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Die neue Welt · 1929-05-17 · Heft 87 (17.5.1929) · page 8

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Journal
Die neue Welt
Volume
3 (1929)
Issue
Heft 87 (17.5.1929)
Date
1929-05-17
Page
– (sequence 8)
Language
German
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<f Seite 8 ___ Welt bedeutsam. Palästina wird für die gesamte 'Judenschaft der Wert das Kulturzentrum werden, wohin die Besten unter uns ihre tatenfreudige Energie tragen können. Palästina wird zur Heilung der Weit von der Judenkrankr heit führen." _____ Die Gestrandeten. Elendsbltöer der jüdischen Wanderung. Kongreß und! Senat der Vereinigten Staaten voti Nor-dianteriilca sind noch aromer unausgesetzt mit Anträgen beschäftigt, welche die bereits bestehenden harten Einwanderaingsgesetze noch verschärfen sollen. Bei diesen Anlässen erfährt man von konkreten Fällen, durch welche die Absurditäten des 0uotengesetzes ins grelle Licht gesetzt werden. Ein ganz besonders krasser Fall dst das Schicksal, der schon seit Jahren auf der Wanderschaft nach Amerika befindlichen Familie des Isalk Rosenblum. Die Familie besteht aus vier Köjtfea Vater. Mutter, Sohn und Tochter. Von diesen vier Mitgliedern, einer Familie, , die Jetzt in Havanna auf Kuba .auf das erlösende Wort von Washington warten,-.-tun -endlich-.nach. Amerika komirnen zu können, wurde bloß .-dem jüngsten, zwei Jahre alten Knaben, die Einwanderung gestattet. Allen übrigen wurde die Einreiseerlaubnis versagt. Weshalb? Weil.Vater Grünbaum in Palästina geboren wurde, die Mutter aus . Rußland stammt, die Tochier aber;, i n Englandgeboren wurde und die Quoten dieser Länder bereits erschöpft .sind. Daß die Tochler Rosenlblums auf der. Wanderung, als sie in London gestrandet waren,. z'iir.;Welt kam, interessiert1 das Einwaride rungsamt nicht. Daß die Mutter heute nicht mehr als „Russin" angesehen werden kann,..weil ihre Heimatsr gemeinde m Polen gehört, interessiert Washington auch nicht. Hier sprechen bloß der Matrikelauszug und die Quote. Warum wurde aber das jüngste Kind von Rosenbhum mit einer Einreiseerlauibnis ausgezeichnet? Weil es «n Havanna auf Kuba, wo seine Eltern unter dem Schutze' des ,,Hias" sich kümmerlich erhalten, zur'Welt gekommen ist 'und •Kuba vorläufig noch äu den Ländern zählt, die außerhalb der Einwanderunigsquote stehen. Die amerikainiische Ein-, wandeFung9gesetzgebUing hat erst vor nicht allzu langer , Zeit ein Amendement beschlossen, das bezweckt, die Vereinigung der infolge dieses Gesetzes voneinander losgerissenen iFamiUenimibglieder zu erreichen. Aber das wichtigste Gesetz, welches aussipriöbt, daß die Familien als Eimwanderungseinbeit igelten sollen, ufllbeschadet der Geburtsländer der. einzelnen Familienmibglieder, fehlt noöh immer.! . ','■. '• : Die' Heiratszentrale in Havanna. . ' ' Wie ^attge Kuba noch ails „NonJQuota-iLand" gelten wird, ist dient sicher, denn die Anhänger der radikalsten Einwanderüngsbesöhräntkungen . in Amerika bombardieren bereits Kongreß und,Senat mit dien dringenden Anträgen, .die Gesetze auch Kuba gegenüber aufzuwenden. Kuba gilt •heute als sogenannter Wartesaal, besonders der jüdischen Einwanderer aus Osteuropa. Iii' Havanna hatte "auch die ■rjüdische Einwanderunigshilfogosellschaft ein Zentrum geischaiMen, in welchem nach Tunlichkeiit für die jüdischen Einwanderer .gesöngt / wird. Dem letzten Jahresbericht des jüdischen Zentr-uans von Havanna sind nun einige interessaint« Erscheinungien als Folgen jüdischen Wanderereleoiids zu entnehmen. Havanna (hat sich in den letzten;zwei Jahren zur Hei r a t s ze;n t ral e für jüdische Mädr dien aus Osteuropa, deren Verlobter bereits.in Amerika ist, und von Eheikandidaten, deren Bräuten es geglückt war,;mit ihren Eltern nach Amerika zu kommen, entwickelt. Solche Bräute und. Verlobte kommen nun nach Kuba, heiraten und . führen ihre Erkorenen glücklich über die Grenze nach Amerika. Im ' Berichfcsjahr des jüdischen' Zentrums von Havanna sind 29 Ehen mit' solchen ..importierten Bräuten", wie sie im Volksrmmd. genannt werden, mit amerikanischen jungen Leuten vollzogen worden. Die Urs^rungsstatisfik dieser Bräute zeigt, daß'eine von ihnen aus Palästina kam, 15 aus Polen, eine aus Oesterreich, eine aus Litauen, zwei aus •Lettland, sechs aus Rußland und je eine aus Frankreich, Rumänien und der Türkei. Die Ehegatten, die sich ihre Bräute aus •Kavainoa herüberholten, rekrutierten sich aus allen Teilen, der Vereinigten Staaten. Beizeichnend ist, daß eine Verlobung zurückgegangen ist, weil die Verlobten offenbar nach so langer Zeit der Trennung nicht mehr Gefallen aneinander finden konnten. Das betreffende Mädchen wurde mit Hilfe des Zentrums nach Polen zurückbefördert. . Größer 'noch als die Zahl der „importierten Bräute" war die Zahl der Bräutigams, die in Kuba sehnsüchtig 'auif ihre schon früher nach Amerika ausgewanderten Bräute warten. Nicht weniger als hundert solcher Männer konnten, da sie nachweisen konnten, daß sie im Sinne des obenerwähnten Amendements vor dem 1. Juli 1928 die Ehe mit amerikanischen Bürgerinnen beschlossen haben, außerhalb der jQuote nach den Vereinigten Staaten überwandern, Der Frauenhandej. Bekanntlich hat der jüdische Frauenbund mit allen Iseinen Zweigstellen schon vor läuigerer Zeit den Kampf •g e g ein den F r a « e n h a n d e 1 in Angriff* genommen bnd bereits manches gute Ergebnis gezeitigt. In Buenos •Aires selbst' hat.der Zweigverein des jüdischen Frauenbundes in der letzten Zeit eine bedeutende Arazabl von" diesen gewisaenlösen Frauenhändlern .entlarvt, den Geridttett •überan'twortet und ihre Opifer noch rechtzeitig gerettet. Seit etoigeT' Zeit nun haben die internationalen Frauenhändler in Uruguay, hauptsächlich in der Hauptstadt Montevideo, ein neues Zentrum für Frauenhandej g©sd»lfen. 'Begünstigt wird dieses verbrecherische Umter- _Pffi NEUE WEIT_. HWlWHWHgWUlWIWHlHIimUlIHllWinillimilHIIlWlII^ E±Ä KTO H^fifl?!» I mit kräftiger Stimme § sucht Posten f Unter „Religiös* an die Expedition dieses BIsrttes | i Vermittlung erbeten Vermittlung erbeten | InMimr^ nehmen durch den Umstand, daß die Einwanderung nach Uruguay" ohne Schwierigkeiten möglich ' ist und viele unterwegs gestrandete Immigrantinnen nach Montevideo genarrt werden, um von dort aus leiohter in die Schandhäuser von Argentinien geschafft zu werden% Nun wurde auch gegen diese neue Verbrecherzentrale sowohl vom jüdischen Einwandererschutzverband in Montevideo ah auch vom jüdischen Frauenbund in Buenos Aires der Kampf aufgenommen, und erst vor kurzem ist es ge- . Jungen, eine Bande solcher Frauenhäudler in Montevideo unschädlich zu machen. Jüdische Gemeinden im Fernen Osten. Die jüdischen Gemeinden im Fernen Osten befinden sich noch im Stadium der Entwicklung, befestigen sich aber immer mehr. In T re n ts i n, wo die jüdische Gemeinde im steten Wachsen begriffen ist, wurden ein jüdischer} dramatischer Klub und ein Kulturklub gebildet. Auch die jüdischen Gemeindet! in Südchina wie-zum Beispiel in Kanton, N a n k i n g- C h a n k a u usw., vergrößern sich; / durch Zuwanderung s|hr'/stark. Die meisten Juden ihf diesen Provinzen' haben sich als Uhrmacher, Juweiiere'/ Musiker, Friseure , etabliert, ein Teil befaßt sich mit Handel. In allen größeren Städten Südchinas gibt es jetzt Ko-f lonien russischer Juden.' s Slowakische Juden/ » Die größte Filmgesellschaft der Welt, die Goldwyn Mayer, eine Gesellschaft; die ndben einem riesigen Aufnahmegebäude. Ateliers in mehreren Staaten, über einen Fundus von phantastischem Wert und schließlich über 200 eigene Kinos in'Amerika verfügt, soll für 2.70' MM. Dollar, das sind fast zwei Milliarden Schilling, verkauft worden sein, und zwar an den Fox-Film, der hauptsächlich Wild-West-Dramen produziert und in der nordamerikanischen Provinz eine Monopolstellung einnimmt. Der Beherrscher, dieser Cowboy-Welt ist; Herr; William' Fox, der in Wirklichkeit Wilhelm F u c h s heißt und aus N i z n a in der Slowakei stammt. Er war jahrelang Präsident der dortigen Kultujsgemeinde und begann — wie die meisten ' Fiimm^gna^enjin vA'merika ^vöf ungefähr 20 Jähren -seine' Karriere mit der Vorführung von 50 Meter langen Filmen in Kellerlokalen, die Anschluß an Gastwirtschaften hatten. Neben Fox gibt -es^eine ganze Reihe slowakischer Juden,, .^die heute:, in Hollywood und New-York die absolute Gewalttin Händen* halten: Da 'ist'-vor allem, Läm rn l'e, 'der': seit kurzem Conrad'Veidt „vejrtreibt"; Er stammt zwar aus Laubheim in Würirtembergj heißt aber in Wirklichkeit Baruch Löwy und soll großväterlieherseits aus Stropkov in den Beskidert stammen. Heute ist er Ehrenbürger der Stadt Laubheim, es gibt dort eine Lämmle-Bank, ein Lärhmle-Hospital, eine"" Lämmle-Synagoge. Auf seinem kolossalen Besitz in Hollywood gibt es eine ganze. Reihe. Angestellter, die aus der Slowakei ausgewandert sind und siph. als; Lämmles Verwandte deklarieren. Der verstorbene Präsident der MetrOrG.öldwyn Markus Low stammte aus der Preßburger Gegend, während. Schenk, das Oberhaupt der United Ärtists, die Chaplin, Fairbanks, Pickford zu ihren Stars zählt, eigentlich in Kaschau zu Hause ist." — Der Präsident der Paramount, Adolf Z u c k o r, ist in' Riese geboren, und gedenkt alljährlich durch große GeldziiWendungen seiner Abstammung und Heimat.;. .- '.. - .-c ' ——-— Professor Godard gegen die antizionistischen Pariser Jxidfehi» Aus Paris wird uns berichtet: Der Klub,de Faubourjr, welcher die angesehensten Politiker und Publizisten zu seinen Mitgliedern zählt und von Zeit zu Zeit Diskussionsabende über aktuelle politische und Kulturfragen veranstaltet, hielt vor kurzem in dem größten Versammlungssaal von Paris, im Wagramsaal, einen Diskussionsabend über Antisemitismus, Zionismus und andere Judenfragen, die sich aus dem Erscheinen verschiedener vielbeachteter Werke iiter Judentum und Antisemitismus ergeben haben, Das Einleitüngsreferat hielt der bekannte christliche Zior nistenfreund und ehemalige Minister Senator Justin G o d a r d, der als Präsident der Gesellschaft „F r.a r^ Oer Pal äst ine" wie immer so auch jetzt den zionistir sehen, Gedanken vertrat. In der hierauf eröffneten Diskussion, wajren es hauptsächlich die bekannten Figuren der. äritjzionistischen Richtung im Pariser Judentum, die sicji. gegen den Zionismus ausgesprochen habeij, 4er ai|igeb|ich bankrottiert habe, gegen das Prinzip dej |Uj gerneinep r Menschenrechte verstoße, die A,rabe)f zu unterdrücken beabsichtige und dergleichen mehr, Ihnen antwortete unter allgemeiner Spannung des1 den großen, Saal dicht füllenden Auditoriums der greise Politiker Sepator Godard ungefähr wie folgt*; . „Die Einwürfe, welche Sie hier vorbrachten, habeji,, im. Gegensatz zu Ihren vorgefaßten Absiphteu, die Richtigkeit und Berechtigung meiner Ausführungen nur inoch stärker bewiesen. Ich verharre bei meinen Ausführungen. Das demokratische und republikanische Frankreich muß die Arheit zur Verwirklichung des zionistischen I d e a 1 s mit ajler Wärme und allem Nachdruck fördern. Sie konime.n uns __Nr. 87 r mit Doktrinen und vagen Ansichten, ich aber trete Ihnen mit Fakten, mit wahren Begebenheiten entgegen. Juden bauen Palästina auf, aus dem Nichts entstehen Dörfer, Städte. Die jüdische Siedlung wird täglich größer, stärker und faßt immer tiefere Wurzeln. Da kommen Sie und wenden ein, daß das nicht genug, nicht ausreichend sei. Wohlan denn, arbeiten Sie auch mit, mit der gleichen Wärme und dem gleichen Idealismus wie die Zionisten, und die Erfolge werden noch größere sein; Sie kommen da her und debattieren mit mir wegen des angeblichen Angriffes auf Ihre Menschenrechte. Dem stelle ich ein hohes Ideal von allmenschlicher Bedeutung und Heiligkeit entgegen, das Ideal eines großen Volkes, das sein Heim im Lande seiner Väter wieder aufbauen will. Ihr wollt die Juden von diesem Ideal ablenken. Ich aber rufe alle Menschen dieses großen alten Volkes auf, sich dieses Ideals würdig zu zeigen und an seiner Verwirklichung mitzuarbeiten!" Die auf diese Ausführungen des greisen Senators gefolgte'Szene war von mächtigem Eindruck. Nicht nur die anwesenden Zionisten, sondern auch die vielen nichtjüdischen Franzosen drängten gerührt an die Tribüne heran, um dem tapferen Vorkämpfer für wirkliche, unverfälschte Menschlichkeit dankend die Hand zu drücken. ] Citroen, der Aütomobilkönig. Von der kleinen Werkstätte zur größten Automobflfabrik in Frankreich. Wie bekannt, ist der bedeutendste Automobilfabrikant Frankreichs, Andre Citroen, der französische „Automobilkönig", ein Jude. Er stammt aus Polen. Frankreich rühmt sich dieses Industriellen, der ihm während des Krieges unschätzbare Dienste geleistet hat. Die Karriere Citroens war ganz „amerikanisch", .Im jähre 1902 wohnte in Paris ein kleiner Gewerbetreibender,, der Zahnräder erzeugte. Es war dies ein junger Mann, der eben erst die technische Hochschule absolviert hatte. Er beschäftigte zehn Arbeiter und einen Zeichner. In der Fabrik gab es keinen Ingenieur, keinen Buchhalter, keinen Sekretär und sonstigen Beamten. Der Bsitzer selbst leitete die Werkstätte, beaufsichtigte die Maschinen, kaufte die Rohmaterialien ein, führte die Bücher, war sein eigener Reisender. Es war Andre Citroen. Im ersten Jahre brachte er 15.000 Francs ins. Verdienen. Er zählte kaum 330 Jahre, als ihm vorgeschlagen wurde, die Reorganisierung des Automobilunternehmens. Möns zu übernehmen'. Nach kurzer Zeit produzierte diese Fabrik 120 Wagen anstatt der bisheriger 25. Es war dies vor dem , Kriege, als man! an groß1! Zahlen noch nicht gewöhnt war. Dar'' kam der europäische Krieg. Ueberall in Frank« reich fehlte es_;än ^Munitiont Citroen rückte ein. Als . er1 d'en ■■eisten' 'ürfaub "erhielt, stellte er sich-dem Artilleriegeneral Bacquet vor und erklärte, er sei bereit, eine Fabrik zii errichten, die in der Lage wäre, täglich 20.000 Granaten und im Bedarfsfälle auch 50.000 Stück täglich zu erzeugen. Dies wurde als Uebertreibung betrachtet, insbesondere als man errechnete, daß alle französischen Werkstätten zusammen nicht mehr als 15.000 Stück produzierten. Citroe.n hätte außerdem erst eine Fabrik bauen müssen. Wie lange würde das dauern? Als Citroen darüber befragt wurde, lächelte er nur. Er verlangte nichts als! Bestellungen. Er verpflichtete sich zur Lieferung und erhielt die Bewilligung. . ' Sofor* kaufte er große Terrains am. Qu a i Javel, am Ende von Paris, wo man bis dahin nur Kartoffeln und Kraut anbaute. Im Laufe von sechs Wochen waren die . Werkstättei. vollkommen fertig. Citroen montierte! 1000 Maschinen, die er aus Amerika brachte. Nachher waren in den früheren Gemüsegärten ungeheure Vorräte an amerikanischem Stahl vorhanden. Nach einigen Monaten begann die erste Granaten„ernte". Anfangs mit 1000 Stück täglich, nachher mit 15.000 und 20.000. Aus allen. Ententeländern kam man, um diese verwunderlichen „Plantagen", die aus der Erde, wie unter dem Einfluß eines Zauberstabes, emporgeschossen waren, zu sehen. Sehr schnell waren in der Fabrik 13.000 Arbeiter beschäftigt. Die Zusagen Citroens wurden, überschritten. Täglich verließen 55.000 Granaten diese Musterfabrik, die man bald überall nachzuahmen begann. Was wird nach diesem Kriege, mit den Werkstätten geschehen? Automobile!... Eine Automobilfabrik. Anfang«! betrachtete man dies als Scherz. Das Automobil ist ein! Luxus, die Granate ist leider keiner. Im verarmten Frankreich — sagte man — werden sich keine Abnehmer finden, Frankreich ist nicht Amerika, so sprachen Leute und fügten hinzu, daß Citroen zu intelligent ist, um anders; denken zu können. '! Im März 191°- hörte Citroen auf, Granaten zu erzeugen und begann tatsächlich mit der Ajitomobilfabrikätion. Anfang produzierte er 30 Automobile täglich, heute beträgt die tägliche Leistung seiner Fabrik 1000 Automobile. Citroen ist klein, hat ein rundes Gesicht. Er haU keine Adlernase der Eroberer, kein hervorstehendes Kinn, welches auf Willenskraft hinweisen soll. Citroen sieht gar nicht aus wie ein ... Citroen. Wer ihn jedoch länger betrachtet muß auf seine Augen aufmerksam werden- : Seine Augen besitzen eine besondere Ueberz^ugungskraft i und strahle? ungewöhnliche Kälte aus. Es sind dies die Augen eines Menschen, der alles sieht. In der Tat -rf vor dem Auge Citroens bleibt auch das kleinste Detail' in seinen Fabriken nicht verborgen. Predigten. Am 19. d. bei dem S Uhr 30 Minuten beginnende,)} Morgetigottesdienst in den GemeMetcinpein XVlif., Schopenhauer* Straße 39 (Rabbiner Dr. D, Feuchtwang) und XXL, Holssmeistergasse l? (Rabbiner Dr. M. RospntnsinD).

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