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Die neue Welt · 1929-06-13 · Heft 91 (13.6.1929) · page 10

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Journal
Die neue Welt
Volume
3 (1929)
Issue
Heft 91 (13.6.1929)
Date
1929-06-13
Page
– (sequence 10)
Language
German
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V Wt« 10 DIE mit WELT Nr. n Habimah-Premiere in Tel-Awiw» Calderons „Die Krone Davids". Nach Schalom Alejchems „Haozar", der der Habimah die Aufgabe stellte, ein Stück Ostjudentuin in ihrer Art lebendig zu machen, wandte sie sich wieder der ihr eingeborenen Sehnsucht und Bestimmung nach dem großen hebräischen Nationaldrama zu. Auf diesem Weg fand sie einen Stoff, den sie zu einer historischen Begebenheit zu gestalten unternahm, bei dem sie aber nichtsdestoweniger im Mythos haften blieb: Calderons »Abgalons Haar", das den Titel „D i e K r o n e Davids** bekam. Die Bearbeitung der Vorlage besorgte der pal&stinenser Lyriker Lamdan, eine Hoffnung des neuhebräischen Schrifttums. Der greise König David, von einem siegreichen Feldzug heimgekehrt, wird von seinen Söhnen und den „Kronprätendenten" begrüßt Es sind dies Abschalom, der eitle Jüngling mit den blonden Märchenlocken; Adonjahu, aus rohem Instinkt nach der Krone Israels strebend; Salome der weise Priester und Dichter des „Liedes der Lieder"; Elipeleth, der Jüngste, ein reiner, schwachsinniger Tor; und die schöne «Tatoar, die von Ammon, dem Thronfolger, sündhaft hegehrt und, als sie ihn mit Harfenspiel läutern will, vergewaltigt wird Da David sich weigert, den Aeltesten der von den Bi .dern geforderten Strafe zuzuführen, da Israel seines starken Armes bedürfe, läßt Abschalom ihn, den Bruder, erschlagen, so den Weg zum Thron sich freimachend, und unternimmt einen Aufstand gegen seinen Vater. Er wird geschlagen, getötet Nachts, bei Fackelschein, bringt man dem in den Bergen irrenden David den toten Sohn. Im Mittelpunkt stand die große Tragödin Cliana Rowina, Die Musik schuf der geniale Palästinenser Komponist Rosowsky. Die Regie Dikys verstand es, den grandiosen Habimah-Rausch, der in allen ihren Aufführungen einmal das Theater erfaßt, aufglühen zu lassen. Die Vorstellung dauerte von 9 Uhr abends bis 1 Uhr nachts. Das aufopferungreiche Suchen nach neuen Inhalten and Formen ging über Steigerung und Entspannung zum Schluß in eine Ermüdung des Publikums, das, unabhängig von dem Gesamteindruck dieser neuen Leistung» die Habimah, den reinsten Ausdruck der hebräischen Renaissance, stürmisch feierte. Der Empfang der jiddischen Pen-Delegation. Das Komitee» das zum Empfange der jiddischen Delegation tum Internationalen Pen-Kongreß eingesetzt wurde, veranstaltet am 30. d. um 10 Uhr vormittags eine literarische Matinee in den Wiener Kammerspielen, an der alle jiddischen Kongreßdelegierten mitwirken werden. Außerdem wird am Abend des 30. Juni im Kreise geladener Gaste ein Begrüßungsbankett stattfinden Schaljapin über jüdische Kultur. Dem Pariser Korrespondenten des Warschauer „Nasz Przeglad" erklärt« Schaljapin: Ich schätze das jüdische Publikum, dessen Musikkultur und echten Kumtenthusiasmus sehr hoch. Die Juden haben eine Reihe großer Musikgenien und Virtuosen hervorgebracht, die sich ta der weiten Welt einen verdienten Ruhm errungen haben. Es ist mir nicht fremd, das Lied der jüdischen Hoffnung. Ich sang die HatSkwafc hebräisch. Ich werde glücklich sein, die jüdische Heimstätte zu sehen. In der nächsten Musiksaison begebe ich mich ntch Palästina, wohin ich von jüdischen Musikkreteen eingeladen wurde. Jüdische Künstler. Marc Chagall ist von seiner Palästinareise nach Paris zurückgekehrt und arbeitet zurzeit an einer Palästta-Mappe. — Viktor Tischler, der bekannte jüdische Maler, bereitet für den Herbst eine Kollektivausstellung te Wien vor. — Jebudo Epstein hat Erfenenwigen an seine Jugend «eschrieben, die unter dem Titel „Von Ost nach West" soeben in Engelhorns Verla«: erschienen sind. Vortrag über Marc Chagall. Im Rahmen der vom Wiener „Jüdischen Museum" veranstalteten Abende hielt der Kunsthistoriker Dr. Otto Schneid einen Vortrag über Marc Chagall. Nach einer Darstellung1 der Vergangenheit des jüdischen Kunstschaffens grenzte der Vortragende Künstler, deren Jüdisches sich in der Vorliebe für Themen und Gestalten des jüdischen Lebens erschöpft, von solchen ab, die durch den künstlerischen Ausdruck einer spezifisch jüdischen Geisteshaltung den Boden für die Zukunft einer jüdischen Kunst schaffen. Marc Chagall, in chassidischem Milieu geboren, gibt in seinen Werken nicht die Wirklichkeit im üblichen Sinn, in seiner Realistik zeigt sich die metaphysische Seite der Dinge, die Liebe zu den kleben und schlichten Dingen des Alltags, des judischen östlichen Alltags. Die Kraft seines formalen Ausdrucks, aus der Tiefe der ekstatischen chaasidischen Seele geholt, gibt uns die Hoffnung auf das Werden einer jüdischen Kunst. — Der gediegene Vortrag des jungen Bielitzer Fachmannes fesselte ungemein. Erater iüdisch-lJtauischer Abend in Kowno. Am 24. Mai wurde in Kowno zum erstenmal der Versuch gemacht, einen kulturellen Güteraustausch zwischen Juden und Litauen in die Wege zu leiten. An dem Abend, der für die gesamte jüdische und litauische Inteüteenz ein Ereignis bedeutete, wirkten von litauischer Seite das „litauische Theater" und der „Litauische Chor", von jüdischer Seite das Hebräische Theaterstudio und der Jüdische Natlonaichor Ptnsion ,Austrlaf Kinderheim Vöslau (OLGA KADISCH) JlgeNMyerrtraS« IS - Telephon 99 Stelle 8 Für Dauer- und Erholungsaufenthalt Jeder Unterricht im Hause, auch Nachhilfe für öffentliche Schulen besuchende Kinder. Pädagogisch einwandfreie Leitung durch staatlich geprüfte Lehrerin. Erstklassige Verköstigung. - Mütterliche Pflege. - MMIfe Preise Joel Engel mit Das Programm gab eine gegenseitige Uebersicht über das künstlerische Schaffen der in einem gemeinsamen Staatswesen wirkenden Völker. Auf Grund des großen Erfolges soll dieser erste Versuch seine Fortsetzung finden. Bursztyos Grammatik der hebräischen Sprache. Seitdem die hebräische Sprache, durch die nationale Bewegung gefördert, zur Umgangssprache wurde, sind viele Versuche gemacht worden, eine leicht verständliche Grammatik der hebräischen Sprache zu schreiben. Hervorragende Lehrer und Gelehrte versuchten verschiedene Formen zu vereinfachen, um das Studium zu erleichtern. Einen solchen Versuch stellt auch das kürzlich von Herrn Israel Bursztyn im Gerold-Verlag (Wien) erschienene Werk dar. Der Verfasser, ein gründlicher Kenner des hebräischen Schrifttums, versucht in einer eigenartigen Weise eine hebräische Grammatik, wobei er nicht nur die Schätze des Alten Testaments analysiert, sondern auch die der Mdschna und Gemarah heranzieht. Leider äst das Werk zu kompliziert und kommt daher, meines Eraohtens nach, für einen Lernenden nicht in Betracht. Das Werk jedoch enthält viel Originelles und Neues, und ist jedem, der sich mit der Erforschung der/hebräischen Grammatik befaßt, sehr zu empfehlen. N. S. Ausgrabung einer Synagoge in Transjordanien. Aus Jerusalem wird gemeldet: Der von der British School of Archeology und der Yale-Universität entsandten Expedition, die unter der Leitung von J. W. C r o w 1 a n d steht, ist es, gelungen, in J e r a s h in Transjordanien unterhalb einer ausgegrabenen Kirche aus dem Jahre 529 bedeutende Reste einer Synagoge zu entdecken, die, wie man glaubt, aus dem ersten christlichen Jahrhundert stammt. Man bat Grund, anzunehmen, daß däe Kirche über der Synagoge zur Zeit der antijüdischen Verfolgungen in Transjordanien als Folge des von Kaiser Justinian gegen die Juden erlassenen Ediktes erbaut worden ist. Jerasfo ist däs alte Gerasa und liegt etwa 50 Meilen nordöstlich von 'Jerusalem zwischen den Bergen von Gilead. ' ■iii^in iiii ■ i a Amtliche Verlautbarungen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Z. 3949 ex 1929. Der Vorstand der', israelitischen Kultusgemeinde Wien beabsichtigt für die jüdischen Bewohner des 21. Bezirkes eine Koscherfleisdibank unter Aufsicht des Rabbinates der Israeltischen Kultusgemeinde Wien zu stellen. Fleischhauer, welche bereit wären, ihre Fleischbank unter ritueller Aufsicht der Kultusgemeinde zu betreiben, mögen ihre Gesuche an den Kultusvorstand, Wien, I., Seitenstettengasse 4, bis spätestens 28. d. M. richten. Ein FEST für SIE ist der okkasionelle Kleider-RUMMEL bei Schlttmann, IL, Taborstraße Nr. 481 Wegen vorgerückter Saison werden verkauft: Waschktaicter zu S 1.IO, lommerkUidar, für starke Damen, viele Dessins, S 4.90, Rlpsleinen-Tennlikleider, mit gest. 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Die beim Gewitter vom Waaaar baschädigten Waran werden zu verblüffend billigen Preisen abgegeben: Chiffons, per Meter 80 g, Wasch-da toina, für Kleider, per Meter 89 g, Waachaalda, für Kieldtr, per Meter 98 g. Fahrtspesen werden vergütet — Rrovjnzversand per Nachnahme. e Jüdische Sport- und iiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiüTurnbewcgunö Hakoah verliert gegen Wacker 2:1. Nach längerer Zeit wurde der F. C Hakoah vergangenen Sonntag in einem Freundschaftsspiel von Wacker 2:1 besiegt. Obwohl der Hakoah-Präsident Schiffmann einen Pokal gespendet hat, um das Spielniveau zu heben, bekam man ein in gemächlichem Tempo geführtes Freundschaftsspiel zu sehen. Man hat von der jüdischen Mannschaft mehr erwartet. Bei den Blauweißen gefielen Neufeld, Stern, Posauner und Feldmann. Oppenheim hielt sich ganz gut, hätte aber einen Treffer verhindern können. In der Deckung lieferte Strqß ein sehr schwaches Spiel. Stern war diesmal sehr unsicher und vergab zahlreiche sichere Torchancen. Schwächer als sonst kämpften Heß, Mausner und Katz. Aus einem Elfmetr erzielt Mausner die Führung für Hakoah. Hakoah greift an, doch vor dem Tor überbieten sich Stern und Heß im Vergeben von Chancen. Noch vor der Pause schießt Wacker zwei Treffer. Nach Seitenwechsel treten die Blauweißen in geänderter Aufstellung an, Neufeld bringt Schwung in die Linie der Krieauer, doch seine Flanken werden nicht ausgenützt. Die letzten zehn Minuten bedrängt Hakoah und trotz größter Anstrengungen gelingt es nicht, den Ausgleich zu erzielen. Aufstellung: Oppenheim; Scheuer, Feldmann; Posauner (Fried), Stroß, Pollak; Katz (Neufeld), Heß. (Neumann) Stern, Mausner. Touristik- und Skt-Klub „Hakoah". Tourenprogramm fBr dtn 16. Juni: Fußtouren: Anninger (8 Uhr 30 Strafienbahnenda Mauer). Kletterkurs: Gesäuse (Näheres Freitag von 20 bis 22 Uhr).- Jugendsruppe: Troppberg (Näheres Donnerstag von 19 bis 21 Uhr).- K1 u b h e 1 m: I., WipplingerstraQe 24 (Durchgang Caf6 Altes Rathaus)* Gäste willkommen! Die Heisterschaft der Jüdischen Antafeurverelut. Das Entscheidungsspiel in der zweiten Klasse Ost zwischen den beides führenden Vereinen Hasmonea und Strebersdorf endete mit einer unverdienten 0 11 Niederlage der jüdischen Mannschaft. Hasmonea wurde von Schiedsrichter arg benachteiligt, der unter anderem ein reguläres Tor der Blau-Weißen nicht anerkannte. Hasmonea spielte In folgender Aufstellung: Kolm; Weinwurm, Zunz; Bäumer. Placzek. Welzer; Stelnbifib. Arm. Schacht, Reißmann, Quartner. — Hagibor-MakkabI unterlag gegen Cechie 1 :2. Für den jüdischen Verein war Lutz II erfolgreich. Zu großen Ausschreitungen kam es beim Match Menorah gegen .Orient. Der Linienrichter Stelzer (Menorah) wurde vom Orient« Tormarin Klemm derart mißhandelt, daß er mehrere Verletzungen» dtmnter eine Spaltung der Oberlippe erlitt und auf die Unfallstation gebracht werden mußte. Dps Publikum stürmte auf den Platz and der Kampf mußte einige Minuten vor Schluß beim Stand von 2:2 abgebrochen werden. Für Menorah skorten Defries und Kastner. Aufstellung: Eisler; Apter. Schwamm; Wik, Tabak, Rottmann; Weinstadl, Spinaler, Kastner, Defries, E. Eichler. — Kommenden Sonntag spielt Hasmonea gegen Alexandria und dürfte knapp gewinnen. Auch Hagibor-MakkabI hat gegen D. A. C. die besseren Siegesaussichten. Hagibor (Prag) siegte in der Jüdischen Staatsmeisterschaft gegen Makkabäa (Preßburg) 4:1. Die Hakoah-Hockey-Reserve unterlag gegen W. Ä, C. Res. 0 i h Hakoah gegen Admlra. Das für den 23. d. angesetzte Spie! dürfte abgesagt werden. Makkabäa (PreBburg) siegte im Wasserball gegen Bratislava 4 :0. Die Fußballmannschaft nimmt in der ersten Klasse den fünftes Platz ein. _ .> Die Versorgufttsversicherung für Kinder» Die Organisation Zionistischer Frauen Oesterreichs W. I. Z. 0. hat mit der Lebensversichemngsgeseliscbaft „Phönix" im Rahmen der Versicherungsaktion des Keren Kajemeth ein Abkommen getroffen, welches mancherlei Begünstigungen beinhaltet und im besonderen die neue Art der Kinderversorgungsversicherung vorsieht. Emern in dieser Angelegenheit seitens der W. I. Z. 0. an die jüdischen Frauen gerichteten Aufrufe ist folgendes zu entnehmen: „Die Vorsorge für däe Zukunft der Kinder war seit jeher die vornehmste Aufgabe der jüdischen Familie und Pflicht der denkenden und bewußt jüdischen Mutter ist es vor allem. Jede darauf gerichtete Aktion, wie diese am vorteilhaftesten im Ab-. Schlüsse einer Kinderversorgungsversiahenins mm Ausdrucke kommt, m begrüßen und sich nutzbar m machen." Zudem ist. ohne daß die gewährte Begünstigung irgendwie beeinträchtigt wäre, eine Förderung des sozialen und faultureilen HiJJswenkes der rionistisdhen Frauenongandsaition in Aussicht genommen. Es ist daher im Interesse einer (jeden jüdischen Frau, sich beim AfoschhiB von allen lebenswichtigen Versicherungen auf den von unserer Organisation mit dem „Phönix" geschlossenen Begünstligungsvertrag zu berufen. Nähere Auskünfte erteilt die Versieherungsabteälung (Frauensektion), I., Kärnmerstr. 28. Telephon Nr. R-27-4-85/86. Kammersänger Hans Hermann Nissen, der derzeit in der Wiener Staatsoper mit größtem Erfolg gastierende Heldenbariton, ist ausschließlich auf den durch ihre hervorragende Wiedergabe bekannten Homöcord- Elektro Schallplatten zu hören. „Die wenigsten Herren wissen, daß Rasieren auch' ein Vergnügen sein kann, aber nur mit „Swing", der einzigen Original schwedischen Klingenweltmarke. Aus edelstem, nach einem Geheinwerfaihren gehärteten Spezialstahl in Schweden hergestellt, bildet sie ein Meisterstück der Qualitätsarbeit dieses Landes. Ueberzettgen Sie sich selbst, daß es nichts Besseres geben kann!14 Austritte aus dem Judentum. Lederer Karl, geb. 15. IV. 1876, Leltomischl, verh., VII., Burggasse 49. Alhnann Wilhelm Leopold, geb. 22. IL 1906, Wien, led., X5C, üniversumstraße 38. —. Singer Fllip, geb. 2. I. 1899, Stanlslau, verh., II., Lampigasse 9, und dessen Kinder Albert, geb. 5. V1IL 1923, oad Ludwig, geb. 23. IX. 1926. — Orenstem Ernst, geb. 8. E 1892, Wien, verh., XIX., Krottenbaohstraße- 78. <-* Dietrichstein Ella, geb. 28. XII. 1886, Wien, led., IX., Rößauer«asse 5. — Blumberger Marianne getrennte Goldfeder, geb. 31. ILI. 1697, Wien, ger. getr., XIX., Hardtgasse 29. — Morawetz Fritz Hugo, geb. 24. II. 1898, Wien, verh., I., Morzioplatz 1. — Binde! Julius, geb. 17. 1. 1903, Wien, led., XI., Dorfgasse 18. - Metzeiidorf Herta, geb. 4. L 1914, Wien, led., XML, Klausgasse 23. Pollatschek Melanie, geb. 19. XII. 1906, Wien, led., IX., Seegasse 2. — Oberländer Dm Karoline, geb. 30. FV. 1912, Wien, led., I., Schwertgasse 3. ~ Bachner Georg, geb. 2. VII. 1886, Graz, led,, 1%, Hauptstraße 58. ~ Biber Abraham, geb. 20. XNI. 1884, Przemysl,

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