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Die neue Welt · 1927-11-11 · Heft 8 (11.11.1927) · page 8

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Journal
Die neue Welt
Volume
1 (1927)
Issue
Heft 8 (11.11.1927)
Date
1927-11-11
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Scfefe 9 DIE NEUE WELT iHS&ffc die Räumung <fcrchi«setzen, was ihm schMeß* ti$& attch gelang. Bloß der greise TempekÜener, der seit Sthmlmten <8e Syftagoge betreut hatte, dürfte gegen den W&en des Herrn Stanislaw MileckJ fin seiner dürftigen Wohnung verbleiben. Aber auch den Anblick dieses grasen .^den konnte der getaufte Pan Scbmelke, wie er rtoch immer "genannt wurde, nicht vertragen, ond so setzte er schließlich \auch die D e 1 o g i e ir ti n g des alten (Mannes und seiner Familie durch. Vor einigen Tagen nun hat der getaufte Sohn frommer Eltern, um auch die letzte Erimierting an seine Kinderjahrc loszuwerden, die S y n a- , f o g e n 9 e'd e r r e i ß e n lasse n. Diese Pictätlosigkeit hat selbst in den christlichen Kreisen, in die Herr Schmelkc sich eingeschlichen hat, nur Verachtung erzeugt. Jüdische Feldarbeiter in Frankreich. , . / Frankreich leidet schon seit langem an Mangel geeigneter landwirtschaftlicher Arbeiter, so daß es an diesem Lände noch große unkultivierte Bodenstriche gibt, die der Bearbeitung harren. Der durch den Zionismus wachgerufene Hang der Juden, sich der landwirtschaftlichen Arbeit zu widmen, hat auch in den Kreisen der nach Frankreich eingewanderten Juden dazu geführt, daß bereits eine große Zahl von ihnen die an sich günstigen Lohn- und Ycfdicnstvcrhältnisse in der französischen Landwirts c h a f t dazu benützte, als Feldarbeiter oder als Pachter mdt Gewinnanteil ihren Unterhalt zu fristen. Die Arbeitslöhne solcher landwirtschaftlicher Arbeiter betragen nebst Verköstigung und Wohnung etwa 3000 Francs jährlich; qualifizierte Arbeiter erhalten auch 4000 Francs. Mit ganzen Familien werden nicht ungünstige Sonderabkomitien getroffen. In den letzton Monaten hat das Pariser Ejriigrantenkomitee, eine Exposifrur d-?s Auswandcrerschutzverbahdes „Hias-Ica-Emigdirekt" 100 jüdische land- 'wirtschaftliiche. Arbeiter, unter ihnen auch einige mit ihren Familien, in französischen Dörfern unter günstigen Bedingungen'untergebracht. Es ' ergab sich hierbei, daß viele von ihnen, soferne sie physisch kräftig genug waren, sich sehr rasch den neuen Verhältnissen «nd den Arbeitsbedingungen 'in der. Landwirtschaft angepaßt haben, obgleich sie bis'nun hauptsächlich in städtischen Berufen t.ät|gwaren.;In der nächsten Saison'dürfte sich die Zahl der i^|€r:*Lin<iwSrtschalt in Frankreich beschäftigten jüdischen Familien Wesentlich: vervielfachen. Dps Fest der Fruchteinbringyng auf einer jüdischen '. " \ Farm. ' ' . ,4;^ Aus New York wird uns 'berichtet:' Anläßlich des letzten Sukkoth-Festes versammelten sich in einem Dorfe b*i;Kingston im. Staate New York auf der Farm eines liiden 2000 - jüdische Farmer des Staates, um gemeinsam das "seineriejit in Palästina alljährlich begangene Fest ,4f'rf : F r uofrt e i «bringun g,• wie das S it k ko t h-; F*i£s Jt'^atich: gertarint wird, zu feiern. Zur Feier waren auch dfe,: nicht jüdischen Farmer aus der ganzen weiten Umge- ,5f|rig erschienen.und : gaben ihrer aufrichtigen Freude "darüber Ausdruck, daß ihre jüdischen Farrnnaclibarn so viel zü'r 'Hebung der Landwirtschaft' im Staate New .York beigetr'^ _ -IJie/jüdischer Farmen gelten überall als Musterf^inien!i;Ih7dcrn Kreis von Kingston gibt es jetzt 3000 jüdir||js(e Familien, die ausschließlich von der Landwirtschaft leben:ind;:üb>rliaupt das Leben von Bauern führen. Der AV^rtvifif^s*\Ö(^enb^sitees und des Fundus instruetas be- Millionen' Dollar, ■i^bfäl^cii'C'a)i. de>' amerikanischen Universität in Beirut. ". Die amerikanische Universität in Beirut hat auf An- .rfcgurjg: 'der ijöäischeh Gemeinde die hebräische Sprache als L'6hfgegßri$tänd In das Lehrprogramm aufgenommen. li^e^SplÄ der ungarischen Nationalflagge. ' -P'-fyl•'derVBudapester Staatsanwaltschaft lief dieser .''X^'^cv:Sträfariz(jigegegen den jüdischen Kaufmann ^rri'.u.elvVrhrc $ ein, weil er „geschändete ungarische 'l^c^|fflikifeii\'herstellt und feilgeboten habe". Die ^^ejger '■■ sind jene 'sogenannten nationalen Gesellschaften, . IU:-(dior.--^c^/\af|e Kriegshetzer und amnestierten Wciß- ^i^^ltiKten"--'^»irücksezösen haben,' um auf ein gegebenes sfea£5wi&ler hervorzubrechen. Wie sich herausstellt, ist S^iicj* VenfleW' eigentlich das, Opfer seines überßlg e n - P a t H o t i s m u s geworden, denn die 'S^ä&lu'Bgr 3er 'Ntttipnalfahne hat sich'Vennes, wie die XJ^pTSüciwnk''etsabl dadurch zuschulden kommen lassen, däß :m ^am -letzten jSimchasthorafest für die jüdischen K$!#eTr< kleine'- Fähnchen in den ungarischen Nationalfi(fj^hT her^.t^llte und sie zur Symbölisicritng des jüdischen F$tffim+t;ei nem Mögen Da v i d versah. Dadurch \\!urdc ni}n -nach 'Ansicht der rassenschützlerrschen Beschützer dej; magyarischen Nationalehre die ungarische j^önf:i^'bjnii^t. „Hfttte Samuel, Vennes für sein 'Simchast^öra^Gij^hgft^ b'"I fj u w c i ß e Fähnchen mit dem _ M)^eg^lHy^--yerseJ[i«n,' so wäre ihm . wahrscheinlich nichts t^s^ievt,• ä!?$r:$arriuel Vermes.. wollte über patrio- " •£i>Wii -se^nivüptl' nfcjitso sehr das Judentum als vielmehr dja§. M^gyaripritum ig Erinnerung bringen. Deshalb steht er in..'S'tf,afm Ungarn weiß mau nie, •'v|e;ß|Vß;,:!»lQ|ie'; iuptersuchung,_. besonders, wenn sie von R^sp^schützi^rri hervorgerufen wird, ausgeht. MIHitanenstiiltuMg für ein jüdisches Spital in I \- .: Klausenburg, -yj^rjjgl^sen&nc wird uns berichtet: Dieser Tage f*jö#:;Ä|«|lf^i&Wji«ie.fende Generalversammlung des neu- '^^^jk^^y^ Sebestyen einen Stiftbrief über-, sej^theieten -lüdisQhen Spitalvereines statt, in welcher der reichte, auf Grand dessen er und seine Gattin dem Verein einen Baugrund am Wert von 6 Millionen Lei zur Errichtung eines großen jüdischen Spitals zum Geschenke machte. Ueberdics leistete er auch einen namhaften Beitrag m den Baukosten. Das Spital wird eine große Gebäranstalt, eine modernst eingerichtete chirurgische und eine Abteilung für interne Krankheiten besitzen. Der Spender wurde von der Generalversammlung zum Ehrenmitglied gewählt, gleichzeitig wurde beschlossen, das neue Krankenhaus nach den Spendern zu benennen. Die Versicherungsaktion des Keren-Kajemeth (Nationalfond) Einführung in einer stets wachsenden Zahl von Ländern: Palästina, Tschechoslowakei, Oesterreich, Deutschland, Jugoslawien, Bulgarien, Ungarn, Belgien, Aegypten, Griechen* n land.. Bisher 7000 Abschlüsse auf Pfund Sterling 1,500.000 Versicherungen zugunsten des KKL. in Europa und Uebersee. .Die grossen Bedürfnisse des Palästina- Aufbauwerkes drängten den verantwortlichen Faktoren immer mehr die Erkenntnis auf, daß die nötigen Mittel auf die Dauer nicht allein aus Spenden beschafft werden können, sondern vielmehr aus neuen Quellen gestärkt werden müssen. So trat zuletzt auf dem 15. Kongreß das Problem der Palästina-Anleihe, und zwar sowohl der äußeren, durch Hilfe des' Völkerbundes zu beschaffenden, als auch der inneren, die eigentlichen Nationalanleihe entscheidend in den Vordergrund. Spende und Anleihe sind aber gewin nicht die einzigen, den nationalen Fonds crschließbarcn Quellen. So hat sich schon vor etwa drei Jahren das Direktorium des Kercn Kajemeth in Jerusalem die alte, seit Herzls Tagen in zionistischen Kreisen eifrig erörterte Idee zu eigen gemacht, eine Versich crungsaktion einzuleiten. Hiebei handelt es sich darum, von dem mächtigen, im Versicherungsgeschäft akkumulierten Kapital wenigstens ein Kleinteil abzuzweigen und für Erez Israel nutzbar zu machen. Der Gerechtigkeit dieses Verlangens können sich die Versicherungsgesellschaften kaum verschließen. Denn nicht nur, daß der Aufbau des ganzen Versicherungswesens vielfach jüdischer Findigkeit, Tatkraft und Organisationsgabe zu verdanken ist und daß ferner — schon bei dem ausgesprochenen Familiensinn der Juden — ein absolut und noch mehr relativ beträchtlicher Teil der Versicherungsprämien aus jüdischen Taschen stammt, machen bekanntlich die Gesellschaften ihre besten Geschäfte gerade bei Versicherung des jüdischen Publikums, das dank seiner Abstinenz und sorgsamen Gesundheitspflege eine stärkere Vitalität hat und seine Zahlungspflichten gewissenhaft einhält. Der Keren Kajemeth nahm nun durch seine Ver>- sicherttngsaktion den seinerzeit von der Zionistischen Exekutive eingeleiteten Versuch wieder auf. Diese hatte bekanntlich schon 1911 mit der angesehenen B a s 1 e r Versicherungsgesellschaft einen Begünstigungsvertrag abgeschlossen, der sich besonders in der . Levanta günstig auswirkte, jedoch während des Weltkrieges ablief und zufolge der Iriflätiönskrise nicht mehr erneuert . wurde. . Das KKL.-Hattptbureau, dem bei Initiierung seiner Aktio i die Anbote mehrerer Versicherungsgesellschaften vorlagen, wählte, zunächst für einen gewissen Länderkreis, die Lebensversicherungsgesellschaft Phönix, Wien, als Partner, der nicht nur leistungsfähig, sondern auch weitsichtig, genug ist, um vom rein kaufmännischen Standpunkt aus die Entwicklungsmöglichkeiten unserer Organisation und die propagandistische Wirkung Palästinas richtig ein-';züschätzen..'- 1 Zu den Versicherungsabteilungen des Keren Kajemeth. * welche zuerst in Palästina, der Tschechoslowakei und Oesterreich ihre Tätigkeit aufnahmen, sind seitherneue Stellen' in Deutschland, Jugoslawien und Ungarn und -letzthin in Bulgarien, Belgien, Griechenland und, Aegypten hinzugetreten, während in einer Reihe anderer; Länder. Vorbereitungen zum Anschluß an die Aktion getroffen, sind. Diese Versicherungsabteilungen, welche der Kontrolle unserer KKL.-Landeskommission unterstellt sind,: Avefden von bewährten Freunden geleitet, die es sich pflichtgemäß angelegen sein lassen, ihren Apparat an £ureaty- und Außenbeamten aus dem Kreise der 'Gc- ' §inuüngsgettpssen zu bilden und zu ergänzen, i 'v £ähl!:u.nd Summe der durch diesen . Apparat geworbenen Lebensversicherungen sind in stetiger Entwicklung gegriffen. «So stiegen die jährlichen Versicherungssummen der polizzierten Geschäfte seit 1924 bis1926 von Pfd. Sterl. 176.000 auf Pfd. Sterl. 320.000 und' Pfd. Sterl. 424.000 jährlich, um für 1927 einen neuen! Rekord^ voraussichtlich Pfd, Sterl. 500.000, zu versprechen. Insgesamt würden sich sonach bis Ende 1927 rund 70Ö0 (Abschlüsse auf 1,5 Millionen engl. Pfundpo Ii z z i e r- : t er V e r s ich erungssumme ergebe n.;Die laut dem ßegühstigungsvertrag ausbezahlten Superprovisiohcn üterrstpigen bereits Pfd. Sterl. 13.000, wovon der größte Teil ctem Keren Kajemeth für seine eminent wichtigen Aufgaben zufloß. - l ' ' poch; nicht nur die unmittelbare Stärkung seiner Ffnänzniittej hatte; die Leitung des KKL. bei, .Absphluß jenes yertra'ges im Auge; sie wollte, daß die P.rä'mSe'ng e 1 d.e r, welche der Versicherungsgesellschaft aus' den auf Grund des Vertrages akquirierten Geschäften; zufließen, womöglich 'als Investition unser Palästina-Werk befruchten. Deshalb sollte, die Gesellschaft, soweit das dje jeweiligen •Landesgesetze erlauben, die Prämien aus dem ihr durch den', KKL. ^gebrachten Geschäft, natürlich mit aller* Kauteln füjr die Versicherungsnehmer, in Palästina veranlagen. Leider erwies sich dies bei der strengen finänziflieh ,Ajbschnürung, welche die Staaten — zumal Hföf^d^m *$ri% — beobachten, bisher als undurchführbar. So wären zunächst nur die in Palästina selbst von den .Judej}' bezahlten Prämien für die Veranlagung im eigenen taiide , verfügbar. Immerhin wurden bisher äg. Pfd. 2000 Pfandbriefe,;3er General Mortgage Bank of Paiestine als unserer offiziellen Hypothekeiibank übernommen und ein rtyj^Ijekarkredit auf äg. Pfd. 10.000 für die Ausführung wichtiger Bauten in Jerusalem eröffnet. Bemerkenswert ist\hiep.ei, daß eine ganze Reihe anderer führender europäischen Versicherungsgesellschaften, um sich nicht aus dem Feld schlagen zu lassen, ihrerseits Kapitalien für den Palästina-Aufbau zu investieren .begannen. Es läßt sich bestimmt erwarten, daß die Bedeutung der,K^L.-Versicherungsaktion für die Finanzierung des Pa 1 ästina-Auf-baues allseits erkannt wird und daß tins so neben den Spenden eine neue, ständige und immer stärkere Einiiahmsfjuellc erschlossen wird. Amtliche Verlautbarungen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Verwaltungsgerichtshofsentscheidung über eine Be* schwerde betreffend die Kultussteuer. Ucbcr die eingebrachte Beschwerde eines Steuerträgers gegen die abweisliche Erledigung einer Reklamation (II. Rechtsmittel) durch den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde hat der Verwaltungsgerichtshof eine Entscheidung gefällt, die nicht verfehlen wird, in weiten Kreisen Beachtung zu finden. Mit dem Erkenntnis vor» 9. Juli 1927, ZI. A 513-1/27 wurde die Beschwerde gem. Art. 129, Abs. 1 des Bundesverfassungsgesetzes und der §§ 2 und 21 des Gesetzes vom 22. Oktober 1875, R. G. Bl. Nr. 36 ex 1876 o h n c w e i t c r c s V c r f a h r e u z u r ü c kgc wiesen. Diese Entscheidung erfolgte aus der Erwägung, daß der angefochtene Beschluß des Vorstandes der israelitischen Kultusgcmeindc in Wien sich nicht als ein Vorgehen des Vorstandes der israelitischen Kultusgemeinde in inneren Angelegenheiten der letzteren (§§ 9 und 18, Abs. 2 des Gesetzes vom 21. März 1890, R. G. Bl. Nr. 57, betreffend die Regelung der äußeren Rechtsverhältnisse der israelitischen Rcligionsgcsellschaft darstellt. Beerdigung Konfessionsloser. Zufolge wiederholt an das Fricdhofatut der israelitischen Kultusgemciude gestellter Anfragen sieht sich der Vorstand der israelitischen Kultusgemeindc veranlaßt, "bekanntzugeben, daß die Beerdigung Verstorbener, welche zur Zeit des Ablebens konfessionslos waren, auch wen« diese Personen früher dem Judentum angehörten, auf dem konfessionellen jüdischen Friedhof n i c h t bewilligt werkann, weil eine solche Bewilligung im Widerspruch stünde mit den Bestimmungen des Kultusgeniointestatuts, nach welchem die israelitische Kultusgemeiiule für die Befriedigung der religiösen Bedürfnisse ihrer Mitglieder und insbesondere aiiicli für die dem Ritus entsprechende Beerdigung zu sorgen hat. Rauchverbot auf den Friedhöfen. Es wird in Erinnerung gebracht, daß aus Gründen der Pietät das Rauchen innerhalb des Gebietes der Friedhöfe, sohin auch in. den Zeremoniengcbiiiiden, verboten ist. Bibliothek der israelitischen Kultusgemeinde. Die Bibliothek wurde im Monat Oktober von, 514 Lesern besucht, die 1171 Wcnkc, beziehungsweise 1544 Bände benützten. Entlehnt wurden au 127 Personen 204 Werke in 294 Bänden, zurückgestellt 155 Werke, beziehungsweise 268 Bände. Im Berichtsmonat hat die Bibliothek 110 Werke neu erworben. ' , Bitte um Kleiderspendeu. Die „Jüdische Jugendfürsorge in Wien", I., Seitenstettengasse 2, amter deren Obhut nahezu 3000 Kinder, vom SäU'gllngsaltcr bis zum IS. Lebensjahr verteilt, stehen, bittet angesicht der herrschenden großen Notlage -uin dic Zuwendung von Spenden an Kleidungsstücken >urtd Schuhen. Jugendgottesdienste im I. Semester des Schuljahres 1927-28. Der Jugcndgottcsdienst für Volks-, Bürger-, Haupt- und Mittelschüler (-Schülerinnen) findet im I. Halbjahr des Schuljahres 1927/28 am 19. und 26. November, 3., 10. und 17. Dezember 1927, 7., 14., 21., 2S. Jänner und 4. Februar 192-8, jedesmal uiri 3 Uhr nachmittags iu folgenden Synagogen statt: f., Seitcnstettengassc 4, IL, Tcmpelgasse 3, V., Siebenbnvniiensasse 1 a, VI., Schmalzhofgasse 3, VHI., Ncudeggergassc 12, IX., Müilncrgassc 21, X., Humboldtgasse 27, X'V., Tumergasse 22, XVL, Hubergasse 3, XVIII., Schopenhauerstraße 39, XIX., Dollinergasse 3, XX., Khickygasse 11 «nd XXI., Holzmeistergasse 12. Hebräische Sprach- und Bibelschulcn im Wirkungsbereich der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde -lenkt die Aufmerksamkeit der Gemeindemitglieder auf die im Wirikmigsgebiet dieser Gemeinde bestehenden hebräischen Sprach- «nd Bibelschulen, welche, teils von der Kultusgemeinde erhalten, zum Großteil von dieser subventioniert, Gelegenheit schaffen, Kenntnisse im jüdischen Schrifttum über das im Lchrplan der Schulen vorgesehene Maß hinaus den Schülern m vermitteln. . 1. Bibclschulc des Vereins Machsike Hadath, I., Lazzenhof 6. 2. Bibelschule der Kultusgömeinde, Jl„ Rembrandt- Straße 32, 3. Bibelschule des „(Bundes jüdischer Eltern", II, Tempelgasse 3. . 4. Hebräische Schule der Zionistischen Sektion, IL, Ringstraße 8. 5. BibeJsühule des Prater Talnitid-Thora-Vereins, IL, Wolimutstraße 21. 6. Bibelschule des Tempel Vereines „öeth Israel", U„ Leopoldsgasse 29. 7. Hebräische Schule des Jusendverehis, „E,rez Israel", H., Zirkusgasse 33. 8. Hebräische Schule der Zionistischen Bezirkssektion, IL, Zirkusgasse 33. t 9. Bibelschule des Vereins „Or Thora", II., CzeHiiuplatz 4. 10. Talmudschulc „Har Hamoria", II., Schiffa-mtsgasse 20. 11. Hebräische Schule des Vereins „Misrachi", IL, Praterstraße 43. 12. Bjbelschule des Ttfinpdverejnes „Aeschel Awrohom", II., PaznKtnilengasse 6.

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