Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 2 (1928)
- Issue
- Heft 59 (2.11.1928)
- Date
- 1928-11-02
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2711613-2711630-2711674--0785-2713953- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Stile $ 3I£ NEÜE WELT Nr. m »♦♦♦«♦♦»♦M«MMM»»M<MM««MI IHM.......♦< Gelbands Klassenlose "TS?i ^my2sie.~ V4S».- %$4.-~ Gesinnungsgenossen, kauft bei Gelband, XX. Karl MeissUtr. 3 Bestellung mittels Postkarte oder Telephon A-II-4-32 X »»♦»♦»»♦♦* .schesten „Jedermann" bevölkernd, verstand er es, sich den aktuellen Bedürfnissen Amerikas — der jüdische Bankier iKahn mag ihm nicht hindernd im Weg gestanden haben — anzupassen. In New York, wo zwei Millionen Juden wohnen, deren kulturelles Wirken und Wollen nicht zu umgehen ist, vergaß er an die Mirakel seiner jüngsten Vergangenheit, mit der Rechten den Weihrauchkesscl, mit der Linken den Lulew schüttelnd, und deklarierte sich als Jude. Er hatte erfahren, daß heuer viel jüdisch getragen wird. Eine sonderbare Idee hatte der amerikanische Sportmanager V a n d c r w e g lt e, ein waschechter Arier von den „Giants". Als er merkte, daß der Fußballsport an Interesse verliere, beschloß er, um der Krise zu trotzen, eine •Eußballattraktionen zu schaffen: nämlich die Bildung ,einer rein jüdischen Mannschaft unter dem so populären Titel „Hakoa.h". Der jüdische Schlachtruf also soll dem vernachlässigten Sport auf die Beine helfen — im 100 Millionen-Amerika! Karl Kraus beschimpft Korr als Juden und Kerr hat auf seiner nordafrikanischen Reise nichts Dringenderes zu tun, als die algerischen Juden aufzusuchen und bei ihnen philologische Studien (Jiddisch-hebräisch!) zu machen. Er versteht zwar nichts davon, er weiß aber, daß auch Berlin jüdisch trägt, nun also! T Auch Paris muß au die neue Mode glauben. Drei jiddische Theater spielen dort, Garküchen, ihren rituell beglaubigten "Charakter auf großen Schildern verkündend, jiddische Schulen, Zeitungen, Ghcttogasseu entstehen und in:den Salons ist „Ic juiP das „objet tres interessant"! Der Bischof von _ Paris beschäftigt sich mit Palästina fragen, im Pro-Paläsiinakomitcc sitzen die großen Köpfe Frankreichs und. JudcnrOman'c sind so billig zu haben wie Antise'niitenexzesse in Ungarn. Ja, man muß von Juden sprechen, selbst wenn man sie vorher erschlagen müßte! Man trägt heuer viel Jüdisches. Thomas Man n hat seinen Zauberberg verlassen, um in das Land unserer Väter hinabzusteigen, wo er die Bekanntschaft mit „Josef und seinen Brüdern" machte. Berlin zieht vor der neuen Mode den Hut, Ungars „Roter General" ist ein 'Judengeneral, das. Moskauer Jüdische Akademische Theater zelebriert I;'L. Perez, es gibt dort einen „Kreis der Freunde d e r H a b i m a lt.",- dem sogar" Oberländesgerichtsrätc angehören, und Richard Beer-Hof mann, wird dort seihe jüngste Spätgeburt, den „Jungen David" vorlesen. : Für: die Assimilanteri besteht die Gefahr, daß . sie sich an die werden assimilieren müssen, welche, die neue. Mode jüdisch kreiert haben. Wie soll das — fast , hätte ich nebbich"gesagt — enden? '.. ' ' ■ :' 2- - " Wer weint um 'WassermannV In der jüdischen Welt gibt es welche, die Wasser.- mann wegen seiner Haltung dem Judentum gegenüber gram sind und sogar auf wissenschaftlicher Basis diesbezüglich mit ihm polemisieren, seine dichterische. Größe aber als Axiom ansehen. Judentum — na, da kann man nicht ganz mit; ihm gehen, aber Dichtcrtum? Das sagen die jüdischen Literaten, die dem deutschen Volk seinen Geschmack Vorschreiben wollen. Der ernste Arier WolFgang von^ E i n s i c d e 1 denkt anders. Er schreibt über Jakob Wassermanns „Fall Mauritius" im Oktoberheft der „Schönen Literatur": „Wir kennen die Manier, durch äußerlichste Mittel Atmosphäre zu schaffen, Gummifiguren zur Ueberlebensgröße aufzublasen... Die Wassermannschcn Bücher;''sind nicht Dichtungen, sondern Konstruktionen. Nicht Abbilder der Wirklichkeit, sondern Verzerrungen. Der „Fall Mauritius" ist ein Roman; wie er heute kaum mehr erträglich ist... Ein Tendenzbuch ohne geistige Tiefe und Wirkungskraft, ein Stoß ins Leere." Also auch in seiner ureigensten Domäne,' in der Dichtung aiicht echt? Auch in der Dichtung, wie Einsiedel es formuliert, etwas Ueberhitztes, künstlich Aufgeschwelltes? Wo" dann echt überhaupt? Der Stoß ins. Leere gilt auch für sein« kulturpolitischen Bekenntnisse und Erkenntnisse, die ein von seinem schriftstellerischen Namen fasziniertes« Publikum glaubte ernst nehmen zu müssen. Man.trägt;heuer zwar viel jüdisch-, aber es. paßt nicht jeder Figur.; , ... ' 3. ■■■''.■'.. Simsüii, Saiten und der Schmock. Simson ist der biblische Richter, Saiten kennt man und der Schmock hört auf den Namen Rudolf Jeremias Kreutz, bitte j e r c m i a s Kreutz. Vielleicht daß er von seinen;Taufuamen her das Recht bezieht, der Bibel eins unter die Nase zu reiben. Er feiert Satten als Tausendsassa. Saften, sagt er, gehört zu den Bildnern des öster- HOCHSCHULER erteilt Nachhilfestunden, event.l t / gegen ein möbliertes Kabinett S ztosdirijfeii Uriter „W an die Administration dieses Blattes i zioiiitt Iii! Illlllüllülll! Die Wahlen in den Vorstand der Kultusgemeinde* Aiiüordernng an die Zionistcn! 1. Wir wenden uns an aHc GcsinnuiiKs.gciios.seu mit dem .Ersuchen, im Lauic der nächsten acht Tage die Wählerlisten, die tu s ä m t i i c h e n S c k •( i o n s h c i m e u sowie im Zontrailbüro, 1., Kärntnerstraßc 28. crtli<e«en, ■durchsehen zu wollen, um sich die Namen ihrer Freunde und Bekannten für Propagandazwecke herauszuschreiben. Ks handelt sich um eine wesentliche Förderunjr unserer Propagrandaarheit und das ZcntralwahlkomUee gibt der Hoffnung Ausdruck, daß sämtliche Gesinnungsgenossen dieser Auffordern ns Fo'l«e leisten werden. 2. Ferner fordern wir alle GesinnmiKSKenössen auf, sich in 'ihren Bezirken sofort zur Mitarbeit für die Wahl zu nie-kiort. — has Zfonistisjhe Zentrahvahtaouri'tce für die Kultus wähl 192S. Zionismen! Im 'bevorstehenden Kultus waMkampi gilt es, die AnzaM unserer Mandate zu vergrößern, um unseretn Programme U3ch Verwirklichuns der jüdischen; Volks- .ireniciinde zum Siege zu verhelfen. Au Euch, Zionistcn, ergeht nun der Ruf, sich dem Zcntradwahlkomitcc zw Mitarbeit zair Vcriüguiig zu stellen. Der eteenHichc Erfolg unserer Wahlkampagne hangt vor allem davon a'b, ob wir in der Lage sein werden, eine entsprechend großzügige Wa'hlpropaganda durchzuführen. Zu diesem Zwecke ist es notwendig, den Wahlfonds zu stärken. .- Es crgclvt daher an alle Zionfeteu die Auiforderümg, ihre persönliche Pflicht dem Wahlfonds gegenüber zu erfüllen und in ihren Bekanntenkreisen für den WatoMonds zu sammeln. Das Zcutralwahlkomitee fordert Euch auf, eine energische Sammelaktion diurchzti'führen. Die gesaturrtcKeTi Beträge sind sofort an das Zcntrahvahlbüro, I., Kärntncrstraße 28, abzuführen. Wir hoffen, daß alle organisierten Zionisten unserem Rufe Folge leisten und alles tun werden, um dem Wahlfonds größere Betrüge zuzuführen. Das Zen tra I walvl-kornitec. Versamtnlungskalender des Zionistischen Zentralwahlkomitees. Samstag den 3. November 1928; 2. Bezirk: Vcrsamm- ■lung sämtlicher Zionisten der Leopoldstadt, zwecks Sich- Mi-ug der Kul't'Uswählcrüsten. Säimiiliche SprengeKeitcr werden ersucht, die Wählerlisten miteuibfingen. 8 Uhr abends. U... Zirkusgasse 33. — 20. Bezirk: Sektionsh'etm. XX., Jäigerstraße 30, 8 Uhr aibcnds, W ä h I e r v c r s a rn m l u n g.. Redner : Dir. Josei B o k s e n b a u m, Dr. J. H. K ö r ive r, Prof. M. Ra.th. '-:'.. Montag den 5. November 1928. F r ä u e n v e rsa ni-m Jung, 7 Uhr abends. Kvitbheim der Hakpa'h, I., Wmpliugerstraße 24-26, Eingang durch des Gasthaus. .Referenten: Dr. Desideir F r i e dm a n n, Dr. Jose« Löwe nh e r z. ■ . - ■ '; Donnerstag den 8. November 1928. 8. Bezink, S Uhr abends,. W ä h I e r v e r s airn m I uii g im Heim, .VW.,. Bcnncplä'te 1. Redner:' ür. Dcsidet F r i e d m a uti, Dr. J. H. Körner. Das Programm des Misrachi. Der Misrachi stellt für die Neuwahlen in den Vorstand der 'Kultus-gemeinde die. folgenden Leitsätze auf: Die Wiener Kultusgemeinde muß in ihrer Führung und in ' allen ihren der Gesamtheit der Wiener. Juden dienenden Institutionen auf der Basis des w ahr eil Iiis t or i s ch en ijud c n tum s. und .des ü b e r 1 i e f q r-t e n Th.orage.s.elzcs stehen. Die Wiener. Judeiigemeuide. ■niuß ve i n Ii e i 11 i c h bleiben, um jederzeit mit 'dem ' Gewichte der 'zusammengefaßten, ganzen Wiener Jüdemheit f für gefährdete jüdische Interessen überall eintreten und darauf achten zu können, daß die den Juden staatsgrtmdgcsetdich zustehenden Rechte nicht geschmälert werden. Die iüdische Gemeinde hat die Pflicht, für die Errichtung und Erhaltung aller durch die religiösen Erfordernisse bedingten Einrichtungen und dafür zu sorgen, dali deren Inanspruchnahme allen G e in c -i n d c ni i t g l i e-: dem, auch denen strengst religiöser Richtung und Lebensweise, durch entsprechende. fhoramäßig.e Führung aller dieser Institutionen ohue jedwede Skrupel ermöglicht werde. Die in Wien exitiereuden Bcthausvcreiii c, Bäte M i d r a s c Ii, Talmud T'horas und ähnliohe Institutionen bilden einen integrierenden Faktor zur Erbaltung und Entfaltung des wahren jüdischen Lebens und müssen daher von der Kultusgemeinde entsprechend gewertet, gefördert unc a u c h ni a t e r i e 11 u n t e r s t ii t z t w e r d c n. Pflicht der Kultusgemeinde ist es, ganz besonderes Augenmerk der Er zi chu n g der jüdischen Jugend und der erforderlichen Aus- und Umgestaltung des ganz unzulänglichen Religionsunterrichtes zu widmen. Nur durch ein e i g en e s I wirklich jüdischeste h u.!- werk und durch eine methodische jüdische Erziehung kann dem bedrohlich anwachsenden Abfall vom Judentum gesteuert werden. Demgegenüber ist es auch Pflicht der Kultusgemeinde, den J c s c h i vv o t b, T a \ in u d - T h oras und sonstigen' jüdischen Unterrichtsanstaltcn die w e i t e s t g c ih c n d c F ö r d c r u n g und finanzielle Unterstützung zuzuwenden. Die soziale Fürsorge der Judengeiiieiude muß, in großzügiger und zweckentsprechender Weise ausgebaut, und so gestaltet werden, daß sie allen notleidenden Schichten der Wiener Judenheit zum Segen wird. Sie soll sich nicht auf Aknoscngeben und Unterstützung von Kranken und Siechen allein beschränken, sondern soll auch eine g r o ß z ü g i g e v r o d u k t i v e Fürsorge In sich einschließen. Die Tätigkeit der Kultusgoiuciudc und ihr Interesse für alle jüdischen Fragen soll dazu führen, daß die indolenten Mitglieder dieser großen Judengemeindc für die Gemeinde und ihre Institutionen Interesse bekommen. Alle in Wien lebenden Juden sollen o h n e Rücksicht auf ihr Herkunftsland und auf ihre Steuer- 1 c i s t u h g das W a h 1 r c c h t zur Kultusgemeinde ihabcti und in allen ihren Beziehungen zur Kultusgemeinde als g 1 e i c h w e r t i g e und g 1 e i c h g e s c h ä t z t e M i tg I i e d e r dieser,; Gemeinde b c t r a c<h t e t und b c h u tid e 11 werden. . Selbstverständlich hat die Wiener' Kultusgemeinde die Pflicht/ das iP-a 1 ä s t i n a - A u f b a u v/ c r k mit allen Kräften zufördern und zu unterstützen, damit aus Palästina das auf der. Thorabasis fußende, geistige, wirtschaftliche, soziale und politische jüdische Zentrum werde, dessen wohltätige Wirkungen die -geistige und materielle Lage aller Juden-der , Diaspora günstig ^beeinflussen und dami: dem Heile der 'gesamten Menschheit dienen wurden. Die Wiener Kultusgemeinde muß gleich den meisten Großgemeinden der Weil aus -ihrer Lethargie erwachen und. dahin streben, daß in dieser Gemeinde ein,'rege pulsierendes, echt jüdisches Leben, einsetze und der jüdische Nachwuchs gesichert werde. i; WählerversaimnJungskalendarium der „Religiöse Liste Misrachi". . S a ni s t ag-den 3. November, abends, halb 8 -Uhr im Bethaus „An-sche Eines", X., Favoritenstraße 106. Sonntag den 4. November, abends 5 Uhr, im Bethtfus „A h a \v a t. A c h i m", VI., MiHengasse 43; iBerbaiis „Attische-Dath wäzedek", XX., Trautiifels'gasse '3; Bernaus Prater WohitätigkeiitS'verein, II., Stuwerstraße -46. Eins muss jedem sein bekannt, ■ ■ . IBarbÄSOl-Rasiercreme wird-s genannt. ÜBERALL ERHÄLTLICH. wtwwm wiMium^w»'" '»»»^»»^p reiebischen Antlitzes — die M e 11 e r n i c h! Der Weid- ' v »T" mann Saiten hat ein Geschöpf gezeichnet, das ihm -auf seinen;-zahlreichen Pirschgängen begegnet ist — Bamb.U! Saiten beweist die Unerhörteste Einfühlung in die Wiegerizoit des Judentums — Simson f Die Metternich, Bajibi, Simson, welch einzigartiges Trifolium! " : •Jeremias Kreutz ist mit der Bibel nicht zufrieden. Oas ist-keine Literatur, trotz der vielen Auflagen, welche die Bibel erlebt hat. Aber eine gute Besprechung, etwa in einem Feuilleton? Keine Spur. „Die biblische Episode, deren seelische Dürre und niedrige, berechnende Grausamkeit abstoßend wirken, hat Saiten willkürlich umgeformt." So schreibt R. J. Kreutz über Saltens Roman „Simson"- Wie denn nicht? „Undenkbar", so läßt sich Kreut/, weiter vernehmen,, „daß ein Weib (Dalila) von solchen^, Üebermann geliebt,, zu Verrat überhaupt fähig wäre.:—. upd, dies ist Dalila der Heiligen Schrift nach." Eine:; Schweinerei, ohne jede Psychoanalyse! Da muß erst d& Salteti kommen. Muß „aus der; Rohform des Mythos einje epische DiciiWng formen", muß „die Ueberlicferung, auij' Urtagen zu gefälligerer, menschlicher Gültigkeit verbessern..**, - Der Jeremias ist ein Prachtbursche. Ef 'gibt uns ein Rezept für die Umformung der rohen, seelisch dürren, grausam abstoßenden Bibel, er gibt uns aber atich das| Musterbeispiel des bereits benützten Rezepts. * Pie Bibel ist zwar jüdisch, das wird auch unser gul;er Jere» mias nicht leugnen, aber das Jüdisch, das man:jiier zur Herbstsaisoii trägt, ist anders. Gefälliger, liebenswürdiger!, dem österreichischen Antlitz verwandter. Der Ttfuf^spH sich da auskennen. -Mein lieber Jeremias Kreuts, es is> hält etfi Kreuz! ';"' q.' r^ ' Das der Tschechoslowakei Eine Proklansadon des Obersten Maies der jüdische« Gemeinden. Die Judenheit der Tschechoslowakei beging die Feier des 10jährigen Bestandes der Republik durch verschiedene Festakte und Kundgebungen. Der Oberste Rai; des Verbandes der jüdischen Kultuegemeinden Böhmens» Mährens und Schlesiens hat ein Manifest erlassen, in dem) es ii, a. heißt: * " „Der Oberste Rat benützt gerne die Gelegenheit, um auf die gerechte Haltung der Republik und ihrer Regierung der Judenschaft gegenüber hinzuweisen undf .daran td!ie Hoffnung zu knüpfen, dafJ im Verhältnis des;, Staates zu uns fortschreitend die Würdigung des hohen kulturellen Wertes der Judenschaft, ihrer Ziele und Aufgaben Platz greifen wird. Um diesen geschichtlichen Gedenktag auch für die Zukunft, zu einem fftr dje )udeh"S schaff denkwürdigen 'zu gestalten, .beschließt die Prgtih diälkonferenz des Obersten Rates, die, geplante ts c heV c h i s c h e U e b e rs ei z u u g der T ho r a als Jubiläums^, werk herauszugeben. Der Oberste Rat hat sich an die ihm angegliederten Kultusgemeiuden mit der Forderung!! gewendet, diesen Tag durch festliche Kundgebungen, haupK sächlich aber d u r;C Ii A k t e d e r W o.h 11 ä t i g k e i t u n dl Nächstenliebe zu begehen. Unsere besten, herznlichsteu Glückwünsche begleiten die Republik auf ihrejinl Wege. durch die Geschichte." Die jüdische Gemeinde von Qroß-Pra^' hielt eine Festsitzung ab, su der Vertreter sämtlicher StaatsunjÜ Stadtbehörden erschienen waren. Der Jüdische National, STUDENT erteilt Nachhilfestunden, event. ■ gegen ein möbliertes Kabinett I Zuschriften au die, Administration des Blattes wmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmkmmmmmmm