Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 3 (1929)
- Issue
- Heft 87 (17.5.1929)
- Date
- 1929-05-17
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2711613-2711683-2711703--1154-2714349- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
F Seite 10 die mm WELT Die Lilitk-Legende. Sagen aus dem Ghetto von Venedig. Der Glaube an den Dämon Lilith ist keine ur jüdische Erscheinung, obgleich schon die Propheten der Lilith Erwähnung tun. Der Dämon, dessen Name eigentlich Wind bedeutet, war bei den Assyrern die Verkörperung, des Wetters und von dort dürfte die Erinnerung in den jüdischen Volksglauben gelangt sein. Lilith, deren Waffe der Blitz ist, schleudert nach der Volkssage auch die Meteore zur Erde. Diese Eigenschaften der Lilith finden sich in den Volkssagen der Jrfden nicht mehr vor. Wenngleich auch jm Osten Europas die „Kindbettafeln" mit den abwehrenden Bannsprüchen gegen die Lilith zum' Schutze der Wöchnerin und des' neugeborenen Kindes! noch vorzufinden sind, so hat sich der Glaübe oder vielmehr die Furcht vor dem Dämon Lilith * nirgends so/ lebendig erhalten, wie im Ghetto von Venedig. Hier tragen die jüdischen Matrosen und Arbeiter, noch' wie einst im alten Babylonien und spater auch in Palästina Amulette um den Hals, durch welche sich die Träger vor der Lilith und ihrem ganzen Dämonenanhang zu schützen glauben. Im Ghetto von Venedig kann man oft an der Türpfosteeines Hauses, in dem > die Geburt eines Kindes! ^vorsteht, die Aufschrift: „Adam — Chawa via Lilith" sehen. Nach dem Volksglauben war Lilith das Weib' Adams, beVor er Eva kennen lernte. Fragt nian so einen jüdischen Matrosen in Venedig nach dem Grund dieser unbändigen Angst vor der Lilith, so erzählt er in seiner heiligen Einfalt, daß auf dem Gesicht der Mutter während des Gebärens immer die Tierkrallen Liliths zu sehen sind. Daher kommt es, daß alle diejenigen, die sich mit der Wöchnerin befassen, Wein trinken und gepfefferte Speisen essen, was Lilith nicht verträgt, weshalb sie das Haus schleunigst verläßt., Eine Volkssitte übrigens, die sich auch unter den strenggläubigen aschkenasischen Juden in Europa noch häufig vorfindet. * Eine hübsche Fabel im Zusammenhang mit dem Dämon Lilith lebt auch heute noch im Ghetto von Venedig.. Dem Dogen Dandölo.. sollte ein Kind geboren werden. Die Mutter litt sehr schwer, aber das Kind kamnicht zur Welt und allgemein glaubte män^ daß Mutter und Kind zugrunde gehen würden. Niemand kannte den Grund des Hebels,, als ein jüdischer Schiffer von dem Fall hörte, sich im. Palast des Dogen .meldete, und Lilith aus dem Hause vertrieb. Das. Kjnd kam glücklich zur Welt, der Doge beschenkte den jüdischen Schiffer fürstlich und gestattete , ihm, sich in Venedig dauernd niederzulassen. ■Aber der Jude wollte nicht allein, sondern nur mit einem „Minjan" zu zehnt in der Stadt leben, worauf er die Bewilligung erhielt, noch neun Juden nach Venedig zu bringen. Selbstbewußt schließt der gläubige Erzähler dieser Sage: . „Und von diesem ersten'Minjan stammte auch der jüdische König von Yenedig." ..... / Nr. 87 Ein arabisches Märchen über den Tiberiäs-See. Der' TiberiasrSee,: der in der jüdischen Literaturwegen seiher Harfengestalt „Kinereth" (narfenförmig)' genannt wird, ist, wie viele andere Orte und Naturerscheinungen zum Gegenstand verschiedener Sagen im Volke gemacht worden. Der See, dessen süßes passer und Fischreichtum schon in der Bibel mehrfach, hervorgehoben wird, spielt im Legehdenkreis Palästinas eine bedeutende Rolle. Hübsch ist, die Sage, die unter den arabischen? Fischern von Tiberias auch 'heute noch fortlebt. Nach1 dieser Sage war das Gebiet des heutigen Tiberias-Seesi zur Zeit des Königs Salomo trockenes Flachland. Fruchtbare Felder und Dörfer mit wohlhabenden Menschen standen und blühten auf diesem Platz. Eines Tages ging eine Frau zu dem in der Mitte , des Gebietes stehenden Brunnen/ um Wasser zu schöpfen. Sie hob den Stein, der den' Brunnen bedeckte, auf und begann ihre Gefäße mit Wasser zu füllen. Da kam eine Nachbarin atemlos gelaufen und brachte ihr die Botschaft, daß ihr einziger Sohn im Kriege gefallen sei. Die Frau lief, als sie die Trauerbotschaft! erfuhr, weinend nach Hause und vergaß in ihrem Kummer und Schrecken, den Stein auf die Brunnenöffnung zurückzulegen. Da stieg plötzlich das Wasser aus dem Brunnen* quoll immer mehr und mehr an, bedeckte Flur und Feld* überschwemmte die umliegenden Dörfer und es drohte bereits die Gefahr einer neuen Sintflut. Die Wehklagen der betroffenen Dorfbewohner drangen bis an den Hof des Königs Salomo in Jerusalem, so daß auch der große und weise König von dem Unglück erfahren hat. König Salomo eilte an den Unglücksort, zog seinen Siegelring, auf welchem der Name Gottes eingraviert war, vom Finger* legte den Ring auf die Oeffnung des Brunnens und siehe dä, die Quelle blieb, wie auf ein Zauberwort, unbeweglich.. Der weitere Wasserausfluß aus dem Brunnen war eingestellt, aber die große Wasserfläche, die inzwischen ent« standen war, blieb fortbestehen und existiert auch heute noch als der. Kinereth-See. Theater und Kunst. ' Jüdische Abende. An 'seinem letzten Konzert hat der lyrische Tenor I. Segal-Rosenbach, ein Schüler des Prof. Artuf Wolf, den Rahmen seines Programms wesentlich erwei-, tejrt und damit die Wirkungsmöglichkeiten eines rein auf jüdischer Musik basierenden Konzertabends bewiesen. Aus der reichen Fülle von jiddischem und hebräischem Liedermaterial ausschließlich Wertvolles herauszuheben, zeugt von Ernst, Geschmack und dem Willen, künstlerisch zu gestalten. Die jiddischen Lieder (Roskm), Idrzejt (Sil erta), Schlaflied (Golub), Hoischanw rabu (Brunoff), In Chedir .(Milser) und schließlich, das Volkslied in der Der Stolz jeder Hausfrau Ist «ohöne, blendend welBe WStohe Im Sohraitke Unsere FelnwäschÄrei garantiert für sorgfältigste, schonendste und individuelle Behandlung. Lieferzeit binnen 4—5 Tagen. Abholung und Zustellung kostenlos. Ein Verauoh wird Sie fltterzeugen und Sie werden unsere ständige Kunde FeMsttai J»r, ML, Linien» WM HI-HI Musik des jungen Amerikaners E1 s t e In in freier, die Volksseele erfassender Bearbeitung fanden in Segal-Rosen bach einen bewährten Interpreten, zumal er diesmal auch stimmlich auf der Höhe war. Auf dem hebräischen Programm standen dite bekannten Meister Engel (Text von Bialik) und Gnessm (Palästinensisches Völkslied). Hier bewies der Sänger ein seltenes Einfühlungsvermögen in der ausgezeichneten Wiedergabe des orientalischen Charakters d:er Lieder, so daß man ihn als den einzigen Währen Interpreten hebräischer Vokalmusik in Wien bezeichnen kann. Er hat tatsächlich bereits einen großen Kreis für die neue hebräische Musik erobert und dafür auch stürmischen Dank geerntet. Die Hebräische Suite von Alex. Krem (Streichquartett mit Klarinette) vertiefte den starken Eindruck des Abends. — Wie wir hören, wird Segal-Rosenbach in der nächsten Zeit mehrere Liederabende in Palästina absolvieren. Jüdische Künstlerspiele. Nachdem das Gästepaar Zaslavska.ia und Mischa Fischsohn sich in den realistischen. Stücken von, Asch und Gordin gezeigt hatte, führte es das leichtere Genre (Lebensbild, und Melodrama") vor. Die letzten Gastspielabende sind mit dem Volksstüclc »Der Argentiner Vater"- ausgefüllt. Dienstag, den 21. Mai findet ein großer Abschiedsabend statt, an welchem einzelne Akte aus den Glanzstücken der Gäste zur Aufführung gelangen. Anschließend folgt eine Serie von Vorstellungen mit der von einer Auslandstournee nach Wien gekommenen Charakterdarstellerin Pepi Litmann, die ein vollständig neues Repertoire bringt. «— Wochenspielplan: Von Freitag den 17. fis Montag den 20. Mail das Volksstück mit Gesang „DerArgentiner Vater"- mit Vera Zaslavskaja, Esther Perelmänn und Mischa Fischsohh. Dienstag den 21.: Abschiedsvorstellung Zaslavskäja-Fischsohn. Mittwoch den 22.: ,.A. Mames Heim". Donnerstag den 23.: Zum erstenmal in dieser Saison das Lustspiel„S" ö m m e r fr i s c he" mit Isaak Deutsch in der Hauptrolle. — A. M e i s e 1 s, der Dramaturg der „Jüdischen Künstlerspiele" wurde gemeinsam mit Clara Meiseis zuv einem Sommergastspiel in die Tschechoslowakei .eingeladen. Nach einer schweren, an Arbeit reichen Wintersaison in Wien wird A. Meiseis Gelegenheit haben, nunmehr auch außerhalb Wiens .für die Propagierung der jüdischen Bühnenliteratur und Volksmusik zu wirken. Diese Tätigkeit ist um so anerkennenswerter, als Meiseis den größten Widerständen zum Trotz bemüht war,1 das jüdische Theater : durch' Bearbeitung qualitativ besserer Stücke als Kulturstätte zu wahren. Saisonschluß in New York. Am 5. Mai (hat die Saison der jiddischen Theater in New-York ihren .AbscMuß gefunden.. Die Spielzeit 1928/29•'kann;keine' diicMiche: genannt . werden,, hauptsäohr lieh. in. finanziellem' Shme,'> Wienerin das' ganze New-Yorlker Theater, auch das/ am'«.ri(kanJsctoe; ,(e'ihe schwere Krise durchgemacht /hat.■,■. ■■ :.r ,:; Im :Vo<rfcs theat e r hatte - das Melodram „Die ewige Mutter" die »roßte Zugkraft. Morris-S c fo w'a r z' kunsttheaier,.,hai( girier "dem afeii" gemiscHten Repertoire gelitten. Sein Haupfirfolg '' war ' Schalom Asch s „Kiddusch Haschern'4. Hingegen' waren Gordins „Gott, Mensch -und Teufel'" (in modernisierter Fassung), Shakespeares ,;Qfchello" und „Major Noah" von H. Sekler ausgesprochene ''Durchfälle. Eine iinaiizMle und 'künstlerische Rettung bedeutete S chal om .'Ad ei jehe ms „Stempenju". Die (größte Niederlage haben in dieser Saison die O.per.etteiitiheater erlitten, ' wobei, einzelne "von ihnen künstlerische Ambitionen" zeigten. Der Hauptgrund liegt im Mangel an geeigneten' Stüdken oind in der Bevorzugung der Stars, die niemals imstande sind, drei Akte zu tragen. Bfnen Beweis. hierfür lieferte G o 11 e s f e 1 d s mit Rollen ausgestattete Komödie ,,'Parnosse", die das kleine Theater >der- -Wilnaer-. tinhalb es - Jahr lang.erfolgr eich spielen,konnte.; .; -(( . .. Maly Picon setzt die Serie der Aufführungen "von „Hallo Maly" im Bronsviiler Rolandtheater fort,-'um hierauf in Philadelphia, Bpsbn, Chicago,1 Detroit zu gastieren." Ludwig Sata 'tfä'hrt/niit seinem Schlager „A: gali'zjsehe chas'sene" nach Boston., Morris S ch w a r z wird ,init „'Kdddusdh haschem"' "und „Tojw-je der milchiger" eben/falls an Boston gastieren. ...... Neues Jüdisches Theater (Praterstr^ße 60),. Von Freitag b}s Sonntag „Der bezuhlter C|ioiw'\ Lebensbild in vier Akten von W. Fein. 'Musik von A.'Olschanetzkf. •^Montag': „ChaSie die jesojme". Lebensbild' in vier Akten. von J. Gordin. — Mittwoch: Ehrenabend .des Charakterkomikets Arnojd GrimminKer. Zur Aufführung gelangt das vieraktiffe Iiustspief'..Nuchim Genisele". — Donnerstas: „Chasie die jespjme". Schalom Asch kommt nach Wfen. Im kommenden Juni wird in Wien ein Weltkongreß der. Schriftsteller aller Kulturländer stattfinden, zu dem die Penklubs ihre Delegierten entsenden. Die Wiener Sektion hat Einladungen an die Ehrenmitglieder der einzelnen Penklubs ergehen lassen, u. a. auch an den üt Paris domizilierenden jiddischen Dichter Schalom A s c h, der erst kürzlich Ehrengast des polnischen Penklubs in Warschau war. Frankreich wird durch zwei jüdische Dichter, Jules Romain und Benjamin- Cremi.eux, vertreten sein. Meyers Lexikon in 12 Bänden. Siebente, völlig neu bearbeitete Auflage. Band 9 (Oncken bis Recherche) in Halbleder gebunden Rrn. 30. Verlag Bibliographisches Institut 'A.-G. in Leipzig. — Wer sich mit dem von, „Oncken" bis „Recherche" - reichenden 9, Band von Meyers Lexikon etwas eingehender beschäftigt,, der wird befriedigt .feststellen: dieses Lexikon wird den Zeitgenossen gerecht Von ihnen seien z. B. herausgegriffen: die Maler Max Pechstein und Leo' Putz; die deutschen Schriftsteller bzw. Dichter Josef Ponten, Alfons Paquet, Albert Rauch; Pirandello, der viglgespielte italienische Dramatiker, der Fransose. Raul, Raynal, der -Verfasser vom „Grab des un- ..bgkapnte» Soldaten"; der ' österreichische ' Heerführer Tflänier-Baltin, Hugo. Preuß, von dem der Entwurf zur i Reichsverfassung stammt, Walter Rathenau, Ludwig: Quessel, Raymond Poincare, Lord Reading, 1921 bis 1926 Vizekönig von Indien, die südslawischen Politiker Stjepan und Pavle Radic, der spanische Anatom und Nobelpreisträger Ramon y Cajal. Vielerörterte Tagesfragen behandeln die Artikel Paneuropabewegung, Pazifismus, Psychoanalyse (im Artikel Psychotherapie), Raketenantrieb, Rationalisierung (als zweckmäßige Gestaltung des Arbeitsverfahrens), Raumkunst mit prächtigen schwarztafeln, Dinformate $n Papierfabrikation), Puppenspiele, Ultraviolettbestrahlung (Ergosterin) als Mittel gegen Rachitis. Protoplasma, Pflanzenphysiologie. Auch Palästina wird behandelt, aber leider sehr mangelhaft. Die jüdische Kolonisation ist nur fragmentarisch bearbeitet und bietet kein richtiges Bild der tatsächlichen Verhältnisse. Entsprechend ihrer Bedeutung im heutigen Leben spielen auch Naturwissenschaft und Technik wieder eine große Rolle. Quecksilber, Radioaktive Stoffe, Opium, Papier, Pelzwaren (mit Bunttafeln), „Polarisation des Lichtes" und „Radioaktivität" Projektionskunst und Photographie bringen in Text und Bildern Neues und Neuestes, namentlich die Tafeln zur Photographie. Ueberhaupt müssen die Bilderbeilagen wieder besonders hervorgehoben werden. Jüdische Sport* und (i(iii(i(i(ii[(i(iiiiiii!iiiiiiiiTurnbew€gung Max Schiffmann Präsident des Fußballklubs Hakoah. .Als im vorigen. Herbst der Abstieg .der Hakoah in die" zweite Liga wahr geworden war, stand nicht nur der. engere Anhang dieses bis dahin so populären Sport-« Vereines,, sondern' auch die breite jüdische Oeffenflichkeit vor der schrnerzlichen Tatsache, daß. es mit dem Leistungen ihres Favorits zu Ende sei, der dem sportlichen, jüdischen Namen in der internationalen Welt Ansehen, und Geltung verschafft hatte. Ein Klub, der es zuwege, brachte.; den' -ejrgli'schen erstklassigen Club W estha m U n ited auf dessen Heimätsboden 5 :0 zu schlagen, war niedergebrochen. In dieser trostlosen Situation fand sich eine Gruppe jüdischer Idealisten in dem Wünsche zusammen, den Klub finanziell, sportlich und moralisch, wiederaufzurichten. Der Initiator dieses Werkes war. der bekannte Großkaufmann Max Schiffmann, auf dessen Anregung die Fußballsektipn der Hakoah von den anderen Sportsektionen des Klubs' losgelöst und zu einem. selbständigen Körper umgestaltet wurde. Max Schiff mann gelang es auch gleichzeitig, einige Freunde für die Förderung' der Hakoah zu gewinnen, indem er selbst in großzügigster Weise die finanzielle Basis schaffte, die geeignet ist, den sicheren Weiterbestand der nunmehr wieder erstklassigen Hakoah zu gewährleisten. Max Schiffmann gebührt das Verdienst, die :schon für verloren gehaltene Hakoah an Haupt und Gliedern regeneriert zu haben, wofür ihm alle die Tausende Dank wissen, denen auch der im Sport 'zum Ausdruck kommende jüdische Renaissancegedanke am Herzeh hegt. Hakoah gegen Austria. 3:3 unentschieden. Man hatte sioh von der.'Begegntwig dieser :alten Rivalen tnefor erwartet.' Es war eine aatoe .Angele^enheit, ein echtes F'retwidsahaift'sspiel im Stile spielerischer Gemütlichkeit, in der siöli die guten Tectaiflker 'hüben und drüben wohl- {•ülhltien, so daß sogar Altoe'ister. Sohaiffer aib und esitin seiner yierffnittelnden Art mittun konnte. Der.' Kampf w^rde von beiden Mannschaften, die 'mit ■Ersatzleöi'ben antraten, iahgeführt. ■ ' . i ' Der jüdische Klub zeigte, daß er tatsächlich erstklassig sei, und bei entsprechender Verstärkung einzelner Positionen dUrite er in der ersten Liga wieder eine gute Rolle einnehmen. Dreimal gelang es den'Häköahnern, die Fühnimg an sich zu reiißen. Der Held' des Tages war unistr'eitbar Neufeld» der sich derzeit >'m Hochform befindet,und zu den besten Stürmern Wiens m zählen ist, Soheuer iuwd Feldmann bildeten ein sicheres Verteidigunppiaar, in der Deckung fehlte Ströß 1, der durch HHr nur maugeWiaift ersetzt wurde. Stroß 2 dm Anigrifii konnte sich nicht durchsetzen und Kadz litt umter der schwachen Leistiuig seines Nebenmannes. Der Aaigrifif wurde von Stern mi geiführt .und auch Mausner lieferte wach längerer Zeit ein ausgezeichnetes Spiel. In der -20. Minute fällt der erste .Treffer,. Nach einer Belke von Neuield gelangt der Ball w Fded, der das Leder vor das gegnerische Tor dirigiert, wo Stroß 3 im Gedränge einsenden kann. Bald darauf gleicht Austria durch Wazse-k aus. Aus einem Blifmeter erzielt Mausner fünf Minuten vor Seitenwechsel den zweiten Treffer. Nach. Selterawechsd geM-nigt es Sohineäder, gleichziehen. Ckann. folgt eine großartig« Soloaktion Neu^lds, d«r dien M üinterednander