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Blau-Weiss-Blätter · 1921-05-01 · 8-10 (5.1921) · p. Seite 187

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Journal
Blau-Weiss-Blätter
Volume
2 (1920-1921)
Issue
8-10 (5.1921)
Date
1921-05-01
Page
Seite 187 (sequence 57)
Language
German
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Der Charakter des Heftes als einer Anregung erschöpft sich nicht in beispielhaften Hinweisen und Aufmuntern zu eigenem Tun. Wenn es die Bünde dazu anregen würde, sich mit den Verfassern der einzelnen Aufsätze brieflich über die hundert Fragen auseinanderzusetzen, die beim Studium des Heftes auftauchen werden, so wäre ein zweites Ziel erreicht Nicht nur die Wünsche nach genauerer Begründung und näherer Auskunft; mögen sich in diesem Verkehr darstellen, sondern auch alle Zweifel an Sinn und Aus* ftthrung unserer Arbeit. Besonders aber wäre ein Austausch der Erfahrungen zu begrüssen, die in anderen Bünden auf den Fachgebieten gemacht wurden, auf die sich die Aufsätze erstrecken. Erst im Mitdenken und Miteinanderwirken aller kann sich der Versuch erfüllen, der mit diesem Heft gemacht wurde. Die Notenbeilage verbindet die Absicht, dem Singen etwas neuen Stoff zuzuführen, mit der Illustrierung des im Aufsatz über Musik gesagten diiich Beispiele* 1. .Wolauf gut Gsell von hinnen. Die übrigen Strophen lauten: 2. 3<§ farnt nit me gefdjtoetgen,. * <S glag mir nie fo tjart, bafi iö} trag fjeimliä) leiben gen einem fretolein gart, i$r Heb |at mid) umbfangen, bargu tr gut geftali; baf$ idj bidj, Heb, rnufc metben, bargu gtiringt mid) gematt. 3. ©etoalt, bu Bift ein große j>ein, tot, her bid) tragen mufcl bn übeft gen mir foidjen fdjein, mein leib toar nie fo grojj; $at wir dn eib gefdjtooren, fn iDtm mir bleiben ftat, fie tücli hoxan gebenfen, toenn fit ein anber bat. — Zur Notenbeilage. 4. ®a5 megbletn an ber ginnen lag, bie fadj gum fenfter nau8, in red&ter lieb unb tretoe toarf fie gtoei freuglein rau*, baS eine toar bon beiel, baS anber bon grünem fie: „fol id) bidj, feinS lieb, metben, meim bergen bem gefd)td)t tot." Neben dem vierstimmigen Sat* ist die Grundmelodie nach der im Böhme mitgeteilten Fassung gesondert angegeben. Das Lied liegt für alle vier Stimmen günstig, es stellt geringe Ansprüche an Stimmumfang und Stimmstärke. Am besten wird jode Stimme mit 2 bis 3 Sängern besetzt; der Tenor muss sich etwas lauter herausheben, am besten wird er sich ein wenig abseits aufstellen; dadurch kommt er mehr zur Geltung und singt auch von selbst etwas stärker. Weniger zu empfehlen ist seine stärkere Besetzung. — Da die

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