Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 1 (1927)
- Issue
- Heft 6 (28.10.1927)
- Date
- 1927-10-28
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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'Seite 10 DIE NEUE WELT Nr. 6 Zionistische Bezirkssektion Landsfraße. Am 15.' Oktober Tand die ordentliche Generalversammlung statt. Der Rechenschaftsbericht wurde vom Vizepräsidenten der Sektion Herrn Dr. S c i d n e r erstattet.'An der Debatte beteiligte sich u. a. der Vertreter des Laiidcskomitccs Herr Dr. David K o t h b 1 u m. Dem abtretenden Ausschüsse wurde das Absolutorium erteilt. Zum Obmann der Sektion sowie zum Leiter der Tischgesellschaft wurden Herr David Neben zahl, zum Stellvertreter Herr Direktor K o 11 c k einstimmig gewählt. In den Ausschuß: Frau Blanka Scliwitzer, die Herren Gaspard. lug. V1r. r' 9) 0sa R a b '11 0 w ' c z' David Ta nbcs und Herr Weclisbcrg. Jüdische Tischgesellschaft Landstraße. Die Vortragsabende finden in diesem Jahre nicht am Mittwoch, sondern an jedem Dienstag statt. Am ersten Vortragsabend, Dienstag, den 1. November 1928, halb 9 Uhr abends, spricht Herr Oberbaurat Robert Stricker über „D c r Fall Schwarzbar t". Ort: Cafe Lovrana, III., Löwengasse 36, Sowterrainlokal. Gäste herzlichst willkommen. Zionistischer Frauenverein Mariahilf-Neubau. Samstag den 29. d., 4 Uhr, Generalversammlung. Sonntag den 30. d. um halb 4 Uhr II. Gründungsfest mit Tanz. Zionistische Jugendgruppe Leopoldstadt, IT., Zirkus- Kasse 33. Mittwoch den 2. November, dreiviertel 8 Uhr abends, Vortrag Dr. Leopold PI a s c h k e s: 13 a 1 f o u r- Deklaration und P a last i n a m anda t. Hechaluz w Hanoar Hamisrachi. Wien, II., Prater- straße 43. Samstag den 29. d., 7 Uhr abends, Vortrag des •Herrn Löbl Taubes über: „Der XV, Zionistenkongreß und die Forderungen des Misrachi." Freie Diskussion. Menorah. Die Abende des Eltcrnbundcs des Menorah (finden wieder wöchentlich statt. Erster Abend Samstag den 29. d. um 8 Uhr abends. Verband der Zionisten-Revisionisten. Montag, den 31. d., Cafe Metropol, IX., Berggasse 33, 9 Uhr abends Versammlung: Partciratswahlen. Jugeudverein „Ercz Israel", Wien, II., Zirkusgasse 33. Stunden eint eilung für die hebräischen Kurse: Anfängerkurs Montag und Donnerstag von 9 bis 10 Uhr; Mittclkurs Montag und Donnerstag von S bis 9 Uhr; vorgeschrittener Kurs Dienstag von S bis 10 Uhr. Für alle Kurse werden noch einige Teilnehmer aufgenommen. — Karten für das hebräische Konzert am 26. November 1927 im.Vereinslokal erhältlich. Demnächst worden Seminare für jüdische Sitten und Gebräuche, jiddische Literatur, Hygiene des Alltags, Zionistica, eingerichtet werden. Jüd.-Akad. Juristenverein. Generalversammlung am Samstag, den 29. d.'M. um halb 4 Uhr nachmittags im Festsaale, II., Taborstraßc 1-3, 3. Stock. Tagesordnung: 1. Vortrag Dr. Leo Goldhanmier. 2. Bericht des abtretenden Ausschusses. 3. Debatte. 4. Neuwahlen. 5. Eventuelles. V. Z. H. „Th. Herzl". In der am Samstag den 15. d. stattgefundeilen Generalversammlung wurden gewählt: Präses: Dr. A. Groß, Vizepräses: Adolf Deutsch, Schriftführer: Mordcchai Tcic h m a n n, Kassier: Philipp Troper. ■ Zionistische Jugendgruppe Lcopoldstadt, II., Zirkusgasse 33. Wochen Programm: Samstag, den 29. um 7 Uhr abends Heimabend mit reichhaltigem Programm. Der Hebräischkurs au diesem Abend entfällt. — Montag um 7 Uhr abends Hebräisch für Anfänger, um 8 Uhr Sichah der Kwuzah „Alef", S Uhr Hebräisch für Fortgeschrittene. — Dienstag um halb S Uhr abends Sichah der Kwuzah „Achwah'\ um S Uhr Sichah der Kwuzah „Beth". — Mittwoch um-7 Uhr abends Hebräisch für Anfänger, um 8 Uhr PIcnarversammlung mit anschließendem Vortrag. — Donnerstag um 8 Uhr abends Hebräisch für Fortgeschrittene. — Freitag um S Uhr abends Hebräisch für Anfänger. — Samstag um 3 Uhr nachmittags Sichah der Kwuzah „Alef". um 4 Uhr Sichah dpr Kwuzah „Achwah", halb 7 Uhr Sichah der Kwuzah „Dror", 6 Uhr Sichah der Kwuzah „Beth", S Uhr Hebräisch für Anfänger. Hebräische Schule der zionistischen Bezirkssektion Leopoldstadt, IL, Zirkusgasse 33. Montag um 7 Uhr abends Hebräisch für Anfänger, halb 9 Uhr Hebräisch für Fortgeschrittene. — Mittwoch um 7 Uhr abends Hebräisch für Anfänger 2. — Donnerstag um S Uhr abends Hebräisch für Fortgeschrittene. — Freitag um 8 Uhr äbends Hebräisch für Anfänger 2. — Samstag um S Uhr abends Hebräisch für' Anfänger. — Anmeldungen finden jeden Tag von 6 Uhr abends bis 7 Uhr im Sekretariate statt. Der Hausarzt. Redigiert von Dr. Sanel Beer.; i/xue Heilmethoden bei Blutarmut Die Bleichsucht ist die Krankheit des weiblichen Geschlechtes zur Zeit der werdenden Geschlechtsreife. Das ist der Grund, warum man diese harmlose und durchaus gutartige Erkrankung mit den weiblichen Geschlechtsorganen in Beziehung gebracht hat. Die Verschlechterung des Blutes soll durch gewisse Stoffe verursacht werden, die aus den Sexualorganen in übergroßer Menge ap das Blut abgegeben nverden. Tatsächlich finden sich bei blutarmen (chlorotischcn) Mädchen auch verschiedene Störungen von sehen der Menstruation, starke Abschwächung und Ausbleiben der monatlichen Blutungen bis zu verstärkten, mit heftigen Schmerzen 'einhergeheuden Blutverlusten, so daß gewisse, von dem Sexualapparat ausgehende Anregungen auf die blutbildenden Organe einleuchtend sind, wenn, auch damit das Wesen der Chlorose (Blutarmut) nicht erklärt ist. Das alle Gewebe des Organismus durchströmende Blut, dessen Bedeutung die alten Aerzte ohne Seruinforschungen gekannt haben und das wir heute als den Träger der Immunität des Individuums pcgeu bestimmte Krankhelten ansehen, besteht aus der Blutflüssigkeit, dem Blutserum und den mikroskopisch wahrnehmbaren roten Blutkörperchen, von denen wir 5 Millionen im Kubikmillimeter zählen. Bei der Bleichsuchtist nun der in den roten Blut« körperchen enthaltene Blutfarbstoff, das Ha e m.o« g Ig b i n, stark vermindert, während die Zahl der Blutkörperchen im Gegensatz zu anderen Blutkrankheiten nicht, verändert ist. Die Folge der mangelhaften Blutbeschaffenheit ist gewissermaßen eiue Unterernährung der wichtigsten Organe, des Gehirns, des Herzens, des Ver* damingskanals und des Geschlechtsapparates. In diesen Organen treten auch die ersten Beschwerden auf. Die geistige Ermüdung, das starke Schlafbedürfnis der Blutarmen beruht eben auf mangelhafter Gehirnfunktion. Die. Schwäche des Herzmuskels zeigt sich in Herzklopfen, über das die Blutarmen stets klagen. Die schlechte Blulversorgung der Hautdecke erklärt die wachsartige Blässe der krankön Mädchen und den Fettansatz, der über den krank haften Zustand hinwegzutäuschen geeignet ist. Bekannt ist die Belästigung der Chlorotisten durch die oft jeder lokalen Behandlung trotzenden Wimmcrlu und Pusteln im Gesicht •und am Kücken. Besonders empfindlich ist der Verdau u n g ap parat. Es bestellt Appetitlosigkeit. Launenhaftigkeit ... der Wahl der Speisen und Verhärtung des Leibes. In der Folge leidet das Nervensystem. Kopfschmerzen, Schwindel, gereiztes Wesen gesellen sich dazu, so dafi manche Patientinnen das Gleichgewicht verlieren und viele hysterische Züge aufweisen. Inwiefern der Sexualapparat in Mitleidenschaft gezogen ist, wurde oben angeführt. Meist stellt sich der sehr belästigende Weißfluß ein, der zu erheblichem Säftcvcrlust führt. Die abgemagerten, blassen, meist nervösen Mädchen sind eine stete Sorge der Eltern, die die bestehende Blutarmut nicht auf die Bleichsucht zurückführen, sondern die Grundkrankheit in einem Lungenspitzenkatarrh oder einem Herzfehler erblicken. Auf dem Boden der Bleichsucht, bei herabgesetzter Widerstandsfähigkeit des jugendlichen Körpers schleicht sich leicht eine verheerende Tuberkulose ein. Die Blutarmut der jugendlichen Mädchen hat nach zahlreichen Beobachtungen im' letzten Jahrzehnt bedeutend abgenommen. Man führt diese Tatsache auf die bedeutend hygienischere Lebensweise, die vernünftige Ernährung und geeignetere freie Kleidung der Jugendlichen zurück. Insbesondere scheint die bessere Entwicklung des Mädchenkörpers durch die Ausschaltung des die Eingeweide einengenden Korsettes bedingt zu sein. Hicdurch wird ja erst der moderne hygienische Sport- und Gyinnastikbctrieb möglich, der so wohltuend auf die Blutverteilung wirkt. Zur Vorbeugung der Blutarmut wird man somit die Mädchen langsam für den Sport erziehen und sie so am besten kräftigen. Wo sich aber der chloritischc Zustand •bereits eingestellt hat, gönne man dem Kranken vorerst viel Ruhe, körperliche und geistige Ausspannung. Viel Aufenthalt im Freien, in waldiger Gegend und eine geeignete Liegekur, reichliche Kost mit .viel Milch, Fett und Fleisch führen meist ein besseres Allgemeinbefinden herbei. Von medikamentösen Präparaten schreibt man seit altersher dem Eisen und dem Arsen einen wohltuenden Einfluß auf die Bhitbildung zu, weshalb man diese Reizmittel der blutbildenden Organe stets anwenden wird. Neuerdings hat man aus Versuchen, die in Amerika gemacht wurden, in dem reichlichen Genuß von Lebersubstanz ein hervorragendes. Heilmittel gegen Blutarmut kennengelernt. Man verwendet Kalbs- oder Rindslcber und verabreicht sie in verschiedenster Form, durch längere Zeit täglich 20 bis 30 Dekagramm Leber. Diese Leberdiät ist leicht durchführbar und sollte jedenfalls bei jedem Falle von höhergrädiger Blutarmut angewendet werden, da sie anstandslos von den Patienten.selbst bei nionatclangcm Genuß vertragen wird. Durch diese neue Heilmittel feiert die von altersher bekannte, aber erst in, jüngster Zeit wissenschaftlich erprobte Organotherapie ihre Wicclcräufcrsteliung. Jüdische Sftörf- und Turribewegung* Die Krise der Hakoah-Fußballmannschaft. Schwerer Kampf um die Erstklassigkeit. Auch das letzte Meisterschaftsspiel der Wiener .jüdischen Mannschaft brachte 'ihren Anhängern Vinc schwere Enttäuschung. Von der erst in diesem Jahre aus der zweiten Klasse wiederaufgestiegenen Hertha erlitt Hakoah eine empfindliche Niederlage. Die Favofituer gewannen 4:0 (0:0). Wohl spielten sie, vom energielosen Schiedsrichter in keiner Weise behindert, sehr brutal — Strauß mußte auch wegen' einer Verletzung ausscheiden — außerdem gab es bei Hakoah noch immer Kranke und Verletzte, doch zeigte sich wieder, daß einem großen Teil der Spieler der nötige Kampfgeist völlig m an gelt. Man will bei Hakoah nunmehr endlich darangehen, di * nicht genug pflichteifrigen Elemente auszuscheiden und sich endgültig auf den Nachwuchs zu stützen. Leider kann das auf diesem Gebiete durch Versäumnis verlorene Terrain nicht so schnell wieder aufgeholt werden, so daß Hakoah ietzt ernstlich um ihre Existenz in der ersten Klasse zu kämpfen haben wird. Der jüdische Verein nimmt gegenwärtig unter 13 Klubs mit fünf Punkten die 10. Stelle ein. Von 7 Spielen haben die Blau-Weißen 2 gewonnen, 1 unentschieden gestaltet und 4 verloren. 17 erhaltenen Treffern stehen nur 7 erzielte gegenüber. Hakoah hat in der Herbstsaisou noch folgende Gegner: Wacker, W. A. C, Austria, Rapid "und B. A. C. Die Hakoah-Tournee nach Polen, Drei Spiele. Donnerstag abends hat die Hakoah. die bereits gemeldete Reise nach Polen angetreten. Am Samstag treten die Blau-Weißen in W a rschau gegen L e g i a, am Sonntag in Lodz gegen L. K. S. an. Diensta'g, den 1. November, spielen die Hakoahner in Kali sei). Die Ankunft in Wien erfolgt im Laufe des Mittwoch. Unter der Führung des Sektionsleiters B a a r und des Trainers II u b e r nehmen folgende Spieler an der Tournee tejl: Haimos, Scheuer, Strohs, Heß, Brandes, Barbak, Pollak, Neufcld, Wortmann, Kestler, Mausner, Fischer 2, Posaner. In dieser Aufstellung erscheint Fischer 1 bereits ausgeschaltet, was in der Dienstagsitzuug* im Einvernehmen mit der Leitung erfolgt ist. Hakoah gewinnt in Prag den Herzi-Pokal. Das in Prag vom Sportklub Hagibor veranstaltete Hockeyturnicr, an dem noch der tschechoslowakische Meister U n i o u Z i z k o v, die D c u t s c h c E1 s h o c k c y ■. Gesellschaft und Hakoah, Wien, teilnahmen, endete mit dem Siege der Wiener jüdischen Mannschaft. Sie besiegte Hagibor 2 :0 und schlug im Entscheidungskampf die Zizkover 1 :0. Hagibor unterlag auch gegen die Eishockey- Gesellschaft 0:2. Hakoah gewann somit den von Hagibor ausgeschriebenen T h c o d o r - H e r z I - W a n d e r p r e i s, dessen endgültiger Besitz durch drei hintereinander erfolgende Siege oder durch fünfmaligen Erwerb gesichert wird. Hakoah veranstaltet im kommenden Frühjahr in Wien ein großes Turnier, bei dem ein Dr. K ö r n e r -P o k a .l ausgeschrieben wird. Die Präger sind zur Teilnahme bereits eingeladen. Die Hakoahner wurden am Samstag im Prager Rathaus empfangen. Die Herren vom Brudervereiii nahmen die Blau-Weißen sehr gastfreundlich auf. Auch der jetzt in Prag lebende ehemalige Fußballer der Hakoah Kurt Juhn bemühte sich sehr um die Gäste. Sclieners Spielerjubiläum. Max Scheuer, der bekannte Spieler und Kapitän der Hakcah-Fnßballmanschaft, feiert am 0. November im Meisterschaftspiel gegen Wacker offiziell das Jubiläum seiner 15jährigen Tätigkeit als Vercinsspicler. Der Hakoan gehört der alte Kämpfer seit 14Va Jahren an. Scheuer, der jetzt 32 Jahre alt ist, spielt eigentlich schon fast 18 Jahre •bei Klubs. Von Armania, einem kleinen Verein in der Leopoldstadt, den Scheuer gegründet hat, ist er im Sommer 1913 zur Hakoah gekommen. Im Jahre 1924 war Scheuer auch zweimal in der österreichischen Auswahlmannschaft, gegen Prag und Ungarn, mit großem Erfolg täfiir. Scheuer, der auch heute noch die Hauptstütze der Hakoan-Manuschafc bildet, ist ein Muster au Kiubtreuc, Aufopferung und Pflichterfüllung. Der jüdische Verein wird am 6. November sohlen treuesten Kämpfer offiziell feiern. Es ist anzunehmen, daß auch der Fußballvcrband Scheuers nicht vergessen wird. _ Die Lage der jüdischen Amateurvereine. Zu unserem in Nr. 5 veröffentlichten Artikel schreibt uns der jüdische Sportklub „Hakadur": Wir bemerken, daß wir zu den wenigen Vereinen gehören, die seit sechs, Jahren den Sportbetrieb regelmäßig und ohne Unterbrechung führen. Seit fünf Jahren nehmen wir an der Meisterschaft des W. F, V. teil und spielen jeden Sonntag mit zwei Mannschaften. In der vorigen Meisterschaft haben wir mit 14 Punkten den achten Platz in der Tabelle besetzt. Die Ping-Pong-Sektio'n spielt ebenfalls mit zwei Mannschaften in der dritten Klasse des Tisch-Tennis-Verbandes und konnte bereits von zwei ausgetragenen Spielen eines gewinnen. Das Training findet nach wie vor jeden Mittwoch und Samstag im Cafe Metropo! statt. Wir wollen noch bemerken, daß wir an verschiedenen, für einen Ainateurycrciu unbedingt notwendigen Prinzipien festhalten, durch welche wir an der Lage sind, den Verein zwar in einem langsameren Tempo, jedoch auf sicherer Basis weiterzuführen. - . . - - „Makkabi Erster Wiener jüdischer Turnverein 1X-XIX". Der Erste Wiener jüdische Turnverein „Makkabt IX-XIX" wendet sicMi mit eine-ni Auf ruf an. die Wiener Juden, in welchem die Bedeutung der Körperkultur und der systematischen Schulung des Körpers durch Turnen und rhythmische Gymnastik hervorgehoben wird. Der Verein, der in sein 29. Lebensjahr tritt, ruht auf demokratischer Basis und will allen jüdischen Volksgenossen die Möglichkeit geben, das Turnen als Juden unter" Juden zu üben und es zur Quelle eines vertieften Volksbewußtseins zu machen. Der Makkabi betreibt fachmännisch geleitete Kinderabteilungen und wendet der turnerischen Heranbildung und geselligen Zusammenfassung von heranreifenden Knaben und Mädchen das höchste. Augenmerk zu. Wir wünschen und hoffen, daß die Wiener' Judenscliaft den Ruf ihrer ersten und größten nationalen Turnorganisation hören und beherzigen wird. Turnzeiten: Im Turnsaal, IX., LieclitensieinstraBe 20: Kleinkinder. (3 bis 6 Jahre). Leitung: Trudc Bloch, staatl. gepr. Kindergärtnerin. Mittwoch und Samstag V«4 bis Vi5 Uhr. ' ' . Kinder. Leitung Med. Dr. Emmy Reich. 6 bis 10 Jahre: Mittwoch und Samstag V>5 bis V*6 Uhr. 10 bis 14 Jahre: Mittwoch und Samstag V16 bis V«7 Uhr. Mädchen (14 bis 17 Jahre). Leitung: Lilly Brust. Mittwoch und Samstag Vs7 bis V*9 Uhr. Knaben (14 bis IS Jahre). Leitung: Walter Brückner. Dienstag und Freitag;i/i8 bis XU10 Uhr. Damen. Leitung: Turn wart Erwin Kellner. Mittwoch und Samstag 3/«9 bis BM0 Uhr. Modernes Frauenturnen. Leitung: med. Dr. Emmy Reich. Dienstag und Freitag. a/*7 bis SIS Uhr. Herren (18 bis 35 Jahre). Leitung Felix Taussig. Montag und Donnerstag V*» bis :,A 10 Uhr, Herren (über 35 Jahre). Leitung: Viktor Lob!, Montag und Donnerstag3/^ bis V»9 Uhr. Im Turnsaal. XIX., Pantzergasse 25 (Schule): Rhythmisches Damenturnen. Leitung: Grete Tandler. Montag und Donnerstag V«8 bis Vs9 Uhr. Kinder turnen. Leitung: Lilly Brust,. Dienstag und Freitag Va6 bis Va7 Uhr. Mädchenturnen. Leitung: Hella Gottesmann, Anfang November eröffnet. Im Turnsaal, XIX., Peter Jordanstraße 10: Rhythmisches Damenturnen. Leitung: ~ ' 1. Kurs: Montag und Donnerstag 3 bis 4 Montag und Donnerstag 4 bis 5 Uhr. wird , Grete Tandler. Uhr. II. Kurs: Fabian soll in Amerika versagen. Sein Verein, dte New Yorker Giants sind in der Meisterschaft sehr ungünstig placiert. Die Grazer Hakoah wurde in der Meisterschaft überraschenderweise vom S. C. Ca st eil 0:2 (0:1) besiegt. Nikolsburger, der noch vor kurzem bei der. Wiener Hakoah spielte, ist in New York angelangt und wird wahr» scheinlich bei der dortigen Hakoah tätig sein. Die Hakoah-Schwimmer wurden vom Brünner Sehwimrnverein „A e g i r" zu einem Klubkampf im Dezember eingeladen. Eine Entscheidung hierüber ist noch nicht gefallen» ,