Judaica
- Journal
- Judaica
- Volume
- 4 (1937)
- Issue
- 25-26 (November 1937)
- Date
- 1937-11-01
- Page
- Seite 2 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Den Schild bekrönt ein Helm mit vermutlich offenem Visier. Helmzier, die Schildfigur, deren Kleidung nach beiden Seiten zu als Helmdecke ausflattert. Die Helmzier flankieren die Buchstaben S. M. Am Helm ist keine Krone. Simon Michel führte in seinem Siegel ein Wappen, welches schon durch seine daselbst angebrachten Initialen als sein Eigen erkannt werden kann und auf welche der zitierte Schluss der Urkünde auch hinweist. Offen steht jedoch die Frage, ob Simon Michel ein selbstgewähltes oder ein verliehenes Wappen führte? Der Umstand, dass sowohl die Schildfigur wie die Helmzier in der Rechten einen Kranz halten, lässt die Vermutung zu, dass Simon Michel mit dem in seinem Siegel geführten Wappen tatsächlich belehnt wurde. Der in Rede stehende Kranz gilt als sichtbares Zeichen der Anerkennung und Belohnung seiner um das Herrscherhaus erworbenen Verdienste. Es liegt nunmehr an den österreichischen Forschern, der Wappenverleihung und deren Begleitumständen in Archiven und Bibliotheken nachzuspüren, ln Pressburg kann solches kaum mit Erfolg geschehen.” (Das Wappen Simon Michels scheint schon darum nicht selbstgewählt zu sein weil der streng fromme Judenrichter keineswegs ein Frauenbild gewählt haben würde. D. R.) בשבת קודש י׳ז נישן תקיי יאלף יום ו׳ ער״ה אלול הששי ליצירה גזע ישישים גנוה׳ גנה וילולי יליל לרקיע עלה׳ יצאה נשמרו תקי׳ב לאלף הששי בקדושה וטהרה פנה זיוה סנה פנה זיוה פנה הדרה הבל הודה ח״ה כהר״ר מיכאל אליעזר על דעבדץ ולא משתכהץ ב״ה שמעון פ״ב איש תש וישר ה״ה הר״ר מאיר בר״ש פ״ב חד וירא אלקים מאד גם עד דמן הברא ה״ק גם עד זקנה ישיבה מקדים ומשכים לב׳ זקנה ושיבה עודנו מהזיק בתומתו מקדים ומחשיך כנישתא עבד את ד׳ ביראה לב׳ כנישתא עבד את ד׳ ביראה בגילה ורעדה ונשא ונתן קבע עתים לתורה נשא ונתן באמונה ראש המדברים ודע׳ באמונה׳ פזר נתן לאביונים מהימנה מלא הכמה דעה רודף צדקה השד ואמת ויהי ותבונה יצתה נשמתו ידיו אמונה הד דמן חברייא קדיש׳ כבוד ה׳ יאשמו בצל שדי יתלונן ת׳נ׳צ׳ב׳ה׳ בקדושה ובטהרה ת׳נ׳צ׳ב׳ה׳ Grabsteine der beiden Judenrichter Marcus und Michelleser Pressburger am Pressburger alten Friedhofe, beide Brüder der hier geborenen Urgrossmutter Heines. (Nach einer vor 1896 gemachten und von Kaufmann publizierten Abschrift des Rabbiner Dr. Büchler). Unter dem Judenrichter Marcus Pressburger wurde 1719 die erste Hauptsynagoge gebaut. (Siehe judaica 17 18.) 2