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Die neue Welt · 1928-09-14 · Heft 52 (14.9.1928) · page 11

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Journal
Die neue Welt
Volume
2 (1928)
Issue
Heft 52 (14.9.1928)
Date
1928-09-14
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Nr. 52 DIE NEUE WELT Seite H Stellungnahme in diesem Für und Wider der Meinungen öffentlich zu begründen. Ich unterschreibe alle Argumente, die „für. den Amateurismus im jüdischen. Sport'' ins Trefifen geführt werden. Ich würde es, wie jeder ehrliche Zionist, freudig begrüßen, wenn es tatsächlich möglich wäre, auch im Fußbalibetrieb der Hakoah eine ausreichende und tüchtige ..Amateurmannschaft" auf die Beine zu bringen, die Tausende von jüdischen Anhängern für die „jüdische Sportbewegung" interessieren und begeistern 'könnte. Aiber ich muß es verurteilen, daß die Gegner des „Professionalismus" gegen dessen Anhänger wie gegen „den Erbfeind der national-jüdischen Sache" vorgehen, jede Objektivität vermissen lassen und von der Logik der unabäidnerlichen Tatsachen unberührt bleiben. Es wird immer wieder festgestellt, daß „die jüdische Oerfentlichkeit dein jüdischen Amateursport gar kein Interesse entgegenbringe und selbst die Sportsektion des Zionistischen Landeskomitee ihre Pflicht, den judischen Amateursport zu unterstützen, vollkommen vernachlässige", und trotzdem vermeint man, daß „den Darbietungen der jüdischen Amateur-Fußballer bald 2000 bis 3000 Zuschauer" folgen werden. Diesen schönen Wunschträumeh widerspricht leider diie kraß entgegengesetzte Wirklichkeit. Es war nateno t wendige Entwiokiluitg, dajß iclüc Haikoah gleich allen anderen erstklassigen Fußbailvereinen sich offen zum Professionalismus bekennen mußte. Es ist Tatsache, daß das „finanzielle, sportliche und moralische Versagen" nicht nur auf schwerwiegende Fehler der Vcreinsleitung, sondern vor allem idarauf zurückzuführen ist, daß die Spieler nach und nach in ihrer Treue und Anhänglichkeit zur „jüdischen Hakoah" bedenklich nachließen, ohne Elan und Aufopferung „arbeiteten", trotzdem aber immer größere Geldopfer erzwangen und schließlich ' bedenkenlos zu den meiistbietenden nichtjüdischen Berufsspielcrviereinen abwanderten. Dieses Verhalten der Spieler' bewirkte den rapiden Abfall der Hakoah-Anhänger und damit letzten Emdes das „finanzielle, sportliche und moralische Defizit"! Daß dieses Diefizlt ein vollständiges und endgültiges werden würde und müßte, wenn die Hakoah Mm „Amateursport rüokikehren" würde, ist für jeden iklar, der die Dinge so sieht, wie sie eben sind. Die letzten Hakoah-Spiele, d. h. die ersten in der zweiten Profi-Liga, haben klar (gezeigt, daß die gegenwärtige „Profi-Mannschaft" auf dem besten Wege ist, jene Glanzleistungen zu vollbringen, die s ein e r ze i t, a I s es zum ersteh Male galt, die Erstiklassiigkeit zu erringen, Freund und Fieind begeisterten und der .„jüdischen Sportbewegung" das sogenannte „zionistische Hinterland", die zra.h Jr e i ch en Gönner und tatkräftigen Förderer, gewannen. Freunde und Förderer des jüdischen Amateursports bi dem Maße, als man iihrer bedarf, gibt es leider nicht. Mit dieser bedauerlichen Tatsache muß man aber rechnen, wenn man sich nicht gründlich verrechnen und die „jüdische Sportbewegung" in Schönheit sterben lassen will. Es ist bei der nun einmal gegebenen Sachlage eine srefährlu'che Utopie, zu glauben und glauben machen zu wollen, daß eine Renaissance der jüdischen! Sportbewegung Haid eine Stärkung der „national-jüdischen Sache** nur' durch eine Rückkehr der .HakoannFußballer zum Amateoirismus; zu erzielen sei. Man muß das jüdische Gefühl der Freunde des jüdischen Sports dort aufsuchen, wo es zu fänden ist, bei den Kampfspielen der Bcrufsspielermann- •sefhäft, dort muß man es wecken, stänken und der jüdischnationailen Sache gewinnen. Der Präsident des Sportklubs Haikpah, Herr Doktor Löhner-Beda, und mit ihm viele „verdiente Zionismen ürid ehrliche Förderer der national-jüdischen Sache" haben ifere Ansicht in djeser für die jüdische Sportbewegung so wichtigen -Frage einer grundlegenden Revision unterziehen müssen und haben notgedrungen ein der Sache dienliches „Kompromiß" geschlossen. Ich und mit mir eine ganze Reihe bewährter Zionisten im Vorstamd des Fußballklubs Hakoah, sehen an der „Professionalmannscliaft" mir das geeignetste Mittel zu dem Zwecke, für die „jüdische Sportbewegung" wirksame und großzügige Werbearbeit zu leisten. Die vielen Tausende „Haikoah-Anhänger", deren Zahl — wie die Besucherziffer der letzten Hakoah-Spiele beweist — in stetem Anwachsen ist, sind zum großen Teile durch ihre herzliche Anteilnahme an dem Geschick der Hakoah zu „b e w u ß t e n Juden" geworden, die mit der jüdisch-nationalen Idee sympathisieren und sich mit dem zionistischen Gedanken und seinen praktischen Zielen immer mehr vertraut machen. Der enorme Wert dieser „Propaganda der Tat" für dic Erziehung der breiten jüdischen Massen'zum „Zion-ismn s" k a n n. d a h e r nicht hoch genug eingeschätzt w e r d e n. Es wäre daher sicherlich zweckdienlicher und dem „Geiste der jüdisch-nationalen Idee" mehr entsprechend, wenn die Herren Gegner des '„jüdischen Berufsspielertum-s" ihre Zeit, ihre Mühe und ihren Einfluß für die „bisher voll-' kommen vernachlässigte zionistische und jüdisch-kuitureNe Arbeit innerhalb der Hakoah" einsetzen würden. Max S c h i f f mann. Ein überlegener Sieg. Hakoah: Oppenheim; Gold, Scheuer; Fried, Stroß, Pollak; Schweinburg, Heß, Neufeld, Mausner, Katz. Bewegung XX: Qreger; Fudja, Maier; Wimmer, Patzelt, Dawisch; Kawan, Hanschk, Novotny, Cziewönski, Reisiinjer. Die Hakoah gewann am letzten Sonntag nicht leicht. Sie mußte sich ganz gehörig anstrengen, bis der erste Treffet; erzielt war, dann aber ging die Sache ver hältnismäßig leicht. Das Spiel wurde ziemlich derb geführt, wobeizwei Spieler Bewegung XX, die weder auf die eigenen noch auf fremde Knochen Rücksicht nahmen, dürch: eigene Schuld ernstlich verletzt wurden. Der Schiedsj Sensation! Sensation! i Einzig in ihrer Att ist die . I Papiersäeke-Reklame H der Firma § E. LORENZ, VII., KARL SCHWEIGHOFERG. 4 | wtiothi Telephon B.38-6.70 IWIMW))^^ richter Z i e g I e r ließ viele Roheitsakte ganz ungesühnt, schloß aber dann den Hakoahner N e u f e 1 d und Fudja (Bewegung XX) wegen geringfügiger Vergehen aus. Bei Hakoah kam nur die Stürmerreihe ernstlich ins Oer fecht. Hier war Mausner der weitaus beste Mann; er schoß nicht weniger als vier Goals. Die übrigen, Stürmer zeigten geringes Schußvermögen. Das erste Goal schoß Mausner in der 37. Minute, zwei Minuten später brachte Neufeld durch einen Elfer den Stand auf 2:0. In der 4. Minute wurden Neufeld und Fudja ausgeschlossen, bei Bewegung XX gab es nur mehr acht Mann, da zwei Spieler verletzt waren. Die Reihenfolge der Treffer war: 8. Minute Matisner, 10. Minute Mausner (Elfer), 16. Minute Mausner, 37. Minute Eigengoal Patzelts, 38. Minute Heß. 5000 Zuschauer, Hakoah-Platz. Kadimah — W. B. C. Ostmark-Platz. 250 Zuschauer. Aufstellung: Miwizer; Großmann, Allina; Panzer, Adlerblum, Hauser; Hochwald, Selzer, Wächter, Slutzker, Kleiner. Schiedsrichter Abrai. Die junge Kadimah-Mannschaft konnte diesen Sonntag ihre Siegesserie fortsetzen. Der Verein* hat eine Mannschaft aufgestellt, die den jüdischen Sport ehrenvoll vertritt. Obzwar sie noch immer nicht komplett antreten kann, geht sie doch schon mit aller Kraft auf die Meisterschaft los. Diesmal machte sich sofort eine leichte Udberlegenheit der jüdischen Spieler bemerkbar, doch konnten sie diese ziffernmäßig nicht zum Ausdruck bringen. Erst der Ausschluß des Verteidigers Groß mann, der zwar ungerechtfertigt war, wirkte auf die Mannschaft stimulierend. Sofort nach Seitenwechsel konnte Kleiner einen Elfer zum ersten Treffer .verwerten. Von nun an kann der Gegner nicht über die Mittellinie hinaus. Die vereinzelten Angriffe konnte die sehr gut spielende Verteidigung und der in ausgezeichneter Form befindliche Mfinzer abwehren. Nach zahlreichen Stangenschüssen konnte erst in der 35. Minute Wächter das Skore erhöhen. Außer der ganzen Verteidigung wäre noch in der Half reihe Adlerblum, sowie im Sturm Wächter zu erwähnen. — Vorher spielt die Kadimah-Reserve gegen die erste Mannschaft des Slovan (Sektion 2) 2:2. Die Tore schössen Wasenberg und Frischler. . Der jüdische Sport in der Tschechoslowakei« Aus Prag wird uns geschrieben: In der Tschechoslowakei gibt es zahlreiche jüdische Sportvereine, die aber .größtenteils dem Jüdischen Sportverband nicht unterstehen. Schuld daran Jst der Jüdische Sportverband, der wenig leistet, obwohl es an Unterstützung in jeder Hinsicht •nicht manigel.ni würde...Das letzte jüdische Sportfest im vorigen Jahre in Pra« (bewies, daß sich die jüdische Sportbewegung gewaltig entwickeln-; könnte. Führend im jüdischen Sport der Tschechoslowakei ist MaJckabäa (Preßburig); Der Sjx>.r tMub Ma'kkabäa bedeutet seit langem schon einen Sammelpunkt der jüdischen Jugend der Stadt und der Slowakei überhaupt. In seinen zahlreichen Sektionen, ist er in der Lage, Massensport zu betreiben und dadurch dem jüdisch-nationalen Autfbaufiedanikan zu dienen. Die F u ß b a 11 s e k t i o n nimmt nach vierjähriger Pause an der Meisterschaft der ersten Klasse teil. Trotz empfindlicher Spielerverlustc könnte sich der jüdische Verein behaupten. Die übrigen. Sektionen der Makkabäa entwickeln sich vielversprechend. Die Turuaibteilun.g nimmt an Ausdehnung zu, die Tennisse'ktion ■ist in gutem Aufschwung begriffen und bat erst kürzlich die zu Gaste weilende Hakoah knapp besiegt. Die Leichtathletik stützt sich jetzt mehr auf jüngere Kräfte. Der tschechoslowakische Meister der Makkabaa Dr. Görög startet nicht mehr. Die Schwirnmsektion verfügt über gutes Material. Einen großen Erfolg hat der aufstrebende Verein in der Platzfrage aufzuweisen. Die Sportanlage der Makkabäa ist derzeit eine der schönsten und größten in Preßburg. Eine 400-Meter-Babn mit der Durchschnittslbrcite von 6,5 Meter, .mit 40 Zentimeter Schlacke belegt, sechs Tennisplätze, zwei .Fußballfelder, Leichtathletikanlagen, ein GeseWschaftsraum, zehn Kabinen, Duschapparatc usw., das alles ist mustergültig und sehenswert. Bei den Behörden der Regierung und der Stadt genießt M a k k a b ä a die größte F ö r d e r u n g. Erst vor kurzem hat die Stadtrepräsentanz dein jüdischen Verein 15.00 0 Kronen als Subvention bewilligt. Die seit Jahren im Amt befindliche Leitung der Makkabäa bietet die Gewähr, daß sich der Verein auch weiter in aufsteigender Linie bewegen wird. In Prag bestehen zwei jüdische Vereine, und zwar Hagibor und Hak o ab. Beide Klubs sind erbitterte Rivalen, wodurch dem jüdischen Sport viel Schaden zugefügt wird. Hagibor besitzt eine tüchtige Fußballmannschaft, die zahlreiche Kämpfe gegen spielstarke Vereine gewann. Führend in der Tschechoslowakei sind die Hagibor- Schwimmer. Große Erfolge weisen die Leichtatbieten des jüdischen Vereines auf. Die -Hockey-Elf ist in Prag unter den Spiizenklubs zu finden und gastierte auch mit Erfolg in Wien. Die Tennissektion vereinigt mehrere bekannte Spieler. Die Hakoah ist kein Allroundverein und beschränkt sich nur auf Fußball und Leichtathletik. Zu den ältesten jüdischen Klubs der Tschechoslowakei zählt Makkabi (Brünn). Die Futtballsektion, in der früher mehrere bekannte Spieler tütig waren, die größtenteils Scheinamatcure waren, nimmt derzeit einen untergeordneten Rang ein. Der Verein betreibt mit großem Erfolg Schwimmen, Tennis und Leichtathletik. In P r o ß n i t z gibt es de.n S. C M a k k a b i. Er macht in der letzten Zeit dadurch viel von sich reden, daß er bestrebt Ist, seine Fußballmannschaft durch Heranziehung auswärtiger Spieler zu verstärken. Vor einigen Wochen wurden die Hakoab-Spieler. RosenMd, Strauß und Kestler verpflichtet. Insgesamt ist in Proßnitz bereits ein halbes Dutzend ehemaliger Hi'.koah-Spielcr versammelt, die unter der Obhut des seinerzeitige)) „Internationalen" der Wiener Hertha, Fi s c h e r - L u s t i g, stehen. Neibst diesen Spieler-n wirkt auch Groß mann (früher Hasmönea) bei Makkabi mit. Gegen den Ausbau der Fußballmannschaft des Makkabä. der den Spieker» die wirtschaftete Exkiteoa durch Erste Spezial- •JkÄÄA| *8FB wetkstättefür tHQSSQI un<* I ISCllQ Salongarnituren und EinzeBmöbelstücke Ecke Halfterst* aBe 12 ADLER, VII. Apoilog. 18 die Versorgung vöii "bürgerlichen Stelhingen ermöglicht, wäre ja nichts einzuwenden. Makkabi hat aber einen Scheinamateurismus eingeführt, der die jüdische Sportbewegung nur diskreditieren kann. Von den bekannten jüdischen Klubs der Tschechoslowakei sind noch Hakoah und Makkabi (Mährisch-Ostrau), Hakoah (Kasohaii) und Hakoah (Olmütz) besonders zw erwähnen. _ Der Krakauer Makkabi Meister im Wasserball. Die Schwimmer des jüdischen Sportklubs Makkabi (Krakau) haben die Meisterschaft im polnischen Wasserbai! errungen. Palästina und der Weltsport. Am 15. September beginnt eine von einer Automobilspöf tgfuppe veranstaltete Autotour von Jerusalem nach Paris. — Eine Gruppe deutscher Studenten, die die bekanntesten Flüsse der Welt mit Faltbooten durchfährt, ist in Jerusalem eingetroffen. Die Gruppe will den Jordanlauf mit den Faltbooten zurücklegen, um sich dann zu gleichem Beginnen nach dem Euphrat zu begeben. 72e. sind cl&i ttkuut, den, ich swch&l „Ich brauche einen Menschen mit guten Sprachkenntnissen, denn mein Auslandsgeschäft wächst von Tag zu Tag. Ich bin überzeugt, Sie werden mich zufriedenstellen, denn Ihr Diplom zeigt mir, daß Sie gründliche Sprachkenntnisse besitzen." Wie würden Sie in einer solchen Situation abschneiden? WürdelhrBesuch dengleicben Erfolg haben? Bedenken Sie: von Monat zu Monat wächst in Handel und Industrie der Bedarf an sprachkundigenMitarbeitern tmd Sie werden in den kommenden Jahren öfter denn je nach Sprachkenntnissen gefragt werden. Schon heute bieten sich günstige Aussichten, gute Stellungen, besseres Einkommen durch Sprachkenntnisse zu erlangen. Lernen Sie daher jetzt eine fremde Sprache — es lohnt sichl Selbst bei einfacher Schulbildung wird es Ihnen leicht fallen, wenn Sie die ,« Methode Toussaint-Langenscheidt / zum Lehrmeister wählen. Sie lehrt in leichtfaßl. Weise jede fremde Sprache so gründlich, duß Sie sie wie der Ausländersprechen, lesen und schreiben; sie ist unterhaltend und interessant, denn der Lehrstoff ist der fremden Literatur entnommen, er schildert Handel und Wandel im fremden Land. AmSchluß desUnteirichtes können Sie sich einer Prüfung un terziehon. Das Diplom der MethodeToussaint- Langenscheidt erleichtert Ihnen den Nachweis Ihrer Kenntnisse. Überzeugen Sie sich selbst j° Ich von der Güte dieser Meersuche thode: Sie erhalten „•* 7 koslenl.u.unverbindl. / um /'u" eine Probelektion, / Sendung der AVonn Sie d. neben- / in der „Neuen steh.Abschn.au8- •*,uoit- „«r.»»,«*« erpf als Drucks. / VVe,t a"8ebote- „•* nun Probelektjon d. and. Verlag .** schicken. •-•*••••■••*••••••'••"" Tun Sie •* Sprache, kostenlos, porto- 68 aber fi*« u"d uovorbindlfch. heute ,•* . noch!/ Nam*'----------•--...... Beruft. Lansensdieidtsdie Verlagsbuchhandlung / (Prüf. G. lanaenjditidt) 0.m.b.H., Berlin-ScMniiberg ' Ort u. Str.. •exrsuamuKtMtm <1 Das erste Fußballspiel einer jüdischen Mannschaft in Italien. Raiten ist .das einzige Land Europas, wo noch nie eine jüdische PußbaUmannscIiaft .gastierte. In Abbazia, wo &idh zaiblreiohe jüdische Sportsleute während des Sommers aufhallten, 'hat sich eUie jüdische Mannschaft gebildet, die veingairtgenen Sonntag das erste Match gegen den F. C Abbazia austrug. Im jüdischen Team waren einige bekannte Spieler, so z. B. N a t h a n (Kadimah-Wien), Specht (iMakkaibi-Agram) wnd R u <b i n stein (iHakoaih-Berlin) tätig. Außerdem wirkten die Funktionäre Milan Freibe rger (Präsident der Grazer Hakoa-h) und Emaniie! Fisctis (Verbandskapitän des jüdischen Sportverbandes Oesterreichs) mit. Vor dem Match wurde die jüdische Elf von Dr. B a x a, Direktor der ICurkommissibn, herzlichst begrüßt. Dem Spiele wohnten größtenteils jüdische Zuschauer bei. Die jüdische Mannschaft waT ihrem Gegner technisch stark überlegen und siegte 6:3. Der beste Mann war Nathan, der drei schöne Treffer erzielte. Die weiteren Tore schössen Fdscus, Sipser u.nd Rubinstein. Q(5S5ä9G*§^G*Sl3<o$S^S Malerarbeiten! gut billig und dauerhaft nur durch Hermann Bauimgarfien, Zimmermaler, Wien, XX. Karl Meisslstr. « as iseaft968S9@6Gsag<a^a^t: *

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