n t e 1, watteliert, reich verbrämt S 39, Engl. Sp ortmäntel, ganz auf Seide gearbeitet, reich verbrämt S 49.50, Crepe S ati n «Klei der modernste Fassons, neueste Farben S 69, P Ii i s s e e* Schösse S 12.50, Crepe de C h i n e * B 1 u s e n, reich mit Handajour S 29.50, S e i d e nb r ok a t»S c hla f* r ö c k e S 18.50 usw. Trauerkleider- und Mäntel in allen Größen lagernd! In der Kl'eider*Schwemme: Fesches Waschkleid S 1.90, Voilekleid, schick gem. S 2.90, Marocaine*Kleid S 3.90, Ripsleinen*Kleid für Sport S 4.90, K. Seide, Compose S 5.90. Auch in allen anderen Ab* teilungen Okkasions*Verkauf von Herbstneüheitenl Reichste Auswahl zu billigsten Preisen in Damen* und Herren*Wäsche, Leinen, Gradel, Chiffon, Stoffen, Seiden, Samten, Strick* und Wirkwaren, Teppichen, Linoleum, Badeartikeln, Modewaren, Stöcken, Schirmen, Schneider* und Modisten*Zugehören usw. usw. Fahrtspesen werden vergütet. .Provinzversand per Nachnahme! Misrachi-Jugendzentrale, Wien, IL, Praterstraße 11. Am 24. d. um halb 4 Uhr nachmittags findet im Heime der Bericht unseres Delegierten Cb. Josef Babad über die Moazah des Brith Olamith schel Zeire-Hechajuzw'JIapoel Hamisrachi, die in Zürich vor dem XVL. Zionistenkongreß getagt hat, statt. Die Misrachl-Zentrale Wien veranstaltet an den kommenden Feiertagen einen Gottesdienst in ihren neuen' Viereinslokalitäten, II., Praterstraße 11. 2. Stkige. Mezzanin Tür 5-6. Für gute Vorbeter .usw. ist bestens gesorgt. Karten im Mijsrachi-Büro in der Zeit von 10 bis 1 Uhr tnifct&gs «nd 3 'bis 7 Uhr abends erhältlich. . ' " Hebräischer Empfangsabend. Zu Ehren der in Wien weilenden hebräischen. Schriftsteller Daniel Persky (New York) und Se-! mora- (Tel-Awiw) findet am Sonntag, den 25, August; um halb 8 Uhr abends inv Heim, XX., Jägerstraße 30,' ein Empfangsabend statt, zu 4em Interessenten auf' diese« .Wege eingeladen sind. .

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.