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Die neue Welt · 1928-02-10 · Heft 21 (10.2.1928) · page 8

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Journal
Die neue Welt
Volume
2 (1928)
Issue
Heft 21 (10.2.1928)
Date
1928-02-10
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 DIE NEUE WELT Nr. 21 Unschuldige unter Mordbeschuldigung verhaftet. In Janewe in der Nahe von Kowno wurden die Brüder Untcschaz, beide Führer des Turnvereines „Makkabi", unter dem Verdachte, den städtischen Nachtwächter ermordet au haben, verhaftet. Angeblich sollen sie den Mord aus Rache dafür begangen haben, daß der Nachtwächter einige Kommunisten der Polizei angezeigt hätte. In der Stadt ist die Empörung über die Verhaftung der beiden groß, da jedermann überzeugt ist, daß diese nichts mit dem Morde zu tun haben konnten und dem Kommunismus vollkommen fern standen. Auch ergibt sich aus der Voruntersuchung nicht der geringste Anhaltspunkt für eine Mitschuld der Brüder Unteschaiz. Die antisemitischen Agitatoren des Ortes, die auf die Behörden Einfluß haben, waren von Anfang an bemüht, den Mord an dem Nachtwächter als eine Takdes „jüdischen Kommunismus" hinzustellen. Ein jüdischer Lesesaal in Wien. in der Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler. Das jüdische Wien geht an vielen seiner Kulturgüter achtlos vorüber. Eine jener Institutionen, die unbedingt das »•ollste Interesse der jüdisch-orientierten Oeffentilichkoit verdient, is>t der von der „Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler" erhaltene Lesesaal. Obwohl bereits seit vielen Jahren bestehend, wird er fast nur von Studenten^ Journalisten oder Schriftstellern besucht. Es wäre am Interesse unserer Sache zu wünschen, daß auch die Zahl der Leser ans unseren anderen Volksweisen eine Steigerung erfahre. Der Lesesaal ist beheizt und enthält übe* 15 0 Tageszeitungen aller politischen Richtungen, sowie viele Zeitschriften wissenschaftlichen und belletristischen Inhaltes in fast allen Sprachen. Besonders stark vertreten sind die jiddische'und hebräische Presse. Der Lesesaal, . der sich im Hause IX. Bezirk, Türkenstraße 9, befindet, ist allgemein zugänglich und täglich (mit Ausnahme von Samstag und Freitag nach Sonnenuntergang) von 3 bis 8 Uhr (beziehungsweise halb 9 Uhr) geöffnet. Theater und Kunst. Konzert der Wiener Kantoren. Sonntag, (den 5. d. M. veranstaltete die Vereinigung Wiener Kantoren.im -PaamanitentempeJ unter Leitung des Cliordirigenten Semiirofsky ein synagogales Chor- und Sollistenäconaert. Dem zahlreich erschienenen Publikum wurde edelste Kunst in vollendeter Form geboten. Das jüdische Wien besitzt in dieser Vereinigung einen leider zu wenig (bekannten Schate, dessen sich eine andere Stadt nicht rühmen kann. Aber nicht nur dem jüdischen Kunstliebhaber vermag diese Vereinigung musikalisch hochgebildeter Mänrter etwas zu bieten. Sie würde auf jedes internationale Publikum begeisternd einwirken. II. hebräisches Konzert. Das am 19. Februar 1. J. im großen Konzerthaussaal stattfindende hebräische Konzert (Kompositionsabend Professor Artur Wolf) begegnet in allen Kreisen der jüdischen Gesellschaft lebhaftem Interesse. Dies um,so mehr, als das Reinerträgnis dieser Veranstaltung dem C h a j e s - W a 1 d und dem vom Oberrabbiner Chajes s. A. geschaffenen Kultur Institutionen zufällt. Eine Reihe von. Persönlichkeiten des jüdischen öffentlichen Lebens bilden das Ehrenkomitee dieser Veranstaltung, 24 hebräische Lieder bilden das Programm des Abends^ welches nebst einem starken gemischten Chor folgende Splosänger bestreiten werden: Grete Koller« G e v e r, Margarete S 1 e z a k, Rena Pfiffer-Lax, Oberkantor Gerson^ Marguli e s, Opernsänger Hans i>cnwestka, Orgel und Klavierbegleitung besorgt Professor Karl Lafite. Restliche Karten im Zionistische! Heim, IL, Zirkusgasse 33, Keren Kajemeth, I' Kärntner straße 28, Bücherstube Rath, II., Taborstraße 20 a, Buchhandlung Löwit, I., Rotenturmstraße 22, . Apollotheater. Das Fdbruarprogramm ist brillant. Altes, , gutes Variete, Spitzenleistungen in Gymnastik und Equilibristik, erstklassige Seiltänzer, Jongleure und Komiker. . Man . kommt aus dem Staunen «über die Möglich leiten ''körperlicherAusbildung nicht hinaus. Kein teuer bezahlter Schwindel mit bengalisch beleuchteten Fetzen und sonstigen Schneider-, Schuster- und Friseurprodukten, keime verblödeten Conferenciers.' Ehrliches Variete, ehrliche Arbeit! Jüdisches Museum in Wien. Montag, den 13. Februar um halb 7 Uhr abends findet die General versammiung der Gesellschaft zur (Erhaltung und Förderung des Jüdischen Museums statt. Ort: Festsaail der B. B., IX. Universitätsstraße 4. Vorher Trauerkundgebung für den verstorbenen Kurator Oberrabbiner Prof. Chajes Anschließend Vortrag des Herrn Rabbiners Dr. Feuchtwang über das »Buch Hiob". Gäste willkommen. Jüdisches Küristlerkabarett, Wien, II., PraterstraOe 60. Freitag .Samstag und Sonptag: „Dus Freiliche Jüdele", Operette in drei Akten von' B. Tomascherski. mit Frau Regina Gilbert a. G. Montag: „Die Stiefmame", Lebensbild mit Gesang und Tanz in drei 'Akten von Kaiinanowitz, unter Mitwirkung des Berliner Schauspielers S. Barseil a G Dienstag: „Zipke Feier*;. Operette in vier Akten von Rumschinski. Mittwoch: „Der Sklavenhändler", Lebensbild in vier Akten von Lolotarewskl Donnerstag: „Dus Freiliche Jüdele". Beginn viertel 9 Uhr. Entree frei, bnde 11 Uhr. Jüdische Bünne, II.. TabörstraBe 12 (Hotel Stephanie). Wochenprogra/nm: Freitag, 10. Febffuar: Premiere: .Schulym Baies". Lebensbild mit Gesang in vier Akten von Richter. Samstag, 11. Februar, bis Montag, 13. Februar: „Schulym Baies". Sonntag, 3 Uhr, Nachmittagsvorstellung: „Das. Stiefkind der W e 11", . Allegorisches üild in drei Akten (Entree frei). Dienstag, 14. Februar: „Gabriel der Male r", Komische Operette in vier Akten von Lateiner. Mittwoch, 15. Februar: „Zipke Feier", Komische Operette in vier Akten von Kaiich. Donnerstag, 16. Februar: „C h u s e n Kaie", Komödie In vier Akten von Bieiinski, fünfzigste Aufführung. Beginn 8 Uhr. Ende 11 Uhr. Mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage freier Eintritt. Jüdische Künstlerspiele im Theater Reklame, II., Praterstraße 34. Freitag, den 10. Februar, bis Sonntag, den 12. Februar: „B e r e k e Dura k", Lebensbild in drei Akten von J. Auerbach. Montag, den 13. Februar: Jubiiäumsfestvorstellung der großen Revue „Auf nach Tel A w i w!" von A. Meiseis. Dienstag, den 15. Februar: H a u s b a 11. Afittwoch, den 15., und Donnerstag, den 16. Februar: Siebe Tagesplakate. Ein Mls&Iousrabbtaer, In dem Artikel in Nr. 20 soll es m Beginn anstatt „vor genau zwei Jahren" rtvor genau '-tweiunddreißte Jahren" heißen. Predigten in den israelitischen Gemeindetempeln. Freitag den 10. Februar 1923 werden bei dem um 5 Uhr beginnenden Abendgottesdienst in nachbenannten Gemeindetempeln Predigten abgehalten, und zwar: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4 (Rabbiner Dr. D. Feuchtwang); 2. Bezirk, Tempelgasse 5 (Rabbiner Dr. M. Orunwald); 15. Bezirk, Turnergasse 22 (Rabbiner Dr. I. Taglicht). Im Oerheindetempel, 21. Bezirk, Holzmeistergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Rosenmann) findet am Samstag den 12. Februar 1928 beim Morgengottesdienst (Beginn 8 Uhr 30 Minuten) ein exegetischer Vortrag statt. — Samstag den 11. Februar Jugendgottesdienst in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Jüdisches Zentrum der Sozialen Hilfsgememschaft Anitta Müller, IL, Untere Augartenstraße 35. Im Rahmen des I. künstlerischen Nachmittags wurde Sonntag den 29. NU bei voll besetztem Saal ein wertvolles Programm geboten. Die von Rabbiner Dr. David Feuchtwang mit gewohnter Tiefe zum Ausdruck gebrachten Gedanken klangen in eine tiefergreifende Gedenkrede für unseren verewigten Oberrabbiner Dr. Chajes, der auch dieser Institution als größter Förderer verlorengegangen ist, aus. Der vierzehnjährige Geigenvirtuose Siegfried G r ü n b c r g brachte außer dem Kol-Nidre und einem Mozart-Konzert interessante jüdische Volksweisen des greisen Komponisten Sporn meisterlich zum Vortrag. Sprechmeister Oskar Teller erntete mit seinen Rezitationen und besonders mit dem glänzend durchgeführten jüdischen Sprechchor lebhaften Beifall. Der nächste künstlerische Nachmittag des Jüdischen Zentrums bringt neben einem erstklassigen musikalischen Teil einen Vortrag jüdischen Humors von Dr. Max Präger. Jüdischer Hochschulausschuß. Donnerstag den 9. d. M., halb» 8 Uhr abends, im Jüdischen Zentrum, 2. Bezirk, Untere Augartenstrasse 35, Vortrag des Vizepräsidenten der israelitischen Kultusgemeinde Dr. Josef Löwenherz über „Jugend und die Kultusgemeinde". Die jüdische Studentenschaft wird aufgefordert, den Vortrag zahlreich zu besuchen. Gäste willkommen. Dienstag den 14. d. M., halb 8 Uhr abends, ebendort, Vortrag des Herrn Dr. Oskar Rosenfeld über „Wesen und Bedeutung des jüdischen Theaters. Gäste willkommen. Zionistische Sektion für den 6. bis 8. Bezirk. Am 15. Februar, 7 Uhr abends, findet die konstituierende Sitzung des neutralen Keren Hajessod-Komitees für die westlichen Bezirke im Vereinsheim, 8. Bezirk, Bennoplatz 1 a, statt. 1 VOM FILM Charlie Chaplin, der jüdische Künstler. Von Otto Abdes. Die (berückendste Diiva, die schwülste Nackttänzerin kann die Leute nicht mit so zwingender Gewalt vor die Leinwand Jocken, wie dieses kleine, krummbeinige Männchen; der schönste Salonheld im sieghaften Frack, mit dem idealsten Profil und der herrlichsten Bügelfalte macht nicht so volle Säle wie dieser Charlie Chaplin mit seinen recht unappetitlich beschuhten Plattfüßen. Ungezählte Millionen ergötzen sich an seiner wahrhaft schöpferischen Filmkunst, brüllen vor Lachen und werden mitten in einem Heitenkeitsexzeß von Rührung übermannt und ganz still Ströme Tinte fließen, ungezählte Schreibmaschinen klappern. Die Produkte sind nachdenkliche Feuilletons, geistreiche Analysen, philosophische Essays, gewidmet dem Phänomen Charlie Chaplin. Aber das Einfachste, Nächstliegende wird nie und nirgends erwähnt, obwohl es einzig die Besonderheit von Chaplins Kunst erklärt: Er ist ein wesemhaft ostjüdischer Mensch, er ist ein eminent jüdischer Humorist von der Art unseres Scholem Alejchem. Schon die äußere Erscheinung, in der sich Charlie Chaplin mit genialischer Konsequenz vorführt, ist der Typus des Ostjuden, . der eben erst die polnische oder russische Ghettotracht abgestreift hat, eben erst von der westeuropäischen (oder amerikanischen) Zivilisation beleckt wurde und in diesem ersten Stadium der Angleicbung zum Schreien komisch aussiebt Ale tragen sie einen viel zu kleinen Hut, der auf dem Scheite! (balanciert, aMe drehen die längst nicht mehr modische Haarlocke aus der Krempe hervor und in die Stirne hinein und verbinden mit dieser Kopftracht des Kobigigeris aus den Sechzigerjahren etwa die Hitlersche Sohnurrbarttracht, die „knappe Bürste", wie man sie bei Chaplin sieht. Die entsetzliche Erfindung westeuropäischer Zivilisation, der gestreifte, ans Hemd geknöpfte Kragen, der „Datscih", von dem Kaitanjuden richtig als Marterwerkzeug erkannt, muß jetzt in solchen Dimensionen um den Hals gelegt und mit einer, pompösen Krawatte derart hinaufigepreßt werden, daß ihr Anblick den Träger, so er sich selbstgefällig in den Spiegelscheiben der Boulevards betrachtet, für das Unbehagen entschädigt, welches ihm dieses heimtückische Bekleidungsstück verursacht. Ueber der eingefallenen Brust wird das Gegenteil der „langen Tracht", das fesche, schwaibensebwänefee Jackett, in lachhaftem Miniaturf'ormat 2usammeng«epreßt,. selbstverständlich mit unmöglich kurzen Aermeln, damit die steifen Manschetten bis zu ihrem oberen Rande gezeigt werden 'können. Keinen Schritt ohne Handschuhe, seien sie auch nur*. Fragmente; nicht aus den Händen das famose, leichte, biegsame Stöekchen, wenn es sich auch beim Aufstützen kruonmbiegt. Was hingeigen die unteren Extremitäten anlangt, kommt die (Metamorphose erst demnächst daran. Alles geht nicht auf einmal. Vorläufig muß dje erstbeste Harmonikahose herhalten. Und: Bis auf weiteres nur äußerst bequeme, ausgetretene ^chinakel" für die verunglückten Füße, denn das Großstadtpflaster tut weh. Seit seinem ersten Film — es .war übrigens ein Auswandererfijm und er spielte einen Juden — trägt er diese „Rekrutenmoutur" des Dobromiler, KaJuseer-, Kownoer Juden, den das Schicksal nach dem Westen wehte und der sich durchzusetzen anschickt. So Ist das Hauptrequisit der Ghaplinschen Situationskomik, aber auch die Quelle seines Humors und ein Grundmotiv seiner Filmdichtungen. . ■ % ■ Indem er den (natürlich karikierten) äußeren Halbitus des gestern aus dem „Städtl" m Wien, Berlin, London, New York angekommenen, heute zu ergötzlichem (Mimikry gewandelten Ostjuden unter allen Umständen beibehält, zeigt er, wie diese „Umgeschichteten'* von dem Mummenschanz geknechtet sind und dhn nimmer loswerden. Ein Röntgenbild (sozusagen) würde nach zwanzig Jahren, wenn äußerlich an dem Verpflanzten auch mit der Lupe nicht mehr anzumerken ist, was an pobromil oder Kaiusz erinnert, doch mir ungefähr das Exterieur zeigen, in welchem sich Chaplin auf die Leinwand bringt. In dieser Tracht geht daher Chaplin in den! durch die Prärie, über die höchsten Berge und über die Eisfelder. Der innere Mensch, Sklave des äußern, hat gleichwohl sein Eigenleben bewahrt und ich kann mir alles, was Chaplin der Goldgräber, Chaplin der Zirkusclown tut, was die Gestalten, die er verkörpert, träumen und hoffen, was sie erdulden und was sie beglückt, von Scholem Alejchem erzählt, denken, wie er, vor einem Zirkuspferde weglaufend, in die Manege gerät und wider Wollen ein Olown erster Güte wird, ebenso wie die Durchführung des mörderischen Auftrages seitens des Zirkusbesitzers, dieses Purez, just für den Seiltänzer einzuspringen, und den rettenden Kniff, der ihm über das ungewohnte Geschäft hinweghilft; die anfängliche Angst vor dem martialischen Zirikusdirektor ebenso wie die spätere Ueiberlegenheit, mit der er den „Gewaltnik" behandelt, sobald er erkannt hat, daß er ihm unentbehrlich geworden ist. Er packt alles ungeschickt an und Ist doch jeder Situation gewachsen, weil er sie geistig bezwingt Er ist ein Mießnik, aber er hat eine schöne Seele. Er ist der Prügelknabe und beschenkt doch jeden. Er muß auf Gegen-, liebe des Weibes verzichten, aber er ist ein Optimist, der jede Enttäuschung verwindet. Ja, dieser Zirkusclown in Chaplins neuester, mit Recht hochgepriesener Filmdichtung „Zirkus" ist eine Gestallt, den Breitegraden entnommen, in welchen Scholem Alejchems Menschen geboren wurden, ohne daß sje aber in Kasriliwke oder in Odessa verblieben, sondern nach dem Westen kamen. Chaplin dichtet ihr Schicksal und er mimt sie höchstpersönlich, mimt sie in genialischer Konzeption, so wie sie in der ersten lachhaften Metatnorphos» das Bouievardpfflaster fraten. Da hatscht er in der Schlußszene seines neuen, wundervollen Films, mit dem viel zu kleinen Hütchen, dem lästigen „Datscih", dem viel zu engen Jackett, den Hanmonikahosen, den gewaltigen „Tretern", das Stöekchen schwingend, durch die Prärie, der ewjge Wanderer, immer wieder Schiffbruch leidend, immer wieder zukunftsfrab, ein Praktiker und Phantast, heute Milliardär, morgen Schnorrer, heute Prominenter dm menschlichen Zirkus, morgen aus der Manege gejagt, selbst unerlöst, vielen ein Erlöser, von wenigen geliebt, für viele unterhaltsam, von den meisten gehaßt aber allen unentbehrlich. Nacht der Schrecken. Jeder neue Paul Leni-Fiim ist ein Ereignis. Auc'i dieses großartige Werk, das am 10 Februar in Wien zu sehen sein wird. Die entzückende Laura La Plante ist dieselbe 'brillante Schauspielerin wie immer und doch scheinen selbst ihre unglaublich vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten unter der Regie Lenis neue Farben zu gewinnen. Die Rolle gibt ihr Gelegenheit, uns Wir ganzes Talent vorzuführen. Schreckliche und freudige Ereignisse überstürzen sich. »Aber man kann diesen ungemein spannenden Film nicht so leicht erzählen. Was man gewiß kann; ist, ihn loben. Josefiue Baker-Revue ab 24. Februar in Wien! Die prunkvolle Pariser Semsations-iRevue „Die Königin von Paris*', in der die weltberühmte Josefin? Baker mit ihren exotischen Tänzen auftritt, wird ab 24. Februar in den Wiener Kinos zu sehen sein. Der handkolorierte Film „Die Königin von Paris'* ist ein Kunstwerk von unerhörtem Prunk in der Ausstattung, berückend schöne Frauen in den raffiniertesten Toiletten, Josefine Baker mit ihren neuesten, sensationellen Tanzkreatlonen, die Tiller-Girls, noch nie gesehene Taniz- und Regiewunder fesseln und entzücken den Zuschauer. Wir können dem Joseflne-Baker-Film „Die Königin von Paris" eine begeisterte Aufnahme prophezeien. Ins. Engen Buchbinder Stadtbaumeister II., Taborstrasse Üb - Telephon Nr. 48-1*38 übernimmt, alle Arten von Bau- und AdaptierungsarbeÜen

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