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Judaica · 1937-11-01 · 25-26 (November 1937) · p. Seite 32

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Judaica
Volume
4 (1937)
Issue
25-26 (November 1937)
Date
1937-11-01
Page
Seite 32 (sequence 34)
Language
German
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7. Den wißenschaftlichen Unterricht durch alle Classen besorgt gegenwärtig H. L. Horowitz, geprüfter Lehrer. — 8. Die Schulstunden beginnen täglich — mit Ausnahme der Samstage und Feiertage vormittags von 8 bis 12, nachmittags von z bis 5 Uhr. 9. Dienstag nachmittag wird bloß in den weiblichen Hand>- arbeiten unterrichtet, und zwar nur bis 4 Uhr, Freitag nachmittag ist 'frei. 10. Die Isr. Gemeinde hat mit Herrn L. Horowitz contrahirt und demselben Fl. 500 W. W. jährlich; 1 K’l. BrennihoOlz 20 Pf. Kerzen für jeden Wfcnter Zugesicherii Freilich reicht dieses nicht hin zu seinem Auskommen; dafür ist ihm jedoch ganz allein das Recht eingeräumt, die Schulfähigen Mädchen aufzunehmen und ein Monathgeld zu fixieren; mit dem Vorbehalt jedoch, daß er 20 arme Mädchen unentgeltlich auf nehmen müße. Es ist gar nicht zu zweifeln, daß die zu behebenden Monatsgelder, vereinigt mit dem festen Gehalte aus der Gemeinde-Casse, dem Lehrpersonale der Mädchenschule ein ruhiges und sicheres Auskommen verschaffen; daher die Schule begründet ist. — Und ihr Gedeihen ist um so zuversichtlicher zu hoffen, da die löbl. Ober-Studien Direction sich so huldvoll ihrer annimmt, was den Eifer und das Bestreben der hiesigen Isr. Gemeinde auf das lebhafteste steigert. Preßbui;g. den 2o.-ten Juny 1839». Der löbl. königlichen Ober-Studien Direction Unterthänige. Dankgottesdienst für Sieg über Napoleon (Ofenpester Zeitung vom 12. Mai 1814) Altofen. Das von der Israelitengemeinde allhier auf Veranstaltung des Herrn Oberrabbiners Moyses Minz am 20. v. M. abgehaltene Dank- und Bitt-Fest für die glorreichen Fortschritte der k. k. Waffen, fing zuvorderst mit einer vollständigen Beleuchtung der Synagoge um 5 Uhr abends an. Dann begaben sich die Normalschüler unter ihrem Lehrer Herrn Markus Bressnitzer nebst den Zöglingen des Kinder-Institutes unter ihrem Lehrer Herrn Salamon P^osenfeld paarweise nach der Synagoge. In schönster Ordnung folgten hernach der Herr Oberrabbiner, begleitet von den Gesetzeskundigen, von den Gemeindevorstehern und sämtlichen Gemeinde-Individuen. Der Herr Oberrabbiner hielt eine den Umständen angemessene bündige Predigt, welche der IHerr Normallehrer Bressnitzer in deutscher Sprache wiederholte und mit einigen Psalmkapiteln und Lobgesängen endigte. Beim Eingang der Synagoge war von den Sitzen der Synagogenvorstände eine silberne Tasse mit der Aufschrift „Freywillige Beiträge für die kranken und verwundeten Krieger” aufgestellt. Die schöne Wirkung davon waren 180 fl. Beispielvoll ging der Herr Oberrabbiner mit seinem Betrag von 20 fl. voran. 32

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