Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 2 (1928)
- Issue
- Heft 62 (23.11.1928)
- Date
- 1928-11-23
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 62 DIE NEUE WELT Sette 9 sind oft nicht so vieT wert, als das Urteil zufriedener Oäste. Ein zufriedener Oast ist die beste Empfehlung! OTTO KÄSEREI* Theater und Kunst. Jüdische Kflnstlersplelc. In den Jüdischen Kflnstlerspieleo „Theater Reklame", II., Praterstraße 34. sind für heute und die folgenden Tage die Aufführungen der Operette „Studentenliebe" von Freimann angesetzt. Die Hauptrollen sind besetzt mit den Gästen Vera Kamlewska und Paul Breitmann. Jüdisches Künstterkabarett. Im Jüdischen Künstlerkabarett, II., Praterstraße 60. gelangt Freitag; den 23. November die Erstaufführung von Osip Dymovs Meisterwerk „Stärker wie Liebe", Lebensbild in $ Akten, Musik von A. Olschanetzky, mit den Damen; Frl. B. Rosenberg, Frau Cllly Urlch, den Herren: Leopold Jungwirth. Arnold Grlmminger und A. Bell in den Hauptrollen. Die Novität wird Pamstag, Sonntag und Montag, den 26. d. als Pressevorstellung wiederholt. — Dienstag: „Sträfling 1305". — Mittwoch: „König der Geiger". — Donnerstag: „Glaube deiner Frau". Beginn pünktlich halb 9 Uhr. Jüdische Bühne (Rolandbühne. IT., Praterstra3e 25). Wochenprogramm: Freitag: ,;D u s Kind von de.r Gasse". Komöwie In drei Akten von Lilien mit L. Glücksmann. Sametag; „S c b u 1 y « Bai es", Lebensbild in 4 Akten von Richter, mit L. Glücks mann und A. Ivf e Izer. Sonntag, 3 Uhr nachm.: „Surych und Buryc h". Komödie in 4 Akten von Lateiner; 8 Uhr: „Die zwei S c h w i e- K e f s", Komödie in 4 Akten von Richter. Montag: „A Mann von zwei Frauen", Lebensbild in 4 Akten von Feinmann. Dienstag: „B u k e I und E I s e k" (Insane Tojkcf), Lebensbild in 4 Akten von Brauner. .Mittwoch: „Die Mim.e von Lemberg", Komödie in 3 Akten von Lateiner. Donnerstag: „B a r - K o c h b a". historisches Bild in 4 Akten von Goldfaden. Beginn taglich 8 Uhr. Ende 11 Uhr. Volkstümliche Preise von S 1 bis 4, ab 5 Uhr Vorverkauf. Telephon R-49-J-29. Granowskys Konflikt mit Moskau. Wird das Jüdische Akademische Theater nach Sowjet« rußland zurückkehren? Die Stellungnahme des offiziellen Rußland zum Jüdischen Akademischen Theater verdeutlicht am 'besten eine Erklärung L u n a t s c h a r s k i s, die erin der Moskauer Zeitung „Vecernaja Moskva" macht. Darin heißt es: „Das Jüdische Staatstheater unter der Direktion Granowsky absolviert eine Europa-Tournee. Der Erfolg, kann man sagen, ist ein geteilter: auf der einen Seite, überall wo das Theater sich zeigt, stärkste Anerkennung bei Presse und bei einem bedeutenden Teil des -Publikums wegen. seiner pointierten und •delikaten Kunst; andererseits aber bemühen sich die bourgeoisen Zeitungen,. sogar die Emigrantenblätter, die (Bedeutung dieses Erfolges abzuschwächen. Sie erklären, daß. im . Theater selbst keine sowjetistische Ideologie vorhanden sei, daß dieses Theater bei uns ein fremdes Element darstelle und überhaupt nicht charakteristisch sei für die Gesta.lt des russischen Theaters. Bedauerlicherweise haben die Führer des Jüdischen Theaters, wie es scheint, nicht alles getan, was deren einfache sowjetistische Pflicht gefordert hätte, um allen f Neu eröffnet I T piriDP) |D pinDb r\& -reo Selchwaren Restaurant Eisen & Co., VII. Neubaugasse 13 Telephon B-30-9-61 Die alte f uhrende Märke falschen Meinungen der bourgeoisen Presse scharf entgegenzutreten und ihre gänzliche Zugehörigkeit zum Sowjettheater zu unterstreichen, was wir ja so oft hier in Moskau von ihnen gehört haben." Weiters erzählt Lunatscharsky, daß die Finanzen des Theaters schlecht stehen und man draufzahle. vAUes das und eine Reihe ariderer Tatsachen geben derh 'Bildungskommissariat nicht die Möglichkeit, mit Bestimmtheit zm sagen, was das Ende des Jüdischen Theaters sein wird, ob man das Theater nach Moskau zurückrufen oder ihm die Erlaubnis, d i e Tournee fortzusetzen, igeben wird. Das Volkskommissariat hat ins Ausland eine Vertrauensperson geschickt, welche genau die politische Ideologie des Theaters sowie dessen Finanzlage prüfen wird." Nach den letzten Meldungen scheint Granowsky die Vormundschaft Moskaus satt und Moskau an dem jüdisch-akademischen Ballast genug zu haben. Tatsächlich werden die Emanzipationsbestrebungen Granowskys von Rußland immer deutlicher, und es ist mehr als wahrscheinlich, daß Granowsky nicht nach Rußland zurückkehren, sondern a .1 s f r e i e t Künstler irgendwo; wahrscheinlich in Amerika, seinen Wohnsitz aufschlagen wird. Jedesfalls stehen jetzt die wundervollen jüdischen Stücke „Reise Benjamins HJ." und .JE.i'.n e Nacht auf dem alten MarktM, also• Mendele und Perez, im Vordergrund: des1 Repertoires. Ein orthodoxes Theater in Jerusalem. Lange wurde unter den Orthodoxen Palästinas die. Frage behandelt, ob es möglich wäre, eine Kunststätte zu errichten, die zu besuchen' keine Sünde sei. Nun wurde diese Frage positiv entschieden und ein „frommes" Theater mit dem Namen Ohel JaaJcow gegründet. Selbstverständlich treten darin keine Frauen auf, deren Rollen werden von Männern dargestellt. Die Schauspieler tragen ausnahmslos Kaftane, Pajes und Jarmulkes, dürfen aber, wenn es das Spiel erfordert, barhaupt/dastehen. Das Theater wird demnächst eröffnet. Dr. Präger liest neue jüdische Schwanke. Ueber Einladung der Konzertdirektion Rieh. Lanyi erzählt Dr. P r äger am Montag, den 10. Dezember 1. J.. haPb 8 Uhr abends, im Festsaal des Ingenieur- und Architektenvereines, I., Eschenibachgasse 5, neue jüdische Schwänke. Karten bei- Rieh. Lanyi, I., Kärntnerstraße 44, und R. Löwit, I.,- Rotenturmsträße 22. Provlnce Towu-Theater In New York. In diesem Theater wird gegenwärtig David P i n s k i s „Der letzter Sachaikei" (Das letzte Ergebnis) in englischer Sprache apif-, geführt. Es ist das Drama, welches seinerzeit im jiddischen „Unser Theater" (unter Leitung von Hirschbein, Lerwik, Elkin und Firaski) 'gespielt wurde. Ein neues Jlddlsch-JIddlsch-Wörterbueh. Alexander Harkawi, der bekannte Forscher des Jiddisch, Verfasser zahlreicher jiddischer Wörterbücher, arbeitet zurzeit an einem neuen Wörterbuch, das er als sein Lebenswerk be-. zeichnet. Dies neue Jiddisch-Jlddisch-Wörtcrbucfi ist toe-i reits im Druck- (New Yqnker Verlag) und wird über 50.000 Wörter enthalten, darunter viele heute schon unbekannte Wörter und solche, die erst in den letzten fünf-, zehn Jahren ins Jiddisch hineingetragen worden sind. Nach Harkawi ist Jiddisch in letzter Zeit um rund 10.000 Wörter bereichert worden, hauptsächlch in Sowjetrußland und; Polen, wo neue Begriffe geschaffen werden mußten. Amerika hat ungefähr 50o neue Begriffe geliefert. Die Tribüne. Ein Sprechsaal für unsere Leser Ein Denkmal für Adolf SonnenthaL An die verchrlicüe Redaktion der „Neuen Welt"! Vielleicht gelingt es, durch Veröffentlichung dieser Zeilen eine Sache zur öffentlichen Diskussion zu stellen, die zwar keine rein jüdische Angelegenheit ist, die aber sicher vou allen Wienev jüdischen Kreisen mit Interesse aufgenommen werden wird. Wien war immer seinen großen Künstlern dankbar gewesen, und so wird .Girardi in Bälde ein Denkmal gesetzt werden, und schon hat sich ein Komitee gebildet zur Errichtung' eines Monuments für den über 90 Jahre alt gewordenen Wiener Komiker Karl Blusci Wäre es da nicht auch! Pflicht aller in BH rächt ' kommenden Kreise Wiens, unserem1 unvergoß't hen IMeister der Schauspielkunst Adolf S o h n e n t h a 1, [dessen Todestag sich amApril 1929 zum zwanzigsten Male jährt und der bis zu seinem so plötzlichen Tode, der ihn in Prag ereilte, ein treuer Jude gewesen war, ebenfalls ein Denlcmal zu errichten? Ich bin überzeugt, daß sich noch ein Plätzchen in; unserer Stadt hiefür wird finden lassen und daß die Gemeinde Wien sowie der Bund die nötige Unterstützung nicht versagen werden. Den finanziellen Auftakt aber könnte vielleicht unsere Kultusgemeinde dazu geben, indem sie eine enti sprechende Summe zur Verfügung stellen würde, und daß ein Denkmalkomilee die nötigen Mittel aufbringen wird, um der Mit- und Nachwelt zu zeigen, daß dieser große und edle Mensch, der so vielen Tausenden unvergeßliche-Stunden vollendetster Kunst gespendet hat, ebenfalls in Wien ein Denkmal erhält. Es wird midi freuen, wenn diese meine Anregung nicht überhört wird und sich Persönlichkeiten, die im öffentlichen oder im privaten Leben stehen, finden mögen, die tätkräftig zur Ausführung dieser hehren Aufgabe schreiten. E. Z. Seit Erdffnim»^ ihrer Abteilung. für Spr'echappäraAe hat die' ,',0>lsöu Erstaunliches geleistet. Dje besondere Beliebtheit der >von der „Olso" gelieferten erstklassigen ■Spreohapparate sowie die Kulanz und .fachmännische Bedienung hat die Sprechmaschineriabfeilung' deT ,',Qiso" zu einem führenden Unternehmen dieser Branche gemacht. Als besonderen Beweis ihrer .außerordentlichen Leistungsfähigkeit, bringt die Firma ihren vorzüglichen „Olsophon";aaif den Markt. Dieser Apparat zeichnet sich durch erstr 'Massige Tonwiedergabe aus und. istzufolge seines niedrigen Preises von S JÖ0 auch für den Minderbemittelten erreichbar. Das.„01sophoii" wird auch-gegen bequeme Teilzahlung albgegeben. Jüdische Studentinnen. Donnerstag den 22. d. M. findet in der jüdischen Rede- und Lesehalle um-8 Uhr abends die. Gründungs Versammlung e.ines Verbände« Jüd, Studeittf-Aven -statt. Einleitende Vorträge: Frau AnittaM tili er-Cohen über „Die jüd. Studentin". Fr. Dr. H. R appapor t über „Die Bedeutung der Organisierung jüdischer Studentinnen." Die jüd. Kolleginnen werden zur Versammlung auch auf diesem Wege eingeladen. Religiöse und religiös-nationale Wähler! Stimmetund Religiöse Liste „Misrachi"! werbet für die ——51-—— -------------------- Vereinsnachrichlen. K<r*fl KaJemctü. die Gesinnungsgenossen werden gebeten, Familienfeierlichkeiten (Hochzeiten, Brith Milah usw.), von denen sie Kenntnis erhalten, dem Kcren Kaiemeth-Büro, I., KÄrntncrstraflc 2$. mitzuteilen.' Jüdisches Zentrum der Sozialen Hilfsfjemelnschaft, Tl., Dtrterc AugartenstraGe 35. Am 15. d. M. hat der Kurs für Jüdische Geschichte begonnen und findet Jeden Dienstag um halb 9 Ubr abends statt. Demnächst beginnt ein Kurs; für Jüdische Geschichte nnd Chumcsch für Jugendliche im Alter von 12 .bis 15 Jahren. Anmeldungen für beide Kurse werden täglich von 6 bis »Uhr im. Sekretariat, Ii., Untere'Augartenstraße 35, entgegengenommen. Säirfetag, 3 Uhrnachmittags, Jugendgottesdienst (Minchagcbet).■• Gä$te willkommen. ' , . \'/ Zionistische Organisation, Öotlrksscktlon Brlglttenau. Freitag, den 23: d. Tnlmudvortrag des'Herrn fsäk .Schönfeld. Samstag Jubiläums- ■ feler nach dem verstorbenen Dichter-Rubin Ascher Breides; Mitwirkende Dr. David Rotblum und andere Zeitgenossen des Dichters. Dienstag Julius Rösenfeld, Matrikelauifeleiter de? Israelitischen Kültusgemelnäe, über „Probleme unserer Bevölkerungsbewegung". Alle Veranstaltungen im Heime. XX., Jägerstraße 30, um halb 8 Uhr abends bei freiem Eintritt. Die Sektion eröffnet baldigst' ein Seminar für hebräische Sprache und Grammatik für Erwachsene, 'welche im Althebräischen bewandert sind; zweitens Kurse für Anfänger und Vorgeschrittene. Einschreibungen allabendlich .zwischen . 7 und S Uhr im Sekretariat. Für vorzügliche Pädagogen ist gesorgt. Zionistische Sektion Prater, I!.. Jiuigstraflc 8. Heute, halb 8 Uhr abends, Chumasch-Vortrug. Zugänglich auch für. Nichtmitgliedcr. Moadon Iwrl, II., Kl. Mohrengassc 3 (Volksbibtiothek „Zion"). Samsfag, den 24. November, halb ü Uhr abends, Vortrag ür. Cll. Tartr kower Uber „Zichronoth Mord'chai Ben-tlilel Hakohcn". Vorher AuV schiißwahlcn. Gäste willkommen. Zionistische Jugendorganisation BrlKitfcnaii. XX.. JilgerstraBc 30. Samstag, den 24. d., halb 8 Uhr abends. Heimabend. Sonntag, den 25. d. Gang zum Grabe unseres Alfred Laiiber; Treffpunkt halb 2 Ubr nachmittags vor der Zcremonicnhallc (3. Tor); um 5 Uhr nachmittags im Heime Truuerandacht. Alle, die den teuren Verblichenen kannten, werden eingeladen. — Wir beginnen demnächst mit unseren Hebräiscbkurson für Anfänger und Vorgeschrittene; Einschreibungen allabendlich zwischen 7 und 0 Uhr abends. Mensa acadcmlca judalco. Samstag, den 24. d. M.. 4 Uhr nachmittags, im Lokale. IX., Zimmermantisplatz 8, Versammlung, .zu der alle Studentinnen und Studenten höfl. eingeladen werden. Tagesordnung: M e n s a a n ge I c ge n h e i t e n. .Mit Rücksicht auf die Wichtigkeit der zu behandelnden Fragen Ist es Pflicht jedes Jüdischen Studenten, zur Versammlung "zu kommen. Verband zionistischer Mittelschüler. Bisher wurden folgende Kurse errichtet: t. H e b r fi i s c Ii I Dienstag und Donnerstag, dreiviertel 6 bis viertel S Uhr, Leiter Prof. Dr. Kupfer. 2. Hebräisch II Dienstag und Donnerstag viertel 8 bis viertel 9 Uhr, Leiter Prof. M. Chartiner, 3. H o b r .1 i s c h III Dlonslag und Donnerstag viertel 9 bis viertel 10, Leiter Prof, M.. Chartiner (Litcraturkurs). 4. Jüd. Geschichte. Prof. Dr. Kupfer. 5. Zionistisches Seminar: Vorträge jeden Montag halb 7 Uhr. Dio beiden ersten Vorträge am 1°. und 26. d. hält Dr. Tariakower über Pinskcrs „Autoctnanzipation". Samstag, den, 24. d. um 7 Uhr abends spricht Frau Dr. M. Hoff mann im Festsaa! des Jüd. Zentrums. Wien, II., Untere AngprtenstraBc 35, über das Thema ..Der Stand unserer Arbeit in Palästina". „Loso- und Redchallc Jüdischer Hochscliiiler". Wien, IX., Ttirkenstraße 9, Samstag, 24. d. M., pünktlich um 8 Uhr abends, spricht . A. H. Dr. Karl Jcllinck Uber „Geschichte der Halle". Verein zionistischer Hochschülor „Theodor Horzl". Samstag, den 24. November, 8 Uhr abends, im Heiiri. IX., Glascrgassc 4, Vortrag des Herrn Dr. Pellcr „Sanitäre Verhältnisse in Palästina". Akademische Gäste, willkommen. Ralimonverband der zionistischen Mlttelschulvcrblndungen uni Vereine Oesterreichs. Dienstag, den ZI. d* M., .um T Uhr abends, Vollversammlung iu der Jüdischen Lese- und:Redchallc (IX., Türkenstraßq 9). Korporatives Erscheinen'Pflicht! . Pladflnderhund „Zir.cnu". Dienstag, den II. Dezember 1928, findet im Theatersaalc des Hotol Post, I.. Fleischmarkt 24, eine große Chanukahfeier statt, bei der Mitglieder unseres Bundes'mit Musik, Rezitation und Theateraufführungen ihren Eltern und Freunden einen schönen Chan.ukahabend bereiten wotlon. Veroln für Jüdische Geschichte und Literatur. Montag, den 2 6. November 1928, halb 8 Uhr..abends, im Klubsaal der „Hakoali", Wien.'I., \VfppIingcrsträße 24-26* (Caid Altes Rathaus, Eingang durchs Haustor), Vortrag von Dr. Adolf Kapralik: „Prinzipien und Ausstrahlungen". Eintritt frei., Gäste willkommen. Predigten In, den Israelitischen Gemeindetompein. Heute, bei dem um 4 Uhr 10 Minuten beginnenden Abendgottesdienst Predigten, und zwar: 1... Seitenstettengasse;4 (Rabbiner: Dr. .Max GronwaU);; XV.',-Turnergassc 23 (Rabbiner Dr. I. Taglicht); XVI., Hubergasse 8 (Rabbiner Dr. J. M. Bach). Samstag irii: Gemeindetempel XVHL, SchoPBnhauerstraDe Nr. 39 .(Rabbiner Dr.. D. Feuclitwang) beim Motgengoftesdienst- (Besinn 8 Uhr 30 Minuten exegetischer Vortrag. . — Samstag, 3 Uhr nachmittags, Jugendgottesdienst in den Gemeinde- und 'Bezirkssynagögen. GUSTI uno SIGMUND STUPt=> zeigen a'len Veiwandten, Freunden und Bekannton die Gaburt oinos Knaben an, den wir nach'seinem ünvergeesliohen Gioea-' water . a^yi iv« benennen. Sein Rufname lautet Robert üdisdie Sport« und iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiTiirnbewcgimö DieFolgeiide^ Professionalismus Gummiknüttel bei Fußballspielen. Wir haben die Hakoalh e n"t sch i e <1 e n gewarnt, den Kampf in der zweiten, Professionalliga u-rn die Er,stklassigkeit wieder aufzunehmen. -Die letzten Vorfälle -bei dien Hakoah-Matohes haben bewiesen, wie Recht wir-mit unserer Warnureg hatten. Es vergeht fast kein Soiintag ohne Ausschreitungen. Die Gegner des jüdischen Vereines versuchen ihr manigelihaftes Können durch derbes Spiel zu-ersetzen, wodurch die Hakaali-Spieler stark gefährdet werden. Weiters gibt es unter den Haikoah-Anhängern derart fanatische Zuschauer, daß sie um jeden Preis den Sieg i'bres Klubs. erzwingen wollen. Beide TeMe tragen daran die Schuld, wenn die Sportplätze in Schlachtfelder umgewandelt werden/ Was sich beim letzten Meisterschaftsspäer H aik o a h gegen A11 m a n n s d d r f abgespielt :hat, ' spottet jeder Beschr&i'bung. Bs ist traurig genug, daß sich Juden, fln-den, die für'solche ^Prügeleien, die auf der Sohmelz oder im Prater jeden Sonn'tag kostenlos zu sehen sind, Geld bergeben und Zeit verschwenden, statt, sich für die dringenden Fragen der Judenheit. zu. interessieren. Der Kampf gegen Altnuruisdorf endete 3:2 f # V Ha fco ab. Beim Match besehimi>ften die Spieler AUmaruisdorf die Hakoan-Anhänger Saujuden und Jud«nb^gage. Der Platz wurde sofort gestürmt und es kam zn w<üsten Rauf szenen. Wachleute sc brüten »iaiLßi