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Die neue Welt · 1928-12-21 · Heft 66 (21.12.1928) · page 1

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Journal
Die neue Welt
Volume
2 (1928)
Issue
Heft 66 (21.12.1928)
Date
1928-12-21
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
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I Preis 30 Groschen V. b. b. R MOIEMfEIT g g^jjgj IVVB .Hill ■Hl I BEZUGSBEDINGUNGEN: Oesterreich monatlich S 1.50, vierteljährig S 4.20, ganzjährig S 16.—; Polen monatlich Zloty 2.—, vierteljährig Zloty 6.—; Tschechoslowakei monatlich Kc. 6.^,' vierteljährig Kc IS —; Jugoslawien monatlich Dinar 14.—, vierteljährig Dinar 40.—; Rumänien monatlich Lei 40.- vierteljährig Lei 120.—. R E V U E BEZUGSBEDINGUNGEN: Deutschland monatlich Mark 1.—. vierteljahrig Mark 3.—; Bulgarien monatlich Lewa 20.—, vierteljährig Lewa 60.—; Italien monatlich Lire 5.—, vierteljährig Lire 14.—; Schweiz und die übrigen Länder monatlich Schwei;ef Francs 1.50, vierteljährig Schweizer Francs 4.50. HERAUSGEBER: ROBERT STRIGKER Redaktion und Verwaltung: Wien, IX., Universitätsstraße 6—8 Telephon: A25-2-82 Erscheint jeden Freitag Jahrgang 2 Freitag, den 2 h Dezember 1928 Nr. 66 Wie die polnische Regierung das Ausland informiert. Seite 5 Aus dem Inhalt: Bilanz ziehen! Stützen deutscher Kultur. Die Ausrottung des russischen Judentums, Robert Stricker: Der Zweideutigkeit freie Bahn. Judentum als Literatengeschäft. N. R., Warschau: Brief aus Polen, Eduard Weinfeld, Caracas: Die Juden in ■ Venezuela. Aus der jüdischen Turn- und Sportbewegung. Amtliche Verlautbarungen der isr. Kultusgemeiitde. Schalom Asch: Die Mutter. Schalom Alechem: Komödianten. HL Weltkonferenz der Zionisten-Re visionisien Mittwoch, den Z6. Dezember, 7«9Uhr V abends BFoffnungssilzung im Festsaale des Hotel Continental, II., Tabor «frage Nr. 2-4! Referate: W. Jaboiinsky M. Grofcmann Gastkarten im Vorverkauf erhältlich ab 21. Dezember im Cafe" „Atlashof", .; 1, Asp.ernplatz Nr. 4 .«.-. Tageskarten' iu beschränkter Zahl an der Abendkasse. \ Voranzeige: Samstag, den 29, Dezember, %9 übr abends, im Soiiensaaie, Iii.« Marserg. 17 Meeting Redner: Die Delegierten der Konferenz, Karten1 im Vorverkauf im Cafe „Atlashof", sowie in den Buchhandlungen R Lö wit, I, Rotenturmstraße 22 und M. Rath, II. , Taborstraße 20a. . 1 gllllllillllllillllM 1 Verband demokratischer Z*onigfen jjj Mittwoch, den 26. Dezember 1928 um Ys 9 Uhr S abends im 1 Cafe Produktenbörse (Klubsaal) "~ II., Taborstraße 10 Versammlung Gegenstand: Aktuelle Jugendfragen s..' Referent: | Direktor Dr. Viktor Kellner S Freie Aussprache Gäste, willkommen! PllllllllHtfllllllllllllllllffl^ , Stützen der deutschen Kultur. Hauptstützen der Hitlerschen Hakenkreuzpartei in Oesterreich sind die Wiener Hochschulen. Professoren und Studenten sind teils Mitglieder, teils Förderer dieser Gruppe, Leser und Mitarbeiter ihrer Organe. Wenn die Studenten eine Aktion unternehmen, dann sind die Hakenkreuzler hilfreich zur Stelle und wenn die Partei eine Demonstration veranstaltet, dann sorgen die Studenten für Zulauf. Die Partei versorgt die Studenten mit dem „geistigen politischen R ü s t-z e u g", Wie dieses beschaffen ist, mag an folgen^cjn, dem „Ocsterr. Nationalsozialis t e n" entnommenen Artikel . erkannt werden: „Wie die „Jüdische' Telegraphen-Agentur" aus Lemberg meldet, hatder Rektor der dprtig»?ii.:,Mniveri sität erklärt, daß die Jüdischen Mcdizinr-Süidcnteii^^n diesem Jahr von den anafomisqÜon /Uebungen ausger söfi]b9seh rwerderi würden, weniT nichi: di<s jüdischen In* stitutiönen Leichen von Juden zu Sektionszwecken beistellen. Diese Nachricht beleuchtet deutlich zwei vv ic htige Fragen des jüdischen Problems. Erstens ersieht man daraus, daß die Professörenschaft nicht überall so lendenlahm ist und sich der jüdische» Anmaßung beugt, wie in Wien, sondern mit aller . Entschiedenheit den gerechten Standpunkt ihres Volkes vertritt. Weiters zeigt es aber anderseits deutlich wieder die krasse Bevorzugung, diese im haltbaren Sonderrechte, deren sich das Judentum allenthalben erfreut; Wenn man bedenkt, daß in Wien von den Hörern an der medizinischen Fakultät der Großteil Juden sind, die aber alle ausschließlich n ic ht j üd isch e Leichen für ihre Studienzwecke zur Verfügung gestellt erhalten, so ist das ein Zustand, der nicht mehr länger geduldet werden darf, der ehestens abgestellt werden muß. . Aber noch eins ist bei der Angelegenheit zu bedenken.. Wie kommt der Arier dazu, daß er wohl dem Juden das Versuchsobjekt abgeben kann, während er selbst niemals noch Gelegenheit hatte, den gewiß biologisch, anthropologisch, somaU-logisch und anatomisch interessanten Körper eines Juden wissenschaflich zu zergliedern. Da sehen wir die Judenbuben scharenweise versammelt und an den entseelten nichtjüdischen Körpern herumfingern. Warum, so muß sich nun die gesamte nichtjüdische Studentenschaft fragen, warum lassen die Juden keine Leichen zu Studienz w e c k e n zu? Und da nun die Rassenfrage allgemein aufgerollt und das jüdische Volk als. Bastardrasse bekannt ist, haben die nichtjüdischen Studenten und Wissenschaftler doppelt vorsichtig zu sein. Sie müssen wissen, wie es in den Körper« dieses Volkes aussieht. Darum muß man dje Herausgabc jüdischer Leichen fördern. Dagegen sträubte sich nun der Jude, davor hat er, begründete Angst. Es ist die Angst die der Jude überall empfindet, die er schon mit auf die Welt bekommen , hat. Es ist die Angst, entdeckt, entlarvt zu werden. Die Juden wollen deshalb die Leichen ihrer Rassegenossen den Augen der nichtjüdischen Aerzte vorenthalten, weil sie wissen, daß dann die Judenfrage ihrer Lösung einen Schritt näherkommen würde. Mit Staunen würden Professoren und Studenten bald erkennen, daß der jüdische Körper der Sitz aller Abnormitäten ist. Alle im redaktionellen Teil befindlichen entgeltlichen Notizen sind durch ein beigefügtes £ be« zeichnet. Sie würden immer deutlicher beobachten, daß das jüdische Gehirn andere Windungen und Falten hat, als das ntchtjüdische. Und würden dann begreifen, warum es so vtele geisteskranke Juden gibt und warum die marxistische Wahnidee, die naturwidrige Konstruktion einer Welthilfssprache (Esperanto) der; verbogene Pazifismus, die unmögliche „Menschheitsverbrüderung" und ausgerechnet in Judenhirnen geboren wurden. Die jüdische Rasse wäre mit einem Schlage erkannt als die minderwertige Köterrasse, die auf der Welt ihr Unwesen treibt. Sie wäre erkannt als Rassengemisch, behaftet mit a 11 c n Lastern eines typischen Bastards, überall F ä ul n i s u n d Morast verbreitend. Diese Entlarvung fürchtet Alljuda und deswegen schreit und zetert seihe Presse über die Forderung der polnischen Studenten. „Antisemitismus auf der Universität", so hört man den Pressejuden heulen. Und dieser „Antisemitismus" besteht in der Forderung, daß jüdische Leichen in demselben Maße zur Verfügung gestellt wer- 'd'en,: als Juden auf der betreffenden Universität studieren. Bei ups wurde diese selbstverständliche Förderung leidet1 .noch nicht erliobcn, öbwohL der: größte Teil'.der Studeiif^f^iai^^icfi .,;4ntisctnitischw.nennt;;~ Es muß anders werden! Mag Juda brüllen. Herl mit den Judenleichen 1" Ein roheres und dümmeres Geschrei ist kaum denkbar, aber wenn es um die Juden geht, dann hört jede Hemmung auf, dann schweigen Vernunft und Reinjichkeitsgefühl. Der deutschnationalc Student und der deutsche Professor nehmen willig dieses geistige Futter zu sich. Auf die Frage, wie es denn möglich ist, daß in einem zivilisierten Staate die berufenen Behörden solche Verhetzungen gegen eine Klasse von Staatsbürgern ruhig geschehen lassen, gibt es eine einfache Antwort. Die berufenen Behörden werden eben von Menschen geleitet, welche im Dunstkreise der, Wiener Hochschulen, also im' Dünstkreise des „Nationalsozialisten" aufgewachsen. sind, in diesem Dunstkreis erzogen wurden. Diese Menschen können eben nicht anders. Sie mögen sonst ganz rechtlich denkende und handelnde Beamten sein. Wenn es um Juden geht, dann vergessen sie ihrer Ehre;, ihres Beamteneides und handeln, wie eben Hakenkreuzler handeln müssen. Der Palästinabericht der Mandatskommission. Der Völikerbundrat, der seine Tagung diesmal in Lugano abgehalten hat, hat den'Beschluß gefaßt» die Behandlung des Berichtes der Mandatskammission des Völkerbundes über Palästina und über die Petitionen, betreffend die westliche Tempelmauer in Jerusalem auf die Märztagung zu verlegen. Herr Procope, der den Vertagung:s* a/itrag stellte, führte an, daß die. Mandatskommission ihre Beratungen erst am 13. November beenden konnte und daß noch nicht alle Dokumente in Druck vorliegen. Wilhelm II; an H. St. Chamberlain. Im Verlag Bruckmann (München) erschien vor kur* zem der Briefwechsel des Rasseantisemiten Houstou Stewart Chamberlain mit dem früheren deutschen Kaiser Wilhelm U. In einem Brief vom 31. Dezember 1901 schreibt Wilhelm IL: „Und nun Gottes Segen'i'nd unseres H eilands Stärkung zum neuen Jahr. 1902 wünsche meinem Streitkumpan und Bundesgenossen im Kampf für Germanen, gegen Rom, Jerusalem usw.*?. Am 23. Dezember 1907 schreibt der Exkaiser: „Ein trauter Freundeskreis, der auf einmal gesprengt wird durch jüdische Frechheit, Verleumdung und Lüge," Das HERZ jede;Küohe ^.^m^m^.^.m^m -Kühlschrank der Gewrai Motort VeMen Sie Prospektoto besuim« & C9

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